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Jüdische Volkszeitung · 1918-03-15 · 11 (15.3.1918) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
24 (1918)
Issue
11 (15.3.1918)
Date
1918-03-15
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Unabhängiges Organ für die Interessen _ Dl« »Jüdisch, t5oft»j*ihOTf* erschetnt wSchentllch an 1»d. Akrttag tn Vreslou. •MUfliprtU iricrtd)^dUb bei btt Post 1.50 «.. bei b*t frftftfttfttOt jLtzrllch 6 M.. nachdem Aurland S.— M.. durch die Feldpost V» führ!. 1JB0. für f|ro(au bei «bhoiung 1J6 M.. bei freier Zustellung In* Hau« 1 fiO M. vierleljahrlich. Die jüdische vold^eitung" ist durch die Poft. jede Buch. Handlung u. di, GeschSst»st,ll, in Vre»lau! Schweidnitzerstr. Ü7 zu beziehen. Preis der einzelnen Nr. IS Pf., mit Streifband M Pf. Fernfpr^Anschluh Nr. 7505. Dr.(aitia1hiistBdt bi ettkii rum. 8rk«Ir und. Qaaa Sw »m km» M tat «HWMili « amWmiti» I» kn mckoi m» ««, m> kax-iaimstr «»U> MI « «. «womftftiß Mt M Es. dem r M. sftr kt» Mufpaltta« *W«na« »k. kn» tan kieiEnis «ti Btekn^olimo okn jtälflt« t«ftrl»ni InUta SMtata.l» in«. 3d>r if 11e ttun*. «erla, uni «fts«ff»st, strile in «r,,lau l. Wchw»i«ntst»rffrat»«7 Igq,nt>d»r »em WtEhftokta. 1r n s p r e ch. «n s ch I u fc 7506 unS 7607. - gusch riften und (BtlbfniBungfn find dorthin ju richten. - Die «eschSstksteH, ist Sonnoden, UN, Geiertta und Sonntag (oon I Uhr ab) geschloffen. —Wohnung de» tzerauogeber»: Morihstr. <6, hpi., F»rnsprech>>nschlich 7607. m. « Mil den Peil«ge»: »chefchichie »»« Jafm &»!>»,.* -rtaMage. Mö'lgib. i. Budapeft Mufitproi. 3,'c. M <Seän.®ien. grb. j. Iroloschiu Eid. Herbst. Houpllehier o. D ged. i. Berlin Dichter Di. OMar Blumentbal f). i. £ouif>iUr der gelehrte IrWiilt 8. R. Demdig. ft. b. frr WohitIuiieHitsch geb Euerboch-Holberstadt. ft. i. Prag d. Philanthrop «orb. Metsel. K. Rat. st. i. Berlin Ged. Reg.-Rat Pros. Dr. Pani «ognud. ft. Fromrt Menbestsohn vilw, b. Philosoph», geh. i. Mainz Dr. Wilhelm Eahn. Geh. Leg.-Rat. geh. i. Rem-Hoorn Waler lob, Ebw Roienldol geb. r Dt -Ruft b. Forschnnadr. Ed. «laser (ft. 190») ft i. Pari» b. Philanihr. Dr. Slbrrt Lohn, st. > Lyck Rabb. L. Kilhermann. Bear. d. .Hamoqgib' ft. i Liffa ,Pos.) Znftitr. »lex. Rürnkrrg. ft. i. London Raphael lach Later d. Bar»,«, ft. i Stobt) Ra<gman «irochmal. Hebraist, geb. r. Eopenhagen Dberrabb. Pro' David Simonien, geb. i. Georgenburg Rabb. Dr. Ärlij »unter, ft. >. Berlaill» Jas. Salvador. »rzt u. Hist, ft. i. Wien Eal. Hem. ,. Moicnlhai, Dichter, ft. t. Budapest »rchiieft Ig,. Ritter v. »echselwann. .ff. i. Berli« «eh .Rat Pros.»Dr. Martin-Bernhabt, Reroenarzr. 13. 1837 1839 1857 1906 1916 14 1601 1914 15. 1808 1889 1848 1855 1877 1882 1913 16. 1900 17. 1785 1853 1871 1873 1887 1908 1915 pST lffl* ff. t Xim b. »aaatarjt Pr^lDe.MaxUansthffamm 19. 1894 ft. R. Person Uschkenaft, beb. Talmndift. 1776 st. I. »Ilona R. Jak. Emden. 1888 st. i. London George Kessel. Reichsodeeorchikar 1888 st. i. Pete,«borg Sam. Poljakbw, Sloaldrai. MV«» 1. »usstestung b. strftazelte« i. b. Säfte 1806 ft. i. Bo»ko»itz Rabb. San. »ei Halevi. Machz.haseh. 1841 ft. i. München Jacob v. Hirsch, b. erste Jude. b. i. Bayern Grundstücke erwarb u. Lonbbuu betr. Poesie 2. 1283 bluteten jäb. Märtyrer l. Mellrichftadt. 1838 st. i. München Dichter Michael Beer. 82 I 3. 1899 st. i. Berlin Gprachsorfcher u. Lblkerpsychologe Pros. H- Steinthal u. b. bek. Politiker Lubw. Bowherger. 5. 1898 ft. l. Budapest d. Phiianlhropm Ioh. Ltschih o. Heved 1902 ft. l. Jerusalem der brr. Ludliner Gaon W. Schneiet 6oI. Lädier, Thoralh Ehrffeb, Grob», d. Dichter« El. L.-Etty v« Liisame Ein Rachhall oon Sadbal Hachodesch. Bo» Beztrlaradb. Dt. Beermaa n-Heilbroon. Nafschi bechappi »omi». Met» Leben ist gesährbet zu jeder Stund l Da« ist der Rus von Lausende» in diesem furchtbaren Kne^e. von Menschen, die fich umbränl fühlen »dp Rot und So gilt e« um so in»iger sich an Gott zu schmiegeu, au« seiaem Worte »rast zu schbps» und zu bekenva, Vet«- rosedo Io sokoadoaht i. Deine Lehre vergeh' ich nimmer. Der plciche >»kdr»ck Lnach bezeichnet in der heiligen Sprach« »alender,«» Gesetz. Dem Jftaellle» ist sein »ulender ein klelvtr Glaubodkatechiomu». Der Mond, besten Umläufe unsere Zeften reget», wird ihm zu« rrliglä« filtlichen Gleichni». »us all seinen Wandl»ngen und Wanderungen ewpfängt der bleich« Phantast unter ln Sternen fein Licht von der Sonu«, mag er als seiver Silberftreis erscherne» ober mit »ollem »ngestchle der Erbe leuchten. S, scllen auch wir »och Gatt hi» strebe» und »», ihm Helle und Wätme in unsere Seele ftrime» losten. Immer im Bande mit ihm, da« sei die Losung. 3» etilen Führung en und Fügungen de» Schicksal«, »h« aus de« Leben« »anbelreicher Bah» ausmärt« »der »dwärl« gehl, immer sei der keilstet»: Irr Harmonie mu dem Unendlichen. Einsam ,»h koch gemeinsam mit Sott! Zu diesem Tone echter Lcben«mei«heil eia paar »länge nach dem Psalmenworte, baoodumoebo zoaobaju »a it-ebt .Deine - Ttöstungeu erquicken t»ei»e Seel«! Einsam u. doch gemeinsam mit Gotlin »rank hei t < , «ft e n. Ta« ist ein schlechter Stenerman», der erst, wenn die Winde heule» »b die Wellen, tosen, sei» Schd für den Street» t äffet; bereit sein ist alc«; in Tagen der Gesmedher, mnh ma n sich ans Zelten der Schwäch« vor. gerelten, wo «r nicht ar besten Ihnen, bamst Post an Mts 1018 Brtslaa, 6tn |5. Mürz >4>8. W«cho»-K,lo»»»r. HIV. 5078 Wochen» tag Monat; nt'l Utzffr Sli 80 t.l Aalender» <ag 1. »Mff». Tvrah. Borles. ^. roitnrtbfnl M». C». : vt: '2^2 -P2r t c» , mp'i _ __| _ in r --». de« W»che»ößl<»ttte«k Bor» Die Ve»s»e, »alt», ft» schritten, wie. wo vnö von welchen Tieren sel«erihre GStz«», „rde>>«B die Brand», Friedend-. Sü»d» u. Lchvld.l^[ l(! opfer oarzedracht werden sollen, die schiedenen Epeiseopser. sich zu lh» mnttt. Biophel Adichnitt rno»' Srittd« *) Die 8oSgaugszelten find für folgende Orie: >2 C!S'.? 8|S fB! % ®!® \&° & Ts» «m! 7« 7» arbeite. Unter seiner EinMrtnag gedeihe» in dar Ireibhanl- >»s> der »rankenstub« drei seltene Blümtein: Ergehaoeu Pednld und Mitgestlhl. Jener Syrerseidherr. Vor l> Jork», seine» steche. Leih kabele, sink »nch dir Genesung seiner Seele l, der Crfcnntai« des Ewigen, die ihm »»slenchtet«. . So bete, »st so st, u»ierer »i»stt»ih,hstst sffr H«t»»g »eg eromcke» «eine Peele nnter de, Fürsten Bülok. e« »» stennklchnstlscher Eeumirtang in Bukarest »icht hatte sthien loste», n» bst Vnrchsähruug des »rrikel« 44 Herker,erführe». ,« war »nr seihst«iffänk. 1(4, doh i» H-vptauBchrr» kst Gelegenheit »enntzl »urk«. k» rauf bin,»weisen. dnh Rnmänien nnn endlich keeonfatzt weifte, müsse, ein« Berpflchtnng z» eesülen. ftst «8 «tNgeqanqd« »je, und deren Dnechsünennq i» Gneopo k«8 >0. Jahrhundert» ganz gemitz eine Geikffnerftü hiichkest ist. " Um (0 Iheer,i»«nk«r mar b<t Haitnn,. ftst dar Uastr» st-aissekretär des >n«»äetig«a »mte«. »Bh«re «an dem Bn«sche. gegeaüber ften enstprechenken »nsragen tltnh Er mich einer klaren Erstüenng nn«, nnk «i hüffte ff» ichisttzllch in Scktweigr». «oeiänff, ,» «I »ägit«. diel« Zurückhaltung des Herr, k— de» Bndsch« »nr »u «i Symptom der Barffcht z» deute, ist. dst «r nstleich« i» Jnlkteste der Berhandinngen tfc erkorkerlich hält, meich« h« SlaobMefntar k Effftl»,,, in Bnknreft führt. W eeichaint dorlänstg nicht ginnftli». kn» Denrlchland in ei«» »nff«,' Ricke. « eüidstd »«mag. für »st Dnrchfühenn, >H toÄI» 44 des Berliner Benraaes nicht cintrttt Und sollten ftst mmänische» Politiker nicht seift» ,» »er ll-ber^ng»h 3>> dringen sein, doff ihr ^rtnüm-eries 8o>» ,« «n gok'WI, tbune. »ei« tt Paneen »nd Jnb« menschiich drftnerdck« Wft men, »er «»Irttt »odwmn Getffe« »nch in M ta* Bojaren »eftatstt »std 7 .... . . Ho.li.tl 114X1,1 9 »- «• «■ «4tzrJ- -«,> BmÜendi ei» LBeir»»» »es tnmänckchM gtaffstch« D ■H 9B¥9S Einsam and d,ch gemeins»» mit Pott Tagen der 2 e»n er. Der Schmerz hoi sein Recht, kroch nicht so» er niederbrücke» t» Tstfeft «er Lerzmesteivng, sondern erheden znr Hdhe her Pottseligtest. Träne» der Sehnsucht sind heftig, doch soff«, ffe nicht »er Stnrmfint gleich alle ffrailbrstänbe »»8 oer Seele reihen, sondern »st ein himmlischer Tau «Ile« Edle and Pnle »ecken and entsoistn. .Ich gehe zu ihm", sprach Daoib er dachst daftai nicht wn an bol »erstorbene Jtinb. sondern an Poll, io dessen Luft« wir nn« mit nnfrrn Lertlättnr »«reinere. Ewiges Leben in der Pottgemernschost eniblffhe unserer Wehmut. Wir geladen «dies Wirst» isst Gedonten an nnserr Lerdlichamn. Edle« Wirst» ist mir möglich, men» mir an Potte« Seste anch im Schmerze »nserc Sleahe ziehe» n. nn« de« Worte« srenen: Deine Teistungen ergnicken mein« Seele. Einsam und doch gemeinsam mit Pott auch iu Tagen der Lerkennung. Da» ist jo da« Los der Beste», mihorrstonden zu »erden. Mose« sieht sei, Werk dnrch de« Eusmiegler« kürst gesährdei. Jeremin« geht »st dem schmerc» Schritte de« Eioi»«u seine» Weg. Bollügnnst ist mettemenbisch und der Beisqff der Menge schlägt dal» in Tosen de« Haffe« um. Der Umschmärnst stehi allein. Wohl UN«, wenn wir bnnn de« Boume gleichen, der nicht ons I Regen Harri, weil »er erstischend« Onell an, seiner Wurzel rausch! und »st au« Pott «traft trab Labsal grninuan. Ich \ Iah einmal, mit mau ein «küuigädenkmal errichiel« nn» zuoor schwere Sinn« in den Boden tat, um ftst Erd« zur Ens. nähme te« Denkmal« zu festigen' Saff in dein« Geest de« hrmmlischen Ebnia» Ehrenmal errichtet werden, mutzt ftn »och die schmeren Lasten der Berstnnnng tragen und in detoer \ Bereiniamwnng sprecheit lernen : .Deine Trüftnngen etauirken r deine Seele'. »« Gott Mose jene 'Satzung gab. nach, der Jdraei! ten Renmond weiht mit he» Sichtharwerben der ersten Mondffchei. sprach er: U«gm» Kh«loehan. Der Mond sei »in Bftb. »och Euer Weg führe immer »stder ,n« Dunkel zur «klnrhest. »u« dem Ehstieg zur Perjüngnng! ... L« ffr» »richrt«,. In der Sitzung de« Hauzetondschuffe« am 5.s8. mürbe,. Eftg. Gothel« n. a. Ehgeordneten »«ans hdtgemiesen. »atz ftst jetzige, | Berhanftiongen mil Rumänien ften Eniah HIesten mfttzlen, mich I bst borst ge Jnbeostagc gemätz Ekststl 44 der Berliner Ikon. Sietzfteschlüffe dom Jahr« 1878 endgültig zu Ibsen. Kn dstirm lrststl ist dekanntltch bestimmt, dich den rnmänffcheo! die volle dtraerliche »u« ooiilffch« «ieichfterechiionng jede Einscheünknng »om enmänischen Stuft gemährt! solle. Durch immer nen« «stckeijüge ho» sich dm rnmänische Stoot diesen Beepffsthinngen entzogen, «ftglmch »stdertzost I stemd« Regierungen, nn» zmar auch »st dentsche zusttzl noch ftst tzstgstmt P n» dentsche, »gstnttdll der Schasst», eine» in de» die Phmrnng'Hhr Zimufternn» M «chntffm.'' un einer »im Petontzdlta,- mmn ermmst», b«i ffe sich «ist» Mttftl, Ikmheunllchu. .Pstunffuft»' miomstch«. z«r Erftth Fmndffäckmige «der, »st e« mähern» dm ftch dst mmichastitche, HerenEetage» z> der Drihtft» mich meiftr iftstle» kdanre,. ' _^i* dm Besprrchnng«, In oeeschstdene, tzriefto» iunnget »Ich FrstbeMoerftandlu^, im HanPftusta» Reichs«,-« in danstndmerlcr Weist daeus hsttaemstst» i er üfternll »st Jnschntznahme »°d Ermähnuu »er Minden. 9iLnnter de» hnt »nlählich debftrpung -fei« b»h er üdernl »st Jnschntznahme ntr» Ermähnnu »er Minden, heile», tn«h«s»nhere der Jnde, »rrmlsst. Dst »nimmt »ft» Reniernngslische ist nn« nicht Mont, öfter es »st» im Land« daraus g-mariet. «r stldff kdnnen mch dieser Fmdmnn, nur bringend -nschlsttztn. dm» »ernftt in ften bststchen Sta«. mit btKn Mt ftMtn (MN, u» mst «tonäMc* HG. schlsttzen mmft», iff dst? ' in »stst» taftt Garutst» sfft »st Juden geschaffen »erbe,, »ch lm . . -- - ■ ~ “ n; der __ het West«' u»Hir» -»MlnPmi. mle »M st Präzis »es TenstlmdftfttttaMM» iffi w Dst ' zmestellos in stn» iänftmn zu den «ft «mäi ftttcheist», ffe »n» ein michtst» " ' ad« »ür dt» tk-ÄÄSA^ieE^ rau, GGhtiM »otz MMstWcht maftm. »ftch iß M fl* *m-‘ j _ iifMMKSW«! tat p». CtwMai ta »tach». Der Dmtsche«ruIW»e Gemeinde»»» hm »HchstStn. bst seit soff «int» Johtzehnt lt«G» mtlstttWl bstPoeftrrcttnng mMPtsttzmtMMstsMer denj der jüdftche, Gemettta i» Prnchtn Mstdm m.w . bei »m «erkonke der Dmischi, Anken «njestut. »ft m' u »stst, E rftett mst stta d tMstgen moff. Dm .chntz»eft»aftufttä Hot dstch«MW, ubststnPPM, wie»«» tztstülge». Dst Pta »m <lt«i MB! M ftm ffst^tnm, oft« »»imita, dstifte. stst ta , afttpnntt kmftohätftn.

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