Mannheim
Compact Memory

Jüdische Volkszeitung · 1916-05-12 · 19 (12.5.1916) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
22 (1916)
Issue
19 (12.5.1916)
Date
1916-05-12
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
73% known words query
IRI
…/6682508-6377563-6450334--0554-4850349
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Schriftleitung, «erlag ung «eschLfitestell» In Breslaig I. Schweignitzerprsthe st? (Mfteniib« ßem «Mtho-ters. Aernsprech.Anschluß 7606 un» 7607. — Zuschriften und Seidsendungen find dorthin gu richten. — Dt» «efchitstoskelle ist Sonnobeng ung ffeiertr^e chanz) un^ Sonntag (von 1 Uhr ab) geschloffen. —Wohnung de» Herausgebers: Moritzstr. <6, hpt^ Fernsprech-Anschluß 7607. E- Unabhängiges Organ fürdieJrilerEssen SAule mul $aue €% USSSlC thyrmtir m4 w-■ r'iir ,»> TW fatiL«i Tlcifllruit in fictAlnu Klllls Ur. 19_1 Brahm, kt p, fltaMW «U Wm JMIMn: .»ff«» M «im, faltott»* ,$MJ4i amnenteUna«- .*«• frt»K14«» uk nentcnli» £U»tn' Jlufm (An* 1« aafcr poftdejich« st» Iptereffe einer schnelleren Besteder«, bitten nrit Mtejcni,« nnserer Bezieher, welche die Aüdtsche Molüozeilnng ^S, Bnslan »der auswärts) durch die Voll znzestelli erhalten Id Schließfach besitzen oder sich die Zeitungen no» Posta»! dhaien lasten, uns dies durch Postkane bald gef. »ilzuteilen. - cheschtttaßelk ..Jüdische P^llozeitnn«. lü. I«. 11. I». >9. 20. Ctgntta«(. ' Mai. 11,2 ,eb..i. Münchengritz Leop. Konzert. Gheito-Ropesiist 186! geh. t. Vien Arth. Schnitzler, Drawoftkern. Rovelltst ldbl geh. i. Eger der Leuhi. Nechltanw. und Sichler Hugo Zyckkrma»» I8!8 ged i. Grdbzig Pros. H. Steinihal. Sprachsorsch. 188Ü aeb. i-Earlsruhe Geh. Reg.-R. Dr- Siegfried Fried- Ünber «in. Pros. b. lanbw. lech nolog. a. b. Brest. Uni». 190« st. i. varschan Lhaj. Selig Sloni»«kh, gstalhe»at. 1779 st. i. Hannover lltaph. Levy, llstalh. nab >ftro«o» 1698 ft. Pros. Iae. Hier. »er. «linfter i. »apenhaGo 1978 Brand b. Presbnrger Judenvierlele. 17,1 w. i-Sevilla die 92j. Jüdin Maria Earill» verbrannt 1880 aeb. i. keszlheih (Uno.) Komp. Cael Goldmork 186b ft. t. Dessau David Frtnftl, .Snlarnith' 1871 ft. l. Vien Dr. via, Letteris, Hebe, nnb Ueders. 1907 st. i. München der Phüologe Prof. Ladung Iiaude 1849 ged. i. Ungarn 8iabb. Dr. I Solbschmibt-Ostenbach 18b l ged. i. Hannover Emil Berliner, Erfinder b. Grammophons 1889 st. i. Korn Sa», »lallt. Senat« 190« ft. 1. Pari« d. ft. »bg. «aph. Bischasohei» 1907 st. i. Berlin b. Publizist «vllhilf veitzstein »908 st. 1. Odesto d. Philanthrop »de. «rodäkh 191« st. 1. Heidelberg Präs. Dr. E»an. Lese» 18,9 ged. i. Franffnrt a. M. Laz. Geiger. Sprachforscher I88b st. i. Lhfk David Gorbon. »Harnmaagl»' 1909 st. i. Berlin Geh. stieg.-Rat Pros. Dr. »d. «Inner Si« 1878 ft. 1. »msterdam Solo», von Rierop, hervor, niederlind. Recht «gelehrter >911 ged. i. «rag Ignatz sturanda, «olft. u Zonrn. 191» st. i. Lodz R. Elia Ehasiw Meise, 1,85 wurde i. Sinzig d. ganze jüb. Ge»., die sich i. b. Synagoge versammelt hafte, verbrannt. 157 S st. i Krakau R. Mos. Jsserles (Remo) Vit rpt»d«» nt Lvtrtia »»d 6tr hilfrvrrrt». Geftaften ste mir bas Varl zu ergreifen in einer Angelegenheit. die sowohl die deutschen wie die polnischen Juden IW | ttf 1 * SoMfccjlJ 18 MT« u t.j» t 10. Itw '2V rav\ 8. Gar» n? t«ci| BfW. w znrückfühnn. Jetzt aber, da niemand einstüt do> Inden «mei.de die «echte »er Inden nicht verteidioen woben n» polnischen .Patriottsmn«' ans Kosten der notleidenden -ad» in treiben, oder ans noch weniger lauteren Rücksichten. .. « Uegt nnf bet Hand »nf, »enn Me Mittel ans «l(* ■einen Quellen den Inden »ngesühft werden, die besonder» I »astntt da« »Ismitssnenm! st» Eelah. j»od»ech> » »ndchndni Beftrtoe, ble die Juden .ü i"pro^evmntb>g in MeRntm» sterd« ». Uidmvartaiinne n. i Lichars n. d »mschftftea: lew n. Ontm-I gemeinde entrichten, zum Besten der jüdischen Kriegsleibenden s,ebene chenschenftenndn» t» dehnndeia. verwendet »erden »unten. Dazu komm« noch Me «ranrPt Tatsache, da» die reichen pMnffchen Inden spottweni, «ür «er natletbenben »rüber opfern, obwohl diese ihnen ja amvMh^i sein dürsten.. . «ns diesen «ebeffiand hat die südtscha Preffe noch p, der Rostenonfmertsa» B»ocht. ade» leider «kotz. - -r ,,i me u k._ tn.i^li_ .1,. ., im —111 «■ via HI 1| b-q> >. 1 •))®U »,Sg»>ß»z«tte» fio» fit f»lg«d« Orte: ft TI n .V I . I - I I P| « s«t» btrften.. .Int diesen Iteoetstano on> «e iwnei »mma | j a V I >1 1 »1 I noch ft der «nffenzeft anfmerksam ^»acht, ad« leid« ertolp- |!*|,}| | Sij f >-- «nslchlietzlich nrit den .Wechten Mn' t« M nicht M *1* Pi*»i « erklären. Ursache dies« schtndtichen «eichgülti^eft ist ein. ... “j"”“““ | ~ mal die, datz die reichen Watschen Inden als Uitra»«sibWt» 10. M» fmj iw im| bm| |ii| »m IbetWnM »ent» Gesützl ftr die Mfthe arme ,»v Die Spenden, die uns«e amerikanischen volksgenosten für uns .Ostjuden' bestimmen und an die Adreffe des .Htlssveretns d« deutschen Juden' senden, hat letzter« bisher an die .amerikanische Sektion' gerichtft, die bei d« Warschau« jüdischen Kvltnsgemeinde eftstiert Run verlaute« es bet uns, b« Hilssverein beabsichtige erwthnte Sektion künftighin za i^ nneinen nnb sich mit der Verteilung des Geldes selb« zn besaßen. Ich weih nicht, inwiefern bee Beschluß des Hüss. Vereins mit den Klagen jnsammenhüngt, die io einem Teile ba varschan« jüdischen Preste üb« die Tttigtett der Sektion gisühet warben. Ich mil auch hi« nicht erbrtern, ob diese Klag» begründet find. Denn jetzt bars es sich, mein« Meinung nach, nicht darn» handeln, ob früh« ales »oükommen gut war, sondern darum, wie man grgenwsrftg die Sache »eff« ob« wenigstens nicht schlimm« einrichte Prinzloieü ist es sS die Sache penz einerlei, ob b« Hilssverein bas Selb einfach d« Sektion noergid« ob« ob « sek« die Berteilnog d« Spenden oosnimmt. Und« Umstünden lonn die aktive Eütigkeü des Hllssvereins in dies« Hinsicht sogar nützlich sein, wie ich es weitahin deweisen dmrde. G» kmomt um daranf an. baß b« Hilssverein. d« Hatnrstewüß von unseren Beziehungen nicht ansreichenbe Kenntnis haben kann, geeianew GmsMsn ans bee Mitte der hiesioe» Aedätschns, M^eht, am — eo. uni« sftn« üftffstcht — AGA G^h »A G» k« z« atfiun, ■flfttat t« kr Lo»«ifßo» «iserfrM sämtlich bei uns bestehenden Getsteschrichtnnn«> andererseits nie sozialen Klaffen vertreten sein. Rach den Oichtnvgeu ieftt sich die mestge jüdische Bevülkernng in Ksstmllanlen, vrthoboge sLhajsibiw und Misnagdim), büraerftche nstd proletaftsche Atovisten und Rationaljnden s.Aädisthtsten'); in bezog ans die klastestangehdtigbül gibt es^wte <ch«>thalbep,^Bwergeoiste and ürfta WeGstchorganMhMsch «Ü' t leb« Rtchfting lfgiftme Bertret« za haben. .. ' künnrn nnittrftch.nnr solche Bertret« beftachtet weeben, I die betreffende ükichtnn, von stch ans wählt »d« mims bestimmt, nicht ab« solche, die d« assimilatorische Sw wrftand als .Bertret«' d« Zionisden, Oethodozeu und jen einläd, weil sie persbnlich »nhüng« dies« Ideen find. Bon ein« »oükvmmeu maßgebenden Bertrelnng d« polnischen Jndenschast kann aü«»tngt jetzt, in d« lledergnugszeft, nicht die Rede sein, schon bShalb. weil es setzt unau«. denkbar ist, die Anzahl t« Anhtng« jed« Partei sestznstelen. ‘ darf ab« nicht hindern, «ne derartige in die Rogen Abnormität abzuschassen, daß — wie es leid« in ba mischen Sektion' MeMTnrnmen t8 — eine ganft sehr le Richtung (ba .Jüdtschismus'j and die zahlreichste (das Proketaftntj »ist, ausgeschalt« wurde'). Dies« Md hat letzhin zu Mißheütgkeften geführt, indem die schloffen«! klwften. die Schulen, Kinderheime nnb sonstige 'saftonen Ihr« ütichtnng begw. Klaffe seien betutrüchtigl Ohne die Begrün da» g dies« Klagen zu prüfen, kann Klägern prinztpiel Recht gehen, denn bas polichche »BE > besagt ans Grnnb von bftt«« Erfahmog. daß dort, wo sellschaftsschicht nicht vertreten ist, ihn Interessen gostnd. Die polnischen Inden empfinden es p> »st. am iftln zu kbuuen ' jeheu von dm Berirfterftage. acht es in dies« Augenoch einen sehr wichtig. Punk«, vft polnische erhalten von unsere amerikanischen Stommesgeuosteu Hang, nichts» uns von je»« Pflicht gegenüb« unseren »den Brüdern loszvsagen, sondern am unsen nicht aos-!den eigenen Mittel durch diese Hilft p, vervoüfttudigen. >enig« kdunte es einen Sinn haben, neemtttttt des amvrikaniichen Geldes ans >te Unterstützang za verdichten, die d« Stab« Vorschau obliegt, na» als Büro«» an« algemetueu zu gewähren. Venn sonst winde es dahin führen. Selb bei amerikanischen und benchhen Inden nicht den n Juden, sondern den polnischen Antffemlten ^gedeu BSauerllch tri« ab« letztere« ein. wenn man das Gelb Hände von Instftuftouen gibt, in denen die MMttcn nten, depo, die polonisterftn Kapitalisten die vbeihan» andere wahrlich jüdische «chftnGen ab« Gmeich« ob« ibenb wenig vertreien find. Handel« stch namentlich nm Folg«, des. Den west« hen Juden — mag « Asstmftan, ob« Rattwnftiode sein -jwird es wohl beftondend anmuten, wenn « erMe«, baß ddr polnische Jude anß« den regulären Stenern au die silbische Gemeinde noch «nbrne ««eben Men muß. um als Jude He übliehe Fürsor^ für Unterricht tu Sehalen, Atffuahm, tu Szftälern, Uuteistiitznngeu und dgl. zu genießen, ble chm die S abt als einem Bürg« , schuldig ist. Bet den ftliheeen Zastäi den konnte man umh dieft scheftenbe IlnWechtMit nnb Unaeftßiichktit (auch nach dem eofstschm «efttzel ans die r bet russische» Reallion und ihe« polnischen HKftr «gsm rn dodunch nmlimiii voseas, ms mte ww an» motamwdm ist, ta Am«» »mb«dt»deamtdwtsüm KwiseooHistm ftchmdü tzodto. lanten überhaupt wen!» Gesicht für die ___ ste« Maste' haben, dann ad« ba Umstand, baß. wenn man ihnen ftemdat Gel» in die Hand gibt, bl_, _ KfrUMfC« »8 SOiltCatl tlf (Tt*8f U8HU»G M fCtt. Deshalb ist e» nnt« ülftn Umständen notwendig bafür zn sorgen, in ba Beroftlvngstommtffiou gebähteude Gertretnog nr solchen Elementen znznsichern, die die Jntsnffen d« geben ons aüen Gebieten wahevohmen lanch'ftibk t Man. die » Hirsch».rmvmWm chksschtlfüii. »oor dem Janfmannogssicht. »ne Bothandtung ' gab es in b« letzten Gitznng d« K Komm« »es Berlin« Kanfmaansgerichts. In dem dort oethandetten Prozeß ein« Saieristin G laft gegen den Gierhändl« Maß, - waren nicht nur die Parteien nebst ben eeschienensn Anoaomnnbten, sondern auch Me zahlreiche» Zeugen nur in de, jchränkiem Maße d« deutschen Sprache mäemtg. Die Peteiltgtsn find ftft länger« Zeft ch Berlin aiiMioe Pole« rnsststher Stäatsonachüeigkeit, di, stch kost nur in jwMsch dstÄtnbigen tdunen. Sie Jargonanslagen ins reine Deutsch gn ÜoertoGst, und so dem Proiokolfthr« m bBHeten, baMMc bem Gor- ■Min ihm mn*mM mwbmihhi. mumn vn •*» Bernehmnng d« haldtnnben, fast 70 Iah« »Uen Etzpra Mets stocherte sich die Schwierigkeit derart. dM d« Bechmiblnoas lest« erwog, einen Dolmetsch« hiup^a ziehen. Man kam ah« ' aoch, ohne diesen ans, nnb noch langem Hin nnb Her $$> es dem Gericht sogar, Me lebhaft strebenden Parteien Roch im letz»«« Moment drohte b« Bereich Mmü Grunde van b« llnimtzeichunK, durch die -prteien <*. Sa OeOHte ^hlte Me Sa«K Mnmme, «L 10.U und Me «Urrtn «*b münblich Me lLnn, ab bah st ans aste wettaen Ansprüche vernichte. »iwr «teftn «eebNPiinSn end- »M« b* ben i ■mmo im Mn i nvn m n> - Knecht K—> — — . chn.^ Iah« akw und d« St hafte s «na« n baPetffcha GfcUri einen St

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.