Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 26 (1920)
- Issue
- 20 (4.6.1920)
- Date
- 1920-06-04
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Sk. 20. Sdi «. JO* SaOtnhn«. 4. ym i>». v Gi»r stdtßich» Gt,»»rspe»»e. I» Anschluß an de» Rnsenthnll von Frau >mtt» Mtller, VWM »rpanifatorifchen ikdischea Hili»«ik iu SDie». i» Berlin. «rd dematchft «nie allg,»nne .Jddische HD, ftr da» jtdFche Killd' unlern»m«en »erde». M in ßch »1er Larmnficht »ach lämlliche große» jlldische» Oeaa»ilatirne» kteUige» »erden. «1» einen Laridufer Mafn Hiü»aMm> Ion man den liifnif ansehe,, den <- A. Klötzel i» der letzten Nummer inner Zugend- «ticknst .Bar Kocht»' sWeUnerlag Berlin 5IL. 7) an m» jddijeden Kinder liebtet, um »on seinen Ä Konventen eiae Spende van MIO 000 sdr ihre notleidenden >lter». an»»»«» M sammeln. Wir empfehlen allen jlldißhen «Kern, ihre» Kinder» diese« Bar-Kochba-Hest zu »er< schafjen. damit sie sieh an dieser jüdischen JugendspiHde Mriligen ldn»en._ Z»r Beacht»»,. ffirdfem kn a,Sll»dische> 3ik(i nach Bayer» Wie wir vom Arbeitersürsorgeamt der jüdischen Organi» sationen Deutschland» erfahren, laufen ausländische Juden, insbesondere Flüchtlinge. die ohne besondere Einreise, erlaubnis sich nach Bayern begeben. Gefahr, auf bayerischem Gebiet festgenommen zu werden, bj sie dann längere Zeit i» Hast sitzen. Alle mit der Flüchtliagsiürsorge betrauten Stellen, intbesonderr auch die Durchrrisekommiffionen und Fürsorgestellen für Dandrrarme werden gebeten, die Flacht» ^lmge entsprechend zu informieren, da eS schwer hält, für bereit» schuldlos, aus Unkenntnis in Hast genommene, auf bayerischem Gebiet die Freilaffung zu erwirken. Familiennachrichte». (MilreiUnrzev aus dd» ftfcrtrriff ft/tj enpttntbU Veeevls«»>i». Kriedbof Cosel: so» 26. ü. Jo<ei Doeblitz. Sim.. str. 6. am. 27. 6. Aeorq Jarno. Komponist. Siea. am 2tj. 5. Priogehei«. tfm . Krollpnntcnstr. 35. H«»en Matya» >O» Mestz »»d |m. Pafe». sitach langem Krankenlager verschied der Rendant der hiesigen Synagogen,emeiuve Herr Bert hold Bilski im besien Mavnosaller. Während eine» zwanzig» jährigen Zeitraumes hat der Dersiorbene mit großer Sachkunde. unermtdllchem Eifer und »oller Hingebung seinem Amte vorgesianden. stets hat er mit Treue und Gewissen» Hastigkeit da« Interesse der Synagogengemeinde wahr» genommen Tie große Beteiligung bei der Beerdigung gab den Beweis, in welcher Wertschätzung der Dahingeschiedene bei allen gestanden hat. Pose». )n einer stark, beinchten polnischen Versammln, im Zoologischen Garten in Posen wurde die Ausstoßung der Juden aus allen Aemtern. aus dem Offiziers- Lvd Lehrstande gefordert . . Trotz der .KaUurschande* des Antisemitismus hat die Entente Bolen ihre Gunll noch nicht entzogen. ++++**+++++»+++*++«»+*+* ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦*; Kleine Lhronik; fi«s jidischr gebe» in Zibirir« Die die russisch ' jüdische Zeitung .Nascho Slowo" berichtet, ist die Lage der jüdischen Bevölkerung in Cdardm und in Destfibirien im allgemeinen nicht schlecht. Infolge des niedrigen Kurses des Zarrnrubc's hat die glotze Masse stark unter der Lebensmittelteuernng zu leiden. Die Geschäftsleute jedoch und die Besitzer uiweweglichkn Eigentums sind dagegen zu großem Reichtum gelangt. allerdings ist der breiten Masse bannt wenig gedient. Tie Rachrichten über die fchl-mire La.,e der judi chen Flüchtlinge in Sibirien sind, wie aus der Zeitung dervvrgeht. st.uk übertrieben. Ter größte Teil der Flüchtlinge haf sich bereits in das Wirtichaftstebcu einzeilig: o->.r ist abgcwanderi. Wirklich traurig ist aut die Lage Cu jüdischen Kriegsgefangenen. ireMio ut-cr verfchie.-'re v?;,fr m Sibirien rnnratt sind Tie'e wahren ^riegaot'kr sterben oft v-ungaiJn letzter Z.:! a ird :T.r et: -i; gebessert, da;n Wlstsibirien :\i t.v ^iebttr u jüdische« Hilfskomitees ob« Amerika eftigel rafft» welche große Summen für die Hüsütütgkeit zur gestellt haben. Dre demokratischen Elemente der jüdische« Bevölkern! in Sibirien sind kulturell sehr lebhast tätg. Bor Monaten wurde in Sibirien eine jüdische .Kulturllg begründet, welche Ortsgruppen in Omsk. Tomsk. AtfchniH Krasnojarsk. Irkutsk. Cbarbin. Wladiwostok usw. Hai Sie veranstaltet LfteraturdiSkuffianen, Vorlesungen. Theater»' aufführungen. Kunstabende. hat kernet eine ansehnlich^ Summe für die Herausgabe von jüdischer Kinderliteratnü gesammelt. Im Frühling wird in Lharbm eine Au»« stellung der jüdischen Presse und der jüdischen Druckkmß eröffnet werden. Von einer nennenswerten Tätigkeit der gesetzestreuen Kreise hört man leider weniger. Mit Amerika besteht in letzter Zeit lebhafte Verbindung; viele sibirische Juden beabsichtigen auch.dorth'.n auszuwandern. Mit Europa ist fast gar keine Verbindung vorhanden. Eiae nene Zeitschrift. Seit kurzem erscheint in Amerika eine neue Zeitschrift: .Iuornal of Zewftd Law and Philjophh' (.Zeitschrift für jtü. Recht und Philosophie"» Herausgeber und Schriftleiter ist Tr. Tovied Neumark. in Cincinati. lS2E Latender. tPeBmu 1! tc obbailj- Juni l>tu . . 301.|auc| *,4ja ä -Loten. - 1>r^dele,i- 39'i:,ill 1 ^b'chnm ■l * id ' 1 i! 'nen 5 i 19 leirti«..“ IV V. CO Sech. cn. i ' L' i2‘"; 2»—4t 1 •Tcrlu: £. v 11 « r r f c!b Q »i <. Ö. ut »ür bfn Jnbalf Dr bfibr <t< «ct Ordnung des Gottesdienstes in den Gemeinde-Synagogen AUeSyn. NeueSyn. Protei SW. . 4. /*. 5. /6. Al des! 6^6- Wcktg. II.,6. Beginn jaoends; 7,30 U.l 7-30 U. „ mor^sj 8.30U, 9.0ÜU- SntÜMki' vorm. U. — 0- Fredigt .. i .. u., . u. WBtMv^I rncfcm' »330U. — L'. SddoS*;abcml3 S55UI S53('. Beijina -morgsJ OJOU; 0.3üU. „ abem!; 7.30U.. 7Jüf. ln ui»«rr Gemeinde wird zu-.n 1. Juli er. die Stelle des 1. Kantors u. Rsligionslehrers frei. Wir suchen für diese St-lc eine stiinraüeb ud njusikäüsch hervorragend befählet* Kraft. Metalle in der Lace ist. den OoJjesd:enst mit Chor zu teilen. Das Einko.-nm-n .betragt außer erttebltchen Nebsneinnahracn - M. Crund- »ebalt und 4000 M. TeuerungLznlVK«-- Bewerber, die die Lehrrrprihtnn; br*tarden haäen und «ach den in kantorahT-Beziehunij zu veVcndcn Aasprüctien zu genäxen glaube-, no leit ihre Meldungr-; Peb<t ceogni«ien urtJ L-'htjiJ an uns «'tuenden KattowitZf im Mzi 1*20. Der Y.omiu2h1 der Synsgo^«ngemelndc Kattowiiz ln unserer Gem*-nde ist zum l. Augus «r. die Stelle des Er.bbinors kür trocaussichi.ich mehrere Jahre pMv.snr sch so besetzen Akademisch und ulntudLch vor- Mbiktete Herren strenggläudixer Richtung im Besitz der rtifvin wol'en ihre Brs-eroiirtp; nebst Zeugnissen über die behändere Rabbi::at-. •>rflfa£g an dev cnterzeichneteti Verstand Udigst einsenden. DasGehilt betritt v-;nsch!. aBenngszulag'* 15000 M. p. a , vixtu nxh d.e - nr erteblichen Nebene-nnatmen au» Kaiin’-e/ nz« treten. KattowltZf im Mai 1920 Der Vor»tf»iMl < er Synagoge ngemeinde Ka'towitz Täglich große Korzeric Sonntags u. Freitags t-Mna-Cnli H -MittwocJj': Kindertag i'i' | | Donner'tig bei Schön-sedcr: F-uer»-*rtt. | I Im VergnuguRcspark - | | erecbs-lni«: S h-U'V In:- IMi- ... \ - > 5 Sonnabend, en I: . K bbi .er 3QQOCryrxxx.c^COcrjccococo;x^ .".onnrv-t-r A-rr/rrrtYrYTVTn c Konditorei am Karispiatz 3 Tel- Rim.g 200 / h.: - u cn Toi P.lrg . 99 Einzige jüdische Kor.d'tore; c..n > /•.tzc P’on-pro-,:.- l.of i.-v V. , lat;.! Jt für hoAzsit, Zutie, Bu/inizwo':, Q:-bnt'.stage eic. an jl oqco jo - cr.cc rz x ~xj t -jc^-xxa. Xi iji i cmn i ui xcjt Or. i!.'N'Ü 1! Bankhaus Hepraann Loev/v BRESLAU I. Wallstrass3 5 rele^ramm-Adre'^c. Locv.ybjntc Tele/oni: für Ortst«pr. Ohle Nr 1210 . lür h'erv.ge*pr.Ring Nr.7600 Postscheckkonto: Breslau 240 Giro-Konto: Re.'cbsbark _ □C^GGSGLC-.'LC-JOOC. ’-C :*ü V.' '; iy.'-'T 1. ' 13 5 :: rüo;i S'c-.b--- •O für it. :h } i sr-“'v * Vv:; -A . IpjStiabTiSississ’? ft! 531 >2^c:;?. Sc!-- t -c'-i'j I. ] u|; \ c' j i» cS3 ■}} i § : >Af y i i?5! K Dr. is-Jathr..n firnbaum Um die Ewifrkeit j ü d i s c i E s s •:n.- * r- H u>;:- ,11'..: VSO rtdre-jj : d er 7.; \s :.r a -r ) e.i Au- V iüaLöwyeKiuiowa! I -r; I Haages j Schönste Lage diel., a Wa'dc. Luftige j sonnige Zimmer. - Gu*c Vcrpflefun^; Wir ij^ton. 'S nnc'r Iijsar.ii! O.i- An- ■*? 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