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Jüdische Volkszeitung · 1916-08-18 · 33 (18.8.1916) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
22 (1916)
Issue
33 (18.8.1916)
Date
1916-08-18
Page
[Seite] (sequence 2)
Language
German
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1. Darstrlluug ba wbtfaftttfcn, s-zialeu. rrügtbfea ttm» politischen Lage der Jade« in Galizien. 9. Uederblick Aber di« rechtliche Lage der Rattoualitüteu and ««derer Gruppe« ia Oesterrrtch-Uagarn. - Ueberbltck Über die Aoweuduug des Gesetzeim Hinblick auf die Verfolgungen der Jude» io Ga« ltzieu. 4. Vorschläge zu Maßnahme» für die Beseitigung von Mißsiändeu und die Erhattuug und Eutwickelung dejüdischen Lebens. Pvleu. I. Geschichtlicher Ueberbltck über die Anfiedlung der Jaden i« Pole». 2. Rechtliche Lage der Juden «uter der polnischen Herrschaft, di- 1831 3. Einfluß der russische« Herrschaft auf das jüdische Leben. 4. Die wirtschaftliche und soziale Lage der Juden heutzutage, mit Verücksichffgrmg der Beziehungen Zwischen Polen und Juden. 5. Geschichtlicher Uederblick über bi« rechtliche Lage der Nationalitäten » Polen. 6. Die Lage der Jude« seit, der deutsch«» Okkupation. 7. Vorschläge für Maßnahmen zur Erhaltuag «ad Entwicklung des jüdischen Levens in Polen. Palä ftina. I. Geschichtlicher Uederblick über die Koloaisatrouso»d Anfiedluugsversuch« der Juden in Miiästtaa. 2. Uederblick über die rechtliche Lage von Ratioualitäteü oder andere« Gruppen io Palästina. S Uederblick über die Rechtslage der Jude« ia der europäischen und der asiatischen Türkei. 4. Uederblick über die Gesetze, betreffend Bodenbesitz. Einwanderung und Niederlaß» ng der Inden ia Palästina. 5 Uederblick über die Rechte oderKouzesfiouen feit«« der ottomaaischcn Negierung für fremde Staaten, oder deren Bürger gemäß den vor de» Kriege gütigen Verträge» und Abmachungen 6. Ueberbltck über die Ziele. Bestrebungen «ud Tätigkeit der zionistischen Organisation iu Palästina. 7. Vorschläge im einzelnen zur weiteres» Eutwtckluug des jüdischen Lebens in Palästrna in alle» seinen Phasen. Einwanderung. t I Ei», statistischer Uederblick der jüdischen Einwanderungaus alle» Teilen Europa- und Kletuasisus nach Europa und Amerika fett 1881 mit Berücksichtigung der Institute zur Leitung »nd Unterstützung dieser Eiuwauberuna und der dafür Verwendeten Fond-. 2. Uederblick über die Gesetzgebung der einzelnen Länder Europas und Smenkus zur Erleichterung. Re. gnlteruug oder Erschwerung der Einwanderung sonne Angabe der dafür zuständigen Regieruugsftelle«. 3. Statistischer Ueberblick über die Binoeuwanderuug in Westeuropa und Amerika und Lngadc der Institute zur Dezentralisation, laudwinschaft» Uche» und anderen Anfiedlnug und ihre Ergedniffe. 4. Statistischer Uederblick über Luswauderuug aus alle« Teilen Europas undAmerikas nach Osteuropa. Kleiuafie»,Asiechund Afrika mit einem Uederblick über di- Biunenwauderuug m Asien Angabe der Institute zurLeistuug und Unterstützung dieser Lnowanderung und die dafür verwendeten Summen. 5. Vorschläge für eine praktische jüdisch« Au-tvanderuug-politik. Jüdischer Kongreß in Permanenz. I. Kurzer Uederblick über jüdische Kongreffe seit Beginn des Exils. 2. Die Zweckmäßigkeit der Einrichtung eineamenkautsch-jüdischeu Kongreffeals dauernde Einrichtung. 3. Vorberrttuug eines eventuellen Statuts für de» permanenten Kongreß. Falls die obige» Themata von wirklich Sachverständigen bearbeitet werbe«, so dürste das erste Ergebnis dekommenden Kougreffes eine ungemein wertvolle Sammlung von Material über die Rage des Judentums iu der ganzen Welt werden. Ei» jüdischer Aaugretz t» £ift«frUU wurde vor einige» Doch« in Johannesburg (Südafrika) adgehalten. Lu dem Kongreß haben Delegierte aus ganz Südafrika, Rhodesien und den Kongostaaten teilgenomme». Der Koagreß hat ». ai auch ei»e Resolution angenommen, in weicher gefordert wird, daß bei de« kommeuden FxiedeusschluH deu Juden in allen Ländern die volle Gleichberechtignng nicht nur zngesagl. fondera auch stchergrstellt werde. Palästina vtrd »ichi oerlmst. Ban de» türkische» •rf»k|(l)aft im Haag wird na« »itgeteilt: Seit einig« Zn! xröffenitichen die fSreflf brr tntnle sowie gnotffc Organe Itr anwrikanischen Peeff« StfUrungni brt ■«HgafioMaftert kn 9nriiigtra€taaten in Konstonttnopei, kn genannte Botschasler »it dn Regierung «kl hak« soll, die dnranf hinzielen, - den zugunsten kn Zionisten zn erwirken. Dn isetsehen sei» aU Sondergesandler der j Ha kn SataifklKeingungcn ja an* geregelt kgr letztere kie weiften seiner " nisttz mit seiner Kaiserlichen Majestät Ikl kie Kaiserlich Ottowanisch« haken, dak Ackerbauwinisteriuw r j seines Botschasterpostens, Sir _ . 'Morgenthan, dn noch ganz kürzlich wichftg»»^ wie den des volschasters einn ihr wne hatte, niewais solch lächerliche und gesuaoen Nenschenderstankes Han Grilärungen abgegeben'Hot, und wir »einen, wenn er sich kiaher nicht beeist hat, selbst diese in seine» >nwea dersstentlstHen Lägen j» dementieren, bürste es deswegen nicht geschehen sein, wett er sie sür p> wenig klug gehalten haben wirb, als bah sie einer Richtigstellung bedürften. Wir haften es inbesien sir nützlich, die bssentlleh« Meinung darüber jn nnkerrichten, daß diese Nachricht«» jedes Grunde« entbehren und batz sie in allen Glucken erfanden sind. Wir haben, wie unsere Leser wissen. die müßigen Gnüchi« safort, wie st« anstanchten, »iebnhoft energisch znrückgewiese», Di« van der Gieruerbandstzrrffe oerbrrileten Reibungen tragen Stempel der Ersindnng ans der Gttrn. Ebenso sah wan «n bi« edle Doppetadsichi non weftew an, di« Deutschen die als Unterstützet der angeblichen Pläne der Zionisten nt war den — und die Indes zugleich bei der türkischen , sng anzuschwisttzen Zn» Glück kennt bi» hohe Worte kt« Gssllsth» itftemntzAchen »dsichttn der jütischen «olonisalion SSt ** Einsttfterungen ihrer Feind« «ne »nllsmekHch, tlewtwksmllakm,« 8, T. In einer westprrntzisehen Kleinstadt wurde jüngst ein jüdischer, bisher unbescholtener Händler «egen Uebcrtretung der Rarftpolijetverordnnng v»w Schöffengericht zu 4 Wochen Gefängnis verurteil!, ein Fall, über den an sich nichts zu sagen wäre. Zn dew Erkenntnis dazu wird aber der .Danziger Zeilnag. zufolge n. a, gesagt: ,& ist gerichtsbekannt, daß die von dew Angeklagten und seiner Schwägerin getätigten derbrecherischen und wir allen Listen, deren jüdisch« Geschäftsleute überhaupt fähig find usw ' gehört «in sehr robuste« Gewissen dazu eine derartige Verallgemeinerung, die eiaer ganzen Bedilkeruugsschicht den Motel der Unlauterkeit a»heste» möchte, ausznsprechen und sogar iu eine» awtiichen Schriftstück uiedeizulege», Mao bars erwarten, daß dieser Vorgang nicht angerügt bleiben wird. LN; d«, Se««i»-r». Avchbotsch, Aft«ekite»Ge»e«»e i» Ztt«»«. 200 Jahre steht unsere jetzige Syaagozc.; am l. 8. waren 275 Jahre versioffen, seit den Lltooaer Juden von de« damaligen König Ehnstion IV. von Dänemark ein Privilegium erteilt wurde. Jn welche« Jahre die Juden in >. überhaupt freie Religions- Übung erhalten haben. ,st nicht genau festzuftellen. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist ihnen die Erlaubnis schon in dem l. Jahrzehnt oes 17. Jahrhunderts geworden. Schon die SchauenburgerGrafen hatten ihnen ei« solches Privilegium erteilt; es war aber nicht «ehr vorhanden, als Altona in de» Besitz des Königs Christian IV. gelangte. , Dieser Monarch erteitte den Juden Altonas am 1. 8. 1641 eia ganz ueues Privilegium. Die nachfolgenden Könige haben die in de« Privilegium ausgesprochene« Freiheiten noch weiter ausgedehnt. Wann die erste Synagoge m Lltoaa erbaut worden ist. läßt sich nicht genau angebeu; unzweifelhaft hat sie aber, wie die jetzige, ia der Breiteftraße gestanden. Am l. 11. 1711 ging das Gotte-Hans bei einer Feuersbruast. durch die etwa 200 Häuser ia der Breitestraße und Laogegaffe sjrtzt Laaaestraße) in Asche gelegt wurden, in Flammen auf. Die 2 Jahre später erfolgte Einäscherung Altonas durch die Schweden unter General Steendock hielt die Diedererdauang der Synagoge etwas auf. Im Jahre 1715 wurde der Gmudstein zu der jetzigen Synagoge gelegt, deren Bau im Jahre 1716 beendet wurde. Mü»ßertzer§, l l. August. Iu der gestern abend abgehauenen Etadtvcrordnetenfitzuug wurden 2000 Mt. für Ausbau des Weges nach de« jüdischen Friedhöfe bewilligt. ZA«gtze-»rg. Der am 7. 8. verst. Selmar K a u f m a ü n war länger als ein Biertcljahrhunden Mitglied de- Vorstandes der Syu^iGem.. in dev le^len Jahren deffen ftellv.Borfitzender. Seinem früh Heimgegangenen Barer nacheisernd, hat er das ihm immer wieder anvertrauke und ihm lieb gewordene Amt, zumal als Verwalter von Stiftungen, getreulich und fruchtbringend geführt. Seine reiche Erfahrung, sein kluger und besonnener Rat haben die Verwaltung ja wichttgen Zweigen gefördert und gefestigt. Aufrechte und vornehme Gesinnung fand bei ihm in schlichter Form und ia guter Tat ihren wohlturndm Ausdruck. Ern treue- Mitglied nuferer Gemeinde, er» guter Sohn seiner Vaterstabt ist dahingegange». Vose». Anläßlich des Beoioneö des 3. Kriegsjahres fand am Sonnabend den 5. August gelegentlich des Hauptgottesdieostes am Vormittage m den Gemeindesynagogen eine Frietzensbüteandacht statt, die stark besucht war. Rückwärts und vorwärt« wurden die Gedanken in diesen gottesdienstliche» Gemeindeseieru lgeeukt. Der lebt unter uns. den die Eriuuerung in diesen Tagen nicht rückwärts ttägt zu jenen Tagen wunderbarer väterländischer Begeistu-rg am Anfänge des Krieges, rückwärts zu den vielen wunderbaren Bewahrungen des Vaterlandes «ährend der verfloffcuen zwei Kriegsjahre! Ader zugleich gehr vorwärts der Blick, und die Herzen gelobea, fesizntzühen in wankenlosem Vertrauen und opferwilliger Vrndnljcbe bis zum endlichen Siege. Möchte der Geist vom 4. August 1914 sich in den kommenden Tagen für uns alle lebendig erweise». _ Sozial« Pirsorge. Hachse» DaS Ar»o Vreschnersche Ehepaar von hier tpu dem zur Zeit eröffnet en jüdischen Sieches- und Altersheim surdie Provinz Posen in Ro gasen einen aenuenswerteu Betrag zur Verfügung gestellt. Zudem spendete genanntes Paar eine vollständige Einrichtung für ein Schlashimmer, wie Belten. Wäschestücke und noch andere Gegechläude. zum Andenken an die verwitwete Frau S. Friedmann« die hier gestorben und iu Rogesen stüher gelebt hat. L« der JuftijotnvaltaRg. Akowkertz. Am 4. Augnst verstärk im 65. Lrbensjahre Znftizrat nnb Notar Herr Salli S o I f f e n. Mit ihm ist da« älteste Mitglied der hiesigen Anwallschnst,' der der Verst, über drri Aahrzehule ar.gehSrl, dahiirgegargc» Ueber den tziahnieii seines Bernse« hinan» Hai er sich ans kommnnale« Gebiete ntJ1> demjenigen der ftunft nnb Wissenschaft allezeit regt »etätigt. Seil l*!)2 gehörte er dem Etadtverordnelen- Koteginm lan und lauge Jahre hindurch »ersah er hier das Ami de» ftelloertretendeu Vorstehers. Auch ia de» Körper, schasteu der Shuagogeugemeiude uahm Zuftizrai Waiffeu Zab,zehnte hindurch eine au^eseheue und »ielfach mahgebeude Stellung ein, — Seit Begründung der Deutschen Gesellschaft für Kunst Und Wisseuschasl gehötte er ihrem Hauptnorstande an, Und in eiazcluen Abteilungen dieser Gesellschaft entwickelte er soilaesetzl eine 'rege Tätigkeu, — Namen« des Vorstandes der Pdsener Aüwaliskammer widmei Herr Geheimer Juftizrat Solomon de« Veremigleasolgendcn Nachruf: .Zuläugeralszwanzitzjthrigertreuer Ardeil hat er in unseier Milte mit nie ermüdetem Ester für die Standes- und Bernssintcresseu seinen Knlleaen vorktlMM) gewirkt. — Lin auftechter Mann von nnerschntterlicher Rechtlichkeit, ein gerader, unbeugsamer iharakier, dabei wohlwollend und liebenswürdig, war er uni ein Varbitd treuer PslichserfSllnng und ein hackgeichätzter Mftardeiter, — Sein L»tz reitzr eine schmerzliche Lücke in unseren Kreis, Wir werken sein Andenken hoch in Ehren haften, — stark hachdetngt tw M »ekensjahre kie Mnüer des Geh. Kowwerzienratet ». Friedlaenker-Fnlk, Fraa Kawwerzienrat Flora Frieklaender geh. Lackenbacher, kie 8i«»e nach dem »erstorbenen-Gründer der Firma Ewanael Friekländer u, «o. Das Ableben zeigen an Frau Felix Lehmann, Frau Prnseffar Warschauer, Frau Henriette Znelzer, Frau Geheiwrat Hermann Lohn, Frau Johanna Rosenthal, Fritz »pst Friedlaender.Fnld, I ö Enkel nnd 9 Urenkel, WtndApeß. Fron Max Weinberger, Gattin des Juweliers, ist am 8. b, M, nach laagen schweren Leiten iw 86, Lebensjahre geftordea. In der Lerblichcnen detranern Oderlenlaaat Kfm, Engen W, und Oberrealschuiproseffor Dr, Dr, Lea Verö, Kadeitaspiranl, die Mutter, — Die Gattin de« Görscnraie« Adois L ö » y ged. Beim Gescheit, eine insalge ihrer Wohltätigkeit allgemein geachltte Dame, ist am selben Tage im Aller von 54 Jahren gestorbru, Eine angesehene Familie ist darch diesen Todesfall in Trauer versetzt. Lladrmtsch«. AraNllftttt a, M, Für da« Fach der Chirurgie habiliiicrte sich Dr, med, Walter Beit Simon, Oberarzt an der otthopädischen Kiinil, Der neue Dozent, ein Schüler und Affifteat von Kütlner (Breslau) und Ludloss (Frauksun), bestand in Freidnrg i. Br. das Staat«, und Doktorexamen, Ptrfonalitn. Wromßerß Stadttat Martin Friedlarnder wurde zum Lerler eines staatlicherfeits cingenchtctenFinanzunternehmenS nach Warschau derukeu. Fkrofess«» Pr. Zboks Stretitz, Direktor der Baruch Auerbachscheu WalsenerziehungSanstalteu, scheidet aus dringeuden GesunSheitSrückfichten am 1. 10. uns femem Amte, das er nach einer 10 Jahre lang am Gymnasium in Rostock innegehabten Oberlehrerstcllung seit Ostern« 1885 bekleidet und tritt in den Ruhestand. Zu seinem Rachfcklger ist, wie gemeldet, der Oberlehrer an der Herder-Schule in Lharlottenburg. Dr. Gustav A l t« a n n vom Vorstand und Vohltäterausschuß der Anstalten gewählt worden. Auch tö seit 1884 dem Borstand, und zwar seit 1909 als Vorsitzender angehörige Kommerzienrat E. L o h n ft e i o. der sich um die Anstalten hervorragend verdient gemacht hat. ist wegen seinehohen Alters von seinem Amte zurückgetreien. General-Consul E. Landau ist zu« Vorsitzenden, P r o f e s s o r Felix Liedermaun zu seinem Stellvertreter gewählt worden. daS Schatzmeisteramt übernimmt Direktor P. Maokiewitz. St«dt»er»rd«ter Petzeimrat Pt. Zkßikipp Kerzßerß, ein bekannter Berliner Arzt, fciene am 12. 8. seinen 7V. Geburtstag. Er ist seinerzeit durch die Gründung und Leitung von SauitätSwachen bei der Schaffung des Berliner RettungSwesenS hervorgetreten. LuS diesem Anlaß wurden ihm zahlreiche Ehrungen zuteil. Die städtische Fraktion der Alten Linken, der Brüderoerein, die Loge zu deu drei Seraphinen widmeten Blumenarrangements. Geheimrar Caffel gedachte in einer Ansprache der Berdieuste des Jubilars auf dem Gebiete des SamtätSweseut, der Kiaoerhotte und der Feuerbestattung. Ferner erschien der Vorstand deS Vereins für Feuerbestattung, sowie der Borfitzeade der Loge zu deu drei Weltkugeln. Geh^mrat Adler. Für die Aerztekammer übersandte deren Vorsitzender. Geheiwrat Stöter. ein Glückwunschtelegramm. Wra»Üe. Am 8. d. Monats verstarb in Berlin auf der Heimreise von Bad Neuenahr, wo er Heilung zu finden glaubte, unser verehrter langjähriger Vorsteher NlarcuS Joseph. Von inniger Liebe zu unserem Glauben erfüllt, hat er stets mit größte« Eifer die Jntereffen der Gemeinde wahrgenommeu. was chm für alle Zetten ein treue- Andenken sichert. Stretu». Die Solomon und Jette B orchhardtscheu Eheleute Hierselbst begingen am 31. 7. in voller Rüstigkeit das Feft ihrer goldenen Hochzeit. Bon nah und fern liefen manoigfache Glückwünsche ei». Anläßlich der ernsten Zeit des Krieges wurde von eiaer äußere» Feier abgesehen. SchVeibemützt. Herr Louis Schneider wurde infolge seiner bewährte» Tätigkeit bei der Lebensmittelversorgung zum Stadttat ernannt. Aru»üf»r1 u. M. Im «lter von 73 Jahren starb Herr "Ferdiuaud Hirsch, Seniorteilhaber der Fr. Eiseufirma Hirsch & Co., die er vor etwa 45 Jahren begründet hat. Iu A«»tz»rg starb Baruch E m a u u e l, Klausraddiuer d. Mathias-Salomon.Els.-Stist. «. M. Kantor Bo,el ist nach mehr als 50 jähr. Tätigkeit iu den Ruhestand gettete». In H-lstzei« (Pfalz) starb Hauptlehrer K a h n, 47 I.. mehr als 23 I. im Dienste der Gemeinde. Se«eiAveßelle». für : (Mljm Lngaben teMt die GeschLstSstell? Antwort-Aarte mit) Fsnstznttmigsletzrrrt» Mädchenwaifenh. d. Pest. J-r. Frauenver. Budapest. Kilsanarsete, f. d, hoh. Feiert, i, Bocholt, Pr, Holland, Kirn f. Jowkippnr i. Nenstettin, Hagen, KnNN»s«awter i, Könitz, siprediger z, d. h- F, i. Swtneminde, Trtzrer i, töln f, d, jüd, Lehrerseminar, vefteLm-e» ans da« daßkich r mal erktzeinenke zodr-r volksblatt < Jiddisch) zn» Preist nsn R. 2,50 monatlich («an jeder Rr, ab) nd». nimmt di« Unterzeichnete Geschäftsstelle, ebenso ans das Warschauer Tageblatt (Jiddisch) znm Preise »an M, 1,50 wonallich Adisch« v»«rzrit»»s vwstan I, »chweidAitzerstr, 27,

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