Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 25 (1919)
- Issue
- 47 (12.12.1919)
- Date
- 1919-12-12
- Page
- Seite 4 (sequence 8)
- Language
- German
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Striae •teBam| »ur Palästina - Aafdauwoche Dr. f. A«Ufch»r-A-rli»: 2» seiner .Geschichte 8er Jude»" sogt Graetz: ,ftri*e 8er oöllerdetzarschrnben Großstädte. »«lche von der Spitze ihres Glanzes in fm Staub gesunken stad. ist iu ihrem Untergänge so vschmtticht »orden. wie Jerusalem'. Und auch heutzutage ttt noch in Hunserttausendeu xödischer Herze», de» Sehgikncht «ach Zion. di« nie geschwunden war. Wen» stk auch niemals wieder so erDtttfevde Töne gefunden hat. wie vor 80b Jahren in de» Gesängen Jehuda Halevis. Aber auch keine» Juden, der nur historisch «npstndet, kann der Zustand Palästinas glnchgültig fei» Wer sollte nicht Wünschen. daß ein einst so fruchtdares Land, dessen Boden zugleich Blüten und Früchte höchster «nd einzigartigster' Geistigkeit entsprossen find, nach -zwei« tzansendjähngru wechselvollen Schicksalen der Kultur zurück» »gebe, »erden upd fich einreihen in das Gefüge >oi Gtaatsgebilden. das seine Wiedergeburt nah Entwicklung zu »«bürge» der»ächte! »nd wer selbst »on alle« Geistigen »nd Ideellen «bswht, wird zugrben müsse», daß der Wiederansbau Palästinas, der Juden die umsasseudste Ein» wanderungsmäglichkrit bietet, niemals dringender war als Atzt. Zu allen Zeiten der Sündenbvck der Weltgeschichte, ist nun ihre Lage in den alten Ländern ihrer Leiden »nd noch «ehr vielleicht in den neu entstandenen Staaten ein Schrecken ohne End« geworden; und es ist vorauszusehen. Haß Millionen dies« Unglücklichen gaoungeu sein werden, ha» Schicksal ihrer Ahnen zu teil», und über die Länder h» Erd« z» »ander». Die bisher gastlichen Einwand«- Mvßslönder scheine» ihre Pforten vorläufig ihnen »er* Wietzen zu »olle», «nd »nter dev wenigen Mbgllchkttten. hie ihnen bleibe», bürste daher vor allem Palästina, freilich »ach gestriger Vorbereitung. ihnen de» Eingang z» einem »keuschen»»rdigen Dasein gewähren. Ans diesem Bode», her ihnen heilig ist, »erden ihre Kräfte sich frei entfalten Anne», und es ist nicht abzusehen, welcher Segen daran» such für weiter» keil« der Welt entquill en könnte. Dr. WßUtzel« •»HmU«; Bei jede« Mensche», ob Jude »der Nichtjude. der. leidenschaftslos und vornrteilslos. fich ein dankbares und Pietätvolles Gefühl bewahrt hat für den Ursprung, ans welchem, fich das Füllhorn der größten kulturellen Segnung über bi« Menschheit ergossen hat, muß der Gedanke, das Geburtsland dieses Segens wieder aufzubauen. zum mindesten Genugtuung enoecken. Wurde doch dieses Änd »on den Bekenner» beider Religionen, der jüd'schea und christlichen, stets das .heilige', das ^gelobte" Land ge» wannt, das zu «schone, z» alle» Zeiten die Sehnsucht Vieler Menschen gewesen ist. , Denn das in nnd nach diese» furchtbaren Kriege s» stark getretene Sittengesetz, das der Welt dereinst vom Ginai geofienbart ward«. trotz alledem immer der Fels h» Meere bleiben wird, au dessen Klippe» Last« und Ittdenschaft ohnmächtig zerschelle«, wie die brandende Delle Ach bricht, bann wird «an nnmsglich vergessen können, baß dieses Sittengesetz der Menschheit gegeben wurde durch den Jehowaglauben von Jndöa. den Glauben an den t chnigen »nd einzige» Gott, welcher der Entwicklung des ‘ Menschentums so viel traurige Irrwege erspart hat. Wucher sie von Raub und Mord zum gesetzlichen Eigentnmsrecht. von der Fetischanbetung und de« Menschenopfer htnansgesührt hat ans die Höhe der Wertschätzung »nd Veredelung des Menschenlebens und seines Geschlechts. .In seinen Götter» «alt sich der Mensch'. Denn diel wahr ist. was erst für Gefühle wüsten sich bei de» Gedanken des Palästina-Aufbau» in den Juden regen, mckche den wahren Gottesgedanke, iu die Delt hinausgetrogen haben. Eitel Freude und Jubel müßte jedes Dhische Herz erfülle» bei de« Gedanken, di« Stätte Itteder anserbaut zu hoffen, an die fich kaufend« seiner heiligste» Erinnerungen knüpfen, die fein kindliches Gemüt erwärmt, bi« Phantast« befruchtet haben! Das ist bar jüdische Bekennertum ohne diese Erttmerungen! In unsere» Vätern nnd Großvätern lebte« t woll und ganz; wir sahen es. wenn heiße Tränen ihre »gen netzten, hei d« Wiederkehr des koges. an de» Jerusalem zerstört worden ist; wir sahen es an der Inbrunst ihres Gebetes: .Und führe uns zurück nach Deiner heilige» Stätte!' Sollten diese Erinnerungen, bloß weit bald 2000 Jahre seit ihrer Verleheadigung vergangen find, weniger lebendig in uns fern als der blaue Himmel van Griechenland mit der Akropolis und das Worum Romanu« mit seinem Capitol k Der Sinai mit seinem grüßten aller Propheten, die Cedern des Libanon »nd das Heldeotu» des Königs mit der Ltzra. besten Psalmen noch heute das überragendste Monument frommer Dichtkunst find, die Mauern »o, Jericho mit ihrem tapferen Streiter Jofua, sollten weniger unvergeßliche und nnvergäugltth« Bilder unserer Gefühle sein? T»rt find die krüger der Ewigßeitswertr, die fie der Menschheit übettiefett haben, von der Delt verschwunden. Hier leöt das Volk der höchsten aller Menscheawerte. ein Noll, das um dieser Werte willen geblutet hat wie kein anderer«, und sollte vergesse» können, daß es auch dereinst ein eigenes Land und eine eigene Geschichte gehabt, nicht von weniger historischer Erhabenheit wie andere größere Völker? Dieses Land wieder aufzubauen und es zur wohnlichen und arbeit^reudigen Heimstätte zu machen, ist wahrlich des Schweißeder Edlen wert! Wert ist es allein schon des Hochgefühles wegen, das dieser Plan auslösen muß bei allen denjenigen, die ihr ganzes Lebe» lang ebenso ehrlich wie vergeblich um ihr Menschenrecht gerungen und gekämpft haben nur mit dem Ergebnis, tägttch und stündlich blutenden Herzens ihren Mannesstolz gedemüitgt zu sehen, weil fie doch nur als hie Parias der menschlichen Gesellschaft bettachtet wurden. Sie »erden ausjubeln in der Hoffnung, das Land dereinst in wohnlicher Gestalt wieder ihr Eigen nennen zu können, in welchem fie und dereinst ihre Nachkommen sagen dürfen : .Hier bin ich Mensch, hier darf ich'« sein!" Dir Srmzra des FremdenrechtS. Vom Verband der Ostjuden in Deutschland wird »ns geschrieben: In jüngster Zeit wird dieses Thema in der Presse, städtischen und stroklichen Parlamenten und in den Reihen ernster Politiker vielfach erörtert. Diele merken kaum, daß dahinter fich eine «usgesprocheue judenfeindliche Tendenz versteckt, lledevrll zeigt es fich. daß man nicht die Fremden, sonder» dir Ostjuden meint Es wirkt beschämend, daß daß in vielen öffentlichen Versammlungen und Stadtv'er. tretungen Beschlüste gefaßt werden, die Nationalversammlung zu ersuchen, ein Gesetz zur Verschärfung der Ostgrenzen vorzulegen nnd Maßnahmen zu schaffen, um die Fremden unter eine besondere Kontrolle zu stellen und ihre Anmeldung zu erschweren. Dabei ist die Grenjs des Ostens seit Monaten bereits gesperrt und die Einwander' »ng schon heute bereits sehr schwierig. Die Wohnungsnot muß dabei heihalten, um den antisemitischen Geiß dieser Bestrebung zu verhüllen. Häufig scheuen fich die Redner nicht, die Juden des Osten« als Schwindler anb Verbrecher zu bezeichnen, ihre Fernhaltung im Jntereste der Moral zu empsihlev. Der Verband der Ofijuden in Deutschland, der ins Leben getreen ist. um die wirtschaftlichen. kulturellen, sozialen und moralischen Interessen der in Deutschland lebenden Ostjnden wahrzunehmen, hält es für seine Pstichl. die Öffentlichkeit über die wahre Sachlage aufzullären. Zunächst ist di« in letzterer Zeit häufig genannte Zahl von 70000 fremden Juden in Berlin ungeheuerlich über» trieben. Wir glauben gut orientiert ju sein, und wir schätzen die Zahl der seit April erngewanderten Ostjuden in Lettin auf höchstens 7000-8000 ,m. Die meisten von denen find Arbeiter, die fich bis zu» Beginn des Krieges redlich in ihrer Heimat ernähtt haben. Sie kommen hierher, um Arbeit zu suchen und unsere Or«anisation ist bemüht, die meisten nach den westlichen Industriegebieten zu befördern, um ihnen dott Arbeitsgelegenheit zu schaffen. Litte von ihnen hat di« Furcht vvr Pogrome hierher gesühtt. und viele suchen vor dem rusfischeu Bolschewismus Zuflucht in Deutschland. Vittfach find sie direkte Opfer ihrer deutschfreundlichen Gefinnnng und werden von den Pole» wegen dieser Gesinnung ihrer Heimat verfolgt. Die Bezeichnung .lästige Ausländer' paßt aus btcie Heute schon gar nicht, denn fie fallen weder der Oeffentlichkeit, noch den Behörden, noch öffentlichen Armenkaffm zur Last. Cie »enden fich ausschließlich nur an die jüdischen Organisationen, die ihnen nach Kräften zu helfen bftrebt find. Deutschland hot es stets für sttne Pflicht gehalten, den «»ständigen Elementen des Auslandes feine Lore zu öffnen, und es liegt um so weniger Anlaß v»r. mit dieser Tradition zu brechen, als es fich um direkte oder indirekte Opfer des Kriege« handelt. Dies« Leute finden zumeist Unterkunft bei Verwandten oder sonst ihnen nahestehenden Personen, in Räumen. die sonst für Vermietungszwecke gar nicht in Betracht kommen. Sie ttagen also sicherlich nicht dazu bei, die Wohnungsnot zu vergrößern. es ist auch gänzlich unwahr, daß bi» Schwindler und Verbrecher fich aus ihren Reihen rekrutieren. Die Leute sehnen fich nach Arbeit, und find glücklich, wenn fie ttne Beschäiütznag finden, die fie ernähtt. Die ganze Angelegenheit ist ungeheuer aufgebauscht, um fie künstlich zu ttnrr pttitischen Sache zu machen. Es liegt unseres 'Erachtens gar kein Grund vor, hier gesetzlich ttnzugreifen, und ein Ausnahmegesetz gegen gänzlich harml,se Nusländer würde schlecht zu» freiheillichen Zug unserer Zeit paffen. Auch ttne pvlizeiliche Erschwerung der Anmeldung für diese Flüchtlinge des Ostens würde nur überflüffig« Arbeit und Mühe schaffen, und die Strafe der Leberschrtttung dieser Verfügung könnte leicht solche Elemente treffe», die nur aus Mangel an Erfahrung dagegen fehlen. Rundschau. $tcam*0«li«raK§ ia der ßrcli»rr8r»rl»dr Berlin. 5. Dezember. Di« letzte Reprüsentanlenversamwlung brachte die seil lange« erwattele Revksivn des Stenerwesens ia der jüdischen Gemeiade. I« Jahre 1-8wurde von de» damaligen Repräsentanten Lewinski beoattaat. den Tattf für die Gerne iukstenern dahin abzuänd«rn. daß die Steuern nicht mehr in Anteilen »nd Sinkommea der Steuerpflichtigen. sondern in Inschlägen znr staatliche» Giokommenßener erhoben werde» sollen. Vach langen Beratungen, in denen von all«' Parteien in den Gemeindebehörden di« Reformbedürstigleit des Steuereihrbungsweseni fefigestellt wurde, ist beschlcffen worden, diesem Anträge zu eatsprechen. Mit dem VI. Nachtrage ^um Gemeindestatut, der bekanntlich die Drrbefferung des Wahlrechts gebracht hat. ist auch die Ctausftogr geregelt worden. Seit Juli d. Jg.. aGv sttk der Besteigung der Statutenrevifion durchbi« Caffichtsdehörde. find demnach di« Gemttndeabgaben nach Anschlägen znr staatlichen Eiakommenstener zu entrichte». Durch den Nachtrag zur Gemttndesatzuog ist auch dos van der Reprüsentantenversammlung ongestrebte Recht, dtt der Festsetzung der Steuern mitiuwitten. ebenfalls Gesetz geworden. Der letzten Nepräsentantenfitzung lag nun die erste Steuervorlage de-Gemeinde-Vorstandes vor, welche nach dem neuen System aufgestellt wurde. Für die wichtige Allgelegenhttt waren zwei Referenten bestellt worben. Repräsentant BenaS Le vH. der für den Ausschuß für Steuer- und Rechnungswesen sprach, hob hervor, daß b» Reprtsentantenvettammlung in diesem Jahre zum erste» Male zur Mitberatung der Steuerleistung der Gemeind«» Mitglieder berechtigt ist. Repräsentant Levy gab ferner Befriedigung Ausdruck, daß die neuen Besteuerung»- grundsätze den modern sozialen Gesichtspunkten Rechnung ttagen. weil fie, ohne die wirtschaftlich statten Steuerzahler erheblich zu belasten, die kleinen Einkommen schonen. Die Vorlage des Vorstandes stellt ttnen. erheblich höhe«» Lteuerbedarf der Gemeinde als in dem Vorjahre fest. Bei der im April d. Jsvorgenommenen Ausstellung das Haushaltsplanes war rin Steuersoll von 6 515 975,45 Mk vorgesehen. Dieser Betrag hat fich jedoch berttts jetzt als unzureichend erwiesen, da durch Beschlüsse der Gemeindebehörden bis jetzt schon eine Reihe von Ausgaben in dedeutender Höhe außerhalb des Etats bewilligt worden find nnd »eitere sehr beträchtliche «ußeretatSmüßige Mehranögaben im zwttten Semester dieses Rechnungsjahres zu ermatten find. Di« Gesamtsumme dieser auAnetalsmäßige» Ausgaben, die dnrch einen NachtragSetat durch entsprechende Erhöhung der Etatspofition .Unvorhergesehene Ausgaben' nachträglich in den Etat aufzunehmen ist. ergibt fich ansjolgenber Aufstellung: 1. Durch Gemttndebefchlnß wurden als Unvorhergesehene Ausgaben bewilligt 1546914.38 Mk. 2. Dazu kommen wtttere Bewilligungen und Ausgab»: Gehaltszuschlag für Beamte für die Zttt vom I. Januar bis 31. März IS20 120000 Mk., »orausfichtlicher Mehrverbrauch in den einzttne» Verwaltungen (nach dem Ergebnis der Halbjahrsanfstellungen) 552 400 Mk. vorouSfichtliche weitem Nachbewilligung für unvorhergesehene Ausgabe» im zwttten Halbjahre 624 000 Mk. Ausfall an Stenern 800 000 Mk.. insgesamt 3 642 416.36 Mk. Die Etatspofiti»» .Unvorhergesehene Ausgaben' ist demnach entsprechend zn erhöhen. Im Etat find 250000 Matt vorgesehen, sodaß für die Deckung ttnes Mehr« Verbrauches von 3392416,38 Mk. gesorgt werden muß. Zu dieser Summe kommt noch der laut Haushaltsplan durch Mitgliederbritrüge aafzubringende ttatifiette BettM von 5515075 Mk. sodaß im ganzen 8-083-1 Mt aufzubttngen find. Znr Ausbringung dieses Betrages «ntz zur SloatSeinkommensteuer ttn Zuschlag von 89,96% erhoben werden. Ta- Gemttndestatut läßt die Möglichkeit zu. bei einem Steuerzufchlag, der mehr als 80 % bvtrügt, von de» Einkommen zwischen -00 nnd 1800 Mk. nur 25 •/. zu erheben. D«n dieser Vergünstigung s»A auch jetzt Gebrauch gemacht werden. Herr Levy erläuterte «n einigen Beispielen die Löittuvg der nenen Stenervorlnge. Die Erhebung von 40 •/• Gemeindesteuern würde nach dem alten System einer Besteuerung von l.v •/» vom Einkommen entsprechen. Bis zu ttnem Einkommen von 5000 Mk. werden die Sttverzahler infolge des nenen Deranlagullg-modus »it ihren 40 der Einkommensteuer jedoch nur 1 •/, von ihrem Einkommen zu ent' richten haben. Btt 6000 Mk find -0 Mk mehr als nach dem bisherigen Satze zu zahlen. Bei 9000 Nk. find 100.80 Mk. zu erheben, während btt ttner Veranlagung nvch Prvzentsützen vom Einkommen btt der erforderlichen Ouote vvn 1,6 Prozent schon 140 Mk. ft zahlen wären. Am Schlüße seiner beifLllig ausgenommen» Ausführungen konnte der Redner feststellen, daß di» Berliner Großgemeinde auch nach den neuen Vor» schnften immernoch die niedrigsten Steuern von all« jüdischen Gemeinde» in Deutschland erhebt- Der Korreferent Stadtverordneter Dr. Levtz gab ttne ivtereffantt Leber» ficht über d«s Anwachsen der Sttuerbedürfniffe der Ge* meinde. 1907 betrug dag Steuerfoll 2193670 Mk^ 1913 stieg es zum ersten Male aut rund 3 000 000 Mk.. 1915 waren rund 3500000 Mk. 191s schon 4008831 M«tt erforderlich. Mit dem Steurttoll wuchs die Steuerquote. die 1907 noch 11 Zwanzigstel, das find7Zehnttt va» Hundett detrng. auf 9 Zehnttt vom Hundett und 1914 auf 1 */• wie 1916. Die Erhebung der Steuerquote durch Zuschlag zur Staatseinkommenßeuer ergibt für ben übem wiegenden Tttl der Gemeindemitglieder trotz der Erhöhung der Gesamtsumme ttne Herabsetzung der Steuerlttstnng. Während früher bei eine» Einkommen von 1200—1353 Matt z. B ca. 12 Mk. Mteuern ererben wurden, stütz jetzt ^nur noch 3 Mk zu eattichten. btt 2100 Einkommen statt 2 t nur 12.40 Mk Btt den 6taf» bis zur Höhe von 5000 Mk. ist durchweg ttn« ErmößrgnnW ttngttrtten. vei 3500 Rs 9000 Mk Einkommen E«tt|t die Erhöhung 9,20 bis 15,80 Mk. btt 10000 Mk beliuft fich der Mehrbetrag aas 20 Mk. btt 90000 Mk find 40 Mk. bei 20000 «k. 60 Mk. btt 50000 Mk 204 Mk. bei 100 000 Mk find 600 Mk mehr zu entrichte». Or. Levy' schloß mit dem Wunsche, daß drejenitz« Mitglieder, die eine Stenererhsthung erfahren haben, diese rm Jntereffe der großen Ausgaben, gern tragen »erde». Die Steuervottage wurde alsdann einstimmig angenommen. -- (3«rtf. I b.