Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 24 (1918)
- Issue
- 10 (8.3.1918)
- Date
- 1918-03-08
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
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3Mifdtt Ooltsjrftng. Nr. ,« «kftrrridhtUgara. D»rM»rci»j »<r»«tzrl»ß«r std A »dkl Ä«lijK»J und trr Bukowina hielt nntrf graßer Bcterllguug bot AhgetTtoittrn jüd. Gemeinden an» Verein« in Wien f. Haupt, mfamnlispn. n» der als Vertreter de« Ministers für soziale Angelegenheiten des KriegsbussamtsPrmz von und zuLi echte aste in. tßr den Minist« für Ga izien Hofrat Neumann, hie Sty, Drr Jt » (i f «her. vo-s Loewenstein, Kappaport te'lnahmeg. Zn .'0 nrmn Ansta!r<n find 1200 Km der untergebracht. Hie befinden sich in £ mberg Prze-uy-j. Eambor. Tarno», Krakau. Kalomea " a. C*rter; aUUO fm» m Familienpffege Nnterßebracht. Die Regierung leistet 7S0.000 Kranen Zuschuß, hie natürlich hei »eite» nicht ale Auf. wendnngen Hecken können An längerer Ansprache würoigte Hafrat Prinz Liechtenstein die Leistungen dejüdische» Verein-. Hessen Fürsorge für christliche Kinder er hesonderS ladend anerkannte. Namens der Abt. Lemderg die allein 3L00 Kmdtr zu versorgen hat. dankte Dr. Parnaß für die nrrktätige Hilfe, die er den Kindern angedeihen läßt. Praf. Ehr mann sprach na»ens des Verbandes der U-O.BV. Huu.ar »tätsvereiae den Btst lbnngcn hi Veremsleitnng, hie de» Elend preisgegebene« Kinder der' gesamten Menschheit als nützliche Mitglieder wiiderzugede». die »ollste Anertcnnung aus. Als Litzepräfidentin tankte Frau Gelber dem Bertreter der staatlichen Kriegswaiienfürsorge f. die dem Vereine gezollte Anerkennnng Avg. Dr. Xappaport beantragte die Einsetzung einer Ko»'»ission, welche die religiöre und fitk- Itche Erziehung der Kiuder in den Heimen zu überwachen hat. Ebg Dr. v. Loemen stein Verzeichn«« emit Genug, tuung. haß die Tätigkeit auch christlichen Kindern gelte. Hier» spreche der Menschheit»«, der Verbrüdeiungsgebaake. Mio». Zn» Wiederaufbau des durch Brand zerstörten Tempels in der Leopoldstadt haben die Mitglieder der >sr. Kottosgemeinde bisher schon über KOOOOO Kronen gespendet. V»d«peff tLandes-Enpeutienv,rem). Um« Vorsitz des Justizwinifters Dr. Vilhel« Va z sa n yi fand a» Iv. 2. e. eme Ausschußfitzuug stett. Dr. Friedrich Halüß begrüßte den Minister ln war»«, Worten, für die dieser herzlich dankte. De» Verein w. neuestena gegen 40.000 Kr. gespendet. Kör Slip,n. dien wurden i» v. A. .18.000 Kr. verteilt. Präs. Dr. |*aj. fomji hat 24 Sttpentie». die den B«rag von 200 Kr. nicht erreichten. auf 200 Kr. ergänzt. Dr. Agn. Prnfer, Prot. d. technische» Hochschule, stiftete 10 Stip. zu je MX) Kr. Die hoch, schulen ». bestimmt, die für die heuer -v verterlenden Stipendien in Bettacht kommen. Ptm ne»«» KtaatafeKretär /«liiUu» Szaka» i« Unterrrchtsminifteru» begrüßte a» I. 2. e. -Deputation d. arth. isr. A«ttalbnrc»ns unter Führung d. Präs. Adolf v. Krankl. Der Eruatssekretär bankte u. eiN-rte, daß er in kanbffmarken Kragen stets uJpartriisch gewesen sei. Er fei van de« Wnntche erfüllt, die kanfesstanelleo Kragen der ung. Jndenschaft ohne Parteilichkeit u. Vorn,teil zu behandeln. Er unterhielt sich dann mit den Mitgliedeln der Deputation, an die er da» Ersuchen richttte. ihn in jeder wichtigeren jüo. konfessionellen Krage direkt zu unterrichten, damit er nicht nur die Anstcht der deir. Lektion, fand, auch den Standpunkt »er intrrrfftonen Kanfesstan kennen lerne, bevor er ta Entscheidung treffe. Mi»t-« Itatofi #to>Mrf/r Mnpapell- Nachdem »rhrere Pronmzgemeinden den Anstizminitter Dr. Wilh l« Väzsanyi zn ihre» Ehrenbürger gewählt hatten, har auch die Xestdenzstadt Budapest in Annkennnng der hervorrageadea Verdienste, welche «azsong, sich .ln mehr alS 2üjähriger vnerschrvckener öffentlicher »r»eit um die Entwicklung Budapestnworben Hut. ihn zu» Ehrenbürger erwählt. S 9»*f«fc*s-#»«fta: Dr. Zgnaz Pfeiffer, Präs. o. d. l echn. Hochschule in Budapest. QdUnft Der KOßrer der halländ Soziakiste» über den paln. Z»ti-e»»tt»m»o Senator van S a >, der nnerkanute. Führer der sozialist. Partei Hollands. erkläNe m e. Amsterdam« So. zralistenvnsammiuug «der die Audenfrage im Zusammenhang mit de« Frieden, daß man van allen sozialist. Parteien -er Welt nur d«r paln. sozialdem. Pan« kein Vertrauen schenken kvane und zwar «egen ihrer ant'semit. Treideieicn. R.dner ging soweit, seine Meinun.« dahin ausznsprechen. Polen verdiene nicht noodhängig zu hin, solange die Andevdetze dort nicht auf« höre. I« Verlaufe des Adend« sprachen auch der bekannte hall. Sozialist Sleerekoper. als Vemerer der jüd. Sv- Solisten 3»|ctur«r KnplnnskTie Bnsnmmluug er. klätte sich einstimmig für die Venrettiag der jüd. Rechte ans der Krtedenskonferrnz. »•* dar Denkschrift de» ^Ondomer -aziaeißenllan treffen Der Kongreß fordert für du Juden aller Länder die XI Er>thI»»S ^««.xLch.rlich, Q/L. »I. tMnt WTXXItm. .Sein', ul)Bi Nt «usli da« Bnt. aio oro moDen fäKittn, Dir de, daß Bit Eiaer dea Inftncn >id)t amaira. * .Wir sch»«,rn ritfn Sie. ,€o blridr rt kom*. rntschie» drr Sufti, d«> dr« Gr,ß. drßr -rrhad urlprünglichr» Plaar. Drr, Schatz, « «rtr r« -a»tzr«mgr,r^n, da« «airrch-d »ar drr drotzradr» «rsahr ja drfrriep, ,,t — arr jun Brritlrr Derdra |oB*t, drffr, Haad ■6|( «rrsaair», drffcn Lrid fall »atsa» drdrckc«, drffr» «iadrr »nd«n al« Brtilcr itzr »,«> vor drn Lörnr such«», »ad »»atz wird Id» Kitnte« fit mit unk einig.». ^Lo sei e«!^ riefen U Wie ^nnd j«i» nnsiDlrch drr Gtzacham Aaddi »mrom Mardecha, vruder D»> Rodog» nach k» «rrschDtndrn «fttzn « AMmd. vr«rla», te« «. OTärj ,9,8. lelcho, elementaren Rechte, wie sie die B^öhn r ein s jeden ondcs genießen. Palästina feile »er der drückenden Verwaltung der Türken berreit und zu n kreie-» Ltaat gemacht werden, dem internationale »iruti. : of-i-'bfii «erden und ia den alle Jaden, die es w'M'ch-'n. r«.riutkebrea ko,nen. D«e Anden «nssen für ihre tigeuer Inrereffrn, frei von irgend welcher Eimniichung anderer Völker i nd anderer Glaubensgemeinichaften sorgen ktnnea. K«tn« NeärRtternn, rnfßscher )nden. Die englische R-zi'rung üehr in'olge Protesteder riisstichen Negierung von o,r »eiteren Rekrutierung russischer Untertanen in England ad. Die Rarrhelisse-Prefse benutzt vi.se G.'l.'g'sh 't zu a^fhetzenden Artikeln gegen die rusfflcheri Juden i« England. Sllhiaa-. Hie lfr. LnN n»ge»ei»deU m Rußland find aufgelost. Die Zuden sollen sich zu einer Rational gemcinichast zusammen» schließe», der auch » Förderung der religiösen Antereffen ob» liegen soll. Kein ktoaloürg.r ba s z. Eirha>:unß eines Ruhetags gezwungen we.den. Die Juten dürfen Sonntags unge stört ihrer Veichäslignng nachgehen. Andererseits aber ist es keinem Staatsbürger gestattet, fich seiner Arbeitspflicht zn entziehen; erste große Aasgabe de» nat. Verbandes w. es daher sekn den Sabbat für die Juden als un a»,t«stbaren Ruhrlog zu erobern. Hie «aaimallütsche Hegiernng »egen de» «llrvffl/chjüdifchen Koagretz Züd. Kreiic tesürchreu. daß die Bolschew'steu-Regierung die Abhaltung des allrussischen jüt. Kongresses. der am 2. 3. zusawmentreten fall, zu verhindern sucht Der moxlmalrst. Kommissär für jüdische Angelegenheiten D i - Mondstein erklärte auf eine Anfrage, die jäb. Gemeinde- Verwaltungen feie» der Räte-Regierui g feindlich grfinnt. und sollte der Kongreß mcht e re volulionäre Mehrheit chaben. so «erde s. Schicksal davon abhängen. welche Stellung er zur gegenwärtigen Regierung ewnehmen werde. Die Regierung behandle den jüdischen Kongreß eden'o wie die ukrainische Rada. Das zionistische »Petersburger Zagblttt' wurde »cn der Regierung eingestellt und der Hanptschrrstletter Gründaum verhaktet. Gegen die Woklchewicke» w. a. d.ijöb .Soyalisten-Kangreß in Minsk folg. Ent'cdließurg ongenomn en. Die doNchewickuche Regierung s« auf llr-lerbrnckuag ker Wohlhabenden ger'.chlet. M'lergrade dewlt jeden soziolen Gedanken. Ihr ballig« Untergang wird prophezeit, da ste Raub. Plünderung, Anarchismus u. allen sonstiger Frevel fördere. Zi,»Ia»d GleichtzerechkigNUg de» Anbe» '» Ain»kand Die fiooläobisch« Sermkon.mrsfion lvr die Grundgesetze hat nach de» i« Germ eingedrachten Gesetzentwurf detr. Gl«chd«echtigung der Juden beschivffen. Derselbe enthält in S Punkten: die Anden können gleich den Bürgern anderer Läab«. auf Gesuche flenl. Börger ««den. wie and«e Bürg« nichtlath. Glaadens Sraalsftellnng en cinnchmeu. Gemeinden und relig. Gesellschaften bilden. Tie Pnehelichungen zwischen Zuden dürfen nach Zivlirrcht wie nach füdischen Sitten, gemilchte Ehen nur nach Zivilrecht grschloffen werden. Das Gesetz, wonach Richichristen kerne Zeugen vor Gericht fein dürfen, findet auf Zubea keine Anwendung mehr. Der Gesetzentwurf w. am 22. 12. durch den Landtag angenommen, ist also zum Gesetz gewordea. _ Ukraine Die Jentratraba n. b. $m»rm Auf e. fcee letzten Sitzungen der Zentrni koda «statiete d. Staats-Sekretär f. jüd. Angelegenheiten. Dr. S t i b e r f a r d. e. Bericht üb« bre Tätigkait deS jüd. Generalsekretariates, in der Hauptsache über die Abwehr der Pogromhetzen, über die jüdischen Schulen, e. Entwurf' über die Wahlen in den jüdischen Gemeinden. Bon den ztoniftische« Mitglied«« d« Rada wurce die Frage der jüdischen nat. Autonomie ungnegr. Die Zentralroda nahm e. Gesetz au, das d. Pnionalu. die not. Autonomie d« Minder, heilen fichen. Dt« näheren Bestimmungeu bleiben den Gründungsveriammmlungen d« detreffenken nationalen Gemeinschaften Vorbehalten. ->e Jade, a» die AÜrainer. Berschicdene nal.-zionist. V«einiguugen in löefterreich «rt dem Verlret« dezioniftrjchen Komitees in Galizien, %. Elans, au der Spitze, richteten an"die ukrain. Reg>«ung einen Aufruf, in dem üe ihre herzlichen Glückwünsche aurspracben und erklärten, daß.die Juden in der ganzen Welt die Nachricht, daß die Brüder in »er Ukraine die nationale Glnchderechtigung erlangt haben, mit Freuden begrüß«, usw." 8a«S»ir». H«e -»de»krag« tzei de» r»»ä»tlche« Priedensvertza»dkn»ge» Sdg. Reitzes hat den öst Minister des und Hamza's gelitten kn.'n nicht geschildert ««den. Als die beiden Mädchen an jene» »«hängnisvvllrn Abend« nicht nach Haute kamen, hatte d« Ldochom die ganze jüdische Gemeinde ollarmi«:. Die Teilnahme war eine uoaemnn große. Mn» suchte nad forschte ohne eine Spur zu finden. Man nahm allgemein an. daß Seeräuber ans Land gekommen »nd die beiden Mäcchen g«aubr hätten. An Sinan Pascha dachte niemand.^ Der bedeutendste Sklavenmarkt »ar damals Atezandr,a in Aegypten. Man schSte einen eigenen Voten dorthin, um die iftr Gemeinde oaseldst zn bitten, daß man die beiden Mädchen auslöse. wenn sie dort ausgcbaten werden sollten. Anch an Rabbi Salomon Aschkenafi hatte man einen Boten nach Cor-stantinopel geschickt, um ihn zu benachrichtigen nad ihn zu bitten, seine Aufmerksamkeit de« BNovenmarktr in der Hauptstadt zuzuweuöeu. Die beiden Greise erwarteten mit heiß« Sehnsucht die Rückebr des zweiten Bolen, als Radbi Salomon selbst zu ihnen in das Zimmer trat. La»t weinend umarmten di« beiden nlteu Männ« den Gintrelenden. Ae.chern. Grafen S zern in. Z. ia Buk-reft telegrafisch eisucht, für Durchführung b« jütischen Gt«chb«cchtigung in Rumänien einzutt.ren: „Die gc»amte Z-.ideaschaft «wartet von den ver trete, u d« Zentralmctchte bei den Friedent»«banbluugen mir Rumänien ker'u Elntnren 'ür die endlich« Dnrchkllhrvng drr Gleichbc'echtinn^n drr Juten in Rumänien. Der flitirrl h? § 45 d<d kerlir« Vcinac.es «urde auch von Lest«reich.vVgttn ^, t T«-rsü 'or-v arg« r-mwen. Seine R^ültcr.üki.rn 40 Arh-e hi kurä vorseiter- Rumäniens ist ein schwere» Urr<ü l geoeu li l'ur vrd Sittlichkeit. Reitzes." Ein Protest gegen Wefiaroßien» K»gkieder»»g a» Plnwänrs» «'cheint in Warschau« Zeitungen. Rumänien habe trotz all« Veis-iche von außen nlemals die Bestimmungen des V«l»« Vertrages über die Gleichberechktqung der Anden durchgefübrt, s»nd«n die Zuden zu obsoluler Rechtlosigkeit verurteilt. Jetzt sollt,« sich alle Juden an die Zenlrolmächte wend.-n. dam,! bei einem 2. Susbon Rnmänient di-s Himmelschieiekitc Unrecht beseitigt werde. U,'t« d-n Frievensbebingungen sollte die b'ortiflr und vollständige Gleichberechtigung »er Juden getor0«t werden. Ties lei »ie Gennqtuuug. die »ie Zentralmächte für bie schweren blutigen Opf«. die oie Juden gebracht baden. WnlloreÜ Einjüddt che» £nfer«nfi,n»ft»r«*». Mit Cr* laubuis der deukschen Mtlitärveiwaltung für Rumänien hat sich hier e-n Anformationsbureau gevildek. da« sich zur Aasgab« gemacht hat. zuverlä'fige Aogobeo über die »n Rumänien Zntcr,'terie odrr Kriegsgefangene oersto-deuen Zuden so- «odl a«r Rumänien selbst wie ons beu Ländern oer Zentralmächrc zu beschaffen. Die «forderlichen ll ilcrlaqen sollen «ik HUle der rumänischen Gemeinden grsamlnelt werden- Den Loritändrn der jüdischen Gemeinden in Rumänien ist an» Herz geiegt worden, iui solche Daten zn üd-.r^utteln. die ent- 'prechend der religiösen koelchrtsten mit Hrste «neS Rubbinarausgenommen worden fino. Das hiesige Komitee will olle Ermtttlungoergebniffe. welche die jübikchen Lolvuten oder Znr«ni'-rre aus bea Länoern d« Zentralmächie delra'en. ven jüdiichen Hermargemeinden zue Be,tügung stellen AlS G'ge-i- »reust erbtrtei das Komitee genaue Angaben aber die aus Rauiänirn stammenden Glaubensgenossen, die ln den Ländern d« Zentralmächle ols A tcrnterie oder Kr-egsgelangene gestorben sind. Dos Vorgehen des rumänrich.n Kountees, oas für fe.ne Arbnten das Jnlcreffe der deul chen Beaörden gefunden hat. verdient die erbetene Föroerung bei unS u ib uns«« BundeSgenoffen. Es wäre all«oivgs wünschenswert, wenn der Ausichuß seine Tätigkeit im gegebenen Rahmen auch den lebenden Gefangenen znwendea waroe. Polen. Hin »e»er a»ttfe»Uischer Vorßotz richt-t sich gegen da» Anstevlungsrecht der Jude». Die Haupiversammlung des 8«»- czvc« landwirrschastl. Verbandes 'beschloß d' holn. BGörRbl anfzufordern, die brsherizea Bestimmungen über da« N 'fiedlnngsrecht der Juden nicht nazntasten. (Rach diesen russischen Bestimmungen ist es den Anden untersagt, auf »em flachen Land« zn wohnen) Man war »er Meinung, daß die Acnde'runq der bestehen»«« Bestimmungen und bie Aestsetznng neuer Rechte der Anden nur Sache des aus allgemeinen Wahlen hernorgegangenen Landtags sein könne. Her Ktreit m der ZKarschaner jüdischen Gemeindevrv »att»nß ist beendet. D'e Verwaltung «klärte sich schriftlich bereit, »uncrhalb von 4 Wochen mit Benretern Ser Angeft. die Forderungen der Beamten burchzuberaren und nach Möglichkeit zu «füllen. Eine Bersnmmluag der Angestellten beschloß die Arbeit wieder aufzuneßmcn. /adz chi» StrerÜ der jä». -riedtzoiodiener ist aus. gebrochin. Gie stellten Forderungen wiitichasllich« Ratur. Et werten nur Pnsonrn beeidigt, dre an Seuchen gestorben stnv. ^«dz Zväßre»d dev Peffachfeüe» w. i» o. Zohre in den jüd. billigen Küchen statt Mahlzeiten Lebensmittel Verteilt. Zn diese« Z. sollen laut Beschluß der Küchenvepatation Sp-nsen und Mazzot ausgefolgt werden. — An der letzten Sitzung der Gemein"ev«waltung wurden über 100 Beschwerden wegeo zn »oh« Beranlngunz zur Gemeindesteuer IW7/16 geprüft, einig« berücksichtigt Her Werei» .fftzeffed schet emea" hielt seine Gen«alver. samrulong. Der neue Haushaltsplan wnrbe mit 10 700 M. angenommen und beschlosien. sich mit dem Bcstattungsverein .Roste hamito" zu vereinigen. An bie Verwaltung w. gewähtr: A. Leilelbaum. E. Hambarski. H. Berg«. A. Akawie. M. Danzig«. Littmann. Her VI. HkatästlUU Pag d« jüdischen G:me»n)ea Deurichtands findet v. lO.—30. Rtffan (23. 3. - 12. 4. 18) statt. Wir oe. weisen auf den diesbezüglichen Zu'rni der He»tsch.SaIä»d. Malästtna-Verwattnng in dreier Re. uu d empfehlen ihn d« deion-«e,i AufmeckiaMke.l aiicr:r L'!ec. Ähre Erregung war s» groß, haß ste kein Wort zu sprechen oermochten. .Esther lebt und ist gesund', sprach endlich Radbi Solomon in bnmpfen Tone. .Gelabt sei Gon. der Allgütige!' rief der Ehacham. Aber ihr sagt da» sy tranrig nnd düster, sprach Do» Rodrig». » sagt, welch großes Unheil ist ihr widerfahren?' .Giuan Pascha har sie g«nndt und »a den Serail abgettefert. Der Sultan liebt sie. Esther soll Sultaatn LH»- leki werden'. .Wehe wehe", nej drr Lhacham, .wäre ne doch gestorben, ehe ste abtrünnig gewokdeo!' .Eure heldenmütige Tocht« ist nicht obtrümng geworden und »,ro nicht abtrünnig werden. Ader trotzdem ist ste Euch und mir verloren'. cForstetz»»g tolgtst