Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 22 (1916)
- Issue
- 17 (27.4.1916)
- Date
- 1916-04-27
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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UMMc IXttodtaH- Polen unter deutscher Verwaltung.! vrerl«, de, 27. Xfrii Md. mp Dt. XI vai wahkechlprejttt de« Vtzktzer1»»it« (Brief ans Morschon). Pochdem Me Rtfmloiialffioa hi kt kn kfa» der ,J 8.* schon ktMMn Weise geschoffu Bar, ging sie pr« Wese» der Resoi» llber. Formell alles bei» Alftn lasse» konnte da« Bürgakomttee «Ich», de»» dies Bürde dem Beseht widerspreche», die künftlge Eiadi»«rwalt»»g auf Grund »an Wahle» einznffchten. Um jedoch de» bisherige» polnischen RäkUführern »ach wie vor die Herrschast znzuffchan. muhte man somit ei» .entsprechendes' Wahlsystem erfinde». Da« Birgerkomitee wußte, daß di« WarschauerVevillernna, sowohl die demokratisch gestimmte polnische, wie die jüdische nenng politisch reis ist, und deshalb bemühte es sich, ohne den Inhalt des Wahlrechtprojekte« bekannt z» geben, dnrch die ihm übergebene» Zeitungen gute Stimrnnna tu mache», indem letztere beteuert,», da« Projekt beruhe aus vollständiger »elchberechtigung »Nb daß keine Einschränkung in bezug aus Konfession und Klafft geplant sei. Diese Handlungsweise zielte darauf hi», daß, fall« die reaktionären und antisemitischen Bestrebungen nicht durchgehe» würde», uud die Okkupationsmacht ein gerechtet nud demokratische« Wahlsystem oorschreiben würde, letztere« »or der Oefientlichkeit als eine gutwillige Liebesgabe de« Komitee« und oar der breiten Welt sogar als ei» Ergebnis de« polni scheu sreiheillichen kiaa'sgenie gelten sollte. Derartige Taktik hat da« Bürgerkomite bete»« i» manch«» Fälle» befolgt. Die« ist aber nicht gelungen, den» eine polnische danokratisch« Zeitung hat den Entwurf de« vürgerkomttee .vorzeitig tufgedeekt und es blieb nicht» übrig, als die Wahrheit Mil 'ttllschweigen zu) bestätigen. Pur diesem Umstand verdanke» Ir et, daß da« Projekt der Kommisfiou in großen Umriffen tekonnt geworden ist. Ja. da« Projekt ist wirklich ein Werk Gtaalsgenies, aber im reaktionärsten und chauvinistischesten ne. Da« Komit« hatte recht: keine formelle» Begrenzungen ir Jaden nnd für,Arbeiter find im Projekt vorhanden, e« stecht i ihm hingegen etwas viel Schlimmeres. Wen» man jeiand beschränkt, so heißt da« jedenfalls, daß man ihm eiwa» inirkeunt, obwohl in kleinem Platz«, hier aber wurden die sude» (und zagletch auch überhanpt die demokratische» Elemente) illkomme» deseitigt. Um Wähler zn sein, mutz man, nach dem Projekt, folgend« Eigenschaften besitzen: Plan mutz mindestens LS Jahre alt sei», lese- und schreibstundig in der polnischen Sprach« sein, eine Wohnung aus eigenen Powe» mit einem Herd iKLche) besitzen, oder aber eine Mittelschule besucht haben, und in Warschau mindesten« noch vor dem Kriege seßhaft gewesen sein. Um gewählt zu werden muß mo» dabet »»bedingt wenigsten« eine Mittelschule beendet habe». Die antidernokratrsch« Seite de« Piojeitet werde ich hier nicht berühre», de»» die« ist für de« sorlai geübte» deutsche» Leser auch ohne Kommentar verständlich. Dbr polnisch-chauviniftische Charakter des Projekte» drückt fich in der Absicht an«, den jüdischen und deutschen Einwohner »er Statt seiner bürgerlichen Rechte vollständig zu enteignen. Bor allem kommt die Sprach« in Bettacht, und zwar zunächst als eine prinzipielle Frag«. Picht da« ist' da« Wichtigste, ob der Deutsch« oder der Jude polnisch lese» kan» oder nicht, sioudau daß in der Tatsache angedemet wird, ihn einem Examen in der polnische» Sprache zu unterzieh«», nur die polnische Kultur sei eine Brldnngsstrffe, dt« den Bürger für würdig erachtet, sich mit Stabtongelegenheiten zu befassen, hingegen die deutsch« und die jüdische Kultur wären etwa« minderwertiges. Und die« tut tos Bürgakomttee zur gleichen Zeit, a!» die Deutsche» einen fiasg entgegengesetzten kulturellen und toleranien Standpunkt nnehallen Entgegen de» Grundsätzen der russtsche» Reaktion, die i» Polen nur die rusfische Spracht als amtliche anerkannt hatte, proklamierte» die, Deutschen hier al» offizielle Sprache anßer der deutsche» auch^ die pvlnffche und im Unterrichtswesen eboisalt die jüdische. Ader auch praktisch spielt di« Einschränkung eine wichtige Rolle. Der grüßte Teil der jüdischen Bevtlkerung ist der pol. »ffche» Sprach« nicht kundig, schon deshalb, weil die russtsche Regierung besonder« dep Juden verboten hat, di« pvlnffche Sprach« z» erlernen, indem ste diese Sprach« nicht nur an» jüdischen Schule» verdrängt hat, sonder» sogar de» Privat, »nlerricht mit den härteste» Strusen verfolgte. Daß die Deutscheu di« polnisch« Sprache »och nicht sich anzueignen imstande waren und daß sie fich überhaupt derartigem beleidigende» Examen »ich« werde» nnterziehen wollen, liegt aus der Hand. Aber sogar diejenigen, welch« di« polnische Sprache einigermaßen beherrschen, werden auch hbchstwohrscheinlrch den peinlichfte» khikane» ausgesetzt sei», den» die Lese- und Schreibekuntiokeit I» beweise» ist bei weite« kein« einfach« Sache. Aller stadtl. scheu Aemter habe» fich die Pole» bemächtigt, die Inden bat man allenthalben auigffperrt, insolgedqse» werden über die Berechtigung der Inden, dg« Wahlrecht zu besitze» gerade diejenigen entscheide». dt« die Inden entrechten wollen. Wle wird der Jude beweise», daß er polnisch lieft und schreibt, sobald das Bürgerkomite« uud seine Befehlsausfihrer eben wolle» 1 ihn al» diele Eigenschaft nicht besttzende» bezeichnen; habe» fste doch dies« ganze Fordernng nur daz» ansgedacht, um ihn seiner. Bürgerrechte zu beraubest Euch die Forderung, eine mittlere Schnlbildung z» desitze», ist instesondere eine Einschränkung gegenüber de» Jude», für welch« bi« rnsfisch« Regierung die Schulbildung »nzugtug. Ilch mochte und denen nicht» übrig blieb, ol« Prtvat-Unterricht ,» genieße». l Damtt nicht genug. — Mo» hat eben Warschau alle Be», ftädt« angegliedert, die bi« jetzt mtt Warfcha» wirtschaftlich nicht« gemein hatten. Bet dieser Frag» ist etwa« charakteristische« voraekomme». Bor einige, Monaten,' al« die Frage bst tteff« gewshva Stadtverwaltung noch nicht auf der Tage«» oedanng stand, ist ich manche» Kreise» da« Projekt anfgetancht, die Beeftsdte mtt Warfcha» z» vereinigen. »» «in .«trotz- “ " ‘ ja dilde». lvamal« aber ist »ch ". ■ t«Mxf MH OH OWw^MUg oauv MM | der ist da« Projett aefale», »nt, di. chllchte, für die wirtschaftlich und knltnrell v»lig verwahrloste» Boestüdte wäre» j» groß: als daß es möglich wäre, auf Koste» der Statt ihr« Bedürfnisse zu befriedige», dffouder» jetzt, da die Stadt für sich selbst väglich beschränkte Mittel hat. Aber aus einmal ist schon alle« recht geworded, nämlich in den detresfenden Beratungen hat mau de» ganze» Plan daraus z» rückgeführt, daß man de» Prozenffatz der Jude» vermindern müsse. __ <*»»» sei,» „tDofl« $i« «ich -ktüfch ntmUMnT“ (**Ut) «»» »Isred «»trekener, s stiim 0«e». Äffer Sissenlhunger der Jüdinnen ist ei» sprossender Trieb her jahrhnndert alten Geistesschulnug der Männer de« Offen« durch talmudffch« Slndien. Anch diffe find im letzten Srnude nicht« andere«, denn ei» Bildnug«. und WiffentsunattSmuI auf eng umgrenzter Fläche, eine Flucht an« dem hatten bitterbdje» Ghettoleb«» in blumenreiche Gärtrn, die nicht von differ grausame» Welt find. Di« jüdisch« Jugend, von Heu» aber sriO die Schranken der schmal umheg»» Geiste«» «elt ihrer Bitter durchbreche». Sie will ihr« h«ih« Intelligenz aus alle» Gebieten »enschlichen Grübeln« erprobe», außerhalb bei Markpfähle, der Religion. Und vor alle» begehre» auch die offblichea Köpft endlich einmal herausznttetr» au« der engender Gebundenheit de« Hanse« und wünsche», l de» ihnen von den Ahne» her überkommene» Schatz an wunderbar durchgebildeter Hirnsubstanz auszumüuze» in freiem Wiffe». nnd freiem Denke». Doch warum lechzen die bstliche» Jüdinnen just nach deutliber Sprach« — »ach deuffcher Weisheit nnd Dichtung k tt Mehrzahl haben ste da« rnsfisch« Gymnafinm deoft mit de« Abitnrientenaeiame», geehtt durch d» Redaille, verlasse». Di« russische» Dicht» find ihr geigen tum geworden, di« russtsche Sprache ist ihnen ein r tu die westliche» Kutturen. Uud doch sehne» st« dentsche» Lante», »ach denlscher Bildnug. Weshalb 1 Wffl die deutsch« llrseele in ihnen lebendig ist. Weil et» uralte« Erb« unbewußt machtvoll in ihnen walttt. Deshalb. Dt« Juden de« Osten« von heute find die Nachkomme» der augffehenen Inden Dentschland«, die im frühe» Mittelalter im deutschen kttdtelebe» eine machtvolle, hochgeachtett Stellnng iuuehattffi. Seit de« 12. Jahrhundett trieb Bedrückung nnd blutige «erfolgung ste dann nach dem sarmattsche» Oste», der fich ihnen gastlich und fürsorglich bffnete. Doch auch hier kam dtt Wandel zum Büse». Unter de» Plaste» N»d Iaoelonen kchootzkinder der, Herrscher sanken sie auch hier allmählich zu de» enterbteftnr Sttejkinder» der Regierung herab. Doch dnrch alle Bedrückung, dnrch alles tragisch« Elend hindurch hielte, ste Ire» au der barffchen Tracht — der lange Rock wür .letz» Mode' der Mffftasingazfft — und ihrer deutschen Sprache, jener teme» Lau», ' in denen ihr Nhnherr Sützttnd osu Trimberg, der jüdische Mrnnffünger, einst gffnnge» hatte. Diese rührend« Trene über stete» Zahrhundette sott, in fremder Umgebung, müßte sie »»< Denffche von hent« etwa« Erschütternd«! und erhaben Wohltnnende« habe», für UN«, denen onslündtschr» Wesen so iberleicht anpiegt. Wo gibt I« heute im Ausland« auch nur ffne dritte Generation, di« nicht villig in ihr» Umgebung ansgegangen wärek! Wok De» denffche» Inten »es Osten« blieb ihre denffche Sprach« so, wie ste vor 700 Zahn» ste auf der Flucht au« denffche, Ganei in die bstliche Frei» dt trugen. Sv blieb ste ihnen ttotz der ,»nächst gastliche» hilfreiche» Ferne. Der Jargon «stein »llhochdenffch, nur zu geringe» Tffl mtt hebräischen ^Kotten durchwachsen. Diele« Deutsch spreche» die Jüdinnen Polen« »nt Lila», en«, ohne recht >» wiffe», daß «1 gute« alte« echte« Deuffch ist. Ihnen ist et .jiddisch'. Hochdeutsch erscheint ihn« als fremde» Idiom, ist e» ihnen anch zu» Teil deswegen, wett i h r Deutsch die Wandlungen der lebendigen denffche» Üprach, in Dentschland in den verstossene» stebe» Jahrhunderten nicht mtt durchlaufen hat. Und wenn ste jetzt .deutsch' lernen wolle», will et unbewußt die denffche Seele in ihn,». i Uno darum ist ihnen beim Unterricht alle« wie ein Erinnern. Atavismen stehe» aus, Träum« gehen tzm wie t» schlasendt» Gemütt. Die Muttersprache, »rotte Hetmaltklänge erwache»! au« Jahrhunderte langem Dornröschen schtuMmer. llnb darum tbizb den junge» Schülerinnen unserer Feldaxane», über ihre gering« deutsch« Schnlbildnug hinan«, bi« ste »ff rrffsffchen Gymnasiallehrern genofse» hohen, di« denffche Sprache, da« deutsch« Begreifen, da« denffche Sinne» mundersam leicht. Sie habe» einen selisome» Reiz, dies« junge» Jüdinnen de« Osten». Die ättere» find früh gebrochen. Doch kanm 0» andere. Orten der Wett staut sich soviel jung« weibliche Schönheit. Dle-Anmnt fehlt ihnen noch — nnd »anch«« andere. Doch was Katta kn W-tb» geben kan», besitze» ste In beglückender wehmütiger Bollen dnno. Da« übrig« mirb mach, sende Kyltnr ihae» gebar. Man kan» diffe snnge» Mensche, ahn« dech Heine« Watt lebenbig »ab: »Diffe« rührend schön, wie den» überhanpt di« Gchdnhfft ne, non eigentümlich rühren da Aff ist. Da« Bede« lies«» «end«, da dittean Schmach nad da Fährnisse, moffnne, cha Berwondt« nnd graute breitet «kr ihre Haide» Sestchtszsta, «in« aewffft lei. igkett nnd kochochttak Lttküangst, die nnser« Herzu sonder«« dezauda»'. Io. sie dezanda». llod anch den denffche» tzehra, der diese I tranrig-srenhnol sch immer» k» tttfta Amu schont, dt, onsgstttrzu in Berstehu nnd Ahnu, ergreift der Zanba . Er steh« lichte Hoffnrugu. An diese imaen Gffchtpfe. bte ihn geistige nnd ktepaiiche Schduhfft nnd Schmatz nnd »Maste ttnffu Rpsdmft k« kümmett hinükrgerettff hak», erst tzinauotommu i West« «>» Sankickett »nd gfflcher te« I ltagslek», rugeahnta Herritchlfft anlnhen llnd z» ffna . Dun sie sin» j» kr llken dm «ffchlech- Und ntelletcht »uku ste da Zndust «ähn«. itchu m>» seeiffchu Schtnhfft da ' ' lächii!t. Und dnnttu Ikr de» So dentt wohl »ancha da Lehne — und steht kn Widerschein sffnr« Lächeln« in kn große fago 54 Cftail. Die hohe letdnmkränzte Fun oda steht segnend Ernst nnd dem Sptffe. Marfchan. Die Reddina irrtssurUchen in lia Press« eine, Appell an dte ftldisch« Bevtlknnng, in km st ans die Gefahr ansteckuda »raokhfftrn aufmaksa» marhen md daz» ausfvrder», die fanitänn nnd hygiuischu Bestimm iggu da Polizff ans da« streagst« zw deachre».— Ja Marsch, a gib! t< 74» Synagogen , and jüd. Beistnkn.— Ans Ann »ng kr denffche» Bowaitnng kschließ» die tüdffch« Gemffnkv rmaltnng in Marschau ffae bffonden Tahorohstnk sür solche v fftoeden«, welch« n ffaa ' anstrckrnde» Krankheil gestork» st, d, ffnzaffchte». — Di« Stadtverwaltung in Maffcho» hol du Dr. Sehmnrli beauftragt. Zustnikttonu für die Rffvttchb it in de» Ehedeffm anszaonkiten: die südffche »emetnk di lrgiett za diesem Zweck Dr. Meeriohu. — Seit Januar 1816 find »aa kr Zir. Allianz in Mte» »ach ^zrdtta in Ras sch«P»lu “ in gffaadt worden. Zusaffan l ha« die in Saliziu and in Rnssffchtolen sfft etwa 240 »oüeidude» jüdi chu Seal« ffne Mtllo» Krone» k» ligl. April. Da« kntsch« Arbeit«»ermlt »»»«amt t halbjthfftzu Ttttgkff, 17^08 Arktteu verschafft, banaler warte» 10.472 Arkita," lionell, Hantwerka, »ach vttltschiaab^tt »da ',20.000 Iluffittsche A« Ottoda voffgu »ffnkn barn» hat während Arbfftsgeiegul hanvffächlich »r -schickt »ab zrvff Arbeiter <4820 vaschtebene Arklt«,wffge t» PI« 7i de») vertffit. Zsroaadrema Rach de» aeaeftu stattfttschu« ltfflrugu es gegenwärtig HIa zwtls Schnitt,, bauater znff jüdi» llnta ka'Ü44 Einwohnern kstakn fich 24<4 Inka. Winkolkü. (Boa da Arkilsnachweiöstell« ki m Oberbürgermeiftaff.j Beffchiekntttch stab hia Gerüchte tt i Umlaas, daß jüdisch« Arbelttr die Bermiffffaag kr »rbettäna, pveisstell« nicht in »»sprach »rhmu Idnnu. Die« trifft nicht z» z» Jannar d. I. gttrg ff, Trnnspoff von »6 jüdische» gelernte» Arkita, »ach kttffchu Indnstffeftldtu. Grgenwür ig kdnnu keine gelantu »idffta, ob Alk» »kr Shffftu, »» ptoatau werden, wffl kr Bedarf an gelantu Arbeiter, fttrj ist »«deckt ist. EI wade» jetzt »nr Laodarktta onguomm«. Hteff» kommu dt« südff hu Arkita kr Stadt, dtt «it L« Eoufften wohl muig venr in« find, nicht in Betracht. — J» « tetztu Weich« haben btt Arkita, btt in Denffchlnnb eine G tllnng gefunden hak», »fft »da 8000 Mark an Ihre »ngehtffg,, geschickt. Uloltzstoll, 14. April. Dtt Zahl bajuigu, dtt » Monat Mittz bu WohttätiDkffMoerff, ,Heimlich« Gate» tt Ansprnch nahm«, deltff sich ans 1100 Persenen. Dtt Kostt» 8r btt ,« Mittwoch nnd Cmaattai seba Woche stau findend, Sertttdu, »o» Sadu wer»« tat du «itglttkrbfftrüge», Zns hüffu kr Stadtvawattrug »,d kr jitdffchu »emffnk u» Sj »de» kr Bürga an »ohstäffglfftsabuk, bestritten. Da «d * Bialff- ‘ ' . t» Annahme »nb Ini zak mtt jahrel-Kaffukricht ßhlletzt «. 17249,7» 4». Bedarf an ^eh^räktea. Wle mtt HIren, m rdu mtt „ k» nene» Schnlsahn» in cUpUu Oettn k, Eurppu- E stdisch« nnd christliche Lehrkräfte ^edrancht wade». Meldangu soll« nrtta Angak de« vtldnng«. gange» ki km Chff kr Ztniwermattrug in «bialyftff afolge». veooezngt wade» solch, Lehra nnd Lehrerinnen, dtt ein« mittlere »kr höher« Schnle «dsoloiat haben. Da Mffdnng mntz anch jedesmal ff» FührnngszugnI» kigefüg merk». Es solle» sechsklofslgffAementarschnle» ff,»ffche nnd" -thRffch«) atffrret mode». Sroda». Du usstschu Kffeglgffangeau südi chai lkn». fffston Ist Gffeguhfft gegek» wadea, u de» InstschG. stmsk, de« s»e. Ostaseste», somfft sich dtt« mtt km dttnstllchu Jntaeff« vaffndare» läßt, tfflznnrhmu. Di i Banntworlnrw fttt ff» dlffem Entzeoenkomme» da kutschen Bchtrk» uffprechende» Bahaltt» kr Gffnngenu »krrffmmt l a httstg« Odaraddina. . GrUrw. An Schulfest für jüdffche «4 »ttr m» Schüttffnnu neunstattett» Schüla kr Wigdamnttft <nchoSlanslffchu Knaknschntt»» 26. April, »ach». 2 tlhr im Renn Theata. Da« von Schüla» da Anstalt ansgffüürtt l lroaum» uthifft deklnrnalorffche, mnstkniffch« nnd gymnastffch- Wmffch» Dardietnnau. Zffr Drckrug da Ittckostt» wart ff» Ei itrtttlgff» »u 20 Pf. ahnte». J, »,<»««» (Sonnernemut Lnttln) Mnrk btt drei- Npstg« sädffche Familie Grünbaz ermmdet „d kr int«. Mtktta. <A» nue» jüdische« »üdchenhetm.) Ans Anregnng de» Armeantbina« Dr. Sevi hat dtt Baw ünng kr Sffell^nft.Hilft dnrch Axkst', mtt kür Hllft sch, r »chare Wohttitigkffffanstaltuutstuk» find, in ihra letzt« i Sttznng kschlffsu, baldigst ein« des»»da, »rkiwstnk fttt rmachsu« jüdisch, «tdchu im Mttr ua ftlnfteh» dt« ffcfcjcg ■ Jffftu ffnMffchtu. «eben «pitzenkUpNeiff. nnd «ffckaff, nfflnnnu soll anch bin« solch« für Heffifflnn, »u SsffetG llffchaßu wate». Wtt ki du ftüha gegrünktt» Einricht»» p» kffG «erffn» ff» »nch httr mttkr da Zmwk da nenn > akstnkn, dtt hamooachftnk Ingen» »om Mützigong znrüihns fftt» nnd dadnrch de» Eltan" ke llch t, diffa schmau Zett nicht mndgen» na Ihr, Kinder kümmern kdnnu, einu Tffl da Fllr- «rgc atunehme», »or nie» dtt snngu »ädchu » r Stutze Ml 11 WtfWi m Jtium -üdtsch« Moifuho« Dtt Zt,ltn» k« voffenosyl», namens Rntbi Jtffhnk EIchuu «pektor, t» Wilna sist Aafang de» Aiue» dffan ka strr» am >8. d. M. im Beater»,ng de« Aumallkbblna» Dr G. »ui »ach Komaa znrbckaekehet. Stt mark» in du krffb für ihm Arspator J. Fffchelemitsch fertig gestelltes Rsaaä, l«rn u. Ankunft »am. k»Walftn»aaft«<»«Muwhrlft仫 7) ffagaichsst. Trjlldlftk Semffade iffttmM aff» ffne kr wichffgstea Aastott a Mtck.