Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 25 (1919)
- Issue
- 45 (28.11.1919)
- Date
- 1919-11-28
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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? Me »Jüdische IMZCMttB&t'* erscheint »<che»Ach «o jede« Acntza- «ch tarn 1 pMBht »»ich die |ii »ie auch d»rch »ie Gesch»ft»KeRe z»» fmjt Na U »fcxtriWdU* SH. IflO de,«» Mdcs, M IHÄu te der GetchlftSpLe f msjn. tnaMr »>i. SrnH»r.-fl«W«J 372 Pafifchew-Xonto Bralau Tlt. 17303 ■an 5. Illana ■*s! MjtnjL« »«MnSiSS^jjwft kn>4Mt e,r.i%*w+rt da MtfüMi »-4. da voMa ■köpft. Dr. 45 CBciftleilmg, Verlag unb BefAlftlftdle in Bidlan I. Schweidnitzerstraß« 87 Znschrest» nnb Geldseodung» find dorthin zu richten. — Die Geschtstdstelle iß Sonuubendo. Feierlog» und Saatre» geschlust» Breitau, den 2t. N»rem»er ISIS 3*Nt*M XXV. Jlr *k »H Inh »t ■«<+■»» iafT>|<, Mt pas>»llche >et»W»> de« Weef«ßee» wm Mngc»t IknlMH die 2chrisH«t»«»> bv Mt Gesetzliche Verm>tW«rt>MG. H»Fkuderrieher oder J»ge«dAerder>er? «echMnge re den Berliner Hludeubnrg-Kundgebungen. Wenn wir in der vollen Lumm« an dieser Stelle anlltvhrt». daß die den, Leich«wehru>u»fter untergeordnet» Gtellen die Bmtstätt» de« dazeilig wieder in Berlin stch breitmachend» Latisemititmu» find, f» sind wir «mg» Loge fpater durch die an die -indendnrglundgetongen ßch anschließend» Vorgang« eine« Beffrren belehrt Word» Licht daß wir heute etwa di« Leich »wehr rriuwafchen wollen, nein, e» hat sich herau»mst«llt. daß di« Direitowo «tnig«r hdherer Schulen mit p» den Provokateuren tzeh»r«n, die ihre Schale« ans M« Straße gesLhrt hadpn. n» sie in, Neiein mit den hm Feldmarschall ft Ehlen »orodierrnbrn Sdlduern do» .Nieder mit den Juden!' «n»r»fen zu lassen. Und ho» «erdient ol» Zeichen her Leit seßgehalleo re werden. .Li« Kundgebung» lnnwn spoo t an an» der Menge heran»', schrieteo die^ldeutsch» «dtter, und mon wird do» glonbeo. renn «em ' Fliege« wtrcho» di« Slimmnug _ Mit »alltn Vorbedacht hat man hoch« unschuldig« i dozw benutzt. politischen Zwerten dienßdnr M Mn. w»r won doch sicher, daß lein Mensch e» fertig dringen wErtn, die deutsch« Jagend in ihren patriotisch«« Besohlen ln stdr». Anschuldig waren di» Linder, aber um s» schuldiger waren di« Erzieher, die werter sehen könnt» und sich »dllig da «aber klar sein mußten. >»« sgr Folg» ihre Haudlungkweise nach sich ziehen BOrbe. Der Direkt»« der Boethchchnl« in Wllmerödorf, Dr. Leonhardt, tzt seine» klnktes entfett worden, »eil er zahlreichen Schälern ■ die Erlandni» gegeben hat. an den denlschnationale» Demoustratioueu leilzunehmen. Und nicht genug damit, er hat sogar den Kinderzug selbst formiert, tiojbem er recht», bä sein Vorgeh«, gegen die Bestimmungen de» Belogerun^restande» verftäß. ft war ihm weiterhin Lar. daß e» nicht nur den greisen FeldmarschaR zu ehren reit, sondern daß di« gesamt» Demonstration zu einer »olitischen Mache autgengtzt rerden sollte. lresslich hat der Stadtoeroebnete Lodemann (Sog.) in cher Wilmerddors« Stadtoeiordnetennersammlong da» Sm unb Lrriben dieser Herren ^kennzeichnet. Ersagl»u.a.> .llnlere Kinder dorsen den dentschnationalen Mersahrern nicht autgeliesert werden. Inden Kluder^lg» sind an di« Kinder antisemitischeHedbliltter »erteilt worden, dl« »men empdrenden Inhalt haben. In eine« solchen Nugblatt heißt e»: Wer treibt Schleichhaobei k Die Juten I Wer betreibt den striehenswucher? Die Juden! We«halb laßt ihr «nch »on Juden regieren t Wedhalb duldet ihr Juden al» Beamt«. Lichter und Abgeordnete t Gibt es nicht geutgend deutsch« Männer und Frauen? De«halb befcerf euch von der Judenherrschasti (Große Erregung bei den Sozialdemokrat» und Demokraten ) Gegen solchen Mißbrauch der Kinder muß in allerschtrsster Weis« vorgegangen werden' Da» sind also di« .spontanen' Kundgebung». mit denen mon da» Voll wieder begeistern will. Wa» nutzt M. wenn der Kultusminister rege» den Direktor Dr Leonharbt da» ®i* ziplirurrnersahrru augemduet Hot Damit wird der Keim, der in di« jugendlichen Seelen gelegt ist, nicht lääft, der Krim W Klassen- und Lasienchtsse«. Hat man da» ol» Lehre an« den s»ns furchtbaren Jahren p» mol. re ein grenmnlos« llhauvinidmu» Hokatonch» »on wthmden Menschenleben gesoedert hat? Ebenso wie die sozialdemokmtische. Hot auch di« demokratisch« Fraktion btt WUmertdorser Stadtverordnetenversammlung durch ihren Sprecher, Dr. MOsselmann, da» Gemeine einer derartigm Jugenderziehung an den Pranger gestellt: l »Da» Hiueiutrageu der antisemitischen Lreibereien j ist aos bal schärfste zn oerurteileu. Wa« wir hi« sehen, ist ein« Vergiftung der jugendlichen Seel«. Kinder »erden mg» Kinder ansoechtzt. Rad dies« Deutschnationol« Jnpndbun» soll leb, »Mitischm Benin sein? (Zurnse d« Deutschnationol«,: Leint) »oi mir liegt em Uredlott dich.» Buadm. in do» die Kiuder-a»d,,0>l»uOlg>r Eltern aemein», zusOlli, ans deutscher End« gehöre» Menschen, Vre Mn am Vaterland», an wert, anpfMtt ab nicht -npsehen zu werden, genannt »«den. (Eiaßer LärmJ »l« Versaß« zeichnet H«r «mtrich Schot«, (LMm) Nur den Dntschauliool» bliest «, vmbchokt», che agchlich^mi»» Bewis^m^d« ganzen »rettegeuhett »or . . . . Ich« DBKt» hat da» Leiht', so sOhrt» che Bertret« au«, .Bmiluabnog» «intreten zu last». FOr den Dentschnationalen Jugeadbond sind wir nicht verahtwortltchl (Größe HeiterkoitJ Lach» kann jeder, rech dazu, renn « nicht» reo dm Sach« ««steht. WKhM di« Kind« anJdml» arm «emochlt (Anruf: tSiel Mer hg, unsmstolM Ho« (Aa-ns,j»Midmst^W« h»« »a« H«« uldlguug ' OLtch. daß' , . Site— IMM WML MM p hchlen, (Aarns: Da« trifft hi« M. Da» «ersahieu Dr. Leouhardt ist «in Anrecht', «so. di« Her,» red« d« Wekt mi«ch glaub» mach», di» Huldigung wäre jpout-n »res». Mit der Dummheit. Indessen wird also da» Didziplinarnersahr» sein» Herr Kultulminist« Haeuisch hat korzlich za nrer Rdorbaung de» Eentroloerein» deutsch« StaaGb jOdisch» Glaub»» in Dtlsseldors aus rerptragi» schwerd» ba jtlbischm Bevdlkreure reg» d« zonehmmd» Hetze an d» dortig» hdhereu Schul» hin reOußmt. « ein strikt« Gepwr de» «ntisemitGmu». MßtOe sein Mbalichstr« zu, um tur t&ffi«» Feindschaft m» die jOdisch» Schill« ein End« zu mach» und d» trlgern d« Agitation «utgereuzulret» und ersucht», in MmOea» Fäll» alle Klag» an die zuständig» Schnlbchirl» zu «ring», re sie sorgsam getzrstft Weib». Nun. werter wir di« sorgsam« Preisung im Falle ba Berliner Schuldirektor» ab. Auch im Leich« mmh» di» Berlin« Vorgänge Schule, So wird a» n. ». «a* Halberstadt berechtig dußtn der letzt» Zeit jOdisch« Borg« de» Nacht« rem Btzmuasiast» belästigt Wochen find, auch »in Direkt» «in« Häher» Schul« hat Hetzrebm geg» die Jud» geholt». E« ist sestgestellt, daßSchtll« de» Dom »Btzmnäsinm» und de» städtisch» Leal-Btzurnastum» »ntisemilische Zettel an die Haus« kleben» «in Teil d« SchOl« hat «Uh «b>- gestand», daß st« reu antisemitisch« EM» boechfinßt »erd». Schäl« ba beiden Man Anstalt» sin» n der Infanterie-Kaserne mit Zetteln versetz» rerdeg. welche zum Lotschlag an d» Jod» auffocheru. Di» jodffch» Elte» und Erzieh« rerd» an» all dies» Vorftll» Ihre Lehr» zu züh» hob». Mir doch» nusere jodische Jupnd recht mchr s« sehr, wie bi»lan», dem Einfluß der »eltlich» Schule und d« st« umgeb»d». kraste Begeusätz» «Imeud» AtmoOphtre Oberlass». Di« Erziehung d« jOdisch» Kind« hm nicht mehr in der Hauptsache dem Lehrer anvertranl sein. Da» ElterahauO allein muß sich um die Higeich komme», muß ihren stet» und ständig di» jOdisch» Adoule rer log» holt» und muß — näd dpgpg» »red lech« nur rech rrLKjrÄt. MO» wir reu Gchchhcht hmonblld«. da» stock gm hin wird, d» Kumps «4 H> N» Hga M* ■refc CbUmJU m pftaM MM M kW pWHP* 4« fS—■ »0» mschüderi» Birstlh «in« Hauptanszobe. dt» M » Menschen Oll dm Mulch dm^reudrezitchmm», mlrewt »L»»B7lM''.l«i»7 dm kundig» «Onnmn. «re» boamch» nul um nusm, nicht dre,» M sein. ~*~ De» Kttifmttm tai HoltzeochO ««MO jitllchm «lch^chitmIlliWA M tzch? An kn Argument», Mt Mo stkutismoit» mch h m> au» Judreuussthmm. gohOrt rech Mk MMmmI tm Mi ps dm (brebta Mt MMN* m *» Bmretnschaft leid« d» Lad ch Vtolutl mußt, auch dichdr tu o»m Aett d« ' ' hott und de» a» ‘ “ ■Rf DNUNtzM ■Rite. - ,-,-- m jung» Jud» zu boricht». d» ll nöd LRtz Mt (ItOCS ttS tf|S W WM lkjlhrip Blnnia Julia» G rtzMURN auO in einem Btftcht Misch» dm .Elsmo» st d» Mn bei Km Msoll», Boi» La lchrocht d» Eltern/sw »dg» Drost darin 8hu Illr ein« glOtkstchmo Auftmst D»W— »—. reödpLntre H^WK»L7Lr fthistiu dom st, Held» auch ein» Mtretzem unsrem <acho, dm» Linst in Mt Xam Istinchl» dm vichnl di, ihm all Judo iM MM, Mo Wu— , Licht durch Nreiö. chäiu» doch Mo Lu« hat m bewich». daß auch Jod» öechmzs» mäjß reriMOL Da» läßt Mn lludouchn noch chmüggs— „ schttren. Mit khm » otcht mm Mu MotuchMdat tm ppkwp ss4 lii pMi p| m pki ktpMfiiR pp^ fn IPrip HM Mt Frenudlichchrt. na» ob« h» jung» I gendm mitzuteil»: . . Di» »» aMreßroBM, all. Ach« hosfto^aß dem Mrllmmockm zq Bado ftt lim droht» di» OstgreUze oin imno» KeiogOglwittea. Dm hFUchF schätz Mrrde in» Lest» zprusoo Dm CmMB maß»? itt d» B»toldlg»ug»»stou» Matzt wmtzmz chft Mm Emm im Vst» erhiett Eiuouoitiuoag. lach ta LamOdON, tzGA Mch tzM D<WM>>|AM k>G MppkMMßtzpHMD PtzM- »Ochchfivcht» ffss pM dpiwwmi iPtnlst pifwpk in PADDÜDM AkjHwsswp MCSHWWWCB mAp pM |p^P||||^ppMp et*. A*A SfMtjbtnp wrf^wilpfasPtfitiSiwHltwfe «ch Wt Mtei r - bür jw^sifH Mi pfcp 9ttm ta MM fcfaMt p**ki W C TT -- MW OMI M| «VW CM WM* 0» MM pIwspMt BMd'sälll, m Ereozmh'tt Hab». » dH M den»». v»u in r»aW»Wo a dm Schi vis p«Müno-8Maui«ol1is kvll alle Julien vtme UnterfcMed ck« Partei lm Hiltswerk für Paldttinq vers