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Jüdische Volkszeitung · 1918-10-18 · 42 (18.10.1918) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
24 (1918)
Issue
42 (18.10.1918)
Date
1918-10-18
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Myche voUqMag. Gemeint eAnzetger. Veert«, h«, ,8. M. m. 42 Vertreterin-»»- der hsntplfkelle fßr Ver«srb«ratv»g der 2»d«>. >« Govnlog den 6. Oktober fand in Berliner Gemeindehaus« die erfle öffentliche Konferenz der Vertreter der öttlicheu Bmatuug«strlle» sör dt« Berusswaht der Inden in Deutschland statt. Die Sitzung war »on Vertretern an» alten Teilen Deutfchlandck desxcht. Eine Bear ü ßungsan lprack.e »M geschästsfuhrende» Vorsitzenden, Sewmbeial» P l o I k e, wiM ans die WtchUgketl der Ausgabe hin, der fich die B. rnssbmatuugiftelle widmet. Ihre veftrebziugen stellen den ersten versnch dar, in schicksalsschweirr Zeit jüdische Menschen, tkonomle zu treiben. Die »gewtioheil hat in kritischen Zeilen ein Recht ans Kntttlnahme an der verusiwahl des Einzelnen. Die besondere Aufgabe der jüdischen Bmussberatnng ist dle Rutzbarmachung von Krästrn, welch« die Gesetzgebung stnflerer Jahrhunderte ttngeengl halte. Bred.G »I d m « n n-H«iford erdrterte i. auisührl. Reserat die Ausgabe» der örtlichen Beratung« st etlrn. Dle örtlichen Bmntunglstelle» haden ihre Organrsation weitgehend. autzubauen, Vertreter deltcr Geschlechter unter möglichster Berücksichtigung aller Berns« zur Mitarbeit heranzu- »iehen und für nsordmlichr Fachauödildung ihrer Mitglieder Sorge zu tragen. Jeder Beratung ist die Entscheidung eines Arzte« zugrunde ,n legen. Di« Beratung >,°t plannätzig durch persönliche Eiuwlrtung zu eisolgen sund ist indloiduell zu gestalte». Die Zusührnng zu manueller Betätigung ist weitgehend zu sördern, doch sind Zwang und gewaltsame Beeinsiuffung zu vermeiden. Tie Belätlauog in der mittleren und unteren Beamtenlausbahn ist in bescheidenem Umsange zu erstreben. Jede Beratungdstellc arbeitet Hand in. Hand mit einem Stellennachwett. Bel kahl de« Lehrherrn soll besten Tüchtigkeit, Ruf und Charakter autschlaggebend sein; dem Lehrling ist die Möglichkeit seiner religiösen Betätigung zu wahren. Die Beratuugtstellcn haben mit ihren Ftrsorgedesohleneu in virbiudung zu bleiben. Die Riedmlaffong«. Möglichkeit jtdlscher Akademiker, Handwerker. Gönner, Land. Witte Ist unler Berücksichtigung der örtlichen Leihättniffe weitgehend zu fördern. Bei Berufswechsel ist die bisherige Tätig, kett und die Riederlaffung am Orte derselben zu berücksichtigen. Alle Bestrebungen de> Hauptstelle sind nachdrücklich zu fördern. Rechtöanw. Bau u>-B»Iin zeichnet »I» Korreserent ein Bild der Zukunsisarbttlen der Beratungsstelle«, al» deren wichtigste Aufgabe er e» bezeichnet, den jüdischen Bürger» ihren Platz im Kirlschastllebrn Deutschland« zu sichern. Der Redner nöttnt di« Aussichten der einzelne» Berufe und stellt de» technischen Berufen eine besonder« günstige Prognose, weil tech»isch aulgebildet« Kräfte bei der Beseitigung der Krieg«, schäde» im In- und »»«lande stet« lohnende« Brot si»de» werden. Di« Hoffnung, jüdische Techniker in grotzer Anzahl t» Ottcut atmzubttngrn, ist im Augenblick »ich» realisierbar, weil sich bin Eid««,>»»» »a» SM mH geamwäni, »ich» absehe» läßt. Wenig günstig find die Auösichle» ln »er Miltlernt uud unteren Beamteulausbahn. Al« günstig bezeichnet er die »««sichle» jütischer MllUäraiwttter. Wünschentwert ist auch dle Zusührnng zur gehobenen Ha,«i»dustric. Eine brnaenbe Frage, deren Lösung dt« Bist, sich angelegen lassen sei» muß. Ist Versorgung der berufttäliae» Kraue», , welch« durch Rückkehr unsrer Krieger au« de» wännerberusen, die sie gegenwtttlg autfülle», verdrängt werden. Milwtrk»ng der Frau«» de, der Beruslberatung u»d die Frage der Propaganda für di« neue Einnchtuog bedarf ebensag« der Erörterung. Robb. Dr. K a«I t e r-Da»zig beanttaat, die Hauptstrüe möge Schtttte unternehmen, um »rundsätzlich ein« Bettretnng der jüdische» Rrligionsgrmttnschaft auch in de» ossijleleu städtischen Bbst. a» de» höheren Lehranstalten zu bewirke«. Für diese» Antrag sühn er äußerliche, repräsentative, wie iauerliche Gründe an. Btt alle, öffentlichen Einrichtung», btt denen el» konfefftoneler Gefichttpunkt in vcttacht komme, kann. Ist die Berücksichtigung der Jude» prinzipiell zu fördern. Die Teilnahme eine« ständlge» Bertrtter« an den Sitzungen der allgemeine» Beratu»g«stelle würde auch die Arbeite» der jüdische» Bb. befruchte». Fra» Justizrat M e h«r-Berlin bringt als vettreteri» de« Jütischen Frauenbund«« terc» Wünsche zum Autdruck. Sie fordert Tren»u»g der Bst. für die männliche und wttbllche Jugend. Dle Beratung der Mädchen soll »»«schließlich durch Fra»e» erfolgen. Zur Beratung der Knaben find auch Männer hinzuzuziehen, doch wird die Tttl- »ahme »»» Frauen auch hier al» wünsche»««»! bezttchnet. Die Tätigkttt der jüdffchen Bb. soll sich hauptsächlich aus die Ppegnisch« Fürsorge erstrecken, während die ttgentliche Ber»tu»g btt der Berusswahl durch die iulmkonsesfiouellen Stelle» erfolge», weil Mtf« eine größere Erfahrung, rttchere« Material besitzen al« die neu gegründeten jüdischen Einttchtunge». L a « k a r-Hamburg »tuscht ednesal«, daß die Beratung der Mädchen in der Hauptsache d»rch Frauen, erfolgt, jedoll sollen in alle» Fällen «ännlich« Berater di« wirtschaftliche» Ausfichte» der oorgttchlagenen Bnufe prüfe». Direkt. Alexander-Pttne hielt e. i»sormlerend. Borir. üb. d. »»«sich«, d. jüd. Jugend i. Landwirtschaft u. Gartenbau, bejaht« die Eignung der Jude» sör dies« Berus«. An ftühere» Rißerfolge, trug die mrgenügende »»«wohl de» Material«, ma,- gelhaste Autbildnng Schuld. Die Arbtt» soll in der Schule rinsetzen, Handsettigktttluntetticht »nd Gattendau in ihr Pr», mamm aufnehmen. Die «ntschastlichen »utstchteu im neue» Bnufe sind günstig, wenn de» »nlwärtern genügend Land zur Bmsügnug gestellt wird. Die jungen Leute sollen btt tüchtig«» Laudwitte» »dm Gärtnern auögedtldtt wmde«. Da derattige bilttt werten. Rach Abschluß dm Lehrjahre wird ihnen ttn Zeug»i« autgestellt, da« sie zu Gehilfen macht. E« wäre nwünscht, noch eile jütische Gullwittschast z» schaffe», welch« wtttme Anlbiltagsmöglichrttte» - tätet, kenn die grobe» Organisationen neben de» nötige» Kapital da« rrsordmlithe Areal bttchaffen würden, würde ein gettgnetm Weg geschaffen lei», | um die jüd. Jugend in Deutsch!. bode»stä»dig z» mache». Geh. Baurat Fraenkel-Berlin betont die E!g»»»g dm Juden für Bartenda», dm, ihnen mehr noch all die ,r»ße Lanöwlttschast die Möglichkeit biettt, erneu befriedigende» Beruf zu finde». Lihrend die große Landwirlfchof» dle Einztt- Anfiidlung in eium fremde» Umgebung bebingt, können Bättum stuf lleinerem Tmroin angefiedelt wmde». Die rtumlich« s Räht »»derer Inden erleichtert da« Aushalten. E« wäre wünschenswert, »te ersten Ansiedlungtvaiuch« in Süddeuischland zu machen, wa es kleinere Gemeinden gibt, die zwar »och alle Gemeinde-Einrichtungen unterhalte», deren Bestehe» jedoch durch Abzug vieler Mitglieder bedroht ist. Durch Ansiedlung jüdischer Landwirt« könnte diesen"neue LebmMkrast zugefühtt werden Darauf setzte lebhafte A»»Ipr»ch« ei». Rabb. Dr. Jacob u i! befürchtet, daß dle Bnatung allein ttne» .«efenlltche» Einfluß i auf die Frage dm Beruf«,mschichtuig nicht gewinne» Wilds E» stt »udedingt notwendig, ttn Ftnanzinstrument zu schaffen, da« dem jüd. Mlltelftbnd de» Dastt»«ka»tpf erleichtett. Durch Gründung ttner großen^jid. Mittelftandsbaak wirb der jüd. iHaodwmkerstand weltbewerdäfählg erhalte». Die große» Geseslschasien, an der Spitze dm Hllfsverttn der dmttfchen Judä». dm t» Polen eine Genoffenschafttbank gegründtt hat, müffsn Einfluß uod Mittel hierfür zur Verfügung stellen. Rur aus diesem Wege sei e« möglich, die Frage der Berufs»»- fchichtung mis Erfolg zu lösen. Justlzrai Magnus bekämpft de» Pttfimiömut, de» vorredntr in dee Frage der Berus«bmalu»g»ftele an de» Tag legt.! Er betont, daß d. Begründ»»» d. Bbst. nicht au« jüd-, sondern au» allgemttnen Gesichtspunkten erfolgte, daß dle g«. samtt Bevtlkmung Denilchlanss ttner Umschichtung dedars, da manche Bnussstände infolge dm wtnschasllichen Entwicklung dem Unleeganae geweiht sind. Dies« allgemeine Tatsache gelte vor ollem auch für die Inden. Die Bmatung»stelle »olle di« »eoe» Bmufe suchen, roelch« alle die ausnehmen könne», die au« ihren früheren Bmuse» adgedrängt wmden. Daß d« I. »ersuch mlt dm Landwirtschaft gemacht werde, stt tesondm» wichtig wegen de« gewaltige» Eindruck«, den e» aus die nichtjüd. Bevölkerung mache» werde, wenn dle alte Behauptung, daß die Juden dle körperlich« Arbeit scheuen und sich für die Lanöwlttschast nicht ttgnen, durch die Tatsache, daß fich Jude» in '.größeren Mengen diesem Bnufe widmen, widerlegt wird. Die T vermehrte -Uederleiinng zum Handwnkerbenls ist wichtig, ebenso Eröffnung »er mittlme» uod »ntme» Beamlenlaufbahn. Die Zulaffung dm Jude» zur Beamtevschaft muß ttn« allgemttnje jüdische Forbemug wmde». Gerade die henttg« Zttt . .rem Uebergange ist geeignet für eine vaufsumfchtchttia; polltwinschaftttche Bedeut»»» t» Bestrrdnnge» dm Be-!t»»g«stelle wird dieser die Anerkenn»^ dm jüd. und ^d. Peoöskrrung erwmde». . Rabb. Dr. Kaelter sieht in d. Anstellag jü». Friedhof«, gtttüm ttne Möglichkttt, jüd. junge Leute zi beschäftige» »nd wünscht de» Ausbau dm Friedh»s<gtrti«tt z» Ausbildang«- sttltü» für jüd. Gärtnm. — Da in dm Antsonnh, »mschieden» Grüoöe gegen te» Anttag dm Danziaee Ortogrnppe, osskztelle jüdische vetttttn in den allgemttnen Ber»fsb»at»»t«stellt» l» de» Höheren Schule» zu «erlange», geltend gemacht wmde», wird die Abstimmung darüdm di« zur nächste, Sitzung ansgesetzt. Eia Schlußwort deä Vorsitzenden heendet iw spälm Stunde die Verhandlungen. Zlrantfurk. jtie WegrSntnng «ine« Jnttn» für »rrnfoktratn», und Zrbettonachnrei» für Anden ist da« letzte Srttgni« im jüdischen Leben nuferer Stadt. Dle Notwendigkeit ttner organifimten BernsibmatuNg wurde in de» letzten Jahren in immm weiteren Kreisen de« .deutschen Judentum« anerkannt. Eine Bnatungsstele für die Bmuföwatl bedthlet ein Stück kulturcllm Jngendpolitik. Diesm allgemein giltide Grundsatz Hai für UN» Jute» ttn« ganz besondere Bedeuiongi von sozial tntmttfimten Kreise» wurde »««halb hin im Anschluß on die .Hauptftell« für Bnastberatung dm Juden' ln verlia ttn» Stelle gegründtt, die e« sich zur Auf. gäbe mache, die Bentsevmhättniffe untm den Jndea gesund« Entchickelung entgegenzusühren. Dm Berttn will sür die Berussheraluvg der schulentlassene» Jugend tätig sein, Kttegtbe» schädigten und d-nen dienen, die infolge de« Kttege« und der »eräoderten wirtschaftlichen Bmhältuiffe genötigt sind, sich ttn« neue Existenz zu schaffen, intdesondne dle Juden dem Handweikl und der laodwirtschastltche» Beschäftigung zuzusühre, und ihre 1 Seßhastmochong aut dem Lande zu ermöglichen, de- Ichässianngelosen Inden Aedttt und Verdienst nachznmttfen. Für Franksutt beschränkt fich dle Tätigkttt ans «tnnliche Pnsone,. Alle übngeu Fälle dm Vmüftberatn», »ad de«'Arbeittlnachwrises wttblichn Personen wmden dem ,Be>mi kttbliche sFürsorge e. v.' üdmwitten oder find lm »iuvergäudni« mit ihm zu behandeln. Die Bmussberatung soll möglichst in verhinduog mit den amtliche» Beralung«. uod Ftrsorgestelle» aosaeübt werden. Der verttn wird »on ttnem vnwaltungtousschutz »on lü Personen geleitet. Der Vorstand dm ffr. Gemeind«, dm Beamteurat dm Loge, die Votsttud« dm Ottögrupste Frankfurt ,. M. de» Zentralvmrin« Dentscher Staat», bürgn Jüdischen Glouden«. de« jüdische» Frouenbande», de« Brrnlns selbständiger isr. Handwerkn, de« Mout-stoie-verttn«, ttn« .Weibliche Füttorge e. v.' haben da« Recht je glied ln den Bezwaltungtauschuß zu entsenden. Mit -teile für Berufsberatung soll ttn Atdttlsnachweil^vmduudtn sei». Der von dm Franksurtm^Loge vor mehr all 25 Jahren geschaffen« Arbttt«»achi»eI1 geht aus di« neuen- Vereine übm. Die bishmigen Mitardeitm de« Ardettsnachwttseß.Büro« haben sich bmttt erklärt, Ihm in nsprietzllchm Kirksamkttt gkwongooe reich« .Erfahrung in den Dienst de« neunf Uoternehmeu» zu stellen. Damit sind bmttt« «fentliche Borvedinguuge» für da« Gedtthe» der neue» Sinrichtnug erfüllt. Merlin Zn» de» Atte»h«f»»mw»ll»»,. Die Sri«»., hostilommissioa hat »e, Gemeiudebehirde» ihren alljährliche» Tätigkttttbmicht »nd Rechnnngtablchlutz mstattik. dessen Zrhlen ttaen »egttff »oa dem große. Um'«,,- dm «elchlfte diese« vnmnUuagäzweige« geben. Die Adrechnn», schließt in Soll »nd Hnde» NM l l!««!>! M ab. Da» Bemdigungkwele» n» fordut mit erb 148 « ttne »eheaa«,alx oon irr?»» «. «ege» da« varsahr; die Einnahmen betrug, »»«»«» ». Di« Gättnntt de« Friedhöfe» in «ttßenlm halt, mit »r»K?ä «. ttn« Mehr,»»,»de »on I»««i» di« Einnnhme» -an« bitte» Gäetnmttdetried.- detrn^n 70308 M-, auf dem Feied- Hose in dmSchdnhaufm.stl» mdrachte di, «ättnertt Idirgü ». Die Anlgad.» für Brndigung«heillttnisse sind uogehenm gestiegen! für Särge allein »nrde» elwa er ovo M mehr nl« im variahre omnutgatt; die Stmdeklttdcr mfoetetten ItSOO R., »a« Fnhnoefe» 2J OOO M mehr »I« im vottahre. Jm Bettchldjahre fanden r»I0 Bcmdigunge» statt, fttt Eräffnung de« Seißenfem Friedhof« <September 1880) wurden hin »2800 Beerdigungen oorgendmmeu, doruntm 87L Beisetz,»gen vo, Aschenrrste». Unter de» im B«icht«j»hre Beerdigten definden sich 2149 Erwachsene <l I»r männlich, »r» wttdlich,, l»l Kiadm (bt* zu IS Jahr), i»«gesamt wurden »7 Asch», urnen beigefegt gegen 40 im Vorjahre. Da« höchste »lim mtttchte ttne Fra» mii »7 Jahre«. 12 Lote marr» übm 90, I8i «der 80 Jahre all. 281 Leichen morde» in Srbde. gräbuiffeu bestattet, 158 Erbbegräbnisse ne» erwarben. Btt 108« Beerdigungen wirkte» Prediger mit, in 1127 Fälle» fand nur dle üblich« lith Au bachl statt. Aus de» Ehteofeld« de« Friedhof« I» kttheas«, da» 191« fllr dl« im Kriege gefallenen oder »n de, Folgen »on Bmmnndnoge» gestorbenen Soldaten ttngnichtet »nrde, finde» 78 vemdignnge» statt, I» bm Ehrenrtthe mfotgte ttne Beisetz»,». AI« bemerkentwerte B«>tttmfchtt»»», de» Kttege« demerst die Friedhoslomwaltnng, daß dt« Zahl dm Tttlnehmm an de» Bmrdignngen lm Berichlsjahte «ttler erheblich znrllckaegange» »nd die Teilnahme an de» Tranmfeiern »uffällig gmwg Ist. eJ Sit ufert JllsttAh Z»»d standao-AtoroekAmpendgewegnn,. J, »tzarlotte»- durg sind die Gründnng ttnm Mädchengruppe kestdmlln still. Rach e. Bericht de« Rabhlnn« Harry Le», iprach Dr. Mein HildMhttmm »amen« de« Gesamwerbande«, Dr. Denttchländee üdmdrachte' Grüße da dstl-, Gimonfoh» d. Grttine r Gruppe». Dt« gni-bttnchte Bmfnmmlnng wählt«Vorsitze,den d. M. G. Fränltt» Jmckn G te i,. Wa» Kifstnge». A» dm io«. Ainderhelkstätt« hat tzle dietfähttg, Badezttt ihre» Idschleß gesuüde». Kähr-od de« Sommer« »nrde» 210 Klndm, fast »Ir nnenlgtttllch, omvsiegt, »»Im ihnen l«0 Kttegertlndm. Jnllgttamt hat die Ansinlt während de» Kttege« 8ö0 Ken dm mrfgenmnmmi, darnnlm «00 an« krlegddetroffene, FamUie». J, diefm segensrttche» Brbttt übt »te Anftnll et« mfprleßlich« striez«füttorge „», dm» st« teägt dckz» btt, de» Boterland« ttn gesunde» Ggschltchi bstnft.- Bürgm z, erhalte». Astdtfch« Landwirt«. Pi« ZlennrGn n»d Jknmt Atm»» ftlfünt, h«> die Inside »hmn», wo jädische «ndm »ntmttchltt wmde«, die Einrichlnng v«n Schnlgttte» »nd (ntsmiigkestsunterrlcht »» bewirke». Schon in de» erste« fünf Jnhre» ihre« Bestehen« hat di« 1907 von de« bekannt» Grünbm dm israttitisch«. Erzieh»»gsanftiit Ahlem, Konfnl A. M. Simon, erttchbrl« Gttfrnng »nrch Anreann« tut» Atwährnng m> Mttel» an 80 Schule» SchittOmtr» »»> Handfmttgkttttnnlmttchl ttngefühm. Um ihr» »rbttt »och inteustoer z» «stillen, wnide 1218 in Beine ttn Seminar für Garten»»» »nb Hanhfätiglttt bearünbtt, baä jübtfch« Lehrn zur Ertttlung »an Unimttchl in Gartenba» nnb »inferttgkttt anäbilbe» foü. Die Neuarünbnng nfnatt sich außmorbenttichm Förbernng durch »te höchsten prentzifche» Behörden. Für da« Seminar »nrbr ttn wettoollel stäkalische« »rnadstück »»» iO Morgen ata günstige, Bedingnnaei in Verfügung gestellt, autzmdem bat da Knltnöminista die preißifche, Regiaagöbehärde» in ttne» bttanbae» Ettnfft auf die Bestrebungen »ei Seminar« rmpfehlend «nfmerkfem grmecht. Rede, stt»«» ttgentliche» Zweck», fllbtfch« Lehra in 2 Halbjahreskntte» in den Spezialfächer» da Anstatt anö- Cbilde», bimtt da« Seminar eftwr »noahl jüdischa jnn^r nie Bttegenhett zor Auldildnng in Bättnmtt »nd Landwittfchast. Dm »mt dm Arbett de« Seminar« kür »te gegen» wättia »an den omfchleüenst» Kreisen und Richtag«, im deutsche» Indent»» crstrette Beruf«nmschichtnng da dentfchrn Inden bedatt kttnn dttondae» Bttanng. Ei» wichtiger Schtttl nuf ditte» keß« ist die »enmdingö b«fchl»ff«»e Ansied lnng jädtfcha Gtttua ad Lendwime im Anfchlntz »» bi, Anftnit. Di« Knratattnm dm Alexandm ad Fanny Simon- Stiftung Hai für di« Dann »an »2 Jahre» et» Tarnt» »» pachtet, ans dem solche landwirtschaftlich« Eir»e» de« SimonssGe» Semiar» seßhaft gemacht wmde, fttle», »te dn« ihnen übmlassen« ianb plala^^mäß bearbeite» m»lla. DA Koloretst«, sollen im eng« Anschlnß a deck Semlnm «btt tat. Bl ist geplant, durch ^mttnsame» Einlnnf »a Gamm, Gänme». vünga and ladwtrtschaplichr, «aschlne, planmäßig« vrganffetion de« Adsetze» »er Prodnklr den jage» Ansiedier» den Exiftenzlamps zu erlttchter». Den Gebrench da gräßer«, ad tenere» «»schüre», nüche dal «eminer besitzt, wü» tzle Lettnng dm Anstatt de» jüdischr, Landmtcke» »ach Bebatt gestatten. Sie -sollt» ar l häretisch atz proMsch aIRbstbit wer»«», »» »tz«n Erfolg dm bedeuftemrn Renmünbnog ach Möglichlttt Pt sichen,. cetzr» mt Utät - fMifcH«. Ma «oNsistm,»« jübtzch« vttm vegia de« »ene, «chnljahrm st,» fnft fämtl. Schüla dm «fr. B»lk«schulr in ». Gamastum. bi« RealschMe »nd bl« hbssme Tächärfchnle übmgtttaa. sodnß die kchnle, di« mm Hanpiiehrm Kass, »mwatttt wir», im ^»zn nur ach 8 Schüla glhtt. - 82. GMi. 10. Lehra «Wstel, -.astüüta.

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