Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 27 (1921)
- Issue
- 13 (1.4.1921)
- Date
- 1921-04-01
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Rr. IS. Snte 4 Jlldifcte Lolkßzeitung. 1 April GfeilbgeMcht eine« zufri denen P»er^n» so dringend de» «Wgt. Mdchten dockt die Herren, die über dn» Wohl und Wel^ d« Beamten enljchetdc», sich stets vo: Zlu«zrn holten. sM«» sie selbst in ihrem Hause im Derlnuse -ines Jahre» gebrauchen, und möchten sie d^nndi ermeffen. tofe venig bei den heutigen Balutaverhältnissen ein Gehalt »on beispieltwelse 25 OoO ^k. bedkutet — nämlich dasßrlde. wie vor dem Knege 2000 Mt- Vielleicht wird dann die hoffentlich recht daL» >n Angriff genommene feste Oehaltsskala mehr Widerhall in den Herzen billig denkender Dkensche» staden, als die halbe Äsung, mit der man sich begnttgt hat. Dr. F. R Octyrtt Fctla#»« gelangten >. s. jsr «mwbraf: Zinvevduug mk 1000 Statt an lol ißbifde Ardeileiffirforgeamr. Erhvhnnq tn Iahresseihilfe fix den Verband der Eynogogenaemeinden Nieder pWeßres. fKr die Synagoge zum Tempel, Gr b>« Z^ntralwoblfahrts- GeLe der bekttschev Jude» tu» da« Kurholprtal ,u Kalberg.!»»v Er ßßßmia der Ausgaben für verschobene andere Ge», nbeerforberntfle. %n Errichtung nnes Weiteren Zwer^gonesdrenste« nach alte« Ritus i» der kestinglsge wird zuzeH m»» FKr dev neuen NituL lucht man »t»ß»eile» noch eine» geeigneten Eaal im Edden der L«adt. Htnßchüich der Kasualien der Lan'orr» »erden folgende B«. schlLste gefaßt: Das Mitwirfen der Kantoren de, Beerb,guoqev und L»»»qe, wird von der Gemeinde mit eine» Iadresbeilrag von «000 Mart für den ersten ord 4>100 2lart fttr den zweiten Kantor iMMcitiL Z)afflr erhebt bi, Gemeind« taffe für Kasualien «ankeren- Hesühre». die Ach je nach dem Einfommen des det.eflcnden Gemeinde. »Gliedes. zwrlchen 40 und 250 Marl brwegen und fflr AoSwLrlige »tmrecheud erhsv» »erden. Tie Gebühren für Benutzung der Sy. «ogoqe sei Traaangen schwavken zwilchen fcO und 325 Mark. d„ für UwtshanblUAgen der Rabbiner zwischen 1> und 600 Mart In allen tiefes AtLe» find Gememdemuglieder mit einem Iadresrinkommen dis 5000 Mark von den Gebühren befreit. — Ten Kantoren ist es «sdtchslich mderfagt. sonstige Zuwendungen für Amt-daudliinaen zn ßorderv. Dre Wahl de« Kantors bei Kasualien bletbi dem Gemeinde- »itglifb Vorbehalten, jcfcodi amkien der Trauungen in der Lynazoge da I. lavier. Der § 4 der Beerbt zuvgSgedühren - Lrdnong erhält folgende Adßuderuvg: ^Astr fremde. d«e in Breslau gestorben find, ist an B erdigungS wsteu das Dreifache der «ätze des h 2 Mindestens aber der Betrag •OB 500 Mark |3 erheben TaSl. lbe gilt «ür Pionen, de aus ker SGWtaogevgemnnre aulgeschieden sind. sc fern idre Beil, tzong auf den Hriebhof gestattet rrnd. Für fremde, die außerhalb Breslau gestorben firb, :1 an Be «digungstoKen das Vieriache. bl, vsriiaiiLSvorkaze baue das €«&isuche vorgesehen. der Lätze res tz 2. miatrürr.s aber :«r Betrag von 1000 Mart zu erheben". Die Gebühr fQr Be letzang dritter lerionen >n >'ibb,.irabn-fien »ich verdoppelt (die Vorirandsrorlagr Karre die «>cb-.hr rlir r.rt bes»vderr Graduelle verlangt 1 Endlich wird in geb-imer sitzung dein Tienstrertra. m k r wn Geme»deraddlner Tr. Ho> 'm ann u> d den b» de:i akadem^Le:. AeluzionSlehreru Taoidsodn und 2t «lern zi:^e> ::i;nt Iror j';. schieden, Hevarartrae,en ertcdiar. -ZiLluß U^r Adffl»mun9S-U«a,Klänr,e. Don der Brrslauer Lrik^rurpk Lcs £<;■:mio*.rc.::o wird unS geschrieben: Tir Valet!c:'b-^si!r:dlic:!. l lcr crrü' semitischen Bewc^urg zeig7 sich;n fc^Tn^n:. o-'., b r xen polnischer 2cite emiortjm an mebrkre crlter' .le T-nr^.: unserer Etadt gcrichiktcn ^chr-lbcn. da^ in rlM'nierli'r Wei'e die aliti'emrli'chkn 'Imbcxr cn r.:.«-F‘ .>ni r ■* ländischen Inter.sse geben rcir rt*r he t daro:- ilr:--?- > .TreudeutfLe Seele \ Jcr stellte fest, daß Sie altes D,lltterchen auch deabstchtigen. mit den Dösiimu.unqrbere^liglen ,uc lltettung Ltxrschlestenc ersLemcn zu wollen. Ich Nrlle Ihnen anheim, hüd'ch und ruhr'q zu <wuie zu dleide:i. denn sür Sie schwebt hier eine Ledel.szkjahr. Glaub'N Sie ja nicht den deutschen Versprechungen, daß Idnen voller Schutz gesichert sei. Sre sind dann völlig preisgegeben. sobald Sie über die Abstimmungsgrenze kommen. Der hin stark organisierte Antisemitenbund wird schon dafür sorgen, daß Sie an dre Wahlurne mcht deronkommen. Ern Mitglied LeS Oberfchlefischen AntrsemitenbundcS.' «uri»frier der „A»»d«I,". Montag Nachmittag, den 2*. März^fand. wie schon in d<r letzten Numwer unserer Zeitung angekündig». du Punmserer der jtblsch. sozialen ÄrbertSgruppe ^Swodah' statt. Das Pudlitu» bestand aus West- und Ostiadev. weilieus Angebbergen der R»odablnder. Das zuerst fan beüugstiaende Edaos — eme Avlqe des zroßeu Andranges — entwirrte sich allrvübl ch. als die Vorführungen begannen. — Zuerst kamen die «lernen im Alter zwischen 6 und 8 Jahren an die Vielbe. Eie zergiev ibre Kunst in errer Bun»gefchichte. deren Text st, selber verfaßt batten: das Stück wirkte durch diesen kindlichen Wonlaui desonders natürlich und frisch. Darauf wurde von qrrßeren Mädchen ein Reigen zu dem 2,'de: ..Hemr ist Purim Kinder!" grtanzt. Zwei wieder in debrLischer Sprach,, ernsten und deueren Iohalts. von 6 ostjüdlkchen Kindern mit lebendiger Anschaulchkeir bargesie.1, schlossen sich an. Ueberhaupr wurden auch sämtliche solgende Rollen, die rn cstiukischen Händen lagen, mit bessnderem Geschick und guter sprachl-cher Betonung gespielt, sodaß man schon an den Kindern die große ^-oil'ebe d.-r i7stjuben sür das Ldeater erlnnen konnte. Ilt en>em Tbea'eistuck . Ales Betst" genannt, wurde uns gezeigt, »,e ein k en es Blädchei, durch euren Traum, rn dem sich itzm t;, nnzelnen Buchstaben persönlich vorsteUru. endlich das ibm lo schwer geratene dedraistte Alpdabet e:lernte. Rau> erner >än.:er<n Pau'e solare das grcße Tbeater<ls'ck Tre ferlen deS IudentamL". Tämiliche ^e!,rta.!,. r:n ei>tsp:echerieeu <a:z„, und R, aen werten in charakr r:sti'cher I?,m daraeneür. . :ne Utder.a'chung b t sich der Hel-erlchan der Lw».dad L>u:ge Kmker lallen st.-^> allen ein «tuck „Dar Pierd ' genannt, er ^eul» , das in iu>uaeistre>ch»»l Benen die Prirunge'chichle er-ahtte. Zum is.-.dei, »och «cha: enlpi.-Ie vcrze'u'rt de die ai,'im m r i; - .ioch erholt, u. «am'lrche lle.nen Tarfiell.-r er uete.i rii.r.-ii B- "a:i und A.r ur.d Ivtia z:g s.dr defrediak '..tu ta» rp.:- el --;,[i r :m; nach cki.ch da. stuaiiz.elle c^r -d. r-a rvai 'a.-' r te'.be:! Tcr Iugenddund Scs ^cntraitierctai* ..wi..;, : i:n »'Unit fi;:c 'J.fcrtn :.i-itc I'JOb»-.. .‘ ^;r: tc: ju.i’l :l .^c'oru iptfd.ii’: 2i. ’Ucor...I öt.l . . rt Ul« H‘r;!:ü::a*. ixedt ■ *Mt!tls«|. Nach de» regen Iolerrge, das der . RustzeLung m »enru «mUa entgegevgebrachl worden »ft. hat Frau Rosa F^eudenthal h mübk. eine Auswahl künstlerischer deri.rr wuktgeräre zusammnrrvstellen. »eiche >m »er " Woche jur Befichtiauvg ^eianjen »erdev Eingesandt Sehr geehne Redaflrou! Iu der vorletzten Nummer Ihrer sehr geschätzten Zeilun, d^ richtm Eie rn eine« Anikel über die von uns organisterie nt»L Berrstegung der oberschl,fischen AdSüv»rmgs.verechr,gien irrlLmvßj daß die dabei tätigen sreiwilUgen Heiser sich größtenteils aus W3 Iogmd Organisationen ..Herzl Klud". ..IZchuruv" und .Blau-Weiß? rekrutierten. LaNLchlich haben wir für unseren Hekferdrenst »ch bestimmte Vereinigungen, sondern Herren und Damen aus aJU pofit'U jüdrichen Kreisen, die nNttll, Verpflegung als religionsgefeHkl verbindlich eracht«^ herangezvzen. Es ist selbstverständlich, daß daß, in erster kioie sich die Nngedorizen der uns nahestehenden orthodox, Jugend Bernniqunc^en „AgudaS-IiSroel Iuzendqruppe". ^IesLarui^ und ..Vereinigung jüdlscher Akademiker' vetärigten. Wir benutzen gern di, Gelegenheit, um LN di,«er Stelle «te, Damen und Herren, die uns bei der rituellen Verpflegung abstimmungsderechtigien Oberschlester gebol'en haben oerprndlichei Dank auSzu'precheu Fre-.r Vereinigung sür die Inter,Nen deS »nhob. Iudenium» Ab« Sch» 2orwy. »o»,r Familiennächricktru. Var Mizwah. Alle Syna.-ivge: am 2- 4. Gun«h<r «leßkec ^airt Max G,ßler. Alsensir. l4. .Heinz Rokank Iränkrl. Vate, Leopold Iränk.I, 2estingltr. 12. Dolrrr Raidan l'ewr> 2^ater Zahuar^ Georg?,»». Bartenstr 5> N.ue Synagoge: Günter PulvermaLer Vater Hugo Putveruiachr. Ielkstr- 2l«,3I. Veerdigungeu. Kriedho' /ohefrr.: ä:n 24 3. Ulrike Vruü qeb. Herz, am 25. 3. Anr:a May ged. l'cewe an« 27 3. Renau Naralie Selker gch Glaker ^o'X: am 24. 3. Rclali, zlohn ged. freund. Hofcheu. straße >>!. am 2? 3. Anna Adler am 3 He:.n,:»e Brinnibev Hoschenstr. 23. 1921 Kniender. M81 Mona« April Uirll iu i. 2') £ Äiisaai, kVocherittup&fln- Sobba'h h:;L ' OM B: ■? lai36 111. .M. cp 0-! I jecheskel cp. r.^r'r « IV. M*cp IV ^'eunicnil vt rkünck zsantz 2t. ^cbräiichr '{VI r. - -ür-!,:n L.ruck, chuli.tr. n r. V 11: e n s e l t (Inh. £. '•*. .'.'keyrr d',i Inhalt 2k friedlich K I •, beide :n Bre'lau. men gezeiü iiLtt» '.'a^ätze. :n,Ich>. t,t t.: »»fasteis .rui .1.:;:ru>k 1 ringen, übernimmt »rri r::r! .• tr.^g.'setzl.cht '-eranr:vai:..ng l»Uesd;e::t in den Gemdnie-Sjn 1- A v!oi . Freitag 1.4. Sbd. ' 2. 4 Be^ r.n abend- 6 3ÖL ' ö .jol : 8.4'. i. y.jou hNHSMiii vorm. iOUOL .! 045U - i - , Predigt; „ 10.15 . ’oOOU rach m- — l). — ti m 1 H bchiuü abends- 7 05U 7 05Ü : Aadeni 3/4. I Beginn mor^r I 045C’ 7X4)0.! WdJt«. 8-/4.! . [abends ö.lülj. 6J0U.I 5anität5rat Dr. Ehriicii BadAltheicfe, Haus Monica Sprumstur.j:-n 8- 3 5 'H-tsprecner D-. I. Koh.i L'jr. pL;; Us.Zi. ui. J tz.[ jüdische Voihsschule i. E. /j; : »r be^ur.» «m i'.Lcntg tler. iX. April. L'at> Kuratorium. Mazzoth verteil u ng. Behufs f mpfangru .me d-.r .Mazz.-rhs.'heirie »erdet unsr« Otmei:u],mi i:I ider ersuela, sich ■ater Vorlegung der intsprecuenden Brot sarken fQr die Wochen vom 18. 4. - 1 5, der von ans O.Z. «usges teil- Bescheinigung, ■•wie des Lebens r.it e.bczugsscheines ia inserem Büro Walistraße Nr. 9. nur vormittags 10 1 Uhr «nuusiudeu und : :.i<n Nam^n Wfinn: mit A und U M-.v ‘i? : Apr; „ CDi; Pie .« 3i: „ F und O .\vtt*r,;h H und I Dpiiner-n” .. , .. K f-rmlar: „ L Mo tas' .. MNh ü Diensis^ „ P und R M t, v xst 8. L»ch,8t Ocnmrsta»:14 .. r.L'.V.Vu 7. Frena»;!b. . An Brounsiken sind abeul.efcni: Uut Formular A für jeden Köpfte I 41 . f'furJ . M B. 2 fir Ktnd. unt. 6Jahren ....). Wir bitteo dringend, obige Termine ftane tu halten. Der Toraund dr ^jrnagogw-fiMieind» Si: l.V LernstDu heliräisch? Flrderst Du die h-brä schr Spnchschule durch deine Mitgliedschaft? Zuschriften an He; in IaUdwigr Löwenberg Wallstr. 3 erbeten. 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