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Jüdische Volkszeitung · 1916-04-27 · 18 (27.4.1916) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
22 (1916)
Issue
18 (27.4.1916)
Date
1916-04-27
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Patrionsmus und Kriegsfürsorge., Srerl»». de» 4. Mai |9|6. Vit rituelle relbstverlSstig»»- jüdisch« Mamschafte«. Aenrüfurt ». M., 26. April. Wir bekannt, hätte dal Krst^mintfterlu» durch Verfügung »,a> Id. No»«»,der ISIS Nr. 2148/10 15. B 2 die Befreiung rituell lebender jüdischer Mannschaften »ou der Trupvenlnche auch während der Dauer der Mobilmachung all zulässig erklär« und diesen Mauuschasten ein« Gelbabflndnug tu entsprechender Hohe zugebilligt. Diese versüguug galt jedoch »ur für »uaehtrigen immobiler Truppenteile. nicht jedoch sür Mannschaften de» Feldheere«, auch wenn sie fich in seste» Siaadorten in der Etappe befanden. Erfreulicherweise hat da« Krstgimiaisterium nunmehr durch Lerfilguug vom >5. April d«. II. Rr. »725/2 IS B 1 den Herrn Generalintendanten de« Feldheere« davon verständigt, daß auch den Sagehdrigen mobiler Truppenteile, wenn sie sich in festen Standorten befinden, die Erlaubnis zur SelbftverkSstignng und zwar unter Gewährung de« Bskbstigungögelde« erteilt werden kann. Gleichzeitig hat da« KricaSministerium in Erläuterung eine« Erlaffe« vom 4L. Januar d«. I«. ausdrücklich klargestellt, daß auchdenMann sch asten anderFront die Sdtstverkdstignng, soweit fie ihnen mdglich ist, jedoch ohne Geldabfiadung, gestattet werden darf. I» alle» Fällen liegt die Entscheidung, ob die Erlaubnis i« Einzelsalle ohne Schädigung der dienstlichen Inter,ffeo möglich ist, natürlich in den Hände» der Trnppenkommandeure. h«r«aim Abraham. Zu sei«» 70. Gelnrtotaze Unter den verdientesten und originelles.Berliner Persönlich' ln zählt der alte BolkSnährvaicr Hermann Abraham in erster leih« mit. Dieser selbstherrliche kleine Herr, der an zwei Stöcke» fich ühsam sortdemegt — die lähmenden Folgen eine« dösen nfalle« — «ad alle Entfernungen mit dem Auto überwindet, der Schöpfer der Berliner Kindervolksküchen und Kinderhorte, Bürgerlichen, der MiltelstandSIüche». Er kann fich rühmen, litten bet Erlege« (zur Aushungerung Deutschland«) täglich I50QO kleine und große Menschen an seinen Tisch zu setzen »d teil« gegen geringe« Entgelt, teil« unentgeltlich zu sättigen. Sa« bedeutet da«! Diese Millionen Portionen Mittag- und bendefien, und wo« für kräftige« und reichliche« Effen!, die so Hundertlausende Liter Milch für schwächliche Binder — nebst all dem erziehende» Einstuß an den Kindern «ad der sozial auSgleicheide» Wiikuug für die Erwachsenen: da« ist eine lebendige Zelle am BolkSkirper. 2ö00 Männer und Frauen »mlaßt Abraham« Vereinöorganitmu« in Ehrendienst und Anstellung, der ganze verein nicht weniger al» 70000 Mitglieder, Patron,fien und Spender. Al« der Vater diese» Le den «werte« in »iesen Tage» in sein 70. Jahr einttat, sandte ich ihm Rückertsch« Allexaudrtner^ in denen ich anknüpse an die alttepamentliche Legende vom Besuch der drei Engel bei Abraham im Haine Mamre, die er bewirtet und die ihn segnen <1. Mose 18): Drei Männer kehrten einst im Eichenhaine ein. Ilm Gäste dort im Schatten Abrahame zu sein. Die Sonne brannte heiß, der Weg bestäubt die Schuh', Matt wandern fie der Patriaichenhüite zu. Kaum fieht fie Abraham, kommt sreundltch er heraut Und öffnet zum Willkomm den Pilgern Herz und Hau«. Frau Sarah mengt da« Mehl, er schafft da« Mahl am Herd Frohfinnig letzt er djr die seiner Labe wert. Beim Scheiden wird da« Gastgeschenk ihm übergeben: Der Segen senkt herab aus ihn fich und sein Leben; Ahraham soll hinsort .Freund Gotte«' sein geheißen, Seil i» den Pilgern er drei Engel durfte speise». — Da« war in alter Zeit. Und da« erneut fich noch. Die Sonn« seng« die Welt, die Welt seufzt unter'm Z och Dein Lebendwcrk ward stark, Bolksoaler Abraham: E« naht dir jung und alt, wer je von dir veruahm. Die Kinder speisest du, und sorgst dich um die Alten, Dt« Kraft de« deutschen Volke» bei Kräften zu erhalten. Wie Hiob schwergeprüft, doch ausrecht, goltgelaffcn Gehst du durch unsre Stadt und sammelst von den Gaffe» Dir jede Rot und Last und setzt fie an de» Tisch Und bist zufrieden erst, wenn bleich« Wangen frisch. So hast du Abraham zum Vorbild dir genommen, Und bist in« Patriarchen»»«! selbst gekommen. Freund Gotte«, Freund de« Volke«, da« wärest du von je — I» Kriege kommandierst Du eine Hrimarmee: Ein Friedentgeueral mit hellem Feldherrnblick: Audhuugern wollt ihr un« 7 O blöder brit'scher Teil . . . Drum wenn in diesem Jahr die Friedeatglocken läuten, Soll unser Volk auch Dir den Ehrentag bereite»; Man soll da« Eisenkreuz am Friedentband dir reichen, De« Erben Abraham« unter den deulsche» Eichen! Theodor K a p p ft e t u. Ketzueldemützl Zum vierten Male sendet ein ehemaliger f“ Einwohner Schneidemühl«, der schon seit längerer Zeit in Amerika ausllffig ist, Felix Sommerfeld, der Bruder de« hiefigea Kauf. ma»u» Herrn Siegfried Sommerfeld, einen größeren Seldb«. trag, bietmal 150» M., zur Verwendung für Waise» und Witwe» gefallener Krieger und sür nolleidnd«, an« dem Krieg« znrückgekehrte KriegSdeschädtgte. Au» diesen Summen k»n»t« bereit« zu Weihnachten 1914 »ad 1915 und ebenso zu Oster» 1015 so manch« Rot gelindert »erde» und auch zu dem die«, malige» Osterfeste wurde vielen eine Freude bereitet. Stoforgt sür jüdisch« KrkjMwIk* Vom D^vv. wird »»« »etcheiete»: Durch dir Zeitungen ging in jüngster Zeit die Mitteilung, daß die Grüuduug eine« Waisenhaus«» sür jüdische Krstao- Wftse» beabsichtjgt ist, u»d «» wurde auch eine Persänlichkeit die «st de, Borbereitnugr» betraut worden |d Wir 1 erfahren ferner, daß bereit« «in in diesem Sinn« erlaffen er Austul von ei»em Lokullomiiee io Lchinlanke au die Sh»agogenjGemeinde» Deutschland« gesandt morde» ist. ir wiffen nicht, ob diese Mitteilung«» in irgend einem Zusammenhänge mit dem von der .Agudäth Ji«ro5' z» de», selben Zwecke an«gega»ge»en Ausruf stehe». Wir müsse» ab«» vor jeder Zrrsplitteru», derKräste und materiellen Mittel, die hier droht, dringend warnen. Der Deulsch-Jtraefitisch« Gemeindkduud, zu deffea Aufgaben seiner Grnndverfassung »ach auch die Förderung »er Wohitäti,kett«angelegeuh<iltn der isra elitische» Gemeinden im Deutsche» Reich« gehört und der bi«- her drei wohlbekannte Erziehu»g«a,stalten int Lebe» gerufen Hot und verwaltet, hat der Krieg«w»Ise»sllrsorge bereit« kurz nach Autdruch de« Kriege« sein Interesse zugewandt. Die von shm neucrdlng« angestellt« Umstage bei dem Waifeahaulverwaltungen hat ergebe», daß die i» Deutschland vorhandnea jüdische» Waisenhäuser für einen größere« Teil der z» eiwartendea Kriegswaisen autreichen. Etwaige fiatntarischr Bestimmungen, die der Ausgabe nlaegenftehe» sollten, werden mit Rücksicht auf den großen und heiligen Zweck ohne Zweifel geändert werde». Ueberdie« wird die KrtegSwatsensürsorge doch höchstwahrscheinlich »ur für die Minderzahl der Kruder in der U »>erbri»gung in Waisenhäusern besteh«». Der ander« und am End« wichtigere Teil der Fürsorge wird vielmehr die Aufgabe haben, daraus bedacht zu sei», daß die »aterloi gewordenen Kinder bet ihrer Mutter bleiben können, wen» diese autrrichend unterstützt «std. Feuer geht da« Bestrebe» der neueren Zeit dahin, Waiseakiuder, wenn irgend möglich, in Familien erziehe» zu lassen. Die Erfahrung«», die wir bei der U»terdriagong von Kinder» ostpreußischer Flüchstlug« gemacht hadeu, berechtige» zu der Erwartung, daß fich Familien in »»«reichender Zahl finden werden, die die Erziehung von Waisenkinder» übernehmen. Erwägt man endlich, daß 5n jüdische« Krieatwaisenhau« doch höchsten« 10 Jahre seinem Zwecke zu dienen hoben würde, so erkennt man, wie unzw.fckmäßig die geplante Gründung ist. Da» große sür den Bau und die Einrichtung eine« Kriegiwatsenhausel aufgewandte Kapital würbe zu« größte» Teil verlöre» sein. Zu demselben Ergebnis ist der .Deutsche Verein sür Armelpflcgc und Wohltätigkeit' in seiner AbteUüvg .Soziale Fürsoig« sür Kriegeiwilwen und Kriegenoaise»', in die auch der gischästSsührend« vorfitzend« de« Deutsch-JlraelllischeN Ge» meindeduude« berufen worden Ist, ganz allgemein gelangt, und au« leinen Beihandlungc» Ningt der Warnungmuf Hera»«: Keinelneuen Krieg»waiseuhäuser'. Alle die hier berührten Fragen werde» »on der durch de» Deulsth-irraelilischen Gemeindedunb eingesetzte» Kommisfii» in sachverständiger Weise geprüft, und wir müsse» all« diejenige», die Herz u»d Sinn sür diese große und heilige Sache Hab«, bitte»! ihre HUse für die »o» de« D.J.E.G.B. in i Angriff genommene KriegSwaiseusürsorge bereit zu halten. »tetti». J>«» AfraeNrlfche Ftzaifeutzau», da« hier vor 62 Jahren von dem Rabbiner Dr. Meisel in« Lehe» gerufen wurde! veröffentlicht soeben de» Bericht über da« »eratugne 8erwaltußatjahr. Wir entnehme» ihm, daß dank der Unterstützung der Ehrendamen Fron Amalie Kochhelm. Frau Frasnzi«ka Adler, Frau Margarete «aal selb, Frau Wr. W o r m «, Frau Georg Lesser, die»«« Laiienhaust! dauernd in anerkennentwerter Weise zur Seile stehen, lederet btther dle schwierige» verhältniffe über wunden HM. E« wird der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß die« auch seiner der Fall sei» wird. Aber auch die Gönner und Wohltäter verließen! da« Waiseuhau» nicht, wenn auch die lausende» Beiträge im Rückgang« begriffen find. Größere Zuwendaage, machten Geschwister Samuel und Adler, Frau Joha»»» Schweitzer s. A. und Herr S.Grünbau«. Dle EhrendamoFrau SophleLondonhat am ll. August 1915 ihr ttnt ihre« hohen Alter« »egen niedergelegt. I» jahrelanger Tätigkeit hat fie desselben in liebenäwürdigster und sürsornlichfter Weise gewaltet. Et wirb ihr dafür, Dank »»«- gesprochen, von den Zöglingen verließe» 8 die Anstalt »ach Erlangung der Berechtigung zum einjährig-sreiwilih t» MUittr. diensts um gewerblich oder kausmäuuisch in die Lehie zu gehe». E« virblieben i» der Anstalt 8 Zöglinge. Reue Aufnahme» find mich! erfolgt, von den Zöglinge« stehen 5 im Feld«. Den Heldentod erlitt der sr. Zögling Max H e h «ja n »*), all vizcsmdwrbel im Westen. Die Einnahme» u»b Autgaben schließen mit 15454,94 «. bei >875,79 M. Uebrrsch.ß zum Reserpefond ab. Da« vermögen betrug am I. Jariuar d. z. 186 664,L4 M. — Die Jahreoversammlnng war auf Sonntag, bcn 30. d. M., »orm. 10'/, Uhr im Sitzuugtsaole der Shnagogen-Gemetnde anberaumt.! - «rfaAStAtAjürjor-t. , stark» r»tze. Die hier i» Gefmigeuschast lebenden J»dev haben auf verwenden de« hiesige» Rabbiner« btt Erla»bni« erhalten, die beiden Hauptfeiertage ebensall« zu siser». ssleisse. <G»tte»die»st für dir JM(tHcf«a|au»). E« kann zu allgemeiner Befriedigung sestgeftellt werde», daß die Milit lrbehördeu alle» Wünschen religiöser>ri während de« Kriege« aus da» Liebenswürdigste enkgegengekomme» ff»«. Bet den allwö hentlichea BittaotteShieufte», an alle» Sabarh» uud Feste» wurdt »ns veranlafsung de« Rabbiner» Ellguther durch Parolebefehl die Teilnahme der jüdischen Soldat« » augeoedne«. Auch tu dem Ossizier»a « s a nge»e,lager durch Rabbiner E. allsabbathllch Gottesdienst mit Prebigt 'ten. Zum P «I s a ch f e ft e wurde» a» alle G«f»»ge»e, , >o« verteilt, und durch da«K»mma»d»de«Gef, ihnen die Erlaubni« erteilt, de» KeftgottetdiSist t»beri zu besuche». Mü großer Andacht folgte» die russische, -rüder de» Gebet »nt der Predigt u»d MG ihre» gluck. denGefichier» komUeman dieBefrtetig»i>g nitnihme», wieder TT7~il. 1«. L vel,.: vtzesa»«. 11, NI , Verl., Etzmwerstr. », veamter d. g». ' »r. ««g. , einmal In eine» richtigen Gottethause gebetet zu had< >. Die Etnrichlüag hat fich so bewährt, daß von nua au der > esoabere Gefangenea-Gottetdienst weglallen kann, weil die Geangenen i» regelmäßigen Zwischenräumen da« choltethan« besuche« werde». - > Stfitrrefch-llnzar». Hi« jüdische« Gsterkeiertage »ei» MMtär. Äie scho, mitgrietlt wurde, habe» die Militärkommaude» vork hruuge» getroffeü, daß de» Soldaten israelitische» Glauben» während »er vseerfeiertage vom 17. »i» 2». d. M. die rituelle vsterkoft verabreicht werde. I» Wie» hat fich dl« Israelitische Rilitärseelsorge mit der volktspeisehalle .Einheit', ll, Malzesse 12, die auf Maffenauffpeisnng«, eingerichtet ist, t» verbin >u»g gesetzt. Für di« beib«, Abende am 17. und 18. ». M, i» den«» da« feierliche Ostermahl (.Seder's gegeben wird, Hai ten hohe Militär«, Keldprehiger und Honoratioren jhr Erscheiueu iugesagt. Den Kbaukr» und verwundeten wird da« Esten in 1 ochkiste» angeschickt. Di« >u«speisn»a erfolg» »ährend der voll« t Dauer der Feiertag«, da« find 9 Tage. Die jüdischen Sol aten erhalten Frühstück, Mittag- und Nachtmahl. De» Staat «wachs«» durch die Autspeisuag keine Mehrau«Iagea, da dem ve ei, bloß ai» Vergütung da« Menagegeld und da« Brotieint: m ersetzt wird. Da« übrige zahlt der Verein ,Ei»h«it' selbst, der »«» der i»r. Kultutgemetpde «in« Sudventio» erhalten Hai. Wsdapest. Die votkSküche de« Bester isr. F a a e». verein« (VII., Kertößgaffe LS) verabreichte wäh eud der Dauer de« Ostersefte« lluiverstlätlhtrero. Flüchlli» ,ea und Bedürftigen ritnelle Kost. Am 25. 4. de« tetzie». Festtage saud vor dem Mittagmahl nm 12 Uhr eine Schlußf lgt statt, deren aes»»g>ich«u Teil Oberkantor Ado» L a z »r » leitete, während Radb. Dr. Elia« Adler di« Festrede hielt War», £ml* Htettzschik» in Bin der bisher chv» die Zwecke der »»g. Kriegöfürsora« wiederholt «unifiznt bedacht hat, hat abermall 25000 Kroun gespnbet, je 5010 dem Elisabeth-Heim der Offizier«witwe»- und. w»isn, deu Krseg«- «utteischutz und de» Wiederaufdaa jüdischer Schule» im Karpalhengediete, 3000 der Eharitt-Bo>iNi»ik, je 2! 00 dem vudapestrr Fntenkoloninverei», de» Isr. Ferieakolonie >v. 2000 dem Landedhei» krüppelhgfter Kinder. Pie stlteruoerserg»»,. Der Vorstand der i«r Kultu». gemeinde in Teschn erläßt im Ramn der Fraunve eine von Tesche» «inen Ausntj. sich der Aktion der Elternversoi >un, anzuschließen. von de» Feaueuvereinen aller Konseffio aen t» 1 eschen ist — so heißt e« in. dem Aufruf — die hochwichtig« frage in Beratung gezogn worden, auf welch« Weise die S Met un» Väter gefallener Söhne, welche de» Verlust ihre« krnähmrl zu beklagn habe», vor der hereingedrocheue» Rot z i schütze» wären. Wir rufn derholb alle Fr»»n»erei»e » deion Staat«» der Monarchie auf, un« dadurch erfolgreich zu unterstütze», »aß über«! Eingnben an die zuständige» I bdrtsterie» de« Inner», der Finanz» und da« Houvet- «> Krieg«» nü»istertu» gerichtet «erden, welche eine Behnndlnng l er Elternversorgung erbittn». Aufruf »er Htetzrtseutuuz »er Auudeojudeuschuft ] löhmou« Die Repräsentanz der Landechudenschast de« K »igrrtche« Böhme» erläßt an die Juden Böhmen« einen l nfrus, in i welchem fie dringend ansgefordert werden, die viert« Krieg«»»» leihe zu zeichnen. I» dem Aufrufe heißt e«:; »Wir haben da« furchtbare Ein» gesehen, um welche»! die bei un« weckenden Fiüchtliage heimgefncht dk m, noch! Schrecklichere« haben wir au» ihrem Munde über die an ihm s und ihre, »agehbrign oerüdteu Grneltate» »rnnmme». Führet Euch die Schrecken vor Angen, hi« Euch enoa tet hättn, . wenn es unseren tapferen Truppen nicht gelgnge» >äre, de» Feind von unsere» Laude fern zu Halle», wenn dle Mndlichn ' Horden mordend u»d raubend tu unser Land Herei »gebrochen wäre». Eure Wohnstättn wärn zerstört. Euer Ha! und Gut! ^raubt, Euu Leben und Gesundheit bedroht «wes, t. Wen, »ir in unserer engeren Heimat »on solchn »eid«, verschont! gedliebn, so dabkeu wir die» nächst der gtlAiff lli Gnade! »»fern tapferen Herrn, di« dn Feind weit in se u eigene« Land »»rückgewoifn habn. Roch gtU e« aber de i Rest »er vom Frtude besetzten Gebiete zu befrein und de» 1 amps, dn wir bisher fie,reich bestaude», mich siegreich ,» Ende zu führe». E« ist daher nicht nnr unsere patriotische Pflicht, so «een »nch die Pflicht der Dankbarlest gegenüber unsere, draoe Truppe», daß wir die Mittel bereit^lln, weiche notwendig find, ihre SchlagserttgleU zu sichern und die schweren Opfer > u» La sin, die sie p, tragn habe», »ach Möglichkeit milden zu helfn. E« ergeht dahet a» Euch alle bst dringliche Mabm üu ietchnet mit »uspannung aller Kräfte die 4. Krieg«anl«che. Ine Ge-j meiude, jede Korporatto», jeder Verein und jeb r Anzeiue tm seine Pflicht. Was Jhr a» bare» Geld«, a > Eiuüg»- btchein, au Wertpapiern, au »nbewnlichem Bermü s» besitzet.! verwendet e» i» möglichst vollste» Maße zur Zet »mm »er! Kriegsanleihe. Ihr erfüllet »amst nicht »ur ei« jpastiotisch« Pflicht geaeutder dem Staate, Jhr sichert Euch Eme Eplstnz, Euere» Wählst«^ ,»d Euern Em trb. Pt» iüdtfche» Wettzam, zwtsttzn »n Aetse» Einig« tausnd Schritte hinter der Front, pöische» de« Karst, tu Ihrem Ruhelager habn gläubige Kämpfer am voderd» et» jüdische« llönhau« < ist et» an« Beesten erbaute», etusache«, kahle« kreise» tagelang italienische Flieger, »ahialer davor Schrapnülit, in seirrer Nähe spielt driuun i, der große», kahln Stube drei »beud Kenn, »ud jedn Sam «tag sam. Gebet »a> wdtschn Saldatn st, dem' jüdische» I sts Doberdo. Vst Seele des Saldareu neigt zur östchw zt, Ichn Saldast» sreun fich de« Tempel«. Gig Sie jüdische» Kämpfer ertarün F und m», da fie auch dm- 1 2«-. -.L . mmrn »e« Aar« den Felsen efrlehtet. Es Darüber Grapate»,

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