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Jüdische Volkszeitung · 1918-03-08 · 10 (8.3.1918) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
24 (1918)
Issue
10 (8.3.1918)
Date
1918-03-08
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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M ,C<«tn((rmn< T-“-‘iH südische» •l«ukfnl‘ tittn sich b'r wtM0ftfnS«itni M deulichen 5n*rt *u«.?8r kn jfWd'D Wloubm sind unlere Bätn in de» Tod g«. gonge». für idr Denficktu« gebe» unsere Kühne in den 1»* Der Brtrtr -chloh «u den «nrlen I .lerne ,u» Deutschtum hiü zu« D»de, lerne zum Inden»» hi» I«« lode, dann sin» »i, et» «ege» »»irre» geliedle» Katnlnnd«'' Nachdem sich der siiimilte Brisoll gelegt Halle, dankte Geheim rat Wach» de« Redner in Namen de« Gentrai-Lerein« und sprich die Hossnung un«. daß he, dem Jubiläum M 50 jährigen Besiehe»« die Teilnehmer kedt Bersiändni« mehr haben »erd,» ine die Kampfe, die ra» jetzt dewegen. Di« »achwolle Kundgebung, die in der allgemeinen Zu». ftimMung z» den Auesührnngen der Redner ihre» Atiodnich fand, hat »Ni« neue gegeigt, »ie innig aermachfen der Eeniral- Verein mit den vesstrdnngen der »entichen Inden ist. Xis btt bayerische» Koalier Znltsemil'fch« »iMiklutn »er ßaümiche, Jentenwo pnrte, sin» ichon lange kein uhereaichendeü Segedni« »ehe. Ja der letzte» Sitzung de« minunganüfchnffe« eehod Idgeg'd O i chl e > fAertr.t heilige Beicheoerden »ari der, »uh chrif» Schüler gn jüd. Lehrern i» den Unterricht gehen mühten wogegen 0dg {»ui) I-Münche» (Sag ^rinmendet. daß auch i» nmgekehrlea Falle jnd. Schüler »ich, schade» leiden. Minister » Kntlli » , erklärt, dah da« Indenedikt dal» gründen »er»«» »ird und er», Klärung der klage «er iür. Hehrer drrn^n »erde. Die Unre,ncha««u»htlfe dnrch i«r. ilehrer »ar ein« Kriegümahnahme. und ist «ar »,t Zustimmung d. Stier, der Schüler angenrdnet Die Anühilfe fällt lpäier »ieder »eg. Die in Frage kammenden Lehrer habe» ihre ilehnätigkeit «»»antfrei und erfolgreich auügeüht. Xis her ISchßschei Kaaiaer. Prnki Tie Erhedu»g von Ornndstruei» «nö Besitz, werbstlabgabrn durch die tfr. Religionsgemeirde» (Intrafl des ftbgtortark« JSrsMur;. Roch einem Gericht des Ndgeorb. De. Kaiser (not.-lib., beschloß d. Kammer ernstimwig. di« Negierung »m Une Borlage noch während »es gegenwärtigen La»diage< zu ersuchen, »»»ach § 7. .Mer I, ,nd § 13, Z. II des Kirchenfteuerges. dshia festgrlegt »erden, daß durch diese Gesetzesbestimmungen das Rechl jed. einz. einer Kirche »der Ne« Smeinschuir zuged. Ge«ei»de zur Einfnhruaa von Deadgatze!-. »ad Grundftevern für Knltuszwecke nicht deed. sowie die polit. Gemeinden «»gewiesen, diese Abaalen »egen d. gesetzl. Gebühren einzu heben Mit dies. Deschlnß ist ein wichtiger Echrrtk z,r finanziellen Sicheruvg »ns. Nettgt»n<ge»einde getan. Xis toi •mdita«. H»h FndisiG» kttiaf ihre Jahre«, frier am lil. 2. <1. Idar:. drwGednN«- »ad ladrltug« Mo. ie«. de, »a, den Shewroih in »er znnzen Mai, durch gemein samen Gnidaühieust und er» Lieh««»»! eil« gezeichnet mq» H»*"H w«dw in. h-riümnmiichm MMie- »^ -Geiedhos ch WXtzküie, defnchi. m« CtnftntaT Kgl Mnsikhir. Frieüma», an de, Getdee» »er gesnlen«, Kliener da« Mmol, rachami» Gehet «rrichtetr. Mittag fnn» in de, Beretnürünwr, Gaeda» dienst statt, hat dem Miedern, F. »ie k-ntoeme» Funfrlanr» nerjnh. »thiend der!. Lailihende Dozent De. Ganeth die Fesipredtgr hielt »dend« »erinmmelten sich die Mitglieder im ßtlr>»h«,el zu rrner einlachen Feier, die »°^ gemeiufame« Gei>r> ei^eleiiet morde Rubdiner De. Lnd^g ». Rasen, t h a l hieit »ach einer Gegrähmtzin-lprache de« Kaut»,« » l t » «inen geistnole» G»rtr«n Sdetßdie llufterhlichteil »er Gerle. GesaoalnoNräge de« Oherlautor« Schmor, Mch. seit«» mit Anjprachen »rr Radd Dr. «aurth u. Lormenthal »d. Zmanglos« GeielNgkett »rrriat« d. Mitgl. »t« ,. später«»,»»«. X« h«« Nerschttzsoal. -e»ee»«eü»l»»t»«,i ». i. Kürnderger „r de» Güarstrirgogerich« kraigrsprocha». Dieirrsrit ISIS Ichmrdrude Straf- »i»»eh. au« welchem der »u«gehehnte .dro^h Fifcher-Ha». noner' seine» llriprnng »ahm, fand diel fr läge seine» Ndlchluh »ar dem Lderkrieg«grrich> de« stell». Ili. Krmeekoep« in Berlin Mil »tlliger Freiiprechnng de« Inaeklaglrn. Nnrnderger mar in Frietent^il Mngistr»l»srkreiär der Kiadi Linden, im dieden. amt Rechn»ng«revis»i bei Kteperlchafiea in Hannover, an deren Spitze Senator Fischer stand. Nürr.derger «ar aus 8era». lafsuig de« hannoorrschen l«rri»cha,g«rrchier« «ngetlagi. mell er angeblich an Kenaior Filcher. den Mildesiher der Nardhenlschen Grfchohmrrfe in Linden onzuläßige Milleilnngen gegen Gemährnng van?,riei>e,' gemachl haben lullte. Senatar Filcher. der gleichsall« uagaNagt war. wurde am 29. Juni 1917 »on der Unkloge der »klidr» Bestechung »o« Landgericht Hanaooer durch inzwischen rechi«keisiig gewordene« Urteil koste,>la« freigesprochen. stuch die Unklage gegen Näindergcr wegen paisioer Bestechung endete i« Oktober 1916 ,or dem Kriegdgericht Spandau »ach füniiügiger Berhandtung jwut mit der Freisprechung wegen passiver Bestechung, doch wurde »er Friierwerklleutnnnl wegen llngrhoriaw« gegen einen Besehl in Dienstsachen ,u oier Monaten Kest»,g«haft verurteilt Gegen diese« Urieil legten sawahl der Hannooeriche Gericht«. Herr wie auch Nürnberger Berufung ein. Da« Oberkrieg«gerich> kn stellvertretenden III. Arweetorp« kam »n» i» dem End« Februar »dgehallene» Kchlohlerml, ,u »tllige« Freispruch. Da« Urteil lautetet .Die Berainng de« Gericht«Herr, gegen «ie Aritipiechang wegen Bestechung «ii» jurntkgewieseo. Ins die Berufung de» Angeklagten wird ha« Urteil de« Krieg«- gerichl« Spandau »am 9 / IZ. Ostober >918 aufgehoben, in. iaweil »»«selbe de» >ngekl»gieu weg«, Ungehorsam«, harch den die Gefahr eiar« erhedlichei Nachteil» »erursachl wurde, »er. «teil! hat. Der »ngeklame wird »ästig freigesprochen. »« in dem Kerfehr zwischen den staden Angeschultiglen kein Berstoh z» erdlitten ist und die Miiteilungen für die Hrrrc«Verwaltung särdalich waren. Die stonlingentlkofie wird angewiesr». den Anieklagten für die unlchnldig erlittene U»Ier>uchung«hai> zu enlichädige«. da lerne »ästige Unschuld erwiese» ist.' Z»stizo««aIt»Ag. Z. /handetoriGler» oa» Kawwerzienral Olk. Dil». Heime r-Mchasfeahnr,. Magiftraizrai Liegm. ll I l m a » n. Kempien n. Hoftnl Gwil F « ch h «i m>r r-Nar,beig. ' Z Güera»t«rch«rr bef. >ml»,ichier Zai. Hesselberge r-Rürnderg. ttzaratter »1» Geh -nsttzralt >wk«get chl«iai Milhelw Richter.Lharlollendarg. ' versichk Amiügeeichtsrat Dr. Gandier in Tremestk, n. Sharlottrndurg J. £l«b. £uMHi4t«i: Bankier Dadiä Kah-Miimer«. d»rf Apathekenhrfitzer Dr. Milh varlendenherg d. Landger. I.Baiin. Z. Mlach»ßerüht«räte, ernannt: Qderlg»de«gerlcht«rai vüstih-DüWGdnrf »»» Lmiägerichtühirestor KG. Schap« (wiederhast ». letzt. Rr.) -_ Xloteatfftts. Da« hstj. Dr. Jnüiünw begeht am ». ü. d. liierniur. hrstneikee Ged. Regieenn^ro,. Pr««. Dr. - Ludwig Geiger, hrfander« geschätzt durch seine Gaelhe-Foeschnng. Am 5. Juni 184t in «reülnu «>, «atz» da» «had». Dr. Adr. «. ,e».. stndtertk n Geschichte in Heidelteig ». Gillingen, was. re pro- »ooiette 1880 wurde er al« »uhaard. Groiefsar «» die llni»eisiit> Galt» berufen ,. rrtzicl! I90Ü ». t. Geh Reßierungürat. 1880—1918 g»d er da« Goethe-Intzrduch herans. Burektzordt« .Renntsianre' hat er ». d. ». Aast, an ne, tzeartritel -tratzbwr« r«ndgericht»»itrktot G«tz.-R»l >r»n. da tz. Honorarprofesior nn d. Universität ernannt wurde, hält Bat» lefnnge» über Strafrecht. Geb. Hannavaann. wirkt a seit 1888 iw Slsah al« Staalüanwall und Richter. lkr ist da l. da'den Code ciril in da Gestaltung für Slsah-Lo,bringen >890 heraudgob _ Bolbiver. Pe»tsch-3lrA»e (enger Zeit hat uns Gemernle »ieler e. Dalliaer. Dr. Emgermann. ler das Berit»« Nadliner-Eemtnar betucht u. vorher in Verlrn-Pankow ge» „rkl, auch die Neligtonstchnle des Syn-Lernns Moabit und Hansavierlel »ach Gervfung des Ralb. Dr Lieder»«« an die Hauplgeweind» mir ausgezeichnete» Erfolge geleitet hat. Wetz. #. Jk. a. ». sch». Manie Oberrabb. Dr. Retter.. Lehrer. J,» ch,»,atzatPras. Privairealjchuldnekt. Heinr. Daer- «ana in Dab Vürkhkl«. Jirttz Z. Reallehrer wurden ernaant in Günzenhausen Usfisteut >rriolb Kunzmann-Körkh. i.Fünh Dr. Zoseph Tachaner. persoiaUe«. Merkt» Am 17. 2. verschieb €ulo Kunz 67 Jahre: er war über 20 Jahre Mug!«rb bes Derems 'jelmIo>-6kL,t<xj>w. Vesten vestredungen er Vas größte Interesse enlgeqendrachke; im Vorstand »es Vereins der Sckrimmer. seit Grünbung des VereivS '1 Vorsitzender hat er als tteurS arbeilsfreudiges. stets hüsabereiles Mitglied die Ge'chüfte in aufopfernder Leise gesühn. ML»che». Die veerdtgung des Hotantiquars Aböls Gteinharter. e AutaritLt auf b. Gebiete des Antiquitäten Handels, erfolgte unter großer Beteiligung auf dem neuen isr Gemernvefnedhof Rabbiner Praf. Dr. Werner rühmte skraftvolle Energie mit Weichheit u»d Milbe glücklich verbünde,: hvder Kunstsinn, »vmn er dieInteressen »rr Ruvst zu fördern verstand, verschaffte ihm Sulebe« nnb Snerkcnnuag »eit über BayernsGrenzenfhtvaas. Fürsten ».Behörden erholten sich s. fachmännischen Rai. Di« zahlreichen Enstungen für die Kultusgemeinde. Kriegsblrnden-Kürsorge und viele andere humanitäre Zsecke deknnde« seiven edlen Vahltätigkeitsfinn. der keine konfeffionellen (chranken kannte. Bei a^ller Geschäftstüchtigfnt zeichnete t|n ein hoher Grad von Redlichkeit und Rechtlichkeit «US. Urner zahlreichen Kranzlpevtzeri waren Llbmungea von Bayer. Rativnalmuseum jenem hochherzigen Gönner^) und der Münchener Liedertafel Ernannt: Z. bayr Reg.«Rar un» Hunbelsattache bei der Gesandtschaft m Berlin der visher. Handelskammersynbikus Dr. Zo(. Gunz-Rurnberg, z. telegraPhenamtsbireki. Oderpostinsp. »lfre» Cvhnre>ch«Rä.,berg. Fitet HLo»»erzie«ra1: Aabr. Montz Wslf-Gtuttaart; Haflieferanten: Kst. Wilh. rölettiner und Mantz Ziirnbvrfer-Stutt- «art. w JM* ÖetfeT*!!» 4#.' «II Veisttzer b. NrVWchsbbGßerichl f. Kriegs-' Wirtschaft und erhielk bas vest. Verb.-Kr). 2. Kl. vom Rvtrv Kreuz. Mer» Lrz. f. /rie§»tzitfe: Prokurist Paul Ollenborff in Fa. C. H. 2«ger und Lo; Patentanw. Eduard Breslauer- Leipzig; Kgl. Gewerderat Emil Plotke-Verlin; Verd.-Kr.u. Lipp. Levp.'Orb. 6. Kl: Hofjuwelier Eugen Marcus. Berlia. Aaw- »enlnrkrz. t. JM. p Amebr G b: Privatmann Altreb v Kaulla-Ltuttgart, Aßrenllrenz kn, kreiwiLtge MatzkiatzrlS' ßLege i» Ariege: Buchbeuckereibes Schlesinger«Eppendorf: 5ntg Mate Jrz. Web. 3. Kt.: ran.-Rat Dr. Max Edelerliu ^ewberg Ariagovbst. f. Ainrknbst 1. Kl . Gamuel tzvrowitz Präfid. d. Haideiskammer. IV. Palästina-Tag der jDdlsehtn Gemeinden Deutsehlende. IO.-M. UINt M78;B«boi»iuh genehmigt durch Bersüguog vom 12. Fedrnae Nt. «8 K. «. lü u. s. ,.} 23. Mü», bi» >2 Xprtl |9(8. Aukrut. Nneihorte Leiden find in dem abgei-tuseneit Jahre über unsere Binder im heiligen Laude hereingedrixben! Zu Hunger und Krankheit hat sich die XkiegSAük im eigentlichen Linne gcsel»: vor ihr fliehend oder militärischen 9>otivendigkeiteu gehorchend, hahen »iclc Tausende mit Weib und .Kind ihre Wohnstätten samt all ihrem .Hasi und (Wut im Lüden verlassen müssen, um nach zermürsieuder Wanderschaft nack Nordpaläftma in den heiligen Ltädtcn Losch und klberias. in Dg»artur in den galilaischen Xo(»»iri, -OS AO«t ltbüA kettelt, natdürsttge Unterkunft zu finden. Um inmitten der herrschenden Not auch diese Tausend« na» am reden zu crdaiten. find gewaltige Mittel notig dcdarf es der Volkstlchei. der ktdtNSMitteloettetlüüg, »et wohivAgsbaies Irztlicher naS hygit»ische> VUfsi»ßittitto»tü Daneben kann sich die deutsche Zudenheit der jüdischen und patriattschcn Ehrenpflicht nicht entziehen, auch für die deutichen Familien, die in Jerusalem und Judäa zunickgedlicbeu find, für die von Deutschland au« dort biüder erhaltenen Inftituttoneo nach Kräften weiter zu sorgen. Lo ergeht denn mit dem nahenden Frühlingüse-c wiederum unser Wechrns an alle warmsüblcnd« Herzen, im Kreise der deutschen Iudeiiheil. Gedenket der Darbende« im Lande der Väter! Mebi uns die Mittel, um »ie schweren aber dankbaren >ufgasien dcr jüdischen Menschenl,ebe. die uns gefieltt find, and, in, devvniedcnden gewisi leßten Kricgsjahre. zur Vdre der deutschen Zudenheit. zum Segen für unsere, unglücklichen Bmder kraftvoll ltse» zu kdnncu. ztGAksAkl 0. M Ii. «dar 5878. / Dentsch-Holländische Dalästina-Dermaltnng. »erli» — zraiksirt a. M. — X>ß«r»o« Postscheckkonto Frankfurt a. M. SSL3. i

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