Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 26 (1920)
- Issue
- 41 (29.10.1920)
- Date
- 1920-10-29
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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*r- 11 -Seile 2 Jüdische VoVpVMW. I 3***»?«* -st das schLoÄh für die AsUbp ' Dckticht- Ws Bälker geworden. Der henttge «Wnd tarn , |mr falfii^WuRft gerne«!«« Fnewnsarbett »«de». )* Ws OTfijftoa lehnte Uevarud Ruduitzktz als i.Thrtß Wn Mürsemitrsmu, energisch ah. LeLer hü sich f Wx baMc#eit 9o» dieser ZeiRmukheit nicht frei geholte». ' M« Gttpchürftmg der Berlin« Wohnungsnot sei Wum > «ech die Oßt»w» «folgt von den« zehn in einem Sin»« wrficl uehm«, während die adlige« Ruff« im mRÜaex Meße» Aehnpmmerwohauug« gebraett« Der ittsiMitiümas H die verkörperte Unwahrheit. , Dr Morlle erklärt, dach « lange Jahre aus- 'gGprvchener Mttifemtt gewesen sei. seine Anschauungen ^WOd« stch jedoch gewandelt, seitdem et in Wt Boden«;*WnWtMpiia Ge1««heit habe, »it vielen Anden zu- . M»me»g»ardei!e». Diese Inden, die sich uneigenuützig mmm idnale» Ziel widme». «üffe « hochachten. Fran Gtddtz Wrouskh chält die Feststellung, daß e4 «*J* chatstvchen LnttseNilismus nicht gebe, für da» wert- »Mstr Erged»»» der Aussprache. Die Ostjudenfrage liegt Mchers aSsste van ei»ige> Borred»ern dargestekst »nrde. Gs hnnWlt sich kemessnl» nur um jüdische F urnUinge. WnWr« anch »» viele jüdische Arbeit«, die jo« der Wutsche» Regierung Mangsweise hierhergebrocht worden d. als das Hiudendurg-Rüstungsprogramm di.rchgeführt ede» fofit nab u» solche, deren Heimstätte von den Wäsche» Trupp« zerstört wurden. Alle diese Vertriebene» Ball« nicht schnumche» sondern ardetteu. Diele von ihnen Md all Bergarbeiter für den Wiederaufbau Teusästand« Rtch^ nur wenige von ihnen voll« dauernd in Deutsch- Wnd dleiW». Sie warten nur aus die Ausreiseerlaubnis »ich Palästina «der Amerika. De»n ste i« Ausland t Mgßhl« Runen, daß Deutschland ihnen auf ihrer Durch- I attse rät «ensch« würdige Behandlung widmet, s» wird , das »ehr jhx Hebung des deutsch« Ramens i» Auslände Wsttagen als die geschicktesten politischen Maßnahrn«. s Die Jugend wünscht neue Formen »nfc MetUod« im | Eampse gegen Ws Antisemitismus. Sir will mit neuer t Wüst am Aufbau eines edlen Judentums n.id neuen | W»schentu«« mrtardeiten. Instizrat Haase» Pos« gibt sein« Befriedigung über We mannhaften Ausführungen Wr beiden Geistlichen Aus' Wnck und bemerkt zur O^udeufrage. daß die Posen er ,3nWn vor 100 Jahren ebenso aussahen wie heute die Mischen Flüchtling« aus dem Osten. Aber 100 Jahre Wr Verbindung «it Deutschland haben sie zu dem gemacht, was ste heute find. * Rach einem Schlußwort des Referent« wrrd 'ott infcr Maate Veranstaltung vom Vorsitz« den geschlossen 8 Rundschau. G„stei»« «» Mt,lst,r Haentlch. Berlill. 2S OktoWr. Ans dem Ministerin» für Wissenschaft. Kunst und Holksbildung wird de« .Berliner Tageblatt' mttgetieilt: .Durch die Presse. msWsondere die des Auslandes, »heu immer von neuem alarmierende Nachrichten des Wthalles. Professor Albert Einstein gedenke in nächst« Zeit Berlin und Deutschland zu verlass« und eine» Rufe an «ne ausländische Hochschule Folge zu leist« Um diese, Gerüchten, dir lusdes andere im Au,lande in lendenziöser Weise ausqefchlachtet werden er» für allemal Wn Boden das WLomte. vor «ini-en Woche» an ch» gerichteld Schreib« des Minister» HaeÄ- »ttnettrtt. Einstein fchreiW: .Eurer Loelenz Schreib« «WA mich »it dem Gefühl aufrichtieer Dmckbarkeit. Ganz unabhängig van Wr Fra», »b ich so viel Wohlwoll« verdiene. habe ich in diese. Tag« «lebt, dost Berliu die Stätte ist. mit Wr ich Wach »«schliche and miffenschaftkiche Beziehungen am «eiste» »erwachs« bin. -»Einem Ruse ins Ausland wtrW ich nur in dem Falle Folge leiste», daß äußere Verhältnisse »ich dazu zwing«.' Qit $intr »ist» W« flat Berlin. 28. Oktober. Der ix ein« traurig« Berühmtheit gelaugte Roman Ws antisemitisch« Schriftstellers Dr. Arthur Dinier beschäftigte das Schöffengericht Berlin - Mitte -an ein« langen Verhandlung. Dr. Dint« hat geg« Wn Schrift» teil« der Dochenausgabe Ws 'Berliner Tageblattes' Dr. Leonhard Birnbaum eine Privatklage angestrengt-. Am st. RovemWr 1-1erschien in der Lochena'.lsgc-ve oes Tageblattes ern «it Julius Z'arolck unterzeichnet« Artikel .Anttjemitizmus als Ge'chäfteodiekt'. Dieser Artikel beschäftigt sich mtt dem in e-ne« Leipzig« Verlage erschien«« Buche .Hie Ltnde wider da» Blut' vom Privatklägn Dr. Drnter. Da» Luch wird als Pamphlet bezeichnet. Es wird gesagt, daß d« A«?ast« ern« versteckt« Kamps mit vergiftet« Pfeil« führe, er werfe mit voll« Händen Schmutz, arbeite wu Verfälschungen ufw. Der Artikel geht dann ans Wn Inball des Buches näher «en und sucht unter Bezugnahme aus llebersetzungen W» tannter jüdischer und christlich« Selrhrter und Kapazitäten auf de« Gebrete der Relr^ran^esch'chte nachzuweises. daß Dinier in. leisem Roman Fälschungen Le« Kol.nidre- Gebetes und bestimmter Stell« aus dem Schulckan Aruch degang« habe- Den Angcklagterk verteidigtem die Recht», anwälte Dr Alfred Klee und Tr Fritz llohn. Der Klägtt wandte sich gan; besonders geg« den Vormurf de» .GeschäftAntisemitismus'. Aus feiiee diesbezüglichen Lus' führungen erwiderte Tr. Klee, daß da» Buch m eener Hamburger Zeitung »it der Bemerkung angezeigt «arW. daß Wr ehemalige deutsche Kaiser in Aaeronge» zu eine« ^erstlich« bemertt habe, das B»ch entspreche durchaus der Wirklichkeit. Die Hineinziehung dieser, übrigens höchst unwahrscheinlichen Bemerkung des Kaisers in eine Reklamedesprechung sei eine. r,,m«tlich vom Slrndpunkte eines notioualistrfchen Schriftstellers üdnavs häßlich« und unzuläffiger Seschäststniff. Im V«laufe Wr sehr ausführlich« Verhandlung« kam auch zum Ausdrulk. daß ein Zitat au» Wr .Jüdisch« Rundschau' nur unvollständig wiedgegeWn lvnrW. »ach welch« ein Lemberg« R»chtsaawall erklärt haben solle, daß ein Jude »m ein« GlauWnsgenoff« vor Gericht zu schütz«, auch ein« Meineid schwör« dürfe. In»besonders wurde die Nachricht, daß die sich au diese Serichtsv«handl«ng a»schließ«W I Versammlung Wr Lemberg« Advokat« a»fv heftigste geg« j diese Aeuß«uug protestierte, von Dint« einfach nicht «it abged«ckt. Interessant war es. daß Wr verklagte Redakteur Wr Dochen-Ausgabe des .Berlin« Tageblattes' «klärte, daß « zwar als kleines Krnd von sein» Elter» getauft. Wr Abstammung nach aber Jude sei und sich deshalb, da Dinter» Buch nicht nur die jbdische Religion sondern auch die Juden als Raffe a,greise, persönlich gekräakt fühle, und deshalb d« Schutz Ws § 193 (Wahrung berechtigter Inte.effmf auch persorüich für stch geltend machte, abgefeh« davon, daß « als Redakteur eines Awei Geschichten vom Dubnoer M aggid D« berühmte Rabbi Elijah. Wr Drlna« Gaon. und Wr Dubnoer Maggid waren Zeitgenoff« BeiW bekämpft«. j>Wr in sein« Weise. Wn kurz vorher entstand«« und Ach stegreich ansbreitendm ChaffidismuS. Gleichwohl Wachten es die Derhältniffe »it sich, daß fie sich enumWr «cht persönlich kannten. Dabei mar es Wr sehnlichste Mmrsch Ws Saon. Wn Magzid einmal zu sehen und ferne Mnfchelchen aus seinem Munde zu hör«. Lange Zeft Wurde sein Wunsch nicht «füllt. Eines Tczes ab« kam Wt Magaid doch ganz unerwartet in das Haus des Millrner Gaon. Und Wr Rabbi, Wr nach Wr Dolks» »einnng auch Unbekannte sofort «kannte, wtftonb infolge ein« Intuition plötzlich und unvermittelt, daß Wr Ein» tretrnW Wr Dubnoer Maggid sei. §o rief et dem . Reisend« statt jede» Grußes entgeg«: .Dnbno« Maggid. sagt mir a Mofchell' Da antwortete Wr so sonderbar Begrüßte also: In «a« klsinen üii lebt« einmal zwei Blttlonim Izrvmme Müßiagäng«). die zusamm« in Schul saß« und fcsnfcn- D« Augere hatte eine Fra», die ihm oft Vor- Würfe machte, daß ste i» so groß« Rot wären. Sie ließ iW» keine Ruhe. Er solle ardeitm und etwa» verdftnen. Immer und imm« mied« in Wes« Weife gequält, bat m eint» Tages Wn älter« Batlen-Kollegen. « möchte sh» doch ein« Rat q«Wn. wie a iu einem LrwerW käme. W, seine Frau zur Erhaltung Wr Familie ausüb« könnte, mähvend « t» Schul säße und lerne. D« Keltere riet G» nach länger« Ueberleguno. « solle eine milchenW Rah kauf«. Und die Frau solle mit Wr Milch ein« Handel beginn«. D« Rat gefiel. Der Ball« geht hei«, nimmt alles zusammen, was »och an Ring« med wertvollerem Kochgeschirr, an Schatte»- AeiWrn und an Schmuck. Wn die Frau mtt Wr Autsteu« ins Haus »Wacht hatte, varhau Wn ist. und verkauft alles «it Gawillignug sein« Frau. Für d« Erlös «»übt « auf einem Dorfe in d« Umgegend bei einem Lauern eine milchende Kuh- Hocherfreut, daß sie jetzt ein reiches Leb« besinnen «ürd«. treibt « die Kuh nach Wr Stadt und führt fie nach seinem Hause. Hier »«Wn Mann und Kuh von Wr Frau freudig begrüßt Man führt die Kuh in die Stube, und Frau Riste setzt sich sofort hrn. um chre Kuh zu melken. AWr. so sehr fie fich bemüht, die Kuh gibt kinen Tropf« Milch- Dir Frau jammert. Wr Mann haW. fie ruiniert. Und dies« läuft ebenso Wstürzt wie verzweifelt in Schul, um Wn itter« Batten zu frag«, woh« das komme und was man tun könnte. Denn Wr. Wr den Rat ntettte. habe ihn in dies« Rot gebracht. Und nun solle « ihn auch mit seinem Rate vor Wr Bttjweistung rett« Ter aber bleibt ganz ruhig und fragt: .Dann hast du die Kuh gekauftk' — .Gestern früh-" — .Dann hast du fie nach Hause gebracht?' — »Heute Rächt.' — .Und war hast du ihr in dies« Zeit zu freff« gegeW»?'. — .Zu frrff«? Nicht».' — Run. wie soll die Kuh Mttch geben, wenn sie vom Dorfe hemm in die Stadt gehen^muß. einen so «eit« Deg. und du ihr feit gestern früh WtZct zu freff« gibst mxb k6ihe gönnst. Gib ohr ein B^nd Stroh, um fich zu ruh«, ein Bund Heu und eine warme Suppe zum Freff«. dann kann fie Milch geWn.' — Du. Gaon. fichst »ich hungrig und müde von Wr Reise komm«, und statt mir Schalem zu geb« und mich in Wine Stube zu führ«, verlangst du ein Moschet. Dngönn mir «st einmal Ruhe, ach mir Speise und Trank. Und dann »Ul ich dir ein Moschel «zähl«. Zn Wr Zett. «o Nikolai I. die Judm bedrückte und fie unter schm«« Sttasrn zwang, fich Bart und Schläfenlocken abschneid« zu taff«, kam der Dubno« Maggch in ein Städtchen, um dort .Maggides zu sog«' lzu prÄg«). Es mtc bereit» bekannt, wie sehr « dageg« eiferte, daß stch die vielfach durch die Bedrückung« und Maßregeln bereits mürW gemacht« Inden dazu herbettießen. das Verbot Wr LiWl zu übertret«, und Bart und Schtäfrn- 2Ü. ist. —»R. ■ llch gttttWfrl Blattes tenäjti* mno »«p^chW schwer schädin«W» Mch zu wenden. Mp, Gericht. Wm.^ auf Antrag «r Ri'hDmls Mi- Dr. Cohn Md Dr. T» za einer Vert«Mg. kt Wr BortzenW und die MW» Schöß« erst von W» Roman selbst «Haid« Wien, und s«»« Wr Wtirt ReLgionsfvrfcher Prvfeff« Ge. Strack zu Wr nächst« Bechandlaag als Bachverständiger gelaW» werden soll. mk M, kvtscheMfftsch- 0*f«#r Brtti«. 26. . Dü .Germarno' bringt fvlgende Schauernachricht: De» Beispiel des lateinisch« Patriach« von Jerusalem. Mgr. Borlasfina ist nun Wr anÄibanische Bischof irr Jerusalem. Mgr. Inner-, mit ein« öffentlich« Kundgebung geg« die Gefahren des Zionismus in Palästina gefolgt. Bis heute sei« nur nwnige jüdische Notabitität« nach Palästina gekom»«.' die meist« durch da« zionisttsche Komitee unterstützt« Einwanda« seien rufflskde, polnische und rumänische Bolschewisten, dulür das künftige Wohüraehen \n Palästina eine bedenkliche Aussicht «öffn«. Rach Wr Auffaffung von Dr. Mae Innev ««Wn die bäu llOO Mohammedann und die 6b 000 Speisten i, Palästina Wt Abstimmung« gegenüber dem jttischen Element zusa«^engeh«. GeseAlchaft für stttsche Dolst.dllönn, Frankfurt a. M . 24. OktvWr. Die .(vefeüickaft für jüdische- BoIkSdildruig. Arnes jädiicde» Lehrßau»' «öffnete «tt eine» Borttage ihres Lnt»r« Dr. Franz Rosenzwerg rhr neues Lehrjahr. 2r Rosenzw«, »ürdtgte den ernzigartig« Begriff des rraditionstteu« jüdisch« .Lern«»'. E« tst Le«« und Lebr« zugleich und kenn« durch die Unmittelbarkeil seiner Wirkung das RufschreiWn nicht. Es hebt fittltch und bringt die Mensch« näher, als» aristvkratifiett und Wmokrstifiert, und es kann nur gedeihen in eine« gejunden jüdischen Milieu In der Iudengaffe. die übrig«» knn« Zurückfetzunp WWntete — hatte doch im MtttelaUer jeder Berns seine Sttaße. in v« seine Ungehörig« wohnt« —. konnte em sattes lebenskräfliges Milieu bestehen. Da« Denken ihr« Menschen hatte im Judentum seme Z«ttale. von Wr es aoSzing. Bis ".00 Jahre vor der Emanzipation hatte dieses jüdische Denk« noch solche Kraft, daß es jremde chudank«welte« fich affimitiette. Darm kam «ne Stagnation. und mit der Emanzipation sMe daumgekrhtte Verhältnis, die Rffimitation an fremW Gedankmwerte. ein. Redner «einte, daß «an heute, von her Lirkdchkett des Leben« ausgehend, zur Erkenntnis de» Judentumszuttickfireb« müßte. I» ent fremdesten IuWn lebe noch eine jüdisch- Seele. We ihn Wfähige den Weq zur Er^ Wnntn'S de» Indeutum» zu sind«. fttiUfmät mb k,r W»rd», flaiUtukt. 22. Ottabn. Vor W« tziefigen Schwurgericht hatte fich gestern Wr 21 jährige Student RoWrt Engelhorn au» Baden-BaW«. Sohn Ws bekannt« Kunstmaler* Profeffor Engetho«, weg« Morde» zn verantwort«. Der Auqeklagte hat. wie man fich «ttnnrru wird, am Sonntag, den 7. März d. I-. in BaWn-BLck)en am Hellen Morgen aus ußener Straße Wn etma gleichaltrigen StuWnttn Franz Cohn ohne jeW» Anlaß erschoffeu und fich dann selbst em« Schuß in W* lock« ihrer Ruhe opfert«. Man war e* hier schon müW, Wn Plackereien der Regierung Widerstand entgegenzuscheu- Der Maggid ka« zu» Vorstande und trug ihm dre Bitte vor. am nächsten Schabbes zu Minch« »n Schul sprech« zu dürs«. Der war dazu bereit. Aber er machte es ihm zur str«qen Pfticht, nicht gegen Ws AbschneiWn Ws Bartes zu eifern und tWrhaupt mit^keinem Done davon zu sprechen, ttm nun aus We Kanzel gelaffen zu ward«, sagte Red Ieinkew das. zu. Der Sihatte» kam, und zu Minche war die Schul (| gedrängt «it Menschen voll, die Wn berühmt» VolNredner hör« wollten. Er sprach sehr erbaulich. Dan» «zählte er i» Verlaufe dieser ReW. daß er auch emmal tn das Himmelstor gekommen wäre Al« er fich als Dubnoer Maggid legitimierte, wurde er losott eingelaW», um sich Wn Van «Wn sParadies) zu beschau» .Daun aber', sv fuhr er nach der Schttderung Ws Paradieses fort. ..hatte ich auch den Wunsch, da» Geine» (Hülle) »ir anzuseh«. Mein Wunsch wurW vom OWf aufseher Wn himmlisch« Besdtn (Gerichtshöfe) gemeldW. da« allein über solche Wsonderen Wünsche f» befiudon hpt. Dar emschied: Es ist Wr Dubnoer Maggid Run: Er darf fich sogar das Geiuem cmsehen. Rur muß er vorher fest »erfprech«. daß er zu allem, was er steht, absolut schweig« will. Kn» Dort darf et reden. Ich habe es versp«ch« und wurW zum Gerne« geführt Ülls ich da eümetret« war, sah ich allerlei fettsame Vmcatu-e und merkwürdige Strafen. Da stand ein llWfthe (Bösewicht). Der mußte ei» Faß vvllgieß«. und Hirne Strafe hört erst auf, wenn das Faß voll ist. Er schöpft und schöpft. AWr Wr Siun ist ihm v^-irrt. und n bemerkt nicht, daß der Zapf« a« »t. und wie viel er auch eingießt. Mindest- » läuft zum off«« Spundloch wieder hinan -twebte »ns der Zunge: .Narr, heb doch Wn .u: und Wck ihn hinein!' Aber «an darf «ick'- «Üm mich also i» Acht und hielt mein »».ir h n I« IWiche man da nun schon an hundert IaW x 'ffe steh« unh