Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 26 (1920)
- Issue
- 13 (16.3.1920)
- Date
- 1920-03-16
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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* Aus der Reicbsbauptftaöt r ************************************* »rr fnHmtx Prpr«sr»1»,1r,»rrs«»»i»», D» Reprtsentanlenpersammltmg verh«ndelte i, ihrer letzten Sitzung »der «inen Nachtrag zum Gemeindestatut, Wt di« bevorstehenden Wahle» zur Repräsentantenynrsammlung regelt. Liese Vorlage hatte der Repräfenümttrn»ers«m»l»ng bereit! in ihrer letzte« Sitzung vor- Sr», i» der ße an «inen besonderen juristischen Aus- > verwiese« »urde. der m der Zwischenzeit seine tton beendet hat. Artikel 1 des Statutennachtrages ünfiimwt daß die kommenben Wahlen nicht auf Grund fci beritt» fttiigfcfUflini Wählerliste erfolgt. sondern daß «i» waui Lühlerverzrrchni« anfgestÄt wird. Gleichzettig mX der ordentlichen ErgänzungSwehl findet eine Wahl bmjenrgen Repräsentanten und Stellvertreter statt, der» Mnhlperiod« am 21. Dezewhe, 1919 noch nicht abge» ladt» war. Die Amtszeit in der Ergänzung-wahl ge» tr1}^ Reprüfentanten währt bi» zu« 31. Dezember 19ÜLmtt ihrer Einfsthrung endigt die Lmtszett der bi« zu« Ol. Dezember 1919 gewählten Repräsentanten und SleL» H«lIltis Die Amtszett der in der Ersatzwahl gewählten ß„,»i währt bi» zum 31. Dezember 1922. 2. Dre HoeteÜ»« der Sitze findet in der Weise statt, daß erst die Sitz« der bi» zu« 31. Dezember 1922. daß die Sitze che» bi»»»« 31. Dezember 1922 gewählte» Repräsentanten, tzodonn di» Eitze der bis zn« 81. D«ze»Ler 1925 und MÜaßKch die Sitze der bi» zu» 81. Dezember 1922 ge» Mahlt»» Stellvertreter »ergeben werden. Der Nachtrag «ritt «it de» Loge der Bestätigung durch die Aufsicht»- stahdrd» in Kraft. S«lbst»erst»nd1ich erfolgt die Wahl nach de» Proportionalstzstem- FürdieArmenko« Mission wird eineSahungtänderung beschlfisten, die es ermöglicht. auch jugendliche Gemeinde- «jigsißber zur sozialen Hilfsarbeit heranzuziehen. Die Mr»»cko««iffi»n erhält die Berechtigung. Helfer «nd Gcksmunsv heranznztthen. Dies« können einzelnen Ab- HM»»tz«» nnd innerhalb derselben einzelnen Vtttgliedern mx Httfeleisdmg tberwiesen »erden, aber auch direkt ism HmMenden de» $U«k»< oder einer Abteilnnq allgemein Mar str einen bestimmten $aü mit der Erfüllung ernzelner UMgadeu betraut »erden. Ahr« Wahl erfolgt durch da» Plenu»; diese» kann jedoch seinerseüs die Dornahm« brr Wahl der Gesamtheit der Abtettungsvorfitzenden über- Mage». Vewähtte Helfer und Helferinnen sollen in erster Linie zu Konmnffisnrnntglieöer» »orgefchlagrn «erden. Die Wahl der Heiser und Helferinnen unterliegt der Be- Ogftgnng durch den Gemeinde-Vorstand. Kerner fest der HGAKetrag für ««malige llntvtstützungen. welche »on den MbtetttMgev ftlbßchndi, ohne Zustimmung der Borsitzenden bar Lrmenkvmmistion nnd der Unterabteilungen der Urmeukommission bewilligt werden dürfen. »on 80 Mk. «f SV Mk. erhöht werde». Rn» der Versammlung wird ,tft de« Vorstand da» Ersuchen gerichtet, auf da« R-cht der Bestätigung der Helfer zu »erdichten, um den GeschäfUgang zu vereinfachen nnd der Kommission eine grüßere EeVäßLnd^kett einznräumen. Die Anschaffung der Predigtlieder in den Synagogen Wtt allem Ritus. die der Gememdevorfiand auf Grund ^»«a Schreiben» dem Vorstände der Synagogen »hne Orgel Wantrogt wird damit begründet. daß sich diese den Ischen Meder nur Unvollkommen in die Gebetordnurg einsügen «ch de« Gefühle der Synagogenbesucher fernliegen. Der Gowliidnmistond hat »on allen Rabbinern Gutachten hierüber erbeten, die verschredenartig ausgefallen sind. Mäh«,d die konservativen Herren, die an blesenSynagogen stieren für die Beseitigung der deutschen fl^edigtlieber ttntreten. wird »on eine« Leil der liberalen Robbmer da« Prrdigtlird in seiner jetzigen Gestalt al» geeignete liebertntung zur Predigt geschätzt nnd seine Beibehaltung Eyfiohlen. Bei dieser Sachlage fand sich keine Mehrheit «fir den Dorfiandsantrag. An der Debatte »urde betont, baß die Stznagogenbesucher den Sotteüdienfi nach ihren Ggenen Mäuschen gestalten »ästen, daß ein einheitlicher Gottesdienst notwendig sei und e» nicht geraten sei. eine A»hrr lang bewährte Einrichtung ohne zwingende Gründe abzuschaffen. Pro fester Lr. l örk hob her»or. daß die «rgMosea Synagogen nicht nur von konservativen, sondern von Gemeinoemitgliedern besucht »erden und daß bosmider» m -er Synagoge Kaisertzraße vi^lr Beter aus llberale» Standpunkt stehen. Diese liberale» Besucher der Gy»agogen oh« Orgel sind seit Jahrzehnten gewöhnt, da« bwttsch« Predigllieb zu htren und würden e« sehr »er- »tffen. Ruch auf diese Gemeindemitglieder sei Rücksicht zu Nehmen. Herr Pineu« tritt für den Antrag auf Ein- Stzuna einer gemischten Deputation ein. Geheimrat Dr. ssxinden beantragt, e» dem Ermessen de« Dorsianbe« teber »rgellosen Synagoge anheiazustellen. die Abschaffung der Pndigtlieder für seine Synagoge zu verfügen, nachdem «r sich auf zweckentsprechende Weile darüber Gewißheit Verschafft hat. daß diese Maßregel dem Wunsche der Besncher der entsprechenden Synagoge entspricht. Da« Grgabni» der Aussprache ist der Antrag an den Gemeinde- MmPnnd, eine gemilchte Deputation für diese Frage ein- »berufen, die an« Mitgliedern der Repräsentanten- Versammlung, de« Gemeinde-Dorstande» und je einem konservativen und liberalen Rabbiner bestehen. Zu einer prinzipiellen Auüsprach« gibt eine andere D«lage Anlaß. Der Vorstand 'ordert für tie Borber»itt»g»arbeitev für den Bau einer Synagoge in der Prttezrogmtrnstraße einen Betrag von 10 000 Mk. Ern -Wisch- DoMpmvmg, 13. Apoll im im Fahr» 191S au-gearbettete« ^eignete« Projeft kann »tt Aückfichi auf die kolossale Steigernng der Bauksten nicht zur Anüssthnena kommen. Me vaukommrstion Hai deshalb einen neuen Entwurf au-gesrbeitet. der den jetzige» Verhältnissen Rechnung trägt. Die Kosten de« Baur«. der in einfachster Art unter Benutzung der verfügbaren Materialien ausgeführt werden soll, werden aus etwa 1'/« Millionen Mk. »eronschlagt. Alle nicht unbedingt nötigen Au»lagen sollen fortfallen, einzelne Einzekanlsge». wie Orgel und Heizung sollen erst shäter einoelöst »erden, wenn die wirtschaftlichen Berhültniffe sich entspannt haben. I« bewegter Debatte nah» die Versammlung zu diesem Projekte Stellung. ReprLlrntont Lretz lehnte jede Au«- gäbe für einen Synagogenbau in gegenwärtiger Zeit ab. wer! die Kosten selbst erne« primitiven NolbaueS mindesten« da« doppelte de» veransehlogten Betröge« verschlingen würden und außerdem aste vorhandenen Baustoffe dringend für Lohnungsbavten gebraucht werden. Baurat Marcuse. der Dorstanddezernent für da« Bauwesen der Gemeinde, verwerft nachdrücklich ans dre Synogogennot im Westen und glaubt, daß dj, finanzielle Wirkung eine» einsochen Baue» »hne Heizung und Orgel die Gemeinde nicht allzu schwer belastet, da durch den Fortsall der gemieteten Bet« säl« mit ihrem kostspieligem Apparat nicht »«rheblrche Ersparnisse entstehen »erden. Durch einen Aotbau würden dem Wohnungsbau auch kerne Materialien entzogen »erden. Durch die Bewilligung der geforderten 10000 Mk. wäre die Möglichkeit gegeben, da» Projekt eingehend auch daraufhin zu prüfen, ob di« erforderlichen Baustoffe zu erhalten find. Die Sorge. für den Kultus ist dre wichtigste Ausgabe einer Religionsgemeinde, die für diesen Zweck alle Opfer bringen muß. Die Versammlung rst jedoch für einen Synagogenbau ohne Heizung und Orgel nicht zu gewinnen. Sie beschließt, die beantragten 10000 Mk. nur unter der ausdrücklichen Bedingung zu bewilligen, daß die Synagoge »it Orgel und Heizung erbaut wird. Unter den Schenkungen, deren Annahme von der Dersommlung beschlossen wird, befindet stch eine Büße des »erstorbenen großen Pdlkrrpiychologen und Ethrkers Dtoritz stazaru«. bet dem Vorstände der jüdischen Gemeinde längere Jahre als Mitglied aagehürte. Dre Büste soll rn der Bibliothek der jüdischen Gemeinde zur Aufstellung kommen, in deren Kunstsammlung bereils die von Lassaerts Meisterhand geschaffene Büß, Mole« Mendelssohn« ihren Platz gesunden hat. Berlin. Erne ZugeadsÜrsorgestelle der 'Üdischen Gemeinde zu Berlin ist a!« wichtiges Glied in der Reihe der sozialen Einrichtungen der Gemeinde von den GemerndebehSrden begründet worden. Die Jugendfürsorgestelle ist eine gemeinsame Einrichtung aller Wahlfahrtrkommissronen der jüdischen Gemeinde. Eie unlersteht der Leitung des Vorsitzenden der Wohlsahrtskommiffionen. Rechtsanwalt Dr. Baum, ihre Bürogeschüfie werden bis aus weiteres durch das Büro der Kürsargekommifflon erledigt. Ausgabe der neue» Für'orzestelle ift die pflegerische Behandlung aller jener Fälle, in denen Jugendliche einer Fürsorge dedürse». für welche weder die Waisenkommiffion noch die Kürsorgekommiffion oder dic SammelvormundschastSstelle zuständig ist. Tie Jugendfärsorgestelle soll ferner noch an Einvernehmen ait der Kürsnrgeüwmlffion die pstegerische Behanbkung solcher Augendlichen übernehmen, die infolge der Verhältnisse ihrer Umgebung einer Denoohrlosungsgesahr auSgesrtzt sind, gegen deren Person aber in sittlicher Beziehung noch keine Bedenken bestehen. Soweit für die zu Übernehmende Fürsorge Geldmitiel erforderlich sind, strllt dre Jugendfürsorgestelle bei den zuständigen Derwaltunghstellen der jüdischen Gemeinde die erforderlichen Anträge aus Bewilligung der notwendigen Mittel. Zar pstegerrschen Behandlung der einzelnen Fälle werden Pfleger und Pflegerinnen au« den Kreisen -der Mitglieder und Helfer der einzelnen Wohlfahrttkommifficmen gestellt. D»e &u£> wohl erfolgt durch den Dorsitzenden der ÄohlfahrtLkommifiionen. Der Versuch die Jugendfürsorge in unserer Gemeinde ans breitere >asi« zu stellen, ist im Jnterkffe unsere« jugendlichen Nachwuch'e« aus da« fteudiaste zu begrüßen. Berlin. Ten Monumentalbau der Synagoge in der Kasanenßraße haben sich bübisch« Hände dazu auSersehen. um bie kunstvollen EingangStore mit schwarzer Lelfarbe in Form »on großen, sogenannten Hakenkreuzen zu bemalen. Auch mehrere der Synagoge benachbarie Häuser sind mit dielen Hakenkreuzen .geschmückt" worden, die tu gewissen Kreisen als antisemitische Wahrz.ichen gelten. Hauttüren una Parterrefeafter einzelner Bohnungen find gleichfalls mit diesen Kreuzen in starkem Farbenaufstrich übermalt. Dre Täler haben ihr Werk in einer der letzten Nächte verübt und stad leider nicht beobachtet worden. Die Periuche. die Kreuze zu entfernen, waren mit ernfachen Mitteln vorltuffg ergebnislos. Dir Synagogen- Verwaltung sieht sich genötigt, die Portale durch Handwerker abhobeln und reinigen zn lassen. + + »++++++++*4+4*» 4 44444+4444444« 44 »44 Aus öem Reiche 444+44+4+44*44+44 4 4444444+44+44444 444 Tie Hanytversammlung de« Berbonbe» der Tentschen Jude» hat neuerdings auj den 16. Mai verlegt werden müssen, »eil durch dre Strerkwoche die rechtzeitige Einberufung auf den 2. Mai Unmöglich wurde. Käaigsberg. Tie Frage »er Etternbeiräte erbrierte eine stark besuchte Versammlung des .Jüdischen Geureinde« Vereins', in der nach längerer Aussprache rolgenfcej Resolution aug««mm-n wurde: .Die im jüdischen <_ derer» Verse»»ekten jüdischen UeMenrüemi^lieder ßierrn gegen die »on den bürgrrtichen Parteien Betnligung onch der Demokratischen Portei nnd iw W stündni» mit den Leitern der hiesigen Ndlks" und MttdE schulen aosgestellte sogenannte .christliche unpolitisch«' tatsächlich ernseitig schulpokitischet Kandidatenliste weg« der damit versuchten Beerntrüchtigung der Rechie der jü bischen Eltern an den öffentlichen Schulen. Sie hatt-r da« Verhalten der hiesigen Demokratischen Partei daßg «it dem Programm der Gesaintpartri. da« für ßmutta» Schulen eintritl. »r« ebenso die Stellung der kchuüeitte» unserer Holks- und Mittelschulen mit dem sich glnchfaL für simultaue Schulen aus'prechende» Programm dv Deutschen Lehrervereins lm Widerspruch fibhend. wch simultane Schulen dir Gleichberechtigung aller Mauden» parteim in der SWule erfordern. - Der Jüdisch« »eindeverein beschließt angesichts dieser Sachlage, die jü bischen Ellern aufzufordern, sosenl keine wirNich unpoti tischen, nur von reinen Schulintereffen geleiteten Wahlliste vorhanden fird. ohne Rücksicht aus ihre sonstige politisch Stellung, geschlossen für die sozialdemokrattjchrn BahLfie, zu stimmen, durch die allen; die Rechte der lüdlschen Elten an den öffentlichen Schulen nicht beeinträchtigt werden.' Die Resolution ist von den hiesigen TageSzeituagen alle Richtungen odgedruckt und kommentien worden. -üvigsberg. Die jüdische Frau in der sirauendewegung Bor einigen Tagen hielt Frau Reichmann in der Kantlvg einen sehr intereffanten Hortrag über .Die jüdische Fr« tn der Frauenbewegung', in dem sie u. a. zum Äusdr« brachte, öaß die jüdische Frau schon durch dre charitatiy Tätigkeit, die in ihrem Glauben begründet ist. immer h der Frauenbewegung gestanden hat. Die geistige Bewog lichkeit und Regsamkeit hat sie auch aus allen Gebiet« der Frauenbewegung, auf denen es galt, für da» Gemein wohl zu sorge», ihren Platz voll aussüllen lasten. Dt durch diese Tätigkett bedingte Ajfimrlatron ist der jlldisch« Frau nicht zum Schaden geworden und wird es nicht werdm Wenn sie sich der Forderungen, die an ß« gestellt »erde« bewußt dlerbt. Da Arbeit für da» Gemeinwohl einst Zusammenschluß bedingt, haben sich aus Anregung wm Berth« Pappenhel» 1904 auch bic jüdischen Frauen j«| Jüdischen Fraumverband zufommengeschloffen und sich «I solcher d-m Deutschen Frauenbund emgeschloGm. Di» Ra«« vieler der bedeutendsten Franen ,n der gesamten deutsch« Frauenbewegung legen auch hier -on ihr.m Airkra zu, Bohle der Gesamtheit beredtes Zeugnis ad Auch de Stabtoerband KbnlgSberger ffrauenoererne hat der jüdis« Frauenverband sich ongeschloffen und mit desonderrr W nugtuung wurde auch hier daß erfteuliche Zulammenarbett, aller Ksnsesstoneu zum Gemnnwoh! betont. Herford. Einen intereffanten Dersach zi Gewinnung tätiger Mitstreiler stellt rm Rednst kursus brr. den die Ortsgruppe des LandeSverdaub Oftwefffalen de« Zentrslverernt deutscher Skaatsbüp jüdischen Glauben« gemeinsaiu mit der Berliner Derer lettung hu-r veranstaltet hat. Dre Lntung des Kurs an dem 3 t Person;» teilnahm-^n. lag »n dea Hände» Syndikus des Zentralverern«. Dr. Holländer. Beck Dre Synagogengemeinde Herford uod dre Ortsgruppe > Zentralveiernr haben dir DeranstaUurg eifrig unterste Der Kursus iond im Gemeinbrhauje statt. Die V> lesungen waren öffeattich und erfreuten sich eines stniü Besuches. Die erste Vorlesung erläuterte den Zweck ü Rednerkursus, der dazu beitragen soll. Redner für Ausgaben de« Zentralvereins zu gewinnen, und die fn Fülle bei Ratekials geeigneten Persönlichkeiten zugäpg! zu machen. In weiteren Vorträgen behandelte Dr. Holl« die Themen. Der Zentralverein, was er rst. und wo" will: was bietet er den Krauen und der Jugend; Anttsnnttrsmu« und snue Bekämpfung: der Zentral» nnd der Zionismus und schließlich dre Stellung zu i kommenden Wahlen. Auch die Fragen des wrrtichaftlick Antiiemttiemus und der Leruisberatung rm Zentral» wurden eingehend ersrtert. Als avologethisches H wurde von Prediger Gold mann ein Dortrag Über! Entstehung des Christentums gehalten. Dre Jtafq tettirehmer haben sich mit großem Jnrereffe an der anstaltung beteiligt. Der gute Erfolg, der unverk, ist. sollte den Zentraloernn veranlassen, auch in m Teilen des Reiches Rednerschulen einzurichlen. Wie 1 ersahrrn. soll bereit» m karzer Zeit ein werterer kursus in Süddeutschland abzehalten werden. Hamdu:«. Bei den Wahlen zum Repräsentt koll'gium der Deutsch - Jsraelttijchen Gemeinde 7 Orthodore. 1 Zionisten und 8 liberale gewählt. ' öetpiig. Tie Hdhere JSraelttrsche Tchule <)Srw Realschule) veranstaltete am Sonntag, den 28 im Fesi^aal des ^Dolkswohl' - Hauses ihre dresjck Abiturienten.Entlassung-feier. Siebzehn und acht Dchülerinoeu nahmen nach LbsolvieruLß \ ersten Klaffe ihren Abschied von Lehrern und Käme» Ansprachen hielten der Direktor Kabbrner Dr. E«rlck sowie der Letter der Mädchenschule Rabbiner Dr.!“* hau«. QMan$* und Jnfirum-ntaloorträge bei irrt und de« Schülerorchefiert umrabmten stimm« die schlichte Feier, bei der die jüdische Bevölkerung i durch sehr zahlreichen Besuch ihre starke Teilnahme e Ehrentage der hochangrsehenrn Lehranstalt bekundet». Knrlsrnhe. Der badische Oderrat hat dir Ä«|J zur dadilchen '.«railitischen Lgndessynode für Aussicht genommen. Die Aufiegung der Wi, wurde soeben angevrdnet. Die Wahlen suchen nmhj dem seither giltigen System statt.