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Jüdische Volkszeitung · 1918-03-15 · 11 (15.3.1918) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
24 (1918)
Issue
11 (15.3.1918)
Date
1918-03-15
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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(origiRgsMtfidK in 6» 3a«n»baMgng. Sr 5. 3„ ttalm, wir in letzter Sr. berichtet, i» Berlin die Vertreter der ocrschietenen jäb. Jugendoerbänd« ®nrt(dlIanM jifmnmtn, un in gmtinf. Aussprache die Mdg. lichketlen t. Verständig»» gsgememichaft ju nlrtm. A» de» Beratnngen detciiigte» ., sich Vertreter de« Verbände» d. j ö i. I » «e n d v nr c 1 n t i..©., t. Jugendoereine ». ' ». Ardeilsgemcinichaft d. iibetale» Zugendver-iue. 3 L-rtreter der Iguda« JiSroel nahmen jo ihrer AufNLiung an h. Be. sprechuug teil. Mechlsanw. Dr. Apsel-Berlin -rdffnete N> die Berhandiungen mil einem Hinweis auf die Wichtigkeit »er Stunde. 'in der d. Gegensätze zwar nicht aufgehoben, wohl aber zarnckzuftellen find. Frl. Dr. (Sota Berliner eniwickelle e. A,beiteplan für d. zukünftige gemeinlawe Arbeit. Die Berbreilung d. jüd. Lehre. Kurie i» jüd. Geschichte und hehr. Sprache. Schaffung gemeins. Bibliotheken. Errichtung ». voikslchnlkurien ». Gründung «. jüd. Akademie könnten gemeiuf. augeflrebt «erden. Die Piobleme der jüd. Gegenwart u. Zuknnft Idnnte» o. Zionisten. Neutralen n. Liberalen gemeinsam studiert w.. d. Kampf gegen d. Antisemitismus u. für Gleichberechtigung d. deutsch. Inden ldn»,» gleichsnll» einheitlich ge. führt werde». Die Verbände iollen Jugendpflege an d. au» b. BoikSichulen entlaffeuen Schüler» treiben u. fich durch Begründung jid. Wanteibunde, durch die bekannten Vorgänge in den allgemeinen Jugendorganisatione» unbedingte Notwendigkeit geworden. t. Schuljugend annehmen. Die anherdentsch. grauen gipfeln gegen«, in d. Streben »ach Lertrerung jüd. Wünsche . b Friedendschluß u. in d. Paiüftinastage. die keine Parteifrage ist. send, und alle angeht. — SK zionist. Bertrcter betonte Dr. Ltwe »stein-Berlin d. nnüberbrütkbarcn Gegensatz zwischen d. Anschauung der nat -jitz. Jugend «. d. and. Mid), langt» in d. Jugendbewegung, weil diese d. Zukunft d. Juden in d. Diaspora bejahen, während d. Zionisten in d. Rückkehr noch Palästina d. einzige Zuknnftswbglichkeit sehen. Dieser Kampf um d. Weltanschauung muß. fortgefübrt ».. doch wäre e. Sioderung der Kamp feiformen dringend erwünscht. Gr hält d. Leianftaltung gemeins. hebr. Kurse für auigeschloffen. da d. Zionisten d. hebr. Sprache als lebend« Sprache betrachten n. pflege», während d. and. Parteien fie nur als Gebersprache «sehen; d. jud. Geschichte >fl für d. Nationaljude» b. Geizßichtt d. jüd. Volke«, da» auch heute noch all Volk wriierlebt u. nicht nur als kümmerliche Meligioadgemeinschast. Dem Kampf <xg. b. Sniisemitidmut, wie er bis jetzt geführt «., , kann sich tnat.-jüd. Jugend uicht anschließen.' Sie wollen b. Borzimmerpolilik bei-d. Regierung nicht mitmachen, die fich mit mchlisagende« Erklärungen zufrieden gibt. Wir find aber z. Mitarbeit bereit, wen» d. Kamps mit aller Schälfe geführt w. soll. D. Gleichberechtigung fordern d. Zioniften ans Grund d. Beifaflung, fie können aber im Kampf uw dieselbe, nicht die wichtigste Lebendstag« ded jüd. Volke« erblicken. AU gemeins. Ausgabe» bleiben von b. Vorschläge» dedh. »UI Grtnbung ». Bibliatheken «. Lolkeschulen, sowie bst soziale Arbeit. Die zionist. Jugend wünscht t. Ginberusnng e. jüd. Jugenbtage« in Deutschland, her d. großen Probleme b. jüd. Leben« ernsthast erirter, soll. Der nächste Redner Recht«»»». Dr. Ster». * Berlin. (Arbeit«gemeinsch. d. jüd..lit. Jugendoercine D.) protestiert energisch gegen d. »om Vorredner angewandte Bezeichnung .ckfimmerliche Religiontgemeinschasl» für ». Anschaunngen b. großen Mehrheit b. deutsche» Inden. E. Atbeiiigemeiilschast ' erschestA d, Ich. Bertreder »nmbgl., wen» selbstan d. GGtstt» an Bekämpfung d Anttsemitstmu« ». ». ErKngnng d. Gleich, herechilgnng keine Verständigung mit b. Zionisten zu ertzstle» ist. vre hebr. Gprach« ist für »»« nur Gebersprache, dst wir nicht al« lebend« Sprach« pflegen wolle», in d. Frage b. Volk«, schnlknrs« n. Begründnng e. jüd. Akademie ist t. jüd. Zagend nicht kompetent, auch genüge» d. bestehenden Einrichtungen. D. Arbeit», für b. »nßerdeutsch. Jude» sollen in »oller Würdigung ihrer Bedeutung d. bestehende» berufene» Kirperschaften überlassen w. Der Vertreter d. Aguda» Jidroel Rosenheim-Frankf. A. M. kan» fich au«.Pädagog. «. still. Gründe» nicht für de, Einrrrtt zur Berstindigungigrmeinschast entschließe». D. Jugend >»> keinerlei Komprowiffe schließen. D. Agudoh muß fich ihre «igenr Atmosphäre erhalte» und zieh» Isolierung der Zusammtnarbeit vor. — Dr. MartinBuder «endet fich gegen e. Erklärung ». Frl. Dr. ^Berliner, dl« ihr» deutsche Gesinnung i über d. Judentum steht. Nicht al« Zionist. »I» Jude, der an d. Znkonst d. Judentum« glaubt, glaubt er. daß e. fruchtbringenoe gemeins. Arbeit für e. jüd. Jugendbewegung nur geleistet w. kan», wenn man ».'Primat de» Judentum« anerkenn!. Nabt. Dr. Goldmann.Leipzig dedaucrt d. Scheitern de» Plane«. Die ». Progremm noch übrig gedlieb. Pnnkte gerügt» nicht für e. Gemeinschafteardeit. Ter Jugendtag ist adznlehneu. nachdem fich berufener« Bleien schon dagegen ausgesprochen tz. Die geringste Forderung, die Dr.G. u. s. Areuude stelle» muffen, ist e. VekenntnK z. Deutschtu», frei o. Ehauoinidmu« ». Hurrapatrlotisnmä. Uns. deutsche Gefinnung ist d. Ausfluß »»» dem. wa» wir als Judentum empfinden. Armecrabb. Dr. Salzberger schildert d. Freude, mit welcher d. Einigung«gebanke im Felde begllßt wurde. Jeder Jude, der i« Felde war. stellt s. Jndentnm über alle« andeie. aber erwartet, daß et ihm in d. Heimat geeint enigegentritt. Der Anfang z. Verständigung kann dnrch d. Einsetznng e. Antschusse» gemacht w., der ei» prakt. Programm für e. spätere Tagung lorberritet. Dr. Apfel lehnt al« Vorfitzender diese« Vorschlag, der auch v. Dr. M. Buber u. Sanitätsrat Goidschmidt-Beriiu angeregt w.. al« .Begräbnis I. Kl.' ab. Der heutige Abend hat mit »utrügl. Gewißheit ergeben, -daß alle Richtungen mit heißer Lieb« da« Judentum suche». Es ist begreiflich, daß die Verständigung nicht gleich bei d. I. Zusammrnknntt durchgeführt «. Der jüd. Oeffcntlichkeit soll da« Urteil überlassen bleiben, werd. Schuld daran trägt, daß fich d. jüd. Jugend Denischiand« weiterhin im Brnderkampfe gegeniberstehea wird. Dieser Ausgang d. »erheißnngSvoll begonnenen Einigung«, oerhanntlungen ist beklagenswen. Wir hoffen aber, daß die Einigung kommen «.. wenn d. jüd. Krieger a. d. Feld« zurückkommcn. Die Männer, d. ihr Judentum hoch über alle« andere stelle», wie Armeerabb. Dr. Salzberger ln dieser denk, würdige» Versammlung sagte, werde» fich auch für d. Aufgaben d. jüd. Gegenwart u. Ankunft zusammenfinden ktnuen ohne Rücksicht auf ihre Paneiftellung. SabdiA«. ^«ndralllinrr Z>r.. Frone»»»» in Hannouer ist am K. 3. riner schweren Erkrankung erirgen. Er war früher Robb, in Danzig »ad wurde am 28. 12. 1883 all Nachfolger de« orrst. Landrabd. Dr. Meyer eiageführt und mit der Amt«. sürsorge für die damalige, Landdrosteien Hannooer und Lönebnrg und für die Gemeinde Hannover beauftragt. Ueber 3« Jahrhat er hier fein Amt mit »oller Hingabe verwaltet, er war nicht nur ein mit reichem Wiffen ausgeftatleler geistiger und religiöser Führer, auch ein edler Wohltäter, ein Freund der Jugend, deren Erziehung zu wahrem Menschentum ihm besonder« am Heizen log. Sein Gedichtni» wird darum in den Gemeinden und darüber hinan« immerdar lebeudig bleiben. Am 10. 3. fand di Tiauerfeier nachm. 3.Uhr in der Synagoge statt, worauf die Uebersthrnng nach d. Friedhof a. d. Strang, riebe erfolgte. fit Weisest»»« gestaltete fich am Sonntag zu einer höchst eindrucktvollen Trauerfeier durch Anteilnahme weiter Kreise. In der Synagoge. «. d. Traue igvltesdienfl zu Ehren ded Berstör denen abgehaltea. hier herrschte ei» beängstigende« Gedränge. Regierung«, und Schulrat Nickell al« Vertreter der Regierung, sowie zahlreiche Rabbiner, die Landrobbiner aus Hildesheim, Emde», Oldenburg, Bremen. Braunschweig, w. erschienen. Gesang des Chor« und M Vorsänger« leitet: eia. Die Gedächlni«rede hielt Rabb. Dr. Freund. Zum letzten Maie Hab« fich die Gemeinde um ihre» langjährigen Priester und Lehrer versammelt, um von ihm Abschied zu nehme». Unter Zugrundelegung de« Ps. .Heil de» Mensche», der seine Kraft in dir hat, o Gott' beleuchtete er da» segentvolle Leben und Wirke» bei Leist., der, eine kraftvolle Persönlichkeit, vor Ab Fahre» ans sei»«» PWW» kernst»-, feittem. ohne »och recht« oder stak« z» schielen, den Weg gegangen sei. den seine Pflicht aU Diener Gotte« und aU Priester der Gemeind« ihm vor. schrieb. Hochangesthen al« Prediger, geachtet im Kreise seiner »»«geraffen. ein Organisator und Sammler in der Liebe», lätigkeit und im sozialen Streben. Pater der Waisen und hilflosen Kinder, habe er überall in seinem weiten Berufskreisc unermüdiich gewirkt. Die .heilige Brüderschaft' verliere viel an ihm, durch genealogische Studien über alte jüd. Familien Hab» er den Zusammenhang der Gemeinde gestärkt, Pfleger nicht nur der hiesigen Gemeinde, aller Gemeinden seine« Bezirk« di« in die kleinste». Mil Hingebung und Treue sei er auch allezeit für« Vaterland eingctreten. Kraft und innere Festigkeit, die auch vor Kämpfen nicht scheutc», wenn e« die Sache der Ueberzeugung galt, seien ihm erhalten geblieben in s. reichen Lebe» bi» z. schönen Tode. Al» mahnende« Vorbild werde ihn f. Geweinte in der Erinnerung behalten. Rach abennai. Gesänge w. der Sarg hinausgetragen, der viele Hunderte zählende Trauerzug geleitete ihn dnrch d. Meng« nach dem Friedhöfe . Am offenen Grabe widmete Seminardirektoro Dr. tk n « > l e r der Familie herzliche Trostesworte. Juflizrat Tr W o i 11 i sprach die Scheidegrüße der Gemeind- und des B-z k. indmle die hohe sittliche Auffassung die Gr. i. Amte erfüllt. Mit der er <t vermocht bade, die Gegensätze zn über- «nulea. Lundluoduter De. K e w , u « 1 ,.Puo«»ü-tM über bracht« die Grüße de» Ratbiner.Verbande» und hoi die kvlle. giale» Sigenschasten hervor. Lehrer «nß-Nienburg widmete e. warmen Nachruf für d. Lehrerschaft. Lehrer Z u ck e r m » u u »amen« ber Loge, in der er reiche« soziale« Wirke» entsafte» habe. Gebet oon Rabbiner Dr. Freund beschKß die Feier. Im Trauerhause gaben noch Landrobbiner Dr. Hoffman n-Emden u. Rabb. Dr. R »s«n a ck-Bremen »o, de» Abendgebet ihrer Trauer wehmütigen Ausdruck. Z. Schluffe sei auch noch d. Berdicufte G. « um.d. Wiffcafch. d. Juden«, gedacht. Selig ged- 1843 i. Garß a. O.. besuchte d. jüd. theoi. Seminar i. Breslau 1865/71, w. 1872 Rabb. i. Straßburg vpr.. 78 i. Danzlg («em. Weinberg). 83 Landrabd. i. Hannover. Er promooiene 1869 über Proflat Duron, schr. 1879 .d. Jooathanlsche Peut.-.lledcrs. i. ihr «erh. j. Halach«' gab 1898 .Famil.bl. ,. Erinnerung a. Raph. I. Karger' heraus ss. Etiefoaler). 1900 D'37» -nr Vorschiüber d. Schächte» o. Jak- Beck- Aufs, erschi. d. Msschr. s. d. Wiff. d. I. üb. Meuacholh 68 d. (24,403/7). RahmrrS Lbl.: Jüd. Sinfla. e. kaukas- Bolksft-, d. hasmon. Siegest, i. Talm. u. Midrasch. Rapoport u. Luzzatto. Anstand u. Etikette i. jüd. Alter,. (IX-, X., XI.. XII., Jhrg ) uzahlt, vred. prrfonalle« Fok». vdltez. s. Ariegokirkarge: Hermann Eaha-Düffeidors- Wer» f. Zriego»i0e: Jllstiziat Beinh. Faik-Köi», Gustav Steivman» «em.-Präs. Odenftrcheu. Fabrikdes. Ludw. »sch Gem.-Vorst. v. Luiseuhei», FßrenzeiE. II Ak ». Hell. W»> /lrz Gcnerald. d. H»t. Betr.-A. G. Kurt Lüpschüß-Berlin. «e». Krieg»»»,. S. Wk KurSmaller Jos. Holzmaun-Frank. suil o. M Kicks Kiieglodßtz A. W- »Iimann. Gem.-Präs. Bautzen. Ukie,»>er»ienllä,j «ftn. Gutheim Franksuit a. Führer d. mil. Vorbereitung d. Jugend. 70. Fellnrkotag - Jul. Happek. Mitbegründer und Seniorches d. Herrenmodcfirma Samter 8- H. (Berlin Thariottenftr. 59) die er in »oller Ristigkeit seit 46 Jahren leitet. Werlin-Sckänellerg. Zn einer würdigen Feier gestaltete fich der 70. Gebnrtilag de« Herrn Isidor Schweriner, der oor einer Reitze von Jahre» hier da« schöne Gotteshaus Münchenerstroße 37 mit anderen edle» Männern erbauen ließ und seit Gründnng desselben als l. Vorsteher de« Religionsoerei»« mit grwiffenhafter Treue und Umsicht wirft. Am Tage vor-' her (Snbdat hachaudeschj wurde er als Mastir z», Torah gerusen. Bor dem Segensspruch wurde der letzte Teil o. Ps. 92, (der Gerechte blüht wie die Palme usw.) hebr. «an Eantor David m. d. Thvr (Leii. Hochdorsl stimmungsvoll oorgeirageo. Zm Anschluß an seine Predigt führte Rabb Dr. Tiftin aus. -daß noch Zerstörung de« Tempel« zu Jerusalem iu allen Länder» tcr Erde Gotrethäuser entstanden seien,und daß cs immer als hohe Ehre ga». Gottes- und Lehrhänicr zu gründen. So sei auch hier dem Gottcshause ein Lehrhaus »»gereiht worden. — Möge es dem vcrdienstoollcr Manne noch lange Jahre »ergönnt sein, fich an seinem Werke zu freuen.?>iell»rg. Hein,ich Bachra und Frau Minna ged. Heineeierten d. goldene Hochzeit. Ffftnleck Der jetzt »erstorbene Prokurist der Kftma Friedrich Stein. Emil Grünsvach, hat außer kleinere» Legaten zu wohitütigen Zwecken sein Vermögen zn gleichen Teilen der' Stadt O. »nd der 4fr. Gemeinde vermacht. Werllack Am 19. 1. feierte Kaufmann Feliz Hecht u. Emen Akofet» geb. Frtetwann d. geldene Hochzeit 4» glwße» Rüstigkeit. H.. der allgemein beliebt, übt »och täglich s. Berus aus u. »erficht jeden Sadtat ehrenamtlich den Vorder dien st. Kikl Kockzeii: 26. 2. Jui. Svhn-Berli», »Illcherstr. 3» Juh. d. F». Jui. E. L Harimaun. 5. 3. Emii Eohen. Miiinhaber der Fa. M. Wvifsky-Beriin. /»» nnjtrm ^eserllretse wird uns milgeieiit. daß der unter .Akademische«' erwöhnten Prof. Schreiber nicht mehr dem Judentum anichvrt. de«gi. der unter .Gedenktage' aussührte Opernsänger Licdan. Sir find str diese Milleilaage» sehr verbunden und bitten um etw. Fortsetzung. Hätfcl- 1. 1 2 3 4 5 ♦» 7 b 9 Bezeichnung am Erk» Peffach 2. I 13 4 2 7 Tnnkgeftß 3. 2 7 8 3 4 mörnil Vorname 4. 3 4 2 7 6 1 Sngel b. 4 5 6! L, weibl. Sopfbedeckung K. 5 1 7 5 4 5 f» KW. A«mc 7. 6 4 6 Vogel ><.72343 «eidl. Borname!>. 8 3 4 Fürwort 10. 9 8 3 4 5 Prophet. Die Anfangsbuchstaben »o» 2—10 ergeben das'etde «re Nc. 1. Preffcnotiz. >m H. Vürz ist eine 8eka,kU«ochung S. 2210(1. 18. K.K.A., betrefieatz Bestandserhebung, Beschlagnahme ■nd Höchstpreise von Kutschwagenbereitungen, _ la Kraft gntt-otnn. dorek dl« slmtllek« “ f«braochl« ,nnf#braachta, montiert« und sieht 'montierte WarenffummibeMlfniigen (l B. Draktreifen, sogenannt« Kelly-, Reform--BerUner-Jhnnhelmerand Qaetsehraifen ajw.) deneblnEnnlunt werden Trotz der Beschlognahme ist die Weiterdenutzvng der aus Wagen üfindiiche» Merlen bi« zu« 15 April 1918 ohne weitere«, nach diese» Zeit. Punkt nur nnch „«dlücklicker Einwilligung Jnspeklsp» der Kraftfatzrtruppe» erlardt. Ein« Beränßrrnr.g der belchiagnadmten Bereffnnge« ist ebensall« an die Jnipektia» der Krastfahrtruppen oder mit ausdrücklicher Znstimntuo, der Jnipeftion der Kraftsabrtrupp«, >» de» in der BekanrNmachung gleichzeitig iestyesetzt»» Höchstpreisen geflirtet. Berrynuge». die oi« MwI.Mai 1918 nicht an dieJnspekiüm der Kraft, fatzrtrnppe» oder an ein« »»» dieser bezeichnet«» Bleie gettcser« oller von bieiei steig«,,eben find, werbe» enteigoet werbe». Di« Bereisüng«, unter. kgm «tar «tanikgn ■eid«pfli«ht k~ " lnspektion der Kraftfahrtruppen, und zwar ifl »er am 14. März 1918 oorhandeuc Bestand di« zum -I. April zu melden. Kraftwagenbereisungen werden oon der Bekanntmadiung nicht tetroffen. Der Wortlaut der Bekauatmachuvg ist bei den Landratssimtern, Bürgermeisterämtern und Polizeibehörden einzujehen. SSSBSSS Klei&erstofje CoiJU für Blusen dCISe , Beider Waschstoj^e Jlosen nad Xostfiarücke J." ' Xap^ersckmiedestr. 42 PrefTenotiz Am 15 März ist eine Bekanntmachung Nr. W. 1 850(11. 17 K.R.A., betreffend Beschlagnahme und Meldepflicht von gesammelten rohen Menschenhaaren in Kraft getreten. Durch fie werde» alle haare sowie Chinesenhaare beschlagnahmt. Au«gen«mmen 00U der Beschlagnahme find NU, die von einer Frau geiommeiteu eigenen Haare ioiangc fie fich im Besitz dieser Frau befinden. Trotz der Beschlagnahm« bleidi die Veräußerung und Lieferung i» destimmier Weise und an besftmmte in der Bekanntmachung näher dezeichnete Stellen zuitffig. sofern der Preis für 1 dg. nicht »ehr als 20,— Mk. beträgt Die beschlagnahmIcnGegiustindc unterliegen ioferu die Gesamtmenge bet einer Person min deften« eir dg. beträgt, einer monatlichen Mtlde- Ufrzdcbiit empreblmwtrt. ffottlt n ß»Ut Ir Broun In den folffcades 1 tUct »«ck M JQdtoche VoflcanttacM m St»b* am. Cal* »l. Rmfmr. JUm Tmmtstm*1 TmM» plata 1b CoadHorel S. Braalw. Jmkenutr. 1—3. TeM. B4t Kirscht. Conditorei, Loonenplatz. Conditorel am Carlsplatz 8, Telefon 299 Resldenx gesammelten rohen Frauen- C»M Geier, Garlenstr. 87. Ferner liegt die „JOditche Voldnreitnng' an.- an folgenden Stellen: 3<*ddKhe ImUKi: rrtedrtcMr. S4-S6, Ktaelsr«tr. MattkWuar, riledrfck WttmMtr. 101. Sadowutr. AJadaolacbe LanWawr (IMnnWI). lästoud» tlowMeä» I —kille! Walbtr. t. Reeteeraet Scheel. TieitHeMli. UL l?m KMkf. Kk*». Ce* FaStl*. ttotul Wl mk Ho«, Hotel Itartaera N.NM. Ote aoa, Nr. towle tetitrkw Nm. »0 Mer- Mlt i« *a Hamkahakd (Vortckrikalte). aovte ■a «« ZMteanktelae un Hae (Bttte 1). CkrittoohKlplate, Nu« SckweMeitean<r. 3, Schwel« pflieht an daa' Webstoffmeld.amt *#**<22; ^W-fiohltoff-Abtailan^ des Königlich Ooatfeettr.), OarteastruM 9, daß dm Preas«liehen Krlessmlnlsterluni] Nudlern: bei KkUtez. Ecke aaiWaxr. %. K Der Wort laut »er Bekaantmachuua ifl bei Tnkdikeemt Hdledneow. u. den Landrnt«ä»tern. Bürgermeisterämiern „nN ff. >^bl«. GUetetdndnbiä sPolizftdehtrdrn rinzusthen. T** 96

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