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Jüdische Volkszeitung · 1918-05-10 · 19 (10.5.1918) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
24 (1918)
Issue
19 (10.5.1918)
Date
1918-05-10
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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f erhielt 1899 tu in t$e»l. Lehranstalt in Bim, zu kere» tcrMrr<genkflen CAnlern n peWrte, toi Rabbinalsdipivm €fit 1912 ist er OfcmnMinfT non trief. kehrrr m6 Kntortn. |Biesl«tea. Da« 25j. Dirnfijibildum beging »fr Äantor n. Lehrer 1. Wlifr. Xultu4gfmeinbe Wum. Cr »hielt den litel «. Cbeitontoi» n. n>»rbe b. ••HtCMnifL durch (ine Snspraibe i. Kalb. Dr. Kahn gefeint, kn brrekt f. «nMenfii). inü»- fährnng ■nrbigte, »ährend in f. Wnhnnng bn ®e»eir.kr»»if. CnnitUfrat Dr, Kaniklnm im Inftr. k^ vollz. nfchienenen Vorstände« b. Dank d Gemeinde für f. hingehende u, gewiffenh. Tätigkeit während dies, viertel jahrhnnden» gdnbraehte Der Ernst kn Zeit — der einige Gvhn de« Jnhilais 'befindet fich in engl. Keiegsgefangenich. — lieh v, jedn üuß. Feier absehen. Wen D. LS >. vernssjnd. b. Oberlantor» Joe. »nner ».' i. Sörfenlempel b. Gottesdienst am 20. 4. durch Feßhymne n. Festreden gefeint. Ihm z. Ehren h>. e. f. Kamen tragende Stiftung s. Kriegs»ailen >. Komoren errichlet. Nudupech. Uemn der i»e*r«Mif4ra fumUtn Tn Minister de« Innern hat die Statuten de« im Jahre l 9 l« gegründeten vnein« kn nng. iir. Kantoren nnd Tempelsänger genehmigl, bn die Nnfgade hat, die dunst Krieg heimgeiachsen and arbeitsunfähig gew. Milgl n. deren Familien materiell zn untnstühen. Gesuche um Aufnahme sind an d>n Präsidenten Ludwig >urgn <7. Bezirk, Elisadethnng 20) zu richten. J>n erste |ik. ^«nbgeti4i*Meelin in Hkrenhen Zum ersten Male ist in Preußen ein Richter jüdischen Glanden« zum Landgerichtsdirektor ernannt worden. Landgnichigrat Eohn, ein geb. Kdnigsbnger, «. ». Landgericht I in vnlin z. Land» gerichtsdirektor am Landgericht I berufen. PctfOMlfCI. zkeokhssoe ft. Hermann J, Ktrach, einet der bekannte firn deutschen Theologen und wohl «er vorzüglichste nichtjiidische wistenfchaltliche Kenner de« nachhiblifchen Judentum«, voll, endete am 6. 4. ha« 70. Lebensjahr. Rach Abschluß seiner Studien ai beitete er längere Zeit in der großen Prteriburgcr Bibliothek. Die dort von ihm oolendete Ansgabe einer sehr wichtigen hebräischen Handschrift der prophetischen Bücher de« Alten Testament« lenkte dierGufmerksainkeii auf strack; 1877 wurde er außerord.'Profeffdr für oMestamentarffche Wissenschaft an der berliner Universität, 1910 ordenil. Honorarprofessor. Sine gewisse Autorität genießt er n!« Kenner de« Talmud, zu dem er eine Einleitung geschrieben hat. Durch seine Kenntni» der tolmudiftifchen Lehren war er in der Lage, da« Judentum gegen den vormurf unsittlicher »der stsatdwidriger «sieheimlehren wie gegen die bekannte vlutheschuidigung zu verteidigen: seine Schriften über diese Feagen haben »eite Beachtung gefunden. An der Universität hat er 1883 da« .Jnstitutum Jndaienm', ein Seminar sür die Bissenschasl vom nachbibl. Judentume u. die Jndenmission, gegründet. Die Kriegseteigniffe haben den Gelehrten zur Berdffrntlichung e. Bürlerduck e« und e. Saturn. Inng jad.-deutsch. T>xte veranlaßt, die zur Einführung in Denken, Leben und Sprache der osteuropäischen Juden bestimmt find. Seine Schriften .Einleitung in da« Alte Testament.', .Die Genesis', .Die Sprüche Salomo«', .Hebräische Grammatik mit lebnngdbnch'. .Hebräische« Vokabularium', Grammatik de« Bibliich-Aromäischen', .Einleitung in den Talmud', .Da« Blut im Glauben und Aberglauben der Menschheit', ,Bibl. Lehrbuch für evang. Schnlen' (,nf. mit K. voelker) erschienen in mehreren Anstagen. Er ist Herausgeber von,Ralhackael'. Zeitschrift für Judenmisfion seit 1885 und.Kurtoefaßtet Kommentar (mit Uebeiseß.s zu den heiligen SLiiiieu de« Alten und Renen Testament«' (mit O. Zilckler), s it 1888. St. ist ged. Berliner, S. d. 1883 verft. bekannten Pädigoged. Prorektor« Mar 8. Strack. Die Leipziger theol. Fol, ltät ernannte ihn 1877 zum I-io ideal., 1884 zum Dr. tb, .1. Vertiefe« d. T e. Kommerzienrat« Tuchfabr Herrn. Loeb-München u. Gr.-Kfm. Eal. Oberdorfer-Bamberg. Wndapeck. Die Chewra Kadifcha ernannte den Staatsfekretär a. D. Leop.-Vadüiz und den siiegimenidlounnandeur -Brigadier Julius Bauer de Krupiee zu Ghrenmitgliedern. 5amUi«»-llachrich-trn Bertolt Franz Levh-Berliu m. Doris Em«he>u:.:-K4In. vr. weck Albert Falk-Berlin m. Ema Levi, Aerzlip-Berlin- Bukow. In B erli n.- Georg Kosterlik m. Lueie JakobowSti; Aurt >. Loevert n>. Hebby Anibacher-Rüenbeeg; Alfons Lester m.' Julie Eohn- Alfred Pfinast-Minden i. B. m. Frieda Loewenstein-sikdffel O/Pr.! Ernst Meinhardt m Hiloe «eelig- Schwedtt Billiam Fränkl-Verlin m. Lueie Prenzlatler-Charlottenbnrg. Dipl.-Jng. Jan. Abraham-Perlin m. »erlr Saulmaun-Hamhutg; Meier Adler-Rhina m. Fanny Rubtnstein- Frankfurt a. M; Dr. Samuel Halevy m. Recha Jacodson- Hamb>rg. Dr. Ernst Sich-.«ünig-derg m. G^ttyde Bena-.VerUa; Han- Heller m. Grete Heildut-Vlankens«. »arienhShe; Dr. Viktor Speier-Holstein, Oberarzt b. R. z. Z. im F m. Helene Wohl. Mer»ßßtt: Zn Berlin: Ernst S,«mer ».Paula Meyer; Haut Frost m. Warta Kraus-.Verlin.Reu.r«»pelhof: Georg Kosterlitz m. Lacie 3ak,bo«rri.verlin; Her«. Pfeil ». Warta Katz*Berlin-Dil«etsd»rf. Geßore» S i n S o h n: An v e r l i n: Eiegfr. Fließ (8»»easteiu); «abb. Emil Donath (Robel>Pio,e); Siegfried Woser (Eobek). Eine Tochter: Sieg«uud Barlick lEli,«).Hamburgs Dr. Rudolf Pick (Hirschfe!d).Bremerha»e»; Leib Lichtioger (Rosenthalx-Fraakturt a. M: Eurt Hirschfeld (Preuzlau>Berlin. Peterße»: Benjamin Lebrlrci nb, 50 A.-Leipzig-Vohli-; Alice Schneider (Bindemann)»Magdeburg: Emma Warkuse (Arndt). VS Z.-Bnnzlau; David Sack«. 8! I.-Quedlinburg; Bittor Vokotzer.Preuß.'Eylali; Franziska Vric lKalomon) 76 I.; .W«ve. Albert Dörnbera (Deckelspühleri-Eich»eqe; Jenny Eohn'Eötn, Sit A.-Blvch: Waurrce Nran. 73 A.« Montreux; Zulius Lehmaann. I..Danzia; Max Sohn 84 I.. Stettin: Anna Gertr. Michaelis (Ltebmanu); In Berlin: Adolf Deffauer. 75 I: Eduard Grüaberq; Emma Verschleißer. (Benzioo) eo l?ouiZ Eab", 45 A.: Hedmig -Dauziger (Freund). 44 A: Äerir. Nothenbüro, 28 I.; Fanny Klausner (Kost), 6t A.: Georg Wcnvclsohn. 57 I.; MaxElsner, 64 Z.; Ida Bcujamin, (Loeler); Dr. Erich Stern: Max Freund, 74 A.; Paul Iüdel. 76 3; Siegfried Slasheld, 20 Z.; Marie Hirschfeld; Emil Hcrzberg; 6^ 3" Rasalie Ralenthal (Rase»» thal) 75 I.; Eäcilie Zeanq Laemy (Durra); Dr. Georg Bnrchardr, 47 I; M. Pieck: Julius Stern. 92' A.; 2ui^e Meydison (Hamburger). 79 Z; Lina Steinitz (Manasse; Emilie Paechter (Iakoby). 69 I.; Ada Manaste -Ehrhardt); Max Gorton. 74 I.-Verl.-Wilm.: Marlin Semmel. 35 A-- Schöneberg; Hugo Hammerschlag. 61 A.-Berli» SchLnebergr- Marie Meistcr (Golinski). 55 Z.'Berlin.Reukölln: A n G \ ar* lattenburg: Fanny Tischler (Friedländer), 77 I.: Röschen Hirsch (Friedländer) 71 I.; Mathilde Rosenbach (Kosendach), 79 I. Polen. z>»»-chfcks»k »er pokn.A»pe» besprüht in ber .Morning Post' », 1,4. ein Rosse: Die Frage, »a« an« vsteneop» meiden soll, iriwäglich mehr in den Vordergrund. Bei dieser Frage ist didher »l« sehr michfiger Faktor da« Iotereste der Jndensim Osten außer Acht gelassen worden. Rach dem von der «og»1 Staiistieal Soeirty 1918 hernnsgegedenen Artikel ,V»r ktadintior ' .ok kolanä nnä I-tthvnni»» - Mn Geostrey Droge wohnen aus dem Gebiete ber alten poinstche» Repnblik Polen im gongen b 780 4bb Juden, meist In Städten »IrHondeitreibende Die Inimlcklnng dieser Inden ist durch die Infwärtsentwicklnng »er Pole» bedroht. Schon da« GArdchüge» -de» polnischen Banern in die Städie bedrohte zu Begin» diese« Zahrhuuderl« die soziale und mirischiftiiche Stellung »er füdischni Gevbikernng. Jetzt gibt e« nur z»ei-«bglichkeiten: 1. Entweder wird toi polnische Volk in seiner magdnbcn sozialen Struktur »erharren, die einer der Hanptgründe de« Falle« de» pvlnischeu Staate« »ar ... 2. Oder da« polnische Volk »irb seine soziale Struktur nerbessern; eine polnische Mitlelklafie wird entstehen; die Kinder der polnischen Bauern »erben sich In den Städten niederlasten, die polnische Audwauderung wird abnehmen, und ber Jnbe wirb an Stelle de« Polen autisnnbem müssen, Di» Grg«»>1 «iiouMUfrus »er poluischeu falMHi m» Wsibe» hat folgende Ziele: hie geplante VrganisatioA fall die Anfstchi Ider hie eeligidfen »ngelegeuheiien und Intereffen des orthodoxen Judentums führen, nnhererseit« eine «emeinfchastliche Arbeit zugunsten der Riebertassnng in Palästina treiben. In eindringlicher Weise werden die stammen Inden zum Anschluß a» den orßodoxe» verband aufgeftTbcrt. Bezüglich der Palästmaarbeit wird betont, baß die Sorge für die Riederlnffung in Palästina die Psticht sehe« ehrlich denkenden Inden fei. V>e GlkksgteU ». eil. chheschkleßung tu Fkoke» nwertnuut Der Warschauer Verichlthos entschied, baß e. Ehe noch ohne staalllche Ehenrknnöe als aefehl. anznerkenuen ist, wenn die Gchließnng ». Ehe oor e. Rabbiner durch Zeugen ober b. Auszeichnungen de« Robb, nachgewiesen », kbnne, D. Enischeibung ist », größter Wichtigkeit sür b. zahlr, Kranen jnb, Soldaten, denen dldher d. Unterstützungen verweigert w., «eil sie infolge lhrerArmnt sich keine ftanbePtmil, Eheurknnden desch asten konnten, Aousefsiouelle Kuiuersilltojbokißiü, Die Zahl der Inden an der nendegrünbeten llnidersität Warschau betrug 45,8'\, bei 2220 •tukenten. Bewerksüswert ist die Pertälnng der reiigidlen Bekenntnisse aus die Fakultäten In »er meki. ziuischen Fakultät ist die Zahl der jüdischen Studenten üdetwiegend : 610 n. 941, nuter d, 767 Juristen sind nur 28b, unter 412 Sind, d, philos, Fak. nur 122 Inden, AU ihre Mutte,spräche gaden 2017 Studenten pol»,, 109 ifib , 87 hed. 3 deutlch., 2 rgff., 1 stanz., Sprache an. Die Sage der jid. Stndenienschasl ist insvlge d. p»In. AntisemltldMn» eine sehr schwierige. -ie jü» Fkfadstn »ei-Gegautsnttaueu in Pdlen hatten in Warschau ihre Tugung. T>e Bewegung defieht 2 Iahte, umfaßt mehr ai« 40 Bet eine mit über 3400 Mitglieder» Der jüdische HaudwexüerüluA hielt am 8. 4. die Fotrseßuug seiner Hauptversammlung ab. Drr »erlesene Jahre«- henchl wurde genehmigt.- Der Han«halt«»lan für 1918 wurde mit 26,400 M. angenommen, d^gleüheu gemiffe Summen fit die bevvtstehende Handwerkerkvnsetenz, für kultnrrlle Zwecke usw. In die BermaUnng morden gewählt: M. Fein. Dr. ~ StBti. B. Radel, Schuldirektor Peilmaun, Saizwafirr, M. Olschet, Ktonenderg, S.Goenfteln, I. M.BUtcker. M Fischer, D. Vvidmduu, G. «Meudrzhcki. E>u« jüdisch^Ze^tetommisiou für »iaGouerakmusOOMg Warschau» I» der lißteu Boche hat bei dem Vorsitzenden de» | städtischen Eesnndheiisnmte« Dr. Treukrr eine Gitzuug mit Perirelern der jüdischen Bevtlkerung wegen der Genernltelnsgnng drr Stadt Warschau staligesunden. E« wurde für hie Reiniguog eine besondere jüdische Kommission au» jüdischen leigten gebildet. Marschau Am 24. 4. «dend» ist der über eine Woche davemde Streik in den Re dnktlonen der jüd. Blätter beendet warben, — Am silhen Tage wurde auch det Au«stand der Lehrer an den jüd. Mittelschulen beendet, Jüdische Jektuuge» .Unser Letzen' früher in Warschau, jetzt in Odessa w. für 2 Million Rudel on d. Poaie-Zloniften omkanst. In der Ukraine exicheiuen 8 jüd. Zeitungen : .Das neue Petzen' lstüher »Unser Leten') in Odessa, P. Z. .Telegraph' (zsanift.) n. .Rene Zeil'isoz.) in Kiew. ' P«lisch. Das hiei. Mtdchen-Asyi des Kriegsmaisenjond« w. kürzlich ». Kreisarzl u, Echulinjpekior sür K. nmerjuchi, die v. Einrichtungen u. Leitung nnßerordenUich befriedigt, d. Asyl al« die schdnste u. beste Walsen.Anstalt in Palen erktänen u. in diesem Sinne d. Ministerium In Warschau deeichteten. Aus ihreEnregnag w. d. Asyl von mehreren polu. Roiadeln besucht hie für diese jüd. Kriegdwaifen-Aoftatt Worte hächfter Bewuuderung fanden. Diese Anerkennnng ist oon außerorndt. Bedeutung. da sie geeignet ist, d, Ansehen der jüd, Bevblferuag Pvlen» zu hebe» ,. tief nngemrntzrlle »o,u,i!,le zu enikräjien. Wie d. Verwaltung berichtet, haben sich fämti. Insassen, die den Iranriasten veihältniffen entstammen, erfreulich entwickelt, .Sie arbeiten van stnh bi« spät wie e. kleiner Ameisenhaufen, kochen, scheuern, verrichten Garleaai beiten, Besorgungen in d. Stadt u. lernen fleißig. Die d. hähere Schule besuchen vd. in prakt. Seinfen arbeiten, find «I» tüchtige u. ardellsame Kinder bekannt. — Dir Freunde b. Kriegswalsensand« w. v. diesem erfreulichen Bericht gewiß gern JkenntniS nehmen. Fscheusiachuu. Bei den Wahlen z. jüd. Semeiodeoeemnllnng w. v. 703 wahlberechtigt en Steuerzahlern 339 Stimmen abgegeben. 2 Listen w ausgestellt: n. Afflmilaloren und d. .»ereiuigieu Wahikomitee«' (Zionisten, Rationalisten, Onhodoxr.) Tie Bereinigten fiegien mit 262 gegen 77 Stimmen. £*ij. Der Kaffenaudwei« der Gemeindeverwaltung enthält an Einnahmen: für den verlaus von Plätzen aus dem Friedhose 7481 M., Rückerstattung, von Beerdigungsunlaften 2894. Unterhalt von verwnhrloften Kindern 2082, für den Unterhalt Geisteskranker 3090, Gemeindedeiträge 10 OOO, Mehl und Znckerverkauf 234 298; an Ausgaben: Jerenasyl 7040 63, verwahrloste Kinder 4144 Friedhof 4946 M., Oftdrunterftnßnogen, Ankauf von Weizenmehl für Maße und Karlosselmehl 180 690 M. — Ein neue« Kinderheim eröffnet d. jüd. Gemein deverwalinng in der Zawadzkaftraße 43 am 4. 4. — Dem Rechenfchalttberichi her l. billigen Österliche entnehmen mir, daß an Spendm 10 683,44, vom holländischen Hilf«, fomitee 7400, Adzeicheniag 6344,70, au» and. Quellen 7287,70M. e>»g,flösse» find. Ansgegeben wurden 93 037 M., so daß ein Fehidetrag oon 1221,74 M, zu verzeichnen ist, — In der Sitzung de« »nsschnffe« für Unterstützung verarmter füdischer Kavfteule a. 23, 4. w. beschlossen, a. 7000 Fanrilien I. Gesamtdetrage vvst 24 000 M. zu «eraitfdigen. Die Höhe der einzelnen Darlehen betragen 2ä bis 40 M. — (Verein z. gegenfeit. Unterftiftung ber jnd. Lehrer). Am 24. 4. fanb eine Verölung der gemischten Schnlkornmissson statt, die au» Lerlretem der pädagogischen Ausschüsse fämti. jüdischen Mittelschulen besteht, und den Zweck hat, heffere Arbeit« dedingungen oUdzuarbesten. Die gemischte Kommission wirb fich mit der Lehre^chasi der christlichen Schulen in verbinbnng setzen, um gemeinsam zu arbeiten. — (Jüb. Hanblnngsgehtlfenverein). In ble Verwaltung w. gew.: kh. L. Poznansti llvors.), Sch. Ebelmann, S. Davidson, Holendorski, L. Mokrski, M. Ehorowski, Krenteki, Holz, mann, D. Rawin und Brave. Jsid. Franenschntzverern. Am >4. Uder 29, 4, findet die Geneialvexsnmmlnng Andreasstr. 16 statt. —'Der jüdische Verein für «etsserifürforae hielt am 2». 4. feine Jahres-Hauptversammiang. De» Vorsitz führte Herr t'- Hilsherg. Der Verein unterhält ein Waifrnha»» In drr Polnoenostraße neben dem Helenenhof für 176 Kinder (121 Mädchen, 44 K»adeii)».3 — 18 I, Die Gesamtausgaben betrugen 104 844,07 M; ber Unterbali eines Kindes kostete täglich 1,83 M., verpflegnng 90 Pfg. 34 besuchten Schulen außerhalb des Waisenhauies 40 Kinder d. 2kl. Schule d Waisenhauses. 19 K. waren in nerfchiedeneu Werkstätten befchäsligt. Einnahmen: 102 249 M MilgliedGdeiträge N 429 M , Spenden 4241 M , Beihilfe des Magistrat« 44074 M.; einmal. Spende d. jüd. Kolauliatlonsgeselschaft >0 800M., amerik. Hilf«»ereitt2I00, M... Pewedbmrgor Hilfsfond 4000 M.. raff. Hllis'ond 2000 M., jüd. Gemiivdeveiivnliung 1009 M.. HiifiauSschutz 4000 M, nnoorhoegefehene Einnahmen l 1 830 R. Der Fehlbetrag detrug 2296 M. Die Lorpssegung der Kinder kostete 63 242 M., Beheizung 13 641 M. Der Haushaltsplan für das laufende Jahr >919 ist mit der Summe »on II4 930 M. oorgefehrn. In die Verwaltung wurden an Stelle der auslcheidendenMiigtiebrr gewählt: Dr. Rotfzpon, Frau Krawire, Fr. Kipper, Fr. Wachs lwiederzewäbltl u. E Hoffmann <nrugrwähtt). in dir Rrvifivnölomw. Bromdrrg, M. Lauirrdach, Diirllor Schweitzer swirdergrw.) ptm jüdische» Mädchen,pmuaüum. Die Schulleiiung macht bekannt, daß mit Beginn der Schuljahres 1918/19 beim Gymnasium neben den bestehenden Lordereitungskiaffen I! und C auch eine Bardereitnnnsklaffe A eröffnet wird. In diese vorbereitungsliaffe werden Schülerinnen ohne jede Kenntnis im Hebiäifchen und in Arithmetik aufgenommen, wenn sie polnisch lesen und schreiben Iknnen. Bei Eröffnung der Klaffe 4 mit Beginn de« Schnljahres 1918/19 wird in dieser Klaffe der Unterricht im Lateinischen, zur Voedereitung der Schülerinnen sür die Unioersstät. eingesühet. Die Teilnahme an diesem Unterricht wird der freien Wahl der Schülerinnen «der deren Eltern Überlossen. Die Schüleriimengruppr, die am Lateinunterricht nicht tefinehmen wird, .soll in den entsprechenden Stunden einen erweiterten Unterrichl im Fronzdfischen, ferner einen Unlerrichl in Kunstgeschichte und Kesthetik, in Rechtskuude und Volkswirtschaftslehre, ferner in Hauswirtschaslslehre und anzewandler Chemie erhalten. ^«dj. Der pntia sür jüdische Mitirkschnkeu erdffnet mit Beginn drS SchuijahrrS 1918/19 ein Seminar für Lehrer der jüdsschen Lehrfächer in den Volks-Schnlen »nd den 4 unt. Klaffen «er Mittelschulen. Der Lehrgang umfaßt 4 Jahre' (2j. Vorderestuagikurs und 3s. SemtnarkueS). Zu Beginn de» Schuij. wird die I. Borbereitungskiaffe Ui>o die I. Seminarklasse rtbff.iet. Zutritt habe» Schüler beiderlei Geschlechts. Das Schulgeld beträgt 30 M. jährlich in allen Klaffen. Aaskunsi erteilt die Schulkanzlet in Lodz Aagistraeka Kr. 7a, wo auch Anmeldungsgesuche dis zum I. Mai >, I, entgegengenamme» werden Piöfideai ist Dr. Brande. — Da» Prässdinm de« Lodzer sud. denen Hilsskomitee« ließ alle» Bor einen und A nstalicn, die Unterstützungen erhalten haben, Anffvibyrung zugehen, genaue Berichte über ihre Tätigkeit einzusenbe», widrigenfalls die Erteilung weiterer ll'terftütznngen eingestellt wird. — Die FriffnUug «lue, i«r. Aindertzeim», non der jüd. Gemeindeverwaltung in der Zowadzkastr. 43 errichtet, erfolgte am 14 4. pis Frsfiuuug de» Jü», Kkutza fand am 24. 4. abend in der Ziegetste. 28 staii. Vertreter von 84 Lodzer jüd. Vereinen und Anstalten gehören ihm an. An der Feier nahmen auch Vertreter jübischrr Vereine ans Padianice and Zgierz teil. Hären««ou» für K. Kiktzrrtz Zu Ehren des weitesten Kreisen bekannten Komponisten und Dstigenien E. Siibertz fand in Lbdz am 27. 4. im Konzeriiaäle, Bahnstt. 18, eia Konzeei statt. Zur Aufführung gelangten vorwiegend Kompofittoaen de« »enefiziaaien. Die verstärkten Chbre der Vereine ,$a;omir‘ und Beth Am wstklen Mil. Ais Solisten Iratr-i Dr. L. Ptydaisk, uud Fri. Tnbnksdlatt aus. «

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