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Jüdische Volkszeitung · 1918-08-30 · 35 (30.8.1918) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
24 (1918)
Issue
35 (30.8.1918)
Date
1918-08-30
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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9MHK Po»»*«»» vr. 56 (UJoali fit Mt$t««t*tww Kr g•^M^♦♦«^•K■, bir „» Kr Rrgimmg |» »ft K» P»i» Sbnschen gutfut »., euthüit Kr amtlich« Bericht Mil. JtlfcgMn(|cq»<Blla<. DK Ztalinrr »achrn »Kirr Mt «MIUMbfcfln Kafhejwmtn, ,» Me gcfangnra sster.-»»g. Soldat«» slaoischer >a«i»»alittt Kz» ,» pitssr», in drr d. italin. Aruwe» angegtkberte» jla». Legionen Ariwddkufte gegw ihr veteeiaud z» uehme». Hierhet habe» di« Italiener, des». Kr« d«t |. Tscheche, a»ch Essolge erzktt. Ja dk pol». Legio, fi»d bugege» nr p»Ia. ehwulig« Leglouüre ekgeireleu, di« i» ttalkuiicher Krkgsges«g»schast g«r»tr» stud. So Hain sich i» ei»«» Poleulager von ISOO Maunschafteu »ar 17 Orfaigeae ,u« Eintritt tu die Legtoa bereit ertltrt. Wir der a»tllch« Bericht des Kttrgsprrsseyuurtter» »trtlich derichtet, Hahn ,tz00 gali«lsch« Jade» t. dkse» Laaer durch ihr Austläeuugsurbett »iel duz, lei. gettuge», Iah dk swtu. Mauufchask» sich »tcht Gberulkcheu." tu AaKupssttlü t» Gie» Di« Ehemuttzer .Boltssttmme' schreibt tu «iur» Leiturttki: Gerubqu uirrhart tliagm Mttteiluugeu, dk »ul über dk »o» drr Kutsche» Bermaituug bejrtebrae Judeupolittt i» Oste» zugehn, iss »bssn >» der unern Hit gehet»« Bersüguugeu erlasse» «ordn sei», die eiue »tilge Beschränkung i» der Emwanberuug jüdtich-polnsscher >rdetter »ach Deutsch- Ia»d vorsehn. «oKnch für Milli«»«» Nnschn eia neues »«suahmerecht aufgerichtet »Ir», »och toller ist, »aß »a» somohi »ach Aurioub wk »ach Lttuun, r uad ebnjo »ach Pole» »U de» Eiuvystäuduis der tntschn Bermultuug licht «i»»al bkjeuige» Z»dn wieder tu ihre Heimat zurückkebre» läßt, dk v»u In Moste» verschleppt »ordn stud oder »k seiuerzeit vor dn heraurbekndn dntschn Heere» gestohe» stud. Mit «tuer muhe«» Loa»« schlachtet dk Prrst« i» de» EuteutelüuKe» dich« auttsemittsche Halruug beuhcher vehtrdeu aus. Die augerichiet« übliche Wirkung kau» darch zeha Miuisterrede» »tcht wieder gut gemacht »erde». (lehuliche Äußern »gen gehn durch dm Presse). pattfttM. Mit MeKruttor«,« Mt*« kn jüdische» tnUnmi Ißt»»» in, wie Reuter in einer längeren Meldung mitteilt, begonnen. Also zwangsweise, M«ß»rtiett»»g i» Aawfate». »Daily New«' drtug solarudn Bericht: Eimes der schwerste» versiomuiffe de türkische» Regierung wur, deh sich Jerusalem »tcht mit einer gerogeitr» LäffsrMuhr vorsah. Kad dk Likkeu Jerusale» Milbe»»» ihrer tOOsthnge» Herrschaft nicht .!ov»Ku »der wotttn, habe» dk englische» Jngebie»«» tu. l«»m 2 Monte» nsbuedegebracht. Zum erste» Mul t» »er Geschichte Jerusalems tau» k»«t Bürger soviel srtsched u»d reines Laster velommen. als er am »ivischt. Der pittoreske Wasserträger wird mr» schwtdbem. Küufttge JahrhuuteNe werte» th» »ur ia alte» Mappe» wiederfiude». «eiue EmraK «Kd »»» fttr aidere Arbeit e, vermndet «erde». DK Lraitheittkeime. welch« sei» lederner Lasterbeutel euthtett, wndn uicht länger da» Lebe, des Laudeobervohuer bedien >ud dk ttdvche» Aiesahrn »es Bn»»e»»«sters werde» jetzt zu einem große» Leik »erfchmiuK». DK Juankure faudn eiue Grupp« vo» Spttugquelie» l» et»«» absolut klare» Sammelbecken, dk der Stadt ungefähr 14.000 Hektoliter per Ktuad« lieser». Das Laste, wird d»rch des»»der« Borrichwuge» bi« zu« Gipfel eine« Hügels Laster mache» zu käuun. Weber da» Orgegal» »er Wertza»dk»»ge» »er jüdische» Silo» »»» Herttschlaud »ad Oesterreich mit »er türk, u, über die Schaffung eiue« jüdische» Zntrums I» ia lieg» »och Mi offizieller Bericht vor Die türkische Regierung ist bereit, de» Jude» weUgrhnde Zugefttuduiffe zu machn. Abschaffung aller Beschränkungen für mimvauderuug tu Palästiua, »rteilong m» Avazesfioue» »» jüdisch« lkol». utsmtousgesestschastn zur Ftrderuug der AufKdiuug. Gewähr»», tarn antnnric n dk jüdische» Gemetube» im Mahmn de» türkische» Gemein Kgesetze«, Schaffuu, rruer ^memsame, Lautes, reprüsnduuz »er Jude» Palästina«. DK Kammer soll »urch Gesetz alle« die« KrsuffiuWchemüß stcherstekln. Am dk «iuzel- Heiko festzusetzn »d da« Gesetz oorMberrttn. so» ei» Komik gebildet werde», de» Bertreter der tuet. Retzkruug de« jung, türkische» Komiles »ad der jiid. Lrgauisatinn omgehdrn. Amrrfta. Pit Mf Kt Anden In Kr «merttawischn Irma stellt sich im Verhältnis zm Gesoottzahl der Bevtlkrruug oiel hsher als es tu »In auderm kriegführmche» Läuder» der Fall ist. weil eiue hohe Zahl der Nichtjudn zivile Armier tum hat »ub mit de» »cherba« beschästigt ist. DK Zahl hat bereits dk Hih« von l 10.000 Mau» errelcht. ». M. Marburg, der % Bors. » Federal Reserve Loarb. hat >. Amt »iedergelegl durch «tu Kchreide» tu de, Prü- Ausland. vktbiAA, st«, so. im> ms. fideuten Lilsou: Sei» »Iler Treueid »» d. BereiuigK» Staate» sei ihm heilig, aber er Hab« i Prüder i» Hamburg, Bauklers, die Deutschland trn sek». LUso» hat d. Nüekttitt augenommea. aber als e. große» Verlust für de» Eiaalsdinst bezeichuet. Merüituduug K» ch» K» — JaJhaM* fit WogromteUuehmer. Die immer hthm sto^mK Pogromstut hat Mt dolschnust. Regien», ndkch oermMoßs. geyn dk Pogromagiiatio» auszuircieu. Der Nor der BMksöommistlrr hat eiue »><L.«z» t » gezeichuchesttroklomitm» erlastn, dk alle Schult au dn j»dnfei»dllche» Grzeste» dn mgknngsseiudlichn Partek» zuschiebt mut fordert ab« chomjrtS auf. eaergtsche Matzuahmn ge ge» »k Aurpemitru^etze z» treffe». Alk Persoun, die der Mimmkn», *■ Kt Pogrompagouda »der gar der Beteilig»» z „ Hagrome» nderssthri «erde», werbe, außerhalb des Gesetze« gestebi. Moota». D. Mont Rechesaamalt Skiosderg. M. d. Kadettnpart.. w. erschaffe» .geh lü«P >. Mir, Gouv. Mimk). ZastAA. Ctm merkwürdige »tilg uuermarrme Ariegokolae ist dk GrSuduugst jüdischer Gemeiude» m Japan. Raspiche Amt. orantcu. dm »och Amerika ausmauderu wolle» ,»» hierfür de» Leg tder Sibitte» »ud Zapa, »ahme,, ha de, hier Halt gemacht und von der japrmsche» Regknig j lagt a^- gtmuntert, deschloffen, zu Meide». In KMVhim» »»« K»K w. jüdisch. Gemnade» mit «iuign tautead Litgliederu gpgnadet worden.,!»^ der HauptftuK Tost» ist^ene GemcmK tu der Grüudang begriffen. Gioher gad es i, Japan keine Judr». »uu^uiyN Ba« bar Bia». Die Beauftragten der Viod, Dr. Paul Nathan und Dr. Arthur H a n t st e, haben in Bukarest mit den maßgebenden amtl. Kreisen wegen d. Handhabung de» neuen rumiin. Einbürgerungsaesetzes Fühlung genommen und sind auch mit der juü. Bevölkerung in Berbindung getreten. Die Herren, dt« wieder nach Berlin zurüekgekehrt sind, hoben von der rumSn., wie von der deutschen Berwaltung die B«r> sicherung erholten, daß da» neue Besetz ohne Lhikanen großzügig durchgeführt werden soll. Einige Bestimmungen sind den Forderungen der rumän. Juden angepatzt. Falls die den Viod-Bertretern gemachten Au- Hagen «ingehalten werden, dürft« dir Sufnahinr einep weit grötzüren Kreise» rumün. Juden in den Staat», bürgervetchand erfolgen al» ursprünglich vorgesehen war. Rutnön. Zusagen haben sich allerdings in der Praxis nicht immer al, besonder« wertvoll erwies««. Hboft*. I P.B.Z. Kk». Die neugegrünvete orthodoxe Oraanisation »tzkhbmt Jiseuelzeigt sich sehr rührig. Sie Hot bereits eine Kandidatenlifk sür das ukrainische Borporlament ausgestellt. Ferner hat sie einen bedeutenden Fond zur Erhaltung der „Ieschiwau," geschaffen. Unter den Spendern figurieren einige mit je 100 000 Rubel. — Die Gründung einer eigenen Tageozettung steht ln Werk. Protest der ukrainischen Juden gegen Aushebung der nationalen Autonomie. In Kiew und Odessa haben große Protestoersammlungen gegen die Abschaffung d. jüb. Ministerium» Einspruch erhoben. In Kiew verlas der Borsitzende der jüdischen Gemeinde eine Protestresolution in der Plenarsitzung der «ultusgemetnde. Die Resolution wurde einstimmig angenommen, gleichfalls gegen die Berfolgung der jiid. Sprache Berwahrung eingelegt, deren Unterdrückung in Kiew, wie in and. Bezirken des neuen Staates von den Behörden verschiedentlich versucht worden ist. ctth«k». Mit»». Eiue Erwettmiug des jüdische» Symuastum« wird um, stattfinden. Rebe» de» indischen Kichern w. alle »ud ftewK Sprachen oufgenawmeu, Turueu, Mufik uud Gesa», gepflegt «erd«,. pblt». Zur jüblfchen Fr«««. Die Sesellfchaft zur Entwicklung des Gewerbes, Handwerks und des Handels hat sich, der „Rowo iSozeia" vom 12. 8. zufolge, an die Presse mit dem Ausruse gewendet, zur iüö. Frage einen entschiedenen Standpunkt unter Berucksichttgung der Interessen der polnischen Bevölkerung einzunehmen und zur AufklSrung der poln. iSesamtheit Schritte zu unternehmen. Besonder» fall statisttsche» Material über dir Juden ln poln. Städten und Städtchen und da» jüdische Grundeigentum ^sammelt werden. sAlso Boykot!) In Lodz sind 82 Ehedarim, dk von 3867 KtnLrrn besucht werden. — Der jüd. Hilssoerein ^Esro" hat beschlossen, unentgeltlich Tee auszuschenken. — Im Waisenhaus an der Pulnocnastr. 38 befinden sich 170 Kinder. Da der Magistrat sArmendeputatton) Aufnahme e. größeren Anzahl verlangt, beschloß die Brrwaltung, dem Berlängen nachzukommen, wenn 8er Magistrat für jedes neuaufzunehmende Ktn8 einen jährsichen Zuschuß von 800 Mark bezahlt., ^»»z Ju A»gelegeuh«it de« Gesuche« Kr jüdischeu «eligionSlehree»« Km jüdische» Elementarschulen um Gleichstellung ihre« Gehalt» mü Km Kr übrige» Slellgioutlehrer gab der Schulrat Kr Meinung Ausdruck, daß Lehrer, bk das gleich« Amt »ustben und dk gleiche» Befähigungen habe», auch gleich Kzuhlr «erbe» mgffe». Iwgung »er jüdischen Turnerschast. In da» Prästdium de» 2. Kongresses in Lodz wurden gewählt: Bors. Deizmonn, Stellvertr. Dr. Falk, Ing. Esron, Schrlstf. Berman u. Weiß; in den Ausschuß Milnei, Ehrlich, Propu», Brot, Gutkowsdi, Waldmann, Kotzur, Rainer. H. Morgenstern berichtete über die Tätigkeit des Zentralverbandes von der 1. Tagung an. Es schlossen sich 17 Turn- und Sporwereine an, so daß dieser 40 Bereine umfaßt. Die hebr. Kommandosprache ist in 23 Dereinen -ingefllhrt. Am 14.10. 1917 errichtete der Zentral-Berb. Instruktionskurse sür Turnlehrer. H. Scheinberg'berichtete über die Tätigkeit der techn. Kommission, die die Jnstruktionskurse leitete, in denen tüchtige Turnlehrer herangebildet w. Mt Wahl einer Kontrollkommission z. Prüfung des Kassenberichts schloß die erste Sitzung. Am 13. 8. fand im Helenenhos vor außerordentl. zahlr. Publikum — gegen 10000 — da» große Perbandsturnsest statt, an dem sich viele Vereine au» dem Königreiche beteiligten. Das Turnen begann vormittags und bestand in Uebungcn am Barren, Reck unö Pferd, Steinstoßcn, Wettlauf. Nachmittags marschierten die Musterriegen zum Freiturnen und den Uebungen an den Geräten aus. Sämtl. Uebungen wurden exakt ausgesührt, zeugten von der guten turnerischen Ausbillmng der Mannschaften. An das Turnen schloß sich ein Fußball-Wettspiel zwischen dem Lodgcr Sportverein uni) 8. ^Bar-KoetHa" an. — In der Sitzung wurde ein Beschluß gefaßt, wonach die Kommandosprache in jüdischen Turnwnd Sportvereinen auch weiterhin die hebrüisch« ktn soll - Das Awttullvmtt« beschloß: 1. sich MI alle jübischen Gemeinde» u« Ftederung der jüdischen Turuerbeweguug zu weudeu: 2. ela« Statistik der jüdischeu TururivrrbänK tu Pole» dnrchzuführe»; 2. Lehrerkurse für jüdische Turner auzulege»: 4. dk Kopssteuer umzugrßalk». Zu« Druckursteeik. Seit dem 4. 8. erscheinen di« Warschauer jüd. Tageszeitungen infolge Ausstandes der Durckardeiter nicht. Eine große Uebrrraschung, da die Arbeiter und Angestelllen sich durch den letzten Streik beträchtliche Gehaltserhöhungen erzwungen hatten. Dk Drucker einer jüd. Tageszeitung hotten Teuerungszulagen gefordert, deren Berechtigung die Bereinigung 8. jüd. Zeitungsverleger nicht anerkannt hatte. Die Verleger der beiden anderen Zeitungen hatkn sich solidarisch erklärt und beschlossen, mit aller Strenge dk Aussperrung durchzuführen. Der Plan, ähnlich wk zur Zeit des Streikes drr polnischen Zeitungen, eine „Allgemeine Zeilung" herauszugeden, scheiterte. Unterharidlungen zwischen Arbrttgrbern und Arbeitnehmern werden zurzeit nicht geführt. välk«gr1. W»»«n-K»tlfcmrti,m»« im KI». Ht»gkr»»g» üomik sür ßkrrisre g»sier»»Ae». Die hschosstzttst .Poitrikeu' b» richttl über eine» scharfe, »uttsemit. Vorstoß l» d« Regternugskommssston. Der bekaunk kooservatke Führer Prof. Dr. t 8. BIrck griff Kn däuisch«<GwßtudustrieIe» DK. Max B » I l i» in einer lkvmmisstoussitzuug j a». Al« Bulin sich gegr» di« Art diese» Angriff«, der khu^mit Ku^berücht. Spmi». »l b e r t i aut eiue Stufe stellte, »wkstlette, uud Btrck tu Kr Arrrgung einen Ehrahschueider umvwe, eutgeguetr Proftffmi Btrck: ,S»et»m1 dnrfstjD u nicht sage», teükr/dawn, duß Du zu emem weiße. Saun niprbchst.tjuud) daß Du nur et» F»K hist!' Diese uuiisrm. Reheit des hebtnute» kouseevati». Politiker» hat in-.Kridüussche»1OeffeutlichkeK l umsomehr.Auf. I sehe» erregt, ul» derartig« anttsemit. Exzesse tu Dänemark glücklicherweise zu de» seltenste» Ausnahme» gchire». Fast dk gelomte Press« »tmml Stellung »u diese» Boegang »ud »rrurtrill Dr. B. je auch .ihrem Pattri-Standpaiöl mehr oder weuigee scharf. Risdttzer üdar da, Jude,»»«. Während Peter UvsdAAer, d. verst. oesterr. Bauerndichter in s. letzten Lebensjahren sich zieml. unverhjillt d. deuts^oölk— lies anttsemit. — Beivkgung In Oesterr. zuneigte, war er in s. jüna. Jahren e. wahrh. freisinniger Ducker. Für s. Auffassung d. Nationalismus war damalp/d. Gesinnung u. nicht die Rasse maßgebend. „Ein (wa. Jude oder Slave, der stk deutsch« Art und Sitte fühlt u. wirkt, Ist «. besserer Deutscher al» e. ged- Germane, der bei jedem kkinen nationalen Opfer, da» van ihm »erlangt wird, hinter dk Büsek» kriecht. S. ethische Anschauung brachte ihn z. naturl. Gegnerschaft gegen da« verhetzende Treiben d. Antisemiten. In e. Sammlung von Aussprüchen z. Iudenfrage, die 1891 als Liebesgabe zur Hilfe für oertriebene russ. Juden erschien, schreibt R.; „Daß man die Laster der Juden aufdeckt, ist röcht; aber, daß man dabei die Laster der Nichtjuden verschweigt, ist schlecht". Ein and. Mal: "Die Laskr der Juden werden nur solchen gefährlich, die ihre Borzüge nicht haben". In e. eifervollen Schrift gegen d. deutsch« Notionollaster, d. Trank, macht er folg, witzige Bemerkung; Der „ewig, Jude" ist nur als Sohn d. entholts. Semiten denkbar. Ein „ewiger Deutseher" wäre undenkbar. D. Deutsche, wem, er sonst nicht sterben könnte, trink« sich zu iooe. Mich wundert nur, daß bisher kein veutf, Antisemii auf d. Argwohn verfallen ist, d. mosais« Mythenjude Noah habe d. Aikoholgetränk nur ersunüe um damit and. Bälker des. d. Deutschen, zu «runde; £i5*enf n^°Si Iie^e ^,cfl *° heisch sagen, wenn m, nicht selber so gern süsse!" Der Greis Rosegger h allerdings d. Mann Rosegger öst. korrigiert, l^kan noch s °- rasseanttsemitischen Einflüssen nicht fr, Stellungnahme im deutsch. Schuloerein, dessen Maxim v. Juden wohl Spenden anzunehmen, sie aber im B« ,i« zu bekämpfen und als Gefahr für d. oeft. Druss, tum hinzustesirn, der Greis mitgemocht Hot.

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