Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 27 (1921)
- Issue
- 11 (18.3.1921)
- Date
- 1921-03-18
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/6682508-6377574-6450508--1484-4851144- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Ac. lt. SetW S Jüdische 18. ***| J||j, Ist »ä0ig BrciMt Er awiat, bo& ei jeldstverständlich eia WM st»de»tftcher Verßenduageu ist. tfpea Sngehörigen Mch Varfchriftea über die Heirat zu machen. LrpientiLfl! War, es sich a» die Annonce rme§ christliche« ÄefcMrW ■ÜlMt, da letzt er alle Hebel in Bewegung, um die W»«»« iu unterdrücken De« griftt^M Kampf ist er «scheinend nicht ^wachsen. Mein Vorschlag geht dahin- .Jeder Verkehr mit aktiven Burschenschaftlern und Mten Herren, die nicht den Eisenacher Beschluß de«» avouieren, ist abzulehnen, jeder wir schastliche Verkehr «it einem tttm Herrn btt Burschenschaft ist abzubt ecken. Derselbe gilt im höheren Matze mr den jüdischen Mten Herrn der Burschen lchaft. der sein Band noch nicht zurückgeschickt hat-' Vom prakii.chen Zionismus. EtvdrLte ei »es A»«ika»es vom Palösttaawerk .Thieagv Daily New-'. ein ontizionifitsches. amerika »Echos Organ, entsandte vor kurzem seinen SJHtaibfiter Moderwell nach Palästina, um eine Anzahl von Berichten Aber dieses Land zu schreiben. Dcm Berichterstatter der .Ghicago Daily New»' ging <l ähnlich wie .'üecm. Er Um, um zu tadeln, und als rz die Zustände sah. lobte er. Der vierte Bericht gibt das folgende Bild über dw Grundlagen dcß SiedlungswerkkS. wobei besonderauf die iatereffanten Schlußwendungen hingewiesen sei Mover - »ell schreibt: Für viele Jahre wird der praktische Zioni-tmus gerade »»Rreugende körperliche Arbeit bedeuten. Die Idee, daß dm Zionisten nur zu greisen brauchen, um die goldene Ernte j» bergen, vergeht in dem Augenblick, wo man da» Land »sher betrachtet. Palästina dringt <S zwar momentan fertig, etwa *« Millionen Mensche«, meist Araber, zu «nähren. deren Bedürfnisse gering sind, llcbngens hat e» sie feit bcm Kriege nicht einmal vollständig ernährt. Icua die Handelsbilanz Palästinas ist völlig passiv */3 »der % bei Landes bestehen au« steinigen Hügel". Der Alst — so die Ebene am Mütelmeer und bas Jordantat — ist wohl fruchtbar, aber zur Zeft im Stadium der Erschöpfung. Die Fruchtbarkeit de- Bodens kann aber erblich vergröstert werden durch bte Anwendung triften* schädlicher Methoden, durch künstliche Düngung. Bewässerung. Wechselwirtschaft. Aufforstung (zur Befeuchtung de- Landes), sowie durch die Hmzuziehung neuen Bodens nach vorheriger Drainage. Bewässerung. Terrassierung. Ausrodung Von Steinen usw. Jeder Zoll breit muß auegenutzt werden, wenn nicht für die Landwirtschaft, dann für Obstbäume «der Nutzholzanlagen. und wenn nicht für Bäume, dann für Viehweiden, aus den steilsten Abhängen für Ziegen. W«n Palästina so bis zum äußersten entwickelt wird, kan es landwirtschaftlich noch 2 oder sogar 3 Millionen Menschen ernähren. Einwanderer. die über diese Zahl hinauhgeh^ müffen Hch gewerblich und industriell ernähnn Hierzu ist es «Ärg. die Tranlpoetmäglichkeiten. Landwege und Eisenbahnen, auszubauen, die Häfen zu entwickeln und elektrische Kraftanlagen zu schaffen. Es könnten allmählich in dem Maße, wie Kapital und technische Fähigkeiten in« Land eiaströmcn. em Anzahl Industrien entstehen, wenn man «lettnjche Kraft vom Jordantal sowie einheimische Roh* stoffe. die entwecer schon vorhanden oder doch kntwickti'.ngs- ' fähig stnd. benutzt. El iei nur erwähnt die Erzeugung! Von Lel. Zucker. Papier, und oie oetschicdene Der Wertung von Holz. Biele Arbeite« müßte« den lokalen Bedürfnissen abhelfen und die jetzt ungünstige Handel! bilanz entlasten; viele würden all Exportartikel Butzen bringen. El ist unmöglich, die Auldehnunglfähigkeit der industiiellen Möglichkeiten obzuschätzen. aber man kann wohl sagen, daß weitere 2 bis 3 Millionen Menschen fich durch diese Industrien ernähren können. schließlich wird vorgeschkagen. daß eine Eisenbahn vom Haisaer Hasen direkt durch die Wüste nach Mesopotamien angelegt »erden solle, sowie Pipelinezum Transport pe* metopotamischen Cek« nach dem MittellLndelischen Meer. Ties würde Palästina größere Bedeutung im Handelsverkehr geben Ille diese Pläne stehen aus den Programmen entweder der Regierung oder der Zionistischen Kommiffion. welche in Bezug, aus die großen Umriffe der Politik harmonisch zusammeiiarbeiten Ader sie erfordern Arbeit auf jedem Zollbreit Wege«. Da« Land kann nicht einen einzigen werteren Einwandeier errähren. wenn dieser nicht durch seiner Hänoe Arbeit es dazu instand setzt Der Zionismus muß ßch sein Leben verdienen. Wenn er el nicht tut, muß er jungersterben. Niemand. am wenigsten die amerikanischen Zionisten, von denen 80*/o aller Spende« stammen, haben nie Absicht, den zionistischen Einwanderer aus Barmherzigkeit zu unterstützen. Wohltätigkeit liegt nickt im Programm ber Iranisten. welche mißsällig aus die seit langem bestehenden Almosenfonds blicken, von denen viele palästinensische Juden durch ihre glücklicheren Brüder -r.ißcrhalb d<s Laubeerholten werben Die Emwaudcruvg, welche sich jetzt aus einige 30000 Seelen pro Jabr beschränkt, bars nur in dem Maße veraröß-rt treiben, wie die Zionisten zur vermehrten Leistungsfähigkeit Palästinas beitragen Ta« eiserne Gesetz de- Perdunzerus wird den zionistischen Pionier verhindern ein Müssig'änger ^u wilden. Als ich nach Palast na kam. erwartete ich. dort einen Sultan; relrgiö'er Erstase zu stutzen. Die Exsta't muß vorhanden srtn. denn was könnte sonst vie Menschen veranl.sten. binü^erzugel)en und zu versuchen, aus einem Stuck Felirn eine Jorm zu wachen. Aber die allgemeine Atmosphäre ilt eher die einer wiffensckaftlichen Kaiku.'ali^n. Die Führer machen keine Gedichte und ergehen sich nicht in Prophezeiungen; sie rechnen mit Prozenten und mit Pstügen Jene Taufende von jungen Leuten, welche auf den kahlen Avhäng-n Steine brechen, müssen träumen und Pistuuen schauen, um durchzuhalten; es ist aber gut. daß die Führer augenblicklich den Zionismus all eine Frage der Unterkunft, der Fruchtbarmachung und der Elektrifizierung detrachten (Z. K.) I Aus dem Auslande - % fikitt* |itr*r*f}e«tr*le in Uschecht«». Rad) langen schwierigen Verhandlungen ist zwischen den sich heftig bekäwpsendrn jüdischen Parteien eine Vereinbarung zustande gekommen, um gewisse notleidende Wohlfahrtcaustalten vor dem Untergang zu befahlen, da- Ärmenweieu zu revr,.autsieren und« insvesondere ein Kindergenelungsheiw. das im Laufe dlesis Monats eröffnet werden fcll. icrner eme Versorgung K-i-gLwaisen und -Witwen und .''er Knegsiuvaliden ins Lcvru zu rufen. Es wird eine gemeinschaftliche Institution unter dem Titel .Jüdische Jürforgezeutiale für oie Tschechoslowakei' ge« gründet, die in ber Prager Prod»ktenbsrse et ne iffeatfifte SerfaBunluog ««beruft Auf dieser werden Serbe!« de» bekannte« American Joint Distribution Lornmittea, sammen mit Vertreter« der neuen Fürsorgezeutrale. ferner Repräsentanten bei B*«ei B'nth der deutschen and der tschechischen Jubenfchaft. del jüdilckeu Nativnalratl. ferner der jüdtsch'teligiösrn Korporationen sprechen. Tzenio»!». an»« Fra, rrlchrmi IM dar» Sr« ttomstfchln kandteksmiuk«. Da« äußere vUb «»Lt den Eindruck ,l« »b fette« {Bett? au« de» Grade grftifjen fei. ad^ewa^eri. Irt&rnfckf, tu ru»pet> qehülli. mit ver»e-alen Lugen tebi sie »ebeitb da und «eNanrzt HUs, f^r ihr kranke« 12i&brigr« Tockirrchen. 5tnl ri« »odlhabenfe Hamilie, dochangrskhen. «ilvUiitg. »oodv« ge jetzt als Witwe und VeiUerin dader und eii:Nei nur H'Ne (Br tbr fine. Der Mann iß Mn tes Horden rr^dgfl^m »»'den. eden'o ipr älterer Lohn, ^hk jängerer Sefei, kaum Id Jahre aK. if an Fleckterba« erkrankt und l'egi m Sesiarabien. E« »ird ibr iot*rt Htlse .^rleiftet Bas 13 lährige vmd lotmsi in« jSdische Apilal. G\t »ird »yervn ui« kieqt in Sie dezuBaode. Die Mutter Nt re» ikrh'mfe, nahe. Schon ms»alelana hat |e za »einen Üderhauvt nicht a,fg«I»et fomment^r SberstUfflg. Varlchck». La« pot«äa»e frre§«»mrßeerum Hai anaeordnei. daß Juden, die n:ch Palästina „«»andern »»len. keine Schmterrz. ketten b-'reiiet »erden Kien, auch »enn sie im fteSll„SpkIichtige» Alter stutz. >°r„. Der »r«ß, Star nahm da» kaiaona'e Ruders«. u»> kadenlchluß^eletz in zweiter kftunq ,n S« wurde dan, n^ch die Bestimmung aulgenar men. baß den iRdilchen Ge>chäiien an Lonnia-«, vier Stunden Rrdeik der qeschlvsienen ^Lden qestaiiet le». — ve, der zweiten Beratung de« kanionaten Stauerqrletze« »utde den firchenge«einden die lirafdtinmg der Gleuerrsticht idr ihre Angehüriaen zugeßanden. Al« .VtrchengemeiRden" »erden auch die beiden tkdrlchen Urge»emden i, der Sch» tz. ^en.iLnbinqe, u,d Neu.d'enqna, »mt jeher bezeichoei Ü«at»i. Tie zur i^rßanisterung der fereu Haiefled Lknuu loeden adqe'chleffeie Propagandureile Tr. SalktudS durch Staad,- nisten brachte Oberau« desriedrzende Erlebnisse. D>e Eummelwttakeri ist noch i» .gnge. doch »ird deren» auf «Zrund der di«, bengen Aeichnunezen u' d Earurnqänqe zuMtiastrzst angenvwmen. daß Norwege einen iijesamthetraz don I7I«Z>- dänischen fronen. Schwe en l&fJOOOO ichwedilch« fronen urd Finnland 1400000 finnische Mark für den fern Hrjeflod nngehen werden. In diese, drei Landern habe, leibst die kleinste.' jüb schen Gemeinden von kau» 30—30 ^amiien namhafte Betxlge für den feren Ha,estod gezeichnet und dw ersten Einzchlunze, im Baren iriejt. Aus Palästina. 9a» »berjie Stl^-Oin. Ein oderffkS Bklh-Din für Palästina wurde auf der großen!stabbtunki,nserenz tn Jcrusalkm beschloffen. an der 7l Rabbiner und 35 Laien tetil-ahmen. H.tbrrt Samuel begrüßte die Konteren, durch eme Auipracke. in der er der Errartung Ai.ldruck aab. daß die Kon'ercuz del Judentums ein Beispiel der Einigkeit bieten werde. Ter Leiter des Justirwesens m Palästina, Nontiau Bcviwlch. führte in der ersten Sitzung den Vorsitz Ec gab in ferner Ansprache einen histonschen Ueb,rvl:ck über die Entwicklung der jüdischen Gesetzgebung und die Gertcktß^ersassuna der jüdischen Gerichte im Lua'ft der Jahrhunderte. Am End« ^ASsts^VsfÜhr»«.g»» betonte er dt« HoftvenL^Aleft der An« paffung Ui jüdtichen Rechtan d,e Grundsätze bemodernen Rcchts. General Storrl. Gouverneur von Jeru^aftm, begrüßte dre Konsirenz in einer hedrä schen Rede, in der er u o sagte. L-ß die Christen immer der jüdischen Religion dankbar sein werden. Tie Kouieienz hat die Mitglieder des Äppellolion-gerichtzu wählen, daaal acht Personen ivier Aschkenasim und vier Sepoardtor) bestehen wird Diesel AppellationSgericht wird zwei Vor» sitzende haben und wird für alle Fragen dejüdischen rcligt-ien Lebens die höchste Instanz fern Da« Andenken AmalekS. Bettachiung zu» Labdaih D» der Schatten dao Licht, io begleitet Amasik ui tz ßie durch ihn verkörperte Idee, wie sie iw Lause ter V»hrtausende immer wieder neue Bertrelcr und Borkämpser f»nd. Jlrael auf seinem Leidenswege durch Irti Strom ktfSfttfn. Venn ihm. dem friedlichsten >:nd barmheizigstcn »»1er den Völkern, ein Kampf zum Tc'Urszwkck bestimmt »trd. so ka»n cl fich n.cht um einen Kampf q^.n rinc Gtazel» oder Dolksperfönlichteit handeln, sondern nur um de» Kamps gegen eine Idee. Venn Israel der Gotte-' ksmpfrr genannt wird, so soll er für das Eöttliche gegen das «idergöMiche streiten, wje fmalek es da: stellt ES ein Kampf um dal Recht. Recht und Geiechtigkeit p»d die Stützen defi göttlichen Throne- Sie j»icht dre »Llofe Frevler Hand Ämaleks zu erschüttern Deswegen »vß Israel für Gott diesen Kamps führen von Geschlecht M.Geschlecht Recht ist der Hort d«4 Schwachen gegen den Starken, di. Burg des Ohnmächtigen graen den Gm* griff der brutalen Gewalt, die Veste des Wehrlosen gegen «* Verehr« btt Macht. .Macht gebt vor Reckt", ruft Amalek und fürchtet keinen Gott und greift die Schwachen «ab Entkräfteten, sich mühevoll durch die Wüste Echl-ppenden Mit seiger Hinterlist im Rücken an. Recht muß Recht dieibeu. so ruft Israel und wendet feinen Blick mit Worten flehentlichen Gebets zur Höhe zu dem. der nicht schläft »ab nicht schlummert und in Jlra^ dal Recht hütet. Wenn anderen Volke! Führer, zähneknirschend der Ueber' »»acht sich beugend, spricht: Einst wird aus meinen Gebeinen ein Richter erstehen, wird für uni die Stunde der Vergeltung kommen, so ist dal nicht der richtige Weg, der aul dem Wirrsal herausführt Ter Rächer ist gedv»«en. Aber ist nicht heute wieder ein Rächer erfianoen, der hehnlachend den Fuß auf den Nocken des alten Nächerl fetzt. Und wieder vertröstet, amalekitifcher Geist dal ver' dtendrtr Volk auf den kommenden Rächer- Hüte dich, Israel, daß du nicht auch den gleichen Todesweg der I Völker gehest, baß du nicht wie sie deine Zukunft aus- I bauest aui Macht und Politik und aus nationale Stöcke! j und (Gewalt. Gedenke und vergiß nicht, wf du unter! . dem Amaleks^erst gelitten' Lösche das Andenken Amoleks! t aue Ruse du: da' R-ckt ist Gottco Loche. Bleibe dal! I ltz Israel! Schwinge L-ich tn R.ngtn mit bem Göttlichen zum Göttlichen empor' Arbeite iu.A den Weisungen des göttlichen Ecziehuugsplaneä an brr Werde »um ltzolte« Volke! Smd deine Hönde n:cht gegürtet mit den Mfttcin der Erd.:.ge..alt. sondern detne tnnexe Seelenkraft zur! Höbe bei. »,ou!lch.en Thrones tragend, so wirst du obsiegen, j und schwinden wird da« Andenken Ämaleks I. *T j Der Blutegel. I -»ktzze von ^ehuka Sie „deea itedeNetzi von t. t«»t Schwere Steine losten aus dem Herzen von Abraham Bulban Und manchmal scheint eL ihm. daß es gar keine Steine seien, sondern Blutegel, kleine Blutegel, viele, viele, die im J'nnern seine- Herzens leben, und zwischen ihnen em große: Blutegel, er beißt und saugt sehr oft . . Und oft. wenn er zu satlgen beginnt, möchte er in diesem Augenblicke icme Hand in die Brust hineinbringen. um das yerz mit dem Blutegel herauszureißen. Zwei mal qwet sind doch nicht drei und auch nrcht fünf, sondern vrer . Der Himmel ist oben, die Erde unten Das ist das a-esängntS . . . Das ist die Spitze der Kirche . 8r wollte sich damit selbst klar macken, daß er nicht wahnsinnig geworden, daß seine Urteilskraft noch gesund sei. Und das Wesen jener Degcbenhelt, wie ereignete es sich vom Anfang bis zum Ende? Oft wenn rr im Begriff ist, seine Ermnerilnoen auftauchen zu lassen, um die Er» eigniffe ernzeln zusammenzusaffen. schrickt und springt er vor dcm Anfang der Begebenheit zurück. Er bemüht sich mit Ereigniffen. die noch vor diesen geschehen sind, an« zufangen: Im Grund« genommen blieb er hier zum Peffachfest provisorisch, während alles schon längst bereit war. Er hatte Karlen direkt von Hamburg bi- New'Hork. sowie genügende Reisegelder, Die Sachen und Stubengeräte waren schon längst unter den Nachbar« verkauft, er brauchte sie nur den Käufern zu Übergeben und von ihnen das Geld zu nehmen. Er hatte sogar schon von vielen Der' war.dten ftdschird genommen Warum zo^ et nickt bald nach Purim aus der Stadt, wie ev sein Brudrr aus New Jork von ihm verlangte? Weil ,n" zuerst ein Schulzeugnis erwerben wollte. — Brauchte „«r" etwa dieses Zeugnis? Und auch warum soll er es verhehlen - auch seine Frau, e« tot ihnen leid, fii orn cem Orte, wo sie die meisten ihrer Lage begraben harren, io schnell zu Itttmtn. Biel«, viele Tränen vergoffen sie hier, und oft ging hier die Sonne Über ihnen aus. Und ist denn sonst dao Leben eines Menschen mehr vis ein Scklouch v»n Tränen und einziger Strahl von Svnnenglanz? Denn wir nur bald «ach Purim »qf gelohren rcären! .Oh. die Blutegel saugen!' Leicht» Schrillgehl er an der Sefte der Straße Er hör! das Klappern jt.ntr Füße aus dem Pflaster und blickt in di« Läden ohne Lust. Dalo ist er seiner Phantasie unterworse». Und sie stickt :n seiner Seele ein Gemebe von Erscheinung»», »elcke hätten kommen können. Eine Straße in Ne« Park. Zur Zeit der Mw»d' dämmerung Er und feine Frau kehren ans der Fabrik zurück. Nein' Aus dem Geschäft. Gin großer Lode» in bet Straße. Ja. tn der St. Louis'Slraße. Er schaut auf die Hausnummern, und seine Frau hilft ihm dabei. Sechshundertvierundsechzig . . . und fünf . . . und sechs k Sechshundertsiedenundskchszrjß Da ist unsere Nu«»«. Der dritte Stock. In diese« Augenblick käme .er' aus der Schule. Alle drei treffen sich an der Türe. Tafck' runde rings um den Tisch - . - eine Mahlzeit. .Er', wie es immer seine Gewohnheit war. beginnt in russisch« Sprache ein Lied zu summen. Oh. Vlutegel! Er begann an den Läden nach einer Hank zu stich« Tr fand eine und lehnte sich an sie, und fei» >»tlrtz war