Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 26 (1920)
- Issue
- 29 (6.8.1920)
- Date
- 1920-08-06
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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! 4. *u Bmbt,»», k* Mtfbckiu* Stodv«- iet*CtelMrtietn 3»Rnr«t Lehmanm et« Wk aaf k» itndiiiMai ffcntMc muht 8»|n Znl- M «I«m 8«»tllmi»trttri(ra. Previaer I elßfi *M kz Strlimei jübischem XtfKngcmrink hielt kt Ge- /»I**.;. >. im |kt n tim 8tkn«büb k» Eutschlaseueu Die Jkmle. sür die sich kt Hersiarbene kk. ftitm Mt unb heiligt, unb bit Mittel mb ■nt km« tt ktmpsfe, leie» ehrlich« gemesen Im ß bmtmrn sprmch kr Elablverorbiiete Mrmisier Kühn tzür kt jmiialkmutidtifcbt FraUum. Für bit israelitische Dtmtirnk hielt Kammerziearat Max Elb km Berstarbeneu eimern Warm «mlpsuuknen Nachruf. Etmmllmti m. M. >rtar Gchbuslie», Orbinariu» kr M»chem»lil. mnrd« zum Ntltot kr Urniverfilsl gewühlt. V Nageusb.rz Ei» jtbilckt» Altersheim ist durch «irne Güstin, k» Herrn Jstbn'«ttnbeig k^üxkt »«b«. Der Klister hat km IsrarlilischeiWKramem- Mthlkli>li>ll>>>>in Ehe««,» Naschen »nd km -siatlitGchtm Wohllstigferlsvcrein Lhewta Kabischa eia Kapital nm 12 «x> Mari tkrgek», bn» nack Mnßgnk kr Güftmqßatiumk zur Gründung unb zu« Betrieb eines Ulberkims in Negensbur, bestimmt ist, in km Israeliten Wbabi Geschleckt« ausieuamme» »erben sollen, um sie im Alber «m vrrsargrn asb ihnen bit Führung eine» ri> tnellen Lebens zu ermbglichen Die Gststun, hat unter km Name« .Israelitische« Altersheim in Negensburg' kr Genehmigung kr Negierung erhalt«. Eartkab Ger Jüdische Serlag und kr »eltneilag in Berlin Heran statteten im Nahmen kr für Anfang Kujift nach AnUbab einbernsenen i»ttrnati»nalea ijübischen Seit. hSsalenserenj eine Ausstellung jübischer Bücher unb Graphik, bi« ein rnmsastembe» Bilb kr jübischen literarischen Publiiatimmm seit I»l4 geben «I. Pas«. Die polnischen Behbrben beabsichtige» in tzeheaslilpt bin prächtige Ehnagoge in ün polnische» Ltabttheater nmzuZoankln Di» Erregung unter kn bärtigen Jrnkn ist groß, eirne Aborbnung unter Führung be« Nabkners hat sich nach Pose» begeben, um gege» diesen Getoaltalt schürfst« Einspruch ju erheb«. Echte lkrha» In kr letzt« Sitzung kr Gemeind«. Nertretr» kam per Sprache, bah in der letzten Zeit am Orte, besornbers von zwei Postbeamten, «ine sehr starte antisemitische Propagnnba getriek» mnrk. In «rner arngeammmea« Entschließung mißbilligt die Gemeindenertreinng entschieben diese Propaganba, burch dldie Ackerest« des Ortes als starl besuchte Sommerfrische gchchübigt werk». Die zuständige Behörde soll ersucht M«kn, biese beikn Beamten zu versetze». Der Führer kr G^ialkmolraten, Maler öltman», erllürie, wenn ke Bchbrk die beikn Herren nicht verletzte, bann I ihm«' kt Sch rer der Hauer Srktierschaft bit Koster helfen. ♦ > >♦♦«»»»♦♦♦♦»«♦♦♦ ♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦»■»♦♦♦♦♦♦♦ | Aus dem Auslande! ♦♦♦♦♦»♦♦ »♦♦♦♦♦»♦♦» ♦ ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Stsbtrg Die tötge der Jude« m Betzarabien hat M m letzter Zeit bedeute»d gebest ert. Die Behörden zeigen der jübffchni Venblkeruna gegenüber weites Entgegen kämm«. Der U«Üse»itis»us ist so gut wie verschwunden. Die Inden genießen voTkommene Steichbewchtigung. Infolge der nnterschiodslos« Grtellnng 88» «nslündijche« PäRe» an Inden nk «jcht»de» hat dns wirtschaftliche Leien eine» bedeutenden Lnfsch»»ng erfahren, wobnrch eine allgeu.eine Verbilligung stwtlicher Bedarfsartikel ei» getreten ist. Bndnpest. Der ftanzöstsche Außenminister hat.der Batschafterkonferenz in Daris dm Fall des in Budatzest verhaftet« Oberrabbiuers aus Szegedin. Dr. R8w. unterbreitet. Vndatzest. Die Nationalversammlung beschloß die Einführung des Numerus clausus auf den Hochschnlm zwecks Eindämmung des jüdisch« Elements. Athen. Der griechische llnterrichtSminister legte der Kammer ein« Gesetzentwurf vor. welcher die jüdische Deweinde von Saloniki als höchste jüdische Behörde in Sriecheuland anerkennt. Der Entwurf anerkennt alle bisher bestehend« Nechte der griechischen Jude» aus religiösem. rechtlichem und de« Sebiet der Erziehung und bestätigt d« Sabbat als gesetzlich« Nuhetag für die Jud«. Iernsale». Das jüdische Korresponbenzbüro erführt aus Beyrut: ^Die verlautet, beabsichtigt Emir Foisul da» Ltimatum der französtschen Regierung nach seiner Art mit Stillschweig« zu Übergeh«, weshalb die Feindseligkeit« gegen ihn eröffnet würbe». Im Marsch« auf Da- »askut besetzt« die Franzssen Kojak. Di« Franzos« haben für die Durchfühnmg dieser Operation« eine Armee »an 80 000 Mann zur Verfügung. Iernsale». Jabotinsktz und seine 12 Kameraden wurden in Acco in Freiheit gesetzt und kehrten wieder nach Jerusalem zurück, wo man sie begeistert empfang« hat. Iernsale». Nach einer Meldung aus Triest ist ein jüdischer Dampfer unter jüdischer und gleichzeitig unter englischer Flagge unter de« Namen .Der Vorläufer' in See gestochen. Ne» York. Der Oberrabbiner der aschkmafischen Ge» »einbe in Koastantinop^. der gegmwürtik in New Jork weilt, machte intereffante Aeußerung« über die Roge der Juden in der Türkei. Nach sein« Schätzung« befand sich dort vor de« Kriege etwa eine halbe Million Jud«, der« Mehrheit unter schlechten Verhältnissen lebt. Unter de» alt« Regime Hab« die Jud« politisch nicht zu leiden gehabt, wohl war« sie aber moralisch immer benachteiligt. Sie batten nie eine genügend« Anzahl von Schulen und in ihrem Kampfe ums Dasein mußt« sie einer stark« und unerbittlichen Konkurrenz seit«» der Griechen unb Ar««ier gegenüberstehen. Al» der Krieg outbrach, wurden die Jud« zum ersten Mal in großer Zahl in die Armee eiugerriht. Dies hatte zur Folge, daß eine große Zahl von Soldatenangehörigen unversorgt zurückblieb und heute gibt es in Konstantinopel 14 000 Flüchtlinge. Frau« und Kinder von ehemaligen Soldat«, die nach Hilfe an die Gemeinschaft ruf«. Unter diesen herrscht die äußerste Armut. Not und Mangel und die eingerichteten Volksküchen können nur im geringen Maße dieser Not steuern. Aber da» größte dieser Probleme ist die Frage der jüdisch« Nais«. der« es gegmwärtig 3000 im Lande gibt. New Hork. Vier europäische Dampfer au» Holland, England und Frankreich brachten dieser Tage wieder eine grötzere Zahl jüdischer Einwanderer: etshundert Person«, meist Frauen und Kinder, die auf Grund der von Leon Kamaika eingeleitel« Aktton zu ihr« Famili«ober» Häuptern herübergeholt worden find. Die Emigranten stammen meist aus Polen, teilweise aber auch aus Palästina und der Türkei. A»» tze» Sr*4Uift TtkffmL Fm jüklche» Srvmtemhtrn» Per »mtzk>ck umrrwmrtck Ichmell kr im Fuckkeifeu »rtikkmute Atlmmb» I gelehrte Schalem Ahlbeek vu» Murfch»». Er lebt» frrt 2 Iatzrtm m Berlin mmb »ibmei« sich bori ltlmukschern Forfchunge», Obgleich irn W-rfchm lebend mub irn och. jübischen Htrhtllmifjen amfgewmchfen, »ar er in der »»beim kbrüisch>»ijl«nschaftlichen Litermtur »>ßl kivaukrb Er verbaut mit eiuer noßeroikntlichen Beleienheil einem er» Jamiilichrn Scharffinu, Er begaun mi Jahr«, raum Miffruschaftlich»kritische» Kommentar ,um Dalmmb HU fchreibe», von km ein Probedogen bereits erfchieuern rfb Ahlbeck weilte zuletzt zur Erhol»»» in Kubowa, Mvhrrn «irn Berliner >r,l ihn geschult hatte, mußte aber bolb bas hiesige KrankeIIbau« aussucheu. Wir wir hbrrn, soll kr verewigte i» einem Ehrengrab »ekn kr Grobstütle ks brrsivrknrn Serniiuarrabbinr:» Pros, Tr, Lrvy jur letztem Ruhe beßaltel werkn. Der Bereim srlbßtubigrr jübischer Hantwerlsmeister' E. B. Breslau legt unseier heutigen Nummer ein Geschtstsanjeigrnblatt bei, das wir allen Leser» kr .Jüdischem Bollizeitung' zu, g-fl, B-nchtung empsehlrn mbchtra. Familieunachrichte». (Ritteitmrgnl av« d»m Jdertrette BrU rmflnt<fct.) Bar Mizwah. Alte Synagoge: om 7. 8. Maz Hahn, Later Philipp Hahn. Grädschenerstr. 14. BmftitKKgMi. Anedhof : a* 21. 7. Frau S*l| Lsaorlkch, ged. Deailchm»km. Lckiter DUtzetmür. 877^ a« 21. 1. Frau iRinn* -e»y ged. Söder. Carmerstr. i. «« 2V. 7. &«tt.'9Ut Dr. M,rrtz Berliner. Kalter Dilhe!»sr. 29. Frudbot Cosel: an 28. 7. »ose« Fischer. Eies»»cher. Iw* trage 5, an 30. 7. Friederike Vachunwa. I»quilmm, Menzeltr. st» am 3. 8. HeurieNe SaL» ged. Hchreger, »er», ts« . Mdnzßr. 2. Beim AuSdleibe« oder bei verspäteter Lieferung eiurr Stummer »ollen fich die Postbezieher stets nur an d« Briefträger oder die zuständige Bestell-Postanstait wenden, ^rst wenn Nachlieferung und Aufklärung nicht in angemcffener Frist erfolg«, wende man Ach unter Angabe per bereit unternommenm Schritte an unfern Verlag. Berlag der „Iüdtschen Volks,eitung' 1920 a«itnber. -48» Wochentck^! Mona« 1 _ . | Eaddach^ Wochen-;Aug.’ Ab! A,4«a^o^ rdschntU ir»ir.-zsr.f " I ’ »nshmiii Saddakh 7 23 chr.Sl-us" 2?'jl ■ V'? V M. cp. . J«. cp 7i»_ *1“ 1 49*«—»1* Neumondweihe t Druck trab Berlag: E. Lilienfeld <)nh. 8. 8.! veranuoorUich ftr deu FnhaU: Dr. Hage Hah». devde in GreSlcks. OranoM des Uottesdienstes in den Gemeinde-Synagogen AlteSyn. NeueSyn, WdS|. 6^8. 7^8. 8^8- 13j8 Beginn ltbendsi 7.I5U. m 8.30U. vorm. IO.OOU. Predigt ' „ | - U. - U. Schloß labaKbj 8.18 U. Beginn IraorgJ.! 630 U. N jabendsj 7.15 U. 7.15U. <)JOO U. 9.45 U. » U, - u. 8.18U. 6.30 U. 7.I5U. Vo» Vorstände der hiesigen Synagogen- OoDdnde bin ich beauftragt worden, dju der Sy—fOgea Qeaeinde gehörige, Zimmerstr. 11 bfaiaelbat belrgeug Qmndstü k — Onindboch von Drealau. Sdiweidnitser Vorstadt Band 13 Bttt Nr. 574 — zu versteigern. Zar Ver- •teigenug des vorstehend, bcaeichneten Orunditictw Mb« kfa einen Versteigerungsterm in aaf DMNnitf. de» 16. Scpdaber 1920 vor». 10 Uir ii »ef*e» Oetchiftilokai Scfeweidaitzcr Stadt graben Nr. 8 Die Versteigerungsbedingungen, Auszug ans der OebiödestenerroUe und die Taxe eines Wetfgea Sachverständigen können in den ftb- Heben Oeaddftsstnnden in ndnenvOeschiftslokal . den 0. August 1920. O. Sachs, Jsstizrat and Notar. FAr die hoben Feiertage wird ein Hilfsvorbetor Synagogmo-Gmmeind« BtnsUdt L Schics. Hmonsches Seminar fiirQartenbau u.HanSfertigkeit Wlnttriemtsitr: Beginn: 2. November, Dauert 4 Monate Lehrgebiet Papparbeit, Holzarbeit und Metallarbeit mit Werkzeiebnen; Chemie und Physik nach dem Qrundsatz des Arbeitsunter, ichts. Techno* logle und Methodik des Arbeitsunterrichts. Meldungen für Freistellen möglichst bald an den Unterzeichneten. Direktor Alexander. 03 VaninHacksikiTlisra Sonnabend, den 7.8. pünktlich ll1/« Uhr Herr Rabb. Ar. Prys: Pentateoch. Um pünktlich, und zahlreiches Erscheinen bittet Stlmmbegabie |Odische SSncer insbesondere'!, und 2. Ten&re für die Alte Synagoge bei hoher Entschädigung sofort gesucht. Meldungen scnnftlich und mündlich an unser Oe raei n debürc. Wal Strafte 9 SomUten flnzcigei Der Vorstand. M Handwerker finden weiteste Oeröffitung in der Züdischen Oolkszeitund führt gute Tapezierarb. sowie Aasbesserung an Möbel u^nd.Tisch Imep. sehr sorgt, u. preisw.aus. Bitte erg. um Bestellg. Schulsinger, SonnenstraBe 32 bei Berkitz. Buchdruckerei S. Lilienfeld Inhaber S. W. Meyer \ Fernaßredier 372 Wir bitten unsere Leser BresJau /, Sdiweidniteer Straße 37 Verlag d. „Jüdischen Volkszeitung“ Caridrem 15 ■lallt iiMlar flr 6shfM|e(lsarMtn I wie Teppich klopfen. Acfriumen v. 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