Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 26 (1920)
- Issue
- 41 (29.10.1920)
- Date
- 1920-10-29
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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WWUM.WWP, WWWM^WWWW isu jw» *mpiMC 3—«e i >ml 1 «rar ü Smfttt.-Ihinh« 3R ••L'***J ._I nlUal r«*-Wr" MUtftat unk «MMnkimgn Schrislleitnn», Slrla» GeschüstbsteUe in BttlUn I, GchweidnltzerffrnHe ST f£# bortboi p kW«. — Dir EischbsRff«, i» Imwirtl, SMrM* «B e«*»l »WH». Nr 41 Bresln, btn 29. Oktober J920. ZS*M» XXV» Wie ildi ntxhtTdglldi httaasgefMU kol, IU Ae Terzdgunng der Zetftmfsieltnüiinfl hei» Ptttoml IS nkU 4ur<fi VerldwMen 4er Polt, lande» diu* eine* Dlangel In der abeanen(eitlllte henergenifta werden, ms wir Mnrmlt, mit der Blue ein EaiMraMIgana aegeadber unteren flboeneslen, rkkHg Hellen wellen. Verlag der „3&difdieiiVoikszettiing“. r L Jtr Mi iti Mc pcrfhlife Mmgra, BWt»*bub4 Mc S#rlfHdfn wr Gesetzlich« Panfwrmibf. NÜK. M4t | «■ Mn* I nrJ Hoffnungen und Gefahren nuferer Zngendbewegnng. D«I Liiel siomml »» Paul Stelory, Sec im Dezember 1*13 birrftbcr in Sctli» »or einer grefccn $trf»mmlun| Jugendlicher und Erwachsener iprach Die Sied« ist jetzt mit zwei Rachworstn »erjeh» eis vroschgre in den r,I- Fln^chrijten QmvltlQ) »trWr nra gednuft netto. Und die« mit gutem Grunde. Denn, wie Ralorp selbst in der Borden, erkung jagt, jo diel» UmwLIzung» sich euch im und nach dem Kriege oollpgen haben mdgen, an dem Geiste, in dem diese Rede gehalten wurde, hat die neue Lage nicht« indem kdmien. Sie hei ddchftrn« ein« Bestätigung dessen gebracht. Ml bei Marbuiger Philosoph sch«» damals non einer wahrhaften Erziehung sorderst. Ralorp spricht natürlich old Deutscher, wenn er uns,re Jugendbewegung sagt. Eg ist ihm aber seiner ganzen Nussastuntzdweise nach setbstnerstündlich, daß di« jüdische mit inbegriffen ist Ja, er würde ein» solche Scheidung «lg hdchst gelghrlich, Weil Mm Geiste der Gemeinschaft widersprechend, betrachten. Ihm rnscheini «O »ufferardentsich beklagenswert, dnh ein grvher Xril unserer heutjat» deutschen Jugend immer noch nicht ernpstndel. »dah der NnSschluh de« Inden als Juden in jedem Fall ein« Verletzung der Lrttderlichieit, ein« Hnlttzmig der sozial» Gememschaft bedeutet, dah man dedürch den Fehler begeht, den Vorhandenen Nih pü» zu lassen, ja. an seinem Dell zu ottlitfea". \ 9Ht aller Schürft Wendet er stch in seinen Xussühmngen aegen jene bei und — auch bet und Inden — weftberbrqtri« Meinung, als ob jener Riff naturgegeben »raffinwüstg'. und deshalb nnüberbrtzüür sei. .lleberhanpi ist Raff»', I» sagt er, .wie man endlich wissen sollst, der verworrensten und Verwirrendß» sts “ kein Kultursaftor, und nichts, was den , Kräfte» der Kultur dauernd wjderßthen _ nicht Rotz ein» intellektuelle Verirrung. eg ist ein materialistischer Unglaube an das Nieste und I «Nischen, wenn nun glauben tarn, bah ein paar rt«S einer anderen Rasse chda» mrmllchstn ' Hst reiner Menichlichleft, gesunder Beewanst st». Mi »steMgrMncht MrGestchkMll nn»Üstlst. Hst EqmMchfte dieser ftftksch» ,tdfi«ne*in n*bjtnban Maste walten, da Web men «MM PMesthePtnm anffprststh sehen, sei es unter Rasten und HktnmÄstrichen, wo man nur Will.' In der DiWtffwn, ste stch an Hst damafttze Rede an- Tntstch» begriffen ist. in welcher in unglaublich kurzer Zeit die Vermeintlich uu>erstgrlich»n Raffentwenzeich» der sich mischenden Boüdestmenst durch dt» Gleichheit der saziplen Lage auSgeldschl werden. Aber Vermutlich dachst MSI au kulturwissenschaftlich» Nnstrsuchungen. Nachdem ich mich darüber inzwischen zu »rienüer» Versucht Hab«, ist min jetzt klar, weihalb solche mir dnrchau« nicht eiasallen wollten iS gibt in der Dal in der ganz» ernsthaft wissenschaftlich» Literatur diese« Gebietes kein« Unter-, suchnag über diese Frage, aus dem «insach» Grunde, weil die Wissenschaft mit dem Begriff .Raff«' in kultnrwisftuschostticher Hinsicht nichst auzusang» gemuht hat. Dat ist eben stet« da« Vorrecht ttzpischer Dilettant» wie Ehamberlain gewesen. Dad Problem der Raffe als finitstsaftar existiert nicht in der wistenschastlichen, sondern nur in Vopulürer Lendenzlistralur.' Bei Ausnahme m ein» Jagend verband bars daher nicht gefragt werden, ob Jude eMr Lhrist, oder, wie man heust lieber sagt, ob Jude oh« Arier, sondern ob einer ein anstündiger Mensch und guter Kamerad ist. Erst, wenn ci stch gezeigt hat. dah er dah nicht ist, hat man «in Recht ihn aus der betreffend» Gemeinschaft der Jugend auSzuweisen. .Sa versahr» man in strenger Undartemchstit,gegen jed»; ich bin sicher, man wird dann dst Ersachrung mach», dah man anch an Jud», tüchtige Kamerad», treue Mitarbeiter und tapse» Borküwpser stndch'. stade» «n Mnl ung» Ratorps aus eine einhMieh« Jngenderinger als je gtword«, Dah wir rin» tugenddtwegung Hab», und dah wst sie heust brauch», kann niemand billigerweift mehr stzweiseln. Dah dies« unsere Mische Jugendbew »om jüdisch-Ilderal» Jugendoeretn bis zum Blausttzteij Endes aber mit dem neuerwachend» Fug, der durch die hputige Jugend überhaupt hlndnrchgehk, aus« innigste verwachsen ift, ist ebenso unbestreitbar. Man braucht nur die Probteme »dher zu betracht», dst aus der Von De. Paul Larnru« geleitet» letzt» Versammlung der ncntral- Misch» Jugenduerein« in ksiieSbad» erdelert ward», und man wird fth», dah es diesilb» Frag» über Tutorrtüt oder Eelbsterztehung, über Wender- »der Schulbestich, über Persönlichkeit «der Gemeinschaftskultnr. über religiös» »der national» Znsammmschluh sind, dst da wst dort nach ihrer Lösung ring». Eg würt (ine überaus lstnnM Inhalt einmal nachtupröfttz, wie «s henst um dst Gesthr» und tfiuwu «nftrch jüdischen Jnnrndbemeammstcht. Wst stich »rwe dereft, jchem, Mr sich über dststS ftst unsere Heiss Mlchftde Lhem« äahem km», bst Ggalstn mcheeeS Blalstü zur Ghrsügchng p> stell». Denn mnd Pmel Rüste» st »er Bterbemeiknng » seiner BrSschüstchsth d» An mft stsoüststckRachdenllfürnnSJüstn: .wstst »st st dmnst h»st Unsere ganze Hosstnng «ns der Ingen».' Dr. H.H. Di, Getstttche, »»d btt Lntisr»iti»«n«. «a tankest da» , mft dem der dst^MAm'R Witte.. - btn dnfatf Wt ftifnthntt Vtet ml Mi Mafia lActfctelflU Meter &prettet Bkitlintzee. ker erste Redaer dl, r sL. »M»n»n « stejüNW» «hbürwr feit (t»|r »«-»ts<ü.» mft tz» ander» teil» st» an Mmoeragmdei Ost», denstche finftnrnKm hast», «e Mb» sich ihre «Üchstrechthrm, 'Vsssamgttr^ssrVf; über stne stwfflch. st, dst bst entbehrt ftstr vieichtt»nll Der »IS «nzeftrsch, Hnsarnrnenhang bst mir alle ' ' sind «bens» Geist nnn MO«» sstde» gutlcib mit dem allen «ntt( dah der jübifth. NotwenbigeS Fststckt im I »rdher all Me Gesnhr Mr BersVdmst i Sernfn, ft» DtgtsWmb De» N Geist dem stwtschst. anpststtch» . . . ober Mm «chMrostn. Dstft «tbiH « anch | ebttel bfram, |nm!^e|» «anbunwk B*» SMM. miste ein ArmtftgstMpdg I wenn dies, getstig«! veeschmelsang nMt dst all» ftmÜM hach ff>hr»ea kkstfte Lhristentnm and IfttisistmgWng schftrff» stch < deutscher Christ In mit Hab» eine» uggrheneen gemeinsam» bat »Ist Destamenl. Welch«« bn, chrWche i Ms«» Volk« vochankt.. Do« stabet an« Goethe, Schiller nnd Friebrich ber Grohn dornrte ilsloft vrüftk anhechstb Jürnel« mnh mchstl erlern», dnh«mHitbnfn».MH.Rbchstiichtftmchff iCeit dst «seMüi astml» sind, »ft Jnden' M>»llb«r. Dstsör» nan her Lenffanlhcht Ustncht. llllürr stest l mstWsth. stmiff» tbtwillMi «b»! fMite fMnbmwntiamL Aber bst »esolgreichst» > Kritiker an der christlich» Wriksnschennn Jad» Hantel, Dermin, Rsttzsche nwd! ist, dürftn wir ruhig d» Jud» Mb# ,* wgetigafjte Mittet am ^Vliilitaag rfM. der AnftsemüidmnS. der anf Un D»k-' schirr bstHt- Der AnlisemiiiemuS «st Deutschlend mehr el« je nnzettgemüh. Will voll stm IntiHstmaiftSmuS K. Wst " Bertwstr pchitiVer RtligimstN. mwe SM MN dst Gerhetzmu^bilMn, » Mr sie 2AUtt Mm», swsthe gn bst Ahsthl! flffr ßßggifg, fütta ® MSinm All» häiL,T mbuSS iMMMM ' fHBMpn ^WDWD che st» kmm» hste mch hüR ■MMmm« st emf Wwn M istcht M Mmfin Mb ni £6* l& MMmnM.fitntotntMlü MMM Um; and mm Ms MMcHfi» Amt, dm MN flniMi hiai. WM ateu^a HU f&JSP ]Jf 1?^ y.-.y* rr? W MMH