Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 26 (1920)
- Issue
- 30 (13.8.1920)
- Date
- 1920-08-13
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Sk. SO. CMt * SdkilAf Sortnritang. Weitere vstj»de»deb»ttea. In unserer letzte« Rummer berichteten wir von einer Ostjudendrbatte im Hanptausschuß de« Rech«tage«. Nach dem «mtfeffim bei stenographischen Berichte« können wir heute genauere Mitteilungen über die Ost' judendebatte machen, die bei der Beratung de« Etat« in der Preußische» Landeroersammlung stattgefunden hat. Sie wurde emgeleitet durch Ausführungen de« demokratische» Abgeordneten Dominicu«. der bei der Be» . iprechuug der Wohnungsnot die Kordemng erhob, da« .Loch i« Osten' zuzustopfen. Ihm erwiterte der Minister de« Innern. Severing; alle legalen Mitte! zur Der» Hinderung der Einwanderung der Oftjuden seien von der Regierung getroffen worden, aber die Oftjuden seien auch Menschen und Bürger Europa«. Rach dem Kriedens» vertrag bestehe die Verpflichtung. diele Eingewanderten genau so zu behandeln, wie die Reichsbürger deutscher Abstammung. E« könnten gegen den unerwünschten Zu» wach« nicht Mittel in Anwendung gebracht werden, die mit den - Bestimmungen des Friedensvertrage« in Wider» jpruch stünden. Wenn die etwa 40000 Ostjuden interniert würden, würbe man sagen, aus Kosten der Steuerzahler würden die Ostjuden in bequemen Baracken unter» gebracht und verpflegt. Soweit man die Internierung in . Verbindung bringen könne mit einer nutzbringenden, . »erbenden Lrbett der zu Internierenden, könne dem Plane näher getreten werben. Aber wenn er auSgeführt weichen solle, müßten sich erst tatsächlich Auswüchse zeigen. Bis jetzt feie» alle ZeitungSmelduugen und Dersammlungsreden über die ungeheure Einwanderung der Ostjuden kolossale *•" Üedettreibungrn. Alle möglichen Mittel gegen die Einwanderung seien angewandt worden, wie Paßkontrolle. Grenzpolizei. Anweisung an die Polizeiverwaltungen im Inner«. Kontrollen und WohnuogSrazzien au-zuführen. Rach dem Minister sagte der demokratische Abgeordnete Golk: Er wolle den Dorwurf bezüglich eine« Ausdruckes zurückweisen. den DominicuS bei seinen Su-führungen über die Ostjude» im Aufträge der^ Fraktion gebraucht habe. Der Einzug der Qstjuden. der an und für sich gewiß begreiflich ist. müsse dazu führen, daß diesen Leuten irgendwie ein Hei» gebolnr werde; in einzelne« Groß, ßädtrn seien aber die Verhältnisse so. daß nicht etwa antisemitisch gknchtetr Kreise und bestimmte Gesellschaft-- schichten di« Einwanderung der Ostjuden aus ei» erträgliche« Maß zur-ckgeführt haben möchten, sondern daß auch die gesamte Arbeiterschaft sehr darunter zu leiden habe. Da« beziehe sich nicht allein auf die Wohnungsnot, denn e« sei doch keine llebertreibung. daß da« ehrlich« Arbeiten nicht zu dem täglichen Handwerk jener Leute gehöre. Vielfach seien Elemente darunter, die wuchern, schiebe» ’ »ad allerlei Geschäfte machen, dir bei un« in Deutschland nicht üblich find. Rur gegen diese Auswüchse richte.sich die Aeaßerung. Man müsse Mittel finden, um die Einwanderung auf ein erträgftebcs Maß zurückzuführea. Da« habe mit irgend welchem Antisemitismus gar nicht« z« tun. Diesen Ausführungen' schloß sich der Abgeordnete Klingemann (deutschnational) an. Das durch da« Loch t» Osten zuströme. tue nicht nur Schaden am Besitz, sondern auch am Blut und der inneren Gesundheit de« derttschen Volke«. E« sei ihm erfteulich, daß gerade die -rage der uaer«ü»schten Zuwanderung au« dem Osten heute noch von anderer Seite betont worden sei. Gegen diese Ausführungen wandte sich der Abgeordnete Heinemann (Sozialdemokrat). DominicuS habe ge> glaubt, seinen Witz an den armen Ostjuden wetzen zu müssen, und Goll habe bei dem Bemühen, diese Ausführungen »urechtzubiegen. die Sache noch schlimmer gemacht. Er versteh«, wie ein Redner der Rechten die Oftjuden-Einwanderung nicht wolle, weit sie das Blut gefährde. Er verstehe aber nicht, wenn Demokraten ernsthaft glaubten, durch Verhinderung dieser Einwanderung die Wohnungsnot. die Arbeitslosigkeit und die Lebentzmittelbrappheit beheben zu wollen. Bei den 60 Millionen Deutschen machten 40000 Oftjuden keinen Unterschied in den Ernährungtverhiltnissen. Tie Emwandernden seien zum allecgrößten Teil die Aermsten der Armen, ne wohnten zu 10 und \'o in etmm Zimmer zusammen. TaS sei gesundheitlich gewiß gefährlich, ober zu glauben, daß man die Wohnungsnot der deutschen Beamten brseitize. wenn man die Leute, statt in der Grenadierftraße. in Baracken unterdnnge. t«i ein Köhlerglaube, mit dem man aus eine stark antisemitisch gestimmte Volksversammlung. aber nicht auf ernsthafte demokratische Politiker Eindruck mache. Er warne die Temvkraten. tiefen Weg zu gehen, sie würden damit keine Anhänger gewinnen. Ta« Schimpfen aus die Lstjuden besorgten die Andern viel besser. und die. denen sie den Haß gegen de Ostjnoen emtrichterten. würden die Part« dcr Herren Cassel. Preuß und Schloßmann doch nicht wählen. Auch im Plenum des Reichstags kam die Ostjudenfrage noch einmal zur Sprache. Bei der Beratungrdcs Rotetats wurde die gegen bi* Ostjuden gerichtete Resolution angenommen, die ihre Internierung verlangt, und die w:r bereits gelegentlich dcr Beratung im Hauptausschuß erwähnt haben. Im Plenum wandte sich der unabhängige Abgeordnete Rosenseld gegen die Resolution Es ergab sich wieder das nun schon bekannte SchayspiFl. daß die Demokraten zusammen mtt den Deutschnatronalen gegen die Ostjuden Sturm liefen. Der demokratische Minister des Innern. Koch, betonte, daß die Regierung sich auf den Standpunkt der Resolution stellen müssen ebenso wurde die Einschließung von einem anderen demokratischen Abgeordneten. Korell. verteidigt, der betonte, daß man zunächst in Deutschland für die Deutschen sorgen müsse, und sich im übrigen aus .gute deutsche jüdische" Kreise beriet, die seiner Ansicht seien-, er wirr daraus hin. daß die Lstiuden an Gold- und Silderschiebungen besonders beteiligt feien. Er befand sich in schöner Übereinstimmung mit dem bekannten Anti» semiten Mumm, der sich u .a. auf das ,Berliner Tageblatt" berief. Dieser lestete sich auch die Behauptung, daß di« Wohnungsnot in Berlin ohne ostjüdische Zuwanderung nicht vorhanden sei. Aus seiner im übrigen mit bekannten antisemitischen Mätzchen gezierten Rede ist hervorzuheben, daß er selbst währeno des Kriege S für die Ostjuden eingetrcren ist. Jetzt aber, fuhr er fort, sei es echt christlich, zunächst für unser armes, zertretenes Doll eivzutreten. Gegen bu Resolution wandte sich nur noch der unabhängige Abgeordnete Breitscheid, der den Demokraten auch ihre Kameradschaft mit den Antisemiten oorhielt. (D« sind die'Herrn Demokraten, die soviel Wert auf jüdische Wähler legen. Die Red.) ~.r±- - ___13. XMQ Rundschau. Sie »k»e fikife* Weltt,,If»k- Karl^ l ac r v.ia Die vom „Comit* des <tel<gatlo».s ju. de tu eonkärence de l» p>!x" tintuimi* . Welthilfskonferenz wurde unter besonder« grovcr v«ir im Kurhaus zu Karlsbad eröffnet. Rach der Begr anfprache durch den Generalsekretär Leo Motzkrn ..ff der Präsident de« jüdischen Natioualrate« in der T .„r ‘ slowakei. Dr. Singer, da« Dort und wünss: *: Humanitären Bestrebungen dieser Konferenz dollen $ Ein Glückwunschtelegramm des Präsidenten der L > Slowakei wurde unter stürmischem Beifall verleser AuS 28 Ländern der ganzen Welt sind Ü0 gnure*! der jüdischen Hilfsorganisationen erschiene». Zunächst wird Bericht über die verzweitette Lage der Juden in der Ukraine durch Dr. W. Temkrn erstattet. Ueber -die Situation in Grvß-Rußland spricht der bekannte Petersburger Rechtsanwalt Sliosberg. Litauen hatten Minister für jüdische Angelegenheiten M. Solowietschik entsandt. Auch die Vereinigten Staatm von Amerika. Kanada. Argentinien. Südafrika und Aegypten find durch zahlreiche Delegierte vertreten. Aus Palästina ist der Vizepräsident des zionistischen Komitee« erschienen. Die Kon'erenz. die öffentlich in deutscher Sprache geführt wird und täglich vom Morgen bi« in die späte Nacht tagt, wird am Mittwoch, den LI. August, beendet sein BiS dahin hofft man Mittet und Wege zum einheitlichen Arbeiten in dcr Judenhilfsfrage gefunden zu haben. Vor allem beabsichtigt man eine gewaltige Protestbewegung gegen die Schuldigen der Pogrome in den einzelnen Ländern ins Lrben zu rufen und Möglichkeiten zur Auftreibung von Unter» stuhnngSgcldern für die leidenden und in Rot geratenen Juden zu entdecken. Der Vorsitzende des Komitees der jüdischen Delegationen bei der Friedenskonferenz. Rahn« Sokolow. ist bisher noch nick^ aus Paris in Karlsbad eingeiroffku. Gin entlarvter «ntifewittfdfer Kch»md1er. Hannover. 10. August. Unter dem Decknamen Elgaard Ellerbeck treibt ein Journalist Gustav Leisner sein Unwesen in der antisemitischen Presse. Herr Ellerbeck - Leisner versucht auch sein Geschäft mit der Abhaltung von Vorträgen. Er ist auch auf den Okkultismus verfallen, um auch in diesen Kreijeu di.-j-n'.-zen zu suchen, die nicht alle werden. .Ans» decknng eines modernen RiesenschwindelS" nennt da« .Hannoversche Tageblatt" eine Veranstaltung der dortigen '.öci»llicha''t-sür wissenschaftliche Zorichang und Aufklärung, in welcher Ellerbeck an der Hand eines erdrückenden schriftlichen Bcweisinaterials und Bestätigung anwesender beteiligter Zeugen nachqewiesen wurde, wie alle Der» anstaltungen. Gründungen und sonstigen Bestrebungen Ellerbecks nur darauf gezielt hätten, ihm persönlichen Vorteil zu schassen. Unter anderem habe Ellerbeck, der sich auf seuie jahrelange Belchüftigulig mit dem OkkultiSmu« gern beruft, erst seit dem Jahre 1917 okkuUistttche Studien betrieben Wir wollen nur noch binzusügen. daß Herr Ellerbeck ein beliebter Kronzeuge im antisemitische« La^er ist. Osteuer Brief ex $rrtx Ar. Hx-« Axtz» ix Kre»I„. Erwiderung auf dessen .Offen« Brief" an den Unterzeichneten in der .Jüdischen Lolkszettung". BreSlau. vom 4. Juni 1-20. Sehr geehrter Herr Doktor? E« ist außerordentlich liebenswürdig von Ihnen, daß G« meine Bemühungen, die bisher sorgfällrg verdeckte Wurzel der Judenbewegung bloßzulegen, so warm begrüßen. Oie konstatieren sehr richtig, daß es mir in meinem .Rrichsbote"-Artikel: .Die Wahrheit über die jüdische Religioa und Moral" vor allem daraus ankommt, .das grvße. heilige Hassen" als den eigentlichen Kern, die Seele »nd Kraft de« Judentum« zü erweisen ""d — ich setze Hinz» — an der Hand der g '' Vorgänge der Gegenwart seine prakt sche Ausw gen. — I n Zweifel schein«» Sie nur öder l sein, wer eigentlich die religiöse Wurzel o > bisher so sorgfältig verdeckt hat und finde. veise einen Widerspruch heraus zwischen .d Offenheit jüdischer Rabbiner", die sich zum „i bekennen, nnd »einerBehavptuag von der.sorgsi nlichung" de« jüdischen Haffe« durch den grüh Judenschaft. — Mangelhafte Begabung if. »t schuld an dieser Unklarheit; da« Problem ig, daß es bisher selbst vielen sehr klugen lttikern unklar geblieben ist; sie befinden sich guter Gesellschaft. — Gestatten Sie, sehr gee. ^oklor. daß ich — zwar auch erst ein Anfänge - v der IlGenfrage und kein .gelehrter Forsche an- «h»en — Ihne» etwas zu Hilfe komm«. nter Ihn» Rassegenossen zu allen Zeiten ima. ml- '»olle and unvorsichtige Geister gegeben. ren Lrinmph über den gewaltigen Aufstieg and en Reicht»» ihre« .anserwühlten" Botte« » n L«k» »erschließe» konnten, und hie dann * ' ■ * Hwch e» vertrauten Kreise, aber «rch ia öer ":-t — «tgleiste» u»d de» blöden Richhnd» die Wahrheit keck inS Gesicht schleuderten. Sie haben dabei ' wohl die nicht unberechtigte, oft bewährte Hoffnung gehegt, daß die Nicktjuoen als dumme, harmlose Arier trotzdem nicht an dre judij>1e lvewissenlosigkeit glauben wurden. — Es wird Ihnen bekannt sein, daß es eine große Zahl solcher mehr oder weniger gravierender Selbstbekenntnisse .schöner" jüdischer Seelen grht. unter denen man die Auswahl bat. Eines der bekinntesten und jüngsten dieser .lästigtn" Bekenntnisse ist daü des Rabbiners Cheökel Zwi Klötzel (.Das große Hassen". Ianu«. Nr. 2. 1912). Sie gestatten woh'. daß ich Ihnen einige Sätze dieses wichtigen Schriftstücks hierher fetze: .Dem Anti'emltlsmus. dein Irdenhoß, steht auf jüdischer Seite ein großes Hassen allcö Nichtjüdi'chen gegenüber; wie wir Juden von jedem Nichtjuden wissen, daß er irgendwo in einem Winkel seines Herzens Antisemit ist und sein muß. so rst jeder Jude im tiefsten Grunde seines Herzens ein Hasser alles Nichtjüdischeu. Nicht» ist mir so ltber dlq"alS die Ueb:r eugung dessen, daß. wenn es irgend ettoas gibt, was alle Juden i.r der Welt eint, es dieser große, erhabene Haß ist." Da haben Sie. sehr geehrter Herr Doktor, aus Rabbinermund (vom Jahre 1912) die volle Bestätigung dessen, was ich aus den rabbinifchen Schriften der älteren Zeit im einzelnen nachgewiesen habe: daß das große, erhabene Hassen der eigentliche Kern, die Seele und Kraft des Judentums ist. Doch Sie wünschen ja zu wissen, wer denn nun. entgegen diesen unklugen Offenherzigen. d,e Aufdeckung der religiösen Wurzel der Iudenbewegung um jeden Preis zu Verbindern sucht. — Es will mir fast anmaßlich und überftüjfig erscheinen, wenn ich e4 auch m dieser Frage unternehme, einen offenbar sonst eingeweihten Juden zu belehren; ober ich habe einmal versprochen. Ihnen Klarheit zu verschaffen, uno muß mein Versprechen halten. — Die Juden find sich seit alter Zeit vollkommen klar darüber gewesen, daß ihre religiösen und moralischen Gesetze, wie sie im Talmud enthalten sind, der großen Masse der Nichtjuden niemals unzweifelhaft bekannt »erden dürfm. wenn sie (die Jude») nicht der schlimmsten Verfolgung ausgesetzt sein wollen. — Die Dibre David A 87 sa-en: .An Jude ist verpflichtet, wenn er über die Interpretation irgendkiner stelle au« der rabbinifchen Literat« Gefragt wird, die betreffende Stelle zu mterpretieren, damtt er (der Jude) durch eine wahre Erklärung der in Rebe stehenden Sähe nicht zur Bereicherung der Kenntnisse der anderen (der Richt^udc«) beitrage, da die« letztere ja nach dem Talmud mit dem Tode bestraft wird." .... Einem Nichtjuden ttrral aus unseren RetigionSlehren mitzuteilen, ist so viel, als alle Juden zu töten: tut man da« erste, so niuß notwendig das letzte solaen. Denn wüßten die Nichtjuden, wa« w'r gegen sie lehren, würden sie uu« dann nicht alle tolfchlagen?' ~ Eie sehen au« diesem enien Beispiel, dem ich. nur wegen Raummangels nicht neck viele andere hinzuiüge. welches brennende Interesse die Iudenfchajt — und besonder« bei Talmudbekenner — daran hat. die religiöse Wurzel de« jüdischen Haffe«, trotz — und gerade wegen - der erwähnten jatalen Enlgleisungen einzelner Unklugen, immer wieder sorgfälttg zu verdecken. Die r nerblttliche. grau ame Verfolgung, welche über tsie Talmudübersetzer aller Zeiten, so Über Dr Pinncr. Tr. Briman. Dr. Morgenstern. -Dr. Ecker, Prokesscr Eisenmenger. Professor Rohling. Braßmann. de» Mouflcaur und viel« andere verhängt worden ist und manche von ihnen in den Tod getrieben hat. beweist zum Ucbelfluß. wie sehr e« der ganzen haßgeeinten Iudenschast ernst ist mit den Anstrengungen, die religiöse Wurzel ihres Wesen« und Treibens verborgen zu erhalten. Lehr geehrter Herr Doktor! Den sich kritisch gebenden Teil Ihre« Briese« muß ich — verzeihen Eie da« Dort! — als völlig belanglos und verfehlt bezeichnen. Er be^ schäftigt sich überhaupt nicht, mit der in Rede stehendes Kernftage, sondern beschränkt sich auf nebensächttche Er« örterungen und Eettensprünge, die sehr wenig bedeuten und kaum emer Erwiderung bedürfen. — ES waren für den ernsthaften Kritiker drei Ha»chtftagen zu erledigen: 1. Die ,theoretische Frag«: Sind die angezogenen Stellen j» den rabbinifchen Büchern tatsächlich enthatten und bestimnwn sie den Lharatter dieser Schriften, oder sind sie nur »n* wesentl'che Bestandteile derselben? — 2. Haben' diese Schriften mit ihre» .eigenartigen" religiösen und moralische» Gesetzen und Vorschriften heute noch Gültigkeit für das Judvttmn, oder sind fi* nnr kvltterhistorisch merkwürdige,