Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 26 (1920)
- Issue
- 2 (16.1.1920)
- Date
- 1920-01-16
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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I«- ^»Rbchbe naieuuun«- e<iae«, »IWII -» leb« 8<ttM| nt kn ( 9 In* M It W k ■< M Ib EeWR»M» pn fee* m( | Wm»Vll> Kl. UO btggt nttn, M (Heta^ta bee WWIMi | 5«m»r. ST2 PoM»^K*0 BrttiM nr. 173» n s. n*i»n> tft i | ,W»N «OTM jifeMfÜ «aM Echriftleitnn». Vertag nnk Geschöftlstelle in Vrellan >. Zuschriften eenb Oelksnitmngn stn» kaethin zu richten — Die Heschlftlstele ist Gauu Gchwetdnitzerßigße 97 sabmidll, Fei«dsgä and Gownb M WfchMGw. '' W nr. 2 Srrntem. den Ist. Zennnr f stlv. tim* XXVI & Jfc W« «*» IlM •Md^KtM g»fs>tze, »H4< Me iiiftol+i »eimmg k« Infafni »» Iwli» MM«n, Mt 34rtfWeltn»n am Mt peest WsitzNch» Irrwttirttii Die WruerontRg der vrrhälttiffe der Breslauer Raditiner. So» Dr. 3^1 Schlisiogii.Brest«». Die ttenumbchrbörbra locxbm i» nächster Aeit daran gehen müssen. die Bokanz a, der Neuen Synagoge, »elche mwch da« Hjqscheiden dt» Herrn Profess« Guttmann entstand» kst, mieder ouszusüüen. <»he man »der daran denken kann, eine geemnMe Persdniichkru für den Platz »u finden, an dem nn Geig«. Joel and Guttmann gemirkl staden, ist e» notwendig. die taftm* Bckdingung» der Desetznng dieser Lleüe und da» Gerhältni« der Rabbiner z» euumda einer Nenordaung zu unterziehen De«halb beschäftigte -sich die Ketzeüsentantennersammlung in ihrer letzte« geheimen Sitzung mit düser Angelegenheit. ViTher hatte die Breslau« Synagoaengeweinde zwei Aadbiner welche bezüglich ihrer amtliche» Tätigkeit einander vdlktg gleichgefiellt waren; der eine füngierte an der Neuen Synagoge, der andere an der Storchjynogoge Ihnen in Sette staub je er« zwetvr Rabbiner ofs SteLnertreter. Die Tätigkeit dieser Äeünertreter erstreikte sich aber mehr dei Trauungen und vestottung» hm geistlichen «nt* Handlungen zu vollzieh», aber sie mußten hierzu -te Genehmigung de« Gemtinderabdiuer« haben, und bisse Wurde v» der Kegel versagt. Aber auch sonst hatten dm Stellvertreter wenig Geie»»hett. sich al« Rabbiner zu betätigen. De Predigte» in den Synagogen evoren fast alle, die Easualien f» gut wie vollständig den Gemeindernbbinern voroehatten. und »nr wenn diese dnrch irgend Mich» Gründe verhindert waren, ihr Amt zu versehe«, lernte» die Gemr,ndemttglieder die Stellvertreter al« Rabbiner kennen. Dadurch wurde die Radd,Verstellung der Glellvortretn zur Bedeut»»g«l»siqke,t heruntergetzrückt. Ke »ahmen säst nur dea Paste» eine« gehobene» »Iberlehr«« m der letzten Zeit eine« Seiler« der jüdischen Religion«, schvlen em. Mitdrrsem Anstande konnten auf dir Dauer die Stellvertreter, die doch an» einmal ordinierte Ruddiner stnd. nicht zufrieden sein, und ebeajo unzufrieden war ei» Großer Teil der Gewenidewitglieder Dmse kannten e« nicht ver^h». daß eu» Al addiner. dev Ke zn einer privaten geistlichen Fuickuon zuzuziehe, wischten, bicfe ImU* handlnng nutzt vornehme» durste, trovdem er Raddiner daß fte fast niemals Gelegenheit hatten, den Etellvwtreter auf ter Ranzel zn hären. Es setzte infolge bafs«er»eDewegung in der Gemeinde ei», die Stellung «stellvertretenden xabdiner zn Heden, ihre raddinlschea Vnnktione» zu vermehren, un^ diese Bewegung gipfelte JJ Jf* 5**4tiu»0 der vollständige» Gleichstellung der Rabbiner und ihr« Slellvertreter. Diese llaocdinlerung ist e^e Forderung der modernen A<it; fast »n ollen Ge« wenden, hie ureye al« ein» Raddlner baden und in l^er Zeit Radbuiervenwahl» vornahw». ist sie ein« a^hck worden. u Stuttgart und ßranksurt a. M. in Eßen und m Dllssctdarf, und »n Leipzig sell der ne«. GwoäMt» erste Ruvdmer »nr unte, der Bodmguug der Glwchst>Nn»g.^zcht d« llederordiiung die Wahl vor. . /dm ' Uegeo ullerding« nach «nsicht der Gemeinde, «hbn^n he BerhäUarffe in vreolau etwa« »nder«; nach chrmSReinnng nimmt da« Breslauer Radbinat em» ganz besWWwn Stellung «n. «nd in der Lat stand» die Ber- «MrdeG Breslauer Rabbin^t» »nch rnuner in bezog «f MyenschaslUchlett »nd Ln setz» an d« S-iye ihrer »s ist daher d« Wunsch dar Gemeinde- *7** «»rrhrn zu verstehen, daß sie di« Post» eine« . «wett» Rawaat Nicht dbllig gleichsten», ,?.*■ «st» Rabbnmr an» Man» von anaLannt WHGWVchi» Rast «zb als zwett» Rabbiner «in» »GW» anWrsprach» güd^oBcher «chmtuag an. l. doch ste nstm -n gtmch« Ae» besstr chdi n. "si ßtnschaststr chm« Rnst stiae stäche stäw SGst»», stch ncht »ch äntawch GG», > gegen die Stellnng seiner DernfRoptG» abhebt. Fraglich erscheint e« allerdings ob all nntek'.der jetzig» Generation der libaolen Rabbiner, bie »ach Breslan zn komi geneigt wären. Überhaupt s» her»orrag»de Giisteßher gibt, dost für sie ei» besonder« Post» geschasst» werb» mßßte, ob nicht vielwehr ein Radbrn« von bebenstnbm wisstnjchastlich« Bdgabung erst al« Rabbia« d« Gemeinde in d« Lngr sein wird, sich hohen wiGenschastlich» Rohm zu vekstdaß». und ob es td«Haupt netwendig ist. daß Wt Smlsorg« d« Geweinde ein hernorrngend« Disst»' schoftl« ist Die erste Frage vage ich nicht zu beantwort»; daß ab« di« Gemrindemitglied« von ihr«» Rabbi»« in erst« Reihe nicht tiefgründigste Wissenschaftlichkeit, sonder» innige« Konnex «tt d« Gemeinde »nd hervorragende stelsergerische Betätigung «warten, scheint wir »nzweistlhast zn sti«. Gewiß muß eine Organisation wie die Brrslon« Stzna» gog»ge«einde danach stirb». wistmschafLübe Erbst» in sich zn berge,, aber daß dies gerade ans d« Kanzel d« Neuen Synagoae d« Fall fein must ist nicht »abediogt «forderlich Auf die Kanwl gehört «in Robbt««» b« G versteht, die Gemeindemitglich« an stch h«anznzieh», bie Synagoge mit Andächtig» zu fRll». jüdisch» Geist vnd jüdischen Sinn in d« Gemeinde zn erweck» «nb wach M hell» Wistenschastl chkrtt za pstegen. dazu ist in erst« Leihe da« theologische Seminar da.' nnd dach Hab»' wir in d« Tat Größe», unt« den älter» und d» jünger» Dozenten, aus die wir Smslan« stolz stnd »nd die Lenchten jüdisch« Gelehrsamkeit z» dezenha» st»d. ^.LiWSNL S 8£ S lyrntni Mt ecMU 't, kw hi k« kktn K|u| kn fltPTk<nitnkaw(l«aiila»i «*i> mnai Rab. 9Ua IMMtt. «* rin« kcc HjkkintWb» fit tß k»It»4 kie »uch t» bn FiDchn» kK UmMWiichmmtz ium lutkntd fw. «ko p, jktäit 8«t bk tkCaai bn iwttn Rakkiwt zu tztt», utk bitft t» tsn kiwlpftt St|i>|ung i* kn nt%|fakna bet Vemeube M kpijn. Die <grffkeii<4ani||'kM ki<keri|eit •eatiaWuMiifl« loD bfRekn Wnkn akfinb bet fitkm frlmtelnkt Rabkinn bn Zibl »weiter Rtbktte» n kn GH>>I»»n •eneinbe Dresl»« uitb in feinet Uii|bit n kn Reii^teM1 schule btn Sirrftortitei rrkUL Des GeheU fb kie Inhaber bet beiden hleftwi »erbe »erschiskn nerwieri, aber es ist berartie feft^setzt werbe», bet ket liinRIk ,wischen ben «ehe» bei SeMeinberetbinerl »ab ke* jmitn Rabbiners »ichi get u gnt wirk ibtkelkch ist des Jehiesgehelt ber Rabbiner' »n» ftkh r »«, «es'nllich erhöht werken, weil bis CuUMae», welche kW Rabbiner» an» ZieunMfn. Senkinagea nfc ber Gleichen enstastn. in bk Gehailstal» henei»Geerkeeiei werke» wußte» In Zukunft Hain bin cheureinkeeeriaiieker k«f Recht, skr kie Refnelim |ekn ket Rer Rtkktet t» »nsGrnch zu nehme» und Hahn k»sör ihn, Gsewerstche entsprechende Betröge en kie Geweinbeiaste |» Mtzlen. Dawtt söllt ber van beu Rabbiner» hönstg ets »»Wbchlg aber unliebsam enrpsunbene Zwstanb s»ri. de« RwkölM, str seine Jnanspruchaahwe eur Hanarar kireft z» Ikerwetsn In ideeller Beziehung ist hi« Biecang Hel zweite» Rabbiners da dnrch gehoben warben, kah leine rnbkinischn gunftiaeen in der khnazage wesentlich bewehrt warben stnd. Dem ,-ueiten Rabbiner stehn in Ankunft ei» Veettel der Sabkaihprekigin zu. sawre die Iwkigtn an kn zweiten Feiertagen mit Ausnahme de» Aensahessekel nnk de« Derslhnnagstage». »eil ste n hiesn Dagen iw Zweigxattesbeenst p> fnngictn haben. Eine eene Amtchtnnk geeionei. bie CteSung Hel zweiten Rnbkiaetl wesentlich MikeseOet wie bisher w aestniten. V keerch kn Beschlnh «schassen warben, dnh nn kn Danen, n kenn der Meile Rabbiner predigt, ihm »nch kbeBerchchtung »Der geRel binstlichn (wnMnugen znsküt M i» WnR kie Renwkeaag ket Berhöünt»e ket Rabbiner bnrchan» nicht »Lei kal errerchi wnrken, »nl man in »eiten Preisen der chemeinke MWnsch» t«t. El ist. n» enr eenen PnnR kernW|nG>,chm, mm »Mich die «rietieüe Lage der Mettn Retlime ieicht he »estallei waeken. Wft fic aal " " unteeneM an kn Hitzen» ** " ' "Bl der ' ‘ ihr« «an M nntnr kichn UmfiRchw Me chiweinkeBhkehw. awn te w kie Wyel jkt Herrn twWH» »Mw» | einn Mnnn ßnkn nnk ihm GltM« > . »Men, der nach »echen hin etw twchtl Ab. nnk nnch ken all Hwi|ihikwi aak beftngn WW. in bec »eeneinkb ktb » «um zn eshatten. »er «wwAchwMAwi w» km I «nnaMw wirk wie seww Mw nniem lawWke in eeiigikbee I IW» »mH Härteren ihm GAmmn l ' hilf wtetz. dm dew Gmtvmwn nsti feinem >Mn> Me kie •enaMi eAtf UiMchMmker (bin wich. 2»de»t»» Ml wen weöbm» Dt. »cheRcham«, ( »ahrheitn wznhlbm G dach wirk seker. km nach eAww trögt nnk nach Baittammeni ' " wiekn lasten, mit stch MatttdkMr «wlin fm ' »je!!Äkw^8kkw^Mr ein, MchfetzmU kn ststlstlmAmM. k h. .ta» 'Manim, 's» I kW MkEchswUchsteß fch' .»»Riss, ftlwuch, kr» NkkaMMM, MMw kw - nk krchch tWWwai «rfk ftak* ( MilanW »AMch In kw flekwi M RöhrtWnkivi. sl bisch, RriiglM viifchimilmnst feiakl^ >»fl»r k»a §«»et. Och < MMh HMghM«m «stwll Raf Mi» mf»a» “ *• «in einchim 1 Impft B.I h> »mstichch Kd «. Rwkfncht'hnt bis «inest >t hmetnkmchw kchw i. ._, -Mmm M k« SteaM MLtwl t, |Mi| ßoatzGg, int C »al bÄmlMk y MM Röchstw »ie dich fetkf Ml dir. km HM mtÜrn. HM < i (Um. ( leiem »«ke Zee» w fwchMWchtchm ZI aw; ehe lmmnki, P zmeifeAe« kemch ki, tRPtäseabachwam^mmKeag «stw «^GOPe StR.tootSSStl tts kmichkn» M»Aeke>km eiw kw (BM 1 » ReiaSw'