Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 25 (1919)
- Issue
- 45 (28.11.1919)
- Date
- 1919-11-28
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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fc. «6. «ok r. UMl s 3**Mn Wkniwui hu fkata <Mbufi(rm Schar, n**t» « «- n. Mich, im s«in«m Mn tan Bäaschk» fti ken >ntts«»tlis»ns »ßitiat Make, doß tasonko» Maltas« m MtXmkkn «choue» Btakau dnrch Welch« kitfa de,- Dchacht Werke» \Mt, kit 3«ke« seien schilk «» de» |^|n« hi 3« ke» bkjaSlMata Iss f» Wacher M» (ancn «Hl der (xtautjUk« fhromntbm mchtjkkischn, Kumemden WHlch Eie halte» sowG m ftküfb in ker Wsemen Dtdision- Knr einer kam nicht »ieker: da Jude Inlius HeiIW«»» - link — a Wirk «emalk »iekeriomnien; kenn oks sich di« 3»k«nh»it rltstel« in kan Enkkalh len Jh »n, s»rt —*. M einem Enkkalh, kefien Soslarok » lham Echbchsatz den Akschiedsgach enthtlt antr') p .Gehe hin zmn ffrietan!' Da «i»g in leine» Eltern, hach» ssl»entar Briet ein: Etnrnran kei Mi tau, 13. 11. 19. Eehr lechrter Herr Herzmann! Schweren Herzens ergreife ich kie Jeder, »» Ihnen »an ke» Akleken Ihre« lieben Sahne«, ke« Gionirr» Inlins H«rzW»nn Mitteiluns z» mache». Am l. November 1919 hatten kie Letten nahe der Küste kei Kg« Unfern schwachen Linie» durchbrochen. Mit Hilf« heranoezochener kiefernen Wurde der feindlich« Borstah Milchen den Bahnen Eafsendorf-DßnainHnd« nnk Saffentwrs-Schlack zum Stehen gebracht. Die 1. Pianier-KamZagnie »»rd« an ker Bahn Eaffendorf- DsMmsnke »che ka Schlösschen Straße eingesetzt M« Wetten hatten sich in den kanarliegenben Dünen «tngenißet »ich deschossen »nsere Stellungen. Am ch. 11, »urk« Ihr luder Sahn durch LÜngenschuß veiMenket. Obgleich er fafurt — es war gegen 3 llhi nachWettags — karch feinen Kamaaken kiochus zu »inan Arzt gekracht Make nnk biefa keinerlei Befürchtnn^n hatte, ereilt« na« am 5. 11. die Nachricht, «ah a beritt am t. 11. abends gestorben sei und Mar dadurch, daß das Geschah seinen ganzen Kieper »er Lange »ach durchbohrt hatte. Am 5. 11. ist er nach am Gormittag unter militärischen Ehren ans den Naedhos in Hagensberg beerdigt worden. Co schmerzvoll nnk traurig auch für uns dieser Verlust ist. so msgen Sie Drost darin finden, daß Ihr Eoha für ein« glüchtichea Zukunft Deutschland« ge Machst und geblutet hat. Mit herrlicher Begeisterung and der festen lleberzeugung, an einer guten Sach» milz» helfen, ist a in den Kamps gezogen. Doch fallt» es ihm nicht oergbunt sein, den Endsieg zu erleben. Während feiner kurzm Zugehbrigleit zur 1. Konchogni« des Pionierbataillons da Eisernen Division batte a stch viel« Freund« ermorden »ad sich di« Anerkennung seina Bergestdti» verdient. Seien Sie, »ata Herr - Hachmmv», mchaa Msiichtigsten Leilnah« vafichert. Wir »aken da» Andenken Ihre« lieben Sohne« stets in Ehren halten. In aofrichtigsta Trauer zeichne ich ganz ergebenst . Niero», Oberleutnant unk Kovchagnie-hühra. Am Sabbath uv'n wurde de» Verblichene» im Gottesdienst« gedacht. Ai» AtsLmiß Wer Anden pnr Keiitz»- »nfnfnnfl. Du not Reichäversaffung und die Juden behandelte der sozialistische Abgeordnete Davidsohn in einem Bor ^«ge i« .Berliner Indischen Iugendbund' Nach einer Eingehenden Würdigung der Verfassung ging der Redner »s die die Juden besonder« berührenden Gesetze ein. E» iß di« T«sg«be der jüdisch» veffrattichkett, die lopale Dnrchführnng der Merfastnngz» überwachen, die alle Vor» rechte der Person »ad de» Eiandel aufhebt und ein» Ve» einträchtignng der bürgerüche» Rechte durch da» Religion»» bekeautai» «urSdrücklich onfhebt. Diese Kontrolle gilt namentlich für da» Ressort de» Kulturminister», der nach de« bisherigen Erfahrungen notwendig dauernder energischer Anregung bedarf. u« wirklich durchjuzreifea und zu verhindern, daß die Nachgeordneten Stellen die von der Verfassung verbürgte Gleichberechtigung illusorisch machen. In Bezug auf die Anstellung jüdisch«r Lehrer zeigen sich noch immer große Ungerechtigkeiten und Härten. So werde« z. B. jüdische Lehrer aus den jetzt von Deutschland abgetretenen Gebieten, nur weil fie Juden find, von der Anstellung ausgeschlossen. Der Dersaffungsartikel. der über die Pflicht der Erziehung zur gesellschaftlichen Tüchtigkeit handelt, bedeutet eine ernste Mahnung, die auch besonder» den jüdischen Eltern nahegebrach: werden müsse, damit fie erkennen, daß daß StaatSbedürsmS andere Bildung und Beschäftigung erheische, als fie heute vielfach in höheren Gesellschaftsschichten angetrossen weide Auch die Mahnung zur Steuermoral mutz gerade von uns Juden beachtet werden, weil wir den leisesten Anlaß zur Krikk bieten dürfen, die heute gerade in diesem Punkte den Gegnern um so leichter gemacht würde, als eine Widerlegung durch statistische Daten nach Aufhebung der Konfestwnsangabe in den Steuerlisten nicht mehr möglich sein wird. Bei den DersassungSbestimmungen über bit Religion und tue Religionr-Geselljchasteu wies oer Redner auf die von der Verfassung gewährleisteten Areihett der Religions- Übung und die Anerkennung der jüdischen mellgionSgemeinfchast al» öffentlich-rechtliche Körperschaft hin und betonte, daß die Vorbedingungen jür die Errichtung jüdischer Fakultäten, fallt sich eme Dtöglichkeit und ein Bedürfnis für eme derartige Schaffung zeigt, durch die Verfassung gegeben find. Der Religionsunterricht ist alt ordenÜicheS Lehrfach anerkannt, doch ist die Entscheidung über die Teilnahme an demselben den Erziehungsberechtigten Vorbehalten worden. Die Eiaführrng allgemeinen Arbeit»- Unterrichte» ist für die jüdische, Schüler sehr heilsam, »eil fie in Bezug auf Handfertigkeit und manueller Geschüllichkeit hinter den andersgläubigen Schülern häufig zurückstehen, ein Mangel, der sich im späteren Leben oft hemmend gellend macht. — Mit der Verlesung det Schluß- Artikel« der Dersaffung. der er jedem Deutschen zur Pflicht macht, sein Leben so emzurichten, wie eS dem Dohle der Gesamtheit entspricht, beschloß Lbgeordneter Davldfohn seine interessanten WiSführuagen. für die ihm der lebhafte Beifal der Hörer dankte. »k lfttmfcit*«) jLßisch-, Gewuinde. 'Der letzte Rechnungsabschluß der Hauptveyoaltung der jüdischen Gemeinde zu Berlin, welcher die Zeit vom l. April 1917 bis zum 31. März 1918 umfaßt, weift eme Fülle intereffanter Zahlen auf. welche den Umfang der größten jüdischen Gemeinde Deutschland» treffend illustrieren. Der ReprLfentantenversammümg. welcher der Abschluß vom Vorstände zur Prüfung vorgelegt worden war, hat dem Gemeindevorstand die nachtzesuchte Entlastung erteilt- Wie der Berichterstatter. Repräsentant BenaZ Levh. erklärte und durch die von ihm vorgetragenen Zahlen erläuterte, find die Ausgaben gegen das Borjahr wiederum erheblich angewachsen. Tie Z^l der Zenfiten. d:e im Vorjahre 43 449 betrug, hat nur einen Zuwachs um 95 fteuer zahlende Mitglieder erfahren Die Bewegung der Zenfitenzahl war eine bedeutend größere als nach diesem kleinen Eyßii» anzmmhme» wäre, hm» ein» Zugang von *471 besteuerte» Mitgliedern Pcht «in Abgang vv« «7» gegenüber In frühere« Iah», mt dm Zmmhme de, Zenfiten stet» «in« »eit größere, der Krieg scheint also hier ein« ««günstige Wirkung «Mgeübt z> habe» Im Durchschnitt entfällt auf jede» Steuerzahler «in Betwag von 119.56 Mk.. während die vorige 4durchschmtt»!eifümg der Zenfiten 85.2* Mt. betragen hat. Da» ktruersoll belief sich ans *758695.70 Mk. von denen 5162919.94 Mk. eingegangen find. Die gesamte Isteinnahmr de« Gemeinde betrug 7 8166*6.82 Mk. Die Ausgaben e» reichten 7 *26 630. l 6 Mk. E< ist also eia lleberschlch von 290 026.66 Mk. erzielt worden Di« AuS^beziffer, di« 7 V« Million Mk. übersteigt. verteUt fich auf die verschiedensten Derwaltungüzweige. Die Kultußeinrichtungen und rituellen Be» dürfaisse erforderten nach Abzug der auf diesen Gebiete» der Verwaltung erzielten Einnahmen einen Zuschuß von 981 8*0,13 Mt. (im Vorjahre: 816846 Mk.). da» find 20 Prozent der gesamten Ausgabe. Für daS llnterrichts- und Bibliothekswesen wurden 11 Prozent der Gesamtausgaben mit 53*7*0,72 Mk. Men 4*6 809 Mk. im Vorjahre verausgabt. Die Aufwendungen der Gemeinde für soziale Zwecke, wie Armenpflege, WohlfahrtSwese». Krankenversorgung. AtterSversorgungS-Anstatten. Hospital ufw erforderten 928809.72 Mk. (692 486 Mk.). als, 5 Prozent der Gesamtausgaben. DaS Krankenhaus er» forderte gegen den etatinerten Zuschuß von 5784*8,87 Mk eine Mehrausgabe von 8Ö2 311 Mk. Die von der Stiftungs-Kommission aus den Zinsen der vor» handenen Stiftungen verteilten Summen in einer Gesamt» höhe von 1*7051 Mk. find den Aufwendungen für WohlsahrtSzwecke zuzuzählen. Das Beerdigungswese» erforderte einen Zuschuß von 294 534.79 Mk.. während in den früheren Jahren die UeberschÜfle aus den Gärtnerribetrieben der beiden Friedhöfe, die immer schon sehr erhebliche Mehrausgaben für das eigentliche Bestattung»- wesen ttichlrch deckten. Für die Vermögensverwaltung wurden 18 Prozmt der Gesamtausgaben mtt 883 499 Mk. verwendet. Die allgemeinen DerwaltungSkoste» bezifferten fich auf 1243 899 Mk. (26 Prozent der AiG« gaben), von denen 18 Prozent oder 870 606 Mk. ans da» Kapitel Beamtenbesoldung entfallen. Die de» . Rechnungsabschluß beigefügte Bilanz schließt mit de, gewaltigen Summe von 20 620534 Mk. ab. Die 3t» prLsentaatenversammlung votierte dem Gemeindevorstanb und der Beamtenschaft den Dank für ihre Arbeit i» verfloffenen Rechnungsjahre. Ründscha». Ai» Ankenhrtze in MSnchcn. München. Die antisemitische Hochflut, unter der unsere Stadt in den letzten Monaten schwer zu leiden hat. oeranlaßte den Vorstand unserer KultuSgemeinde. bei der Polizeidirektion vorstellig zu werden. Am letzte» Donnerstag erschien eine Deputation der israelitischen Gemeinde in der Polizeidirektion beim zuständigen Referenten und bat um Schutz gegen die antisemitische Propaganda. Der Referent sagte diesen zu und erklärte. eS fei schon alles geschehen, den antisemitischen Propagandisten auf die Spur zu kommen. Die bisherigen Maßnahmen haben jedoch wenig Material ergeben. Die Haussuchungen verliefen ergebnislos. Der Referent betonte der Deputat»»» gegenüber, daß der Haß gegen das Judentum durch die Tatsache sehr aesördert worden fei. daß die meisten Führer der Kommunisten Jüden seien. Die Deputation lehnte Der HunLdorfer Gaon *) «G» Dttsr Gr», Exe» Jom Kippur Ich bin bei meinem teueren Rabbi. Sein« Jünger, etwa 400 an tfc* Zahl sind im Hofe versammelt. Da strhen fie alle, 'fest im Glauben, wie die Zedern des Libanon und stolz auf ihren bescheidenen Rabbi Heute sehe ich fie nicht vom heiligen DiSkuffionS» streit fvrtgeriffen. Versöhnt mit der ganzen Welt stehen fie da. innerlich gesammelt und geläutert, eine höhere Einheit bildend. Jäh schlägt ihnen die Sehnsucht int Herz, so rein und wahr, so edel und hilfreia» zu sein wie ihr Meister, der drinnen in der Lehrstube seine Jünger segnet. Schon bin auch ich in dem Raume, den die Herrlichkett Gotte» zu füllen scheint. Weihevoll« Stille, jetzt gedämpftes Genfzen und Schluchzen. Der Rabbi weint' - Trän« perlt auf Träne feine blaffen Wangen herab auf den langen Silberbart. Der Ralchi weint! Siehe da. vor mir eine Prophttengestalt wie ein Gruß aus grauer Vorzeit, e« lebendiger Trost der Jahrhunderte, eine Helle Menorah in der dunklen -oluSnocht! Da steht der Hohepriester n» Alerheiligstku Mein Rabbi segnet seine Schüler und »emt! Hört Ihr? Er weint! — Gcht Euch nicht em tzchlender Schrei durch» Blnt. durch die Seele? Siehe da. ein Südergreis. ei, Zadik. der da weint. Da» ist wie ein« Erscheinung. Ei» ergreifende» Bild. Tief erschütternd. Ei» ftnelauchol »scher Hcmch. weh. i« Raum« und vom Gchwärmen der lauscheichen Seck angeglüht, ergießt fich Dchacht «nd Sehnsncht in «ein Herz. Ich weiß, daß ich «it eine« großen Moment gckgnet bi», und fühle, daß ich Anem Dollmenschen gegenüber -eh«, eine» Merffche», der nicht nur Gott, der anch die Mensch« von .ganze« teoM* mch .ganzer Seck* liebt. De, Rabbi segnet sei« Schüler und weint! Ich ziehe »chch » ei« Ecke znrück. » de» Meiste, bester betrachte» r *>l*teT .F»t» 3Mf4« zu können. Aus leinen Zügen strahlt Heiligkeit. Segnend ruhen feine Hände auf dem Haupte eine» Schülers, der seufzend vor ihm steht. Ehrfurchtsvoll blicke ,ch zum Rabbi auf. dessen Körper eine we»ße. blaugeßreiste «?ülle umschlossen hält. Er ist emgehüllt in Unschuld und Gotteütrrue. Ich schaue »n sein gramverklürte» Antlitz. Leises Beben durchdringt mich. Ich en'chaueie. Plötzlich prägt fich auf de- Meisters Antlitz rin Herzentzweh, ein Seelenschrei aus. Auf seiner sorgenschtveren Stirne ist ein schmerzendes Feuer, eine brrnnerrde Glut bell geworden- Ern klarer Seelenspiegel blickt mich an Em Doppelspregel. von dem ich den entseffelten Seelenkamps de» Schülers ablese, der tieferrrgt vor seinem Meister steht. E,n Widerspiel zweier Seelen S««!e in Seele getaucht, steht der Meister seinem Zögling hrlfrrich bei, den LäuterungSkamps zu bestehen. Zwei heldenhafte GotteSkümpser führen da einen ichweren ethischen Kamps gegen den moralischen Tod, der die -Seele bedroht. Weinend kämpfen fie. Heide unschuldig wie ein Kirrd. jeder ein Herakles, der die Schlange der Verführung tötet. Sie kämpfen so lange, bis im Seelenzweikampf hie Macht dev Bösen geschwächt ist und die Seele von fittlicher Energie gestärkt der Sünde ein .Stirb" und der Tugerrd ein .Werde' zurufeu kann. Der Allmeister und bewährte Gotteüstreite: ringt und kämpft mit, gießt seine mächtige Feuerseck in bte zarte, zitternde Seck seines Schülers. Ibti er fie endlich out ihrer Kerkernacht. au» der Todeüfinßernis der moralischen Beflecktheit, der Selbstsucht und des Neids, der Untugend »nd der Schuld znm Strahlenüchte des sittlich freien und ethisch gehob«e» Lebens geführt, bis er fie gerettet hat. Erhitzt \em diesem heiße» Gotteskamps, perlt de: Schweiß ihr» Sack in heißem Tränentaa die Wangen herab. In Tränenflut «badet, waschen fie die Seele dom Makel rein. Der Geelearouflikt ist «löst, der Kamps beendet. Da» .Sterbe» de» Bösen' hat ausgehsrt. Versöhnend steht b»,Hohepnest». »ei» Rabbi da, zwischen .Leben und Tod'. Um die Lippen de» Rabbi spielt jetzt ein selige» Lächeln Ein Lächeln de» Triumphes, des .UeberwunbenhabenS', Die Strahlen dieses Lächelns weben fich zu einer Aureole um dir Stirne des Meisters und Schülers. Die goldenen Buchstaben, die der Hohepriester am Stirnband trug: .für Gott geheiligt', leuchten jetzt von beider Stirn. Ter Meister hat aus dem reuigen Schüler einen geweihten Priester gemacht. Der rochüler küßt dem Meister demutsvoll die Hand. Seine Seele hat fich zur Heimat zurückgesunden und ihren Pater erkannt. Er lst von Inbrunst und erneuter DasecnSlust erfüllt, trögt de» edlen Vorsatz im Herzen. Gott zu verehren und den Menschen zum Segen zu «erden, wie sein Musterbild, der Gaon. dem niemand von der Sette ging, ohne größer und edler, bester und reiner geworden zu fein .Wohl können andere Männer bester Torah lehren, als lch'. sagte der Rabbi einmal zu mir. aber .ehrlicher* kann eS niemand meinen. Darauf verwende ich meine ganze Kraft. Und ich fühle, daß an jedem Orte, wo ich einen Schüler habe, eine Stimme in der einsamen Wüste ertönt, ein Licht in der Finsternis aufgeht. Meine Schüler zünden überall die ewige Lampe der heiligen Torah an. die anzuzüriden ich ihnen geholfen habe und diese leuchtet hinaus aus ihrer Seele in die dunkle Welt. Die Wett ist ja nicht so finster, aber die Menschen find kurzfichlig »nd vollen nicht sehen.' Mehr lficht! Schüle: um Schüler tritt vor den Rabbi hm, d« segnend dasteht und unermüdlich ist Kämpfe» und Bckn für andere. Als ich ihn einmal fragte: »Womit segnet uns der Rabbi?', antwortete er: .Mtt Gottver» trauen »nd Gottesfurcht'. Ich flehe zu Ihm. er möge meinen Schülern helfen, ehrliche Menschen nnd ehrliche Jude» z» sei», denn Gott genügt eS nicht, daß man bloß fr»«» ist. vielmehr verlangt er. daß man ^ehrlich' fri. 3«ht kannst du da» «och nicht begreife», jedoch vielotcht fpÄer einmal'. Jetzt verstehe ich ch».