Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 22 (1916)
- Issue
- 29 (19.7.1916)
- Date
- 1916-07-19
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Sihiilr Unabhängiges Oman ftir die nmt SIMM« WIIMK «M MTOMMtMII U» Dr.tmua ilf-ialndr in Accalau zerntnuch-AnlM»» «I. 7Mb. Wimm iuanmn.1 vwtm* ... *" G'lstüstsfi», *•—“ “* l"4 ***■ Sdjtlf Heilung, Verlag unB ©e(46|teftell» tn Breslau I, 0(Sn>ellnlBetBta|**7 (gegenüber stem VkoAlhasiarl.; _ Fernsprech. An schluß 7606 und 7607, — Zuschriften und Geldsendungen find' dorthin zu richten. — Die Geschäftostell» ist SonnabenI un> FeiertnEl stzanzs und Sonntag soon 1 Uhr ab) geschloffen, —Wohnung de» Herausgeber»: Moritzftr. <6, hpt,, Fernsprech-Nnschluh 7607. w. 29 Mtt »e» Bmloti, de» )9. 3aU (9)6 XSL «eBetftag«. 3«fl- 24. 1716 Gemetzel unter den A. i. Posen. 26. 169» ft. i. Bdsian d. franz. Schrift ft. Paul d' »drep (Friedrich Hohn) nu< Prag. Schwiegersohn Sulzerö 1900 ft. i. Moskau Landschaftsmaler Z. Levilan. blad. 26. 1832 ged. i. Brünn. Schrillst. Oftlie Bond», die , Morgen. stern' Oesterreichs 1836 ft. i. London Rach. v. Rochschild 1861 ged. i. Pest d. Schausp. n. Dichter Saft. Ikadeldarg 27. 1866 st. I. Paris Sal. Mager v. Rochschild a. Wien I 1874 ft. I Oberdtdllng Anselm Sal. o. Rochschild 28. 1808 geb. i. Offenbach Robb. Dr.SaI.Kormstrcherf.Buihen» stein und Cohnberg') 1879 ft. s. Lyon Grand>Rabbin I. Weinberg 1880 st. i. Breslau Oderlehrer Dr. Her«.' Warschauer 29. 1849 geb. i. Berlin Maler Pros. Mar Lieberwann 1849 geb. i. Budapest Arzt and Echrisift. Dr. Mar Rordau 1896 ft. i. Cms Pros. Äs. Ddrenbonrg a. Pan« 31. 1866 geb. i. Oftrowo d. Slullgan. Dramalurg Prof. »d. Serstmaim 1878 st. I. London Abraham Benisch 28. 1476 w. i. Pieme die Sacro d. 4 Turi« ». Ja! b' Ascher vollend. 1861 st.'t. Wien Leopold Dntes. hebe. LIt-Hlstoriter 1899 st. I. Karlsbad Pros. Dr. Dan. banswann-Bodapest 1906 st. i. Jerusalem R. Saal Jak. öljaschar 29. 1106 ft. I. Lioyes Rasch! (R. Salomo» Jizchall) 1902 st. i. Berlin Ad. Landau ans Petersburg f.Woichod'). II. 1. 1848 ft. i. Tarnopol Rach«. Krochmal. d. goliz. Mendellohn 2. 1833 geb. i. Antwerpen d. Pbilanthr. Clara ». Hirsch 3. 164» ft. >0000 I. b. d. «osok-Auss« i. d. Fest. Polonnoie. wir AAb AAsttt z«i»dt. Wir haben der letzten Rnmmer unserer Zeitung eine Berlage des Herrn Dr. PauIScholllaender beiaefllgt. »eiche die Opseiwilligkeit unserer Glanbensgenoffen von Reue« in hellem Lichte nftrahlen täsl Ans dev Romen des hochherzigen Mannet, welcher sich in dev Dienst der Menschenliebe gestellt und damit das ktslilchste Erbe seines unvergeßlichen Vaters anaetreten hat, sind wiederum rund 34000 Mark zusammengaganeu, um unbeschreibliche Rot zu lindern. Ciue schdne Summe, und doch nur ein Tropsen im Meere des Elends, das unsere .Kuilnrkämpser' angeiiehtet haben. Wir geben am Fuße diese« Artikel» einige neuere Berichte wieder, welche da« unermeßliche Elend der rusfischen Inden sehildern und von Neuem die Mahnung des Herrn Tr. Schoilluender rechtfertigen: ,ln Seid in den Beutel.' Zur Ariegosährung ist dreimal Seid nitig. sagte Monteknku li. Kein Seid reicht hin, um die Rot und da» Elend zu beseitigen, welche der Kr eg herausbeschworen hat. Dobel ist et recht lehrreich sestzuftellen, wie wir .Barbaren' und wie unsere Feinde, die .Kullurkümpser', fich dazu stellen. Eine der vornehmsten Ausgaben unserer deutsehen Zivil-Ber- Maltvng Ist es gewesen, in den non ihnen besetzten Gebieten in Feintesland die ansässige Bevdlkernng vor Hungersnot zu schützen und ihr die Mtgtiehkeii zu bieten, ihrem Erwerbe und ihrer bernsliehen Tätigkeit rngesttn nachzugehen. So Ist es in Belgien geschehen, so geichieht et in Polin. Ei ist ehr Ruhmesblatt tu der Geschichte unserer Kriegsführung, dast unsere Heer esleftnng beim Betreten dr» feindlichen Lande« stet« die Erklärung adgibt, daß sie mit sriedliehen Bürgern keinen Krieg führe, Und mit Dank schonen die Bewohner der besetzten Gebiete ans die musterhaft gerechte, wohlwollende, die Eigenart der einzelnen Bevdlkernngt-Teffe berückffchligende und vor alle» die Lebensepiftenz sörderv de deutsche ZixUverwaltnng. Rar »il Hängen nnd Würgen ist es der denstchen Regierung gelungen, den Widerstand der englischen Regierung zu brechen, daß ste die Einsnhr von omerikanisehem Getreide nach Belgien znließ, damit die Bevdtkerung des ihr doch nahestehenden und non ihr ln den Krieg gelocht e» Landes nicht verhungere. Und wenn es nach England ginge, so würde Polen, da« doch auch zu den Ländern der lieben Bundesbeüder gehtrre, der Anthnngernng». Politik England« zum Opfer sollen. - Die von der belgischen Regierung nnierbrüekten slümffchen Landesbewohner kommen jetzt erst unter deutscher Verwaltung ztz ihren Rechten, und die non der Nssffsehen Regierung brutal niedergehaltenen Po len dürfen frei anfarmen, in Sott soll eine fiämffche Uninersttät erstehen, die Unioeofitüt Warschau ist bereit« zu neuem Leben Waisen, t‘fl »orhew-Owlowst»». 5676 Seneetn» Monat Haft, Ta- 22.126. 1 j Ausgang Kalendertag >». mmei- 7(ene.Zest Torah- Bortes. 1. 212M! 9—, mvv IV 30—82" ^lvieSlao). Sntzatt de» zstochenatzschnikte»: Gelübde Sieh über Midjav, Beulewert, Dankopfer. Meaasche erhalten oftjordan. Land. Zeremia« 1-2». und Schwüre, Reuden, Sad u. halt L eatlol «alira i/u!> worden. Tagaus tagein wird uns ans dem Westen eitet, wie die Engländer, die ihnen doch befreundet sein sollende drisch« Küste mit Bomben bewerfen, wie die Franzosen die ohi.er de« eigenen Landet tdten. ihre Sebände zerstbren, ihie heiligen Stüiten verwüsten, wie iw Osten die Russen aus allen ihren Zügen ob votwätl« »de» meist lüchwärts ihte eigenen Landesktnder hängt», vogewaltigen, ans der Flacht dis Ednd jagen, da« Land in eine Wüste verwandest,, »ahlschestwä in Wufter.Knltnrftätten HT““- ~ Bit ander« .tzMstasu4chg»WdnMRW«u-i«e . |c Inflaltm u» de» desetzt« GedMr» Stutze u»d Ord«»»ß d»rch Et»- schaffen, ste setzt eine Einilverwaltung ein, »es tungen aller Art den Bewohnern lliahe und tgi, ste verschafft den Snichlen Achtung, swgt durch die )ule sür die Bildung und gewährt dt» Bürgern dle Frieihrit Seidstverwaltung, die sie bislang, vermißten. In diesen tgen haben in Waischau zum eisten Maie die Polen Stadtordnete in fteier Wahl selbst wllhlsea dürfe». Durch eine Wahlordnung, welche nach der BerhäUpiswaht aste potitischen, (taten nvd konsessionellen Schichten der Bevtlterung berllcklligt, hat unsere Civilverwaltnvg bewiesen, daß ste es mit lcht und Gerechtigkeit Ernst nimmt. Die Polen sagen mft 'cht. der Russe Hot uns immer versprochen, der Deutsche gibt Ulst. Und wie verhält stch unsere Regierung de» wehrl»sen , linde gegenüber. Als da Krieg antürach, erließ da Oberkilschenrat ans Befehl des Kaiser« eine Bersügnngk wonach bei» ~ »tteedienfte ein Gebet, sür den Steg der deutschen Heere zu :ech<n sei. Am Schluffe desselben wird die Mahnung antsprochen, auch gegen den Feind Erbarmen zu Üben. Da» Christenpflicht. Seitdem wir» ln allen Kirchen nnd inogogen diese Barmhazigkeit, welche tief begründet ist in sinaitischen Lehre, allen Sländigen eingeprägt. Und wie danach handeln, »«« spricht stch am teniuchften in der »sorge für die Gefangenen an«. Die Rachrichten, weiche über dle Behandlung da deutschen Kriegsgefangenen ans de» .Kultnr'ländan de» Osten» and Westen«, Unten» nnt!«. au» Sibirien und Marokko, selbst an» Frankreich and gelangen, lauten nicht sehr trdftlich. Bei uu» bildet Gefangenen-FSrsorge einen ganz besonderen tichtvollen Teil Kriegssirsorge. Die humane Behandlung erstreikt stch nicht chre Beherbergung und Ernährung, ihre griffigen Beliffe finden Befriedigung. man htrl oon Theairr nnd mzerl, von Zeitungen und Lesehallen in den Gefaaaenen- >en>: in nmfaffendsta »lleste mir» für da» Beeten)« der [augencu gesorgt, Gottesdienste «erde» noch den Verschiedensten oaanstattet. Da» goldene Herz unsere« Kaiser« hat gesorgt, daß Mohammedaner an« Anden, Orthodorr und ihaltken Gattesstätten nach Ihrem Rstml erhalle». »da auch im offenen Kriege sticht das Berholten unserer lesieiiuvg nmteilhaft od von der n»saa Feinde, auch hia tel unser HericharHans mnstergilllg Woran. Es hieße ,E»i» nach Athen' »ragen, »ölten wir alle die Betsptete na» llktlleilichkeit norsllhren, »eiche unser Kaffer in seiner vornehm etien mng i» Kriege de» Feinde gegenüber gegeben hat. An» ritterliche Wesen erbt stch fort in unserem Krnnpeinzen. frisch ist in unserer Erinnerung, wie er vor Verbau nach Uebergabe »es Fort» Banz dem Kowwandanten Major ' Pgenüder seiner Achtung vor der Tapserkril de»«mnw« gegeben an» ihm in Anerkenumia derselben den Dagen »hat. Der KommandantvonBanp ist ein Resst de« ftützeren Finanznanister« Ratzmü, er ist Ande. Wen, mir »er »adern Pmffe Der Well kr», hat wie mit so «tele» Urteile» »ad i urteilen, auch mit der derithmtrn Raffen-Ttzearie » geräumt. Die Bdller de« sag. arischen «tawweg s Krieg gegen stch. wie stch die io«, ^rmanischen Gl«», nu» Engtänder) nute, eiunnber zersteffchen. Semiten (Urten) finden wir »ns der Beste der Germanen. Slaoen kämpfen gegen einander, Palen in den dfterreichistshen Heeren gegen Pm» de, den Raffen. Da« «eiche beodachie, «r dei den Jade», wir sehen ste i» alle» Heeren kämoftn. Übern» art lartere Soidalen de« Heere«, de» ste »nGtztren, nergießen ste chr BfM sür dieShre de« Paieriande«, ai« dessen Bürger ste stch rühm». nnd selbst bst rnsstichen Inden, die Stiefkinder de« üare, düdsn darin lerne »n«nahme, über 1 «Mion rnsstscher In»» hat deeeit, ihr Blat für best Czarrn nens»». g. «*«>..> ieidstverstü^iich. daß t* hat* Beweise« dedürfte. «r deutsch, Anden »scheu wir (Ü(,, ... — . ——, i — , — —. . . laute*. Darüber bedarf d «einer „eiteren Warte. Der Heibe» mut unserer «hne nnd Brüder Hai es mit was«,»«» Zahlen bemieien, daß e« in diese» KmWse sü» «msem« Güter nur ein, acht: ein deutsche«BaseeGn» an» nnri Da» tst »derste Pflicht «rt nnnmsttßlicher GrunhsP. denken wft Inden and s, handeln wir, an» s«Rnchü» ste all denffche Saldate». »a 9000 südliche Saldate, haden^» denffche, Heere den Heldenta» gefunden, »dm 7000 südffch« Soldaten sch» »st dem «sernen Kren, nn»«mrtch«L »Gf 2000 Anlzeichnnngen anderer deutscher BnndiWanwn ssti» rtF* jüdisch- S oidaern verstehen worven »st KndichrtnWm, wff anßm^tiser det Knsbrnch de« ertstch dech Jtml mststllrffche «chtchkett nnt »st Bor «setzten M Grttzast, v* destnden. tftf diese «lest, »der »st Wffürdeenn« M OfKzi»» nnmstteldar nn den Alerhdchst» «rstglher» », »mtchsen hllllM. i ho« Wunder gemtrtr. «ähren» st, den lMPw, Ftildmstz «ein jüdischer «oidnt von den ResernoOffizier-Koch« fü»1—M Uch befunden ««de p» Offitstr ernnnnl |n wer»on, hrt M : Koffer« «och, das nur Denffche tan«, »emstd. MWM, etwa 1200 stdische Offiziere, west »er dst Häffst lei d» sRW» tzffchen Kontinenten ernonnl »ntdm, Lchtzst» ist «st, tapst»* Flieget, der eine Reiße «o» ststttlichen ÄaggaP»» ach,» har, FrmA n«, Feartsnrt ». M, »am Kaffer gmvffizstr ernannt worden. . , Kn der Upstrtest der stdtschen Soldmm » MrtstW ihre Tanglichkest mm Offizier p destreiwn, itae »mmach ■ schon einer Lderhedäwn mm die berufenen militlrtschen No» gesetzten gleich, rin« Berstchtignng m den Bert», m ta, HandinaEU^« »lechtchsten (kiiigstzlirn. Und doch setzen wst nn» hären »st. «st nerftmst nnd«G» diese Leute, »st »Ü ihren Beschiwpfnngm dewrtche fh nn» denffchen Hauten destchstn, an« cheew Hststatzal» I hernorkrstchen. *4 find nngrtttt MrtAtnft ' Me Person »e» Reichskanzler« tzenmwng« nw »w« in mieestlrtsttzer teste nerietden. welche jcht Di tzst.^ i Kwsst. » >n de» Reichskanzler« hrrenwegm nn» chw sein ichchi nverträgllcher Deist nerietden, welche jetzt ST F reihest cinjntRM omgeben, »st stein FilchislPl», > Indern nstmal» geachtet tznten. S« find tzststldch " " nach »st nor de» Archen Barg' n eichten »»sprechen. Darf »an 6 n null die «tlstärtsche lüchttgstst de« s «len Fronten eiwetstn, wenn wst zeige» rt in «ns allen tzronien eiwetsen, wenn wst zechen, daß »er And» eia treuer Btrger seine« BatcriaiM ist. der dewffche Awde ft, sein deutsche» Batertnn» Uipfer Itmpst, »er ftanztstsche, da tngiffchs, der russische gusefftr sein Bastilan» dintrt und stch «nkzrtlPwt, Da« ist »tchm weiter »l« Recht und Billig»« nudchstldB unserer sridstnerftänditchen iutt 0 «qm» N»strt»»!>». tu wst neulich e« «U edlen ,«tz dm l uns»» ,Lok«i<Anzeiger' dqffchnrten, »atz Barte an« Krntoschin »ach Aaßralstn a An ftrullen. de» er durch Geburt als General gebrnchi har, «laudt« eine tzstfchr ., widrig behaapw» m «tefen, stch wst »st« Suche' erwähn, HÜen. «ine »ertä. . stch vornehm dünken»e Dtf* »ich« „ffginsm,,,« >st tzch», gegenüber dieser fiogromm Brrtetzmm de« Bmgfrtchstch, dtchM Anartff ans Unseren Pnstchffüm»» kein müS WM, <K diese Muraf hstr atzadenärn. Ost lawwt: .Gewernl Noansch eest^.^7säN'LLR»E.L Suche'; 0bflWnMI. WE f ' 4-1 4 — « —-m | 1 {osbprx, m mMH m \ lfl i» ratzt Wche rchj»ch» t.'^jrtn__ SM ch wnwntze. 9*a in Fm» an*.u ioyoter Metze' cbnM dermtzg»» mt - dom '' heeaMmIffa», der stdwilaM »og S M chnswrtl» »er jMMika v WWO W WU wmmumm w