Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 22 (1916)
- Issue
- 38 (22.9.1916)
- Date
- 1916-09-22
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 75% known words query
- IRI
…/6682508-6377563-6450354--0709-4850485- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
SIMM* (•tt jetzt Itx* 1*4 QtfMnwr Kamt* nerkffentUcht W-rtzn; Die t» ( ) tzehache» Ziffer, geben 0. snrttonfendeZndl f. d Srrit Geleatr, an 1 2940 (ltt) Inssch». L«r». Krgsftw. Oder-Primaner Max Goldman», 21 J.. zmeller n. jüngster 6.». David 9. n. Kr Tharlotte Su|«anrt, Friedrich-Vilhelwstr. 83. Va» eifenie Xreij erhiette«: (vta jetzt finv 979 vreslaacr Kann verLffntltchr wordea.) Die de ( ) Ketzer de, Aisten geben d. tartlaujnveZah! t. d. wresl Seidel.» 0» i 7820 (280) Stefan Herrn st ad«. Unt off. d. Res^ Sohn ». Stfm. Morstz H.. Caristr. 80. 7821 (281) «inst Ku « haner. Mnsk. i. Res.-J.-R. 99. Sohn d. Kadrikdes. Georg Xin Fa. Jt. 4 Unger. Roritzstr. 27; fest Knlbt. d. jWtgrt i. F-, 22 J., vorher b. M. Forell 4 To. 7822 (282; Seorg kiehrecht, Unt.off. n. Mosch.-Gew.. Führer. Sohn o. Fabnkbes. Brnno L. 7823 (288) Martin Roth, Kriegssteiw.. Kanon. >. 11 37es. Frldart.-Reg., 23 I., 6. b. Bnchhdlr». Herm. S., Sorten str. 31- Za» »er fifirooin^ 7821 Aallmnttz: Best. Josef Sied »er. j Anr ün^irbnnf hi Ariego^rtehte, all Siefen.. Seid«., Drainageikad Teichwlrter soll demnächst ein 4—8 wöchiger Lehrgang durch die Landwirtschastlkammer für die Provinz Schlftie» adgshalten werben. An diesem Lehrgänge sollen die Krtegsverletzteu im Siesenban, Beide- und Teichwirtschaft, sowie in der Ausführung von Ackerdrainageorbellen usw. ausgebiibet werben. Nach Beendigung des Lehrgänge« solle» di« so ansgebiidete» Kriegsverletzten aas größere» Gütern geeignete Stellen erhallen. Ts haben fich bereiis 7 größere Güter bereit erklärt, derart anlgebstbete Kriegsverletzte einzastelle». Die llusgebiidcte» erhalten eine «ntschtdigungvouM.800—1000 jährlich rinschlirhlich der Naturalleistungen. Der Lehrgang soll in der Zell vom lö.-20. September beginnen. J» Stadt, und Landkreise «ohabafte Krtegsverletzte, die an de« Kursul teilzuvehme» wünsche», können sich in der Gcschüftlftelle bei Ortlaulschuffe« der Krieglverietztensürsorge für «rellau—Stabt und Land. Lrellau, >n der LIisabethkirch« 3/4, Zimmer 7 bald meiden, wo fie auch alle« Nähere erfahren. Die Berichten dürfen im Gebrauch der Arme und Hönde nicht zu sehr behindert sein. Lanbwirtschaftllche Borkenniniffe sind erwünscht, jedoch nicht unbedingt erforderlich, verheiratete Krieglverietzte werde» bevorzugt. -eich»,»,«» ans die 5. -rtegoonkeihe: Firma Fischer u. Thrambach 30 000 Firma Gustav Steinmetz SO 000 «., F. Reicheie, G. m. b. H 80 000 M. und Firma Louil Loh«, stein, sämtlich in Breslau. 30 000 M. Jas der Gesellschaft Gintracht wird nnl geschrieben: Am letzten Sonnabend Abend wurde die Sintrrzeit durch eine zahlreich« Berfammiung mit Schwestern eröffnet. I» An, betracht, daß unsere Schwestern bedürftigen jüdischen Krieger« staue» Beihilfen gewähre» und für den Mädchenhort zur Beftrcitung der Aulgabeu für etwa 100 Kinder ohne llaterschted der Konfession Geld brauchen, wurde eine Sammlung »orgenomme», di« die Summe von zirea 1000 Mark ergab. Bo» de» Mitgliedern der Gesellschaft befinden fich etwa SO Brüder im Heere, außerdem find etwa lOOEöhne unserer Mit. glieber zur Fahne einberufen. Sin großer Tlll wurde besördert oder mit dem eisernen Kreuz ausgezeichnet. Anläßlich bei bevorstehenden Nenjohrisestes habe» wir unsere» Kriegsteilnehmer» einen poetische» Fcftgwtz gewidmet. Der. selbe wurde im Auftrag« der Geiellschaft von Herrn Schrift. Keller Dr. Ludwig S o h n, S h a r I o ne n st r. 1, »ersaßt. (Wir gedenken denselben in der Ftft-Nr. z» dringen). Otn« jüdisch« Hlernen-Jelkanfialk ist ein dringendes Bedtrsnis. -Wählend für olle anderen Leiden in zahlreichen jüdischcu Gemeinden Krankenhäuser bestehen und segensreich wirken, enlbehren die unglücklichen Gemütskranken um so schmerzlicher eines Heims, in dem fie nach ihrem Ritus leben können. Um de« Uebelftaud« abznhelstn, unlerhallen einige Aerzte in Hom. bnrg. Sayn, Bayieulh u. a. Orlen private Klinika. Sl ist daher steudig zu begrüßen, daß eia Ehepaar in Neiße. Neuster Leopold Brteger und seine Fra» Emma geb. Boehm. der BreslauerShnagogen-Gemeinde letztwilli, einKapital von 100 000M. vermach, habe» mit der Bestimmung, diese» Betrag in erster stieihe zum Besten einer jüdischen Nervenheilanstall zu »er> wenden. Vorsorglich hatten die Sstsler in ihrem wechselsellige» Testamentvom 19. 9. 1912 bestimmt, daß, falls die« nicht tnnlich seln sollte, weil ein« solch« »nstal! nicht ezistierr» würde, die Shüagogen-Gemeinde diese Summe in der veise verwende» solle, daß fie 2i 000 Mark für Nervenkranke tu ihren eigene» Kraakenanstalle» behalten und die Neftsnmme au jüdisch« Blinden, und Taubstummenanstalten oder dergleichen Anstalten abgeben solle, «it Rücksicht darauf, daß ,. -Zt. ein« jüdische öfienlliche Neivenhetlaastall in Deutschland nicht besteht, beschloß der varftanb der Synagogen.Gemeind« entsprechend der 2. Bestimmung de» Testaments, der Zsr. Kraaken-Berpslegungsansta» in Bresla, die 2S 000 M. zu überweisen, nachdem fie die Verpflichtung üdernommeu halte, diese Summe in »er weise ja verwenden, daß sie, smoell di« «annverbäl«niste und die Natur »er Krankheit nach Entscheid,», des Prkmärarzles der inneren Abteil»og die« zulasten, Nernendanke ausjmsehme». Der Restbetrag von 7S 000 ffi. sollte der jtd. «Ickbenckkaftall in Stwlitz (mll 2» Personen) und der Zsr. Taudstummen-Anstalt in «eißensee (mll 40 Kinder») zu gleiche» Teile» »»fließe». Die «eprälentanten-Bersammlnng. »eiche fich iatznngsgcmöß über die Annahm« der Stiftnng awdmstpreche» ha«, enstchied indes anders. Sie beschlaß in ihrer Sitzung am 17.». M. die Sache t» vertage», nachdem ckher Debatte- Repr. Justizrat tzllschderg 9RMhi VCV m. MflQVKI erkennen gegeben hatte, Hatz nach seiner Kenntnis der «c. »einde «in« Zuwendung van 800 000 M. in »»«ficht stehe, che im Sinn« der Stifter zur Errichtung einer jüdische» iheilanstall vermeudet werden könnt«. Man beschloß M» Ib die An Nahne der Brieger'sche» Stiftnng vorltusig ausz». sitze». Die Kiste» der Errthtnng einer jüdischen Nrrnenklinik Breslau würden fich, wie der Gemeinde-Präses Herr Eduard a ch s, der zugleich auch L«rs>tze»der der All. Kraaken-Ber. egnngsanftall ist, bei dieser Geiegevhei« bemerkte, aus ~ 000 M. delanfen. Es ist indes begründete »»«ficht vor. «»de», für ein« derartlge segensreich« »nftalt auch die Rest, »e zusammenzubriage», ' Mt »it Ameigtzottevdirnfi« stad »och Freikarten ,» de», wie der Vorstand der Synagogew-Gemeinde i» »»zeig enle bekanntmacht. Aür di« Mene K,nag »ge find die Slelen-Karle, rinjUiise» (vgl. Anz.) All« »revkan-^and ist in die dnrch Ableben »es Geheim. >rgö>s Dr. Mollhes erledigte Kretsarztftell« vom 1. Vit. ab der - 'Kreisarzt. Medizinale»! Dr. I I r a e l in Fischhäuten (vftpr.) »trsetzt worden. I Als Irmenürzt« wurde» die Aerzte Dr. Friebländer, Dr. llstandowlky, Dr. Steinberg auf 6 Jahre wiedergewähll. Mom Magistrat. J» die städtisch« Berwaltang über, mmen wurde Gerichls-Affeffor Dr. Friedrich O I l e» d o r f. >ohn de« «erst. Zuftizrais O. und in der Sindlv..Versammlung 14. d. M. vorgestellt. Znsttz-Merwaltnng Biederernannl «.Handelsrichter: Bgnkdirektor Georg 8ohn; ernaunt z. Gerlchlsaffeffor: Reserend. Dr. Hans Freund. Gal»«»« Kochzett feiert am 28.9.16 bas Bens. Schmullche Ehepaar, Gartenftr. 28. 2000 Matei« mll Diesen, ade» hat der 16jährige Schüler di «ohn, S. d. Fabr. «arl T. i. Fa. Fellz «lach 4 So. irasfierstr. 3, ins Feld geschickt. Di« Dankschreiben der mll Gabe» bedachte» Soldaten fülle» eine» ganze» Schrank. «r.« - Man Ist. Gsümkakn» feiert K«sm«», »,ritzE>)?>w linder (t. F. B. Berner, Bankgeschäft in Lchn. tziotzmarkl 14) «m Freitag, 22. Sepkmdee. Herr MaeM Schalliü^er derütigt fich seit lan^» Jahre» all große» Eifer >» verschiadene» Kammstfimie, »»serrr Gemet»d«.verm«ll»»m Gr gehdrt der Dnrchwanderer-K. sell 1908 an, der K. s. ». «« 6)1111» sei« 1911, ferner dem Kuratari», »er Bernh. Kknuksch» Stiftnng zur veneilnng „» Kahle» an »rme »uh der vs» thi, mll seinem ältere, Brnder Hermann gesürderte» Stiftnng seiner sei. Elter, Markus und Bertha ged- Berner, wehh« Betdilse» ,» Badereise» UN» Uatersttdnnge» an würdige über SO Jahre alt« Personen ^mthr«. Bäheentz »deren rftche» Lente» «in Amt znoiel ist. verkörpert er di« leiten« Erschein»»», als Borfitzeader de« segensrnch Wirkende» Beftetdnig«. »Nd. Mtrle-ll»irrftätz»«g«-Berri»1 (dlalbmoh vrnmlm) znaieich das Amt eines Schatzmeisters z» immalten. Mtzgg es unserer Gemeinde niemals ,» s» nützlich«, Glieder, fehlen. 9nUki*|U4iMtft, Warmipnatz »erde, in der » I t e » Sy»«,»«« «arlln ». Georg Jacobsah», Mahn »esgahnarztMAlfred J., Shnhdr. 71U. Erich Schmnl, <». aaswiirtej. S. ». stiear, s. Enkel »es »oest. gen. «enj. Schmul, der um seiden Tag« die ^id. Hachgdll friert. Mer^stzkl. Lun Schnei er Gertrud Brucksteiu, Gnrmidergstr. 8». Meastlgt ank Jrftgßak Gafdk - >7. 9.3 Uhr Bert, Lester , geb. «tchelsohch SS Z. «fmsfra». «reinftr. 9 18. 9. 3'/, Uhr Meter B lach man» a. Pale». helft »nsere vllhbestände «haiwn > dl.' i Iß. *>f Ilbstrfrrnug Mt XMKMkfUt Schafft da* Gold jnr Rrichsdank! Urrmridrl die Zahlungen mit Kargeld! Ketzer Ar»tsche, »er prr Derei»i»e»»> tze« *«r»»ltz»»l«s»f» tzettrststt, ßirtzt tzi» »trtfch«Mch» Jkraft tz« U«tertA»tz»«! Mancher Deutsch« glaubt seiner »alerländstche» Pflicht völlig genti^ g» haben, mm» er stall, ml, früh» EoldmüM», jetzt Banknote» in der »lldbkrse mll fil führt »der daheim in der Schadlad« verwahrt hält. Deck ist »üer ll. Irrst«. Die fjeichshunk ist nämlich gesetzlich veepfllchtet, für je dreihundert Burk «n Bauknote», di« fich i» verkehe befinde», mindesten« hnnd ert Murk in Gold in ihre, Kaste, als Deck«, dereüznhalte». Es kämmt »nft Weiche hftisfi«, d» hundert Mark Goldmünzen oder drrihnndrr« Mark Papiergri» gnr Reichsdank getrach« »erden. Dar», hettzt es an jedst» pateioitfchen Deutsche» die Mahnung richten:! »chr»»tzt tzst, «tot UsritzstU tzi» ZntztAAstgßtt«! Jeder, der noch kein Bankkoat» hat, soüte sich fasort et, satches etnrichtrn, ans da» er MM nicht Mch Sehe»ü«ntzr>. halt unbedingt nöttge Bargeld sawi« sein« sämtlich«, laickendea Etannhme» «inzahft. \ Die Erricht»», eine« Kontos bei einer Bank ist kostoeftri »nd der Kontoiahaber «htll sei» jemeitige» Gnthabe» «m der Bank verzinst. . . Da» bisher üblich« verfahre,, Schulde, »it Burzuhlung »her Pastuumeis«, M Mgleichs«, darf Mcht das harrfchmch« bleiben. Richtig find folgend« verfahren: ' Erste»« — nah da» ist edelste Zahlnngssttt« — j Uetzer»»1st»» »»» Ainrtz ps Omsk.! Sie stfielt stch Mete «b» . Der Konioiuhader deanftrag» seine Bank, der Firma ober Prioostierso», der er etmot schadet, den fchnlbigen'v». frag aus Herr» Bankkonto ,, überweis«,. Natürlich mutz er feiner Bank de» Name» her Bank »»geh«», hei »eich« dm fsahlnagsempfänger fein Konto onterhäu. Jede gidhere Firm, maß daher hentzntage »nf dem Kotzf ihres Brhftegiut ermerken, bei weicher Bank fie ihr K»I» sühn. Außer»«« gib« tfau Anfrage am Fernsprecher, dis»eile, «ch da» Adrsßhstch lz. v. in Berlin NU» Hamburg) hierüber Auftchlnß. Beiß »an nur, daß der Zohlangsempfänger ei» Bankkmrl» hat, kan» »her nicht srftstete», hei »eich« Bmck er 2 uoteihLU, so »acht m« zar Begleich»», seiner Sch nid »an he» Scheckbuch Gebranch. Per >ch»» «tt »na f traurfc «Ibnr pu Psrrschlustsst" Mll de» Vermerk .Am zur Verrech«»,- kämmt znm Ansdrnck, daß dn Zuhlnngärmpfli^,, kelwe Gigllf; Schecks in sonder, rat Mt GMfchrift «s seine« Konto verlange» kmm. Set Berrnhnnngsschock» ist «sch die Gsfnht BlliH, daß ei» U-defu^er de» Scheck einlbsen tun: der Scheck hu daher in g«ähnlichrm Brief, »ch»e .Ginschellh»', und« werden, », kecke vaqahlnn, fetten« »er bego^n«, Bank ersaig» darf. G«ch den mne, StrnaHrsttzi, fällt htz» bisher auf dem Scheck lnstocke Scheckstrmpel »an 10 Pfg. »am l. Ottvber ». I. an fort.. Artttr»« I»r ffttn***t* -«rsch»», tz. st. »stst Achrch »It» In 9fm«rh psr D«stst»ch>»»r". Er kommt donn znr Enmenckms men, »er Anhln^sempftinger deck Bankkonto desttzs »nd »«her dar« »Mgchckmg verlange» mntz. Er wir» ck de» Maße ans de» Verkehr nerschwinde», «i» mll mck he» «rfthnck» Ziel nthaD, haß Mm.' kann ck Deutschland, der Zahlnnge, z» leifte» mck z» empfange» Hit, eck Kmll» bet dem P,fischeck,mt, hetz das •btt sonstige» Kreditanstalt hssttzt. AEKWE tzjst ststllstr MegHzg»ch tz> ggBststst Haltzr Schaffe je»« fein gnr Oeschsbtink! Mache jeder m der henkmsßck» verrechn»», Getrench l Sorge jeder ck seine» sd«tz»»h^ff- »nd Frenndeskreck str «--»-»in,». Ms hargekdtosen Berkeheal Jeder Pfennig, der dargetblo» sternchnll mft», ist eck« »Mna de, «llstchoftiicha, «erckchknngGrs,,