Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 27 (1921)
- Issue
- 28 (22.7.1921)
- Date
- 1921-07-22
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Ibiftk BoUzettung. 22. Juli 1921. Was wir den Polen gerne schenken.. Warschau. Tiefer Tagt baden sich Eduard und Michel Berson. Söhne des verstorbenen Jan Lerfon. laufen lasten. Tamil sind alle Mitglieder dieser bekannten Affimüantensamilie getauft. — Prof. Dr. Simon Askenafy. Delegierter im Dbkkubundrat. wurde zum bevollmächtigten Minister ernam t. Er ist wohl noch Jade, ist aber radikaler Asti- und o!4 solcher stets bestrebt, sich mit tönenden Phrasen und gehaltvollen Memoranden dafür einzusetzen, dost Polen seinen jüdischen Brüdern und Schwestern ein aufmerksames und liebevoll bedachtes Vaterland war und ist. 400 Ehaluzim nach Palästina. Nach einer genauen Untersuchung hat Major Mo rris. weiter des Emigration» DiparteinenlS der palästinensischen Negierung. -100 Chaluzim die Erlaubnis gegeben, nach Palästina zu fahren. Major Morris ist nach Warschau adgerrist. wo er seine Tätigkeit forlsetzen wird- War chou. ainifmiii[4f Tagesztiiting „Xtoa Giosze" hat itce Sampajne z»g«njten des w.nschafüichen Boykotts der Juden in Polen wieder ausgenommen. C,e qreisl die Zeiiun^en „'Hobotnif" und „fcuritr Poram y" besrig an, indem sie fie beschuldizr. die Juden zu protegieren Sie». Prof Tr. Ctio ZuckerkandI. der letzte der fcMftur Aerzie von inkernationaiem Ruf. ist — M Jahre alt — iitfstgr Anenenverkalknnq plcylich verschieden. AIS Primanus am Rothschild Lpital Hai er sich zahlreiche Perdienste um arme LÜjuden erworben Sein Proter t#mil war als Aveiitom in d sein Prüder Robert ais '.'lationalotonoinen bedeutend Linden. Die britische Kouferen; der MistwnS gefellsthatten. die von Vertretern aller grösteren Organ» latiomii der anglikanischen und chnstttchen Kirchen beschickt war. beschloß die Ausnahme einer Campagne gegen die antlsemitische Propaganda, die in letzter Zeit durch einen T<U der englischen Presse gt'ührt wird Philätzelphik. Dr. Morris Jattrvw. qebcren IÜ6I »i Warschau als Cohn drs Radbiiiers Dr. Markus Jastrow. d:r später nach Amncka üderfikdelle. ist drrschirden. Er Hane an der hiesigen Pennsylvar-ia-UnioeifilLt einen kehrstub: slir sea»,lisch« Sprachen und rite aruren inne, und lerne wiffenIchakUhchen Percffentlichungen find sehr zahlreich 2-e>n^vrudec Dr. Joseph Jastrow lehn an der ttmverfikät in WlScoift^® Ko»ßu»1u>a-el yfer fand ein Empfang za Ehren Vialiks statt, de, welchen;, außer vialik selbst Tr Caled als Penrele. der Zionistischen Cr$ini‘ütti>u. Lei »rotzrabdmer Chaim Besarano und die bedrüischen Schrislsteller Kleiinann und Xtuiauefl Ansprachen hreiten. Schließlich rrgiist der «Lhes des Jmnilararionsdepattements der paldstil-enstschen Regierung. Maior Morris, da« Dort, um sich seine Stellung zum Zionismus zu äußern. Ma>or Morris, r- . ' ,e::S i - u-it,f.\ daß er dem Zionismus wie der beste -.-ist.'/., '"de 'drs che« - -ni-! , j;it h-be. iltT--üi ..-7'Ech-> . T.-ch»er t» -alsstiua «a.( ge >r »n Pt.e-Lkr: 'r-r 7*?,u null’,, r tzatze iimm in di. fk» ui® - «>* 'estzestesil. »aß sie zu Luhesiuutem Ver euu.» »»» §r«,er <--ii»u>s he« rechiizteu. Dadei sei er sratß. »aß «r i« R-Atut » «utz t» Pote». »ahl, er sich i> uschsirr Zot begeh u »erde, vir ßleicheu Mcuscheo uutresseu firn*. Aus Palästina. JenüolcM Die paläsiinenfi'che Regierung hat ene Kommiffion ernannt, deren delovdere Ausgabe die Wasserversorgung Jernsale»» 'ein soll. Die Kommiffion, der u. a. General Stores als Vorsitzender und mehrerer hervorragende Techniker angeboren, hofft, ihre Arderlen im Lause des Sommers zun, Abschluß zu dringen. Das Ziel dieser Ardej, ,st dee Versorgung der Sladt mit 3000 Kubikmeter Gaffer, »ährend d«e gegeawänrge Versorgung nur HMX> Kubikmeter erreicht. Jerusalem. In den leyle» lagen de« Im,-, wurden mehrere Lodzer kaust rul, von Sir Herde»» Samuel empfangen. Der Führer der Kaufleute. Herr küüernik. teilte tem Lderkommiffar mit. daß eioe kodzer Text-lsabrikantengrupp.' den Aushau der palasttueusische» lestirsutzuslrie beabsicht,,,. Voraussetzung sei allerdings der Vau einer eigenen Jndutzrirstadr mit Urdenenvohnungeu. Herr küüenuk entmickettr dem tberkommisfar seine Pläne dis ins einzelne und bat schließlich um die pachtweise lleberlaffunz eines entsprechenden Terrain. Sir Herben Samuel versprach, bas Proiekt dem LaoL wirrschaslsdepariruienl zu unlersitltzen. tÜ»e euglisch. fraizififche Gre»zrkßulieru»sö»S«»< «iffir». Einer Haras-Meldung zufolge ist bei dem sitzten Betuch des OberkommlfforS Samuel in Beirut eine englisch-französische Kommisiion zur Festsetzung der Grenze zwischen Syrien und Palästina gebildet woiden. Oteivdders ia faliMao. ZUit rernnerlich, hat das Jerusalemer Iheater vor kuizer Zen Ibsens ,Rorain hedrtischer Sprache zur «uffahnlng gebracht Das Hebräische Theater in Jaffa hat nrnwehr Strindvergs ovaler" mit starkem Erfolg inscevter». Die Dekorationen find vou illdischen Künstlern eatworsev. Frau Cohn» Be,»tzein. ein ehemaliges Mitglied des Moska«rer Kaiserluhea Eremilage-Xhealers, spielte bei der Elstauffahruug di« »eidüche -aapriolle. DE Dlame der Juden. Am Zionistenkoi-greß im Sep'.ember d Karlsbad soll, «ne einst die Rarisnalfahne. nunmehr auch di« tionalbluwt ihre Einführung und Anerkennung finden Schon ge hatte mau versucht, sUr die vlomentaze des I. R. K. wl« ste nders ia Amerika. Enalaud und Holland emzeditrgeN sind, «ine charaktenftische. schone uns hallbare Blume zu staden. —- bisher erfolglos. Run hat die 9t. F.-Vertretuog in «rrz-Jisrael aus dem Versuchsqanen. der beim Muleum für kaudwirtschaft und Rattrr der K»l»«ijat>onsabikilm>g des Daad Hazirim in Jerusalem liegt, eine Blum, zogeschickr, welche dies, Kruge «ndgstwg löst. Die Blume ist Nein, doch vou lebhafter Karde, weiß mtt dtMrvtem Kaum. und. ohne kllnßlerrscher Drockomig za dedstrsm, jahrelaaz haltbar. Ihr botanischer Rawe ist ttelliedrxrum Lankuiueum. Die jüdische Solsiftegende aber nenn» fie Dam HasaKabi», Mavadüerbürt; das Blut der in v-'Nerdigung der Freiheit Erez Israels gefallenen MaKudäerh^Iden habe diZe einst weiße Blume gefütsit; doch ist erst die Freiheit des lüd'schea Balles »n seine« Lande neu begründet, wirb sie wieba in reine« e-nß nsirahlen. Ormurd»»i «surr «»zlische. Krau. In Jerusalem »urde eine bejahrte EngMÜdertn. Miß Lamas, auf brutale Weise ermordet. Die Leiche wurde m einem Brunnen gefunden. Der «or» erregte »uttr der englisch« Kolonie groß, Empor«. Man sieht in diese» «orfal allgemein eme S«dwüch«,a »es «nglchhe» Peesiiges na» einen Rückgang der vtfentkiche» Sicherhvt. di« als F»tae der letzt« rwiguiffe N>» der araderfrenndlich« Haltung der Regierung bettuchset wirb. Rr. 28. 1 Deutsches Reich d.ttz.Itsq» «.istlich» . . Siebzehn katholische Geistliche haben der von Stefan Berlin herausgegebenrn Wochenschrift eine Erklärung zugehen lasten, der w»r Grobmann .Daß Tagebuch" folgende Stellen e ltlnehmen: .,W>c fiebz-hn iatho.isch« GeisUich« haben dies« «ach olgende Erklärung verfaßt ockd mit unsere« Romeo unterschnebe»: wir über sende« sie JEr« mit wir mit ledhasier De lnahme lesen »ad deren Haltuuq und Inhal« uns die Gewißheit Es wird za der Tag dem Smne «ach mit wild, und bis dah, der Bitte um Abdruck in Ihrer Zeitschrift, dle zebea. unsere Bitte nicht vergeblich zu siel«. > »ich« mehr ferne sein, au dem die Kirche einen, l unlerer Erklärung gleichlauteiid« Brief erlaffen t« werde» wie es geduldig ertrag«, daß man unser« geistlich« verfsfferschas» au dies« Zellen hlwisch aozweisle, diese für eine Jodennsach, oder w«r sonst das Don i» diesem Jar.o» heißt, ausgeb«. Was wir zu erklär« Hab«, iß aber dieses: Es tfi eine Folge der deutschen Riederlag« — die eia Volk getroff« hat. in nichts daraus »orhereitet sie christlich zu trag« — daß eia solches immer noch wahndesimgenes. zu keiner reuevoll« Einsicht bereites Volk, von Haß erfüll , den Schuldig« an seine« Sturtze sucht, nicht an die eigen» Brust in Demut klopfend, sondern auf eines and«« Brust mir der Faust chlagmd. Mensch«, der« ganzes Sinn« aus Bereicherung durch alle Mittel stand, »oll« non, da sie Uetzelstes damitaagerichtet hapea, nicht uur nicht Veranlwonuag für ihre Lasterhaftigkeit trage» sondern sie stell« sich so, als ob ste es nie geweftn wären, soud ra — die Jud«. Es ist mra weder »usereü Amtes, noch Zweck d -fer Erklärung, die Regiernng« auf das Reden und tun dieser Leut aufmerksam zu machen, d» an» hier uur in einem: einzigen, aber dem wichtigstea Punkte angehen, nämlich, daß fie sich aus unerfiiillichen Gründ« Christ« n«v«. denn sie sind wohl -vielerlei, aber E inst« find birfr Leute mit nich«, welche gaoz in ihren trüben Last rn verharr«d. d« Jud« als den bezeichn«, der allein und zum k chaben der Richlinden diese Lasier besitz«. Nicht an d r Rlchtiuden wei den wir uns mit unteren Wort«, sondern nur an die Ehristgläubig«'. und an deren Führer, unsere Brüder i» Amt, der Seelsorge ,«drn wir u»s fordernd, daß sie jen« arg« Leute« in nichts F» ge leist« die d« Sturm aus den lüdisch« Kaffe«schrank predige l. um eine danach gienae Menge von eigen« adzulfnk«. Wie de n kann es ein katholtscher GUludiger und gar eia katholischer Priesti r mit feinem Glauben verein«, za verlang«, drß ein Volk vernicht-« werde, d-m die heilige lieche durch saß zwei Jahrjaus«dt ihr« - schütz angedeih« ließ und zu der« Guusi« u-ser« alleelLmerzlich ir Liturgie »u Gott am Karfreitag betet? Aus welch«» Stamme stich die Patriarch«, die Prvphet«. d»e Apostel, die Evangel - ,n. di^ ersten Märtyrer? — — Und um unseres Glaubeits ,ll es gläubens- und gottlos für Christ«, die Bei' nicht mg eines Volkes za predig« »der solches stistschweiamd zu billig«, »vor dem wlt als einem der lttdenvoüsten aller Völler eher die Knie beugen mßßr« und unsere Llpp« reimaen, bevor wir semen Namen ausspreche», wie eiaer der Dichier diese« Volkes, eia arme«, lüdischer Schiieidergeselle, gesagt hat. Statt drff« sehe» wir ein angeblich gesittete«. ,a. sich chnstlich n«a«des oder auch gläubiges voll wie Indianer das Kriegsbeil schwutgen. um dle Jud« zu skalpikreri. weil sie. sie allel». sonst kein Ehrisi, kein Deuqcher, tem Patnpl,. kein Stinn s und keiu Krupp, aus Gelderwerb verfeffen se>« «» allen Sinn«, wädrend diese Christ«. Deutsch«. Patriot«. Stinnes und Kruphs franz»skaoiftsche Armut suchen, d« Rächst« lieben, das Gewand der Buße trag« und sich in Demut vor G»tt beug« — welch «in Schauspiel, diese 60 Million« Deutsch«. Patriot« und Christ n uu» nichts als armselige Knecht, Gotte«, vou einer Halden Milli»! Jod«, nichts als reich« Jud«, m Sklav«» zum Salaasdienst des Geldes gegen ihr« fettm gehalten und Willep gezwung«!" Uns ist drkan ik. daß viele deutsch« katholisch« Geistliche so denken — dee« aber nicht laut sagen können oder wollen. Sie möj e» an die unmenschlichen Leiden unserer Bruder und ruestern iin .heiligen Polen" und der oo der Klerus eine hirvorragende Roll« Ukraine denken. spielt, und aufklä nnd auch dort wirken. Verli». Sin hier erscheinendesi cufsischet Blatt berichtet über eine gehein e Konferenz ’t er rufstschen Monarchisten in Keichenhall. In offizieller Form »urde auf dieser Konferenz zur densrage nicht Stellung genommen, doch wurde der Wunsh geäußert, bei entschiedener Ablehnung und Bekämpfung des Bolschewisimur. diese verderbliche Bewegung nicht « nztg den Juden in die Schube zu schieben Es gäbe unter ^uden wie unter Richtjuden ebenso kom mumstische wie a «ttkommunistifche Elemente. Ccriti. Die stakionalbihklorhek ia Jerusalem hat osr kurze» ein« äveraus wert! »ll« Beitrag erhalt«. Dr. Zlo eißi ist es gelurmv,. fnro Füh Yr der d«rs<d« sorialdemokattisch« Parwi, der da» Manuskript vo l Roses Lep .Rom oder Jernsale»^ besitzt, zo bewegen, es der llariooulhlMlochck »uter der B^inguag zu über» lafferh daß die Rati maldidliochek dieses Manuskript, svduld es chre sinanßlelle Lage ges aller, käuflich erwudt. Durch Dr. Zlvtisit hat die Nattoaaldidlioche auch das Manustnpt eines leUes der .Geschichte der Jud«' » m Graetz mit noch uaveräffemlicht« BemerAmg« des Versaffers in ih « Besitz dring« ksn»«. BerU«. Das Jädische ürbeusamt, Berti, di st«. Augusia straße 17. Del Roden sttLS. 4333. «344. 4437 sucht ,«»huthsrrie Stellvnaea sür Lai dardeit« und laudwirtschuftliche Eleven, kaufmännische »at hall werkUche Lehrliuze «a» Lehrmüdch«, mllunliche und weidlich« kauft äuuische Angestellte und Kächiun«, refp. Watschasleriun« in n»w>« LaushalUm-M>. E* Etter, ihm »Ce frei wer»«d« Siellea U»rth«d zu melden. Lokales. Ei» GUU-U«rtr«,. (für den 11. lobungm jn tmij Bai ift OK: DttZ ift eine Juden ,ez werdi und der ruffilchen dieichei. hule, di« zwar denljchen Anden haben, obwohl sie voll geworden is London und eisrigfte vor anstwu de« ruft, Wih. die »ir Juli waren an Lreilauer Juden Ein- ORZ-Borlrag ergangen. 1 ftijche Sböreoialur far «tu ton ruftijiben 8«I»lllchaft zur Kdrderang de« Hand» ndwirlichafl unter de» Jude» de« fritherrn Ei» ift als« »in« Gründung zur Eeldftschon 4Ü Jahr« eziftieri, von her wir jedoch higher so gut wie nichts gehdri in den letzten Jahren liberaui bedeutungs- Eie Hai jetzt ildteilange» in Panch lerding« auch i» verli» and ift aup «i> bestem Erfalg bemiiht. bewWtetzer» Judeutu»» in »i« Sqze pl leiimr ehemalig» ruftilche» Mich« >o nah benachba t sind und denen bauernd Jude» ans dich«, Gebiete flüchten, di« I» Ihrer Heimat leine Eziftenz find», haben alle Beranlaftnng. di« Geieljchaft Ofttz »üher kennen zu lernen und. wie mir scheinen will, in ihm» Wirten zu unterstützen. Um so bedauerluher war ei. bafe die vreslnuer Jude» recht spürlich zu de« Bortrng erschienen. Bor alle» keme» die nicht, die hüllen kommen sollen, bis aus ganz stzürlich» Sugnahmrn. Schuld daran tragen die, di« zu der Versammlung -ingeladen haben. Man macht ein« laich» Versammlung nicht an eine» heißen Sommeradend und i» einem schlecht zu venIUierend«, Lokal. Und die Form der Einladung war sie viele auch nicht grade derleckiud. Hatten die Heeren niemand, von de« fie sich besser deinie» lassen kannten i Und ionnte» fie nicht auch seihst den Redner bester beraten i Für «in nüchstri Mal, und wir hoffen, daß er im Winter noch einmal kommt und rine bester vordereitek« Versammlung adhült, seien ihm zmei Dinge gesagt - Wenn ein» Versammlung sür 8 Uhr 0» C ift, dais der Redner nicht erst um 8-/, erscheinen. mag in Rußland üblich sein, in Deutschland ade« nicht. Und e« ist des Guten zu viel — und dazu bei der Hitze — zwei Stunden zu reden, viel weniger wäre viel mehr gewesen. Dies sür ein nüchftes Mal i» Interest« der Sache. Ans dem vielen, wat der Redner. Dr. >. Singaluwgki. der die deutsche Abteilung de« ORZ leitet, brachte, einiges! Man spricht zu viel über die Zulunii. t» wenig »der Gegenwart. So phantastisch all« Zokanfispläne find, sür dir Gegenwart fallt nicht mehr als ein« kleine Spende »d. Man fieht wiederum nicht Iber den lugendlitk blaes! und tut nichts dazu, daß di» Jedokoh-Wirkschast einmal aushüre, daß di« Leute nicht immer auf die .Redom,- angew lesen find . . . Eine halb« MNian Oftjuden find während de» ftrinH von ihren Heimotsorte» ve,trieben Word«. 900 000 vom ihnen find nicht wieder zurückgekehrt. Sie habe» alle» «erkoren, ihre Mittel, ihre Werkzeug«, vo» SCO ffotolm, die Juden in Litauen hatten, find nur 80 wieder erstaude». Ban 10 000 jüdische» Schustern in Ödest» find uur 700 geblieben, in Wilna von 7800 Handwerieru uur 1800. Der normal« Handel ift überall vernichtet, an sei»« Schl, trat ungesund« Spekulation. Di« Ewigrntion ermetft sich immer mehr als nnmbglich. bleibt nur Uebergantz zu produktiver Zäligkeit im Land« selbjt. Ein« vdllig« fÜMt Umschichtung ist notwendig »nd ist vvn der Gesellschofi mit gutem Ersolg» in die Leg« geleitet. Immer »ich» rustilch» Juden gehe» zur Landlotrtschast über und sühle» sich dabei sehr «ohk. Load ist in Rußland genutz tz«. Die-Vesellschas» ORT schenkt nicht«. Ihr« HU», «füp nur aus GrnMag« de» Kredit«. Kür di« vedürmeist, bei Handwerk« und der Landwirtschaft wird ater »eil i» Deutschland kingetaust. Di» deutsch« Regierung kommt der Gesellschaft dabei in tider Weis« eutgsgru. Di» Gesellscha» ist durchaus apoiliisch, sie versagt ausschlietzüch wirtschaftlich« Jnteresten. velonder» lusmerksamkett schmcki ORZ der enstprrchenden Erziehung der Kinder. Di« letzte Nummer von .Ost und West' bricht« »tu»» 1! anisührlichen Aufsatz über ORT. Di« ihm deigegetnw, Illustrationen »eigen die Jngend bei ihrer TütGlit tu Lehrwerkstütte» und Schulgärten, von denen heut« 7i «tu» gerichtet find. Hierfür find der Gesellschaft Mittel M» der Jca und de» Joint zur Bersügung tzeßeilt. Lisi geben immer */,, während das letzt» Drmrl der ORT auszubringen hat. Der Redner hat sicher Recht: Wir dentsche» Jude« kdnne» nicht teilnahmilo» bleibe» am Schickssl dir vsd» jude» und kdnnen darum nicht gleichgültig dleide» g«gm>> »der der ausbanende» TttigkU dr» ORZ. Wir Hut» alle veranlnstung. die Gesellschaft zu »ut«ltltzeu. Wir dazu bereit ist. und »ir Islte» ei ali sein. Bafel sich an ih» deutsche Abteilung, veriin V td, viücherstr. 81/T. Der Mitgliedsbeitrag beträgt mindest«»» 80,— AL ssr bat Jahr. Di« Gesellschaft ist in da» deutsche Mach,' regifter eingetragen. _ Df. HM. »» ..»cht^jch, Di« lange 8<>t der Post und Aeituugssperr» derautch uns der Gelegenheit, di« Stimm» unserer geliebte» ÜaudOi leui« im Reich» zu vernehmen »uh die» uächi» unsoe Witz noch drückender. Heut« »ah» ich seit Mästen wirder , Ihr vlnit zum ersten Mal t» hi« Hand. I» der Oenutsglfe Nummer vom 10. Juli er. lst zwar viel von fern der deutsche» Oberschlesier di» Red« »nd es »ir» lMMI manche» Mi« Wart über di» La» aefprocha An »Srll als einer Siele ater, und »rufe« da. wa am SAdch. schütz feie Rrfe« ist, macht sich et» nieferiger und mefe, ai» alberner, weil gefährlicher Judenhaß breit Das Wich»» sehe» mit dieser Art deutscher Prest« »ach ta»»r Zramaa .. ~ .., kok 4w mar daher nicht erfreulich. Awar ist * richtig, krt Uns in besagter Nummer nicht tau direkt und »>Verhüllt ach di« Jnfem schimpfe». IderSie wifema d« «poihachi de« Halenkraze» »ich« w«»i»r als drei Stell», tu da Nummer. Wem, irMchmckchk verbünd« fee» Seldsifchutz» ■Uta*, daß stedü» Hataibw», als Seiche» »ich« atfeehsm können, f, Han fetche verbind« ni Oterfchichigru absamt, sufet nrkm südischeu Ofeerschichda, »TMa Micha Wir uevilen religiöse» Friede», mit «ia» solchm iß das Gedeih» »a da» Heil Oderschlesien« imrigll ' ' ' Wir maila nicht, daß man antzitan mit St» eine» RMcua Rasten- und Resigieahchs» da schlesiern hllfd Sie wriia stch daÄfeoaÜäa» drs Irenze» nicht ranfea lass» nnd lasten fea ff ‘ anSbaMH sprrcha: .Safe, fei» O, mor»n» di« nur K»ri»M uufe Vihnßäk imaa, Vmai ßch