Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 25 (1919)
- Issue
- 3 (17.1.1919)
- Date
- 1919-01-17
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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17. Saaaai 1918. ttttttge z»r MWe« Vvlkszewmg. lall.) , tm% -«stellt, tim ibmstffwn z» tamnu*, bu auf t« MdtcMbM gjdtrfis «se, fcRmfttfctto« Mt » ta die llntmschiede. fWDrü fu ii bet Ko»«istwtzA. Imtaig nicht geklärt »erde» kbvn«. bestehe» bleiben, tzw Wäter vom Plenum diskutiert zu wew«. Dieser Antjag wirb augevommen. A» Nachmittag wurde die Diskussiou über den LLtsgüettfßericht fortgesetzt. bi« die gewählte Kommission u» st Dr ihre Arbeit beendigt hatte Cf sprachen noch Herr Lahnarzt Ehrman, sfr da« (funffiiti* und Herr Dr. Carl Gehn für das Programm Hamdurg-Rlttma Herr Dr. Hildesheimer erstattet sodann Bericht über der Tätigkeit der ftomniffttn. De« Frankfurter Programzu »ertrage oermöae seiner inneren Geschlossenheit keine Ach« arßettvng «tt den übrigen Entwärfen. Die Kommrsfi-n Habe sich daher darauf beschränk, die ädrigen Gntwärse « behandeln und überlasse der Versammlung, zum Frankfurter Programm Stellung zu nehmen. Die Kswvttsston habe sich aus eine abgeänderte Fassung der von Vmün vorgelegtrn Itichtlrnien geenugt. Dir nun folgende Debatte »ar ganz und gar von dem tiefen Eindruck beherrscht, den da« Frankfurter Pro- Snm hervorgerusen hatte. Don den verschiedensten te» fand es gerndezu begeisterte Zustimmung, und die Ge^lerschaff, die sich galtevd machte, beruhte i« weseut- Kchen a»f die Befürchtung, daß dieses Programm mit fett»« von einer beherrschenden Grundidee getragenen streng geschlossenen Bau «ad teitmeise neuartiger Termin» kogie vielfach kei» hinreichende« Verständnis finde» werde.. A»ch der Vorsitzende de« provisorischen Komitees. Herr Jakob Loseahei«, gab bei aller privzipielles Zvstim» mung zu dem Programm, der gleiche» Befürchtung Nus» druck. So wurden den» in der folgenden Abstimmung dir Berliner Hauptrichtlinim in der von der Kommission ab« geänderten Form als vorläufig»« Programm für die Außen« und Propagaadaarbeit angenommen Das Frankfurter Programm dagegen vurbe durch einstimmigen Beschluß der Versammlung als Dichtung gebend für die Verinnerlichung der vrg»»isaüan und als. Grundlage ihres endgUtigen Programms bezeichnet «ck soll der Organisationsleitung sowohl als auch de» e»- zelaen Gruppen geistiger Führer für ihre Lettevartat sei». Beide Entwürfe werde« zu formalen Lentakuvgen ei»er Kommission überwiese», deren Ernennung de« Geschäfts führenden Ausschuß Übertrage« wttd. Nachdem Herr Dr. Hildesheimer de» Danke der >cfannlu»a an die Organisationsleitung sowie die Leibes Delagiertentages Aufdruck gegeben hcttt». schließt , Ersitzende dir Versammlung mit de« Wunsche, daß * neue Programm in den Gruvpen verwirklicht und der -»^L^visattov. ja dem gesetzeftreuen Judentum Stürkuug und Verinnerlichung dringen werde. l Kus der Reichshauptstadt' Berlin. Zentmelveret» mb Atontsmuf. Der erste Vorsitzende des Zentralvereins hat an de« Delegiertentag der deutschen Zionist» eine Erklärung von hoher prinzipieller Bedeutung gerichtet. )« der letzten Mitglieder- Versammlung de« Zentralvereins war di« Entsendung von Butreter» der deutsch irattonal empfindenden Juden angeregt worden, welche nötigenfalls den zionistischen Forderuvgea mtgegentreren sollt«. Hierzu schreibt Geheimrat Dr. Fuchs, daß sich die TätlgAit der eventnellen deutschjüdisch» Vertreter aus der Friedenskonferenz sich lediglich «gen Parteisorderung» der Zionisten für die deutsche Jüdenheit richten würde». Das Gchreib» lavtet: .In de» Palästina- und ostjüdischen Fragen sind weseutlicht Unterschiede zwischen der Auftastung de» Zentralverein» und der Zionisten nicht vorhanden. Mit meinen Kollegen i« Vorstände des Zentralvereins erstrebe auch ich die Schaffung einer öffenttich rechtlich gesicherten Heimstätte in Palästina für alle die. welche jüdisch-national empfinden und die Gewährung einer nationalen Autonomie für die Länder der jüdischen Masftnfiedlung. wo im Wege der Volksabstimmung diese begehrt »ird. Für Deutschland lehnt der Zentralverein nationale Autonomie oder Schaffung einer jüdischen Bolksgemeivde unbedingt ab. Fall« von der Zionistischen Partei in der Friedenskonferenz diese Forderungen erhoben werden sollten, jo beabsichtigt der Vorstand de» Zentralvereins. die dentsche» Vertreter auf der Friedenskonferenz, insbesondere dinemg». welche dort im Stabe des Auswärtigen Amtes jüdische Angelegenhttten zu erörtern und zu vertrete» habe« davon zu verständigen. daß diese Forderungen lediglich Parteifordernngen der Zionisten, nicht aber solche der sie unbedingt ablehnenden Mchr^ahl der deutschen Juden sind. Diese vorlänfig rein theoretische Stellungnahme ist alles, was den Angabe« des Herrn Dr. Klee etwa zuarunüe liegen könnte — ich darf wohl bitten, dieses Schreib» tan Delegiertentag zur Kenntnis zu bringen. Hochachtungsvoll? Der Vorsitzende des Zenttalvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glauben«, gez. Dr. Fuchs. Geh. Jnstizrat.' ♦ ♦ »♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦»♦»♦»♦♦ | Aus dem Reiche | 9ti|bfUr|. fit «iHmi Nt £«U|M< kfkonhtitt 61ubiotaflrfltr Dr. €kcnitr in rinnr Sortratlabtak im Mt jlMMt «tW4k nte »te-tui. btt bot ja^U feitatitteni te» InM mk bitter Mtel kltete Mr. Rach tixtt thihltit. ta ter Dr. Stertte kit St. sochrn. al bt»m tnau* Mt 6kaaaogt Bthutk hWf nisten Still mÜauk, «rBnuaubnfntkt hatte. OnkaiMi n M tkn ihr Stfm. ihr« «atnr Ctgoaifatioa nk Mt Stkaliuit kt« GaüBkimstt» til )ur Znstkrung kt» zmtiit» ItmPil». inte» tt hauhtsächiich fern Pichsimfaa. bt«n kit Skuesgt Meastter Burke. Wonlt : kt» rtligihim Iukioikaakt»BU» unk km ttiinikst» UuitecMIitim*. Letzinn Gesichlspunki fab Stbgnkttt ans kit 9t|iifciMm uim ZtkhchristmiaB tiezugehen. Dtt vorsitzänkt kts Litttnt»t»«t»in», Justmtal Dt. Chotzlt, ka»St dt» Rtkntt sfr stina In^fHtunftn ank nah» kann Rkschitk van stint« bishttiftn Amit. ka tt anl Gtsnnkhtiistft. sükitn sich gtimnngtn sfhlt. stin A»I nitkttjaltatn Dit lanzja^NfM LttkttnHt. kit tt sich II» kt» Kttti» tt» narktn kat, »attn btttiis ju Btfinn ktt Gitzunf tan ktm Dotsiankamilflitk Sanilltint Dr. Witstnihal ft* roürbmt «atktn.! Aus dem Auslande ♦ 4 «•Baak. Sit lltiai M Sttttttf tz. Mi SaL Xal IRkilcht KotttsPondtn-Bfta in Hoog mtlkft: Stit ktt trsit» Nachrich» Utr kit Paftant tn Paita unk iüaiijit» nividtll kn hallänkilSa Änaiar H. »an Kal tine rüktift ununbttkrachtnt Lktifittt >»au»ßtn kn Jnktn. Dtt Etnala» Hai sich aichi kloik «ii kn JaitrptliatiaU iu> haSkukischtn Etnait HtntLgi. kit Maanfctntrlt ja timt schatsaa RiWutian kltstt SktpnschaslM, mHi k» kkfuimbftm u» s^ttnkt» AMfk k» hiNIqhisch» Salb« in sich Mniniftn. «sahn hat. 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Die Juden Hefen fSichjeisis die sichen Hast»«», kotz oste da» Land btDahnÖBktn SatioualHMm M Mut Mchchdtttchsigung und Hotmvnit mikttnankn in kn Atdeii sfr da« >akl ktt Landet BtiitisnB Bnktn ———V SakS>f eStij»auut Ixi Bii|n, GiockhalBk. Ptosissat Wtijmann ist in Potis MB Ptssiktnt» Wils an nach hassen Nfckttht au» Jtolirn enpsanfttu wotden. ShchstMtio. In kn Debatte tkn kit ThraBreke na tzlanvofischm Siachhina litkitit kn Stltfitdt Sastknf tint NnstOft an kit Jfffitrunj, ak fit ftata kit tntsqsichen Juken»nsal»inftn i» Palm ju »rottstittm ftktun. Der luhmnnnursttt aniBartttt. kn RafiatuBf lafkrt kt» Vorschlag kn schBtküchtn uuk dkuischm Stfktttuf »tn Ptattst ftturinfam abjusmktn. kn auch betritt abfr* fonbt worden ist. _ Li» Juden Mmnilat auk Mt »aluisch»u PaftB»» Wie kat JBkischt PnhMta SMckhalB »eibet. stak in BtB-Hach «t sdeiwäiüftnkat Praiistumliuf ftfm die Paftaon statt, bei den u. i. Bankier Jakob Schiss tut bat Dichtet Schale» Asch alt Hatchttaktn Jakak Schiff bnkeMBie die fISfttii D«»B»kis. Hantzket kB M tn Bntinigirn CM-Bm annUnatra buinischtB PachaBalkaBntatt is Parkt, «natt cht ku Jrataksittt ktt JNktakttzlattt aak hm Haust' Mulkiam ob kt» ktstMBchrn Poktstch» >asist»ichBB». St soaknch kn RtchtPiIaffBBf »laM» kuso, ktkü nicht I Ifii In i Imltf b« . »«ho. ti« tBttBMBBBM P»stch,chl>BSlB Bdch ku* SttaSMatf i Mt Washrnjkaaet WaaMMfailmtmM kt» atiibrnthufttk IknattSU B»km. - «stt» WiSitBBB Lalat Knud sft kiejckkistchOB M»f»B»OPtzBt. Da« Jtkischm Pnhbfta Bttk ni SMckhal» M> tukM: Die jfktschm MMoaiM lowiibt hokm kn' Woflm. komm ttaifm »ochu Mus «Man» DaS» sü die jkkischen Atimsttzs» in Ost Sanft aak Ptskstch» ausjBkSn," *'!• «stUanm stak taoecht ffft»»«. > »B MM autrikBBtschu «Ml! 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