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Jüdische Volkszeitung · 1918-04-19 · 16 (19.4.1918) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
24 (1918)
Issue
16 (19.4.1918)
Date
1918-04-19
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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3WM« v««rMa§. Sr. (6 Wtffenschast und Kunst. Sntl«. tat |9. April,91« Der Philoseph d« ,9 »9 20. Zatzrtzm»«,» dne uffiltKir« Sa* hinterläßt bet Mngang de» großen Stentanttaner» nnb Religiansphiiasaphen in der miffenschastl. Belt wie bei seinen Glanbenägewoffen, Ansgezetchnel durch einen Verstand, der die wesenlosen Dinge dl» in ihre tiefsten Gründe verfolgte, ein Denker von unerbittlicher Logik and ein warmer Anhänger seiner Religion zngselch, steht Hermann Cohen al< Einzelerscheinung zweier ZahrhnndeNe, denen e> seine besondere Urte ansprägie, vor seinen Zeitgenossen. Der Rektor der Marburg« llnwerfitäl, der durch Cohen» Arbeiten ans ihn ausmerksnm geworden, FriebxichElberl Lange, berief den jungen Doktor der Philosophie nach Marburg. E» war >» Jahre 1811. 187» starb Lange, nachdem Bier Jahre gemeinsamer lebest die beiden Gelehrten zu engem ZuiomUenichlnß geführt haste. Cohen wurde einstimmig vom Gerat zu Lange» Rachsoiger erkoren. Hier setzte nun die regste wissenschaftliche Aorschuug der jungen Gelehrten ein. Cohen begründet eine Philosopheufthole, weiche sich »ou keilen vieler Philosophie beststsseueu Ktudierendeu au» »1er Herren Linder einer immer regeren Teiiuahme erfreut. Mtuuer wie Geh. Regierung» rat Ptos. Dr. Ratorp, Pros. Gruft Casfierer, Rubols Stamm ier, St Vorlünd», B. Kinkel, Kr. klaudinger und o. a. geh eu au» dieser kchule hervor. Gruft Casfterer berichtet >m verliuer Tagebl,: Die Raun Philosophie kehegiuge» und die Geschichitoatuiphhfik Hegel» galten all gänzlich überwunden feist. Wns'vou der Philosophie an Ansgaben und «u Kroge» zuri ckgeblstbeu war, da» kouule — so meinte man — nur dadurch erhalte» und gerettet werden, daß es au die Cruzelwifsensehaften an die Phtzstk und die Chemie, au die Vioiogie und die G»tw>ekluug»gesehichte, au die Soziologie und die Geschichte »erteilt werde. Die Forderung de» .Softem»' galt an nnb für sich schon al» vewei» dogmatischer Willkür und dogmatischer Befangenheit. Denn nur die einzelne durch die Wnhruebmoug unmittelbar gegebene .Tatsache' sollte eigen» sichen Wahrheüaweri besitzen. Was nicht aus diese Weise oou der Wissenschaft gewogen - werden konnte, da« hatte für sie onscheineud kein Gewicht. »l< Alleinherrscher galt te\ .Pafiilvismu»' der Emzelforschung. anstelle der Philosophie, die bisher im Gesamtgebier des geistigen «den« den ersten Platz eingenommen haste. Als Cohen den Boden benot, hatte zwar schon eine Reaktion gegen die einseistge veigblieinug der Giuzeltalsoche eingesetzt. Bedeutende Korschrr. insbesondere Johanne« Müler und Helmhaltz hatten bereits aus den Wert nud die Bedeutung der krstischen Systematik stonls hingewiejeu. Jebach erfuhr 'Kant» Philosophie eine eigenartige Bedeutung und Auslegung. Was Cohen lehrte, da» war, tost er immer wieder betont hat, eine eigentümliche Methode de» Philosophieren». Cr (emann diese Methode aus dem Wege der ' begrifflichen Vermittlung. Daher sind diese Wege für ihr «erstüudui» nicht minder «tweudi, und charatzteripiseh al» der Inhalt dieser GqsthniCe selbst. Dieser Be, führt einerseit» durch bst großen idealistischen Systeme der Pergangen heit, durch dst Phstosaphst Platon» nud Descarirs, Leidnitz nnd staut» hindurch, wie er andererseil» tief in dst Grundsragen und dst Grnndschwierlgkeistn der Mathematik und der mathematischen Natnrwisseuschasten heneinführt... Insbesondere war es Cohen» Verdienst, daß er der Mathematik nnd der mathematischen Ratnrwissenschaft al» Grundprinzip der Philosophie den Weg bahnte. Rur griff er, anstatt »ou mathematischen Einzelsützeu und »ou bestimmten wissenschaftlichen .Tatsachen' an»zttgehen, wieder ans da« .Problem' zurück, da» tu der wissenschaftliche» Struktur nud dem Besamtaufbau der Mathemotck und Physik enthalten ist. Alle Wissenschast giedt sich al« ein Zusammenhang desmtderer Wahrheiten und Crkruntuiffe al» bestimmte« Gefüge »an Einzeisätzen au», dst Wahrheit dieser Cinzeisütze aber setzt dst Wahrheit »ou Grundsätzen oorau«. Weiche» sind die Grnnbfätze der Mathematik und der Physik 1 Sind sie in der bloßen Wahrnehmung de» einzelnen enthalten und an» der de» einzelnen ableitbar, oder bedürfen sie eine« ganz anderen logischen Grunde« t Diese ' «ragen schält Cohen an» Kant» .Kritü der reinen Vernunft' heraus, um sie zum alleinigen MiteelpnnV der philosophischen der »erlenntustkrrtischeu' Untersuchung zu machen. In dem .System' seiner Phylosophst, da» er in drei Teilen »erdffenUtchte, fehlt kein Baustein. In Marburg hatte Cohen wiederholt über Psychologie Borträge gehalten, und man hatte demnach noch eine Begründung besten »ou seiner Feder erwartet. E» wäre die» keine Psychologie im gewähniicheu Sinne «erimenstllrn Forschen» geworden, sondern er hat sie al» Problem der Einheit de» Kultarbewußtseiu» destniert. — Da» äußere Bild de» großen Gelehrten ist »an Künstler- Hand seftgrhalieu worden. Cohen befaß bst Bildnisse, »st Max Liebermann und Walter Braun »an ihm gemalt haben. Gelegentlich der Feier de» öOjährigeu golden eu Doktorinbiläum« im Jahre 1918 schuf noch ber Bildhauer Glyeruftein ein plastische« Blldui» de« gresteu Gelehrten. Dst Weit, wie da» Judentum, haben einen illuftreu Geist besesten, da Stein ist an« der Kraue gefallen... F. Cohu-Reßler. der den »u herder Hermann Hatzen im >ikdui». Der Altmeister der deutschen idealistischen Philosophst war auch in seiner äußeren Crscheinnng Jbealtypu« de« dentschea Gelehrten und Denker«. Vst geistvollen Züge de» Heimgegangenen Philosophen sind hllusia von KInstlerhand festgehalteu worden. Ein charakteristischst Bildni» von großer Lebeusftische, da« der geistigen Besonderheit des großen Mauue» gerecht wstd, hat Maz Liebermann geschaffen, dem wie auch eine vorzügliche Radierung verdanken, D. Bild war im Eigenbesitze Cohen», ebenso e. Porträt von Walter 8 » n d y » Hand, der auch in einem Holzschnitte Cohen» ehrwtzirdige Züge feftgehalten hat. Eine Büste Cohen» ist eine» tzdr letzten Werke de« jüdischen Bildhauer» Henryk G l y e e n ft e i n-Warschan, ». Künstler im letzten Jahre vollendet. _ Werkln Hst HeseCsitzafk zur Farderuug ber Wisseuschafk de» Judentum» versendet ihren 13. Z«hre»dericht. Aus diesem ist besonders eine Tatsache hervorzuhebeu: sie hat, mitten in den Ariegswirren, im letzten Jahre die beiden ersten Bände ihrer großen wiffeulchaftlichen Unternehmnugen herausgegeden, nämlich den Sifte, eine» derjenigen Schrisiwerke, welche der ältesten nachbiblischen Periode angehdreu, sowst den ersten Halddand der Germania Jubasta. Die Germania Judaico hat die Ausgabe, alle Landschaften und Drte de« deutschen Reiche», in welchen von den ältesten Zeiten bi« zn den Wiener Letträgen jüdische Anfiedlungen bestauben oder her»«rra»>nde Juden gelebt haben, zu »er zeichnen und deren Geschichte und Leistungen aus Grnnd Quellen in gemeinverständlicher Sprache und einer auch Richtfachmann feffelnden Form darzustellen^. Der Plan diesem Werke, zu deffen Beardeimng die Gesellschaft die oorragensteu Forscher aus dem Gedstte der Geschichte deutschen Juden heranzog, wurde unmittelbar nach der Begründung der Gesellschaft gefaßt. Die ersten Probeartikel erschienen 1909 in der Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentum» und fanden den ungeteilten Beifall sowohl der Fachgelehrter, al» anch de« wissenschaftlich iuterefiierten Publikums. Gelegentlich der glanzvollen Tagung »er Gesellschaft zu Frankfnrt a./M., die dem Ausbruch de» Weltkriege« fast unmittelbar »orauging, konnten die Herausgeber bereit« eine grdßere Anzahl von Druckbogen varlegen Daun brach der Krieg au« und der Druck de» Werke» geriet in« Stocken. Um so grüßet ist dst Genugtuung de» Borstände» der Gesellschaft, daß er im Jahre 1917 dennoch den ersten Halbband der Germanst Zudeiea der O.sfenIlichtest übergeben konnte! Cr ist dem Andenken Martin Phtlippjohn« gewidmet, des nee Menten ersten Vorsitzenden der Gesellschaft, der sie seit ihrer Begründung bi» zu seinem Tode geleitet uub iughesonbere sich um da» Werk, da» uuu sein Andenken ehrt, verdient gemacht hat. Auch in anderer Weise noch m sei» Hüme mA der Gesellschaft dauernd verknüpft worben. Die Gesellschaft sselbst hat ihn ia ihrer Mstglstderversammluug am 87. Dezember 1918 zum immerwährenden Ehrenmitglied ernannt, UN» seine Gattin hat zu seinen Ehren der Gesellschaft einen Betrag überwiesen, mit der sie eine Marstn-Philippsohu- Stiftung begründet hat. Eine weitere Stiftung 'begründete bei der Geselischast Herr L. Blach-Breälau zu Ehren seine« verstorbenen Barer», dst David-Blvch-Stiftung zur Fürderun, der wissenschaftlichen Talmndsor schung, sodaß dst Gesellschaft mit Ende des Berichtsjahres vier besondere Stiftungen ihr eigen aauust. Zu diesen tritt die Ludwig Phiiippsohu-Gedächinit-Stiftnng, die unter der verwaftung der Gesellschaft Acht, welche alljährlich ihre Zinsen jüdischen Lehrern und Jugeudoereinen pur Anschaffung guter, gediegener Werke über Juden and! Judentum zur Verfügung stellt. Dst Mitglstderzahi der! Gesellschaft hat zwar einen geringen Berlast auszuwrisen, doch steht dsts>m ein Gewinn an immerwährenden Mitglidderu gegenüber, der im neuen Geschäftsjahre infolge der Wiederaufnahme der Werbetätigkeit noch wachsen wstd. Für alle» weitere sei auf den Bericht seihst verwiesen, der von Herrn Eyndiku» Dr Rathan, Hamburg, Werberftroße 30, kostenlos zu dezsthen ist. Pie Gesellsttzast sstr jüdische Wokllollnnbe (Sitz Hamburg) veranstaltete mit der Henry Jone»-nud der Steinthal-Loge e. Borstagsadend im Logen heim Hartungstr. Senat Levy (Berlin) sprach über .Juiden und Judentum imWeltkrieg'. Ansgehend von einer Schilderung s. Jugenderinuernugen im deutsch-ftanz. Kriege an den verschiedensten Fronten und Gegenden, beschäftigte er sich zunächst mit der Lage der in Polen! und Galizien lebenden Juden, die von den gegenwärtigen Kämpfen erwarten, daß ihnen endlich menschenwürdige» Schicksal nach jeder Richtung hin zuteil werde. Dauer führst er eine große Anzahl wohigelungener Lichtbilder vor: jüdische Persünlichkeiteu, die sich im Kriege ausgezeichnet haben, deutsche u. »st. Feldradhiner, Darstellungen d. Felbgottesdstnste in Synagogen und Kirche» in Feiudesland, Waldsyuagage, Gruppenbilder jüdischer Soldastn mit ihren Rabbinern bei Sedaustiern und hohen Feiertagen und u. a., Palästina, Jerusalem und dst dort. Juden. Bor Beginn hatte der Bors. Syndiku» Dr. Rathan namens der 3 Kdrperschafteu aus die Bedeutung der Lichtbilder in geschichll. und Volkskundl. Beziehung hingewiesen, des. die Rotwendigkeil e. Ausbaue» der Gesellschaft sür jüd. Volkskunde und ihrer Sammlungen betont u. mit der bevorstehenden Errichtung einer Hamburaischeu Universität begründet, die einen Ausbau aller in H. bestehenden wisienschafil. Vereine gebieterisch sordett. Pst striffnnng de, Kammersemeäer» des |Ulim«tfeminen» fand am M. 1. in bei Aula statt, verbunden zugleich mit der Amt»eiusührung de» neugewählten Dozenten Dr. I acob Sperber. Rektor Dr. H »ssma an eriffnete dst Feier mit der Feststellung, daß sämtl. Hüter im vergangenen Semester dem Seminar erhalten gedliedeu u. daß ihre Leistungen ausgezeichntt gewesen find. Er begrüßte da« neue Mitglied de» Lehrerkollegium» und schilderte in knappen Sätzen da« Arbeitsgebiet de« neuen Dazenstn, betonte die Schwierigkeiten, die einem Lehrer der semtt. Sprachen in »er heutigen Zeit erwachsen, in oer dst Bidelkritik so schart hervoririlt und angrtffsweise auftritt. Rach dieser Anspraehe begrüßte der Vors, d. Koratorium« Herrn. G u m p e r z-Hamdurg, den neuen Lehrer und widmete s. Vorgänger, »eh.-Rat Jacob Barth, warme Worte ehrenden Gedenken». Hieraus hstlt Dr. Sperber seine Antrittsvorlesung, die er mit einem Danke an seine Lehrer und dem Gelibni», seinen bisherigen Genoffen nicht nur Lehrer, sondern auch Kommilitone zu sein, einleitete. Die Vorlesung bildete eine Würdigung de» wiffeaschastlichen Wirkens s. Vargänger« Barth, den er al« bahnbrechenden Gelehrten a. dem Gebiete der vergleichenden Sprachwiffenschast feierte, die, von Rüldecke in Sttaßburg degrüudtt, für Hebräisch und Arabisch keinen grüßereu Vertreter gehabt hat al« Jacob Banh. Ek ging bann auf dst Ausführungen de» Rektor» über, die Bidelkrrtik ein, die er nur sowett benutzen werde, al» sie zur «krkennung und Erläuterung der Texte notwendig sei. Illeatzam Apstein ist am 4. 4. in Wien im palriarchaistcheu Elter von 7» Jahren gestorben. Der durch s. unermüdlichen Forschungen auf jüd.-archaeologischem und talmud. Gedstte berühmte >Itettum»forscher entstammte einer Gelehrtenfamilie in Wolhynien, in der b. Gelehrsamkeit seit nahezu 4 Jahrhunderten gepflegt ward. Am >9. 12. 41 «eb. empfing er in seiner Heimat gediegene wiffenschaftliche und jüdische Ausbildung, dst er durch Reisen und Studien in Westeuropa »erliche. Hier machte er die Bekanuischaft v. R a p o- Port, Frankel, Mich. Sachs, dst sür sein Leben von ausschlaggebender Bedeutung wurde. Ill 42). Mann widmete et sich ganz der jüd. Wissenschaft, Ran seinen Werken seien hervorgehobeu d. kritischen Ausgaben von Ellbad-Ha-Datei mit Lesearten verschieben er Maunskripst u. d. Brief Eldab« über d. 10 Stämme. S. stehrer Rapoport verteidigt er gegen die Angriffe von I. H. Weiß in Wien in einer Arbeit ,Dibre Bikköret li keboih Rabbi E. L. Rapopori'. Rur wenige Arbeiten finb in Bnchfoem erschiene», in benifcher Sprache seine .Jüdischen Alierlümei', wesentlich eine Zusammenstellung von kleineren Eiuzelnrbeistn, adet für seine Ardeüsweise besonders charakteristisch. Er schrie» zahllose biographische, historische und kritische Arbeiten für dst jüd.-wiffenschaftliche Peeffe iMlschr. f. die Wiffeuschnsl des Jndenlums, Revue des Elnd's Jnivei.j Seil 1 *76 mar er in Bien ansässig. Seine grvße Bidliaihek enthält zahlreiche werivolle Manuskripte. Die jüd. Wiffenschast beklagt den Heimgang eine» eifrigen Jünger» und treuen Fürderer«. Kurland-Ausstellung Ausstellungshalle Scheitnig! geöffnet von 10 61;, Uhr. Tel. 6333. Elntrittprels 0,55 M.f Kinder und Soldaten 0,25 H., Schulkinder unter 14 Jahre klassenweise 0,10 Mk. Am 22. April d. I. ist der 100 Getzirlotag der einst ungemein populären Liedcrkomp,nisten Ferdinand G u m d e r r Sein Grab befindel sich in Berlin nuf d. allen ,sr. Friedhöfe, Schdnhauser Allee. „mtr 40] Htstmikch« Eezähinnn »*a Itj Scharlach, wealhea O/S. Ade lechevarbechattea. .Da ist sie' schrst er, ,dst Jüdin, dst Zauberin , bst ben Pablfcha nerzauberi hat!' Kr packst sie au. .Jetzt Püppchen, wirft Du wir nicht eutriuneu,' rsts Om«. Hauua ftreekst stehend bst Arme dar. Da hieb Omar mit seinem Säbel ihr beste >eme ab. Hauua stieß jenen furchtbaren Schrei aus, ber bst irr bst Gemächer der Galide drang- Wst biuigstrige Hyänen stürzten die Sipahi nuf Hanna zn nnb zerrissen sie in Stücke., Esther, ihr Vater, ihr Oheim nnb Rabbi Salaman mareu bst au bas aubere En de de« großen Saale« geflüchtei uub sahen mit Entsetze» ben . grapeuhasteu vargana. Da eilst ein Eunuch auf Rabbi Salamau zu, .Essend!,' sprach er, »ich rette Dich, ich bin Haffau, bei Euunch, dem Du das Leben gerettet, als ich zu lade erlrauft mar, Allah beivhui heule Deine trzttiche Kunst, Der Eunuch drückte »u eine Feber, Eine Tapetentür dffnete sich, .Folgt mir!' stüsteNr Haffan. Haffau ichltpfte hindurch. Ihm folgst Rabbi Saiomon, die halb »humächtige Esther ttagend, daun tarnen der Chatam nnb Don Staben. .Schließt dst Türe!' rsts Haffan. Dnn Rüden schloß die Türe. .Ihr seid gerettet', sagle Haffo», .Kckuer oou den Auftüßrern kann die Türe kennen oder die Feder mstderfinden. »Folget mir!' Sie desanden sich in einem rügen dunklen Gange und lappten Einer hinter dem Andern her. Ist mau am Ende »et Gangst «ogelangi war, drückte Haffan, wieder an eine Frder Eine Tür tffnrst sich, und da» »alle Tagstlichi strdwke herein, Mau befand sich au einem Teile dst großen Gedändst, der noch einer der stillste» und eullegeuifle» Slraßen Coustauiiuopest seinen Ausgnng hatte. .Guter Haffan,' sprach Signor Saiomon, .Gon müge Dich belohnen! Du hast vier Menschenleben gerelle'. Jetzt vollende Dein Werk. Schließe die Tür wieder und laß uns tu, diesem dunklen Gange matten. Du «der gehe in mein Hans zu Ibstser, meinem Diener, und bringe ihm das Täfelchen, aus das ich einige Worte schreiben meide, dann kehre mit ihm hierher zurück, Roddi Salomo» nahm seine Scheridtafel und schrieb folgendst: .Lieder Ibstser'l .Wst sind durch «ottst Hllse soeben einer graßen Gefahr enigangeu. Laß sosari m nnen Wngen ausprnnen nnd fnbee mit dem lledeebringer hierher, Rim-n meine michligsten Papiere, mein Geld und meine Diamanstu mit Dst, denn ich werde ükchl nach Haust zurückkeßeen. Mein Han» und mein ^uzst vestwum schenke ich Dst, Eile, Ibstser, mein und meiner Lieden Leben htugl von Deiner Eist ab, Salomo» Aschkennfi,' (g»«,^»», ,,1,1^

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