Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 22 (1916)
- Issue
- 23 (9.6.1916)
- Date
- 1916-06-09
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
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3M!Wk Pdfcyttwtg. Bresloa, ftei 9. Zmt (9|6. Hr. 23 QtM woduig »ö«r ölte Phrase»? , (Lchtnß) (Bri-4 a»» Warschau I- '!l. Dawaren jedoch nor innerliche Reihungen, die in der Oeffentlichkest yichl hervortraten Aeußerlich war -a- Idyll in volle« Glanze.! Da ka« bald darauf ein wichtiger Vorgang ,» politischen Leben, der jede Undeutlichleit beseitige« mußte Warschau erhielt städtische Selbstverwaltung und die Inden Gleichberechtigung von den deutschen Behörden. Jetzt mußte Klarheit werden. Die Polen mußten entweder die Jude» als Bürger ancrk«üen. oder die neu geschaffene .Idylle' zerstören. Die Polen wähsten daletzter«. Der eifrigste Stifter der Mai- 'leier, der poimsch'patriotische .Gomec' veröffentlichte einen Arttkel, der mißt nur die Absicht verriet, eine große Anzahl von Juden beider Stadtverwaltung zu entrechte», viel mehr noch dir Juden als Ruffifikatoren verleumdete .... Ander« gesagt, der .Goniec' wiederholt im Prinzip die Politik der polnischen .Ruffophilen (der .Dmowskis'. wie .Moment' schrieb), welchezur Rvffenzerk »repolnischen Joden zu Germa/ti' 'satoren und Eeutschfieundcn gestempelt hat. (Vgl. hierüber meinen letzten Brief). Ader ihr Ziel werden die polnischen Antisemiten offenbar nicht erreiche«. Die Bestimmungen der deutschen Zivllverwaltung lauten allzu frei heil' l i ch u » d d «l d s a «, alt daß e< möglich wäre, ste im Sinne -von Beschränkung irgendwelcher Klaffe von Bürgern antlege» zn dürfen. Das scheinen die Herren Antisemiten zu verstehen. Ueberdieo ist es bei uu« witberum bekannt geworden, daß die deutsche öffentliche Meinung den Verlauf der polnisch.jüdischen' Beziehungen in Kongreßpolea aufmerksam verfolgt. Kürzlich worden bei uv«, die Ausführungen der neuen deutschen .Lew- - derger Montagszeityng* über die Indenftage in Polen, wieder» gegeben, woraub ersichtlich ist. daß man an maßgebenden Stellen garnicht geneigt ist. die bisher unterdrückten Polen dazu zu befreien, um sie als Unterdrücker anderer gelten zu lassen- Auch die Ansichten avdenk deutschen Zeitungen in Deutschland und; Oesterreich fin d zu unserer Kenntnis gelangt.. Da har der .Gomec' plötzlich einen kühnen Rückzug angetreten, auf de« er ehrlich oder naiv genug ist. um oie Ür» fache ferner Wendung zu enthüllen. .Heute lies« vor uns, führt er au«, riesenhafte staatlich, schöpferische Aufgabe». Wollte »an von der Beteiligung an denselben die Juden zurücksetzen, würde «an ihre Erfüllung erschweren, unserer Generation erschweren. Von der staatlich, schöpferischen T Ütigkrii auf unserem historischen Boden können die Juden nicht ansgesperrl werde», angesichts der oumeri'chen, materielle« und geistigen Macht, die sie in unserem Lande darstellen. Heutzutage, wo. »nsne Sache iuteroationai ist, wie sie seit den Zeiten von Riftiolevn nicht gewesen ist. wäre « ein strafwürdiger Febler, einen heran in der internatronuleu Polüik bedeutenden Faktor zurückzuzosetzen nud von uns zu stoßen'. Ferner: »Für uns ist es wichtig, daß die jüdischen Gruppen, die von der polnischen Kultur noch nicht er» faßt sind, stch zusammen mit uns unter einem p oli» tischen Banner vereinen*. Andere gesagt, der .chomec', der Uns »och gestern die primitivsten bürgerlichen Rechte entziehen wollte, ist schon heute geneigt» uns n a t renale Rech tei zuzuerkenoen, unter der Bedingung, die Anden solle» mit den Polen nur p o li ti s ch Zusammengehen. Daß die Raiionaljndeu kerne gesonderten politische» Ideale hegen, haben sie den Polen k'chon hinreichend erklärt. Die Rattonaljuden wollen nur n a!ti»ual.kulturell Juden bleiben, indessen politisch bedacht«» sie sich als Polen, d h. als treue Bürger des gemeinsamst Varerlaubes. Da der ,Gv»iec' jetzt dasselbe zu fordern scheint, so können wir diese neue günstige Wendung in den polnkichnüdischnl Beziehungen. nur begrüßen. Leider erwecken diese »eußei ungen nur wenig Zntrauen. Der ganze Artikel wurde anläßlich des Verhaltendes Sosnowicer Komitees geschrieben, das den Juden nicht gestattete, an der Maifeier teilzuuehmen. Der Be^faffer des Artikels in .Goniec' ist dagegen entrüstet, er will den Juden gönnen, auf polnischen Hochzeiten zu tanzen. Bon Rechten will cr jedoch nichts wiffev. Ar erinnert daran, daß vor dem polnischen Aufstand vor» 1863 der Lntisemittsmus in Polen gewütet har, während des Aufstande« dagegen eine Aussöhnung statlgefunden hat. sodaß die Juden die polnische Bewegung eifrig unterstützten. Leider verrät der Autor nicht, daß nach oem Aufstande der polnische Zndenbaß wiederum ausbrach. Allenfalls haben sich die Lufstandsjahre 1826—63 dadurch ausgezeichnet. daß die Jude» mit den Pflichten auch Rechte erhielten. Jetzt oder spricht der .Goniec' von Rechken kein Wort. Im Gegenteil, er stellt den Juden keine allzu verlockenden Aussichten, kr schreibt: .Wir muffen nach wie vor »araus h,aarvnieu. uns von der U ebermacht der u ng ünftr gen Emfl üs se zu befreien, nrr «üffen tatkräftig ein* heimischen Handel uno Industrie schaffen und auSbauen. uns zusammenschließen und vereinigen . . Diese Losungen sind uns bekannt. Das find Forderungen des berühmten polnischen Boykott-. Jawohl, tie polnischen Juden find immer noch bereit, mit den Polen sich zu verständigen, sie halten den gegeuwänigen Augenblick zur Ausfühnung geeignet. Den schönen Besprechungen der Polen muffen nvr Taren folgen. Die Juden in Polen haben schon zu viel Entläuschunge» erlitten, als daß sie sich wieder mir Redensarten abspeisen ließen. Beobachter. Pt» GedenÜtng für Mtmnt. Lin Deutscher, der in Kown» ansässig ist und die Zeit der Belagerung hur durch, qemachte hu schreibt: ,8* war am 17. Mar l915. als ich voa mehreren rufst schen Beamte» erfuhr, oaß am nächster» Tage sämtliche Juden aus Kowvw vertrieben werden sollen, und zwar uicht nur aus der Fettung Kowuo, sondern au« den Gouvernements Kowno. Wilna und Luwalki di« zur Station »vr Äilna. Laudwarowo. Ich wollte es nicht glauben, waren doch die Hauptbewohner dreier Gegend Juden. Rußland ist ja groß, aber wo wollte man diese 10V 000 Menschen. — die Zahl wird wohl nicht üdertricden sein.'— lasten, und wohin der dieser elenden Bahn. Verbindung so schnell befördern? Es war aber wahr. Am nächsten Tage. den 18. Mai. morgen«, hieß es auf einmal: Binnen 24 Stunden muffen sämtliche Juden die Feste Kowno und Umgebui!.'. d. h. Attxota. Wiliampol nud RiShni-Schft"tzy verloffen. Die Zügss stehen bereits!l D>e Züge bestanden natürlich aus Frochstvagen, oder bester gesagt aus Viehwagen mit der Aufschrift: ,H Pferde oder 40 Mann'. Cb cs aber gehe« würde, daran zweifelte ich noch, denn es waren doch Taufende und Abertausende, die mir Kindern und Gepäck von Kowuoer Bahnhof in 24 Stunde» abreiseu sollten. Ich konnte au solche Tatkraft der Kowaoer Babnverwalluog nicht glanbcn, den« mich dünkte die Ausführung solch einer Ausgabe bei den Kownoer BaynyerhLltniffen und bei der be» kannten russischen Pomadigkeil, zu schwierig, selbst wenn man die Menschen. Kinder -und Gepäck noch so sehr durcheinander» mischen und zusammenpfropfeu würde wie Heringe. Und dennoch wurde dieses Wunder möglich. Weiler mich darüber hier auslaffen möchte ich mich nicht, obwohl ich als Augenzeuge so manches Gefchichrchen davon erzählen könnte. Vorläufig mögen die lieben Leser o:tt der Erinnerung daran vorlieb nehmen, daß kürzlich der Gedenktag der Maffeaausveisong sich gejühn hat. Der Kownoer Kommandant wollte den Juden noch de» hilslich sein und telegraphierte an den Oberbefehlshaber Glvß« fürsten Nikolai Nikolajewitsch um die Erlaubnis, wenigstens die hiesigen jüdischen Großbiirger zurückzulaffeo. bekam aber sofort die strikte Antwort, den Befehl umgehend auszuführeu. »da alle Juden Verräter find'. Luch die jüdischen Aerzte, Sie im Militärdienst waren und russische Offiziers-llniform Var letzte Selen. (Schluß, 8«» Schot»« Afch. U»« de» Jiddischest oen Geh. Kousittortatrat Prof. Dr. 0. Her«. £ t r arf- 91 Dar < n fdaiiur, f.nntga Nachmittag. Die Lonne schien noch herpiicher aie sooft, mit einem fröhlichen Kreil»,«» ginnz. um di- Zen, manii die Znde, ju Ohren de« «abbai« tu« Laden ,Ä« f sie wußie mchl. daß «eie, aus der »eil ist und man die Jude, au« der Ll»dl oertteidl. Da» große goldene »>eu, glühte in der Lonne, als ob ti Slot wäre und den Himmel erschrecken woltte. Um die «lad» aber «ehnlen fich grüne Felder und bttidei.de »anmgärien. Jede« Blättchen und Blütchen dadett fich in »er Herrlichkeit der Lonne, »lle« aber schien dijüdischen Kinder zu Hähnen : ,Sir stehen, mir bleiben, ihr oder müßt fort. * llnd damals geschah e«. 8l« olle Juden auf den Mark! zu.ammengstiirben Maren, s-iinnerle» fich nnige alle Kami ien- »älei a» die Lite .Echuhls (Eynegoge). an »ie K«sctzt«iol>en. Einzeln, obneirgendeine Vtzradrevung, kamen fie zur Synagoge: sie mar schon gedssnet; d,r Diener stand »or der heilige:: Habt und hatte di, Bttetzeoiollen heranegenommen und in Oledeimämel gehftll».! Llift »«len die allen! Ziden IN da« alle Han«, ohne ein «orl zn teden. -Zeder nahm seine «es-»e»:olle aus den »im. Zeh» alt« Anden waren e» Mll zebn B-sltz-«rolIen «l» fie «il diesen au« der Synagoge hiuansgehen wollten, blick-en fie aus die kände. und c« Ichie» ihnen. al» »d di« Wände mit den Znschnslen in fiel heilige» Lprachc ihnen nachschanlen. al» ob fie reden wnfitai. Einen »igendlick diicdeo di« Inden ma den »«ictzeärollen stehen. Da a,,e der al,« Diener: ,E« scheint, «in Minjl »!"). .Za, ein kinjau.' a: tworieten die Inden. »Laßl uu« znurleftien \ llale da« Nachmittag«,edel spiechen.' »Zum letzte» Wale!' [ •) 3n »dH«II»», ri»r* ti «elreOtra üMMa •«IMMmflrt ift die »m»<ft»tz«>I M zetz» m«i>lich ■ Vers«ne» er>«r»e,»ch Kit den G^etzesrollen ans dem Srm stellten fie fich hin. >bcr da« Rachmillag«,edel Hoden fie nichl gedeiet. Der alte Diener hal da« Malmenbnch geissnet und da» letzte Gebet gesprochen -Psalm 69): ,G»N hilf mir. denn das kaffer gehl mir bi« an die Seele!' Und die Lände haben milgeweini. vie verkauentzstage. Dn ,Stv pliziifimus' bringt folgende hübsch erfundene Anekdote: Hindenburg durchreist das eroberte Polen. Auf dem Marktplatz lrgenderner Stadt erblickt er mit seinem Gefolge eine Menschenansammlung. »Daist hier los. wer find diese Leute', fragt der Feldherr. ,DaS fiud Geldverleiher', autwonet einer aus dem Gefolge. .Geldoerleiherf Ah! Was meiuen Sie, mein lieber/..., ob die mir was vumpen würden^' .Aber sicher. Exzellenz.' ,Na. na. wollen doch mal den Versuch machen.' Der Feltzwarschall steigt aus dem Auto und ttitt auf die Gruppe zu. Es entfpinnt fich die folgende Unterhaltung. ' »Sie fiud Geloverleiher?' .Wenn a Geschäft zu machen is. verleihen wir auch Geld.' »Nun. würden Sie mir zum Verspiel fünftausend Mark latzei^' ^weiu.' «Darum nicht?' Der Gefragte zuckt die Achseln und schweigt. ,Dtffcu Sie nicht, wer ich bin?' .Rein.' Ein anderer tritt au« der Gruppe Hera»; und sagt: .Sie sinnen der Feldmarschall Hindenburg.' »Ra also, und de« würden Sie nicht fünftausend Mark leihen V Der zuerst Gefragte wiederholt sein Rein. .Aber warum den» nicht?. Sie «üffen doch einen Grund - habenk Würden Eie es de» Zaren leihe»?' trugen, mußten gieichfallS Kowno verlaffen. Ein mir befrenndeter Jude frigre mich, ob ich nicht auch Kowno verlaffen müßte und erzählte mir. daß, wenn das Aufräumen mir den Juden erst «al zu Ende sei« wird, die Regirrnng oder der Kommandant zu allererst die paar in der Festuug noch übriggebliebeue» deutscher. Familien, und dann die Polen, zu allerletzt aber die Litauer rausschicken werde. ZAikna. Dienstag, den S. Juni. Abends 7'/, Uhr, hielt ArmeerabbinerDr. S ah Lev i für die jüdischen Armeeangehörige» Festgottesdienst in der Ehorsynagoge. Wilna. Wallstraße 35 ab. »iatpstoü (Li-sßnSer der ßeürätfchen Sprache.) Rach einer kurzen Unterbrechung wegen der Osterferien wmden die Vorlesungen und Diskuffioneu am 6. Mai wieder ausgenommen. Lie'finden unter Leitung angesehener Hedraistea im Laufe dos Sommers jeden Sonnabend um 5 Uhr nachm, i« Ver» einSlokal, Deutsche Straße Nr. 16. statt und werden in hebräischer Sprache über biblische uud jbdisch-wiffenschaftliche Fragen adgehalten. Am 27. ü. sprach Herr Dawidowitsch über den Dichter Achad-liaatn Unter Aufsicht des DercinsauSschuffeS hat fich jetzt noch eine dramatische Sektion unter der Benennung „habuna halvi-jtll* gebildet, die manche hebräische Stücke zurBöhnenaufführung bringt. — Für die jüdische Leoölkerung find zahlreiche einzelne große und kleinere Konsum-Vereine entstauben, die z. T. von den Synagogeogeweioten ins Leben gerufen wurden. Die größeren unter ihnen find der Konsumverein der große» Synagoge mit 461 Mitgliedern und 27 l 6 angeschloffene» Personen, der Konsumverein des Iugendvereius, der bvv Mitglieder und 2629 Personen zählt, der Konsumverein der Synagoge bei der Gesellschaft LrnaS Hazedek mit 270 Mitglied«» uud 1442 Personen, der sogenannte Zweite Konsumverein mit 370 Mitgliedern und 2180 Personen, die Konsumvereine in der Ftldftraße (357 Mitglieder.!9»»2 Personen), in der Poststraße (200; 1120), in der Rikolaistraße (212; 13a0). der Konsumverein der Synagoge Evjakob (205; 1220) und der Synagoge Lina« C holim (205; 1060). Im ganzen find in der kurzen Zeit 19 Bercinc mit 3766 Mitgliedern gegründet worden, die 25 423 Personen mit Lebensmitteln versorgen. Die jüdischen Konsum- Vereine haben fich nun zu einer gemeinsame» Organisation mit behördlicher Genehmigung zusammengeschloffen, tue den Namen .Bialystoker Speijeicktion' führt. Diese Zentralstelle soll den Wareneinkauf voinehmen und die Waren im Verhältnis der Mitgliederzahl auf die einzelnen Bereiae gerecht und planmäßig verteilen. DerAantrak-^-Ufumneremi» HialyflaÜ.derktU'zeZeit nach tem Ernzuge der Dculichen für die jüdische Gemeinde gegründet wurde, hat nach seinem Rechenschaftsbericht bis zum 30. April einen Warenumsatz von 108 560 Mk. gehabt. Da die Waren I stets zu den billigsten Preisen verkauft wurden, konnte nur eiu Reingewinn von 667,15 Mk erzielt werden, der auch nicht als Dividende, foudern für wohltätige Zwecke verwendet wurde. Tie Mitgliederzahl des Konsumvereins beträgt z. Z. 536, die .ein Grundkapital von 8040.— Mk. aufgebracht habe». Die Zahl der angeschloffeuen Personen kann auf annähernd 3000 beziffett werden. StÜkietz»ug der gßedersch»te« i» NaKa«. Auf Grund einer Berordnui/g des Schu linspeklorv am Kreiskowmando in Radom wurden sämtliche jüdische Lhederschuleu geschloffen, da fie ihrnN Ausgaben weder in sanitärer Beziehung noch schulmäßig entsprachen. Ln Stelle der geschloffenen Eheder« schulen werden Schulen neuen Typs, die fich dem Typus der konfeifiouellen Schalen nähern, mit polnischer LortragSsprache und mit Berücksichtigung talmudijchen Wissens errichtet »erden. Der Hauptmann der Landwehr J*. Fsßt« AfchÜnmse, Advokat und Präsident der Lemberger Advokatenkammer, wurde vom Generalgouvernement drS öüerreichssch.ungarischen Otto, pationsgeoieteö in Rusfisch-Polen zum Referenten für die Angelegenheiten des jüdischen Glaubens berufen und hat fich bereits nach Lublin begeben. Der Geldverleiher antwortet freudig uud schnell: »Ja.' ,Darum dem Aaren und nicht mir?' .Herr Feldmarichall, «ach will Ihnen eppes sog». Der Zar hot genemmen Ptzemysl und hot es gegeben zurück, er hot genemmen Tilsit und hot es gegeben zurück, er hot genemmen Lemberg und hot eS gegeben zurück. Sie hodn genemwen Vorschau, Sie hobu genemmen Lodz, Sie hobu genemmeu Pmek. Sie hobn genemmen Lidau — Hot aan aanziger Mensch je gehört, daß der Herr Hindenburg hot gegeben eppes zurück?' Msseischaft. 3f*re». In der historische» Gesellschaft sprach Herr Stadttal Arthur Krönt hal über die Hindenburghäuser in Posen und ihre Bewohner, nachdem er d«ch Forschungen und aus Grund von Urkunden des Geheimen Staatsarchivs in Berlin, des Pof.ner Staatsarchivs des Grunabuchamts. der städtischen Baaatten. polizeilichen Seelenlisten das Material zusamwengelragen hatte. Mit besonderer Spannung folgten die Beriammelteu den feffelnden Ausführungen de» Vortragenden. Au de» Vonrag. der mit große« Beifall ausgenommen wurde, knüpfte fich noch eine »eitere Aussprache. JUtrp»«* fit tu *» m> *•* 9*0- )U ft- »»chatten» vte (SDioiril de« Mettktteze« ,om 11. A»ne>nd«r tSlS bi« *9. Frbrn« 1916, nebst Erzihlnnnen. Swiachtenschttdernngev und veschreibanfte» der Kriei«mittet. fovie zahlretchea Xofria. »ddild>n>,m and Ptsne». Preis kartonien 9 1.—, gebunden M 1.25- Stuttgart, ßranckhsche Leela^«l»and!«»G. ,^ich dieser ueuefte Vaud des ,Üneg«bnch« fix Mc Zuge,» n« da« 8*(f' zeichnet fich »ieder durch seine Keichhcklngkett, ßedeegeue Lu«, ftartung und prichtigen kildrrschmuck — alle« zu de» btftitze» Peet« v»u Mt. - dz». M l.LL - au«. v,a Krz. Ada» veyerlet» ist eine prächriae »rteg»er,ihlu,g - .Der «»tscheck' i» de« va»d« »ttzolle». «» /riegerische» Eretgnlffe, »erde- »te e««»errt»ofe m »aßgemootd, .Die Li»pfe u« DeutichSü»»«Saknra'. .Der Krtea gegen verbie»' uns von Anton Fendrich die Ktorpfe .zmischen «m* und Mosel' geschildert.