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Jüdische Volkszeitung · 1918-10-18 · 42 (18.10.1918) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
24 (1918)
Issue
42 (18.10.1918)
Date
1918-10-18
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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I ft RrMÄLntzlgtt &J*an #1^ HkU^ Maa^LAM | Mm , _ » » tfk .3tH sch-sWÄe t» 'BnMm I »tfch« «stt» BWchtzsndtUMO ». die G»^ . ftn Pr«tbtr ringetiu. Nr. 15 Pf., mit Htmftand f* fttufpn# »«Wich «ic. nm. ofitt lstlfUisinsie. 2i?«r!r und. t^Lus^ ■a.» > 4 « SM2! »tz..der«« OUvm b«»ch||gt Schriftlrttung, «erlag und «eschilfi.stell. In »re.lau l. S » « eldnltzerstra » ' »eiertaae Fernspr. ch.« nfchluh 7508 unb T607. - Zuschriften und Seldsendung/st sind dorthin ,u richten. - Die SeschSst^tell. ist Sommbe^und Feiertage (ganz, und Sonntag ioon 1 Uhr ab) geschloffen. - «ohnung de, Herumgebero: M»rttzstr. «. 3»S^ Fern,preq.t,n,qm, (out. 3«chrtzU»ß xnv. Mir kfx gMf««(K ,9mfm MW«.- iSMeMir: MTW Vit pojwtrich« der Jüdischen Kolkkzeitung benachrichtige» »ir hiermit ergebenst, daß »Ir Beschwerde» iiber »ers,ätett »der unpnnltlklche A»- siellmeg und nie wünsche, die die Nachlieferung von «»«»er» oder die Zustellung nach einer neuen Adresse betreffe», n»r a» da» t»fUaMgc Hkoßaml des Wohnortes, bei Ketdpostbezügen an die zuständige Feldpsststation zu richte» sind. Alle ,n »ui gerichtete» Beschwerden führen nur zu eiuer «eUeren Berzögerung. Für pünktliche Bestellung »nrch Kote» in» Hau« kdonen wie keine Gewähr »ehr übernehme». Die Astdischr MotllozMtung wird in de» Geschäftsstellen Fchweiduihrrstr.!7 n. Morihstratze «5 Freitag« v. 8—4 Uhr »»«gegeben und liegt zur Abholung bereit. «tschSstrskelt btt 3IM1d)ei volkzritll«-. Monat =“■1*5.! »» 111 Aalender. tag M! Torah- Borles. Prophet. lldschnitt er»»» «rast, »Re» zerstreuende» Einsillffen aegenlber sich machtool dnrchznsche». von» gleichst d» de« Wanderer, der »ach dnng durchwachter »acht i» Str»hle,gla»ze der Dagessonne rnhin «- “-e-i JU —n. tlTHriAa irr sein» j^g Zeh^ tr ftstch-.«»». «!'. T gnM). 19. 19.;.-eij'3-o.nir( 5“. Brest. I L U"17”. •f*1 II. 14. "*v rv:prf Wott. drr ii feiner Alland) ferner gegen feine! Me Schrecken let Fi^tent.,' iie'spnhestalie, »»DmiA. Fa udt *t hber ben Rat erfasnten Rörg. Er IR Mi bet Rvmm» t? mnSSr taTlMM «errtitS: den er sühtt die AWtt. eine» «nig« ans sich gerichtet. »acht Israel stet« geholfen, chttd ih» >Feinde deistehe». Anhoü »es Mocheaatzfchwtlles: Absam zieht auf «olteil »ehech an» seine» Batrrlande «uh Kanaan <daher .Hebräer',, ». tz. der Jenseitige. nämlich ». jastritü d. »nphent» herstammend). ISeite Reise »ach Aegypten, seine Friedfertigkeit tstat) ». Uneioen- »ützPkett (Malkizedek, «,ig Solan), sein Ssttberttauen. Satt, d. .«mächtige', schlicht mit tzlbro» den ,B»»d zmisrhe, », sStitcke«', offenbart ihm die Seiden seiner Nachkomme» in Aegyp. teu n. deren Artisung n. nerheiht ih» zahlreiche Nachkommen»! fchast u. ». Lau» Kanaan. Hanne» Bertreibnna: Jsmnel« Geburt. D. Bunbekzetehen, d. Beschnetdnng; d. Romen Abeoham! Sarah statt llbrnm und Gargi. EthtAvAG«. IMS i tb. i. Gart« Operre^kmnp. «eapg Siost-, -nirfiir&mja. Ghetio-No». 36. 19. 1881 st. i Pari« Baron Jnme« G». 9 Rothfchtld 184ö geh. i. Frankfnrt a. W. Dichter Alfred Friedmann 185«.geboren in Posen Bnnk-Direklor Kommerzien.Rat N. Hamburger 1896 st. i. Königsberg Robb. De. I. Bamderger. ttzeschma». 1888 ged. i. Padua d. Statistiker Emil Worpurg», Depu. iNen.-Sekr. t. Ministerium. •) T”1 n" JS i t i Kr "►’!«• i» w«f>r «Ir Mal 6«a ad»nr koefe rGrettao. 3» tiefer tiefbewegte, politische» Stunde, da un« »ns goldene Licht de« Frieden« nach langem, lange» Sehnen zu nahen scheint, sei es mir gestattet, ans nufer «eien «ährend der Krieotzeit einen kurzen Blick zu «erst». ' Ansere •ekelt, aric «ir sie „n »»seren «orsahre» überkomme» haben, diene» in erster Linie der Erheb»», »nt Lobpreisung unsere« einzigen Gotte«, zunächsi einmal in seiner Eigenschaft al« Wrltenschtpsri und Weltenkloig, dann aber auch als.Smt der Langmut, der Liebe nnd der Barmherzigkeit. Die« ist »er Hauptker» und Miizrlpunkt, um den herum sich unser ganze« Beten aufbnnt. Erst in zmeüer Reihe ktnur» «ir daran denke», »on Gott, der doch sowieso alle« ans« richtigste und beste leutt, eima« bestimmte« zu erstehen. Da führen un» den» dir Gebete zu der Bitte, daß Gott uns zu sündenretneu Mensche» machen und »ah «r uns Sich Selbst immer thnllcher gestalte» «»chte. Auch «tr «ollen stet« sanftmütig und liebreich sein (ngl. da« Gebet s. d. Sadb.-«u«g.) Und nicht znkeht «enden sich nufere Gebete zu der Bttte »m da« mesfiantsehe Heil. Täglich bitten «ir um diese Vereinigung der ganzen Menschheit unter Gotte« Szepter nnd auch io de» Gebete» unserer hohen Feiertage heißt es: ^damit die Dienschenwell als ein Brnderdand sich fühle." venu «ir NU» die »o,stehenden giesich»«»»nke unsere« Beten« »or Augen führen, so dürfte r« uni wahrlich sehr schwer sollen, eine rechte Uedereinsttmmnog mit Gebete» ,» finde», die «ir jetzt »och, «ach so langer Kriegldaner, «errichte» «»Ire» für den alleinigen Sieg unsere« vaterlande« und für die «ollstündige llederöoiodnog, sozusagen mls» die Zertrümmerung nnsrrrr Feinde. Zwischen solchen Krlegkgebete» nnd de» »ahrrn Gebeten'de« Indent»«», wir sie obru kur, betracheet wurde», «std ma» unmdgiich eine Urbereinstimmnng finde, können, die der Religio» würdig ist. Einige sog. .rhetorische' Frage, tauchen u»« da auf, ». h. Frage», deren Geantwmttmg sich erübrigt. Har« eine» Sin», i» de» eine» Teil unserer Gebete da« Segeltest zu wünsche», al« im andern t Oder kan» nt M »ietzricht zum Ziele einer «ellenoerbrüdenwg füheem »ah »ir immer uu» immer wieder für de» Sieg »»Ire« «datertnnde« bete», NN» für ein .Staubhastbletden', mag« auch dauern »och »nt »mH, daß wir j« den Krieg schüren höse», und »sch »scht genug sei» lasse, »er Millionen Mrüscheulebe», die beerst« den Strebe MrerfrH und werbe ei» Ganzer. Den» Stillstand ist Rückstand. Rast ich so rost ich. Ixe •eraMa Tnree» keine Ruhe, sie recken sich »»» Kraft z» Kraft, M, Hrüsnng z» Prüfmig. Bo» Sieg in Steg. Zeh» Siattone» faate, die Alten im Werbegang der erste» Ahnherr die Heimat gftt er hi», e« ist sür Gott, die Weite iüht er de» Streitende,, ell stk für Sott, den abtrünnigen Brudrrfoh» rettet er, eü ist für Go«, sür die entartete» Godomstrr ieffdet er Fürbitte, e» ist für Sott, de» Wanberer» ist er güti«r Hess«!, «< ist für Eiott. De» Sohn reicht er «er Gotte« F»rber»»g,'e« ist für Gott, i» de, ooserreiche» Bund tritt er, e« ist für Gott. So erhebt er sich so» Stufe z» Gftffe znm Heiden!^ inneirr Gemztzett nnd Geschisfsenhett, die ernst matt mtt"dr» »orte,! D» s^Ist liebe» ben Emiren deine» G»N mtt »echmn ^nge. i\l drntod gefunden baden sür — ei» dioht« Nichts? da» Gotte« Wille sei» »da ist da« oiosteicht ei» Akt so» - . uw» gegr^ektig hinschlächteu Garmherzigkttt und Liebe, dah wie uo« i... . nr» morde» in noch nicht »aaewesener, himmelschreiender Weise, dah «ir die künstliche» Mittel der Rrnzeft, dir »»« Gatte« Gnade oeeltehe» Hai, zur Gesteck»», der Erbe mtt de» Blute non MiRtonru »»schuldiger Menschenleben mihbrnnchen? Muhten wir UN« nicht als Inden und Deutsche zugleich gleichsam wie am Bersthnungttage auch frage»; Sind wie de», selbst ganz fchulbto« an dem Kampfe, der »n» schon jaherlotig die blühenden Gefilde Europa« zerstört t vän da«, ei» »ja h r e r Sieg sür unsre Vaterland und für unsere Religion, wenn Deutschland al« triumphierender Ailemfieger an« dem Wettkampfe heroorginge, und ei» Friede geschaffen »Setze, der un« »eben Hatz auch Neid aus da« ohaedie« »errufene ,Barbareuvolk' schaffte nnd so den Grundsiet» legte zu weiter« Kriraeu 7 Ist es nicht endlich auch widersinnig, für Deutschland« »emsikg z» beten, we», man bedenkt, dah in feindliche. Lindern edrnl» Jude» wohn«, wie in Deutschland die genau i» derselben Weise den Sieg ihre« Vaterlandei ersiehe» wie «ir? Ale diese »ahelieandeu Gdwiffntsraee» kbnne» NN« nicht iw Unklare, darüber lasse», dah weitere Kriegsgebete zur oolftlnbigeu Bezwingung unserer Feinde nk zu« Alleinsieg der deolfchro mikitärifchen Macht oersrhit sind. Io, bei solche» Klriegsgebetrn, die sich, wie a» »orftehende» Frage» nachgewsesen, mtt nnseru ü drige» «kbete, gaeuicht in Einklang bttngeu lasse», »uh der Eindruck ettw« wahren Beten« schwinde». .Der Herr »«leihe Euch Friede»' ist da« betonte «fn». und Losnngswott eines Gebete«, da« sich an jede Predigt im G»tte«ha«se anzuschlietzen pflegt. Darum »olle» wir nicht sür ritte» angeblich glückliche» Sieg u»sere« deutsche» Gaterlande« bete» In scheinbarem Patriotilmu«, sonder» sür ettw» Grieben, »er alle «tlker tatsächlich nerldhnt med ettdst »o» dem allzuttmge» Ringen, UN» der »»« »er Weitoertrüdenmg leufühei, .dnmtt die Menscheuwelt al« ei» Bruderhand ‘le'. eüts w«ste Ha O«y«r! Betrachtung znm Woche»ndsch»ttt (Lech Lech«!) »M «ettrkdenbb. Dntteerma» mHeitbro«. Ei» Eigner sein! lloier ettw» Bilde eine« grohe, Fel», hier» stehe» die tapferen »orte: altarine »a eituni nuna choe potoot .einem auberr, soll nicht odter», «et fei» eisawr Herr sei. In»»'. Ei» solch starker «geuttner, »er erste i, der Reihe »er »rohe» Lichtbringer, »or Adraha«. Er hatte all« Jwtt aU Jenseitiger «e» Kt allein auf eiewr Seite z, stehe», während die ganze Wett booaor »gdar ans der andere» Seile sich bewegte. Sei« Lssmeg war: Sanbir «r mtt med »erbe ei. Ganzer! Ha»' Gott »or Augen, n.'r dadurch wirst duei»Gemzer'. Nur der Aufchlnh a» d« weitübertegene Wirklichkeit gibt die ^erze», mtt deiner gtN^t Seeie mtt detteem gn v»I »io dnlde» die Fieihett für “ »er «Mi «Sri •sas HUt »nd stch in die Wett de« «e»* »»» - g^gaaln rfl olle». Sie Wattlatzer Retter werde» der UngiüSiche» n»d »eil SS MfwWÄ SÄ sjn’Sut.'Vff sssve.'sjss Die 1 z mrtffe» wo» Httzeu.- „» Ndften si^ dabnrch t, Ihrer eigeaa, NnzwWgAchtttt, ,e» hinab Pi de, Leidoolle, nnd drioge» chm Hllse und lerne» U bttde'ütend zn Harmonie,,» Ga»WM z» gelange», »odgo» mnnooa dnaaml^od daaodolo« i ,G« ist Sk Frucht der Liede »er Friede!' v»» Xatttstäsaus. »küteukese «M »am «DMU^-—-- — - - - -» -•>—19-, Pmffoar. «HM 8er Wie d«ch BTMvBK K 7« '^S^nmistnl. 8lZ».t mir ber Nächste . . . Unb ftrwa: fMr hnbt gehört, bsß fn »e, Ute» gesagt ist, «uge um Auge, Zahn «-«8»,. ich a»er euch:, Ihr sollt »tat fUtfnbft tm da» aAdewchg stelle, die »achsteheude» Krnftstele, me« all wugeiifsr, dar. Der .Heimdöll' lagt da« j Rüchstttelietze mtt fMgt aa« : , Sicke deine» : selbst, das »eihl Uebe «er deinen gremaüischea . .-o—e» «ia Ml« ■■ > —«-»"I laoe euch: Ihr sollt nicht widerstrebe» de» kUtzel, (tat emch ete kweiufl«), sonder, so dir lei» «cneaac) eiae» tack. HK tm Pete am» HM. ft« "SJ’Ä fö SÄiauswr. ("X m iinh S Me enittezaede Lehre: .SchLtötzer deschimG »Ich ,..;»« Nächste» oder dein Bokk) eber ni Ftrmdttug, so schlage ih» Meder: de», er hat de» gtztttichea Geist gtlchiogl» ett» ist er M rode» schwldig l' Vrr .Hammerstr, famMe, Herr» Frttsch fragt tadeiei»: .Betrügt man »»» »Ich« die »etzstche» KlndergemiUer, wen» ma, itzae, scho, tte tzmOcheel« >„ alle» fremde, BtzAer» lehr»! Etz sind Meuschr» wir wir.' llnwr Bestall de« «ldeöüsche» Berbemde« »ernrbeitte »er hei chm hoch «gesehe»» Schaimaa» Pröfefftzr Hettwich Wolf iffeatllch .Re Wecheichee de« Gotteistaütei und der eluhottlicheu Mnschheit.' Diese «llhe ff» nur eine kletzw llstkiese aus »er Nut aldeutscher Hochgestnide, Ater »och mehr kamt ma» af ckmaal wirklich »iche oertrage» l »m «Met aattzo», Mahr« stellt e. Flngdiatt dar, das M, PD«Kb»NMch»aa»t,W f» •er«, C«. 53 Xkt. »nßutzstr. 37 oeriegt, i» Biltzer» in» Berse» ndgefntzt HL®. rittSÄ sdelll da, BeBMommandbi bar. Rechts siche ma, die eben eiogezogne, »chetzstichttge, — ldealstierM g^ma». ltzhe» - mit HüielchmtSe, t, gchchlostewm Rslaeme VmGlG. MmiBn, mru um m vobbiik vcuniu MG. WGll stnllmi sich »uHttme» Grinse, bttsme driickm ,»» «flg tz. Bkisttttzmihl sdchiere». Demewstpetthe,» sin» die Wo so »leie Heide» bt»te», I I Drücke» stch fm i »olI | tteketol arttch che Gesicht,, , Nm im» Ma IXIm OäMam Lm, -am MM» Wt 1(|KI KUtl gflM KfRK W KvfMK

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