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Jüdische Volkszeitung · 1920-04-01 · 12 (1.4.1920) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
26 (1920)
Issue
12 (1.4.1920)
Date
1920-04-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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4 4M e» 9t. II. 6«lt 4 ^ch mH den Äui’ 'lj.un*ni to» aX tafa» fettfec« «Linmctta Tein«! fäaerlUmbra erklärte und dir ctwr Qrts-r»ppe «npfabl. Dabei batte der jic.ttcat ftiu a»tise»itische Hetz» unb Brandrede Hßhatte». ti der naatntlüfe a»ch die Rrrchssiagge beschimpft mtht. .Dieser astiiemüisthe Verband scheut sich nicht, bei Mischen Stirn» fttr seine Zweckk' zu sammeln und zwar «tter der Angabe, er sammele für Lazarette Gelder. In «»er deutsche» Großst^terklärte der kammter dieser Wrrba»deg Mischen G^chäftSleuten gegenüber, der Der» Tand sei Politisch völlig neutral und bekämpfe lediglich jede ösl-chavistifch« Machenschaft. Aus dem Vorgehenden ab« ergibt sich einrvaudsfrei. daß die« keineswegs der ttanrtTiiV Zweck de» Derdonde» natumal gesinnter Soldaten foT srndern daß er. in der Hauptsache antisemitische Ten« hinue» »ersslgt. Vir warnen daher auf da» Eindringlichste, böeser anlisemilische» Gründung etwa noch jüdische Gelder Mplsßhren. da» hieße, die Waffen gegen sich selbst führen.' M«» ßch iln «« A«pp her«»gr»«cht h«t. Berlin. 25. März, Dr. Kapp» Sache war .improvisiert', wie eine plötz- Üche AnRnutzmig einer günstigen Situation; sonst hätte er « seinen Helfershelfern nicht Leute heranziehen können, «e ch« beillv» kvmpromitieren mußten. So z. L. der »Pressechef' Lrebitsch-Lincoln. ein internationaler anbche»k,d nicht ganz normaler Hochstapler, lieber diesen Mao» erzählt da» linksliterale Londoner Annoncenblatt »Darltz Ne»»' folgende»: .Geburtsland Ungarn . . . Tort tn Budapest hat nämlich die Wiege diese» wunderliche« Abenteurer» ge» Hemden. Tamal» hieß er freilich noch nicht Lincoln, sein Vater war der jüdische Händler Nathan Trebitsch. Don Budapest führte ihn fein Weg über Preßburg und Deutschland nach Kanada. Tann tauchte er in England aus. Inzwischen war er zur englischen Kirche über» getreten, in der er e» sogar di» zum Geistlichen brachte und 1910 bracht« er c» fertig, all liberaler Abgeord' «der in ba» Unterhaus gewählt zu werden. Aber bei de» nächste» Dahlen verlor er da» Mandat schon wieder und er kam in Zerwürfnisse mit seiner Partei, die erkannt hatte, daß um Trebitsch .etwa» faul' war. Dieser beschäftigte sich nun damit, al» Erüuder von Erdölgesellschaften in fernen Erdleiten Geschäfte zu «»che». Ende 1915 aber tauchte -er in Amerika aus »nd gab rin Luch unter dem Titel .Revelation» of au International Sph' herau». indem er erklärte, er sei ak» deutscher Spion in England tätig gewesen und werde dort deswegen verfolgt. Ta» Buch war rin Schwindel; denn e» stand gar nicht» darin, «a» der Leser nicht auch schon vorher gewußt hatte. Lkrwln wurde dann m England wegen Fälschungen in ferner Ubwesenheit zu Gefängnis verurteilt. Nach dem Kriege »«nicht, er aber al» Dersaffer von Artikeln i« den Spalten der alldeutsch»antisemitischen .Deutschen Zeitung' auf.' Der Trebitsch war al» Schwindler allen einigermaßen »uterrichteten Redaktionen bekannt. Noch vor einigen Monaten waren über seine Verurteilung zu Gefängnis Mitteilungen durch die Presse gegangen. Trotzdem gelang tl ihm. sich in der Ueberstürzung ernzuschmuggela. i. «kB im. «i» «,1isr»i1ischrs Urteil Sler den K1««t»Arelch. Berlin. 26. März. Die antisemitische .Staatsbürgerzeitung' (verantwort' Kcher Schriftleiter Rudolf Lebiu» in Frohnau-Berlin) hat 1» ihrer Nummer so» Sonntag, den 14. März in einem Artikel unter der Überschrift .Sturz und Judenregrerung' hl» Stoatsstrrich von Kapp und Genoffen jubelnd begrüßt: »Die Gegenrevolution ist da!" Tre beiden ersten Sätze diese» Artikel» lauten wörttich: .Sang- und klanglo» sind die RerchSminister. die doch »ur Hampelmänner de» Judentum» waren. Über Nacht au» Berlin verschwunden. Nationalgrsinnte» Militär, deffe» Oberleitung in den Händen Ludendorsf» liegt, ist in Berlin eingerückt.' Schade, daß man die Gesichter der Herren, wie sie sich heute ausmalen. nicht widergrben kann. z-r z«,dt«, Lder den £«U Me,er. Karltruhe. 22. März. Die Sozialdemokraten richteten an die Regierung eine I»terpella1ion über die Vorgänge. die sich an die Be» «fung de» Direktor» Meyer von der Äueraesellschaft in Berlin al» Professor an die Karlsruher Technische Hochschule geknüpft haben. Dir haben in früheren'Nummern «Kn» Blatte» verschiedentlich Über diese Angelegenheit Berichtet. Bekanntlich hatte sich der Aurschuß der Stu- Bmüruschaft au» antisemitischen Motiven gegen diese Befsfna erüärt. wodurch e» zu einem Konflikt zwischen de» Senat der Hochschule und der Studentenschaft ge« Bmnmen war. Durch Erklärungen der Studentenschaft War dieser Konflikt wieder beigelegt worden, doch hatte Dr. Meyer den Ruf inzwischen abgelehnt. In seiner Boautwortung der Interpellation gab UnterrichtLminifier Dmmnel zunächst eine aktenmäßige Darstellung über die Bargänge an der Technischen Hochschule, die er al» sehr Bedauerlich bezeichne:«. Da» Vorgehen der Studentenschüft sei zweifellos auf die Verhetzung durch die Rechtspartei« zurtzchzuführ« E» wäre ei« geistige Her» armuig Deutschland», wenn durch Auffassungen, wie sie die Karlsruher Studentenschaft bekundet hat. unser geistige» Leben der Mitarbeit bedeutender Gelehrter beraubt werde» sollte- Da» Ansehen der deutschen Hochschulen im Ausland wüide durch ein solche« Vorgehen der Studenterrschast aus da» Schwerste gefährdet. Auch die Herren von der Rechten hätten allen Anlaß, klipp und klar zu« Ausdruck zu bringen, daß sie mit der Haltung der Karlsruher Studentenschaft nicht einverstanden seien. Ta» Produkt der ganzen Hetze der Rechten habe sich bei dem Verhallen der Karlsruher Studentenschaft gezeigt. Tie Regierung werde sich nicht abhalten lasten, gegenüber diesen Treibereien auch weiterhin pflichtgemäß zu verfahren und werde sich auch in Zukunft bemühen, bei der Besetzung von Lehrstühlen den Tüchtigsten zu wählen. Sollte die Karlsruher Studentenschaft noch einmal eine ähnliche Haltung einnehmen wie ,m »origen Fall, so werde die Regierung nicht zögern, die Hochschule zu schließen, um zu zeigen, baß die Regleri-ng Herr im Hause 'ei und nicht die Studentenschaft. (Lehhafler Beifall). ver d«tisch. U»terricht»wi»iker grze» die »»tilrmitische Perheh»»g der Z»-,end. KarlSrube. 28. Mürz Del der Beratung des Unterrichtswesen» erwähnte Abgeordneter Stockinger (Sozi in der letzte» Lat'.dtagtzsitzung. daß Schüler de» Pforcheimer Gymnasiums. b:e dem Schutz- und Trutzbund angeboren. Handzettel antisemitischen Inhalt» ongeklebt hätten. I;e 3taa*»amra’.!- schait habe eine Untersuchung eingeleiK: Unterricht) minister Hummel führte au», daß man nach der Revo lution dcn Schülern, die rm wahlpstichtigen Aller oder kurz davor standen, «ine etwas größere Freiheit zugebrlligl habe. Schon damals sei jedoch angeordnet worden, daß politische Bestrebunq-n in der Schule keine Stätte hätten. Mittlerweile habe sich gez-igt. daß e» da und dort während des Unterricht» zu politischen Erörterungen gekommen sei. und daß man mit der Jugend in politischer Hinsicht Mißbrauch treiben wolle. E» seien Plakate und Schritten politischen Inhalts an verschiedenen Schulen veiteili worden. Diese Mrßffär.de habe das Unterrichtsministerium zur Herausgabe eine» Erlastes veranlaßt, der darauf aujmeir.im mache, daß den Schülern eine Beteiligung an Verein:« gungen jeder Art nach wie vor verboten «st. Durch diesen Erlaß soll namentlich die immer offener au'tretende anttsemitische Hetze verhindert werden Air L«de!>-K,de«kr Linttat L-dll-.-B-d'n. 9. U14:. Hu der Mord-Affäre Engelhvrn^Kahn. über die Wir in Nr. 10 berichteten, bringen Blätter verschiedener Partcirichtungen die Meldung, r?ngelhorn. der dcn €tw* deuten Kahn erschoß, sei Mitgliid des antisemitischen Schutz- und Trutzbundegewesen oder sei r» noch und d:r Mord st! erne Folge der anlisemitlschen Hetze Demgegenüber wild au» bester Ouelle M'.tgrteilt, daß Engelhorn niemals Mitglied de» genannten war und :n:‘ demselben in gar keiner Verbindung stand- Bishrr Hab n sich such noch keinerlei Anhaltspunkte da'üc ergeben, daß de: i.eui Mord politische oder antisemitische Tendenzen irgend e.ne Rolle gespielt haben (Zu der oben verzeichneten Per knüpsunz de» tragischen Vorfälle» mit antisemitischen Tendenzen haben gewisse Umstände, die in der Art der politischen Betätigung nächster Angehöriger Enge'.horns gesehen werden, wohl den Anlaß gegeben. Ter Fall scheint uns noch zu wenig geklärt, insbrsonder« auch hinsichtlich der geistigen und seelischen Verfassung de» Täter» al» daß bestimmte Anklagen der oben bezeichnetcn Art erhoben werden könnten. Immerhin darf scho« deute im allgemeinen auf die gefährlichen Wirkungen hingewiesen werden, die die skrupellose-Verhetzung, w-.e sie von antisemitischer Seite betrieben wird, auf geistig und moralisch schwache Menschen haben kann T- Red) Erüe jüdische Fr««ru1»iiuug. j ' Prag, 20. März Hier fand im Saale des Jüdischen Rothäute» eine allgemeine jüdische Frauentagung statt, die vom Verband« jüdischer Frauen im tichechoslowaktschm Staate und der Jüdischen Frauenorzanlsation tür Mähren rn Brünn etnberufen wurde. Das Hauptresirat am EröfsuungSabend hielt dt» bekannte jüdische soziale Arbeiterin nnd Gründerin de» Jüdischen Frauenveroendes in ^eutichland. Fräulein Beriba Pappenheim au» Frankjurt a. M. Ferner sprach eine Dame der Ämerikanifchen Kinderhllfskommistion. Miß Dorothy Gerber ding. Über Kindkrsürscrge. Im Anschluß an die Arbeitösitzung fand am Sonntag :n drr Rolengaffe Nr. 5 ein Empfangsabcnd statt. | Aus der ireichshauptstaöt ♦ Berli«. Tie feierliche Amtseinführung de» von den Gemeindebehörden zum Rabbiner für die Synagoge am Kottbusier-Ufer gewählten Tr. Isidor Bleichr'ode fand am Freitag, den 26. März, vor dem Gottesdienst im Gotteshause am Kottbusier-Ufer statt. Im feierlichen Zuge, geführt von zwei Amdrbrüdern ,m Talar und begleitet von Vertretern de» Gemeinde Vorstände», der Neprästn« tanten-Dersammlung und Angehörigen verschiedener DerwaltungsauSfchüsie der Gemeinde, wurde Rabb. Dr. Bleichrode Lw» Heilige» Säfte,» »eführt. »ährend bn kh»r £ Ralaumu O«stj«mie. Al» Vertreter de» Gemmch Vorstände» hielt Sanitätßrat Tr. Ferlchenseld eineU spräche an den neuen Gemeinderabbiner. in welcher er tonte, daß Dr. Bleichrcde als langjähriger Seelsorger Lüisenstädtischea BrLderverein-. ie:t mehr al» rwei Iah« zehnten mit der Adischen Bevölkerung des Südens uns, Stadt vertraut ist. Dr. Bleichred«» Wrrkjamkeit a! Prediger in der neuen Gemftrrbe Synazr.ge au. Kottdüff« Ufer habe eroe zahlreiche Gemeind, versammelt, bie ihr«, verehrten Lehrer mit Liebe ar.hängt. Tie belehren» Wirksamkeit de» Rabdiner» von der Kanzel c.ui, Dr. Bleichrvde sie immrr aufgesaßt habe, sei derusn endlich die notwendige Versöhnung oller Richtungen deutschen Judentum anzubahnen. d:r uns unter de! Stürmen der heutigen Zeit mehr als i* notwend-g iß Rabbiner Dr. Bleichrode legte feiner Entgegnung da? Schristwort zugrunde: .E-.n stüidige» Feuer lodere au dem Altar'. Tie Liebe de» Lehrer» zu feiner Grmeivh sei da» Tpserseuer. dar er »n treuer, gvtter'üllter Wirk samkeit zu hüten gelobe. Die Pflege enger Bezrebunge zu seiner Gemeinde, innige Derbundenh^il ,n Frrud ua Leid fallen d:e Grundpsiiler dieser Arbeit 'nn De Abentgoltrsdiei.st be'chlcß die EinfSdiungs'eiel Berlin. Ern empfindlicher Notstand hat sli durch dre Uedmüllung er Altersoer'.rgung-» Anstatte und der Ho'prtals der jüdischen Gen.eind» lieraaSgebildei E« ist nicht mcdr möglich, alte und sieche Personen fosor rn die'« Institute auszunehmcn. 'odaß GeiuLe v»t »ei zurückzeßellt werden müssen In vielen Fällen wurde de, Antragstellern geholfen weiden. we"N ih-en Unurfiinft de Privatpersoncn uachgewieirn w-rden Tie^e:nklnde verwottung st.chi fttzt Meldungen ven Gemeinden Uneben;» erhalten, die bereit wären, gegen Ent^»': d,nalte, vstegebedurftigen Perfoutn bei sich au'junedmen Di> G.memdedehörden Hoden da» Sch.:!'e!d für die Knabenschule uns die Mädchenschule der Gemeinde l. ‘Jpn ab auf fcü Mk jährlich erhöht. i?i kr ♦sct'.lf, sind dekanntiiw öffentlich« Miliel'Sulen Berli». E,ue Trauersercr für .711 )Na',.ffiat»r»! Tr. Albert Henscbel vereinigte eine große BeNu'nmlunz von Leidtragenden im städtischen Krem.itorlum Der Magistrat Berlin war durch Ltürgermeist.-r *leu!c, bi. Stadtoerordneten-Versii«mlung d. ich zahlreiche Mtlgliedei ihre» Kolegium» oenrelen Fast 'üwllrche Magistrats^ rdte wnren irichirnen. ebenso Abordnungen von kkeamtri au» den Lebro-mrU.lver'urgungs-Bureaui: der Stadt, derei Tezernut de« Verstordti'eu übertragen Tr HenschS hat vier Jahre laug den verantwortungcroll.-n Posten dal Tczcrnenten sür , ir w'.chligsten Zwerge der hauptstädtisch« JebenSir'ittelvkr'oraung dellerdet. Serne »o-b t.l'.che Psiicht treue und Arbtitstleu^igkiit wurde von '.'urgermeister Rcicke in einem wormeinpiundenen Retzrus gefeiert, de» sich GedLchtni»»«.r'.e der Vertreter b»r an?Teilnehmer kreiie onfchloffen Derhcvolle Gtfänue. Oberkant» Davidsoi n vortiug. umrahmten die -l-isteFkikr % Aus öem “Reicht TreSbe». hiesige . LeutiLnalionate Jugend >rrtung' dringt in ihrri Nr. t, einen Le.laintel unter Uederichrift: Kulturminister Sry'ert al» Schertzi de» Judentums T,n Artikel zeistnrt dl. Ioachi» Nehrinz :st der Hauptschrrftikiter diese» Blatte». D« Artikel schließt n;u den Sätzen: Deshalb ist qiU kein Wort deutlich genug, um der oeurtchen Jugend un ihren Eltern die ganze Erbärmlichkeit dieser Äesellschaf von Iudenknechtrn zu zeigen, die sich ,de»lsche' KuUi minister neuen. Rur ern Mittel gibt e». wenn »ir di Hoffnung auf eine Befferung nicht verlieren sollen Aru Li« deutsche Iugenv muß willen» werden, möglichst bak mit Tehfarth. Hänüch und dem ganzen Stattenkönig ihr« Genoffen aufzuräumen. kurz gesagt mit dem ganzen »Lmpek die'er elenden, verjudeten Republik— Don einer Verbot diese» Blatte» und einer Bestrafung sein,» m, antwortlrchen Schristleittr» haben wir bisher nicht» gehört Toxum nur eine Frage: Da» darf ern deutjchnationale Blatt alle» schreiben, ede e» riskiert, bestraft i verboten zu werden/ Braunsch»eig. Gegr» de» A»tife»tti»»»» in i Gchnlev wendet sich die nachstehend wredergegebene JL fügring des StaatSmunsteriums a« dre Oberschutkommissti .Don den verschiedensten Seiten wird uns ^mtgeteilt. l an len höhrrer Lebransta.tea de» Ha.idkS Flngdlätter fl Förderung der antisemitischen Bewegung verteilt ttznd« und auch sonstige Propagandnarbeit in antisemitifff Sinne erfolgt. Tie Flugblätter werden anscheinend dritter Seite ohne Dorwisien der Lehrerschaft rn di« «»chnll hineincetragen. Sie enthalten die gehässigsten und or^ reizendsten Angriff« gegen dre Dolk»genosien jüdisch Glauben». Sie sind geeignet, di» noch nicht auSrrichk urtei!»'ähig« Schuljuycnd zu ganz einseitiger Stellrr« nähme gegenüber ihren lüdi'chen Mitschülern zu veranlaff« Wir erblicken rn diesen Treiben nne schwere Gefahr^ si den inneren Brieden der Sckulen. Die OderfchaÜo»»rMi ersuchdn wir daher, die Schulleiter auf diese» Treib, aufmerksam zu machen und ihm naLdrücklichst entgefB zutreten, euch gegen Schüler, die sich an der Verbreit» derartiger Flugblätter beteiligen tollten, mit den strnrgfti Schulstrafm vorzugehen. Ueber Verstöße gegen die A> ordnung »st uns rn jedem Einzelsalle vor Derhäag« der Schulstras» schleunigst zu berichten', ge». Rö»«eB»r (Ksefetz»»D io der veil«-e.)

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