Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 22 (1916)
- Issue
- 25 (23.6.1916)
- Date
- 1916-06-23
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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JWHfr'PoBtyttiHtrie-r-prffach ia Bara*o»ttWfl Dm HsuS Siebes. Jaglemice, 10. Mal 1916. Das Peffachseft 1915 verlebte Ich teils in Ksff. Polen, teils in Ungarn. Es war damals die Zeit der großen Truppenoerschstbnngen. und so «ae es auch unserer Res.-Dioisiva bestimmt, den Schauplatz ihrer bisherigen Tätigkeit zu verlassen, um zu der Karpathen-Armee zu stoßen, »ach mehrtägiger Kuhn erreichten wir unsere ungarische Ausladestation. Zu Pestvez (bei Ragymihalh) lagen wir längere Zeit im Ktaudgnartier; der einzige inmitten der wenig deutschsreundlichen Beodlkerung dort seßhafte Jude vermochte mir nicht ein Stöck Lriunerung an das Peffachseft in der Heimat hervorzuzanbem. — Inzwischen Ist ein sauge« schweres Kttegsjahr ins Land gegangen, und kurze Zeit trennte uni vom- Peffachseft 1916. Große Sreigniffe toersen ihre Schatten woraus. Mitte März gelegentlich des Neidgottesdienstes hatte uns unser K e l i» rakbiner Dr. A. 8 eoy bedeutungsvoll verheißen, da» diesjährige Peffach gemeinschaftlich mü allen seiner Seelsorge anvertranten Soldaten, soweit es die «ilitirischen Operationen gestatten, seierlich zu begehen. Bai er versprochen, hat er restlos gehalten. Aus seine Beranlassung wurhen alen, deren Feldadresse ihm bekannt war, von der .Freien Bereinigung ftirdieznlbrelsendesorthodoxeuIudgntum»' Frankfurt a. M. mehrere Pakttcheu, Mazzoh enthaltend, sowie eine Haggada zugesandt. Diese» Rüstzeug sir den Eeder mitzubringen wurden wir durch eine statte noch besonders ausgesorden. Wenige Tagen vor dem Neste kam u. a. der Beseht heraus: .Den jüdischen Soldaten der . . . . Armeeist, s owei tsi e a b ki m ml I ch, Gelegenheit zngeben, ihr Oftersest zu seiern; sie sind so zu beurlauben, daß sie dis zum 17. April, abends in B a r v a no w i t s ch i eiutressen, und tnderRachtoomlü. zum 20. wieder zuihren Trup pe nt eile n in Marsch zusetzeu." Der Rabbi ries und alle alle kamen. Bon den entsemtest liegenden Stellen der west ausgedehntem Front ftrdmten sie hezbei; manch einer hat schon in der vorhergehenden Rächt ansbrechen missen, um zur rechten Zeit eintressenzu kdnnen. Biele scheuten nicht den 30—40 km weiten Fußmarsch von ihrer Stellung bis zur Bahnstatiion, um an ihr Ziel zu gelangen. Die meisten kamen felbmarschmüßig ausgerüstet, viele aber auch wie Vergnügung», reisende, nur mit einer Echlasdecke und eine« Pakttcheu bewaffnet an. Sin buntes Leben und Treiben spielte sich in B a r a nowitsch i ab. Sie Stadt selbst weist in Ihre« äußeren Gewände nichts Besonderes aus. Schlecht oder garnlcht gepflasterte Straßen und niedrige, meist aus Holz gebaute Häuschen machen einen etwas armseligen Unfreien Eindruck, obwohl dies nicht tätsüchtich der Wirklichkeit entspricht. Barunowitschi, das vor dem stttege ea. SO000 Einwohner, überwiegend Kuben zählte und jetzt aus 5000 zusammen geschrumpft ist, ist ein wichtiger Estendahnknotenpunkt. Dort krenzen sich u. a. auch die Linien nach Petersburg Und Moskau. Die strategische Bedeutung dieses Platze», der seit etwa Ende September 1915 in deutschen Händen ist, wird wohl such von den Rnffen gewürdigt, denn ihr heißes Bemühen zielt darauf hin, diesen wichtigen Etsenbahnpnnkl an sich zu reißen. Der Beacht -der obersten Heeresleitung meldet öfters von vergeblichenirusfifchen Angriffen auf und östlich von B. Die Gesechtssront beginnt dicht hinter der Stadt, in der die Truppen nach Ablösung aus. dem Graden in Ruhequartieren liegen. An den Artillettedonner und die Flieger haben fich die Baranowitscher längst gewöhn! und auch der Fesselballon ist ihnen eine lieb gewordene Himmelserscheinung. Barunowitschi hat schon viel gesehen. Bis Anfang September vottgen Jahres war dott bas große Hauptquattler des Großfürsten Rikolajewitfch. auch der Zar weilte östn« da. Am 10. Rov. 1915 passierte der deutsche Kaiser ans dem 8ege zur Front dte Stadt B. In dieser denkwürdigen Stadt ward der Gedanke zur Tat, die jüdischen Eoldattndal Peffach-Fest gemeinsam begehen zu lassen. Durch da» tolerante Entgegenkommen de« Odettommando«, durch die weit ausschauende Fürsorge de« Felörabdiner» De. 8 e v y und vor allem durch die selbstlose mühevolle Arbeit, sowie die fteudige Hingabe der Baranowitscher jüdischen Ge- « e > n b e. Die Unsume von Arbeit, die zu leisten war, ausführlichen zu beschreiben, würde einen zu weiten Platz in »einer Oster Schilderung einnehmen. Rur einige» möchte ich kurz erwähnen. Das Bürger-Komitee hatte in der mtlstänschttsest« mit Truppen statt belegten Stadt noch für ca. 800 jüdische Soldaten Bürgergnattier zu beschallen. Bollftändlges und durch den Oster-Ritus bedingtes neue» Geschirr kam sorgfältig oerpackt von auswärts an. Jedes Stück mußte geteinigl werden. Gläser, Teller. Bestecks etc. für 800 Personen auszupacken, zu waschen usw. stellt ein Stück »rbeit dar, in die fich die Damen der jüd. Gesellschaft testen mußten, denn an Arbeit« krllften fehlt es natüttich auch in Baranowitschi. Große Mengen- Wein. Mazzoh wurden beschafft, Kartoffeln reichlich besorgt; von der Lösung der gleischsrage erzählt »an fich, daß mehrere kapüale Ochsen, natürlich tttuell geschtachttt, dem Peffach ge- »psert wurden. Bon den ttdtschen Genüssen erzähle ich später mshr. — Am 17. April sah et in B. au» wie in statt Stadt in dtt »irgend etwas los ist". Soldaten, die ihr Lnttitt suchten odtt fich mst alten Bttannten nach langer Zstt wiedtt trafen, schien betten durch die Sttaßen. die Geschäfte und Martzstendasten, die Teestuben und BarbimiLdeu wurden zahlreich ausgesucht, die Bevölkerung lies geschäftig umher, und ncbedstging bas allgemeine Knegsledeu, das sich so dicht au dtt Arvut abspielt und sich um das Peffachseft dtt Juden nicht kümmett, sei»» gewohnten Gang Beiter. Da kamen die Bataillons mst flfogrnbca Spiele ans da Stellung zurück, dott rückten Pioniere hiutms tu die Gräben, »uto» fanften vorbei. Mannen zogen vorüber, Reiter trabten eiligen Beat dahin, Flieger kreisten in d»r Luft und die Artillerie ließ ihre eherne Stimme hären. — Kein osfizicla Befehl, unr wie e» in da mfistürischrn ^Unsere Feldgrauen". Bmta, k» rr. 3 «ri Mst. Sprache heißt .durchgesagt" war es morden, daß um 7 Uhr der Gottesdienst beginnen sollte. Truppenwstse ging man hinaus auf die Kronprinz Bilhttmftratze in b e n großen T e ■» e l, in seinem äußeren wie inneren Gewände, mehr als schlicht. Da« Gotteshaus war schon von dtt Zivstbevtlkerung belagart; da Polizstdienst tuenden Miliz gelang c» schnell, das Hans zu räumen und für das Militär ftstzumuchen. Pünktlich um 7 Uhr begann im überfüllten Raume da Gottesdiensts Ei war stn fsterlichn unvttzcßlichtt Augenblick, als da nt or fungierende Ossi zier stetlvertde I er Biram »den) mit seiner angenehmen Tcnorstickme den Gottesstvlcitete. Herr Feldrabbiner Dr. irvh mn in ein» kurzen Predigt auf die Bedeutung de« bin. Gegen */48 wurde vor Den Gotteshouse augcin 8 Züge eingeteilt und Gruppenkolonne formiert; der Feldwebel mcldste 51 Unterossizitte, 548 Mann. Manch Zionistenhcrz mag da angeficht» dies« kleinm jüdischen Armtt höher geschlagen haben, die onmastchittt ko». — Der Seder war in dem sehr großewTheaterlaal hngestchtet und wegen Platzmangel» auch noch in da im Gatten nbauten langen Kolonnade. An großen, dem Zweck entsprechend stnsach, aber ' freundlich gedeckten Tafeln 'wurde allmählich nicht ohne Schwwstgkeit—es hatten üch noch viel Rachzügltt stugeftellt — endlich jeda plaziett. Während im Saale da Feldraddintt selbst Iden Seda testete, hatte dies in dtt Kolonnade e I n RabdinaI«. Kandidat, zur Zstt Gefteitn tu stuem Landmehttegiment, übernommen. Im Gatten stauben 8 ,G u 11 a f <t) I a n o n e n", die wie man fich erzählte,i ,gekoschevt" worden waren, um für die Zwecke des Peffach« dienen zu können. Da Seda selbst wurde nach den hagedrachten Traditlonen streng nach dtt Bostchrift abgehalten und au« dtt Haggodv hebräisch und auch in deutscher Ucdersetznng Vorgeisten, sodaß sich dtt Abend sehr lange hinzog. Gegen ’/^lO erst wurde »das Rachtmahi" stngenommen. Am asten Seda-Abend bestand hie« au« statt Suppe und gstochsem Ustsch. Im Jntereffe adjektiver. Kstegöbestchlerstattunz will ich zugeben, daß da« erste Sedaeffen wohl die Erwartungen alla Teilnehmer etwas unangenehm enttäuscht hat. Die Suppe war sehr sehr dünn und da« FIstsch sehr sehr zäh. Die gewiß nicht verwöhnten uba ausgehungerten Soldaten hatten viellstcht von allettst Hstmonsgenüffen wie Klößen und Braten gettüumt. Ada mst gesundem Humor kam man üdtt die Enttäuschung hinweg. Mein Tstchnachbor,. stn Bttlintt Großkaufmann, augendkickltch ganz gemeiner »rmierungssoldat, mstnte, wenn «an da» jähe Fleifch ißt, wird man ,d. n., dauernd nntaeruthtt". Über schließlich waren.fich alle darin stnig, daß da gute Wille zur Tat an den vielen Schwierigkeiten scheiterte, mit denen hin so dicht an ber Front gerechnet werden muß. Adtt zur Ehre da Baranowlstchitt Gemeinde will ich gleich bemerken, daß fich die lukullischen Darbietungen immtt mehr ststgetten und am 8. Fciettdg zur Mittag»lasst ihren Höhepunkt «reichten. Du wurde st ne Bostpstse von da Att stnes Hettngssalut«, weichgekochte« FIstsch, Suppe und endlich Kartvffstn mst Pflaumen odtt vergl. Backobst gastcht, ■ auch Bein stand in gen&i dem Maße zur Beifügung. Ratüttsth wurde nach dem Essen stet« isK orona »gedeuf ch t". Da zwstte Teil da hstden Sedasbende vettist dank dtt humoristische» und gstftreicheu Würzung durch den Feldrabbina sehr gemütlich und artete fast in einen Kommers aus. Solosöngtt brachten nestchiedene Hagggdah-Liedtt sehr stimmungsvoll zu Gehör, und Herr Dr. 8 e V n verstand es immer auf« Reue, seine Sedagäste zu unterhalten! di» tt abend« 18 Uhr da« Zeichen zum allmählichen Auibrüch gab. Morgen» 9 Uhr begann da G o t t e« d teuft, zu dem das,jüdische Ba t a i tl»n",wst e» einige Spaßvögel nannten, fast in Kriegsstärke erschienen war. Das-nicht allzu uttiumige Gotteshaus war dicht gefüllt. 'Et bol ein Bild, wie e» jedem unvergeßlich bleiben wstd; da» war nicht die Oopenheim'fche Skizze »Jomkippnr vor Sedan", ustu, das war ein wirkliches Ettebui», eine Erbauung. Jedtt fühlte, das Judentum stirbt nie aus; ber Appell desRadbis hat zündend gewirkt, alle scharten fich um die Fahne des alten Irenen Glaubens. Israel in Wehr und Baffen war gekommen, um da« Ptffachfeft im Weltkriege zu fstem, ernst und würdig, bst« Donna da Kanonen. Der Gottesdienst nahm in althergebrachter Wstse sstneu Bttlaaf. Offz.-Stelln. B i r a m detste vor, und all a die Thora im Arm »Schwa Jisrost" gesungen Hattex da scholl in wuchti zen Akkorden dtt Soldatenchor durch den hstllgrn Raum. Eie a >e hatten es nicht vetgeffen bat »Schma Jisrost". Ein Affiste izarzt Dr. R o s e n t h a l .leinte", da Gesreste eine« kaudn. Ins.-Regt«, sagte »Mastst" Alle» wie dahst». Zu den iyioth wurde anfgaufeu. Und als fie alle,! die zu den Handlungen anfgaufeu waren, ob 8 e u t u >i n t, ob etter, ob Ode r-Apoiheker, Assistenzarzt, .ierstellvertreteroderHusarenge f r eiin testen Durchstuanda beisammen waren, ia suhlte jeda, keinen Unterschstd gibt, wenn die Inden vor ihren tten, wenn fie fich vereinigen zn gemetnsama Andacht, in es noch Zweifler geben sollst an der patriotischen nng da Inden, die hätten nach Baranowitschi zum igvtteabienftkommen müssen, um zu höre«, welch folge von religiösem und vaterländischem Empfinden ge- Borte ber Fstdrabdiner vor feiner Gxmttnbe sank, für den Katsa, für sttne Armeen nutz seine fieg- Fatznen. Die Predigt desFelbrabbiner« Izemefo feffstud. Mst stimmungsvollen Botten erklärst und Bedeutung des Peffachsejie», verglich es «st 'da schwaen Zest und bartest bst 4 Gepolten aus da >0, indem a fie mst nnsaeu Feinden vagftch. Jedtt daß a mst dem »Ehoch««", den Auge», kühlen Rech, [lant, dem »Rvschah" den Bdsewtcht,: den Barbar de» .Tom" den Efostttig«, nur mm efoa Id« Pfousenr Frankreich und endlich löst ma hu da« Kfod, das wich: zu fragen verficht, a Io die Aelueu Gegutt meinst. Rach dem Gotte bleust wurde Wieda augetrestu und was eben noch i, Tempel als heilige M u ' Off im dt »aß Gott Und «efini Peffach brünst n St» heutigst i andächtige Gemeinde versammelt war, das staub stunde spättt mllstättsch straff zu einem Ganzen Abmarsch, dereü. Derselbe, da sein.Bissen und liehe Begabung als Kantor in den Dienst da hest zen gestellt hatte, N stand jetzt als Osfizierftellvettrrstis Front. Mit weithin schalend« Kommandoststume zu uns: »Das Ganze— ftlllgeftaudei bei dies« Gelegenheit mag manchem die Erkenntnis sein, daß fich Judent»« mit echt deutschem ~ ’ wohl vereinen lasse. _ Deutsche gflnllnr. Beweise, über welche u innne Kräfte dos deutsche Bolk verfügt, find in in größter Anzahl erbracht worden- Was in dieser beispielsweise in, kuliurella Arbeit in den besetzten leifttt worden ,ist, dazu diene ein klefott I" Rowv Dwod. westlich vom Urwald van Bjl eine ,DeutI ih-jü d i I che Rel ig iv u sschü etwa acht Monaten gegründet, wurde ihr ans deutschen Ortskommandanten nnSprachlehrtt.btt tu BelatzungsbaiaDon als Landfturmmaun dienst, zur gestellt. Die Arbeit brachst erfreuliche Erfolge, die Zivildehdrde den btt reffenden Soldaten »st " dtt besonderen Umstände als Lehrtt reklamiert, läffigung dttjüdffchen Wiffenschasten, wie Bibel, Talmud, Sprache u. s. fl, hat man den anderen Nächern, wt Rniurwiffenschaflen, Sprachen, und voruehmlich der Sprache, den ihnen gebührenden Platz angewiesene< nicht uninteteffant sein, zu ettahreu, daß die der als Unterrichtssprache ttngesühtt wurde und die Unterttcht ohne SLwierigkttstn folgen könuan. 8130 Mo Wuperstcho Golden« Hapfieülloltmwsba Ge Offizitt-Stellvettrtter B a l t e r F r e u b s u t h a l, de« jetzt in Rüfoberg, früh« in Danzig tätigen ~ Freudenthal, verstehen worden. BaUttF-geuvßdeneefi» in ftstr Danzig« Borschule von M Friedltndtt dann d» Odertealschule Pettt und Pauli. Die wurde ihm in einem Rirnberga Berttnstuzurett Komm. General de» 8. bahr. Armeekorps, Petzesi s a tt e t, pttsifolich überrttcht nab da da haoorgetzob», d« da« Siserist Kreuz 8. Klaffe bereits besitzt, tu ' da Shampague im schwersten Attillerie- und l seutt eine grufo Anzahl verschütststr Kameraden geben» rettete,Tk Berwnndestu tu Sicherheit beuchst gesamte Munition und sonstige Borrtst barg. Beziehung Btcfftgmg hebeüffche. Rechnen, deutschen dürste X ibd Unterricht 1 luchst «<fiernich-»»fi«r>. Deutsche Arieg»sns,,bchuu»gen an dfieem! Holden. Eiserne« Kreuz: Etahsarzt De. «amutt Obst, » Sstrdleuftmedaille: Offiz.-Giellvertreta Gestg fitktznmun ch ou«äzelchntt) nndFenerwerta Heinrich Tön rer, Felbirg, i Fttdwebtt Max Jeschiwe, Dfo -Telegr^ll it^ Zugsführ« Joses Kuhn, J.-R, Sohn de« Herrn ügentztu» «tzststn. Felix »uffttd. einzig« i Essen Adolf Gntfeld, 9. Bezirk, Müuuergaffe ü, in in Wst i. ist im Mtrz v. I. al» Efos.-Krttw.-Zugsfü^a an tzst s rmtt eingerückt, wurde kmze Zest nach stfoe» Eintreffen tu den Karpathen von den Rnffen gcfangcagcnMunen und na b CAMan gebeucht. Am 81. Apttl a. c. ertzstst Aect Abas Gntfelb von seinem Sehne eine Karst »st da Mmttlnng: »In dstsa Woche veebrachstn »st die zmtt ersten OsteefeittMg mst Bei Billigung des Kvmmantws in dtt Stasr (tfeütta) «M Güfie. i ka dortigen jüdischen Gemeinde, die nn» rttchstch I »stitt hat, I so aß ich auch wiedtt Osterbeoie. Dst Fürs »eg« nr I Anhänglich keil mrstttt Glanheusottlda hat uns sehr mahl fttan." . . franftge» »stderfitzen »Pesti Hstlap" sch echt - «kN war noch im Herbst de« Jahres 1914, baß da jauhstur»- - mann Hermann Mannheim au« Szadadku sttueu 01 f kein stt- ' hffeheu Kttegüschanplatze erlittenen Banken erlag. Inf seine» »tnhebeste ädßette a den letzten Bausch, dag. i nun schau kttu Raddkatt dtt sein« Bestattung aumeseud sein könne, so doch menfosten» ein sühffcha Soldat dst ebneten Mete vetrichten möge. Seine Kameenden riesen denn astch tkneu jüdt- , sehen Saldätin Jakob Mannheim herbtt, welch« , erabe »st j-foem Zuge in ba< Darf kam. »I« Mannheim in m» Tatmw »mm« trat, sah « zu seinem Enffetzen, Hatz he naf ka Bahre liegende jüdische Soldat sein älter« Brnde ist. Dst . beiden Bttida zogen zusammen tu den Krieg, gm dar dann auseinander, und spättt konnte da jüngme stur I utzrksefoen toten Brnda Wiedersehen. Dst Leiche de» Her»« hu Mannheim wurde exhnwstn, nach Szebadta heimdestedei t nutz oar einigen Tagen, imttr grotztt Teilnahwe zur ewigen Ruhe Hw I statt«. Mndapeü. Unr« überaus großer und anftichttge Tttlnstzmo wurde 0»^ 10. ,6. btt vor ttutgen Tagen in fngenb ichnm Aittt verstorbene Habe« Anrtt D s g h h, da jüngere Sohn bog Großkauftnanns Julius De«sch, ans dew Rtkogstrrtz nret Frstb- ' Hofe pt Grube getragen. Kutza ba durch den herbe > SchstÄsl«- i schlag Ichwa gedengtrn Gattin, den Eltern n) i leschwffst», sowst Mstgtstdem da fo Tran« versetzten Fa»« n Deutsch, Bamch und Mü tztt hatte sich eine Osstsstrsaboebnnntz es Honvdd , busareuregiments Rr, 7 efogesunden, dem da VS torbene bei Lebzeüen als «mtnani ba Rrsave angchdtt hatte, ana Mstgliebn ba Generalität, viele «tabädfstplere, pchdelche »es wirtschaftlichen und stns nzielen Lebens und ba und Künftlakrttle. Tstse Erzttssenhest b rw sch ttgst w.feuden, als dst religibse Zeremonst nnstr Ltttnng st i De. H evesi'mb de«Oberkantor« Sajabni bgönn, ttanernben Familie find Scherst pchstttche Beste»« abgebaagia FttchmÄ; RllrAth^stw ddxt man jetzt ist «sein gnttLOmca,bf| M ~ :fcac( 1*70/71 stn Jtcha 1*71 sMea 1871 Mt» 191« .17-*