Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 27 (1921)
- Issue
- 31 (12.8.1921)
- Date
- 1921-08-12
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Hl »IWW 12. Anguft 1921. T WMWWW machte schließlich eine Reihe von Resormvorschlügen. die für die Verwirklichung der Bolfourd.llaration erforderlich sind. Er hob dabei hervor, daß ein weiterer Aufschub der Bestätigung des Palüstinamandate» für alle Beteiligten Nachteile Hervorrufen könne Nach lebhafter Aussprache, in deren Verlaus Dr Weizmann viele Kragen der britischen Minrster beantwortete, gab Lloyd George dem Präsidenten der Zionistischen Weltorganisatron die Versicherung, das daS Kabinett allen feinen Mitteilungen die größte Auf« merksamkeit schenken werde. Indische Antisemiten. Ei» Stammbuchdlatl für de» Verband »atianal-dentscher Jude». Unter dem Schlagwort „Jüdische Antisemiten' schreibt die Chemnitzer .Voltsstimme": „(|S gibt politische Tick' Häuter, die durch kcinerlei Erfahrungen zur Besinnung gebracht werden. Tie Rechtspresse schwelgt m Antisemitiö« muö. Noch vor wenigen Wochen hat drr Generalsekretär der Teutschen Vultspartei. Major Woenninder in München Reinhaltung deS deutschen BluteS. Schutz des deuischen Gvifteä vor .fremden" Einflüssen. Bekämpfung deS jüdisch-marxistischen ZcrsetzungSgeisteS gesordert. Und siehe da. ein Berliner Rechtsanwalt, ein.^err Dr Mar Ravfnnnn. gründet einen .Verband nationnl-trutscher Inden", weil nach seiner denunrialonschcn Meinung vielen Juden deutsche Besinnung nicht genügend eigen sei. Diese Verdächtigung lost bei der erdrückenden Mehrheit der deutschen Inden geradezu Empörung auS. denn sie nuinen. daß EiNigleit und Frieden mehr da« Vaterland fördern als Hurra-Patriotisn-ns und Dokksoeihetzung. Indessen wiederholt sich hier nur daS alte Spiel, das Deutschtum zum Mänielchen drr Reaktion zu machen. Wenn die Trauben nicht zu hoch hingen, wäre für die gesinniing-Z slvmme Naumunn'sche G'rde vom nationaldeuljchen dis zum deulschnationalen J..dcn nur rin kleiner Schritt." Tauf-Flirt! Tie Berliner Wochenschlisl .Grosiberliner Neueste Nachrichten" enthält folgendes famoses Inserat: .Jüdin, welüe. nimmt mit mir gemeinsamen Vorbereitungsiinterrlcht für eoang. Taufe '■ Heirat möglich. Bin Großindustrieller im Rheinland. z»r;eil Berlin. An« geböte sende auf Wunsch zurück. Strengste Delichwiegen« heit! Angebote unter N. N." Früher nahm man zu diesem Zweck gemeinsamen Tanzvnterricht. ^»r Bistbs» dv» ^ernlolkW in ^')»ilchev hkk. Drr ' ::rs-- •t 'dtv* . Istk-'lällsiii, :l k. t.I «" I.'.Ot'.el. > 'Z.i' b Be1!- tWt4 — .■) . l-j-naJ.« i««iJ!i>V.e oforih-1- ->c! d'? em New 7)oiter Sommelkoinllek ftfld ,5‘- J!e». Anläßlich des Todestages Th i- -re eine bekannte Wiener Zionistlil ihr - dem Jüdischen NalionaisondL. ' Ido«. Die Gesamtorqanifation der jüdischen'Ar- :t i•: -n Palästina hat neuerdings in London ein Ad- . ngtlrcffen. daS ihr die Uebernuhme von öffentlichen •. -n im Betrage von 50 00" Psd Sterling ermöglicht gegen 1500 Arbeiier beschäftigt werden können. W e». Ber der Behandlung der LptionSgesuche werden -. :M«n Optanten dauernd Schwierigkeiten gemacht. Ein der persönlich nach Abweisung eines Gesuchs vorstellig wurde, erhielt die Auskunft: .Jsraelitkn werden nicht ausgenommen." Veranlassung zu dieser Praxis hat BundeSminister für Inneres Waber gegeben Einem Gehkinserlast desselben zufolge sind auch Westjuden abzuweisen. Waber stützt ferne Ansicht aus eine angeblich ständige Praxis des österreichischen VerwaltungSgerichtShoss. welcher das Recht auf Option davon abhängig mache, daß der Optant nach Raste Und Sprächet zur Mehrheit der Bevölkerung-gehöre. ' Radoutz. Laut I. C B. erhielt Dr. Kogan Bernstein auS Glatz die telegraphische Mtteilnnq. daß die mit 7S000 Klgr. Kleider für die ukrainischen Pozromopser tn Destarabien beladene ..Mapacu" in der Nähe von DurgaS auf eine Mine gestoßen und uutergegangm sei. Die „Mapacu" führte eine Labung im Werte von 126 000 Dollar als Geschenk der amerikanstcheu Juden für die in Bestarabien befindlichen ukrainischen Heimlosen. Die Ladung war wohl versichert, gleichwohl wird durch den Untergang der SchisteS dir Hilie südie halbnackten Flüchtlinge aus längere Zeit hinauSzejchoben. Astwerpe». Die Mitglieder der jüdischen Weithilfskonferenz. Anita Müller und H. Jefroikin. verweilten in Begleitung des Delegierten der kanadischen Weisen« kommiffton einige Tage in Antwerpen, um für die über Antwerpen nach Kanada und Argentinien zu dirigierenden jüdischen Waisentransporte auS der Ukraine Unterkunft zu beschaffen. Auf einer großen Krauenversammlung. in der Anita Müller als Rednern über di« jüdische Kindersürsorge auftrat, meldeten sich gleich 50 Familien zur Uebernahme solcher Waisen für die Zeit ihres AusenthalteS m Antwerpen- Kmfctf. Hier ift ein» neue Grvppe jitdücher Pvgrvmopser drr Ukrai«e nagerrvüen. Bei einzelnen Kindern sind Pride Anne abgehave». »vdirch die Scheußlichkeiten der »kruia fchen Po^ombeldea ale» DaqervesriE »bersteigni. Dessen »nzeachtel baden diepilnifchen Geenzdehorden cchgailzien« mir de« RäcktraaspoN der jünzfi nach OstgLlizmi angek»«»eoen FillchUinzskoloaoe« «der die Grenze arm bo4 der Uhfline deg«einen, »i« vwin den unjlirf(i<ftm Heim ■ l«fai die zißßte Pnwk herverries. WeAPert. Dr.?ee K. Fr«»kel. beb»»t drrch seme AkttvRen im Vohlsahttilntereff«. iß zu« ketter de» vohtf»-rt«d»r« der Post «cnDftltung. dir 800000 Urdeüer ml RrdeUennaen deschäftigt. er nLnr« »erden. 2». Fr«»kel dal da» I»t a»ge»»««en nad bezieht sär «twe Arbeit da» Niefenh»v«r»r »vn eine« Dollar t» Jahr. Da« gibt den Antisemiten e»»at »edr da» Recht. dev Jade» at» „Profliierer" hinzitßellev. — Die Lampag», der Federatto, »s Jervikh Ldoruie» in Philadelpda zur Lnsdrtnzuug von SsOOOODGÜur tllr ihre t>3 I nstuarlovea wurde aderzeichnel. töte». Am l3. Septemver ßndel im Siyoug»saal der Azuda» Isrotl Dien eine ßonsereaz bedeutender Großtausleolk an» dem West», und au« de« Oien statt, aus welcher zur deßmnvenGlündmig einer deren« »etzl mit großem ßapilal susgeßatteten Landet», und Eno^d».Ge<,IlchaU in Paüistina aeschritte» »erden l«2. Gratza^. leule oder ^odoßrietle. die sich an dem Unirrnehmeu deteUigen »osten, werden gebeten, sich an da» vstro de» geschstft»fstbrevden Ausschnß de« Zeiitratrat« der Nzuda» Ji»roet, Men. RatzgLfie tri« zu wenden. -- Aus einer ton erenz illdischer Farmer tv kemderg »,rde gegen die neuen Agrikulturgnede protestiert, di« aus die Gnziedong de» jßdischen Grundbeßtze» adziete». Aus der ßonserroz wurde de- Häuptel, daß geoenwüNig 93000 Juden in Galizim in der kand« wirvchast Veschäftiaunz finden. — Zu« Nachsotger de» verstorbenen Aabbiner» Halpern wurde Kadbiner Joses Haller zum Adgeordneten fflr kodz gewählt. — Die -rz>ehuu4»dehorden der Bukowina baden die Einstestuaz von 4 Sochenstundea ftr den hebräischen llnterricht ln den kehrplan der jüdischen Schulen gestaltet. - -aut Ne»-Yorker Meldung de» Warschauer »Emigrant" bade ha» Blaatsdeparlemenl der »Hia»" in New-Kork mitgeteitt. daß FrauM. die zu ihren Atännern nach A«er>ka fahren, nicht unter dit Prozeinnvrm fallen. Ldwoht beim Warschauer omeritonischev tonfulai «ine Bestätigung dieser äußerst wichtigen Meldung noch aassteht. dürüe laut .Moment" an deren Richtigkeit nicht zu zweisel« fein. - Ueber di« Handhabung de» Turnern, dtusus aus dem kante berichtet der vukapester ßoireipondent der »Reuen Züricher Zeitung": Zufolge de» Numerus clausus konnte fich an der Devrerziqer Wirtschattlakademie nur ein gewisser Prozentsatz jstdischer Schüler einschreiben lassen. Die anderen Hörer verstellten jedoch bei B ginfi de» Schuliahre» die Tore and ließen keinen einzigen Jude» in da« Schulgebäude rinirrten Auf die persönliche Intervention de« Munster» Szabo au« Ragpatad. gelang es dennsch S Jude», nachirtglich aulzenommen zu werden, die jedoch »on ihre« Aollege« zu fnaem einzigen Vortrag zugelafien wurden. Trotzdem meldeten sich ditfe zur Prstiung. Al« die intranfigen'e« Hörer hiervon ßenaloi« erhielten, verblnderten sie die S Juden daran, zur Prstsuog zu gehen, sodaß hirle durch >« 2 Prolesivren. die fte link» und recht« am Arm ersaßt^,, zur Prstsung aessthrt »»erden mußten. Las dr» Rückwege wurde« fir von den Kollegen angtgrifir» und blutig geschlagen. Die von ihren Bertetzuagen genesenen Hochlchstler fordeNea ihre Angreifer zum Zweikawpf heraus, den diese jedoch verweigerten, mit der Begrvndung. daß ein Jude nicht satl»faktio»«sähig fei. - Wie die .Rene Züricher Zeitnng" benchtel, wurden am 23. J«li. dem 2. Jahrestage de« Swrze» der ßon-munifte». die Prolkfsoren Marczatlvnd Beke wegen ihre» Verhalten« während de» ßommuni»mu» vom Eenaie der Budapests Univerfität ihrer Prosestup verlustig erklärt- Dt» Urteil ries allgemeine Ueberraschung hervor, da beide Professoren auch »ährend der Diktator der Politik fernstanden. Bele wurde aus Gwiob der Befchuldtzzung enthoben, daß er dem Plane Kunst« gijtdeißend belgepst>chtet habe, daß känstighin. »ie im »usland üblich, die geprststen kehrer aus Grund einer Aufnahmeprüsonü zum tlniveffitülsstudium zugelafien «erden. Die beide» " « P-st- S e jberirp allgemein geachteten Gelehrten find jüdischer } ndeee» jüdischen Professoren der Budapefier »an ähnliche« Schicksal betrofieu wurden, kw nenerdiast« nach dem Kardinal Petr«» <v. .verfilmt glstckttch »on den Joden zu reinigen, k. Dir Popularität, die der Keren Hajefiad in Amerika am beste» durch folgenden Porsall gekennzeichnet: . r meri anifchen Firma G. verrftei» n. Söhne haben . i cksaßt: ..In Aodetracht der Rotwendtgkeit. ' - ''erch Haiefiod aofzuhrtngen. beschließen »ir. den ^>...e.«.. u»be» Tage» fflr die geheiligte Sache zu geben." Die aus diese Geis« ontgedrachte Summe von 70,16 Dollar wurde von Herrn Wechsler Vbergeten. ber i» Ramen der Arbeiter faate: ..Ä:r geben diese» Gew dem Keren Lajefiod m der Hofinung. daß andere unserem Beispiel folgen werden." — Im kager Pike bei i k't'le Stock. A,k.. beriesen »ädische Soldaten eine Sersaamlvng ein. in welcher Geld sllr tsn Keren Haiefiod gesammelt wurde. Deutsches Reich. dkl l>! >i«I t t it S-rlrni. Ta schlaflnde Reich Jahren ein Dornd sich sonderbare Di , aktiver iiüsienwehrr rt goldene Fahne ohne dosi man hi gehört hat, die Jetzt haben sich geblich im Dienste angehörigen ein lichten der Kapp der Kaftenwehrabte! [i Deutschen Republik hüllen! Da» khrh^ et der dtepublil. Da» arm der aus offm hrrilichs diu Bürger!. München, Obe^chl«! denen die ihrhardt HSLung wurde da« .Hak i schwa die Ehch » die wird Nachher» diese» Wal Kommandeur der im Dienste der somit den Eid aus die mit einem Sollt« Herr Setzt« Hakenlreu,.Denkmal und der »wehrminifter. Ja Barium, seit der Noidsee-Antisemiteriche. ereignen lge Kürzlich ist unter BrteUrgung zehdriger die ausgezogene schwarz^rotimpsl. beschmutzt und niedergeholt. : etwa« von der Brstrasunz der Leute diesem Roheittakt beteiligt waren. Borkum stationierten und ander Republik stehenden Reichiwehr- 11!« Stückchen geleistet. Sie ermdg- Igade Ehrhardt ans dem Kasernenhose ung VI, also aus dem Eigentum der ein Denkmal auszustelten und zu entdt.Deiikmal bezweckt eine Bkihdhnung Relies zeigt einen Irästigen Arbeiteri Hand eine Krone trügt, und verrieg. Di« Inschriften lauten: »Berlin, en' und erinnern an die Patsche, an l-^strigade beteiligt war. Bei der Eni» Ehrhardt.Lied' gesungen , nkreuz am Stahlhelm, z w-iß-rote» Band. Brigade Ehrhardt wir genannt- — rdt« Geist im Herzen, nicht uni,«gehen. ^rigad« Ehrhardt einst auserstehen.' >i heibare Sieb gesungen war. hielt der K lstenwehradteilnng VI. ein Mann, der iblit steht, »an ihr bezahlt wird und ne Bersaffuaa geleistet hit, eine Red«, de. «isterlen Hoch' ausgenommen wurde, tzwch immer nicht di« »at»«»di-e Rep rl Jnitiati« besitze», um sein«» Ilntergebenr» biizuleslM» «a, fich sür Bedienstete der «etznUik «bllhkti «, dreiste» Provokotianrn, die fich di» Haken kreuzt er herchnsnehme», werden erst aushirrn, wenn man von «ml» wage» zupackt. Berit». Wir haben bereit» vor einiger Zeit mit» geteilt, datz sich di» grotzen jlldischen Organisationen, di« im Urbei terfürsorgeomt der jüdischen Organisationey Deutschland« zusammengeschtossen sind, entschlossen hat«»., totkrüftig an die Sammlung ber notwendigen Geldmittel heranzugeben, um eine weiterftihru», de« »robuktlnen Hilsüwerk« de» Urbeitersürsorgeamle« zu rrmdgliche». Die Arbeii ist inzwischen eingeleitet worden und hat dis jetzt schon sehr schtn» Ersolg« erzielt. Sa ist z. B, bet ein», Tagung der im Bochumer Zeniralarmenverband z». sannnengeschlosienrn Gemeinden noch dem Bartrag des Sekretür» de» Arheiterfürsorgeamie«, Herrn Alfred Berger, Berlin, beschlossen worden, in diesen Gemeinden ei« Privatsammlung zu veranftoltrn. um die Bochumer Stell« zu finanzieren. Besonder» tätig sind hier Kommerzienrat Schüler, Herr Rabbiner David und Herr Lieden seid ans Bochum, di« mit oller Energie sür da» Zustandekommen der Sammlung gesorgt hoben. Zu einer Sitzung der Reprüsentonlenversowmluna in Kdln waren edensall» Herr Sekretür Berger au» Berlin und Herr Samson an» RR» geladen. Rach Uahdrung des Berichte» der beiden Herren wurde vom Vorstände und der Reprüsenlanz der jldische» Gemeind« in Kdln einstimmig beschlosien. die Ardeftrr» sürsorgestelle in Kdln mit einem Betrage oon monatlich luvt) MI. zu unterstützen. Zu einer am Iv. Juti s» Eisenach staftgesundenen Sitzung der Konferenzgemeinschaft der Grotzgrmeinden Deulscküond« war auf Veranlassung de« Borstande« der Jüdische, Gemeind« in Berti» dt» Krage de« Arbeitersürsakgeamte» und seiuer Unterstützung durch die Gemeinden aus die Tagesordnung gesitzt M<bM. Die Sekretäre de» Urbeiterjürssrgeamles. Dr. Senator wetz Nlfted Berger, waren zu dieser Sitzung geladen, um sachliche Uuskuaft zu gebe». Di« .Konserenzgemeinjchafl stimmte dem «ntrag der Jüdischen'Gemeind« Berlin z». der dahin geht, die Gemeinden Deuischland« zur tatirllft»» Unterstützung de» Urdeiterfürsorgeamie» auszusordern. Dl» Vertreter sämtlicher anwesenden Grotzaemetndrn bekundate» ihre Bereitwilligkeit, da» »eck de» Uibeiiersürsoi^amt»« zu sdrdern und beschlossen, den von der Jüdischen Gemeind« zu ertastenden dementsprechenden Ausrus mit aller Energie zu unterstützen. Berlin. Im Hauptautschutz de» preutzischen Landtages sollte nach Angabe zahlreicher insbesondere rrchilstehendm Zeitungen der Herr preustische Minister de» I»»»»» Dominicu» oon einer Einwanderung oon hunderftausend Ostjuden nach Deutschland gesprochen Aus eine »nsrag« de» Ardeiterstrsorgeamie« de» [ Orgaursationen Deutschland» bei de« Herrn 2B dieser dem Ardeiterfürsorgeamt aitgeteilt. datz er I «an einer Einwanderung von anehrrrr» Ostjuden gesprochen Hab«, sondern von mehreren hnudecktausend Frrmdstämmigeu. Die Zahl her t» den Jatzrmi ISisi—ISLi nach Deustchland «ingewanderten Ostftihe» beträgt, wie au» den Mitteilungen de» Arbeiterfgrsorgeamte« bckannt ist. im ganzen cal00 000. oan denen über so-/» inzwischen entweder in die eigenttichen Auswandernngtländer adgewanhert oder in ihre Heimat znrückgelehrt find. Berlin. Infolge der Schlietzung de» deutsche» Konsulat» in karschau hat der Emigrantensirom in der letzte« Zelt ein« bedeutende Schwächung erfahren. Der Ausbau de» Emigraiiontapparaie» der Zeiltraildurean» hat inzwischen weiter« Fortschritt« gemacht So wurde in Osnabrück. dem «ichttgstetz Eisenbahnlnaienpunft in der Räh» der holländstchen Grenze, ein Schntzkomtte« in» Lete» ge» rufen, da» auch den »am Jugendveönn gegründete» Bahnhostdienst übernommen hat. Die vegründeriu und dowähcke Leiterin de« dortige» Bahnhofsdienste». Krau Sara Frank, hat den Vorsitz de» Schutzkomilee« tbörnomme». Der inzwischen dem Hilf»«er«i» der Denstche» gut«» angegliederte A»»Ichutz für de» jüdische» Bahnhofs»»« am Schlefischrn Bahnhos wird sein, Täiigleit noch ans ander» Lahnhdse Grotz-Berlin» ausdehnen. Kraukfuri a. «ai». Di« Zentral« ttr jüdisch, Wohisahrtirsieg« in Kranksurl untechreitet» »er .Zentralwohisarisstelle der deutichru Jude»', Berlin, da«' kurzem folgend« Aurrgung: Jnsolge der gegenmärtlge» «iickschastlichen Berhältniste find ein grotzer Teil de» Mittellande». In»besond-re jüdisch« Kalinldeamic. Lehrer, ioren nicht mehr in der Lage, i» Kea«lheit»säLe» irgend »in Bad »der «ine» Kurort auszusache». da di« Beeis« ftlr Wohnung und Berpsteaung sür dies« Kreis« in keine« verhtttni» za ihrem Emkemmen siehe» E« sostt» »»» «ersucht »erde», mit de» bereit« bestehenden Kuranstalten in de» Bädern zu «ereinbaren, «inen Mittagtisch »um Seldstlostenpreise einznrichte». Die g,ntralwahts»hrt»ß«T« der deutschen Inden setzt» fich mtt de« .Verein znr Fdrderuug ritueller kpeisehäaser in Hamdnrg' in Berdindnntz, drr eine Umftag« bei dr» ihm »ugeschloste«, Spetlehäuser» veraastgUeie. Da« Ergebni» war ei» ßsnstig«» I» hchh» fich bi» jetzt Hotel» »ad Speisehänser tn nachstehende» Kurorte, bereit erklärt, jüdischen Kaltusbeamieu zu» Selbstlosten, dzw zu eine« ermätzigle, Preise Becpsiegun» g, «mähren: Baden-Baden, Bah Brtckena». Bad llrenznach. Bad Mergenthei», Bad Rauh«,, Bad Reundort, Bat Orb. Bad Reichruhall, Selber,, »ab TIlz «i«t,t». - «Uddab, Bad »ildnngen. »«,,» wmäerer ««,«»», - »olle ma» sich an den .Verein »NI Fsrdarnim rttmlmz ' Sprisetzänser E. Hamdnrg Ksnttzßr. «1/llstst \