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Jüdische Volkszeitung · 1921-07-15 · 27 (15.7.1921) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
27 (1921)
Issue
27 (15.7.1921)
Date
1921-07-15
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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6rife 2 Jh. 27 JLdisch« 9oH»jeii»na 15. Juli 1921 Der Reichskanzler in Breslau. Sine Unterredung mit dem Neichskau;ler und eiue Aussprache mit dem preußischen Minister des Innern. »frirtOettrtm«- — Z»ilfere,«sch»ß Hiser. — Pilittsch« »utri«« aut Jüdische Vertreter beim Reichskanzler. Die judenfeivdlichm Kundgebungen innerhalb dr« abnichlisischen Gelbstichuhe« srnnie hie dauernden antijemilischen Unrempeleien. denen sich die d,»Ischen Staalrbürger jüdischen Glauben» besonder« in den lehien Monaten »»«gesetzt sahen, ohne daß von berusener Seite eingegrifien «erd«, hatte de» Zentraloerein und den Bre«lauer Bund jüdischer Frontsoldaten veranlaßt, bei dem in Bre«lau zu Besuch weilenden Herrn Beich»kanzler Tr. Wirth um eiue Unterredung »achzusuchen. Ui« deren Vertreter erschienen Herr tziechtranwalt Tr. Foerder und Herr Dr. Ernst Frdnkel. Die Besprechung mit dem Reichikanzler sand Breitag Abend statt. Herr Aechtianwalt ßoerder legte, der vorgeschrittenen Stund» Rechnung tragend, in prägnanter sachlicher Form uusere Klagen über da« Vorgehen eine« großen Teile« de« deutschen Selbstschuhe» gegen Juden, i »«besondere auch gegen Oftjuden, dar. unter Benennung von mehr al« ein Dutzend tkinzelsällen. in oenin grdbliche Beleidigungen, ja sogar Mißhandlungen vorgekommen Ware». Aus besonderen Wunsch de» Herrn Reichrkanzlers wurd« von Herrn R.-A. Dr. Foerder da« ganze »ersügbare Material Herrn Dr. Wirth übergeben Aus die Besorgnifi, hingewiesen, die die Jude» Breslau» hinsichtlich de» unheilvollen Einflusses von Führern wie Aulock. Ldwenseld usw. hege», versicherte der Herr Reichskcknzler. daß er alle«, wa» in seiner Macht stünde, tum würde, um Atbüse zu schassm. Ab sei eiue Kulturschaube, weu» i» »er jetzige» Zeit, uu» gerade tu Bretlau. »erartige Aueschreltuuge» «orttwe». Gleichzeitig versprach der Herr Reichskanzler, unverzüglich mit dem Preußischen Minister de« Znuem da» trsorderlich« zu besprechm. Die Unterredung mit dem Preuß. Minister des Innern. In der Frühe der nächsten Tages ersuchte der Preuß- Minister des Innern, Herr Dr. TominicuS. um eine Unterredung. Unter Hinweis auf das dem Herrn Reichskanzler bereit- Übergebene Material überreichte Her^ R.-A. Foerder dem Herrn Minister einen Bericht über die rohe «ißhnndlnn, eineüber 70 Jahre alte» jüdische» Ehepaare» ans de« hiesige» Hanptbahnyaf. den die Schrift« lntung anschließend zur Kenntnis der Lefec bringt. General Bsfrr. der Führer de» Selbstschutzes. ist zwar in Einrrl« fftlini, hie z» feiner Kenntnis gelangten, eingeschritten, hat sich jedoch nichtiger Wirksamste» Vvrbeugnngsmlttel lHeransgade eineentsprechenden Tagesbefehl-, event. »utet Andr^bnng p„ Strafe»» hedient. um klar nab deutlich sei« Mihdilignng über bie Ausschreitungen «uüMbrückru. Der Minister glaubte, auf eine Besserung in der nächsten Zeit hoffen zu dürfen, da die Vertreter aler Parteirichtungen unter Berücksichtigung der äugen« blrcklichen Lage übereinstimmend erklärt haben, alle politischen Gegensätze zurückstellen zu wollen — was unter Hinweis auf die radikal-politisch« Haltung einzelner deutsch nationaler und dölkischer Blätter von Herrn R.-A. Dr. Foerder mit Recht bezweifelt wurde. Dagegen wurde darauf hingewiesen, daß als wirksamste Abhilfe nur eine Aenderung des 8 130 des Strafgesetzbücher (Aufreizung zum Klaffenhaß) not« wendig wäre, svbaß nicht bloß Aufreizung zu offener Gewalttat, sondern auch systematische Verleumdungen gegen ei« Religionsgemeinschaft. sowie Hetzereien politischer Natur unter Strafe zu stellen wären. Einige angeführte charakteristifche Beispiele zeigten, daß Antisemitismus und politische Reaktion Zwillinasbrüder find. Der Herr Minister versprach, in einer unmittelbar anschließenden Konferenz mit dem Herrn Regierung-» Präsidenten die geschilderten Verhältnisse eingehend zu a* örtern und ließ schließlich keinen Zweifel an seinem entschiedenen Wille«, dar Seinige zur Abstellung dieser AuS- .wüchse zu tun- Soweit der offizielle Bericht! Erlaubt sei. hier einige Bemnkungen anzuknüpfen. In Breslau leben 25 000 Juden, die in einer Ge- »emde zusammengefaßt find und einen rührigen Vorstand und ei« noch rührigere Repräsentantenversammlung besitz«. Was ist von fett« dieser beiden Körperschaft« getan wärdm. um den sich außerordentlich verdient gemachten Herr« R.»A. Dr. Foerder und Dr. Fränkel di« notwendige Unterstützung angedeih« zu lasten, um nicht nur im Namen der ZentralvereinS und des jüd. Frontsoldatenbundes vor dem Herrn Reichskanzler uad dem Herrn Minister des Innern zu sprechen? WaS die Stellungnahme des Herrn General Hofer betrifft, so ist folgendes zu bemerken: Es handelt sich darum, festzustellen, ob Herr General Höfer selbständig zu handeln vermochte. Ich möchte das in diesem Fall verneinen. Charakteristisch ist folgender Fall: Da- Berliner Tageblatt hatte gegen gewiffe Auswüchse und besonder» gegen die antisemitischen Treibereien im deutschen Selbstschutz Stellung genommen. Daraus flog in alle Welt ein Dementi, aber nicht von der einzig verantwortlichen und eingeweihten Stelle, dem Herrn General Höfer. sondern vom Zwölserausschuh. der in Ratibor tagte, und der das Dementi auch unterzeichnet hatte. Ls war natürlich ein Lobgesang auf das Freikorp Lberland. Nachforschungin sollen ergeben haben, daß dieses Tem'vti gtr nicht vom Zwilfernu-fchuß, sondern ohne Wisse» des größten Teiles des Zwölferaasschusses von de» Vertretern »er vollkommen rechts gerichtete» Parteien tlies antisemitischen Parteien) im ZwSlserausschuß versaßt, an et» halbofiiziöses Telegraphendüro weitergegebe«. uad von biese« verbreitet worden ist. Dar Vorgehen eines Teiles des deutschen Selbstschutzes in Schlesien hat der deutschen Sache in Oberfchlesien geschadet und die Verantwortung dafür trifft alle, die um parteipolitischer Sonderzwckr wegen gehetzt haben, aber auch jene, die nicht offen unh ehrlich für Wahrheit und Recht eingetreten sind. General Höfer steht für seine Person sicherlich auch in dieser Beziehung unantastbar da. da» beweist folgender Fall: Beim Besuch eine» Lazarettein Neustadt L--S. zog er einem Verwundeten dag von diesem getragene Hakenkreuz mit den Watten heraus: Wir sind doch nur des Fttedens und der Ordnung willen hier, nicht um Uneinigkeit zu stiften. Die dem Selbstschutz nachgerühmte Disziplin versagte aber hier offenbar. General Höfer fürchtete anscheinend, sie auch in Bezug auf die Iudenfrage zu erproben. Zum Kapitel politische Reaktion und -Inii'."'"--» sei noch erwähnt, das; i gerechtfertigt ist. Iüdis scheint die politische Rer doch da» Gerücht um. da (da» find .deutschnationa; ' 4..-. unter der Patronanz gewiffer hockmögender Herrrn Anschluß an gewiffe politisch orientierte Kreis« zu finden, die; eine Fii anzierung mit jüdischem Gelbe gerne sähen und im Falle de- Mißlingenihrer Absichten scheinbar eine Ablenkung der Maste auf jüdische Kreise Hervorrufenmöchten. rosper. Mitzhnudluug ri»r» «Ite« jüß. Eh»p»,rr» ßurch Offiriere de, deutschen Zeldflschuhe» Am 4 Juli befanden wir uns bei Abf-rhri des 2" Uhr Nachmiltaj vom Hauptb ahnhof BreSlau na cd Lberschlesien abgehenden Zuger aus dem Bahnsteig. 5m jüdische» Ehepaar (der Mann war 75, die Frsn 73 Jahre alt. wie ich durch Befragen seststellre) Kiez in ein Abteil ein. Ais dies ein am Eingänge d es nächsten Wagens stehender Angehöriger des Selbstschutzes bemerkt«, eia etwa 30 Hahr« alter Herr, der rin Monokel und am Arme eme Nönigskrone mit dem Abzeichen des Selbstschutzes trug, (offenbar ein Cfrpn) sprang er zu dem von dem Ehepaar bestieger-en Abteil hmem und rief den Schaffner an. er solle die verfluchten Jaden daran hindern, miizufahrrn, Ter Schafiner lehnte die» mit dem Hinweis ad, daß beide ordnungsmäßige Fahrkarten hätten. Da spiana der Herr selbst in das Abteil, gab dem alten Manne einen Stoß nach dem Ausgang zu mit den Dorten: ..Ihr verfluchten Juden dürft nicht mitfahien. Ihr müßt raus". Auf die Einwendungen des Angesa^enrn. baß er ihm doch nichts getan habe, schrie er immer wieder, er müfie raus, sodaß der Alte auSstieg. Tie Frau schrie: „Herr, lasten Sie doch meinen Mann sein". Hierauf wandte er sich der alten Frau und gab auch ihr einen Stoß. Ja. diesem «ugenick sprangen wir hinzu und ersuchten den jüdischen Herrn, in den Luper zu bleiben, da ihm der andere nichts zu sagen habe Xwandte sich der Angreifer gegen uns und sagte: ..Aha, Tu bist aud ein Jude, wenn Dir nicht soson d:e Fr<sse hälst. so ziehe ich Tt: das Fell Über die Lhren; Ihr Juden werdet bald alle tckgeschlagei Darauf mischten sich nqch mehrere andere Selbstschutzangebcrige hinein, die sämtlich gegen das alte jüti'üre Ehepaar Parte, nahmen. Einer von ihnen, dessen Namen als der des LauswannS Werner «rode aus Pmitz. geb. den 14, August 1898. zur Zeit Maschine«, gewehrabkeilunz Bataillon Aras Bethuly Huck festgestelll wurde, schrie: „Du verfluchter Jude. Dir drehe ich den stopf rum. daß Tir die Argen zum Hintern rauslpuse... Ihr verfluchte Iudenbande. E»ch wird allen bald das Fell vom Leibe gezogen «erden. ES wird nicht lange dauern, dann werdet Ihr Inden alle totgeschlagen". Dabe, griff er immer wieder nach feinem Dolche, den er bei sich trug. Auch dieser Brote war dem Aussehen. Anzug und seiner Sprach« nach Lstizier. Andere Selbstschutzler, denen man wiederum nach Sprache und stlnduog ansah. daß ste ,u den Mannichatien zählten, suchten sich ins Mittel zu legen, jedoch ohne Eelolg. Ei» Vorfall, der sich in der Bahn u»v am hiesige» tzeu»ttz«tz»h«s i, »ff «echt v. 5 ,»» 6. Juli rrriftute. * (Aus einem Briefe.) Ich gebe diese Schilderung unter Eidesstatt ad. und sllhr« noch folgend« Zeugen auf (folge, Namen), Wir fuhren alle vrer Herren im ».Zug ron Aleiwitz ab und al» wir nach B rieg kamen, stwgen ungefähr 10—15 Selbstschutzfalbsten «it einem Offizier in den V-Zug hinein. Bet« Einst eigen riefen sie den ganzen Zug entlang „Juden heraus"! (Wie tu der Ukraine! Bemerkung der Schkistltq) Darauf stand Herr S. aus und sagte zu diesen, sie mcchlen sich wie anständige Leute benehmen, dkun gingen d>e anti'emiiisiven Pol-ele en los. die in einer Weise ausaneien. daß sich die geiamtcu mitlabrenden Pastanten darüber aufhielien Trotz mehrfachen Dazwlschenredens wurden die Anpvbeleien immer größer. Als w:r nun hier am Hauptbabnho' anlangten, wollten wir die Namen der Betreffenden sestsiellen le-flen. Ich ging lelbst zum Bahnhossvorsteher und soiderie zwei Sicherheitsbeamte, die mir jedoch ob. gelehnt wurden Daraufhin ging ich persönlich zur Bahnhojewache und erbat dort von dem Leutnant Lei^nnd. Zwei Sicherdeiisdeamie gingen mit mir zum Bahnsteig, um die Namen der Selbstschutz, soldaten festzvftellen, Tics war jedoch Nicht möglich, da d^ zwei Sicherheilsbeamten gegen die Ueberzahl der Soldaten machtlos waren. Hier. Herr Polizeipräsidenl. dielet sich ein außerordenllich weites Feld für Ihr« Taikrasi! St« würden sich sicherlich den Tank und die Anerkennung nicht nur der jvdi'chen. sondern auch oller ordnunzsliebenden deutschen Staatsbürger aus billige Weise erwerben können l Wirke» des obcrschlefische» Selbstschutzes (abgefebeu von der milltäri'chen Tätigkeit). Ter Student Erich Guttmann. München, Marienplatz 24. berichtet solgendes: Auf d,r Fahrt des Freikorps Oberland nach Schlesien trugen viele Cbetfä iber Hakenkreuze. Sie rühmten sich ^damals dabei gewei'en;u fein, als es gegeu die Juden ging". Dazwischen siel wiederholt die Bemerkung „Erst, hauen wir die Polen aus und dann schlafen wir die Iudenkopfe ein". Zwei Herren aus München. Herr staiser. Ickstadlsir. 22 l und Herr statz. Uhlaudstlaße 3 ber:chleir folgendes: a) Als der Hund des bekanitiiten Hauptmaans Lesteneicher auf dem Babiisitlg kinen Soldaten anknurrie, beruhigte brr führende Bursche >dn mit den Worten: „Brauchst keine Furcht zu haben, der Hund ist nur auf Juden abgerichtet". d, Diese Herren zum stc-uipagniesührer Oderle'uinant Siedemann beordert, rrhielreit di- Aufiurdeiung. ihre stcnsesston geheim zu Hallen. Herr Arthur Tickmann auS Breslau berichtet: a> Nach einer Meldung de, dem Freikorps ui d Zusammenst.Uunz des BaiallonS tr»t ein Frldwtdel vor brr stompvgnien und fragt, ob etwa Juden in der stompaqnir wären. Aus beiaheiiten Zuruf defi-hlt er „Der sterl soll vorNrten". Herr Dickmann stellte hieraus an den Batallvnskommavdrur die Fragen, ob der Feldwebel ,m Einverständnis mit dem Bataillonsk.'mmandeur gehandeik habe und welch« Bebealung seiner Frage beizumessen wäre. Der Bataillonskommüodeur erkannte b-r Berechtigung an mit der Begründung, die Juden hätte» sich doch im »riege gedrückt, d) Das Baiaiüon befahl eine Vereidlgorig unter der Formel, man solle de« Galt dem Allmächtigen und Lllwiffendr» und de, seiner Ehre und Gew sie,, schworen, daß man alle» Besedlen der r-orgesetzten Folge leisten und sich mit sämtlichen Havrluiigea einverstar.-en erklären wrrbe. Da seile»< der (tstziere und Unkerofsiziere die Absicht gstloßert war. »ach der Aktion gegen die Polen einen Feldzag gegen die Jaden und gegen die Ncgierung vorzunehmen, verweigerte Herr Tickniann D'it E>d, \ „Die Untersuchung über bie Vorgänge im Lager Slar« gard ist nunmehr abgeschlossen. Sie hat die Darstellung des ArbellerfürsorgearnleS ,n weltgetzendem Maße bestätigt gefunden, rind es muß anerkannt perden. paß da» preutzlsche MlNl'lerium des Ingern enerpisch dul^gegriffen hat. Es find Wachknannsichaitcrr entlaff« «orden. Wie wir Höven, soll gegen sie bei der Staatsanwaltschaft Anklage erhöbe:! werden. Tie Vctpsteguug wurde erheblich verbessert. die Behandlung ist jetzt, wie die Internietten au», sagen.- menschenwürdig Wie wir hören, wird da» Inter nierungslager in Slargaro in jlurze aufgelöst werden. Diejenigen Personen, bie nach Polen zurückzukehren wünschrn. neiden nach Polen abirnnSpottirrt werden. Eine Anzahl besonders krasser Fülle ist bereits neu untersucht worden die Entlastung dreier Personen steht unmittelbar bevor. Ein dritter Teil endlich wird zur Klärung des völkerrcchtlichen SgchverhalteS — es handelt sich hier vor allem um Tesermire — zunächst nach dem Lager CottbuS- Sielow überführt werden, bis eine Entscheidung, die die einzelnen Fälle jedoch zu berücksichtigen hat, erfolgt ist. ES ist die selbstverstäudliche Pflicht der jüdischen Organisationen und der gesamten jüdischen Oeffentlichkeit, auch weiterhin aus der Wacht zu sein, um Uebergriffe und Vorfälle, wie sie in Internierungslagern nur zu leicht passieren können, sofort zu verhindern. Insbesondere muß irüber herbeigesühtt ht intzruiert werden cheidung ist bisher idluug der Einzel« 'nähme gibt, daß vieles Lorge(en gegen Arbeitet einer Revision unterzogen wird" Tamil scheint wieder einmal eine für das gesamte Judentum pnnzipirll wichtige Angelegenheit zu .aller Zufriedenheit' mit dem üblich« Komplimente nach oben erledigt. Als dar «rbeitersütsvrgeamt die ersten Mittellungen über den Fall StarquS herauSgab. freuten wir unS der energischen Art. mit der das .Afa' diese .teutsche Büberei' ansahte. Es wäre tnürrrffani. wenn da» .Ufa' einen offiziellen Bencht über die Verhandlungen herau»geb«n würde, um sefizustelleu, ob dvS .deutsche JudentuM die Bemühungen de» »Asa^ ^lügend unterstützte'. Wullen die deutschen Iud« nicht emfehen. daß jetzt die Gelten, heit gegeben ist. die Ostjudenftage in Pr»ß« zu lösen? Lder wollen wir vatten. bi« sich ein neuer Fall Staitzard ereignet? Ganz nebenbei aber die bescheidene Frage: Wieviel jüdische Gemeinden' gibt eö in Pr«ßen? Hat eine dieser Gemeindevettrrt«gpr er der Mühe wett gefunden, ihr Ansehen und ihre Autorität in die Dagschale zu Gunsten

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