Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 26 (1920)
- Issue
- 46 (3.12.1920)
- Date
- 1920-12-03
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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w .*'*4 juiji.ij i j i. WMV F&ffs rtr-'yjyiaaa.'r &xi *££52." >.i«GMM0 mt Uttag* r^r- {SJJfSV MtaW»j BmMIfc. JT393 11-U 1 I n «, »i )«.-M MM «chrifileiinntz, Merl«, »nd Beschüstdstell, in Brett», I. Zuschefften und Bttbsaedmngea find d-tthi, M richten. - Di. BllchÜfttstlll. » «m, Schweidnitzerstrüß« ST ttMII, tylMnafP WM MWWUWWI Nr. 4* Brotim». »m 3. Vemmdrr J9JO - tm »vi Die „Mcht«»g". ttu» Ml Bnttau taja. die Well «ied« mit einer «nen jüdischen Zeitung beglückt »erde», di» »nter de» «anm» .Jübffch-Iiberale Zalu,,' die» in Bnttau heraUkommt. .Dieser Name'. s» hobt et in tar Aukündigün», ,Ufct keinem SMifct ttn Smd uadNichtun, de» Blatte» Nam»'. Pete» der Berbnitu», de» .an »Muke» reichen, ater an pubtigistffchea Ordnen arme» jttisch.r«l>g>bse» Videraliümug'. erhebt da» neue Blatt in seiner Barangeig« drohend de, stiugei g«m» oellchieten» Orgonsattoae» innerhalb de» heutig» Jndentinn«, di« sich nicht de« literale» Indent»» gugähte». Ob da» »otweudrg. ater auch nur llng «nr, wird di» Znknnft lehre». Merkwürdig erscheint e» »n« nnr, daß eine Zeituan di«, wie sie seihst gesteht. der SammelplA einer .an Bedanken reichen' jüdischen Be»»»»», sei» »eil, e« nottoendig habe» sollt», ihr kostbare» Papier >tt rein MgGiven Abwehr- oder Augrissgarnkel» gn fülle», anstatt »ar alle« posttin«. ideen» «nd »etantentiesr Ausbnnartait IM leiste». Wer wirklich etwa» »nfagr» Hot. der tlancht »och nicht nach den Andern gn schauen oder ihnen »ar gu drohe». Und dann, de» so sieghaft Biagtnbt Wort ton der .Nicht»»,', Ute die, ai> die Herauggeber sagen. kein Zweiset bestehe» kann! ll» ist an der -eit, dem Uns»», de, mit dem Schlagworte von der .Nicht»»»' heute immer wieder getrieben wird, endlich einmal ei» End« 1» machen. E» ist htchste Zeit, daß mir endlich einmal die alte Geschichte ton de« Karger »nd dem Natbantten »erstehe». Ei» Karger. ei» Anhänger »Iso jener Sette innerhalb de» Judentum«, die die Ledettteserung uerwirft und sich nnr nach der Bibel richtet, saHte, so wird berichtet, einmal ,» einem Nabbamten: Dir Kanter sind doch bester« Juden al» ihr. denn wir richte» un« «»schließlich nach der heiligen Schrift, für »»« ist nur die Bibel maßgebend. Der giaddantte sagte daraus: Laß mich mü einem Sie ich ni» »ntworte». Der durch «ine» frönt«», dnntten Wald geht, der muß sich i» der Lat jeden Ban» »nd jede» Strauch genau merken, damit er di» Ntehtnng nicht terliett »nd sich im Wald nicht terirrt. Wer ater drrrch sein» Heimatstadt geht, der bra»cht nicht aus jede» Han» und jede Straße j» achten. Instinkt!! geht er den richtige» Weg. der ihn gu seinem Ziel« sühtt. K», fuhr der Rabbanite gu dem Kartei gewandt sott, ist t» mit »n« und »tt euch Daß ihr ans jede AGschrift sehe» müßt, um de» Weg nicht >» tattere». ist der best» Bewei» dafür, daß ihr mehr außerhalb »1» im Jndentnm steht. Ser mirllich im Judentum lebt, der braucht nicht immer Angst zu haben, die Nicht»»» gn »ettierr». der geht im Bollgessthl. hier hoimifch g» sei», u»- bettimmett um die ticken Straßenbiegnu«, seine. Leg bi« an» EU«. — che mnß einmal gesagt werden, daß e» eine» der bedenklichste» Zeichen »»lerer stell ist, daß man innerhalb »nsere» henü^n Judentum» immer wieder, ja säst immer nur noch der Nicht»»» srügt; in der Zugehdrigkell g» irgend ei»er Nicht»»» da» Allheilnllttck für Unser heutige« Judentum steht. Wirkt man den» immer »mH nicht, daß die» ewige Gefrage »ach der Nicht»» letzte» Ende» nnr der teste Bewei» dafür ist. daß wir offenbar di« Wchtme, ttdana haben; daß wir fremd gmmüen sind im eigenen Hell»: daß m tat Jndentnm »i, ei» finsterer Walt torkommt, in dem man stch nnr gnrtchtstnden kan». «<»» man sich an gewiffe Aufschriften, an ei» »aar Werknnd Gchsaaraorte, an einige tzttchtlinie» hüllt WoEe, wir «» verhüten, daß scher ton un» in einer »»der» Nicht«» »andett »nd seine» eignen Weg ^tzt, wollen mtt tt««n lleberstlle, di« mch »och immer im dnnkle» Wald« tawhm, gewappnet fern, so müssen mtr über «Dg V,i,,,ggn,rschird«nh,il„ »ich EingeionGrfsüugia hinweg tat Jndentnm «1» «ff« «Kr Heimat betmchtt»; dem» mststm mir wieder heimisch »ob» in Ulm weit. t,r,weiche, Stttjm «ch Geffsö, mchemt IudmdmB. Nicht er»»»«», sonder» pffammenfchweiße». nicht obbrbEel». sonder» »eineiosam ansbim», tat nnr kan» die S^nng unserer Zell sei». In diesem Simw Hab» ich di« .Jüdische volkgeittmg' mit meine» 'schwache» Krgste» g» teil» gesucht. Wen» ich hatte «ei, Amt U-dertam. so wtUffche ich »m. »aß die Settu», auch weiterhi» de. Weg gar Einheit »U Bangheit tat Judentum» suche» sU stade» ita »N Freunde» »U Sesam wird H ihr tau» »i> fehl«,. - Dr. H. H. S«r Mische» LehrerfkEGt. >» die preußische Lardetversammlnng HU der Dorisch- Jüraestttsch« Bemttntadund Mgeeede Pemspn gerichtet: Die Nat tar jüdische» llMkpschollehrer wo» schon immer groß. Durch di« oeründette» pölllische» Berhültrnff» ist sie imettrügliih aemartam Di» Zahl der jüdffchm voiküschulen ist im Laufe der letzte» JnhrMll» steteg gnrückgegauge» Loa de» Ooe dem Krieg« omchaUe» gemosem» entfiele» die meiste» aus Pose» nud WeWgmße». Nachdem dies« Prouiage» jetzt meMsolle» stad, hat die Zahl der jttalcheu Schäle» n»e BamiGurung ersnhren. di« di« Augfichten der jüdische» Lehrer, wem, ma» ihr« Upstllllmg aus jüdische Schulen beschränke» »M. gerade»» ttnstta« erscheinen laßt. Z» diese» trüben Autiick in die Zuknnft der gesamte» jüdisch«» Lehrerschaft kommt ta> Angendttck di, Noilom der jüdischen Lehrer au de» Umtmtme» ««Iw». «, . du jaf-ssih- Er-----« g«gg ffm f» inpmtWgitg Mita tat Druischtum» im Oste» Gwttm'tst, fielst «mhW tamll gn rechne». daß d» jüdische» Lehrer sich auZnahmelo« für Deutschland enffcheide». Zum dttrüchtlich», Dttl haben sie die» bereits »tan und find »ach DeutschlaU ndaemandert. Etwa btt «an ihm» hestnta» stch gar Zell stellungüog in Bettin, andere werden, nach solgöu Sir müffen untergedracht «erden. Daß dies an jüdische» Schulen nicht m »glich ist. bedarf nach de« Besagte» kaner weiter«, Darlegung. Was soll »it .Htw» mschehaek nstaü mtt de» jüdisch«, Lehrer» in Zuknnft Überhauptf Ihrer Verwendung an so,, christlich-kt»fistianete» Schulen werden ton Sette» der Ilnterttchlgterwollnng, unter Hin»«« ans da« Lolküschnlunterholtnngümsetz, dauernd Schwierigkeiten bereitet. Anch wem, die Kome mnnen gu ihrer »»stell»», tarnt stad, dersage» die-Ans, stchtßtahdrtan ihre Genehmigung. Ein stehrer an» deö abgetrennten Gebiete, der nach Groß-Berlin grkomme» ist, wurde von einer Bettiner Bor»tt«gemeinta 'rur Anstgllnng im dottigen Gemeindeschnldienst in Augsich« gaiomm»,. Eta entsprechender Antra, ist an di« Negier»», j» Petsbam Ugangen. hat »her »i« Hölle «in« Erkchiüm, nicht gesnnden. Dir Magistrat der Stadt Berlin, dm in setaen Schttle» Lwsende jüdischer Kinder beherbergt, hat wieberhall tan Beschluß gefaßt. 15 Baten jüdisch« Lehrkraft» gur Anstellung gu bringen. Dem veschtaffe ist di» gnm holligo, Lage die Seuchmigun, der Aufstcht»tah»rta tersagt «orta» Daß vor Eutscheitungen von kaum glaniücher Hütte nicht pjrückgeschreckt wirb, dafür Mdg« Mgentar Borfell an« jüffgster Zell prm »«««ff« dienen. Ein jüdischer Lehrer, der de» Krieg mitgemacht, pmüchst btt der Arttllerie gedtott hatte »nd dort gweimal vettvnntat «arta» war. hat stch. well sehr Sehbr grillten hatte, gn tan Kirtzern ^mtttat nnd hat all Kampfflioger an de» Kümpfen tat West» Me». Er ist dabei adgttchaffe» ward«», ist schm« «tat in die Hgnta da Sran^ffe» gffolle» mS 191»' an» da Getauoffchast surüllgrkrhtt. ffi im Angnst i, I. sellrU ein« Kommnm Die L»ttrtttt-estchr. Eta» «uspoach. Um di« «GEMWtaßme > jüdisch» G nn llU, g. tam Gesetz, tat ta« I fii, NttiD,ug,mi!»sth>fti» IfnilfUr f~V* ~r* ‘ Wngm^M»WM ptttatta» tat Jüdischo, DgEWütttt mtmß. peAaita» hatte sttgoita» Waottmtti .8st, tam I MHMw* N| JKfRI W Iw Ml wtf. iw t , IffmMch« MM «Mü , MIT Atateh. Schritte tat, da ti- _■_ m.— uM|^ MkMM| i iwr — »« mh'li kifftpMrtfb »alllit. Dr Jwaem Frennd. di» ' im ZokDeUe» eta» tztatMüß« sehe i bgm»t«» De. Fmeendt, taemr Lhm» e MWNDhM BbSwS MW I Di» EnhlllttsliiG war tatha buch dm Besetz» A und I8t? Mmmtt, to» tam» tat aste taM tar ÜM» NN» ta« JUiolo», tat Mtt, tat' IRQ WMk MRA fIM MW 'MM IMWM IW I tat—, n lll. » »— — “ ■OT WMllME>WW» MM> 1 tat «tat I» schwer tat 9 Dies« al, " Alt da . Kren, l : an einer Grnrerndeschnte anßestelll »arta». i die s«ste »nstellnng tat all tam Eisern«, . die Naierang den Antrag unter Hinweit off da» Volltschülnnterßättm^gttetz ad. Alt, Bettreter am, etwa 500 «nt angeschlvffene» prenßrsche» Etaagagengemttnden richte» wir an eta« hohe Landet tettammtang di« ebenso ehrerbietige wie bringende Bitte, ta» ematetaNcho, Wötstimß'da jlbischm Bvlktta Prenßm «i» (ata gn machen n»b ans bi» tenmlltti», dahin etagnwllkm, haß «n dssrüllche» tolldschnle» jtdisch» Lehrkrtst» vardehattlet gm Da «ntschnß ta, Dottsch-Jtraeillffch» «emttUebandw Sbc. «. «alischer, ' stlrche« brÄtzta i Htnow, kl teeffmbm .«tafatta. _ ^DtaWalitMmNskittftagmil» aollntarjaßnl b-llraglpsNchti, tatet.- Düse tolle» smmhl sür de, Mtt emt tar .st 5»tanta« wie ftr de, Anttei« mch dal trS> AottrittlÄA! »nt ÄMm In dieft» Nechttgifftawh ffi tarch tat mn Antirill taucht nicht «che pastallch. smtaa, s christllch erklütt »ata». Di« früh« «m> mmtastmt tia Wmßm und i A nttritt tankündigwe, »n di, NellGo» Zwecke tar «Uk. vemnstnffm,, tat k sott^sollo». Di» Wirvü, tar «ttltam, l ntt ta» Attmftat Kl,„»ii,!,,illMwg. -ta' Natiritt erklütt wird. Astr ta» A gagknaimetad, »lte, di« ßleichm . pröeßffch, Ewrditmistmmtaag HG dichtst utschuß Mtaf«, M (Äte hak. «o da Baxtang im Plmum nmttn krGffche» Partei da Aittrng gestM, ta» Autschnsset nicht ' ' an ' öüetarnnß da alt«, Gesetz», soätau» «im NmttMm, tarstttll. Da MW ' ' sprechmde. Entwarf toqeleG, da ' ffchnffet »ich« stattmgch«» und tat Gefttz ml ta» Nechttoutschuß jmtzck M mtt>ckta>. «tt> ge, »im, mm» Enftinrf tmgnletzm, da Gchk »ntttittt geaensttar tar Aegelmm 'tat 191» Et ftlhtt wteta Gm ErwtGuigtfimk tt». miß i wmd«, stntan. Ein Juta, dm < eta mtgittttm ist mir' m Eenettuta. wen» er klütt. Die BmGm, 9dm ta. »nd dritter Lefnng g» EU« gesth Baadschiedmm iß « bwha tal» taita» sottalffteschlle Pmüchm Ach Besch w schtach tar «etzim < schtemma Müenal. ist «e «mste «odmttm, Mt_ jüdischo, Bemeinta» KeG ans tar Hemd._ tachristliche Ktach« ttn »Mttttt tedchkich »U »« P-mchiGßmemUo imr tlttchmtti, mtt ta» GM ditßa tax da Kirche Uahmchk, MM^WklW fiül m »MM «G tat. ta