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Jüdische Volkszeitung · 1921-06-24 · 24 (24.6.1921) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
27 (1921)
Issue
24 (24.6.1921)
Date
1921-06-24
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 5h 24 Jüdische Dolkszettung 24 Juni 1921 hat seit längerer Zeit bereits daraus verzichten «Asien. ihre Räume voll auszunutzen, weil die Mittel fehlten, um soviel Kinder zu ernähren, wie man unterbringen könnte. I« den Städten macht sich der Mangel an Kinder. Heimen. Kinderhorten und Kinderpolikliniken immer fühlbarer Die Zahl der aufsichtslosen Kinder ist stark gestiegen, die Gefahren der Straße ist größer als je — aber schon die vorhandenen Einrichtungen stehen dauernd vor der ^istenzfroge. geschweige denn, daß ausreichende Mittel da wäre« für Reugründungen. Hier geht vor un'eren Augen ein erheblicher Teil der nächsten jüdischen Generation langsam aber sicher zu (Grunde Es fehlt nur an Geld — sollten die paar Millionen im deutschen Judentum nicht aufzubringen lein, die nötig sind, um unsere Waisenhäuser. Erpehungsanfialten. Kinderherme usw. zu erhalten? Zeitlich dringender ist aber noch eine andere Aufgabe. Der Sommer steht vor der Tür und wir müsirn ihn nutzen, um Tausenden jüdischen Grobstadtkindern die Möglichkeit zu geben, ein paar Wochen der Erholung zu Ä Unsere Ferienkolonien und Ferienheime müssen Linie denen Vorbehalten bleiben, die ärztlicher Wartung oder besonderer Heilmittel bedürfen und reichen »icht rstl entferntesten aus. Wohin mit den Tausenden, di« .nur' unterernährt, bleichsüchtig, erschöpft find, die keines Medikamentes bedürfen als de- Sonnenlichtes, der frischen Luft, ungehemmter Bewegungsfreiheit und guter Ernährung, um einigermaßen bei Kräften zu sein für den drohenden Winter, der weniger Gutes erwarten läßt als jtf Auch hierfür bedarf die .Kinderhilfe" großer Mittel, »or allem aber der li^evollen Bereitschaft der Juden auf de« Land« und in kleinen Städten, solch« Großstadtkmder für längere oder kürzere Zeit bei sich au'zunehmen und so Wohttun zu üben in der schönsten und edelsten Horm die es gibt: direkt von Mensch zu Mensch! Ei» anderes Problem, dos der Flüchtlingskinder! lausend« aus dem Osten, neuerdings wertere Tausend« aus Oberschlesien. Pomm,rellen. Poien. Ein unsagbares Elend! Immer wieder da» gleich« Bild, tags kern Hemd ttf de« Leibe, nachts kein Bett! Unvorstellbar für solche, die sich der eigenen Kindheit als einer goldenen Zeit er» inner», oder den eigenen Kindern die Jugend schön und licht gestalten dürfen. Hier wächst ein Geschlecht heran, da», wenn es ans diesem Elend Kraft zum Weiterleben rettet, der geschworene Feind alles Bestehenden werden «nß. stets erfüllt von einer furchtbaren Anklage msbeson* der« gegen die engere Gemeinschaft, die ihr nicht zu Hilfe Da». Wo gäbe es ein Mittel, die in die Zukunft weitende Verkettung von Elend und Schuld in ihrer ganzen Furcht» ßarkett Tuch allen, deutsche Juden, zu zeigen? Hier ist eiaor der großen Prüfsteine von Wert und Unwert eures Sems als Mensch und Jude? Wir wollen vom Moralischen nicht sprechen, es ver- Mt sich bekanntlich immer von selbst. Daß die .schlechte Zeit', der .ungünstige Augenblick", die .Ungewißheit der Lage* keine Ausflüchte sein dürfen, wenn es gilt, denen m Heven, für die die .schlechte" Zeit eine furchtbare ist. für die es noch nie einen .günstigen" Augenblick gab «»d deren Lage mit erbarmungsloser Gewißheit aus ihnen lastet, soll nicht näher ausgeführt werden. Daß es nn< «fttbta ist. sich mit dem Hinweis auf den Eteuerzettel des Staates einer moralischen Verpflichtung entziehen zu »ollen, sei nur angedeuttt. Hingegen sei von dreierlei »it alle« Nachdruck gesprochen: Erstens: Die .Jüdische Kinderhilfe" hat a» Sach «iadrstea» de» gleiche, Aasprnch. de, Ihr deallge» «etae, Sa»»l»»ge» pegedilligt hadr. I Zweitens: Die .Jüdische Kinderhllse" verlangt von Euch, nach altjüdifchem Grundsatz, daß jeder gebe .nach dem Maße seines Vermögens. des Segens, den der Ewige, euer Gott. Euch aeaeben hat". Wir betteln nicht um Almosen: das deutsche Judentum kann von sich selbst keine .milden Gaben" annehmen. Wir verlangen Erfüllung einer Notwendigkeit, einer menschlichen und jüdischen. Es handelt sich nicht um Almofen, es handelt sich um wirkliche Opfer! Dann drittens und letztens: Tie .Jüdische Kinder- Hilfe" ist über die Hilft für den Augenblick hinaus weitschauende Dorsorge für dir Zukunft? Was wisien wir von der? Gewiß nur das eine. daß das nächste jüdische Geschlecht eS nicht leichter, sondern weit schwerer haben wird, als selbst wir es halten. Durch Deutschland geht in den letzten Tagen ein Ahnen dessen, welch karge- Leben zukünftig getragen sein will. Alle Werte schwanken, allein ungemindert bleibt der Wert des gesunden Menschen, besten Leib und Seele gerüstet sind fr den Kamps mit dem Leben. Ob es sich lohnt. Geld und Geldwert zu häufen, wer möchte das angesichts des unheimlichen Rätselspiels ewig schwankender Wertungen bedingungslos bejahen? Wo ober ist der Volkswirt. der wahre Poli* liker, der Nicht bereit wäre als obersten Grundsatz zu vertreten: .Schafft gesunde Menschen!" Ern schönes ' Wort von Buber nennt die Jugend-'lsie .ewige Glücks chance der Völker." Für uns hantelt es sich um mehr als um das Glück, um das Dasein selbst! Das deutsche Judentum vom morgen. — daß sind die. denen die .Jü> disch« Kinderhilse" helfen will, es zu werden. Und vielleicht erwirkt hier einmal unsere Parteiung etwas gutes. Ob Ihr Liberale oder Orthodore. Zionrsteu oder Zentral« vereinter seid. Ihr alle habt ein Jdeolbrlo jüdischen Lebenin Euch und müß: wollen, daß die nächste Generation es verwirilichen hilft. Nun wohl, macht Euren Traum wahr! Gebt der .Jüdischen Ktnderhilfe". laßt sehen, was Euer Ideal Euch wert ist. Ihr alle braucht kräftige, gesunde, selbstbewnßte. lebenstüchtige Derftchter Eurer Gedanken. Laßt Ihr die Jungen aufwachs.n in Not und Verkümmerung, mit weichen Knochen unk» blutleerem Hirn, so vermögen sie weder für Eure Ideale, noch gegen ihre Feinde kämpfen. Daß rs insbesondere der älteren Jugend eine besondere Ehrenpflicht sein muß. an der Arbeit für ihre jüngeren Lebensgenosien mit oll ihren Kräften teil* zunehmen, bedarf keiner besonderen Erwähnung Euer ist die Verantwortung für das Leben tauftnder Mnger Menschen. Euer ist die Verantwortung für die jüdische Zukunft in Deutschland. Wer sich ihrer bewußt ist. wird zur .Jüdischen Kinderhilfe" in einem Maße beitrogen, das allein bestimmt »erden darf durch das jüdische Gewissen. Aus aller Welt. „Erez Iisroel." Im .Jfraealit" lesen wir folgenden Brief deS GererRebbe: .Mein Herz erfüllt Weh und Stolz zugleich, da ich die majestätische Schönheit von unserem heiligen Lande sah. Ich besuchte dort die jüdischen Anstitten. vor alle« das orthodoxe Schulwerk der Pekedim und Aguda und fand es vorzüglich. Doch bedarf es finanzieller Unter* stützung. dauert die Anstalten vergrößert werden können Ich habe zu meiner Freude geourkt. daß wir Juden in Erez»JSroel ein ruhiges Leben Koben, unv nach der Tradition unserer Väter dort un« ausleben können. Derjenige welcher mit Kapitalien hinübergeht. wird zweifelsohne sein volles Auskommen finden. Aber auch diejenigen welche nicht die Möglichkeit haben, sich ständig in Errz^ Israel aufzuhalten und welch« ihren frommen Gesinnung«, genoffen helfen möchten, daß sie sich dort anfiedeln, müßten meines Erachtens nach einen b, stimmten Teil ihres Vermögens zum Kauf von Land verwenden, was sicherlich kein herausgeworfeneS Geld ist. Es wird umgekehrt Gott die geschäftliche Unternehmung desjenigen zum Erfolg begleiten lasten, der einen Teil seines Vermögenzum Ankauf von Land in Palästina verwendet. Um in dieser Sache anderen beispielgebend voranzugehen, habe ich mit den übrigen Delegierten und mit Jerusalemer Gesinnung«, genesien eine Aktien Gesellschaft gegründet, welche bei Jaffa 26 000 Ellen Land gekauft hat. um dort im Laufe eines Jahres eine Liedelung zu gründen und ich hofie und ich richte meine Bitte an die Gesomtorthodoxie. daß man meinem Beispiel Folge leisten möge, weil jetzt die Zeit gekommen ist. in Erez-J-roel reale Arbeit zu leisten. Meine übrigen Vorschläge bezüglich praktischer Palästinaarbeit werde ich dem rabbinischen Rat und dem Zenttal* rat der Aguda vorlegen. Ich besuchte Sir Herbert Samuel und er versprach mir dm orthodoxen Juden, die nach Erez*JSroel kommen, dieselbm Rechte zu gewährm. wie den anderen Organisationen, und gestattete mir. dieses in seinem Namen zu mrldm. Er knüpfte die Bedingung daran, daß man mit den nichtjüdifchen Einwohnern in Frieden auskommen solle. woS ich ihm mit ruhigem Ge* wisien von unserer Seite versichern konnte. Ihr wißt, daß man auf der Wiener Konferenz de» schloffen hat. daß die Arbeit der Aguda für Jischuv Erez' Israel unabhängig von politischen Bedingungen stattzufinden habe. Tie Mi-vo von Jeschuo Erez Israel hängt nicht von der pvlrtischen Lage und nicht von der Zeit ab. sondern nur von der Möglichkeit. sie auSüben zu können, und deshalb muß jetzt die Möglichkeit ausgenützt werden, mit der größtm Energie, zu arbeiten, dmn ft mehr ortho* doxe Juden hinkommen werden, umso erfolgreicher wird deren Sttebm sem. tne Heiligkeit des Lande« zu erhallen." Politische Berichterstattung. Wie .Frankreich" berichtet: »Den französische» Blättern wird aus Jerusalem g/meldet. daß sich de, mohammedanisch,» Bevölkerung von Jaffa wegen der Ankündigung der Ankunft eine- Schiffe-mit b00 zionistischen Einwanderen für dm! 4 Juni große Aufregung bemächtigt hatte. Am 13 Juni kam es zu Tumulten. «1s «in bei einem Ueberkall deter Jsraelir zum Reg. f. ,\ Drei Israeliten wurd . . s ' ci. a> \ liten-und ei« Mohanime* *-t: I«ute sollen beschlossen fob 1 i Zionisten keinerlei 35tir .a l, Direkte Nachrichten biegen noch nicht vor. Was das Riuter'Büco seststellt: .Aus Jaffa wird gemeldet, daß ein Araber, der in dm Straßm mit einem Meffer in der Hand herumlief, eine Prügelei verursachte, bei der zwei Juden und ein Araber getötet und wehrere Personen verwundet wurden. Die Ruh« wurde sofort wieder hergestellt. Die Polizei verhaftete zwei Araber, von denen einer, wm man annimmt, an der Prügelei schuld ist." sehr ttefgründiger Politiker, aber dafür hatte er einen Varzug. er stand der Hofhaltung des Rabbi nahe. Da» «all galt es als große Schande. Mädchmlehrer zu sein Nptz ein Schreiber, gar ein Schreiber für .christliche" Sprachen. ober alle diese Sündm des Schreibers Awrejmel »urden entsühnt durch das Glück, daß er dem Zfobbi Sinn und Wesen der .Rowoje Wremja" erklären durfte Die anttsemitische Zeitung kam nicht zufällig in das Haus des Rabbi. Er selbst wollte die Verleumdungen Imoen lernen, welche die Goj>m gegen Juden vorbringm. Manche seiner Lfossidim warm überzeugt, daß jedesmal. IFffln di« .Rowoje Drrmja" eine Anklage gegen die Juden «hebe, der Rabbi— natülich sobald sie ihm Awrejmel der Schreiber »orgelesen habe — sie vor dem Thron der Herrlichkeit widerlege. Da» Ritual der .Rowoje Wremja"-Dorlesung war nun folgmdes: Spät abends Der Rabbi fitzt in seinem tiefen weichen Lehnstuhl, sein weißer seidener Kaftan ist geönnet. Cr ist Gegürtet, die Mütze ist aus der Stirn geschoben. auf dem große« Tisch, der mtt Büchern. Schriften und Wunsch« priesen bedeckt ist. Seht eine Taffe, auf welcher zwei silberne Lichtscherm hegen- Zwei Stearinkerzen sind anoezündet snb eine Uhr in Marmorgehäus« tickt ruhig und feierlich. Awrejmel. der Schreiber, ei» Jude in älterm Jahren, sttt währmd der ganzen Borlesung. In der Hand hält er eine Rümmer der .Rowoje Wremja'. Er hüstelt ein wemg. sei« Sttrne bedeckt sich mit Schweiß infolge der SRtfo, die er hat. u« das Wesen der Politik und die Wichtigen 9taiigfritm der .Rowoje Wremja" wiederzu* achen. Es fällt ihm nicht leicht, den ricktigm Sinn von de» zu erraten, was in der Zeitung geschrieben steht- Besondere rednerische Begabung hat Awrejmel auch nicht, er stottert ein wenig und wenn mitten drin ein schwieriaes Fremdwort ihm unterkommt wie Zivilisation. Mobilisterang und dergleichen, dann kommt seine Zunge in Der- Wirrung und seine Zunge findet schwer heraus. Der Rabbi hört aufmerksam zu. Er versteht viel mehr von dem. was ihm vorreleft» wird, als Awrejmel. der Schreiber, selber Ter Raddi hat Scharfsinn und hellen Verstand und auch das. woS wir heut,' .Intuition" nennen Er ersaßt aus einem Wort und einem Satz die ganz, Sachlage. Natürlich versteht er nach seiner Art. Er erläutert sie auch durch einzelne Worte und Gesten Awrejmel. dem Schreiber. \ besonders, um ihm über die schweren Stellen hinwegzuhelfen, daß Awrejmel weiterlesen kann. Oft lächelt der Rabbi und spöttelt Über die gojrsche Politik, über Efaut Dickschädel und närrische Weisheit. Manchmal erledigt er sie mit erner Handbewegung und einem Stirnrunzeln. Awrejmel. der Schreiber, welcher schon diese besondere Sprache des Rabbi versteht, nickt dazu mit dem Kopf. Er ist einverstanden. Awrejmel. der Schreiber, ist eigentlich schon .ange* kränkelt"; er ist schon ein wenig vom rechten Weg ab gekommen; ist. na ja . . . er hat doch schon Krhlows Fabeln gelesen und Stücke aus der Chrestomathie — doch auf oen Nabbi gibt er was. Non ftinen Wundern hält er freilich nichts, aber schließlich — wo Thora ist, dort ist die Weisheit. Manchmal wird Rabbi Salman, wenn er hört, was da augenscheinlich in der .Rowoje Wremja" geschrieben steht, sehr ernst, manchmal erregt und zornig, manchmal macht er im Zorn eine Handbewegung und heißt Awrejmel. den Schreiber, die Zeitung weglegen und die Vorlesung beenden. Cr kann die Verleumdungen, die man gegen die Juden vorbringt. nicht anhören. Solchen Szenen durste ich als Knabe mit meinem Kameraden Schulem*Ber. dem Enkel des Rabbi und seinem Liebling, beiwohnen. Tie Erinnerung an sie bewahre ich noch heute. Air tftktn »«irr» Z«tzrr". Wie aus Alexandria berichtet wird, gelang es Profeffor Brugsch. altägyptische Hieroglyphen aufzuftnden und zu deuten, die. so seltsam es klingt, einen geschichtlichen Bericht über die m der Bibel erwähnten sieden mageren Jahre enthalten, die Joses vorousgelagt hat. Ns jetzt konnte tue historische Forschung nirgevds eine Bestätigung der Bidelerzübl»ag bezüglich der Mißernte m-d der Hungers* »ot finden, dee sieben Jahre (a»g in Aegypten herrschten. Das einzige. was darauf, wen» auch nubt mit Sicherheit, hindeutete, waren Reste von Getteweipeichern. deren Ursprung iu jene Zeit versetzt wurde. Aus den von Prvftffor Brugsch jetzt aufgesundene» Inschriften geht jedoch hervor, daß die biblisch« Erzählung ein treuer Bericht der tatsächlichen Vorgänge ist. Der N,l trat in sieben auseinanderfolgevöen Jahren nicht aus seinen Ufern, die Ernte schlug vollständig fehl, es entstand eine Hungeus* not mit ihren Leiden im Lande. Auch die Zeitangabe der Bibel stimmt mtt den Hieroglyphen überein. Bis jetzt nahm die Bibelsorschung an. daß die siebenjährige Mißernte etwa um 1760 vor der jetzigen Zeitrechnung ein* getreten war. Roch der Bibel soll Joses um das Jahr 172S vor unserer Zeittechiuna nach Aegypten gekommen sein. Er wurde erst eine Welle gefangen gehalten.' hier dft beiden Hofdeamlen. den Koch und den Bäcker, kenne« lernte. Er deutete, wie die Bibel berichtet, und bat sie. ihn nicht zu vergefferr. wenn es ihnen gut gehe. Wahrscheinlich wurde dann Josef um 1715 zu Pharao gerufen, um deffen Träume zu deuten. Er erhielt dann die Tochter des Kanzlers der Hochschile von Heliopolis zur Frau. In den sieben reichen Jahren, den .fetten" Jahren der Bibel, ließ er dann die großen Getreidespeicher auffüllen, um darin den Ueberf^ß der Erntrn auszuhäusen. Dann kamen die sieben mageren Jahre Nach drr Bibel endeten die sieben fette» Jahre um 1708 vor unsere Zeitrechnung, im Jahre daraus. 1767. bigaben sich I Söhne nach Aegypten, um Getreide zu kaufen, 1704 sich die ganze Fa»ttie im Lande Goschen nieder und waren dann die Hungerjahre zu Ende. Die Hierogly -» berichte stimmen im »»esemlichen mit den Angabe Bibel überein.

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