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Jüdische Volkszeitung · 1921-08-26 · 33 (26.8.1921) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
27 (1921)
Issue
33 (26.8.1921)
Date
1921-08-26
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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St. 88 Seit- 4. 26. «Bf»« 1881 3tM<4« SatTiyilimfl $mekn tsk fern, awid « BeraoaHen (am ilkif«rr Ndßa«»»»- Tiefr 9«t*sftuAQ (ntavn^nct metex raratal )e rtftt ktf aatifenitifÄt VvtzrtzeiMietze. Der (iB)iqc llktf^e ®en»cakte Tilntbarn« O. me an« mn gat nntmufctftrt ©eite antoeteilt taitd. bei befoante Prof Flechtssei«. lief« tat tmi Xi£it I.« qetzetrartt, ku Tochter feine« Craket«, Jofliirai I. m töln. Prof. Flechttzei« ift k^choilfch qetaust and »ar Bvrv« jLkrfch. Gr »ar fr-pee La»alt. ch »eaen tarvvrraaend« -eißtmgev ehr«talber zum Professor mn nt »orbea onk iss jetzt ta teitenber SteLunq krt km Ketnoeife, Polverfatzrik«. ( itwi ». Zch-itrer U» 14, VtJ«ul -ark aaf feinem Schloss, Kafenau bei Z»enl m ^„dert-eereich im 79. Letaaltassre brr ehemalige Attzrrr ker kssnrnchifchea AntzsseMiten msd Deuffcha-tkifch» Georg Witter o. Lchlaerer. Luf fein Beereiben iss i» Jahre l90l der 1b. (ißerr. Tatakrei«) mezen der s»§. Lrterpara-raptzen an« der deatfchm karaerschafr ausgetreten. und e« ging oa« diese» der onttsemirische Deutsch, Lnrnerband heraor. SchSaerrr aber selbst Wurde 1908 au« sein« eiamea Grtadung ausg^chlossen. >l« Hauptgrund fstr seinen Auslchlnss »urtze mmrtzeben. dass er erne Frru rbdifcher Rbfanst geheiratet habe. Selöst dieser gross, Hasser t£e# Semrrilchea »usst, vor d«r anrrfljrlicheu Zu«tznnq, di, Rann und Se>b ,a >br,v Kreis zieht, kapitulieren. Seme Frau »ar er« aeboreu, ktb Kubn. Der s. Zt. ermordet, öfterrerchisch-uagansch« Mulisteeprckstdent Graf Stßrgh >oar chevsast» mit emer Itzdia verheiratet, »a« selbst m seine» Fremtdekrei« nicht bekannt war. Sritde» »ar Sch. politisch eia toter Mann. Ja seinen ^Uuverstlschteu Deulschea Sorten^ ha« er solqrndes Urte« aber Goethe gelilt: »Goethe »ar eia grosser Denker (Philosoh). er hat da« drnische Schrifttum auf die Hohe der B-eUliteratar erheben helfen, er steh« al« Dichter am (so!) Gipfel ve« deutschen Varnaffe«. aber ein deassch volkssche« Sorbild. an de« sich denrsche« Berousstsem, Rackensteifheil und heisse Liebe zum Stammes» Mlke dilke» und erheben könnten, »ar er nicht-. Durch ein solche« Urteil hat Sch. auch am besten seme erqrne Lranesan und Geisse« nchtonq gekennzeichnet. Rabbiner Dr. Deppner's 3üd.-Cilerarl$cber übreiss-Kalender Ist erschienen. Verlag der Jüdischen Volksztltuag Breslau 13, Kaiser Wllbelnstr. 57 £jtf«a. D:< Körderation der ukrainischen Juden in Englatch gibt ein Schwarzbuch herandadass gesamte Material über die Judenpogrome unter dem Regime Denikius enthalten wirt^ Hier hat unter dem Vorsitze debekannten Rabbin«st Schmelkes au» Przemysl eine dreitägige Konferenz der Milrachisten OstgalizienS stattgefunden. die von H5 Delegierten aus 31 Städten beschickt war. Unter den Delegierten befanden sich die Rabbiner auS Stanistlau. Chorostkow. Iagielnica. Iazlowiec. Zborow, Zdaraz. Trembowla und Przemy-l. Tie Organisation »Aeire Missrachi" (Mlsrachi'Jugend) war überdies durch 30 Delegierte oer« treten. All Gäste erschienen die Rabbiner Babad und Tr. Guttmann aus Lemberg, die die Konferenz begrüßten. A«da»eft. Gemäß einem Beschluß de- Stabtrates von Budapest, laut «rlchem jüdische Lehrkräfte keine Direktorposten mehr bekleiden dürfen, sind 23 jüdische Schuldirektoren zu Lehreru degradiert worden. BnssstPest. Laut dem aus der Generalversammlung der Pester I-raelitischen Religion-gemeinde erstatteten )ahrr-berrcht sind in den Jadren 1919 und 1920 3454 Personen zum Christentum übergetrrten. von denen in der ersten Hülste diese- Jahre- 293 zum Judentum wieder zurückgekehrt find; die Zahl der Zurückkehrenden nehme ünmersort zu. Wie». In fc,t nächüe». Lpi,lj,'i »ick Wien zu >,inm d,» stehrndm Thealrrn ,>» n,u^ b,kommen. E« wird d„« na st-akig,« lstdssch^ Th,al^ unter k^ Tirr'iion von S Podzamcz, sein, da« daupbtchiich Lprn,tt,n. adrn auch ^prachsuicl, zur ssut'ührung bringt. Cex Erkolq k^« (MaÄ‘pifl,4 kr« Iiid>'cb,n Cpmttnubfatfr« an b«r Noiankbilhn, m kn 'Butnfraff,, t', vorder al« ftanetiq^zhr, »arbe. har d,» Plan cNen lassen da: Hai!« >n na ,ltk:lch,« Ibeaier a»aa»aak,ln. £« losten di, Ti'ch« IM Parkett, an denen auch wttzWNk krr Borst^ungen g^pen'r werden koaate. v,schwinden, und Mtzrekhen mit stlappstubien einqer-cht/i »erden Bemerkenswert ist. dass au» Berlin in der kommenden Sailon ein neue« lüdilche« Theater ertzss«». Da« jLkt'che Theater in d-r Praterstrasse ist vorlaustg far drei Jahre prosektiett. Batzatze*. Da« unqansch« Ta^b'.att »Pesti --iapio" vercssentlicht, vor kvrzna einen Bericht über die Sällgliagssterblichfeil in Uagarn und Über die Tuberkalole-Abteiluna de« Siesame-stinderspital«. Dann heisst e«: »Ein besonderer GeÄodestöqel, eine lonniqe Tnraff,, in drei Sstlen achtzehn Betten, eia Operalionssaal. ein -aborakoeiam. ein Bad — die au» der Spende Frau Bachruch« i« ersten Lnegsiahre eingerichtet wurde. Ihr Satte, der Juwelier, »ostte ihr anlstsslich der silbern-n Hochzeit eia kostbare« Juwel schnckrn: si, aber erbat sich lieber da« Geld und gab e« kern Professor Bokay. So kam die Taderkuloke-Sekiion zustmide. Lin wahre« Sch»acktLstchen und da« Iovel darin: die aufblühend, Gekuadhei: (anfntftanfrt Kinder". — Oer ist Frau Bachruch, die sich da« Sichst, Juwel gesicherl hat? Lme Angehong, de« d^Irukliven »tum«, da« ln seiner Ierstorungswut l, weit geht, nicht,»dilchen »» ei« HeilsiLtt, qea,en die Verheerendste der Seuchen-sichern ** GaMtza. Sw Markus Samuel, der vor mehreren Jahren?iub»«tz>r Van koadon war. ain istdischeu Gemeindeleben von London lebhastea stlatt« «mmt 'und der Ihek einer alten grossen Lelsirma ist, wurtze VVM K§«ia Pevrg zum Peer ernannt. Lr «Lhlte den Titel korb Bearstetz m^Maidsione. ^Maidstone ist eine Besitzung de« »enen Lord« i» deh.Grafschasl Cent.) Ba»hatz Die jsthische Gemeinde stderreicht, der stlegierung ei«« Protest gegen die Tolaieruug der ^e^e^lon^ antisemitischer Fkagschrifte« dr nh Tot. Lt. Fratn. welcher der »Laropäischen GeseÜ'chast" in Kalkutta al« Mitglied angehön. Br-na. Gessera wurde in Brstaa vor ei«r Schaar Iuteressealen eia recht ialeressanter. io iei«r Art soUkerLch-aowulknder, sstdischer Arl» Vongeftzhrr. Da« Sittenststck auter de» Titel „Necha. die Berstosseae" eathtU einig« getreue Szene» an« de», jüdischen Familienlessea. sowie ntoeIle Gebräuche and wird Ma tstdischen Darstellern aelpieilt. T'eferschttternde Szenen au« de» OaMhehe» sind aas die Leiamaad gebracht. Der Film, ein Lrstllagsmak de« Msaaten Negissnn« und Direktor» Mox»m Stranftv. fand aLgemeinen Beifall. W«» Zt« xch »icht »ts«»: Die Entdeckung de- Petroleumlichtest o«rbaobn mir einem armen Juden aus Borystlaw, Rammst Abraham Schreiner. Er gewann alst Erster durch Destillation au» dem öligen Schlamm, der in den Petroleumbezirken zutage tritt, ein schmutzigsarbrnest Qel. dost Petroleum, und erkannte auch seine »erwenddarkeit als Beleuchtung-- material. Eine pekuniäre Lustnutzung seiner Entdeckung glchMe chm aber nicht. Feuer zerstörte zweimal seine DepLotion»' und Rasiinerieanlagen. und zam Reubau sthM, d^ Atttel. Palästina. Hck,»el «it pllißt»«. Unter diesem Tltet schreiben di, .Frankfurter Stach» richten' in ihrer Rümmer 837: .Für Deutschland ist der wirtschaftliche Aufschwung Palästinawohl bemerken-wert, weil einerseitst keinerlei Beschränkungen und Sonderbe« bestimmungen für die deutsche Einfuhr besteheu. und weil sich auch hier für den deutschen Import ein Tätigkeitsgebiet eröffnet, dain Zukunft bei systematischem Ausbau ein aufnahmefähige- Absatzgebiet bedeuten kann Augenblicklich ist Palästina ebenso wie die meisten anderen AuSlandsttzaaten mit Daren aller Art überfüllt, sodaß zur Zeit an eine Geschäftstätigkeit in größerem Maßstabe kaum zu denken ist. Aufnahmefähig ist lediglich da- Haurangebiet und da» Gebiet von Damaskus. Obwdhl nun England großenteils den Einfuhrmarkt von Palästina beherrscht und obwohl Holland. Italien und in letzter Zeit besonder- Amerika angestrengte Versuche machen, den englischen?aufteuten den Rang abzulausen, ist für die obengenannten Gebiete in einer Reih« von deutschen Erzeugniffen Absatz zu erwarten. 3m Vordergrund stehen Lieferungen an Baumaterial. Eisenwaren. Werkzeugen und Haushaltung-gegenständen, also vornehmlich in täglichen Gebrauch-waren. Mit Emfuhrbeschränkungen. wie sie für deutsche Waren in der Türkei bestehen, ist hier nicht zu rechnen i verboten ist lediglich die Einfuhr von Waffen. Munition. Salz. Opium und einigen anderen medizinischen Spezialitäten. An Zoll werden 11°/» de- Werteerhoben; ausgenommen find Baumaterialien, die mit 3°/0 belastet werden, während Reisegut zollfrei ist. Palästina- Hauptausfuhrerzeugniffe find Orangen. Tabak und Baumwollerzeugniffe. So liegen eigmllich die Derhältniffe in dem bisher von Deutschland wenig beachtetea Palästina einigermaßen günstig. Selbst wenn nun augenblüklich unter dem Druck der Weltwirtschaftskrise ein geringerer Erfolg bei der Anlnüpsunz von geschäftlichen Verbindungen zu erwarten sein wird, soll der Palästmawarkt von dem deutschen Exporteur stets im Auge behalten iverden. da. wie bereiterwähnt, in Zukunft Palästina ein Land sein wird, mit dem sich ein lebhafter Güterau-lausch ermöglichen läßt." Deutsches Reich Wt« Dr. U»»»«,, fir Sie A»t»f«»,i1r» «rkcttrt. Die Mecklenburger Rachrichten, die in Schwerin erscheinen. schreiben: Di, llhrvnrk der Berliner Genchisverhaadlungeo oerzeichnem in »achsende» Masse Fälle, die fcr»eifea, »ie stark da« Osijadealnm aut verbrecherischen, die de »Ische Gatifrenndschaft «issdraachenden Element« dmchsetzt iß. Di- «»ttaenkigkeil. di, Osiindenfraa, endlich zo regeln, wird daher um so dringlicher, je enger si, anch mit der Oohnnn-sfmy, zafammenhänzt. Kommt ti doch s»gar —t, dass n« zmn Hanthesstzrr gewordener vßjadr di, Oohanng,» sn«« Berliner Hasse« »»r an »ussev nnk Gallzier vermitten Will! Aas j Macher arnnkslltzlich« Baß» aber jene -iegednrg aeschehea maß. hal I der Berdaak oarwaaldentscher Jak« treffend nmschriebea. al« er die I Frage nach feiner Stelnnq znr Qßjadenfrrge fvhenbermassen beant»»rlet,: .Für den nationaldeutschen Juden ,ft diese Frage kein jüdisches, sondern ein deutsche- Problem Dadeutsche . Interesse verbietet eine weitere Ueberslutung unsere-! Landemit Einwanderem. die wenig oder keine Werte schaffen. Darum lehnen wir auch die weitere Duldung des oftjüdischen Zustroms ab und dürfen un« durch menschliches Mitgefühl nicht bewegen lassen, in dieser deutschen Frage Kompromiffe zu schließen.'! E«i-r„1e>k»psL-»er t» P»L«ißt,«. Eine soeben veilautbarte Verordnung de» palästinensischen Einwanderung-deprrtementführt eine Kopfsteuer von 1 Pfund Sterling für jeden, in einem palästinensischen Hafen landenden Einwanderer ein. mit Au-nahme solcher unter 16 Jahren, die bloß 20 Piaster an Kopfsteuer zu entrichten haben. Die in den letzten Tagen eingetroffenen jüdischen Emigranten konnten ohne jeden Zwischenfall landen. Jerusalem. Der empfindliche Mangel an Geschäft-« lokalitäten in Jaffa und die dadurch verursachte Höhe de- Mietzinseveranlaßte eine Gruppe jüdischer Raufleute zur Degrüngunz einer Ballgesellschaft, welche eine ganze Reihe spe teller für bieTeu Zweck bergerichteter Bauten im Stadt» viertel Mea Lchearim aufführen wird. Deiters erwarb ein Bostoner Jude eine große Bauparielle in der Umgebung von Jerusalem, wo er 250 Häuser errichten will, um sie dann ohne Nutzen gegen eine geringe Kapital- Verzinsung an private Bewerber zu veräußern. Jerusalem. Wie ,,Haarez" berichtet, fand dieser Tage die Uebernahme der zwei palästinensischen Schulen dedeutschen Hils-vneinS durch den Kereu Hajeffoo statt, der die Grundstücke nebst Gebäuden und Inventar käuflich erworben h,t. Jüdische SslORie» als seldsiiadige Stadtgemeiadeu. Nachdem vor kurzem die jüdische Borstadt von Jaffa. Tel-Awiw. als selbständige Stadtgemeinde anerkannt wurde, find nunmehr auch die jüdischen Kolonien Rechoboth. Rischon-le-Zion und Petach-Tlkvah als solche eingetragen worden. ■ «!««*■• Durch dl, letzt« Uatäaderonzm k« Gzll.ni, Tri^A^-.drien i, « g,l°nz«. di, «eisest lüu* 1WI«ma z-uz »ärmlich abjaJ#t|fn. Di, Berliner «iebertaflana 9°d. P«l. «es, a. Trsp. G. m, h. H.- uiU nS R-Übersotgenke« mit: ««!a°» Berüa am MrMv«» Abend am «»°ch«^altzda^ leid am F«i1az f^. I»« FreVag MiNaq zeh, der «Uka»ps„ ,»u dvn a^nnk erreich« «■ Mvrttaa Nachmittaq tlcrcAnca. Am nächst« Zoae keu|t «aa_ Wa Z°S nach «Saata«. aak v», den »etter n«* Patäftmo. Der Zao trifft ,a Hais« a» b« Uhr am nächst« «ach r-.Die,Lüste «ch Jaffa and Ieruj^» zch« "P** rig-.y.W yq 2«ff-,and Ieralal«. gch« ** *t W>_ **J 4^» -ffch^en Werden sind Di« 8»* mmich« am Uhr. na 6 vOfU- Berlin. Der ,Deutsche Reich-anzeiger' veröffentlicht am 6 August 192t unter Rr. 20232 folgende intereffant, Bekanntmachung: .IudenchnstlrLes Zeugnis an Israel Gesellschaft mit beschränkter Haftung: Die Firma der Gesellschaft ist geändert in: Hebrew Christian Tefiimonh to Israel Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Der Gegenstand des Unternehmenist jetzt die Dettretung in Deutschland der in England ansässigen Misfionsgesellschaft Hebrew Christian Testimony to Israel zur Drrbrntuag der christlichen Lehre unter den Anhängern des mosaischen Glaubens und die Verwaltung des etwa in Deutschlands befindliche« oder zu erwerbenden Vermögender MisnonSgesellfchast. Pastor Carl Andreas Schönberger zu Berlin ist zum Geschäftsführer bestellt. Der bisherrge ist durch den neuen Gesellschaft-Vertrag vom 21. Juli 1921 ersetzt. Sind mehrere Geschäsl-führer befielt, so erfolgt die Vertretung durch zwei Geschästsführer. Berlin, den 8 August ,1921. Amtsgericht Berlin - Mitte. Abteilung 122.' Eine Gesellschaft m. b. H. zur Proselytengewinnung! Jene l Kreise, deren Früh-. Mittag- und Abendgebet „Gott strafe l England;' war. haben sich .umgruppiert'! < Berlin. Die jüdische Gesellschaft .Ort" erhielt die \ Nachricht, daß bei dem letzten großen Brand in Pinsk > * dadortige Maschinen» und Derkäeuglager der .Ort" * n vollständig abgebrannt ist. Auch die Handwerkrrschule { und da- Lager der Produktionsge«offenschast ist verbran«t. I dal -u lan, plat Der Schaden ist sehr groß. Das Berliner Komitee der .Ort' hat sofort etn« Million PolntschaW-W«ch fttammtfen. Die Pariser Zentrale der Gesellschaft hat einen Deligierten nach Pm-k geschickt, um die allgemeine Lage und dm Grad der Arbeitslofigkeit festzustellen. Düffeltzorf. Am 17. Juli fanden hier die leichtathletischen Wettkämpfe des Bezirk-Verbündeder jüdische» Jugmdvereine Westdeutschlands, unter starker BeteUiaung der sportsfreuvigen Jugend, statt. An den Kämpfen nähmet rund 120 Jungen- und Mädels von den Vereinen Bonnk, Crefeld. Düren. Dui-burg. Elberfeld. En-kirchen. IüUch Köln. Neuwied teil, eine stattliche Anzahl, wenn man de denkt, daß diedie erste derartige Deranftaüung im gonZ, Verbände war. Mit Genugtuung könnt, der Borfitzead de- Bezirksverbandes. Robb Dr. Klein-Düffeldors. in seim Ansprache bei der PreiSverteilung feststellen. daß alle » Feuereifer bei der Sach« gewesen seien. Nach dem Urto der Unparteiischen sei ein vorzügluher Sport ward« und der BezirkSverband könne stolz sein aus fernen Na wuch<. Genannt seien einige besondere Leistungen: Jug« klaffe 1903/04: lOO-Meter-Lauf: Herz lI. I. B. s Düffeldorfj 11.9 Sek.; Hochsprung: Hartoch: (I. I B-'Düsseldorf) 1.55 Meter. Den Preis für die ' Gesamtleistung holle sich der I. I. D. V.-Düffeldors auswärtigen Vereinen I I. V. Neuwied. Im Faust Wettspiel siegle der Kbtner Verein über Crefew. Boisi und Düffeldorf. Posen. Die durch den jähen Wandel in unseren pma» R litischen Zeilverhültniffen eingetretene Ledensänderung h ftuch t auch auf dar jüdische Gemeinwesen in unserer Provi Der eine verheerend« Wirkung ausgeübt. Dareligiöse 8el t bei 5 verliert an Intereffe aar sehr. Die Pcoyinz Posen ho Ihlte. vor der polnischen Umwülzung -8 Rabbiner im Ka nb im Nach mnd nach verlaffen die Seäforger den Ort ihrer lat <genjähr geu Tätigkeit und mühen sich neue Anstellung in I 'urden. jüdischen Gemeinden de- Deutschen Reiches zu sink >« ihm Einigen Flüchtlingen ist es geglückt, eine Existenz für r schev Jheigm. nenn auch mit geringerem Einkommen zu find tschenkt Die Zusammengehbrigkeii in den verwaisten GrmeinMnen S wird den traurige« Umständen nach gelockert und Segen u Writrrbestrhen gefährdet. So z. B. zählte die jüdPheudem Gemeinde Wrrschen seinerzeit 8-4 Seelen, durch die rapiss Die Au-wanderung ist die Zahl der Steuernden auf k»Kschauui 40 gesunkru. Schwere feelffche Erschütterunge« haben-uch ist polnischen Zustände zu Wege gebracht. In Ehrr«ämEßere Bi ergraute Männer wurden von der städtffche« Verwalü > der € ausgeschaltet. Fützrer von Gemeinden verlast«« d ib fruch Zwang di« Heimat, an der sie mit ganzen Herzen hi«t lerjocht I« Iäroffchin starb der Kaufmann Simon Pietrto» terjochui der fast 40 Iah« dem Magtstcat angehörte und dem schwer Auflösung der Synagogen-Gemeinde seinen Lebens»i kündet vorzeitig gebrochen. Er war ein Muster eine« Sk« «en pfi bürgerst und KamUienvater». _ lpfindun, den

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