Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 26 (1920)
- Issue
- 33 (3.9.1920)
- Date
- 1920-09-03
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Rr 33. €<Ue 2 tan** nnd Sandra*, die «»-lischt Propaganda unter de« Achen ftrtfttzt. Da» Blatt «schemt i« einer Auflage von bnnbeikkvvftnde» Exemplaren. Erwirb unter den Inden der ganzen Welt verbreitet und erpärt als seine Aufgabe, .de» Iftde» de< Osteu» die BezagSquellen de» Westens. tziftwderS Großbritannien». zu -erd», und umgekehrt, bie Anfmerksamkeit der fccitifdx« Fabckkanttn und Exporteure ans die Varteitt zu lenken, die innen erwachsen k-nnen. «m« fr« ihr Geschäft mit de« Osten durch Dermtttlnsg Mdrscher Kanfteute entmickrln. bi« hier eine bislang^m H»gllind dnrchau» nicht genügend gnvürdigte -tolle sp 'len". OffrnWt «beitet diese» Blatt mit gewaltigen Mitteln. G» erscheint zweisprachig, englisch« und jiddisch, und dal daher er» gewrße» Recht dazu, sich! als .da» leichtest »er» Händliche und Wirkung»»»!-« BernnMung»»rgan für inter» Nationalen Handel" zu bezeichnen. Verbunden ist da» Blatt »it einer jüdischen Inserätenvermittlung. Seine ckanPtanfgabe scheint es darin zn erblicke«, die Vorzüge «O e«glischen Handel», der englische« Methoden und der Wgpsche« Arrtschastsgebrüuche gegetzüber den dentsche« zu schÜder». Mas irgendwie Ungünstiges au» Deutschland Kfttttztet werde« kan« — und da» r,L leider nutzt wem, t» der gegenwärtig« Zeit —. wird i« dem Blatt ju* {•MBtaftttTaifu und sehr geschickt gegen Deutschland und für England ausgenutzt. Label wird vor allem du Lus- Nwakfamknr der Leser aus Rnßlana uad dre Donauläuder «lenkt. wi«e sehr svrgfättig redlAerte Rubrik: .Käufer« WNhrer". zeigt i« der Form vom kurzen Anzeigen in »Bischer nnd jiddischer Sprache den Kauflustigen m den Oßlünderr: die Wege z« allen möglichen Warenquellen in DeaMritannttn. Ein Auskunft»« Uno Agenturbureau. da« 9m dem Blatt i« Lauda» unterhalte, wird, verfügt über ein weitverzweigte» Retz von Rttderlafsuagen ln den Avlauieu und i« gesamte« Luslanst. die jede Auskunft erteilen. Bezirhunge« vermitteln, »yd tu«, was sie tun Wunen, um daputaüum mit Mm englischen Geschäft« leb« zu verbinde«. , Mau hat sicherlich in drejem Hrgau ern greßzüglges. sehr geschickt »usgeautzte» Mittel zu erblicken, mü dem dre Ga^änder die i» Judeutum vorhandene« kaufmännischen Kräfte ihren vvlkSwirtschaftlichen Interesten dienstbar zu »«che« »ersuchen. Das wird ihnen um so leichter, alt da» deutsche Wirtschaftsleben ,a jetzt darniederliegt und »»r i« geringem Maße dazu deitragen kann, den Waren« hnnaer i« der Wett z« stille». Sbens» wichtig wie diese Tatsache ist aber die ander«, daß da» Blatt auch sehr' taktvoll und unaufdringlich die Gefühlswelt der Juden darührt, auf die ro der gegenwärtig« Zeit keine angenehmen Watschaften au» Deutschland einwirken. So besorgt der Antisemitismus die Geschäfte der englischen Konkurrenz, wa« um so grotesker Wirkt, al» die Kreift. die bei un« den Radau-Anti- G»iti»MuS und dm England»hach pflegen, ja identisch «ch. Die Hoffnung. de« antise«»tischm Ausschreitungen «Deutschland dadurch mtgegenvlcke« zu können, »aß »a« ans ihre Inhumanität »erweist, ist gering; für» Geschäftliche verraten unsere Avtisemiten aber «eisten» ein« ,icht unbeträchtliche Begabung. Vielleicht haben darum die hier dargelegten Zusammenhänge zwischen Geschäft »nd Antisemitismus einen gewissen erzieherischen Wert. _ Jüdisch, _ Rundschau.' SU gckaaft, AnSra»achr. Ewinemünde. 31. August. Auf der Strandprommade in Swiaemünde kam e» kürzlich zu Kundgebungen mit antisemitischer Tendmz. Unter Führuag van Reichswehrsoldaten z»g »ine große Menschenmenge mit Musik und Gesang vor die vollbesetzten >ergnüguug»lokale. wo Talerlandslieder gesuugen uad Drohungen gegen die jltt». Badegäste ausgesteßen wurden. An einigen Stellen wurden Ansprachen ähnlichm Inhalt» gehalten. Der verstärktm Polizermannschaft gelang e», durch sofortige Schließung der Lokale die Ansammlung zu zerstreuen und ernstere nuSschrertungen zu verhindern. Aehnlrche Kundgebungen hab»n in der vergaugenen Woche schon wiederhott stattgefunden. Als Antwort veranstalteten am nächsten Lage die GastwirtSangestellteu. Kellner. Transportarbeiter ujw. auf der Strandpromenade eine Gegendemonstration, bei welcher der Führer der Unabhängigen rn schärfster Meise gegen dm Borsall protestierte. Die Tersammeltm erüärten in einer Entschließung, baß sie Nicht gewillt fett«, irgend welche antisemitischen Ausschreitungen zu dulden, und daß. namentlich in den Hotels, die Anzestelltm die Abreise radaulustlger Elemente erzwingen würden. — Rach Beendigung der Versammlung bildete sich ern Demonstration»« zug, der durch btt Staat zog. E» kam dabei zu einem tleinm Zwischenfall. Als nämlich der Zug die Strand« Promenade verließ, fuhr ihm ein graue» Privatautomobil entgegen. Unter, den Demonstranten verbreitet« sich da» Gerücht, daß bewusfneke Reichswehr die Demonstranten angreifen solle, und a wäre fast zu Lütlrchkeiten gekommen, wenn nicht Beamte der Ordnungspolljei noch rechtzeitig vermittelnd eingegriffen hätte«. Die Ermittelungen der Swinemünder Polizei haben ergeben, daß der Urheber der antlsemitijchen Kundgebung ein Hauptmann a D ist, der auch schon in anderen Bade« orten ähnliche Kundgebungen veranstaltet hat. In Ewinemünde hielt er sich selbst im Hintergrund uad ließ durch den IS jährigen Gastwirtseleven Link au- Breslau aus« hetzende Schriften unter den Badegästen »erteilen. Link, der durch die Polizei festgenommen wurde, gab zu. daß er eine Musikkapelle angeworben habe, und daß er, um der Kundgebung mehr Nachdruck zu verleihen, für einige hundert Mark 12 brr 1» Mann der in Swinrmünd« stationierten Küstenwache anwarb. die sämtlich einem Detachement entstammen, da» »ar einiger Zeit im Senne« ager aufgelöst wurde. L. hat nach Feststellung feiner Personalien Swinemünüe verlassen. Jim praftssar Eiaßria. Berlin. 31. August. In akademischen Kreisen wird die Nachricht erörtert, daß Professor Einstein, dessen Relativitätstheorie ein Ruhmesblatt der deutschen Wissenschaft darstrltt, Deutschland verlassen will. Bekanntlich' ist gegen Einstein von der sogenannten .Arbeitsgemeinschaft deutscher Naturforscher" ein Hetzseldzug mit einer Vortragsreihe in der Philharmonie eröffnet worden. Der Anstatt war eine anttsemrtelnde r 3. Sapttmber l»Q. Schimpfkanonade eine» Herr, Paul Mehl »nd, beste» Mädchen an der Bedeutung her ha» Weltbild umwälzenden Forßchnvgen de» awßen Gelehrten väLg vorbei trafen. Ader auch die wissenschaftliche. Umwände von Professor Gehrcke und anderer Vertreter her physikalischen Fachkreise. die noch folgen sollen, kbanea Linstein» neue Er« kenatni» vielleicht beeinflusse«, aber nicht au» der Welt schaffen Darauf kommt e» den auttsemittfchen Machern dttfe» .wissenschaftlichen' Kampfe» aber auch gar nicht a». Die Veranlassung zu der Riederlegung seine» Lehramte» an der Berliner Universität bildet für Einstet« dtt maß' lose antifemttische Hetze, die teil» direkt, teil» unter dem Manttl wissenschaftlich^ Bekämpfung gegen ihn entfaltet wird. — San einer Professor Einstein nahestehenden Seite hören wir hierzu: .Die Hetze, die seit einer Reche von Monaten -egen Albert Einstein in Broschüren und Zeitschriften entfaltet wird und die einen unverkennbaren antisemttischen Charakter trägt, ließ schon früher den Ent« sqluß in ihm reifen, in» Ausland zu gehen, wo die Anerkennung ernsten wissenschaftlichen Strebens nicht abhängig gemacht wrrd von der Zugehörigkeit zu einer Konfession. Der Abend in der Philharmonie schlug de» Faß den Boden au». Man muß gehört und gesehen haben, wie unreife chauvinistisch und nationalistisch verhetze junge Studenten Einstein omdrängten und ihm Rufe, wie: .Rieder mit dem Juden! Dem Saujuden muß man die Gurgel durchschneiden!" in» Gesicht schleuderten, um zu begreifen, daß diese» ekelerregende Erlebnis ihm den Beschluß. Berlin zu »erlassen, erleichterte. Einstein wider« 'strebt es. gezwungen zu fein, einen Kampf au^ zi fechten, der von seinen Gegnern mit allen verwerflichen Mitteln, nur nicht mit denen der Wissenschaft gegen ihn geführt wird. Einen bestimmten Plan, wohin er seinen Wohn« sitz und seine Forscherlätigkeit »erlegen will, hat Einstein noch nicht. Rur die beschämende Tatsache steht fest, daß er Deutschland »erlassen will und dies« Entschluß in kürzester Zett ausführen wird.. — Auch ein rühmlicher Erfolg der deutfchnattonattn Wissenschaft! t Aus dem Reiche r > 4 44444444444444444 4 4444444444444444444 Berlin. Dtt Kantoren der Berliner Jüdischen Gemeinde find wegen Gehaltssragen in Disserenzen mit der Verwaltung geraten. Die ihnen für ihre Mitwirkung bei Trauungen bisher gezahlte Vergütung, die zuttht 10 Wk. pro Trauung betrug, wird seit 1. Juli nicht mehr gezahlt. Dadurch haben sie einen Einnahmeverlufr. der sich auf etwa 100 Mk. pro Monat beläuft. Ter Beschluß der Verwaltung rst um so weniger berechtigt, da btt für Trauungen zu zahlenden Gebühren wiederholt und zuletzt noch vor wenigen Monaten «rhöht worden sind. Dre Derwllklung geht aber n»ch b. - - und verlangt von den Kantorm. daß sie Büroarbeiten mit übernehmen und ohne Bezahlung leisten. Diese Arbeiten wurden bisher von besonderen Angestellten ausgesührt. die nun wohl ihre Entlassung zu erwarten haben. Den Kanko.en. dtt solche Arbetten zu übernehmen sich weigern, wrrd Gehaltsabzug angedroht. — (Die Richtigkeit der Darstellung müssen wir dem .Borwärt»" überlassen.) Wenn ich Skothschild war'! Bo« Sch«lo«->leiche». Wäre ich Rothschild, spekulierte der Kaffrttlrwker Mela« »ed Reb Lli-Mner vor seinen Schülern, als feine Frau -Donnerstag nachmittags energisch Veld forderte, um die Mnkäufe für den Sabbath zu besorgen; wäre ich Rothschild, «rn. ratet, «a« ich täte? (Reb Eli-Meier führte indes eine Süchtige Tabakprife zu seiner Nase.) Vor allem sorgtt ich ßvfttt. daß mein Weib stets ein .Dreier!" Bargeld bei sich Hat, damit sie mich am Donnerstag in Ruhe läßt. Zweittns »Achte ich meinen vettetztrn Sabbathkastan auslösen, nein — lieber .ihren" Pelz, damit sie einmal aufhört, zu trummen und Über Kälte zu klagen. Dann kaufte ich ßchse» ganze Hans, mit alle« drei Stuben, mitsamt der Hamuit- «nb dem Keller und tan Boden — sie soll mir bann iiicht über de« engen Raum klagen! Da hast du pvei Armmrr. koch. back, wasch, so viel e» dir beliebt, mich ober laß schön in Ruh; ich lebe dann ruhig meinem Be« «ft! Keine Sorgen mehr, kein Grübeln mehr, woher ,«xf Schadb«»" nchme« — wie schön wäre dieses Leben! Die Töchter verheiratet, befreit von der drückendsten Aast. Was fthtte mir dann noch» . . . Nun beginne ich »ich für btt Gemeind« zu interelfteren. Zu-allererst spende ich «in neues Dach für da» alle Bethaus. damit der Regen nicht mehr auf dtt Köpfe der Betenden tropfe. Auch das Btfc muß ne» restauriert werden, denn — heute, morgen. Ina. muß dort ein Unglück geschehen, wenn es gerade im Momente zusammrnstürzt. wo Juden drin baden. Und wen, schon da» Bad hergestrllt wird, so muß auch dtt Kuuckeißude vrn» Grund au» i» ein schöne» Spital um« Gckvnt werden, aber i» ein wirvliche» Spital, mit vrdent« mchen Betten, eine» Arzte. Medikamenten, täglichen Suppen für btt Kranken, wtt e» in anständige« Städten zu sein pflegt Und ein Bersorgungthan» soll entstehen, damü alte, getthrtt Greift sich nicht im Beth«Hamidrasch herum« gnüeu. nnd ei» Verein zur Betteidung armer Kinder, baß sie nicht «ehr enMößt in tat Straßen herumlungern. »ch ei» Areditverrin. wo sowohl ein Melamed al» ein Knnfnsan» ob« Handwerker keine Nucherziujea mehr zu mchft» branchm, nicht da« letztt Hemd versetzen «öfl«. Sab ein Verein znr Ausstattung armer Mädchm. deanit alle armen, erwachsenen Mädchen mit Ausstattung gehörig »erheiratet werden ldamit stieß Reb Eli-Meier einen tiefen Seufzer aus, während er auf feine dreißigjährige Tochter Pessele blickte) und noch viele, viele ähnliche Dereine und Stiftungen gründe ich bei uns in Kassrieliwke. . . Doch warum gerade Kassrieliwke? Ueberall. wo Juden wohnen, führe ich solche schöne Einrichtungen ein, überall in der ganzen Welt! Damit aber allein Ordnung geführt werde, ratet einmal, was ich täte? Ich gründe einen großen Verein, dem die Aufsicht über alle lokalen Vereine zukäme, über alle Juden, damit alle Juden überall ihr Brot haben «nd in Eintracht leben und in den Lehrhäufem sitzen und; Chumesch mit Raschi und Gemara und Tosafoth und M'harscha und alle anderen siebe« Weisheiten und siebzig Sprachen lernen. Und unter allen Lehrhänfem soll ein großes Lehrhaus. natürlich m Wilna, sein, wohin dtt größten Gelehtten der Welt kommen sollen. Und alle» soll unenlgelttich sein auf Kosten des G'wir; alles soll in Ordnung und planmäßig geführt werden. Es soll jede- ,3G gebe dir«gib mir" aujhör-n. alle sollen auf das Gemeinwohl bedacht fein, nur auf das Gemeinwohl! . . Damit man aber für das Gemeinwohl sorgen kann, muß für den ernzelren gesorgt werden Und wie wird für den einzrlnen gesorgt? Natürlich so. 'daß er sein Brot hat. Denn Brot, sage ich euch, ist daS erste und wichtigste; »hne Brot keine Einigkeit. De» Bissm BrvteS wegen verfolgt einer den andern, schlachtet ihn ab, sticht ihm die Augen aus' So ist es bei Juden, so auch bei anderen, überall aus der ganzen Welt. Ueberall Reib, Haß und daher jedes Leid, jede» Unglück, alle Verfolgungen, Räubereien. Mörderett« und Schlachtgemetzel . . . Der Krieg — der ist, höret, da» größtt Unglück in der Welt. Wenn ich Rvthfchild wäre, müßten alle Kriege auf hören, spurlos verschwinde«! Wollt ihr wissen, wtt? Durch mein Geld! Ich wil es euch erklären, und ihr »erdet e» verstehen. Einst« al» machten sich btt Engländer über dtt Bure» her. Deutsche Franzose» und dtt anderen über de» Ehineft», «it de« Zuchtrttme« de» Schnlmeister» in der Hand. Vtt wallten ihn Morr» tthren, baß er seinen Zopf abschnerde und Hosen anlege. Was geht es euch eigentlich an * Ter Ehineie will iust ein weites Kleid und einen Zopf tragen. So soll er m Gottes Namen tragen, was ihm gefällt. Wessen Sorge ist das? Oder etwa der Türke mit seinem roten Fez. Was geht »s jemand an. daß man ihm just em Stück Land nach dem anderen wegnehmen möchte? Und wenn vom Wegnehmen dtt Rede rst — da will ja selbstverständlich jeder das beste Stück. Sagt einer: .Nehmet euch Stambul und laßt mir den Bosporus!" und ein zweiter: .Nehmet euch Stambul und gebt mir den Bosporus!' so kommt ein dritter und meint: .Wißt ihr was? Ihr könnt lange Stambul und den LospornS wollen, ich nehme für mich die Dardanellen! . ." Darob ein Lärm: .Dardauellm? WaS heißt das? Dtt sollen gestatten, daß du die Dardanellen bekommst? Die Dar« danellen sind Gemerngit. sie gehören allen ..." Kurz. Dardanellen hin. Dardanellen her. es wird so lange dardanellt. bis vom Kanonenlärm dtt Lust erzittert und Menschenblut in Ström:n sich ini!i«c ergießt. Da habt ihr nun eure Dardanell.n! - . . 9hm käme ich und frgte: „Gemach. Brüder, ich stehe zu Diensten. Um wa>^ iss e» euch eigenttich in de» ganzen Wirrwarr zu tun? Meint ihr tarn wirklich dtt Hirgadtt? Oder vttlmrhc die Knüd-l? Lieber gewähre ich euch eine Anleihe, einige Milliarden; wenn euch Gott Hilst, »erdet ihr mir bezahlen . . ." Nu«, verficht ihr»? Ich habe ein gute» Geschäft gemacht und die Menschen Horen aus. einander wie Btth für nicht» und »über nichts «chz^cklachten. lind dann — wozu noch Waffen und Heere und den ganze, Sir»? Und wenn der Krieg «rfhört. so ist es aus »it dem Neid und dem Haffe. Was Türke. Engländer. Franzose, Zigeuner oder Jude! — Die gaum Wett ficht dann ander» au», wtt e» im Prophet« heißt: .Au jenem Tage, wenn der Messias kommt ..." Und vttlleichl. ha! . . . wenn ich Rochschild wäre, möglich, daß ich bil Geld überhaupt abschafftrl Wag mit dem Gelbe! Wv» iß denn eigenttich Geld? •« iß ja bloß eine k«»be»ti»nelle Einrichtung, ein ffngttrttü Ving, eine Leidenschaft, btt größte, von der al» besessen sind . . . Wenn -ü aber kein Geld gäbe, ft gäbe all auch keme Aeitaffchüft »ehr. . Begreift ihr es »»