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Jüdische Volkszeitung · 1916-07-14 · 28 (14.7.1916) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
22 (1916)
Issue
28 (14.7.1916)
Date
1916-07-14
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Brafea, Mifjtf «t.» vir BUsfc W fctalta. (•itef <x SäMo.) Sie Wahldewegnng har doch «Ich «noal Gutes in ««• Mat. Di« nüfc^dtni ScikaMaftn. gaingtn Mt ttUn«$imft nfnttia zu len offtn heromzitsagm, na* man in täglichen SttfB mit ttm Staatd btr Henchetei lutrdt. So hat fr», bi« SM<4bit dolMärchm «on .Ruffophileu' und ,Kuf|»pf)tib«n' atMItig befrittat. •II Barfnau Don btn dmffchm Truppen besetzt wurde, fing«» die Polen an, andere, die mit ihnen nicht gleich deuten tonnt«», all , Ruffophileu' zu delchinipsen, besonder« diejenige», die für den Traun vou einer absoluten UuadhLngigteil Polen« sich nicht degeistem tonnten. Für die Herren »llnabhängler' waren .Ruffophiim' sowohl di» Rnlioual-Demokraten wie die Eoziol-Demokroten. Diese Auffoffnog war nicht originell, el war lediglich «ine Wiederholung der Hantluugsweise derselben Ra iioualDmw traten, die zu der Ruffmzett alle, die nicht glauben wollten, daß die .JCoalftion* sllr die Rechte der kleinen Rationalitäten üderhaupt und der Polen in besonderen tänpste, all .Bermanophiim' brandmarkten.' Diese Teilung in .Ruffophilen» und Rnffnphoben' war besonder« irrrsührend in der Iudensrage. Man tonnte leicht den ganzen polnischen Uutiseniii«m»l ans die Schulter der »Ruffophiim' schieden und sich ungeachtet der tatsächlichen Znstäode oor der Welt leinwascheu. Huch zur Zeit der Wahlen haben die „Uuadhängler" oersucht, den Inden ein paar schbne Worte zu sagen, um sie ans ihre Seite zu ziehen. Sic wollten den Juden einredcu, daß es auch in deren Interesse liege, HfamBtn mit den .besseren' Polen gegen den grmcinlamen Feind', gegen die „Ruffophiim" zu sechlen. Die Juden haben sich' aber nicht fangen lassen. Sie wußten zu gut, daß die polnischen Ratioual-Demotraien keine Ruffophileu sind, sie gehen unr immer mit dem zusammen, der die Macht hat. sie wußten auch, daß die Unadhängler nicht minder antisemiiilch gestimmt sind, oi» ihre Gegner. Die Wahrheit ist auch bald zu Tage getreten. All es nicht gelang, da« jüdische .Stimmvieh' billig zu werben, hat man den Spieß gedreht. Die angeblichen .Russophodeu» verhandeln Mit den angeblichen »Russophilen', um zusammen den .gemeinsamen Feind', die Juden zu bekämpsen. In die geschloffene Festung del »vereinigten jüdischen Wahltvmite«' ist auch eine Bresche geschlagen worden. Die Idee, eine. Bereinigung der jüdischen Wähier ,!, schaffen, um eine mdglichft große Zahl jüdischer Wahlmänncr durchzusetzeu und in geschloffener Reihe die jüdischen Intereffen zu verteidigen, war au sich sehr gut. Leider find die Leute, die fich damit besaffen, nicht reis genug, um sie ehrlich zu verwirklichen. Politische Parteien in europäischem Kinne de« Worte« gibt el bei un« nicht. Man müßte de«halh, um wirtliche Einheit dnrchzusühren, alle politischen religidseu und sozialen Richtungen vereinigen. Derweil haben die Gründer de« »jüdischen Block«' nur die Reo Asfimilanien, Orthodozeu Zionisten und ... Unpartefischen herangezogen. Die sogn. Rolivnal-Iudm hat mau dagegen im Stich gelaffen. Roch schlimmer war el mit de» Programm, «an hat den Orthodgxeu nicht nur religidseu Toleranz gefichert. sondern sogar verspevcheu, aste rellgits« Gebote, Sitten und Gepflogenheiten zu verteidigen. Aber national« Toleranz hat man den Juden nicht znnkmnen wollen. Vergeblich hat der »verein der züdffchen Journalisten und Literaten' den Block ansgesordert, wenigsten« zu verficheru. daß keinc Zwauge-Polouifierung befürwortet würde. Der Block war dagegen taub. In diesem Zustand« kdunte die Sache mit einem Skandal enden. Im Block herrschen die Reo-Afimilanten, die andern werden von ihnen an der Leine geführt, •il politische Männer find aber die Asstmilanten bilher wenig bekannt, eg sei denn in negativer Hinficht. Zwei ihrer dedeuten besten Rädelesührer haben fich seiner Zeit im »ustrage der polnischen Chanviniftin nach Peterldnrg und Molkaü heßen, um der rusfischen fortschrittlichen Gesellschaft zu verfichern, I alle«, wo« die ganze Kuttnr-We» über die Schandtaten der polnischen Unttsemilen erzählt, »litwackische Verleumdung' sei. Jetzt bedauern fie Mir diesen .Fehlschrilt- und versprechen, tie jüdischen Rechte eifrig zu verteidigen, el wäre aber ein Verbrechen, solchen nnzuoerläsfigen Pmsonen dal Schicksal der der Inden ohne «eitere« auzuverttaucu. Dann ist «I bei un« in Polen überhaupt nicht mdglich. die südischeu bürgerlichen «echte, abgesehen von dem Rechte auf Rationalität. |n verteidigen. Denn theoretisch find die Juden hier gleichgestellt, in der Praxi« werden fie aber allenthalben boykottiert. m daher die jüdische» Interessen tatsächlich wahrzunehmen, müßte man für die Juden in allen Einrichtungen proportio* nelle verlretung so,der». Die« «dunen die Asstmilanten nicht durchsetze». weil fie die Existenz der Juden grundsäplich nicht anerkennen. Delhalb hat fich noch eiue,-jüdisch« Organisation gebildet, ein .Jüdische« volk«ko>»>itee', zu dem Zwecke/die natioualeu Intereffen neben den religidseu und bürgerlichen zu verteidigen, dabei auch die demokratischen Forderungen der weiten Schichten der jüdischen Gesellschaft zu bestrworten, dt« die »Jüdische Bereinigung" mißachtet. In der jüdischen Prcffe stahtt da« Bolklkomitce die llnterftitzung de« »Moment' und .Warschauer Tagetlatt', »ährend »Haint' und »Hazephirah' fich auf seiten der »Vereinigung' stellen. Da« Bolktkomite« will übrigen« nicht unbedingt etttsam gehen Sollte die »Vereinigung' sein Minimum-Programm Mnnchmen und seiner Richtung führende Vertretung eiaräumen, wird el auch zum. Block stehen. Ueberhaupt find die jüdffchen Gruppierungen nach nicht endgilrig sestgestellt. El. verlautet, daß die Orthodoxen an« der »Vereinigung' aultreteu und fich mit den »alten' •sflmilanten, ihren uralten Waffenbrüdern, vereinigen »ollen, um wiederum zusammen mit den Polen zu stehen. Auch die Palen unterhandeln mit den Inden, um eine stemeinsame Lifte ausznstellen. Die Absicht ist klar. Trotzdem die Wahlordnung durch wauche Bestimmungen (wie die .Staatlangehdrigkett im Ktnigr. Polen', die Forderung, die polaffche Sprache in Wart «n» Schrift m Mherftchm, am passtvel Wqwcht za besttzen) die «rchft ftänhi, keil. nich Resylü ihre die« d »den eingeschrtakt bat, trotzdem durch Ernverteidnust der Bar» der Pr-«enltz>tz der Juden hcradgefttzt wurde, kratz aller >1 nerigketten und Schikanen, die den Inden die polnischen Wal ldüra« bereiten, habensich dieIuden in die Wahllisten zahweich /schrieben, Io daß el ihnen mdglich ists «in« ihrer Unzahl II rechende Vertretung dnrchzusrtze». Diel schmeckt den Pale» deshalb schlagen fie den Inden, nnier der Walke der «meinen vatertandllicd«' vor, sich mit ... 30 Mandaten «gnügen, anstatt ihnen wenigstem eia Drittel, also 30 zu gewä hren, obwohl der Prozentsatz der Juden jetzt etwa 49*/, bete! gt Und es ist leider »täglich, daß die asflmilatarffcheni Rädüführer au« der .jüdischm Bereinigung' darauf eiugehen Weetzen. Bon einem Programm, dal die jüdischen Jntrreffen schützt, natürlich nicht d« Rede sein; befteafall l «rd man el ia schönen hohlen Redealarten ertränken. Die Polen haben grvßel Greste in diesem Öde,an« wichtigen gffchichtlichrn geitpnnkr« jaden nicht zur Stimme kommen zu kaffen, inlbesonder« »tionaljuden, die gelegentlich der Welt etwa« Wahre« über laten derjenigen Polen erzählen, die hüben nn» drüben dkteyern, daß fie Vorkämpfer der Freiheit find, und im selbftgcn Polenland der Meulchheir ein Vorbild von Gerechlig- Taleranz und Forilchritt bieten werden. Da« Jüdische volklkomilee soll fich durch leere Versprechungen sangen lasse», vielmehr Sicherheit sorderu. Run mal für ate di« Wahlbewegung zeitigen wird, wie die polnischen Juden nahezu erste'politisch« Reifeprüfung bestehen werden, — alle« wird die nächste Zukunft zeigen. Beobachter. Ueber' daß jüdisttz-nationale Mereinvlbsten in Warschau über d,ffen Betätigung in der Oeffanilichke« nnlerrrchtet ein Artikil im »Lodzer volklblatl' : * •II ein noch viel größerer Erfolg muß aber dt« feicr ich« Begehung de« Sebrmfcftee'1 tu Warschau bezeichnet «er en. Dal war ein« so gewaltige jüdijch« Veranstaltung, fie alle« übersteigt, was man bisher in Warschau gekannt 8« war eine große bffentlich« stnndgebung der Inden, > Rachwiiknng ficher eine stärke sein wird. Wer Härte sich träumen laffen, daß Tauftnde von Juden fich in Warschau Fahnen in den nationalen Farben und unter Gesang, beweg n wü'den, und daß kein Mensch fie daran hiuder» wurdet Die Slimmnug aus de» jüdischen Straßen, durch die die ungi. ftiiche Zngcudwehr zog, durch die die Schüler der verchiet «neu jüdischen Schulen marschierten, war wirklich Feierlaglstiw mung. gehobene Stimmung; dal Aehrenftst. dal a .länglich nur sür Kinder bestimmt war, verwandelte fich in eine gewaltig« Kuffdgedung sür den jüdischen nationalen Gedanken. Eine gebvbeue Stimmung herrscht« auch in Warner, wohin der Kinde, fest,ug fich wandte und wo die Zrzgendwehr ihr« Zelt« auff hlug. Besonder« rrhedend war der Angmdiick, all die Faftic de« Turnverein« .Makkabi' elngervckht wurde. Feierlich der ganze Vorgang, feierlich auch die Stimmung der nach knbrn Mlenhen Bolkomenge, die der Weih« beiwohnte einen eMSuden Eindrnck von der seelischen Kraft wie auch OraanffGvnlkähigkeft der Juden gewann, die fich hier in ver zeigt«! Und all die Schüler mir der Jugeudwehr an der Spi je abend« nach Warschau hetmkehrteu und durch die jüdffchsv Slr rßen zogen, da blieb niemand in der Stube drinnen. Aus den Bütgersteigen standen fie, aus den Balkanl und am Fenster, mit Hurra- und anderen Rusen wurden die Helden Israeli von allen begrüßt, auch Blumen wurden ihnen zngeworsen, die Begeisterung war allgemein und der Eindrnck wird so schnell nicht vergeffen werden. Die Warschauer Zionisten haben all erste den Pia», dies« Feier entworfen und fiedann organisier«. Sie haben die jüdisch« Zugendwehr und die Turuveveine Organisten und berängezogen. Eft haben die Schulen in den Zug eingcrecht. Auch den jüdischen Eher und mehrere ander- Wnftaften wnrden ei» geladen, wie auch in den verschiedenen Schulen ans eine veeiligung au der Feftr hlngearbeftet wurde. An de» Ptadtnerordneten-Watzken in Warschau ließen fich 50000—55000 Wähler in die Wählerlisten eintrage». Dieeverteilen fich auf« Kurien wft folgt: Ja Kurft > : 3371 Pol!» und 1811 Inden, Kurft i: 597 Polen und 447 Juden, Kui ie 4 : 8583 Kien und 9543 Juden, Kurft 5 : 3120Polen un! 3901 Inden. Kurft 8 : 3190 Polen Und 3201 Inden. Etz ist gu«gerechnet worden, daß, wenn die Beteiligung ans beiten die gleiche wäre, dann 9- Polen und 37 Juden in Me dtverorduetenversammlung eintreten würden. — Warschau Jlnfnf de» Marlchawer fUHteato: »wir gehirt, daß alle Wahlkomiteel, unter ihnen auch dal isch«, denselben Beschluß gefaßt haben and einstimmig sich erklärt haben, fich für dft Wahlen "znm Stadtrat zn inigm. Wir sagen.- Gelobt sei Gott, daß unsere Brüder Stamme Israel, dft nicht! all Fried« und vahibaftigkest wollen, all fteue Inden rnd ihrem Volk, Glanoen und vattv- Ia>« ergeben gegen dft Spaltungen und Verwicklungen find, Io oft bei Wahlen eintreten und deren Rachwirkung von Dauer ist. Darum,' Brüder vom Stamm» Israel, nehmt ich zu Herzen, kein Jude soll es wagen, seine Hand gegen de und Einträchtigkeit anfznheben. Denn H geht um me « van ganz Israel! Wo soll auch niemanden in den Sinn mm, zn seiner etgmm Ehre noch zum Wahle M Balte! — er es fich einreden kdunte — elnm gesonderftn Weg zn El darf kein« andere Lifte heb«, all dft, dft von dem eiuigtm Komitee — dm Raftonal-Demokratffchm und dem , ffchm — ausgestellt wftd; nur fie allein darf angmommm und bestätigt werden. Im Geiste unserer heilige» Thora warn» keiner, »er dm Romen Jude trügt, soll rechtl noch UnB dieser Lifte abweichen, el sollm fich lein« Grnppm bildm keine besonderm Partei», daß nicht dft Säuft des Friedenl zt »nt der Schild.der Eiuialett zertrachm werbe. Dann i» Gott, gelobt sei er und!«n Rame sei aelvht, uns und gesamtm Israel Seg» und Fried» schenke». Am l. tz. Tamnz 5778, hier zn Warschau.' wog«» »er VI. Jtwak. Dft vereinlgft» Wähler wandt» fich, nach der »Gazela Poeanna' 110,1 Wsfimift^m'. Rational« PM Mt M dm den«, IW TS’ vom 3. Jnli. an dal jüdisch, lüalklwahlkomifte I schlag, in der VI. Knrft «ine gemeinsame Knntzidnftüllste anszafiellen- Dal vattowahlkomiw« hat jedoch b-ichlosten, ans Muk verhandinngm mit dm vereinigtm jüdisch« Witzlern einzngetzen, ha diese »dft jüdisch« Sache verrattn had«'. Das jüdlsch, WollMwatzlllomlle», on destäu Spitze Recht«, anwall Prytnck, na» v. Pereimaa» stkßm, hat dft poltttsch» Wahlkomiteel denachrichtiat, »otz es fich de» Beschiast« des Komitee« oereinlgtee jüdffcher Wähler »ich« anschltäßt und eia« eigme Kaodidatmlistc für dft 4.. 5. and 8. Knrft nnfstrllt. — Dal Komitee der oereftägtm jädischm Wähler verdffmtlicht einen Ansruf, in de» «I »ft jädisch« Wähl» «mahn», sich in Acht zu »ehme», und oou gewistm Lmtms nfthl ftrefttt» zu laffm. Der Ansms betont, daß dal lasstelft» ela« gemet» lamm Wahlliste für dft polaffch-jädffcho» Bezichungm ei» Ichwermiegmdel Eeeignft na» dal eiste Pindeglft» mach lang« Jähem »er Mißnerfttadnist« sei. Wetter »»rat des Anstus vor der Aasftelluag einer 9. Kauhidatmiiste, »otz dft »llgmeeim vrrftäadtgangzerschellm uud z» ummStrettigkeltm führm kaaa. > Mittetknng dm jädischm »otlloilomckoeo; Dal «oll«, lomiie« ist zn spät gekommm. El mar ihm nnmisglich, Asftn sür dft I. und 5, zürft aufzustruen; des der kosey Zett sei »Ol Besteheul konnte «I nlletn auch nicht dft moralischeI ndeenchmen, dm Vertrag mit de» polntjchm Ko« Dal jüdisch» Bolkltomtte« üderuimmt ftiu« Be_ dalgrIchehm-Uareiht. Wtth^mlchit«ßltchnmzlft,l laeuigfteal dft versichernnz «rtzMw», daß fie zu, keine Zmanglmittel deuutzm merdeu. Marschlagoilslm z» dm Atadt matzt« Gruppen find gemeinsame Liftm «iagereicht »orift» Wahlkomift«, demokratffchel 8aHIk»mit« nah komit«. Ju Knrft l und 9 erhätt dal nattoi je 7 Plätze, dal demokratffche Komttee 3 ni . 3 Plätze, »ater »m Kaaoidalen sär Kurft l lestt dilherige Sladtprästdmt Fürst Lädombffll, »»>< Knrie 9 der Bizeprüfidmt Drzewftcki. Für dal ualionate Wahlkomifte 7 Plätze, die I die Juden 5. In Knrft » erhätt km nattanaft 8 Plätze, »ft Demokratm ü und dft Inden > - 8 lJnieligenz) mähtt mtt Sttmmenmehriwtt gruppen. In Knrft 8 find » verichftdm« st,ft« ttmtzigm,«, daoon 3 sozialiftffche, I natianalpaknffch« na» ll lfidstche, »0» dmm l untionotjidffch Ist. , s Maefchan. DftzumerslmMaftougeordueftaSeMelado- » ah ft n wurden tu 4 Wadikurien »urchgesü Da i» Ih»m über dft Kaadidatm ei» Etuklang «etzfttt ist, wurde de» Wahtkommtffar nnr dft KompeoMitzl' gehändigt, vauach stad gemthst: Bo» »attonch» 98 Gemeindertft, »OM demotraitschm 19, Beretuignug 15. Semllütt find non deiaunftu jddffchm PmsWVchRft« »er eriftn Kurie Ingenieur Eduard Raihaalohu Utl B »ei Fiuaaz uud Iudästrft, der Fdhr« der •fflmtWrb«, I. dm Arzt De Jul. Mutier milch «ft der Idoaknt. m! iomonff" Leo» Bermsohu, l» der 5. »er Prediger > Tempel De. Sam- Adr. Pozoanltl, ein «ch in iehrtmwett Deuffchlandl dekaunftr Raddtner. iraUcc stellte i, der 8, »«ft Recht«»»». Ra« , . dm Führer der rnt.-jü». Partei, desmderl ftfts dm Dnma-Wahim tm Bordergmud der Pmegung. -ü der «eattkuste sür li jüdstch« VoLschal». Marsch.» ltzttm »rütttmüftÜMi) Der,1 . gehilsmoerdaud hat »0» 9. Jull Mschlasten, «M» eigen« I zu grüudm, in der nur ardettllos« Bläeruchitzeg A, stndm. Dft ülriett oft» i» »er Weise einzeftm, dich sch« eine andere Getchpe ardettet. Diese Bäckirei sog BÜR | 6 jüdiich» Arveiinküchm liefern. s In Mtlma «rlttzt »er Stedehannemanu Paßi «ln, kannimachnng. »er »ft foiaenM Bestimmnnam ,1. Sämtlich« Geschäfte und «stmm Berkanfsßtlk» gehaltm »er»«: an «llm Wert-, Sonn- und " 7 Uhr morgens dis » abends, ll. El dttrsm hattm merdm: Ehrtfil,che Geschäft« m Sm» mtt Angnahm« »er L-denlmtttettzffchtsw, dft oormtttam «ff« f* halft» stn»l Jühische Schahhes »nd and««, jüdisch« Festtaam, mV Lebenemttteigeschtsl«, dft van 7-9 Ah, vom, hott» find, d» Frettagl, sowft m da Togm Festtagen mtt Etarrttt »er Dnuteihett'. Mllna. Plttstftnehmlgnng delOberMsehllhallmI vstßnhck nnter dem Prtzftttomft de« General»»erstm von tzbchhom chm \ ftändlge Anistein»« «llnaer ArdetwKndm Ittauischpr, poinchchltj, ] jüdffcher nnb , weitzrnthenffcher Rlchinva fte« mW Schmm tzch wftffchattltchm »ad fiuilchm »0« »er Bevillernng Mach SchtUnntz »m ArdettsgeftgmheU »er metdiichm na» müaalühm' Jmmch s Tettmelsewerdm dftArheüm, dft mch veeiüufilch ja», wthinm» ihrer Anterttgnng ln Mn AnsstellnnMiünmm vor lesühe». DG '. »nlsklnnmube am 80. JnG »on». i» Bvsßia geiedmsr j '«tste «ristnel. ' 3» itU» (JbirMm) trt «Mt fMK-MMM M art»«! , «ft» in der veidmstraße Rr.Üü erbffne«. Obwohl ft oorUlw' ' Zahl »er «ücher alch, «Izn groß lst, so Mol lim am »me llnternehmnng dach m> »er Loßming. »atz o fidr G lich gettnom »Kd, dft Btti>o«he< «ns tau «chm Avch«) Iß drttttz», nm dem vedgffniste Ms jüdisch ftsrn» » " " «oll nn» ganz «tspeechm M Warn», A, ß*mm fand jüdischer Milli»' «Mt,Wir st . t«, 9. 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