Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 26 (1920)
- Issue
- 31 (20.8.1920)
- Date
- 1920-08-20
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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*r- 81. «eit. S *0. h|4 1M0. » I Der Scrityaüx der ruffffche» Hllft^menffchaft, Rechft- »uwall Gli»«derg, begrüßte di« Konferenz im Jto»nt der gtfaadm ruffische» Jude«heit: .Ich spreche hier im Saat« aller Brüder i, Rußland, »««eins-» hat«, «ir »I» Schmerzen durchgemachi, di« UN» beinah« »ernichtet habe», «er »ir sind dach »ich« unter^gauge» und haben I« xxfca Ei» heit erhalten. Ich spreche hier im Namen der gesamten Juden beii in Rußland und der Ukraine, »icht nnr derjenige», die leidet und verblutet, sondern i« »eist« derer, di» schon gestorben find. Da» tote »«Ichlecht begrüßt dies» Kauserenz, Wir begrüße» diese Konferenz nicht nur, «eil sie fich Müh« grkx» wirb, Methoden autzuarbefte», wie di« Hilft s»r die leidend« Judenheit organisiert »erden sann. Ich begrüß« diese Konferenz, «eil sie un» Gelegenheit gibt, dor de» große» Forum der Oesfentlichleit al» Ankläger auszutrrft», Wir klagen di« ganze Kultur au, daß sie dich zugegeben hat, «al in der Ukraine und in Rußland Mcgt|ragra iß und jeden Lag oorgeht. Da» jgdische Blut schreit um »erechtigkeit. Wir «erden die Gerechtigkeit bekommen, nach der «ir ruse», dadurch, daß die ganze Welt sehen «ird, daß durch unser brttdertiche» Zusammenwirken die tinheit und Solidaritit all« Jude» sich durchsetzen «ird. Mdgen »Ile Völker hören und sehen, «1t<» st» sich mrneige» »or der Größe de« jüdischen Geist«», vor der KtLrke de» jtdischen Herzen». Wir «ollen di« Welt belehren, daß «ir noch immer an di« Gerechtigkeit glauben, und daß dieser Glaub« un« ausrecht erhält in wesen» größten Seiden. Möge dies« Konserenz erfolgreich sein, baß nur zum Schluß (agra können: Jtrael lebt »ad steht fest! Der göttliche Funke, da» Ideal der Gerechtigkeit »ud der Ethik ist der Grund seiuer Wiederauferstehung Hieraus ergriff Herr Ller Kahn au« New-Pori, der Vorsitzende de» People« Relief Lommittee«, da» Wort. Er spricht zuerst englisch und söhrt dann jüdisch fort: .Wenn «ir etwa« schassen wollen, müssen wir einig und gemeinsam di» Arbeit leisten. Ich weiß. die praktische Hilsüarbeft ist sehr schwer, »ir wüsten mit dem größten Eiser an sie Herangehen. Die amerikanischen Juden «erden » euch stehen und »erden dasür sorgen, daß da» jüdisch« Volk nicht unlergeht.' Alldann erhielt Ussischkiu mimen« derJudenschast von Erez-Jtrael da» Wort: .Wir in Palästina «ist«», daß uur, «am da» Judentum de« Galuth stark und kraftvoll sein «ird, die Möglichkeit besiehe» «ird, eige starke Welle vom Galuth nach Erez-J«rael zu leiten. Uud, «enn Evez-Iüra«! stark sei» «rrd, daun »ird et durch eine» Strom von Geist und Licht da» Galuth starken. Bor dem Lhron« Gotte» steht eiu Becher, i» dem sich all« jühische» Lrtueu ausammeln. Wenn dieser Becher »oll sein »ird, daun »ird die Erlösung da sei». Plein« Herr«», da» Elend und di« Schmerzen der Gegenwart, mit denHunderttausende» Geschlachteter und Gemordeter haben den Becher ütervo» gemacht, «ch jetzt ist die Zeit gekommen, und «ir können schon sage»: Kehret zurück in euer Land, Elbhne, da» Ende der Leiden ist gekommen.' Hieraus erstattete» die verschiedenen Delegierten Referate »der di« Lage der Jude» in den betreffende» Landern Lemii» sprach über die Lage der ukrainischen Juden. Er führte ein erschütternde» Bild au der Hand statistischer Angaben vor Augen. S8Ü Ortschaften der Ukraine find. Ml Pogromen heimgesucht wordeu, bei denen 138000 Menschen ihk Seien einbüßten. Hierzu kommen noch die Na» DenMn veranstaltete:! 69 Pogrome. Die Falge der ukrainischen Judenmetzeleie» find heute l 20000» Brot- Ich« uud 130000 Waisenkinder, Ein« Darstrlluug »er heutigen Emigration»?»,«» gabKausman»sDeutschlands. Schließlich »urd« «in Permanenzau»schuß, in dem sämtlich« Partei«» aller Schattierungen vertreten sind, gewählt. E» wurde beschlossen, den von Lemki» erstatteten Bericht über die Pagttme in der Ukraine al» Schxarzbuch in fünf Sprachen heraugzugeben. Die Konserenz nahm auch eine» Antrag de« Oberrabdiner» Lhaje« an, einen Protest gegen die Judenmetzeleien in der Ukraine und der Vergewaltigung der Juden Ungarn« zu veröffentliche». Zum Schluß «urde» die Kommiffionen sür Emigration, soziale Fürsorge. Wiederaufbau, Finanzen undOigamsation gewählt. Die 5 Weltkonserenz der Poale Zion. Am 27. Juli »urde im Festfaal de« .Hotel Post' in Wie» die stufte Weltkonserenz der jüdisch-sozialistischen Arbeiterpartei Poale Zion eröffnet. Ein starker Flügel der Partei «Lnscht den Anschluß an di« Dritte Internationale, »eiche eigentlich rechllich noch nicht besteht, »ährend die Zweite Internationale heule nur ein Scheindasein sührt. Der Pater diese« Wunsche« ist jedoch der solgende Grundsatz de» politischen Berhültnissetgum Zionii- «>l«: Die Gruppen der Partei, welch« aus dem Standpunkt der Dritten Internationale stehen, sagen, daß die aus England gestützte bürgerlich zionistische Politik da« sür die jüdischen arbeitenden Muffen notwendige Ziel einer im sozialen Geiste aufgebauten jüdischen Heimstätte in Palästina nicht erreichen könne, sondern daß dir Lösung dieser Frage von dem Gelingen der sozialistischen Weltrepolution abhänge. Da» bedeutet aber im Grund« nicht mehr und nicht weniger sür die Partei al« den Austritt au« der zionistischen Organisation. Demgegenüber aber wollen die Gruppen (vorwiegend die englischen uud amerikanischen Pool« Zions, welche den Anschluß an die Dritte Internationale nicht vollziehen »ollen, auch di« Perbinduug mit der zionistischen Sesamtorgaaisation aufrechterhalten, natürlich unter Wahrung ihrer sozialen und politischen Forderungen für die jüdischen arbeitenden Klaffen beim Aufbau Palästina«. - Außer den Piitgliedern de« Berbandöbtro», Kaplanökh, Beil locker und Jahrblum, waren bei der Eröffnung«- sitzung Delegierte au« Oesterreich, Pole», Oftgalizien, Deutschland, England, Palästina, Amerika und Argentinien autoesend. Ingenieur Kaplan»kh eröffnet« di« Konferenz im Ramen de» Berbandstürot, wie« aus die Verirrungen de« verflossenen imperialistischen Weltkriege« hin und die noch größeren Berheerungrn de» darauffolgenden imperialistischen Frieden» und aus die Bedeutung der ruffische» Revolution, welche die russischen Poale-Zion in der ersten Reihe gesunden hat. E« ist trotz aller Schwierigkeiten gelungen, die Einheit der Partei auftechtzuerhalten und die Aktivität de» jüdischen Proletariat» zu erhöhen, da» jetzt in allen jüdischen Frage» milbestimmend ist. Und heute, wo da« jüdische Proletariat bereü ist, sich mit der Erd« von Erez Jtrael zu verbinden, gilt«», die» nicht inuerhalb de» Kolönialjhstem« de» europäische» Jmperiali»- mu« zu vollziehen, sondern durch den unaufhörlichen Kamps de» jüdischen Proletariat» für seine Arbeit; der Kampf muß aber auch, gestützt aus die Solidarität mit den »rabischen arbeitenden Piaffen, gegen den nationalistische» Egoi»mu» der rückständigen arabischen Kreise geführt »erden, gestützt auf die Solidarität mit der großen, mächtigen Arbeiterklaffe der ganzen Welt, besonder» aber der englischen. Die Weltkonserenz will aber auch den Platz der Partei in der jüdischen Volkswelt bestimmen. Ferner ist e« Ausgabe der Konserenz, zu bestimmen, zu welcher sozialisttfthe» Internationale di« Partei gehört uud wie sie sich den AuDau der Internationale »orstellt, ob die poale-zionistische Partei die Enigkeit der jüdischen Arbeiterklaffe' aller Länder sichern und ob der poalezio»istische Weltverbaud de» Platz behaupte» kann, der ihm in der Welt und im jüdisch«, Bolle gebührt. In der Bormittag»fitzun, am 28. Juli erstattete Lerl Locker dm Tätigkeitsbericht der Berb-nd«Ieitung über die Periode 1913 bi« 1920, in dem er die Schwierigkeit der soziallstischen Stellungnahme der Partei während de» Kriege» und nachher Hervorhob. Präsident KapläiiSty begrüßt« hieraus dm al« Gast der Konserenz mschieüenen »nabhällgigm Sozialisten Oikar Lohn (welcher, wie erinnerlich, bei den kürzlich stattgesundmm Berliner Kultu»- gemeindewahlm al» Ltstenführer der poale-zionistffchm Partei kandidiert hat) mtt herzlichen Wortm, woraus tohn ungefähr solgende» erwider.e: Der Krieg und di« Ereigniffe nachher, besonder« seine Eindrücke in Palm während seine« Aufenthalte« dortselbst al» Mitglich der internationalen sozialistischen Üntersuchuagtkominiffion hätten ihm gezeigt, «eiche» llnverßtndni« all« Bitter dem jüdische» Maffenproblem entgegenbringen. In Pol« wie anderwärt« sei nach seiner Ansicht die jüdische Frage nur in international-sozialistischem Geiste zu lösm und auch Palästina könnte nur im Geist« de« 8»ziali«mu» al» Heimstätte für da» jüdische Volk erbaut werden. O»kar Lohn «urde von der Konferenz begeistert akklamiert. Rundschau. A«erit«»ische U«tzr»»st»»ittrltzUfe. Berlin, 10. August. Die Zmtralwohlsahrtrstelle der deutschm Jude», Berlin, schreibt UN«: Aus Grund de« vom Mr. Hoover geschaffenen System» der Bersendung von amerikanischen Liebesgaben besteht seft einiger Zeit eine Möglichkeit, Berwandt« und Frennd« in Dmffchland mit amerikanische» Lebentmittrln zu unterstützen, Diese werdm zu billigen Preism geliefert und erreichen nachweislich ihn» Bestimmungsort. Die America, Relief Administratto» (Geschäftsstelle: Hamburg, Ferdinandstraß« b8) hat in Deutschland amerikanisch« Leben«mittellager eingerichtet, durch »elch« amerikanische Nahrungsmittel sicher und billig zugesandt werde» können. Mit Hilft von Postkarten, die von den Gemeinden bezwmdiujeuige» Institutionen, welch« de» örtlichen Wohlfahrtsausschuß sür die Amerikahilse angeschloffe« sind, »»«- gegeben weiden, wenn der Name de» Absender» in Amerika glaubhaft genannt wird, kann sich ei» jeder, der Ber- «andte oder Freunde in Amerika besitzt, Lebenlmittel beschaffe». Aus rituell« Leben»«eise ist bei der Zusammenstellung der Pakete Rücksicht genommen. Gr-r» Einstein. Berlin, 18. August. Die .Deutsche Zeitung' meldet frohlockend: Dem Kind jüdischer Liebe, Pros. Einstein, der zu. einer Art Meffia» der iPhysik emporgelobhudelt wurde, soll nun sein relaftver Heiligenschein endgültig geraubt werden. Bon »iffelschaftlicher Seite werden Bortrtg« gegen Einstein veranstaltet werden, deren erster am 21 Der Lelzer Roschiach. «acherzilhll M» I «. Vlenüein.Breslau. I» der Stadt Beiz lebt« einst ei» gr,ßer Zaddik. Er «ar sehr bewandert in allen Büchern de« jüdischen Misten«, und alle Lage seine« Leben» beschäftigte er sich mit .Lernen und guten Laten'. In jene» Lagen hatte da» Leid de» Lalke« Israel seine» Höhepuakt erreicht. Wie Waffer ««de kü Blut der Juden veigoffen. Greift und Kinder ««de» erschlage», armordei und gehängt. Da» Geschrei der Kinder Jtrael stieg hinauf zur Höhe, e« durchdrang alle Torr de» Himmel» nnd die Engel »ergoffen Tränen ot de» Schmerze« de» Volke« Jtrael. Bi» vor den Lhron her Stmhftah kam da» Wehklagen. Die aber saß versunken in tieft» Schmerz. Und siehe, plötzlich erzitterte, Fmemslammen durchbrechend, eiue Stimme und ries: .Da» Ende ist herteigekommeu: da« Maß der Peinigungen ist »all, da» hachbetagt« Volk soll zum Leben zurüÄehren, die Fahne der Gerechtigkeit erheben, und sie auspstan^n aus dem Berg, Zion, zu dem alle Völker ströme» »erden, llud der Allmtchtige gab den Befehl, daß alle Engel sich versammeln sollte», die au» den guten Laten de« Lelzer Zaddik geschaffen »aren. Hut sich«, e» kamen Schaaren »«« weißen Engeln, strahlende» Licht aus ihren Häuptern nnd sie stellte» fich vor de» Thron seiner Herrlichkeit. Und di, Schechinah erhob ihre Sttmme und sprmhp .Gehet und kündet dem Zaddik van Belz: Erlösen sollst du dft Kinder Jüeoel au« ihrem Exil.' Da lenchteten dft Augen der Engel vor Freude Sie breitete» ihre weißen Flü^l »u«. aErb» herab zu stiegen. Da »lützlich dringt» sich her » zwischen sie »nb stellte sich »ar den Thra» der Gchechineh: .»»her kämmst Dui' .Ich hzchedft Erde hnrchaogen und buatanfccct. Jetzt gib mft dft Macht, hme jsaddit »an Belz z, versuchen!' Da warb dft Schechinah ftuurm, »nd ihr tzämpt sink prr Erb«. Lieft Lrauer HAllft »ft Engel «in, und dft amq« Sphäre der Höh» er. «ttkmte »»r der Lot de» Bö smmcht». Der Satan »öer »neiftft fti« Flügck an», slo, znr Erd» he«ö nnd »erwandelte fich in eine Jungftau. dft alle Gesetze der Lhora kannte und jegliche Frage beantworten lonnft: groß war ihr Scharfsinn. Und sie zog von Stadt zu Stadt, wurde berühmt in der ganze» Welt und wohin sie kam. strömten ihr die Schüler der Lhora mit vielen Fragen entgegen, und aus jede einzelne gab sie Antwort in ihrer tiefen Weisheit. Eine« Lage« kam sie nach Belz. Auch die Schüler de« Zaddik von Belz gingen zu ihr; auch ihnen gab sie scharfsinnige Antwort und stellte ihnen Fragen, die der Zaddik beantworten sollte. tu der Zaddik »on dar Klugheit und Gelehrsamkeit der Jungsrau hörte, geriet er in große« Erstaunen. Doge »nd Rtchft dachft er nach, wiederholte den gmizen Talmud, ater e« gelang ihm nicht, eine Antwoit aus die schwierigen Frngen zu stnden, dft dal «ädchen gestellt hatte. Zufttzt beschloß er, seldst mit seinen Schülern zu ihr zu gehe», NM au» ihrem Mund« dft Geheimniffe der heiligen Lhora zu hören. Die Jungftau ging dem Zaddik fteudig entgegen und «andelft einige Stunden mit ihm im Paeder I« «ehr da« Mthchen sprach, desto größer ward da« Erstannen de« Zgddik. Und dann, al« sie mit den Schülern zulammen im Zimmer waren, bat er ste, ihnen die höchste», verbiwgensie, Rüffel der Lhora zu lösen, Dft Jnngftau weigerte sich und daß sie nur ihm all«» dwt .Geheimnis der »eheimniff«' offenbare» könne. Da» gewaltige Begehr,» de« Beizer Zaddik, dft Offenbarnng zu vernehmen, berauschte ihn sv, daß er da« Verbot ganz vergaß, allein mit einer Frau zu sein. Er besahl seinen Schüler», da« Zimmer zu »erlaffen. AU sie hi»au«gegange» waren, blieb der Zaddik mit dem Satan aller». Der knirschte mit seinen Zähnen, sprang uud tauzft vor Freude und ries: .Jetzt ist meine H«rd über Dft! Du wirst Jaeael nicht erltsen; den» gestrauchelt bist Du «» der Sünde de« .Jichud'.'s Al» der Zaddik kl hörte, erkannt, er, daß alle« uur Prüfungen, Lat«, de« Satan «aren, der uu» gesiegt hMe. Er ^rriß seine Kleider, »älpft sich im Staut« (de. Erd« und schrie »ft lauter *) 0bM M AüiIUitap «u einer Gea». Stimme zum Herrn der Welt: »Offm und klar ist »ü dir, daß ich nicht ,« meiner Ehre da» alle» tat, auch nicht zu meine« Baftrhause» Ehre, sondern nur, m dft Lehr« zu verbreite» in Israel.' Aber dft Lore de« Himmel« »aren geschloffen. Nebel verhüllte de» Glau» der Sonne, die ganz« Sphäre der Obern «or in Lrauer gehüllt. Der Zodbil »an Belz sah feurige Buchstabe», dft in der Luft sich bewegtMi .Eine gut« Lot, dach erreicht durch eine Sünh«'. Und die Erlösung ward aufgehaben. Bücherbesprechuaffen. «h.jiu Kloch: öie »er «tz,»istt«. tkifeg ve»j««io Hirz» Verl» 1990- & ist gar keine Frage, daß in unserer maftriaLstische» Gegenwart dar verstärkte Bedürfnis besteht, sich in ein« Welt der Innigkeit, de« ffeftren religiösen Lebenö zu fischten. Gewiß wirb dft Gemeind« derer, die laiche» erleben, zunächst noch klein sein, ater sie muß immer größere Kreff« um fich ziehen, bi» schließlich auf diese Weift einmal eine Wiedergeburt der Nrnschheii eintrrftn ka»». Während da» Westjudenlum in seiner großen Mehrzahl im letzt«» Jahrhundert verstaudesmäßig orientiert war, »nd seit Mose» Mendcksohp, immer tftser in de» Rationalftmu« hineiuka», hat fich i» Oste» da» rrllgiäse Erleben in ffeftrer mystischer Vorm erhalte». - Durch Martin Buber ist der Lh-ffidirmu» auch in Westrurvpa heimisch gewogen; jener große Denier wurde ftltß horch sein Bekenntni» zu dieser Lehre «in anderer Mensch I» dem Werk, da» NN» nun Ehajim Bloch im Benjamr» Harz Berlag unter da» Titel: .Dft Gemeint« der Lhaffidim, ihr Werde» »nd ihr» Lehr«, ihr Lebe» nnd ihr Treiben' schenkt, spricht ei» Eh-ffid, «in Frommer selbst zu un«, der in dich«» Erlebe» »roß aßworden ist. I» de» erste» Test de» Buche« mä a »m Btxba nQnt 9I|R| Ml Oft {XutQlu Oft WH pR MtMsG»,