Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 25 (1919)
- Issue
- 49 (24.12.1919)
- Date
- 1919-12-24
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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Ul» no BedHnea bei «qicbung «nb f«Mr Hr »Mige «mos» in, Nnszebeu unb Wli^tntrib bet IBfuteinbe muh bei befrt» SniKtffe bet Staue« a» jüdischen «cMtiiififefttUben engeren. Sie wichtige frage. sie die jüdischen Staue» «iebet Zu ei»et tätig« Lettnahme au jüdisch« grauen herangrzog« «erde« Ibuue». bebaabeüe Rabbittet Dr 8t»i» «ul Seidig in entern Satttage bes hiesige» Üileraturvereinl. Lau dem Programm einet grvhzügigm ttligiist» frauradetvegung im Juden«»« versprach bet Rebntr sich fine Geluuduug und Reudelrduug bet jüdisch« Fukuust. Marburg. Wie die Antisemiten baß Handwerk fürder». Die a»tise»ilis<he Agitation üdersHernrnt die Fensterscheibe» uaseeet Stab! mit ihren gehüffig« Flugzettetn Die Skttglieder bei Deutschna«, anale» Schutz' unb Trutzdundes bemühen sich eistigst, Werbeplakute an die Fenster bet SeMlbtang. insbesondere an die Labenscheibe, bet jüdischen Beschüstlleute Zu lieben. Auch antisemitische Hetzzettet «eiben zahlreich an die Seusietscheiben geklebt. Der llnsug hat sich derartig gesteigert, bah der genfteitzutzer der Stadt Marburg sich gezwungen sah, eine Anzeige in de» Zntange» zu veriffeuUichen, bah er in gufwift die gefütnungltieue» Zettrllleber gerichllich belangen Würbe, da er durch ihre Tätigkeit eine sa grahe liebte* «beit beUme, bah er sie nicht mehr belob Ligen lbnue. — dn Zeichen bafflt. Die die Seuiftbnationalen bas unterstütz«. HattingetnRnht. Der .neutrale' Jugenbbunb. «er besieht ei» Jugenbbunb, der offiziell jede politische Betätigung und Trädenz sblehnt, aber nur Mitglieder ausntMMt, hie .deutsche» Stammes sind.' Untätigst Meldete» sich zwei jüdische Schüler zur Ausnahme in den Inaendbunb, Here» Besuch jedoch obgelehnt wurde. Bis bäht» Hütte der Verein ln den Räumen des Renlgynwasiums getagt. Diese Berechtigung wurde dem Lettin Wtzagen, «eil der Later der jüdischen Schüler gegen den Ghtsschtuh seines S ebnes prrüestiert hatte- Der Verein ^jngenbbqnb' protestiert gegen diese Mahnahme und dsoHkirrt seine .unpolitischen Tendenz«', wobei die Vor» des Juden tu ml zu scharf« antisemitischen mach. Dm Hattinger Jnganbbnnb .deutschaatianale |hi ebenso uupol »»politisch Zu sei», wie der , Rostock. »ntisemitilmnl bei der Fünshnnderthrseier der ff " ' ' ' »nb Dwhwoüft» I letzt, jam Ausbrnck lamme» afnswr Mbnek» <oh» tm Betra, : Rastacker Universität. An dem feietan dem auch die jüdische Studenten- .Hanseata' teiluohm, würbe» 14» big 18 jührtge . t» gewgrheta die bin Jude» mit Spott-, »nb Drvhwait« überschüttete». Tuch hatte «^jüdische Stubentenperblnü^ül kämmen Z» lass«. tbenf» gab« DtitfaBe» Z»m Ausdruck, all des bemaktatischM Landtags - Betrage non 85000 SU. ernib bet Stoatsmtnistet Eibkopich die Errichtung ükhrsiuhls für semitische Philologie bekann^h " ' ' ‘ ~ nlaffang Z» einer Verhandlung rsammlung. Die Redner der Warft» de» Professoren der Uninersität die Duldung dieser, die Ruhe der Stobt > dos Lebe» der jüdischen Einwohner bedrohenden »nl- Ze» not Prosessor Dr. Reincke-Bioch erklärte dir Uninersität bikge die Lorgänge durchaus es stt 00» der Universität und den Lehranstalten > ates getan worden, um eine atztisewitische Pvop^ouba »»ler der Studeuteuschoft zu verhindern »nb Hg Btwegung Zu tmtabtUen, doch besitze die llnioersilät stR vprtomwnme ouherholb der Anstatt leine Machtmittel gegenüber de» Student«. Der Dringlichkeilsantrag wurde üus dem üuslande r ********** ► 0 ****************** U» »t* » «»ristattisch» Gin«ondor»»g. €in •eHententf, bet jede Nnwandrruna nach den vereinigten Staaten für die -eit oo» zwei Jahre» ausheben will. ist oo» dem Kmegrrhrnilglieb Johnson aus Dashingto» eingebracht worbe». Diese Mahnahme wird pon der amerikanische» Ardeiterfkberntion untmstützt, welche seit viele» Jahren die sitnschränlnng der Sinwonderung als einen «esenlliche» Patltt in ibtrm Programm vor gesehen halte. Die republikanische Partei unterstützt die von Johnson vorgeschlogene» Mahnohmen. welche auch die Zustimmung vieler demokratischer Partnmtaner haben Lin anderer Lorschtag, die Hansa» Immigration Stil, wird jetzt diskutiert. Segeustand dieses Lorschtadie tiawanderung aus irgendeiuem Saude ans süns der schon »an diesem Lande in dm vereinigt« wohnenden Levblkeruug zu begrenzen. Sie schlügt vor, bah Repräsentanten der amerikanische» Simvanderungs» behbrden in asten fremden Ländern stationiert «erben feien, um über dir Zahl, die Srzjehnng und den Lharalter jedes Linwonderers zn entscheide», so dach er bei seiner Ankunst in Amerila dem Distrikt zugesührt «erden kann, wo seine Larbildung »nb sei» Berus am meiste» nottut. Inzwischen hat Präsident Wilso» dem Nötigtest vorgeschlngen, dost dal System des Reisepasses für ei» Jahr nach Friedensschluh ausgedehnt «erbe» soll. Das System des Reisepasses ist eine Methode, »m .Unerwünschte' vom Lande sernzuhalten. Die Art seiner Durchsetzung hängt pon seiner Jnterpretotion durch die offizielle Regierung ob Diese Mahnohme verhindert bis Augchbrigen der naturalisiert« Bürger ober auch die nicht naturalisierten Bewohner nicht an der (imnbttuag tat das Land. Jedermann, der glaubwürdige'Leut» i» de» Bereinigten Staate« stnden kann, um seine» Chornkter z» bezeuge» und >» arantieren. dah er nicht dom Staat zur -äst solle» wich, die tdaubml erhalte», elriuemander» <s ist Z» . -r— . . Durch. wird gatanl hoffen, dah die »unahma diesm^mpsttzlnno die D l*** >) fU* dem BmiMgr SaMtaMtb*» tt» auttsernttischer Buchhäutzlre. In der HrrtJche» ä. Sieboukursürstenseite, -SMtlteRRschrichte». »b» AG tmumu Wr 1—i| Vk «Mf: — ff. 11 •fett*' (i«Mn, fhdt^T vmtz («tarn, GGchße. tfQ, Stttn teafee, lat «i, (um, iMMlt 17. MAM hWt: u H. 11 tuf- Persönliche«. Or. f. flitkii- •«{««*■«. Im 18. Dezember feiert der jüdische Belehrte Rabbiner De. Dhevdor in Bojsuomo seine» 70. BebnrtRng. Im 88. Dezember 1811 zu Schmaleningken in Osichre»ste» I& Mbbi»i(*e Ttort “ geboten, erhielt er sei «rbildung auf dom geboren, et Breslauer Seminar und wurde später noch I in Brvmberg u»b Berent Rabbiner in Bojauoma. WO er seit langen Jahr« wirkt. Ttzeodarl Hauptarbettsgebiet ist der Midrasch und man kann Wohl füge», dost leine Arbeit« aus dies«, Bediele bahubeMend gimiebin sind. Wiehtiger »och als seine wiffenjchastlich« Arbeit« über b« Midrasch. Me vornehmlich i» bet Lrnnvschin .Stonatsschrisi' erschienen find, ist die Insgabi,»0» »ereschit Rabba, welche sr selbständig »nternsrnw« Hot 8»or ist er bon jüdisch« Gvsestschokt« »nwtSützt worbe», ein« Verlag hat er aber für dieses so «ichlige Werk nicht sind« Kerne». Seme Aobgabe des Bowtchtt Rabba, welche bis zur neun»« Liese« ng gedieh« tsh stellt nun noch dem übereiustiwmeetd« Urteil brr gtlemü« Fachkritik ei» wilsenschostliche Tat da». Ist stv doch der erste oltrobbinische Legt, dm i» »ahrhast Msseetschostlicher Meise mit Hewnzichung oster literarisch« Hb kritisch« Hilfsmittel hireMgegib« worb« t». ' Rnmmeutar hat die ungeteilte tkuerl kreise errung«. Hoffentlich ist w dem dost er, nachdem her Krieg ei» »hfimüigi durch die «nmüglichchth Handschrift« z» , bracht hatte, nunwebr lck» Wert nrffichdet. Und owh diele Feil« soff« ein Mahnrns 0» alle Kreis, lma. Wo wahryajte jüdische MlsseMhaft z» schätz« miss« *ph . gen, bamit sttziedve ohne weg« der moterl bosongü zu sei», . Dirn ' i der Cd»- jober, ab « »H Rg Buchhandlang hiersütst. im Schanftnster -« «4 “ desSentra lesyt. et» Mi eg u»d ftags» b» Inhaber, aas Mn Sdeba bm BeväSerung geneigt sei, die Schrift« Ww u ygt jk wk btt flttbfm UM ttirftlfl fartt nicht bereit, da »ach dies« Broschüren bei sonders gefragt würde web da er sich im übrig« mit dem Inhalt der Schrift« iw «inktang befände, zur Atantnü unserer •cmeubemitoliebet Bsetrog. Am Dienstag, b« »0. Dezember, abend« 8 Uhr, wirb in der Reu« Bbrft Herr Dr. Rottza» Bsrnbauw-Fürich über die »Wege dis Bottesnolke»'' eigen Bortrag halten.' B. ist Benorulsekretär der .Agudos Jtsroel und »eilte bis bot kurzem lange Fett in Litauen zur Organisierung der Orthobagte- - - In der Jüdisch« KuusMusstelung, Schwvidnitzersir.. Lrle Karlstr., spricht am Sonntag, M» 88. b. Mts., 6 Uhr nachmittag, Frl. De. Kütt Resenthol über .v)e jüdische vücherscha» »nb ihre Fiele'. Borachow - Bebeukseter. Der jüdische Kulturverein .Borocho«' veranstaltet aus Auloh des zweit« Lodestagps vorochows ei« Bedenkseior. Rttzrvs Im Jn seroteuteU. strbern » Anssicht« sein« vebenswerk zu Lude führ» de» bischeiden« Belehrt« gewünscht, dm! «bet doch teieraut, ei» wotzrhast Ihm ' F» trglb»«b»rt IÄ « Wm . . S* i bmlrtUmi» «Kitz. bm tz» Rrtiglinbi nach als tfcfei des Krieges giüllch» Ms» Dheobar t» tzoAer «Ettt des »brpms Hh drsBeistts »och lmy^e jWntaf i» seiam «al«M Me jtldische ■iflnl 111» IlblkK. OW» Das« 31 f. UM r? illchala 36 71 4 5 |0»l«Ji 44MF | Soba dl lirt Sehorgan« Versagen,^ Oftiker Garai, bKamrai „Barecbow“, Breglw . ZT. Oexbe. 1910,7-/, Uhr abosOt, (■ Sdkdaiy» Sul, Karlstr. 48/49 ta Protraaui Arnold £vd(. RoaeuMd v a. pB«r«di»w# «da LcBca utt Schaffend i 1JS bla 4^0 to deo Bucb- , Katar., Mqrar. Kartaputz. j Robert Beil BanWiaun Breslau I Hr.B* Imii Kdttdi Tba»i 3oaaab«a4, d. 37. Oe^r. pAnkdkh Hlk Uhr Rabb. Or. SMoaaehat Prata(«adL Um pftatfikfcand mWrekhea Cnäktoca bittet Der Vanlaai Sonntag; dmm 38 Omnba; aaebmlh« S Ubr, M dm jüdlaO« Annmnaetelln»». Sdnaidntocnir, E.ta KoriunS« VORTRAO naMOt. sät» Roaaatbal: „Die jüdische BBcherschau : aad ihre Ziele*4. ln dlskrogor foinmr Form tmettglttell vor nehraa limeHtitche Heiraten «eLdcacntgnKrtlMB gut eingefOhrte ioeneL Htlf«U»m«IHluiig Fm Iihw hfB FmdeiraeUMer KofPespondeot dar flott MmcWm ead attuojraftettt hen bd bobia Othalt wü&dm pm nhtt goadi lm Btnehft «ahi, HaibertUdl, tcklmhmkkl» JH»He. ffmhntmr 8 *tms* *, am äm Otrtkntr. alt | Xindercrrzt! | ssMmeüet 1-V NtdmFtmmrnmd mrU-nV. 8 I Tä-om* mm. 1 I J)r. mtd. 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