Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 26 (1920)
- Issue
- 19 (28.5.1920)
- Date
- 1920-05-28
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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1*1 JS»** «dkliar rWL »„nunch m HM- »tri»« Imm« tü^ Ml füih Mt ach durch *» »klchchl»»»' l»M fnfe tm 1 »»rtdiad.4 ML SjOO toMn Bcrtot feci tl>lhrao i» kn . im. «Und« Kran » W D 372 P*f*c*-Kmto Brttki Nr. 173» s. vchriftleitu«». Verlaunb Gesch-ft-ßeNe 1» Bresla» I. Schw»ib,itzrrstr»ß« S7 Z«ichriftm mad -eldsenduL-rn fab beeten p richte«. — Di» G^chLftlßM» iß E,««bnck>. Fknk-ß «ck 'GnaakM 34m XXVI BretUra, Ben 2$. lütt 1920. benri^attfr KLlle. boxs «er «ch M bk w — — ftfaMia CI f| bk «an «afaki atlBb Mr »k mH Hem«* tetiifraftTw E»fs>tz». Welch« »k »erfV»ltch, »etm«, kJ Pitf«frri mt tristen, ifcerniaHt »k SchrlstkitHMH tan M« »retz^ »es«tzkche PtfBt—rttni|. Die Zahl der jüdische» Offiziere im deutschen Kriegsherr. V». KrBUanBdt Tr. Vi[ I. r,eWe»Ibei-töniio Daß di« Jndni schlechthin die Erste b« Kapilali«mui seien, der da« »rdeiteich« Ball zu entrechten und «iiljusaugen trachtet, und zugleich, daß di« Juden schlechthin di« Fackelträger de« Lolschewitmu« seien, der da» besitzende Bürgertum zu enteigne» und auäzuplündmn begehrt, haben «r ocn den .Dolk«ansllärmn' de« Antisemiiiümu« schon so oft vernommen, daß wir für den Widersinn solcher wirtschafttpolltischen W«i»heit nur noch ein Achselzucken haben. Sin Lächeln ober — wenn auch ein bittere» — entlockt UN» denn doch noch al» neu« Erkenntniüfrucht der antisemitischen Demagogik die Predigt einet .Otto Armin' in seiner Lroschtre »Die Juden im Heer': der Zusammenbruch de» deutschen Heere« isi wesentlich durch die Schuld der Juden ersolgt. .durch da« tindringen der Juden ia» Offizieräkorp«' : Do« Mi »oraulzusehe»; di« Tatsachen ater besittigen nachträglich nur, wie recht diesem»» hatten, die sich der Ernennung' von Jude» z» Offifferr» wibrrsetztrn. Die' wenigen rühmlichen Au»nehmen vernrdgen e» keinegweg» zu rechtsertigen. daß man rin. Heer und ein Osfiziertorp». di« al« die tüchtigsten in der Well sich bewährt haben, aus solch« Weise dem unvermeidlichen Untergange prst«- «ab . . . . aber die Minderung de» Ansehen« der Offiziere trat, dach ersi mit der Zunahme jüdischer Vorgesetzter hervor; die schlimmsten Anwürse über Mißbrauch der Amt»gewalt wnrden laut, al» die handeltreibenden, meist jüdische» Offiziere an finge», ihr Unwesen zu treiben . . . Jntbesondere unabwendbar warrn al» Folge davon da« Schwinden seine« Ansehen» und der Achtung vor dem Oftizierkorp«. «al sein« Stellung de» Mannschaften und dem Dolle' gegenüber rasch untergraben mnßte. Sil dahin war der Beist de» Offizierkorp« einheitlich und kameradschaftlich gerichtet gewesen; e« war von echt soldatischem Beist beseelt und getragen. Wa» ist schließlich darau» geworden t Wohin (mb diese edlen Tugenden bei einem »roßen, leider allzu großen Teile der Offiziere geschwunden t Sie sind »erjudet. da« ist de« Uebel» Kern; darum war da« Verhäng»!» de«^ Umstürze« nicht mehr auszuhalten.' Und difter .Ieffetzungtprozeß' ergab sich ohne weitere« zwingend — nach .Otto Armin' und seinen Ziffern — au» der Tatsache, daß e« unter etwa. 135 000 deutsche» Offizieren schließlich gegen 2000 Juden gab. Dies« schließlich gegen 2000 , »dllig ungeeigneten' .handeltreibenden' jüdischen Offiziere, die unter 135 000 — also ' im Durchschnitt etwa 4 unter je SOO — verstreut waren, verdarben der ondein edle Tugenden und untergruben io 1 die Achtung vor dem Offizier bei der Mannschaft und im Volk! , S« wird nicht viele im deutschen Bolk geben, nicht ein- X mal unter den für antisemitisch« Schl-,wort« empfängliche» Befini.ungSgenosten de« Droschürrnversaffer«. der seine «neuen edlen Lugenden bescheideu in ein symbolisch deutsche« Herden»Pseudonym hüllt, di« tnrs« .D«ll»ausll»ruag' brühig hinzunehmen vermöchten. Soldaten — uad die merftch, waren ja Soldaten — jedensall» nicht; die hatten 3«>> »nd Gelegenheit, selber ,u sehen. Daß der Vorwurf der dl-- abung ernst genommen würde, iradchen wir nicht 'ten. 'ollen UN« im Gegenteil den Stolz und die Besicht. verkümmern lassen, daß eine ne»iuu»««rte her Jude» in den vi«r K,ie,«jahre, ihre - die Ausgabe de« militärischen Vorgesetzten deren man sie trotz d«r Faümproden in de» > jügeu in den letzten 30 Friedentjahwn ' ßer in Batzem nicht Mehr gewürdrgt halt«. sit der Bozgtndnug jene« zurücksetzrnden oe n vstizinüßinch« tpügeuhnst nicht» jchtrjm J ‘: daß im llaus« dir Jahr», eia» ganze > chm kistmveoffijler-Aipiranten.- wenn man' >>7N tlebung beim OGzierBzame, durch¬ «, % -7-, al» Reih, sie na. fallen ließ, unter Streichung von der tzleservivffizier- »piranten-List« ,zum Offi«tmfstll»mtMta für den Erust» sall' geesgnet erklärt wurde, im Grund« «in« Ehrung für den .Zurückgesetzte»', der den militärischen Kreisen zwar nicht zum Sommerleutnant wohl aber MM Offizimüdienst vor dem Heinde geeignet erschien. — Die Unterscheidung war natürlich nach Kriagtbegimi nicht ausrecht zu halten. Sine Kaläneltiordm vom September 1S14 erüffwch» allen, die einmal Offizieraspirantm gewesen waren, wieder di« Mäglichkstt zur Ernennung im Hall der Eignung, uud aus eine Anregung de« Verbände» der Deutschen Jubln wurde in den KorPtverordnungLbltttern »ntdrücklich daraus hingewiesen, daß dies« Kabinettüorder sich aus di« früheren Aspirant»« aller Bekenntniff« beziehe. Aber leicht wurde t* wahrlich den Juden nicht gemacht. Und nicht« kan» so den immer und immer wiedergeiüuten antisemitißhen Vorwurf der Drückebergerei der Inden «am Frontdienst widerlegen wie die Tatsache, daß ein« solch« Zahl von Juden sich draußen den Offizierlrang erkämpft hat, erkämpft im doppelten Sinn: zugleich gegenüber Sir» urteil und lledel wollen seit«»» weitau» der meisten militärischen Vorgesetzten — deren brauch« zugegebenermaßen umgelernt hat — und gegenüber dem Feind; denn aecherü al» durch den Frontdienst such kaum Juten Offizuzr geworden. I _ Die Gesamtzahl von 2000 bi» znm Kriegüesd« zu Offizieren beförderter Jude», di« Otto Armin von eustgen jüdischen Publizisten tbermtnmt, b. h. erst «in paar Mal al« jüdisch« Großsprecherei bemäkelt, um sie hernach al» Bewei« st« unMwcht» vrvarzugu», der Judo» stt bm Beförderung — jawohl! — ,» ihm» Ungunst«» si^isiksch al» zutrefftnd zu verwert«», mag etwa« zu hach gagrrff« sein, aber doch annähernd zutreffen. Man muß sich mit dieser Vorsicht autdrücken: denn in der Tat isi Mt gen«»« Gesamtzahl, e» sei denn in einer etwa bi» zum Kriegsende durchäesührten geheimen amtliche» Konfeffionüstattsiik. bi»her nicht sestgesiell«. Fmilich skht «iu« Ztffm s«ft al» bitherige» Srgebni» der Ermittln»,«» de« Verband«» der Deutschen Juden; ater hiffe aus g«z zuverläffig« Sn,-den gegründete Ziffer ist noch nicht di« amchließeud», sie ist unjweiselhaft — vielleicht recht erheblich — geringer al» die wirklich« Zahl. Der Verband der Deutsche» Jute» uaternahm in Voraubsicht der Potwendigkeit, mit zuverlässige» Feststellungen Über den Umfang der Beteiligung und di» Bewährung der Juden im Kriegtdirust kümstigea jatK»- seindlichen Angriffen enlgegeuzutreie», sofort nach «i«g»- outdrnch die Einrichtung einer genau«» Kriegiteilnel statistik und wandt« sich a» alle Gemeinde» Mit Ersuchen um ihre Mitarbeit. — Scho» di« erste» Ä brachten eine solch« Flut von Meldungen, daß sich hi» Unmöglichkait erwie». die systematische Brundleguag einer derartigen vmsaffente» Statistik nebenher im Büro de« Verbände« purchznführen. Der Verband begründete daher uuter Zuziiihung der sonst iatertfsiertea Orgauisatioueu einen besoitderen Autschuß für Krieg«statistik. der di« Weitersihrung einem eigenen Büro übertrug. Pur die Ermittlung und Rachprüftng der Lesörderungen znm Offizier verblieb w«iter dem Büro de« Verband«», «eil dieser nach den Erfahrungen mit den 1870/71 erfolgten vffizieröernrnnungen die künftige Beobachtung der Weiterbeförderung bezw. Uebergehung der jüdische» Offiziere in Autsicht nehmen mußt«. Die Meidu»M» über Besörde» ruagen von Juden zum Offizier wurde» mit 'der äußersten Soigsalt nachgeprüft; kein Fall wurde in di« Liste aus. genomwen, de, dem noch irgend «in Iweijel mtglich schjeu, daß der Bäsirderte auch in der Tat Jute war. HSÄst» verständlich lür den Verband der Deutsche» Jude», daß an« dem Judentum Auigetreten« außer Betracht geblieben sind.) Di« letzte Zählung der so entstandene» List« ergab 1'öiT. Die; letzle Zählung der außer diesen noch .in Ermitllung' stehende» Meldung«» ergab gegen 1000. Bchätigf sich von diese» noch di« Hälfte, so würde di« Zahl 2000 anuähernd erreichl. Au» halt« ich persönlich freilich nicht für wahrscheinlich. Miß sich so »ick ErmitLnngosäll« iu der piöherige« Weif« noch klarstelle» lassen. Sicht oder ist da«u zu roch«», daß ei» beträchtlith» Zahl uou Befördernngeu dem Verband bisher überhaupt »ichOsti»!a»»1 gewoche» ist. Und wenn «nch solch die lleterzeuguog, baß Ziffer, »och nicht ckgeschloffe» find, «D» ijrt Btr< »«et»»« spricht, so wirkt doch all Grmch pto chie mm' sssr.'An» «LESv Der Ha uptgrnit str in« »och statistisch Wms« «rfchUmt im die wir nicht minder___ mmuMm —. de» «müsllnwiffaeheit ckm tObm t» Wifß» erhobene« Vorwurf zu tirae». »» der F wo e» galt, da« Gotertowt mit dm» Einsatz uud Leb«, zu verteibigm^Ick» di« J»de» »icht z»' gewst nr Jh» widerlege» die tausind» jüdischer Ges« dm« Ra»«» di» ksttimckstk bindurch »lhi»»»is Tr»umanzeige» dm in jüdSche» Kreist» gelisem» stillte»; ihn widerlege» Hst Dawen vm> snst ' Tanstnh deutscher Kid«, dst Offizier gnoordr» s zumeist, »achdem st» fichlech ihr E. K. I>. chm t. i ander» Auüzei chnunge» l» ei«» Dstrchrrr»! ' erkämpf«» müsse», »et dem der»» Veckistm». N» an «tue» Judmi, sich »icht Mi seihst verstnndschaq, ItzsiMEWM» gn^DII M* »E “1 jtzüEkUWPEE. Berliü, 14. Luter d irstm Titck sich währe»» M . Kmchwart'-H nunügrbrr lasst«; Mstegdst «ck Deustchlimt« uud dm Aveüari« HM b rsoud m» dartü besteht, daß st» 0. (Wikheim». Hindenberrg» chst.) sterch gauz daderunM» st«» »bst««!» uud «»mstw« autdruck verleiht. Sst sttzster Fertichdst ch st aus »stst «stst sthem «chch, d» »»ruck dm ist«, dm Z^rstm», »f». pt müe» Avmarst am Schluß stdw, Buchet, daß « «hastch, Methode» dm «rldsälschu», «ff deutschm «stst > finden könne». «mnarinü wird dick, Urteil »«richtigen Den« Hst Dentschnatioüal»» eibilst, t» 7*-* wacker mit dm, »m, ihm raißstst» «iiüst». , Diktiich Eckart in Münchi»! licht »nstr da» Tckl , Deutsch' Hffst mschstewn, »st pa, dm »,ttj Hetze dar» Ml Mitstl dm bildlichm, , sia». E, mOm dart »st PockütBG, di. «Müh Deatschlaad «Vm« Ist dm Dargffsttltrn ist «ch dm, in da« > »mzmrt. Datst!D übrigen« z» >._ diese« Heft Ist!« dst Behmchstmg »wdeckH. da» I land von Inden regiert »«»«. den» «» «m ät tz zusamme»z»bri»M», m»t »m Bmfaffm stst l i» Leute» Keijen, dst teil« in' dm le^stu ui» «wese» find, M» «nz untermrrdnck bekleid»! habe«. «» ist charaktaistisih, stß Hst Deutschastimist, I chistmpf t» stii«» Lmck sich dm ststch«» ded lenen, Mi de«» sie «ch «> stqü» " »»r die gemeiue Gest,»»», »userer \ fähig Mm. . Bst ihm» selber ist» , »a» auhmeü! »chühEWM-stch ste t*n fmntf k* krtif« Berlin «a! Du« Kammergnicht Hot { ob jearuch Anspruch «ff f andarn hat, dm iha » Xai Landgmicht hatte tu meogesp rochen, haß bet Bstlngl, dm, I ' ' daß n ihsi tü-den. seinem s de» O ' * r - -; ' ' d» i stchmch Aochtstst für i. «kffsta tmnr. haß str in l ma.4