Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 24 (1918)
- Issue
- 19 (10.5.1918)
- Date
- 1918-05-10
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 74% known words query
- IRI
…/6682508-6377565-6450383--0911-4850669- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
f' OoHtjtttWM. Ausland. Brak«. 6« (0. Mai ms. 9t.lt POllÜM. $i» deitsche» &tm\U ,jfn « ,,2" Eicilin aut»« »or tutjem u«tn bta Staun .Pro Palästrna.^Deuisches AtmU« zur Kördriuug dir jüd. Palüstinasirdiung eine Geseüschafl gegründet, die alt ihre Ausgabe hetraa;tct^ öcn Zionismus im Ruhme» der dcnffche» Orientpoltttk zu forvern. Dos Lomite will durch AnsNärung der politischen Lestenttichkeil auf die Bedeutung hmwckse», die der Zionismus durch die wirtschasiliche EnIiv'.ltlung^Paläiltnas einmal für di« Mil dem Deulschen Reiche verbündet« Türkei uud seruer für die Ausdehnung deutscher Kultur- und Wirtschaslsinteressen lrn «ordere» Orient gerninnen „uh. Die Leitung liegt in de» Hände» der Prosefform Tttr. Carl »oDob, Han» Delbrück, Exj. Raschdau, «ais. «esandder » D-, der Abgeordneten Fchrenbuch, Gothckn, Junkund Roske. Die Gründung hat aut den Kreise» der verschiedeustm Pdrteicu und Berussjchichten heran» Zustimmung gesunde». Geichrte, Cchrislsteller, Politiker find dem erweiteric» Auijchuß beigetreten. Genannt, feien ^Keneraldir. Hadert Auhagen-Eelle. Rektor der Landwirtfchastlicheu Hochschule Prof. Dr. Otto Auhagen. Pros. Dr. Glaakeuhorn-Piarburg. Cohen-Reuß, M d R-, Kewinordir. Echulrat Eberhard.Greiz, Major a. D. EndreVMünchen. Srjbcrger, M. d. R.. Dr. Sdols Grotowsky. Pros. Dr. Hoctzsch. Red. Kaiisti/.Red. Kranold-Lhemnitz, Pws. Tr. Meiuhos-Hamburg, KolouialinftiluI, Kammerherr Dr. Frhr. Ltrrie« v. Münchhausen. Echeidemann. Pi. d. R, Pros. Dr. Lerner Sombail. Geh. Regierung»r»i Pros. Dr. Stuhlmaun- Hamburg, jlolonialinstitut, Admiral z D. und Gouverneur a. D. von Truppe!. Exz. Prof. Tr. Max Weber-Leidelderg. Obeiverwallungogenchiirol.Sraf ».Westarp, M. d.R., Geh.- Rat Pros. Dr. Wiedenseid. Geh. Odcrregierungirat und »dltragender Rat im Reicht-ltoiouialamt Pros. Dr. Zoepfl. Das Kowitc hatte zum 25. 4. Abends nach Hotel kkaiserhos eine Bersammluug cinberusen, um Zweck und Ziel seiner Bestrebungen weiteren Kreise» darzulrgen. Kais. Gesandter z. D. Exzellenz R a s ch d a u wie« in der Ertsinungeonsproch« daraus hin, doh.daS^Problem der'jüd. Lalvnisation Palästina» von jedem GcsichlSPunkte aut grthtet Interesse habe, »o» besonderer. Bedeuluugz^oom politischen Etandpunkte. Wen» die deutsche Regierung offiziell dazu erst nach andere» Ländern Stellung genommen Hab«,, so sei dafür vor allem die noch bi» vor kurzem ablehnende Haltung der Türkei bestimmend gewesen. Prof. Dr. B a I l o d »erglich die Arbeii de» Aomiie» mit der deutschen Begeisteiung für die gilech. Freiheittkümpser »or 100 Jahre». Er erörterte die Frage, ob ein Bedürsnit dafür »orliege, Palästina den Juden zu eischliehen und ob bat Land in der Lage sei. grthere Einwauderungsmaffen aufzunehmen. Beide Kragen bejahte er. Ja den letzten Jahrzehnte» sei etwa I Million Östsuden nach Amerika autgewanderf. Für Kolonisation Palüstioos haben jjtie >0— 12.000 eingcwaudrrten Jude» weetvolle Bararbeit getriftet. Da» Land »Arft« wähl etwa 8 Millionen Menschen aufnehrne», und wen» di« z»r Bebauung geeignete» Lantflichen zu landwirtschaftlicher Hochkulsur gebracht würden, kinnte Palästina für 8 Mil. Rohrung her- »»bringen. Reichttagtabg. Cohen-Reuh schilderte West», Bedeutung und Ausfichten de» Zioni»mut vom Standpunkte de» Anhenpolilikers und behandelte eingehend di« wirtschasttpolUitzhe Seite der Besiedelung durch die Juden. Wir Hütte» das'grbßie Jnlereffe, die Türkei wirtschaftlich zu ftürke» durch »rnfoffepd« Reformen in der Verwaltung, Steuer-^ und Bodenfrage. Zar Durchführung dieser Reformen »der bedürfe die Türkei geesg. »eleu Me,Iche»matrii»lt. Da» biete da» »steurop. Judentum. Dazu fei da»selbe ein dem Deutschtum sich juueigende» Element. Unterstützung dieser Bestrebungen werbe dadurch erleichtert, daß der Zionismus lediglich eine kulturelle Autonomie erstreb«. Daher sollt« Deutschlands nach der.7:zu erwartenden Rückeroberung Paliftiuat sich bei der Türkei dasür cinsetzen — »alüriich im Wege sreundschastlicher Vorfte0»ngen —, daß dicke« Land den Jude» oorbehaUen werde, dadurch würde Palästina zu einem autzerordcutlich wertvollen Bestandteil der Türfei. Wenn die Türkei die Zeichen der Zeit »erstehe, dannlkinne sie sich in Palästina ein Krastzentrum schaffen, da« a»ch di« übrigen Trilc det Staate» dlstuchtcn würde. In der Auisprach« machte Re.chstagsabg. G o thein für sich und seine Lollegen Fehrcktb°a, Junck uud Röskr. die mit ihm sämtlich dem »»«schgiß d« ikomite«' augehtre», de» Borbehalt, »aß sie die Beftredingen der Pro Palästina-Bewegung nicht au» de» Beweggründen unierftützten, die mau unter der Bezeichnung de« Zionismu» zusammrusasie, sonder» ,or allem an« der Uedcrxeug»«, dah tatsüchUch «ine jüd. Befiedclnug Palästina« von mttilchaft»- politischem Vorteil für die Türkei, damit für Deutschlomd sei» kdnnte. In den deutsche» Juden sehe er nicht Angehtrige ei«er anderen «atrou, sonder» lediglich Deutsch« jüd. Religion.^ Dagegen seien die Ostjude, weder Pole» »och Ruffe», da fie »Ü diesen Völkern in Sprach« und Sitten nicht überei»stsmmen. Die Kolonisation Paltstina» werde heute nicht > nur tw» den Zionisten grstrdert, sonder, auch von denjenigen, deutsche, Juden die dem Zionismus ablehnend gegenüberstehe». Da« Somit« Pro Palästina unterstützt die jud. Bestreb»»,-» zur Gründung einer jüd. Heimstätte i» Palästina im deutsche» Re,ch.intn.ff- Jüd. «.geistern»- nnd Jn'-llig-uz «eben Lalistiva ru eine« werivolleu keile der defren»»ete» Lirrei machen. Geh.-R-l «> e i» ° w sdrdert die Unterstützimg »er jüd Palüstinaardcit nicht au» politische» Rücksichten, sondern im’ ihrer selbst Wille» und oerlaugt, daß der La,« der Juden in den ueueuistandenen Siaate» »usmerksamkeit geschenkt wstd. Er vermag dem Zi,»i»mu« die ihm zugesprochene große paliüsche Bedeutung nicht zuzubillige» »nd oerspricht.sich .oom ei»er rüd. »olonisatron Palüsti»»« keine volktwirtschastlich« Mb volilische» «ortest«. Wohl aber seien an» rein menschlichen Gründen die Zicke de» Zionitmu«. sowckt sie bahm gm,«», da» traurige, unwürdige Los osteurop. Inden dnrch ihre «erpfianzu», »ach P-listi« ,» beffern.z, billige, und de. UnterftÄtun, weck. Rach «new Schlußwort de« Ab,, «loh», wurde die intereffa.te «eisammlu», durch H. »o, R»schdi>u geschloffen. tt» Oafttzio» , sich dl ». Stab, -ernsalem Am 22. Dezember wurde» aus Befehl der englische» Behtrdeu sämUiche omerikmiische, ll»terta»e» au» Jerusalem -„»gewiesen; »iese «erordnung betraf i» erster «ckhe zahlreich« Jaden, die die amerikanstche Zuständigkeit angenomm en hatten. Da»k de» Bemühungen de« bckaanten Arzte« im Hospstal Schare Zedck, de« Herrn Dr. Wallach, wurde die Evakuierung aus nach Samstag wrschoben. (Jüd. Preffed. Z.) «rßerrtich-LA-ar». Vogrorne l» jtiilu In Wien trafen am 18. 4. Berichte ei»,, wonach k« dt Krakau ,» große» >u«Ichreit,»,e» gegen die Juden gekommen ist. Eine grotze Menschenmenge zog »vier Führung von Legionären uud Hochschüler, ,»m Judenoicrtet und plünderie die rüde» der Inden. Die Au». Ichrcituugk» nahmen nachmittag« ckne» erschrecke,de» llmsang an. Der Lljähriae, eben entlaffene Landfturmsoldal Miller wurde gettick,!il Personen, daruiter ck» Feldwebel u»d ei, Füh»ckch, ichwer »erletzt. -rata» »Die Beerdigu», de« ermordcke» Landsturmw-u»e« P. Mölln gestaltete sich zu ckuer Kmrdgedung gegen die Antrsemste», anch gegen den Präsidenten d. Krakauer jüd. Gemcknde, der bekanntlich die Leich« nach am Tage s. Ermordung in aller Still« beerdigen laffe» wollte. Bor e. über 12000 kipsigen Menge sprachen in e. improoisiene» «er» sammlung uuier frckem Himmel'»I» Vertreter der jüd. Arbeiter, schast Friedderg, Ram. d. not. Jude» Dr. Feld, d l u m, für d. u»abhä»gige Partck Dr. Lauer. AI« wandten sich scharf gegen d. Loriehen der Polen ». forderte» d. Juden zur Organifiernng auf. RackimUt,»« deglcktcke ckne üder 30000 Personen zählend« Menge die Lckche ». »nglückl. Opser» zum Friedhof. Vor d. alte» Synagoge dlieb d Zug stehe», wonach Dr. Felddlnm «. d. orthodox. Radd. D a m e « z e k Trauerrede» hieltem Selbst d. Trauerfcker am Friedhof blieb nicht ungestört. Vo» e. »orüdersahrrnde» Lastzüge warse» Ais,»bahne, Stcka» aus b. Menge, sob. wieder ckne Anzahl Juden verwundet wart«. Di« Lckchenbestattnng fand uni. Anteilnahme aller Schichte» t. jüd. Beotlkerung am 18. 4. 4 Uhr nachm, statt. Am 23. 4. brache» hier ernease Unruhe» au«. Wiederum w. jüd. Geschäfte geplüuden u»d neue Grausamkeite» gege» d. Juden »orberckick. D. allg. «kntrllstuig, die sich ii der europ. Preffe kundaad, hat jedoch die Zentralregiernng in Wie» »«ranlaßt, die Orttoehtrde» zum Eiagrcksen zu zwingen, sod. d. Polizei die Unruhen dielmal deren« im Keime erstickt«. Eine Deputation t. Radbineroerdande« wnrde am 22. ». Minister d. Innere» empfangen. Rabb. Seldenfeld, der während d. Pogrom« in Krakau wcklte, „ schilderte die Einzelhckten der schrecklichen Srckguiffe. D. Minister »erficherte t. Deputation, daß d. Statthalter zu Krakau alle« tun werde, um «. Wiederholu^b. Exzesse^^.^ nrmckden Krcktag, den"l2.'4.^'adend« oersammckte» 'sich' Thv oersammelte» ar» I die Bauern t. Stadt n. Umgednng in großer Anzahl, dewaffuck mit Stöcke» u.,»d«r» Schlag Waffe». Unter dem Bonoande e. Proteste« gegen ». Behörden, welch« sie zur Feldartckt zwingen, begannen fie einen Pogrom aus Juden. Sie überfielen die jüd. Häuser zur Zckt der Saddatmahl«, schlugen d. Schckben aller Fenster ck» »nd schlenderte» Steine in d. Wohnungen. Die Inden, die a»f der Straß« oordckgingen, schlugen fie dE auf» Blut. Weder die Gendarmerie, iuud die Stadtpollzck schritt gegen de» Zugendpogrom cko. Sonntag 14. 4. üderstele» fie d. Jude», »eiche durch b. Dorfftratze in die Stadt kamen und schlugen cknig« z. Krüppel». Die .»Müsch« Fageozckk»»»' lckstck sich Üder die Pogrome in Galizien folg, geschrnackoolle Rotiz: .Die Jüdisch« Rundschau' spckcht sehr ausführl. n. wortreich ». Pogrome» in Galizien. De» Hdhepunkt bilden di« eingehend« Schildernng von Ableben e. ,öl jährigen Kaftanjude»', der .fast totgefchlaae» wurde.' Er ist nach d. .Berich« e. Auger^euge»' an »Mißhandlungen gestorben'. ,D. amtl. Sektion er,»» »I» natürl. Todesursache: herzkrank, oerwiudecke Widerst»»dosähiakckt e. in e. Krawall erlittene» Stoß gegenüber.' Hierzu bemerkt d. soz.-dem. Lhemnitzer.Bolksstftnme': ,D. arm« Jude ist also wirklich nicht gerade totgeschlage» Word«», er hat nur soviel Schläge erhalte», daß s. kranket Herz et nicht authielt. Können d. braven Krakauer Pogrowiste» etwa» dasür, daß e. Jude herzkrank ist 1 Die Verteidigung, die d. kons.-agrarische Blatt ihn«, angebckhen ILßt, erdffnck tiefe Anblicke in den Gemüt», zuftand der hinter ihm stehende» Krckse.' Wir haben »er »ulführnng det sozialbemokralisch«. Blattet »ich« hi»zop>füge». tzk»k»tsch« Mrtsttzaft. Di, Zensur wendet drakoaische Maßnahmen an, um »icht etwa die Pogrom-Bewegung, so»», die Beruhig»», der Bevölkern»; zu verhinder». Die nicht aus die polnische^Be^gung ckngch^v« renß Presse dürste kestmrlckvericht über dt« BorgLnge besage». Die in de»tscher Sprache erscheinende Krakauer Zeitung konnte ihren Leser» nur durch Autzüge aut Wiener Blätter» über die Erckgniffe berichte». J, ckner Rachschrist klagt dle Zeitung lebhaft über die Zensur, die ihr alle Artikck über die ju den sei,bliche» klar,he» gestrichen hat. Ei, Hirteidries de» Erzbisthoft, Fürste» 8 o p i e h a, dzr die Bernhiguig der Bevolkernng »»strebte, wurde »»» der Zensur beschlagnahmt, trotzdem arf Anordaunz N» Erzbischof« in den Kirche» »«lesen. D. Lokakkomüe der jüdstch-sozial-demokralische» P«tck eckieß ckne, »usris, in dem et zum Schluß heißt: Kämpft gemeinsam mtt uns gegen »I, die Ursache», welche die Schild an dies. Katastrophe der »auze» Bevölkerung trage», protestiere» wir gegen die Wirtschaft »er Regier»-, bekämpfe,'wir de» Lebentmittelwncher in jeder Form, so in uns wiejanch t» eure» Reih«»'ad er »rrnichtet und »er. folgt picht ohne jede, Zweck »nd Sin» di« jüdisch«, «de»so wie die nnschuldige Beotlkerung — »nd da»» werde» wir unser Ziel erreiche»: Brot. Fried«» n»d Frckhckt. — Wir erwarten cknem Protest der ganze» polnische» Ratio» gegen die Ränke der »trterischi» Elemente'. Gt ist für die polnischen Verhältniffe dnich»»« bezeichne«» »atz dieser Ach. taf nur heimlich de» Rächt» «»gchchl-ge, werde, konnte »nd am nächste» Morgen dnrch die amtlichen Otpat wieder ab» geckffe» wurde. Pi, jüdischer Fl»tt»»«ida«t, hat sich i, Geaz für die Alpen- und Küstenitnder Oesterrckch« gebstdck ». am 18. 8. in der steirische» Statthalterck ckne Denkfchckft überrckcht. Dadck schildert« der Sprecher Julius Grüner dem Vizepräsident»» der ftcker. Statthalterck. Gras Stürakh. der i» Abwesenhckt de« Staiihaltrrs Grafe» Elary di« Adorduung empsinz, die rmeiqaicklicht Lage der Jnde» in Stckermark, wie sie sich d»rch das Ueberhandwehmen des Antisemiiismns gestaftck hat. Er bnonte n. »-. daß da« Judentum an« feiner Lethargie erwacht sei, daß es sich nicht länger da»ckt begnüge» „I, „d werde, der Paria unter de, Völker» z» sckn. Di« Inden verlangte» die Anerkennung als glckchwerriges Knlinnrolk wie di« »»der«» Völker. Dickes Beckange» erhebe der Verein nicht isolleck, sowder» als Glied ckner starke», über da« ganz« Reich »erbrckleteu Organisatio». Wenn den Juden hierzulande ckne Unbill widerf-hre, werde ihr Auftchrck nicht n»r in Oesterreich, sondern anch im Ansland« gehöck, und es würde Me Jude» al» gut« Patrioten mtt Kummer erfülle», wem, sie Uckach« wäre», daß dadmrch da« Avsehe» Oesterrckch« i» der Holt leide. Aus diese Drohung versicherte Gras Srtrzkh. wie es in de» cknleitenden Worte» z,r venkschnft hckßt, »aß die Regierung die Jude» geae» alle llebergcksf« schü ie» werde. Ebenso werde die Behtid« Al, „twendigrn Maßregck» z»m Schutze der' jüdische» Bevölkerung ergrcksr». wen» »eg«» ber Z>weis»»g «an »echenmehl zur Azeugu^ von Mazzo« »»läßlich »er jüdisch«, Osterfckerr»,« Erreg»,, „d Unruhe» entstehe» sollte». Statthalter Gras Lläry hat bann einig« Tag« spät« «» de» Anischnß des jüdischen Rilionaloerckns folgendes Schreibe» gerichtet: .Ich habe die ftt der Dckckschrift »am >8. d. mtt» geteilte Koaftituiernng »es ^ehne» Ansschnffe« »nd dt« dck dickem »nlaffe »orgebr-chten Wünsch« der Jude» in »er Stckermark znr Kenntnis genommen »nd beehre mich darauf hi»»»' weisen, daß ich es sckdstverstt»dllch Äs mein« Pflicht «racht«, dafür Sorge zu ttagen, daß der »ehtrdltche Schutz »er gosamte. Bevölkern»- »es Lande« htnstchttich ifnrr Recht« »nd berechtigten Intrreffen in glckcher Weis« znteü werde. Wag die Herpnliehnng der jütisch«» Kanfmnnnscheft znr Mttardett dck ber Losung «iischaftUcher Fragen betrifft, so wicht» ich betone», baß ln« Statthalterck dck ber Answahl der Paso»«» stet« nur deren Agnnng »nd Sachkeuntnt» tm Alge ha« »nd sich nicht ckw» durch Rücksicht«» ,»I da» Glandenedckenntnia leite» läßt, w«» «u» der ttttstchUche» Zes-mmenfetzuna der wirckchastllchr, Organlsaüone» t, •ietenunt am deutUchsd» hervorgeh«. Gegen alfüllig« Ansschrckiunge» dck der nnlthuch de« Paffahfeste« tnfol^ de»«ezu^« tw» mehl für Mazze« »mrden üder »»ine Veranlaffnn städtisch«» Sicherheit»dehtede die eis.rdeckich» getrost» wn dem" - PMJUMttt** .DeSschckft „Ader die Stetk.. <mT»Lc« kJM,»! «. Dentschckst „Betet die mm »er gst,»,« t» Rnwänttn" Gchandtschstste» der srrwd»MtchM t, der Schweiz, t. ll Bundesrat, de» bedeutendst«» jgd. Organtsatw»«» der i . , ut des Auslandes «. »er PrÄe. Im B^lcktkchrckte» «» d. Schweiz. Bandesrat Md di« Gesandlschefte» heißt «t i ^Dtt Kowile erlondt sich die Anfwerksamkei« Ew. ExzeAenz »nd ». Ihrer hohe» tzkegternng »ns de» Um stand p> lock», daß di« KtdenhÄ der ganze» Nett, »nadhäo^z Um», »d dck de» ck, »cktkck »der Mt «ickch. denkchtigM, der AS», im Fckidensvertr^e Aofoohwi si»dck »der nicht, »tt Bekttmmthckt die desiinitstm »ad nttschckdend« Ldsäng der r»»t»isch«, Indenftage erwart« »nd z»»ersichtlich hosft. die »nt «si^ttiM werde Mcht »»der dMselbe Schicksal erleiden, wie d. Artikck 14 d. «eckdwr «ertro^s ». I. I»r,.-» . ZAstch. TffeBeeWignngdaThwar«»«», dmbckdemPtttbcktch d> da« sephardische «ethan» »ernichM »«de, sind, eftolgt« »nt« großer Betckllgnög ans- »I» Bedsaenmgükrckse» ans d. jüd. Fckedhose inUIbetsriede». Der «egrtdaiäoa ward« Mch alljüd. Wckse als Fasi-aa» «ettaa feftAseht, am 10 Uhr veem. oeckamwelte sich e. «der 100« Köpfe Flhl-d« »eafchwwnw« tm fephard. Bethause n. desse» Umgedaag. »m d. Tra-era-d-cht deizuwahwe», die Radd. De. «. «. R-pp-M« -üstehatt»» m. Dann setzte sich ». Zmg tt, Bewegang; Hta ». 4. »ckß- Mit Brckse» getragea, pklckn« hier«» hergefteAe schwärzt»- deckle Toroschrck», der t» irdeae» Gesäß« d. jetttffcMa Ttzövorolle, «tthtckt, diesem folgte» in lauge» Reihe» Mäimer, Freue», Kinder. Trag d. mckte» Weges bts g Fckedhose ließ» es sich d. Leute nicht nehmen, d. Schick, Ms dahin f» bafw ». j. H»,derte» der Thora Ms z. Sräbe 0 foiae». Rachdem 'Mch bock Trauerreden gehalten m, schloß sich b. Geat dber b. epstockhiea Tyora^lle». jtmMkt- ..faHau* Ut fmC Iß bte Ich« «Mut INMa« englischer Reporte«. Weicher, Mowarch btes«, schmückmw» Ehrinn«me» erhirttk Aatgrrechwck Ferdinand — »»» R»> mäaie». »eff«, schma»«e»de «eßstttt als A—«HP der Taem Pwr Mindeste, de» Reiz der Rwhckt hat. »er «an», »er 'am rumänische» Ktnig dick« üderroschend« AaottümÜchkckt latdockl Hai, ist ck» englischer Jdnnwltst »«mens Arthnr James, »er in „The SttlM »aek" ck, Fruilleto» »der de» n. mäuische,Hos »erdstnttlicht. «r. James fadatlerr: „««'»ll« schweiglame» Müaäer hält der Ktettg-» sck-e- Äcke» keß M» ist durchzaoeckäffi». Sck» Beäk «Mt ih» -,»mdin-nd de» Treu«»". Er weiß, daß, von Mt Zckl kawmt, « sckae Veckprrche» halten wir», Md, unter a-derrm <« ist nämlich ftchr ftckgedig mtt BerPrechg», »»ch de, Kde» die »Ürgerrechte gede» miü. vn Kt»i« D ck» schtuer Mnr» »d s» fieMdlich, so freMdttch.... Er «Kßt ttnmrr mtt «ttm» Ltchcku »nd -deck» dir schMw Ktck^n «»ck«.' tamk der findige englische «eilchierstalm, «an mdchte sich miekAch frage», was da« rnmt»Ische Kdasgsps« «PnttUch »ach tz» lache» Heck. Wie hckßt tt U M Ehasichiwek ,JUt tim wn»«r lächck» ■•» dach ck- Gch-ft sck».. .