Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 22 (1916)
- Issue
- 36 (8.9.1916)
- Date
- 1916-09-08
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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111111 700000 Mk. Untrrftühuag, jcha, 200000 Mk Warscho» ftau Jbi(c<l«ttaat k« jüdische» KtMdn|. Die Hanptlioie» der Rengeftaltung find von «ew Sekretär »er Sem ein de, dem vereidete» Advokaten Rafael Keta P » e r, aas Wunsch der derzeitigen Semeiadeoerwaltunge» luSgearbestel «ende». Der Eutwust steht im allgemetuen auf «wokrutischer Grundlage und zielt darauf ab, die ganze Zummueusetzuug der Verwaltung neu zu gestalte». Insbesondere olle» die breiteste» Schichte» der Levtlkerung zur Zahlung Semeindeftcuer» herangezoaen werde» und damit direkten stufiuß auf die Snwaltung der Sem rinde gewinnen. Zu ' ‘» Zwecke wird daS Wahlrecht, da» bisher nur Perfoue» einer jährlichen Eicuerleiftung von miudesteu» Id Rubeln instand, schon mst einer Eleuerleiftung von einem Rubel er. oarteu. Aus diesem Wege wird da« Wahlrecht, dat bioher 13000 Bürgern zustand, künftig von 30di» 33000 Per. onen autgeübt. Da» Wahlrecht soll allen, die diese Steuer der Aübttche Hlntrrstühuuge» für Hkotew Der HilfßvaelK deutschen Juden in Berlin sendet »ach Pole» monatlich davou entfallen aus War. zahle», z»stehen. ohne Rücksicht daraus, ob fie die für da» detreffend« Jahr füllige Steuer bereit» gezahlt haben oder erst zahl 3°^ - .... len sollen. Die Verwaltung der Gemeinde soll von einem .«tat* und einem Ausführungsorgan geführt werden. — Der tat soll au» etwa 00 von den Keineindewühlern gewühlten Personen bestehen. Er wühlt wiederum au« seiner Mitte oder IN» der jüdischen Bevölkerung 21 Persone» al» Ausführung», rga». Der Kemeiaderat, deffcn Sitzungen istentlich find, beit alle Angelegeuheitcu der Gemeinde und macht Vorschläge, kr sührt dir Ausficht und Ueberwachung der Tätigkeit aller Gemeindeeinrichli,»gen. Seine Beschlüffe geh« an da» Au»- sührunalorgan, da« fie bestätigen «der im Einverstündnii mit dem Rat abünder» kann und da» die Autsühruug der Beschltffe bestütigt. Die Wahlen zu« Gemeinderat sollen nach dem Verhültuiswahlversahren erfolgen, damit alle Schichten der jübischeu Benblkeruug dort» vertreten find. Sie da» Blatt weiter erfühn, find die Besprechungen dieser Vorschläge soweit vorgeschritten, daß fie demnächst den zuständige» Behörden zur Bestätigung vorgelegt werden können. Die Gnneindeverwaltung hofft, noch vor Reujahr die Wahlen für den neuen Gemeinde, rat voruehmen zu können. — Die Veranstaltung von private» chottevbttuste» au den jüdische» Feiertage» bedarf, <>mi«dlatl lr. 33) der Genehmigung de» tk. D. Polizeipräfidenteu, die spätesten« bi» zum I. S. nachzusuchen war. Dem Anträge war eine Begutachtuug durch die zuständige« Rabbiner beizusüge». — Per jüdische Arüppekoertao» will eine billige Küche, Kaffcehalle und Arbeitsvermittlungsbüro eröffnen. Mitglieder ktuucn uur arbeitSuusähige jüd. Krüppel sein; Bettler werden nicht aufgenommen. Die Einschreibgebühr beträgt l Rubel, der jährlich« Beitrag « R. — J>«» ziouistlsch« Komitee Hai au« Argeutiuien 43490 M. sür die notleidenden Juden iu Polen, Lttane» und Kurland erholte». Da» Geld ist folgendermaßen-verteilt worden : «000 R. für Grodno und Wllna, SOOO M für Kowno und Ada», 7300 M. für Brest und Pinsk, 8430 M. für die heimgekehrte» polnischen Flücht. linge sowie 8»00 M. zum Einkauf von Steinkohlen. Marsch,» chi» jüdischer MahNätiglleitata, saud am 3. 9. im Kreise Warschau zugunsten der jüdischen Kriegsbeschädigten statt, der durch den Rabbiner von Rowh- Dwor, Kreitoberrabbincr Reuseid, organifiert wurde. Mersammtuug »er chesellschott für gegeuseitige Lifte »er Kanbekvangesttlte» jüdisch« Aousesfto» i» Marschau. Am I. September fand eine Versammlung de» genauuten Verein» statt, die fich mit der Forderung der Anstellung jüdischer Beamter in der Stadtverwaltung beschäftigte. Die Versammlung bot dad«rch ein gewiffe» Jntereffc, daß fich die Mitglieder in zwei Gruppen spaltete»: in eine sozialistische und eine »atioualjüdisch«, und daß dir Forderungen der nattonaljüdischen Gruppe vo» der sozialistischen Mehrheit al« zu wenig weitgehend abgelehnt uud die Fassung einer weitcrgehenben Euffchlirßuvg beschloffen wurde. Mtt der Absaffung de» Wortlaute« wurde eia sieben, köpfiger Ausschuß beauftragt, der eine» Entwurf im sozialdemokratischen Sinuc auSzuarbeitcn und innerhalb 48 Stunden den sozioldemokratffchen Vertretern im Stadlverordnctenkolligum Eiszewski und Kronberg zu übermitteln hat. Wir haben also hier die iutereffante Tatsache zu verzeichnen, daß cme marxistische Grupp« unter Ablehnung aller Grundsätze der Internationale eine nationale vertr, tergruppe noch iu ihren Forderungen über, bietet. Gin jüdische» Aettlertzei». Die Krankenhauisektion hat fich' an den Magistrat gewandt mtt der Bitte, für jüdisch« Bettler ein besondere» Fürsorgeheim zu errichten. Der Psagiftrat hat die Bitte berücksichtigt und bevollmächtigte btt Sektion, da» entsprechend« Gebäude für diesen Zweck ausfindig zu machenpa» xäodzer sieben ckadz pur Beüämpstta, ansteckender Lrentßetteuwur.»«» am Sonnabend in de» Synagoge» uud jüdische» Bethäuser» vo» den Rabbineru Ansprachen über die notweudigen Maßnahmen au die Versammelte» gerichtet. Rach de» Got tetbieust tvurdeu die von der Mediziualabteilung herauSgegebeNk» Flugblätter verteilt. SW« _ . unter Vorsitz de« Lberrabbiner» choduia 56) statt, die solgente» Ergebnis hatten: Ehrenvorf. Oberrabb. Treistman» , Rat L. Ealel <Vorf.>, H. Kwiendziniewicz, Z. SarSzawski, I. Lipschitz, Th. I. SiSlicki, M. D. lkalutzyuer und ». I. Tuber; Verwaltung: M. Rosenblu» (Vors.), I. Brauuer, I. Markowicz. M. Honigstock, ». I. Stonski, I. Olscher; RevifiouSkommijsion: X. Guttmann, A. Ezamanski, B. Ealel. — Am 27. 8. fand di« I. VerwaliuuM. fitzuug statt, in der die Aemlcr verteitt wurde». Swiendztiue. wicz wurde zu» Hauptkaffierer gewähtt. per jüdisch« Mildtmavverri» hielt a» 2. 9. eine Hauptverfamuttuug ab. Der Bericht ergab, daß hauptfächlich die Förderung der FortbttduagS-Abendkurse erstrebt wurde. I» I. Schulsemester wäre» 13 Gruppe» gebildet «vrdeu, die »»» Spuagogeu-Aourite« fände» am 30. 7. derrabbiner» Treistman» die Wahle» (Za< i 33V Perfoue» besucht war«»; i» 2. Ge». 12 mit 230 »ehmer». Di« Einnahmen belief«» fich vo» 20. 6. lö— 18 asts 1832, die »»«gaben auf 12L0 Rbl. Am 3. die Verwaltung wurde» j«n verlese». In lrrstvwstt, I. Schulmann, R. Platt'». «. Der Magistrat stimmtt juldeputatton zu, bei de» Auffichtöbehörde» einer 3. jütischen 2 kwffige» Volksschule Ichtssprache vorstellig z»l werde», nutz bestäl huldeputatto» vorgelegie Liste der neuaugl perfoiie» sürdie städtisch«, Volksschulen: für di«' len l! Hauptlehrer, )I Hilfslehrer, I GefangSlel jüd. Schulen 3 Hauptlehrer, 27 HilfSlehrperson tteierinne», 2 GefaugSlehreriuuen, »l< lreriu , - 1 fM'’ fandardeitilehrerinnei )_ für die polnische,: 2H Lehrpersonen, Lehlvertreterinae» 4 GesaugSlehrer und I Hanl irbeitSIehrrrin. Die Liste wttd den Aufsichtsbehörden zur Genel miguug unterbreites Merei» »er Meiltzer »er jüdische» stfe»e»taruud , eiltzer »er jüdische» | e» Mekiaivuoschuke» beschloß, sich an die jüdische 3 meindeverwal- :de» 'vialer, iU. chluß m die Er> poluifcher tt die vo» llten Lehr- Ischen Schusür btt 3 Lehrervertung inii einer Denkschrift zu . wenden, efnen T l der ln Lodz bestehenden jüdische» Religiousschulen »uter ihße Obhut zu nehm« und dieselbe in allgemeine jülfische S dulen zu «erwaudan anstelle der neuzuerdffuenden städtts sen jüdische» Schulen. Ferner wurd« beschloffen, die Gemeinde «iwaltung zu ersuchen, die ReligiouSlehrer aui der Zahl l t Mitglieder diese» > Verein« vorzuschlagen. — S» ». .Pak» id-Por». de» Rabbiner» Meisel wird eine neu» Abteilung für Anfänger eröffnet. Den Vorzug bei der Ausnahme genieß , Waise» uud Kinder von Referviftensrauen. — Bo» neue» Schuljahr ab wird die Kinderkich« der Schule bedeutend verz:dßert werden. Anstatt der bisherigen 330 Mitiageffe» werden lalich 800 a» die hilsSbedürftigen Kinder verabkolgt werden. Ein Teil der Kinder soll Kleider erhalten. Die Verwaltung er Schule beschloß. fich an de» Oii«-HiIsSau»schuß um ' rieilung einer flnterstützung zu wende». — Pakmud-Por» )er Unterricht In dar Volksschule der ,Tabnud-Toraist > iittelstraße 46 wieder ausgenommen worden. Bo» 1000 angcmelbeie» Kandidaten wurde» 800 zu de» Prüsuugen zugel ffen, darunter 60 für die Hondwerker-Abteiluug. — Dtt verwall mg der Schutt hat beschloffen, an -den Magistrat ei» Gesuch um Erteilung einer Zuwendung zum UnterhaU der Kiaderküch Und zur Ei»., kleidnug der armen Kinder zu richten. — Iu der städtischen jüdischen Schule Lange-Ettaße sDluga) 20 II' werden >»- Meldungen neuer Schüler entgegengenommen. — Tue Erdffuuug der höheren Aartöikduuguüurtt bei» jüdische» Schi - and Bolksbil. duugSderein wird in den ersten Tagen de» Sept. er olge». Dtt Bor. träge Inden im Lokale Laugestr. 43 statt.— brätsch« Jiröbekfch»le1belchl,ß dtt Verwalt«», de» Vereiul .Jüd che» volkihauS' zu eröffnen. — A, der jüdisch«» Gmrösl»»»»» gute beabfichligi da» Damenkomitee, die Schüler zu Beginn de« I men Schuljahre« »cu >inzukleide». Hierzu werde» Stoffe »» KleiduugSstücke gefamnelt, uud ein Fond gtfchaffe», um eiue neue Schulklasse zu erlffacn. — Atel» jüdische» f«*Mhu*,w wtcte ,ch«tz«»- seiligt Alls«' wird ein ArbettSuermtttlung« üro eingerichtet. Die Riiglieder erhalten Gelbuntcrstützunge» uud Gutscheine zum Impfang von Mittageffen. — Pep sikfoverei» für jüdisöe Schutt tu »er beschloß, für di« ü stgänger sciuer Kinde küche eine Leihbücherei zu errichtest. >m Juni verab. folgte di« Küche 6483 bezahlte Mtttageffen, 11143 gegen Gut» scheine der Echuldeputattou und 343 unenlgeltl che MiNageffe», vom l. S. ab erhalte» auch Schulkiuder Frühs ick uud Schreib, «aleri allen. Er veranstaltete am S. 8. «tuest Ar lflu, für Kinder, «eichene Kindcrküch« de« Verein» besuch«».! sie Zbgliuge von S jüd. «olkSIchule», iuSgejamt S00 (Hebet nahmt t teil. AuSstngöort war der Konftanttuer Said,, uo dtt Kinder KBiitrt wurde». Zu» der jüdische» Sommertokoutt ,-rzpz, vtu' kehrte am dtt 2. Gruppe von Kindern »ach der Sta t zurück. Dtt 3. 60 Knabe, und 60 Mädchen, wurde am 13. 8. nach ilouie geschickt. — Am Mädchentzei» Sttftung Hertz) die Einschreibungen von Kindern begannea. ES Ilätze für 30 Kinder vorhanden, — pe pld. reNgitse »verei» .Ptzek Hlachnri»' veraustalt, je am 8. 8. im tldlel Splnuliuic Rr. 3 eine, VolkS-Trüner beud, wobei der VolkSvrcdiger R. Milejkowfki eine» Vortrag über ,Dtt Zerftörunt von Jerusalem» hislt. — per jü» ich« Schulu»d MoltjSilduugovrrri, hat et» neues Lokal i« dt: Laugestraße 23 gemietn. Dort soll auch die erste jüdisch« Bl lköschutt eröffnet werdest. — Mo» de, Moillotücheu. Dtt I »derküche iu der Lanaer-Sttaße 37 verabreicht: täglich über I 00 Mittageffen. — In der jüdischen Volksküche in der Renen garzewer-Vlr. 7 werden von jetzt ab verabsolgt: 330 Mittageffei an Erwachsene, 100 an SchuMnder und gegen >00 uueutt eltlich«. — Dtt billige Küche de» jüdischen Sobltätigkestüvere» l registriert genwärtla dtt Kostgänger. Sie Hl einer U »frage erstch ist, erballe» 70—73 ». H. aller Kostgänger de billige» Küche» de« Küchenkomitee« au« den Anuen-Usttei tttzung»bezirken pt:i hlich Sold« cklich« Unterstützuu^u, der Rest find hanpltchhiich Soldaten, stauen, dtt vo» itaralortu» Uut, Aidetterjamilicu, deren Ernährer tüche de, Auaeudvereiu» .Uffere» . . »i >3692 Mittaaeffe». davon 1240 uuentge lich. — Pa« ie» . . »3 P4ln< erhalte», uud wbtn. — ptt verabfolgtt i» m Vetichtljal. effe» v rabfolgt. stattete q»'' kiierar Ist seuev-Hdachurtt»- iuderküche hat ,ut8I27 aueatg, NicheMiliagS- Uuruuud Sp» lveretn «ran- (4t¥a*<t rmbstube ejuGarteukouzert. I» richtet iu st,»«» Lokal lRleue j arzewerstr. 20) »erden sollst. I.eöffnei. t‘ »erdige 9 levilkeruug jeder Segeud Briest ^fchtstben Die < ichreibftube ist täglich vv» 3—4 Uhr » p«i jüdisch »nüüastlch K«—9tuhi anfkütfte im BereinSlokatt, Gpinttlstett 23, BortrEges 3. 8. kom. muuale Eelbstvermaltung von Da». kch»arz» >»,; 13. 8.: Gefchii jte des Buche« <Laz. Fuchs), 18. 8. ~ " ‘ V) Um 80. b. »i Frage (Duo. Polak.) Am 30. 6. wurde» A» billmei Küche besprochen — 2» jüdische» ütm Flepest.pachokutz' fauddttfn-riicheErbffuimgd per jüdisch« ortt, talische der (Skvufläutiuitftr 6) statt. Elue begrststbu». — pa» ztauistische Kami««« vem» 8. im Heleueuhas ei, Gmtteustft zug» asten Bürgergruppe .Je»«' geurüudettu Schutt. — Kamlte». Am Mittwoch abeub sau» die sammln», der Mitglieder i flott laiikttiiikt i vorlesuug über P. veraustaltet. Das Ziel dch Vereins Erüffuu^z ei«r Bücherei »ns de» Rome, HG DÜHttrS ist dev« her noch nicht erreicht. De» Einnahme, »oa t l7i> Rbl. stauben AnSgabm, 1073 Rbl. gegenüber. — pa» ttiditch« Iddta. 3»i» hat für sein« Sprachkurst «iu neue» Lakai igttgchstr. 47) gemietet und I» B-lut, iLgierzerslr. 2.) eiue Auehgstelle errichttt »st Lesehalle »b einer SebeuSmittrivetkunsSstale. Am 12. »Nb 26. 8. suuden im StereiuSlokatt (Oigastr. 14) 4 Milgliederverfammluugeu auch der BrrbrauchSgeuoffet statt zur Wahl «inet Borsttzeudeu, Erst»«,», det stlocheust. bericht», Berlesuug der Satzuuge», Auträgeu, Wahl ber 1 wultung. — ptt Mersommknug am Sonnabend 26. 8. hast» groß«« Interest« hervorgernstn; ber große BersammiungSsaal war überfüllt. Bei ber Befprechnng de» hjerhältniffeS bet 93ereiu» zum Zentralburea» ber ^rofesfiouelle» auskuaftsstele für Mitglieder eingettchttt. per-»»schuß zu« Hluttrslitau», »erarmttr jüdisch«»-«»kkeutt verabfolgtt m de» letzten 2 Monate» Darlehen i, der Höh« von tttSgesaml26000 Rbl., d.h. um 6000Rbl. mehr »I« l» den zwei vorhergehende» Monate». 2000 Kamille» erhalten wächeutttch« nutz 300 einmalla« Darlehen, in eiuer Woche 1300 Kaurill«» 2S20Rbl. an Wochen- UN» 6333l»l. an einmalig» llnttrstüßnnge». — ptt ^egenvmttttlgneoüeuschaft dtt aach bei Prmurnadenstr. 9 übertragen wurde, ist bebenttnd vergrößert und wstb wöchentlich von über 2000 Familie, in Anspruch genomme».! Dtt Umsätze find bedeutend. — ptt -audrkollurk« beim jüdischest HanblnntzS« gehttfeuverei» »erde» im nächste» Mouot wieder erüffnel werbe». Da« Lokal befindet sich iu der RSolaiftr. 22. — per «»». paudeioaugesttAttu-Merei» .Gegeusettto»-ist«- veranftaltett am 17. 8. im Helenenhof ei» Garttusest zugünste» seiner HUsSinftitutio». — Dtt Küche, Rikolaistr. 22, »etgbreicht gegen, wärttg 300 Mittaaeffe» täglich. Für 230 Mittdgeffe, erhätt der Verei» Zuschüsse i, der Höh« von 13 stnp. für jrbeS Mittageffen vom Küchenkomitte. Au deschästigNugSlost Mit. gittder verabreicht ber Verein 700 »neitgeltticht Mittageffen momrtlich. Ferner «erbe, täglich 300 Abendbrote „» 300 GllÜer Tee verabfolgt. Dtt Bäckerei d«S Vereiul backt täglich 1300 Pf. Brot — D« LrotverkaufSsteltt verkauft« vom I, Ja»»« bi« zum 30. Ziml 1U8S1 Pfuub Br« »» »u^ieder. — Für die vom Berrtt zu griudenb« lßerfichernugSkafst ließe» sich berett« 177 Mitglieder Vorwerke». 2» Goch«» ber SöerriuS. küche mürbe um Mittwoch ein« Sßersammluug adgehaltt» Zur 93«sprech»ng gelang» btt Frag« der Beziehung«, de« Söerein» zum Küchenkomil« der Armeubeputatton. Dtt Stzerlammlnng beschloß, die Verwaltung z» beanftrageu bei» Kamitt vorstrllig in werden, von der Forderung der »IN»ne» Rmlstriernng btt Kostgänger abzusthe». — 91» 2. 2. faud ein« Houptversam». lung dtt Mtglttder in Sache» btt Sonnatenbrnhe für jüdisch« A»gestellt»» statt. ES kam z» kein«» lsteschiust«, btt Debatte soll in einer 2. lßersammluug forlgtfetzt werbe». — Am 26. 8. abend« fand dtt Fettr btt Erbst»»»» de« neuen Lokal« statt und btt 2. zaheeSiag d« Ertstnnng btt billige« vtteiutttch« mtt gefeiert. Da Borsttzenbe etstattttt Bericht über di« bisherige Ältigkett de« Verein«, btt 1600Mitglieder Mt. —pttMtt»«» »er jüdisch» wamußäudttt hielt am 22. 8. eine Organisatimttlv« ab, in dtt dtt Regulierung de« Kalonialwarenhanbel« ruud gerufen 6. 8. nachmittag« fand dtt Grüns unter Vorsitz de« Herr» Gcheff wurbe bestätigten Satzuuge» verlese». I» btt Berwaltuug »l« »orsitzend« ». Mazellz», al« stell», vors. ~ iffisr-- “ wurste. Kreißet, «i» »o, al« Schriftführer «. MuzelSza pwählt. — per Mrroin »« jüdische» Schuß—chtttueiütt hat dtt Gevehmtgu», pa »er. austaltuug eiver Hauptversammlung «halte», dtt um 3. 2, in dtt Pasiuoe Schultz 2, stalstaub mlung fand durch Herr» I. »nstaltnug eiu« Hauplversam: 7 Uhr obend« lm Lakatt in Die Eröffnung der löersamm minz statt. ES sotatt Wahl ei de« GrünbnugSanSschaffe«, löalefnng der Satzung«, üßg. Vermaltang, deren Sttüdett«« nn» dp« 3lttstchi«rtttt». Dtt EinIchreideMghr ist inf 2 Rbl. feschefetzi: dtt «ttglttbG beitrüge weiden 23 Kop wtchtntltch betröge». In btt verwalta», wurde» A. Schi»—witsch, S. Zuckrim«»», S. Lichtenstü» Ertffnung btt körrfammlung fand ttnch Herr» I. Kttiu» »iuz ftun. ES solgtt Wahl ciueS vorsipeube», Baicht«^M»g >. wtchtntltch betröge», «chiamowillch. S. Kttftn ». t. ^wähll. — ptt jüb-cha Mt» .Thewrtt «huittw- W btt Stttchmimmt, 16. 8. i» Male Diugusir. 26 (tat #•£ "• ■ ■ " attst»ml»», «dzuhalte». — Ptt jüdische KistaUttti» Material üb«' de» »irtschastllchtt »bb kaktareüei Z dtt Labza silbische» «steublkeenng in ber Ariuaßzrft jnmmch». Zn diesem Zweck Mr» beim «erft» An ftattstffchtt 98nr«u» -» richtet. E« wir» eiue «ttteigandaküche, btt in« btt 3b—h. salgnng —I >000 Mittageffen b«v»»e, soll, svwtt tat« —st, v-ltttichgegritabtt - „dag-Gß" jüdisch« <*«% tat, Svarüag« . ta ■>«bra4 td Kriegs ,ft dtt stätiLta btt Kaffe beschränk. Dtt Darlehen werde, nur spärlich zstriich. erstattet. Bau 31,707 fiibi. siud kau» «tilge Hustdett znrtck. gezahtt worden. v»n de» Eiulogeu, dtt dtt Höh« M, 27,981 Ml. irreiche», hat die' Kaff« etwa 1000 39dl. audgezahie 93ei der Kaffe ««steht eine Leben« mUtetantosttuschttt ftrbtt «Uglleder. Der »eft dtt uns Lag« bestabiiche» Lta—mittt» betttgt etwa 2000 Rbi^bm^llu^^i, de» tttztt» l üwiln fich mst 4,300 3L ischstt zählt will,