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Jüdische Volkszeitung · 1916-03-21 · 12 (21.3.1916) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
22 (1916)
Issue
12 (21.3.1916)
Date
1916-03-21
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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3MWi voNrzewa-. tismus Md ArtegSfürsorge. Bmk». »«■ 21. Wq W6. >t. v ' IRofts mraMsto^a Iber 6e» Krieg. 3» Berdn stk Jüb. Geichicht« mb gittratur <■ Berit» hielt >batorbnrin Dr. Lraub rin« äußerst auregeub» nnb tx bie Liese geh»beu Vortrag über bi* Krag«: ,®o» lana uilRaM M»bel«saha stk uaftrc Krtegszest fag»7* Sin* leitenb setzt« btt Rcbnrr ausetaaabm, arit.tr baju gdoM», btn grotze» Humanisten bes IS. Iahrhaabtrts mit btin jetzigen Jtiitgc in Stibin bung zu bringen, öl sei ja eine Gegeuwarlsstage, ob Humanität und nationales Empfind» einauoek wider, sprechen. Die brutschen Humanisten bei iS. Jahrhunderts - hätte» diese Frage otrnciut. Goethe. Herber. Lessiug, auch Dleabelssahu — bei ihnen allen hätte brr Gedanke der Humanität tief i« nationalen Empfinde:. gewürztst. Zumal Mrnbeissahu. dessen Lebenshöhe in sie Zeit bes siebenjährigen Krieges fiel, habe ganz unter de« Baume Friedrichs des Kratzen gestanden, und zwar Friedrichs ats bes König« der Schlachten. Den äußeren Beiiebungen Menbelssahn« zum Kriege, bie in gewifler Hinficht eine Parelleie zu« heutigen Kriege bilden, stellte Dr. »raub bie viel wichtigeren inneren Beziehungen de« Berliner Philosophen gegenüber. b,e für uns Menschen van heute nach vale Ledintkias: hüben könnten. 8a erinnerte er daran, daß Bienbelssahn zwei Kriegepredigten geschrieben habe, eine nach ber Schiacht bei Roßbach und eine nach de» Abschluss« bes Hubertusburger Frieden«, der den steberrjährigen Krieg beendete. Diese letztere Predigt «erd« «an mit Geiainu wieder lesen, wenn auch uns einmal bie Friebensgloeken läuten. Aber wesentlich debeutungsvaler ist die Stellung van Mendelsjahns Ethik zum Krieg überhaapt. Dr. Traub wie« da auf einen kleinen, aber vielsagend» Punkt hin; in Bienbelssahn« Bibelübersetzung heißt da« fünfte Gebot nicht ,du sallft nicht töten', säubern, du sallft nicht warb»'. Mildiesem seinen Unterschiebe wallte Mendelssohn nach der Ansicht des Bartrageuben zum Ausdruck bringen, baß der Krieg ais eine nationale Ratwmbigkert nicht unter da« göttlich« rötuq gsver bat falle, Auf ähnliche« Baden bemege fich Menbelssahn Stellung zur göttlichen Bar* sehung. die in der Echik d.s Krieges ebensall« eine wichtige Balle spielt. Gegenüber Friedrich dem Braßen, der der Barsehuug den Barwurf «achte, baß fie sich um den Einzelweuschen nicht kümmere, hielt Mendelsjahn daran sefi.'datz der ringeschränkte Menlch nur den geringsten Teil van dem Ganzen bst ewigen Geschehen« überblicken könne. Demgemäß sei das Unheil, das den Öinzelnen treffe, dach van Segen für die Kllgemeinheii. Mit anderen Wauen: die Larsehung lasse den Einzelmeuscheu leiden, damit der Gesamtheit genützt werbe. 2« schroff» Gegensatz zu dieser ethischen Auffassung stand sür Menbelssahn bie englische Maralphilasaphie eine« Shaftesbury, weil diese »au der Glückseligkeit bes Einzeln» ausgeh« und die Glückseligkeit de« Sinzelmeiischeu zur Grundlage der Gesamtheit machen «alle. Dir.» Gegensatz sa überaus tiefer Art zwischen deutscher und englischer Ethik erblickt Dr. Traub auch tu de« gegenwärtigen Kriege, in dem geistige Prinzipin miteinander um die Vorherrschaft ringen. lese «gasen zn Fkessnch. Die Zionistische Bereinigung sür Deutschland beabfichiigi, auch diesmal wieder zum Pessachfest an etwa 2500 im Felde stehende aber fanstmie militärisch erugezogeue Juden eine Peffnchgabe in Farm eines jübtsch- Merarischev! Sammribanbes zu senden. Wie bei den früheren Liebesgabeusendungen dieser Bereinignng soll auch diesmal wieder ein« große Reihr solcher Soldaten berückfichkigt werden, die van Hause aus keinerlei Gaden erhalten. Die Sammel- Schrist ist sür obigen Zweck eigens heraestellt warben, „nb kommen in ihr hervorragende Autoren zu Wart. Geldsendungen werden an bie Adresse M' Herrn Map vallsteiner, Charlattendurg, tzioscherfiraße 5. Paftscheckkauta Berlin SS«?, erbeten. Adreffen jüdischer Soldaten, welch« die Sammelschrist erhallen sollen, nimmt da« Bureau der Zianiftischen Bereinigung sür Deutschland, Berlin W. 15, Eächfischestrnß« 8, entgegen. Anmümrg ftt »'rein kilMnbigrr jüdischer ^anb- »etter nnb chenxrsetreisenber hielt seine Hauptversammlung unter Barfitz des Heim B. Heinemann ab. Der Barfitzeube sthrte au«, daß. obgleich der Verein nur verhälimsmißig Nein sei, doch gesagt werben dürfe, baß er «threüb bes iftiegsjahre« Große« geleistet hat. Kannte er dach etwa «000 Mark dem Wahlsahrttwesen ber Deutsch-Israelitischen Gemeinde, Abteilung Kriegshilfe, zusühreu. Der ,weste Barfitzend« de« Vereins. Herr Sb. Berlin, ist In die Hamdurgische Kriegshilse berufen worden. Die in Bat geratenen Mitalieber de« Vereins erhalten van der Kammifiian für das Wahlsahrtsweien der Gemeinde Unterstützungen. Der Varstaub hat sich ferner verschiedentlich mir der Regelung geschäftlicher Angelegenheiten der einberusenen Mstglftben besaßt und auch bereu Frauen mit Rat und Tat zur Seite gestanden, sowie einzelnen hiergebliebenen Mitglstderu es durch Darlehen ermöglicht. ihre Geschäfte sartzusetzen. van den Mitgliedern stehen SS im Felde, den Helbeutad sür das Baterland erlist das Mitglied 2- Hirsch. Van einem Förderer de« Verein« ist der Bereinikafft ein größerer Betrag, der zur Unterftützuug der Kriegsteilnehmer verwendet werden soll. zur Verfügung gestellt worben. Mezza» Rach Mitteilungen der Reichsgetreidestele werben die auf bi« Passahwoche vom iS. bis 25. April entfallen- I den Brotkarten durch die jüdischen Gemeinden von den | rituell lebenden Juden eingezvgen. Die Freie Bereinigung für s die Interessen des arthabaxeu Judentum« S. B. Frankfurt < a. M ha« bereit« unter dem 21. Dezember 1915 die jüdischen i Gemeinden auf dieEinhaktung dieser Bedingungen nachdrücklich hlugevstejeu. Auch bft Kommuualverbtnb« »erben gut tun. Me Barsttube der Shuagogeugemeiubeu nach ausdrücklich aus die Bedeutung dieser Ablieferung hinznmeis». damit bi, entsprechenden Mehlmengen in der Tat erspart »erb». Ob in ländlichen Kommunetverbänben mst den überfichtlstheu 8erhtikuiffen besondere Borschristen »Mg find, lassen »ft dahingestellt. Unter Grotzstadtverhältnissen rnird es sich empfehlen, den Bersans von «nzza« in tadenggschtsten als Destknteff« üdare hatpt zu verbiet», veiler »erben die Kvmmüualveedtnbe auch in der Lag« sein, aus Grund von tz 47 in Verbindung } 54 nnb 571 der Bnnbesratüveraedunng über d» Verkehr mit Bratgetreib« und Mehl die erforderlichen verarbnuug» za [«taffe». zatßversarnnng der Anden in Henischkand. Wie tg in Deutschland die Led»«millei»ersorgnna dis ins iste'argauifiert ist und «< sehr fich die deutschen Bebtrbeu kd», all» Religion» des Landes^'und ihr» rituellen schrislen gerecht zu werden, deleuchlet der folgend« Auszvg der Berner .Bund' bringt) aus dem Briese des Rabd. Bamderger in Schönlanke, der die Giaub»«g»nff» des Auftlande« angefichts bes nah»den Pesach- (Oster) Festes, während best» den Juden der Genuß der Mozzoth (ungertnerte >te) vargeschrieben ist. beruhig» will. Der Rabbiner schreibt ja.: .Odschan wir im allgemeinen in D»tichlanb Kriegsdrot essen, da« uns übrigen« recht mahl schmeckt und eb»sa bekommt, ha!» wir von der Regieruka reinen weizen zur Bersügung gesellt bekommen zum Zwecke der Mazzaihbeeeitung. Das W chlvallen der Regierung geht nach weiter und erstieckr fich an' die zahlreich» Gefangenen, die jetzt im Laub« leb». . So ha bstspielsweis« bie.Bereinigte Schdatemker Mazzefabrik' den Auftrag für mehrere hundert Zentner Mazzmh für dre Gefangenenlauer erhalten. Es ist seibftverstänblich. bah auch unser« im Felde stehend» Soldat» mit Mazzvth versorgt »erd», und wie im Iinanbe arbeiten di« deutsch» Behörden auch tu den besetzt» Teil» »au Rustisch-Pal» mit gleicher roierauz sür die jüdisch» Eimoahner j»er Gegend». Die amtliche Haubelskammerstel« zu Wlaelawek hat fich au die hiesige Razzothsabrik behuss Lieferung van 20 Waggons Mazzvth sür die jüdische Bevülkerusrg in Rufflsch.Pal» gewandt,.' Kesterrrich-llAgar». Mi»«e MrockeUsa«»knng fit jüdische Jrrnu (Bestei- (zs-Lokal. IX. Atserftraße 42). Wahrhaft vorbildlich wirft Schreib», das die Präsidentin des Isr. Frauenoerrines Et. Gallen. Frau H. llllmann, an die Präsidentin -der ner Brackensammlung richtete. As heißt in dem Schreib»: ir haben Ihr» Artikel in der Reu» Freien Presse geles». wir Schweizer Frau» jede Woche für Bedürftige uth», zur Zeit Barräte haben. s»d» wir Ihn» Kleider, Wäsch« sür Ihre Schützlinge'. Heute »blich, nach manalelang» Zalplackerei». kam» große Pakete au. Die brav» Schweizer Frau», die ungebeten den Wiener Armen zu Hilft komm«, praktisch«, gut erhaltene Kleidungsstücke, pftle gute, n»e Wäschegeg»stäude>j send». Dutzende von Hemden, Hof». Jack». Strümps» et^., fie hätten bei der gestern pattgesunben» Verteilung zugeg» fein soll», um bie Freude mit anzusehen, die ihre Gab» hervarrfts». [ Weitere Spenden sandten: K. 100.— Diieftar Julius Priester. K. 50.— Adminiftrastou R»e Freft Prrsft. K 20.—, Direktor Wilhelm Kux, E.F. IX.. K. 20.- Gustav «otitz. Dr. Josef Stern. Olga Münch, Brüder Barber. Iba Kreisky. Risrbeet Wechsler, >. Horch. Wilhelm Blüh. Graz. Ernestine shuarenina je 10 Kr.! »ine Alüchtking.diblinthe« in «i» Den ft, «i» weilend» Flüchlllng» bas Lev» zn erleichtern, ist schon «in« Reih« praktischer Maßnahmen uuternomm» warb». Die erste Gsrge für diese bedauernswert» Mmsch» war natürlich, sür »Isterkunst. Berpfiegung und Beschäsiigungsvermittluug zn sdügen. Dieser Ausgabe unterzog fich »tt Glück und Versttuv- Ui« die Zeutralstellr der Fürsorge sür Kriegsflüchtling«, bechu Leitung, tu 5» Händen de« Gemeinderat« Dr. Schwerz- Hiller Legt. Run wurde nach bft geistige Fdrbernng der Fiüchitrqge Ins Auge gefaßt, indem von der Leitung by genannten tentralstelle eine Flüchllingsblbkialhek eröffnet wurdet Diese» nstitut, best» Pforten sich kürzlich ln der Praterstraße 9 arcktaten. ist mit einer Lesehalle Verbund» und wirb es fich an. geleg» sein last», d» Flüchtling» «in» kulturell» und gesellschaftlichen Mfttelpnuft zu geben. Dft Bibliothek ist dam» vau bejvuberew Intereffe. weil ihre horch bft Kriegsverhältuiffe schlvierig gemsrbeue Zusa»,»stellung schon h«te in ziemlich weltrelchenbem Maße b» Flüchtling» aller Ration» und Kmrsesfian» gerecht wird. Junge Mllbch» au« Fiüchtiiugskrsisen mach» i» vibltatheksrau» Dftust. Red» diese» befindet fich ei» Rau« sür jugendlich« Ssnbierenbe, am ihn» unigestdrte Slvdftn zn gewährleist». Auschlftßrnd daran der große Lesesaal sür Rancher. Grün überzog»« Tisch«, Wände uns Tür» in Weiß ged» ein» geschmackvoll» Zusamm». klang. Rupgegmftänb«. «ft Waffelkrüge. Gläser, Taff», Zündsteiue. Asch»schalen und Uhr» sind reichlich Vorhand», soisaß der Eindruck eines Klubldkals erweckt mied. I» Borderrnde des Saales ist zwisch» Lorbeerdäum» eine Kaiftrhüste gestellt. Dem «aal für Rancher entspricht bis in Muzelt» dm «aal sür Richiraucher. Zn diesem find »ahireiche adkartm aufgelegt nnb eine Schreibaveeilnuo geschaffen. Rund ) Zeitung» aller «prach» und Vartelrulftnng», rage». Uer. Fachblätter, vochenschrfften, Magazine und illustrftrft Itter steh» zur Bersügung. AuFirbim KvnversationslepBvn, as nnb Nachschlagewerke scher Ar«. Dft vorhanben» Schach, ft find» besondech bei tan FküchtAnge» aus Gallzftn >nig. Dft Lesehalle ist täglich von » Uhr früh bft halb Uhr ab»da gebssnet und findet mich» Znstzrnch. «eit der kürzlich erfolgt» Ersssnnng ward» bereift über 500 Mo.!» (zu 90 Heller) ausaegch», da Zebch» für bft in wirklich» «chürsnft gmfttude K^kraft bft Justttuft. s» Besncher all» Alterskiaff» und b» verschied»sb» ge- Schicht» sowft verussstänb» anoehör». Am kommt bft Gibtio thek uatürAch ftn» Fitchtstng» zuder» gering«« «nkomm» b« Bisnch von »nffrchtnsem et. Sft »erb» nnn der Straße »tgvg» »ab steh» de» knttmeü» «nstnffe dach «Abnngshdm«. bas ftftw» a t_ ...01.1 »* na » anch sdwrm nndaewnüAig» Phsicher alle Ehre wacht. Da« bsterr. Ministerin» bes Jnna» hat. tm ElnvdnchM» mft ber Zentrnft der Krirgtzetretbe-Verfthrs. anstnit In wftn ihm Ansach» her «aUndgemdube In Mi» nnb der mährisch» Mazznssahrikani» ein der gesetzlich» BerheanchMegelNna »tspre«h»be« Mchlanantnm sür 1 bft Sazzaserzengung ftdgegchen. bas znm ldi na« Uanarn. zam Test an« RaMai» bezogen roirb. Dft vfiechn in Bi» nnb Bithr» wirb daher norandfichliich m beginn». Den antzerhaib Ricbrchfierreichz nnb liegend» Gemeinden wirb empfahl», fich hd ihr» znft Lanheshehüch», bez». bd der Zenttaft der Krftgsgdrribe-Is kehesanftaU nuverzügiich um bft Znweisnng eia» angemeffen» Nehlqnaainnft sür bft Mazzoserzeugnag zn bewerben nnb in ihr» Gesnch» gieichzestig hekannizugegch», an« weicher Mozzossabrik fie bft Mazz» zu bezieh» »tusch», »ns dies, Weise »erb» fich narnasfichiiich all« Knltusgemeinb» ' ihr» Mazzastebars rechtzeitig veisarg» kdanen. Wersorgnng der jübftch» Atamiki» mft Hsteeüeaü. Dft isr. Rrligionsg,»etnbr oerösftatiicht «in« Sunbmachnna über bft Berfthnng der isr. Bevölkerung mst Osterhrvi. Der Kundmachung zufalg« »erd» jrne Kamillen, bft aus Ofiarhral lesftkster». besonder« lonskribftrt. Dxjenig». bft vsterbrai erhastea. bürsea während der isroeistisch» dsterfeftrtag« bft behsrblich« Brotkält» Nicht tu »uspeach . nehme». Dft tu b» Bezirken IV—X mahnend« Israelitische» Fandst», bft Öfter brat beanspruchen, Hab» dies ans einem Kanskriptianshlaue bi« S. März L 2aaguaclbn. Die Kanskriptftnshlätftr, Mt ix der Kanzier bee Retigionsgemdnb« (Sipgaffe 12), hd b« Tempelverwaitern soade in b» »nter Anssicht der Religiondaeutiinb« steh»den Ft-ischbtnk» zu Hab« find, müftea st» 2 shempiar» . ausgestellt, bis zum ll. »ätz ber Gemein bckanziei eingtsenbd «erd» Später« Atmet bang» wirb» nicht berückstchtigt, Ans Grund der KonskkiptftnsbiäNm wirb bft ReUgiontgeweinbe <b» betreff»»» Ptrftftn zuck Kauft »an Osterbrat berechstgmd« Legistmaiisn» anssola». Die ia den Bezirk» I—lll. und X. »ohn»b«n ijradstilch» Fumitien Hab» ihre Ansprüche ans vsterürsl »d bm Borstehnug» der Ofner, der Astasner, beziehungswesse der Sfti» bracher Anstnügemtinbi anzumeid». Unbapest. Ja, dem »a» der Mensa Asabrmft» des JsradUijch» Lanbes-Knliarverda« erhaiftu« Kafins für rekanuaftlzmi« Soibaiea fand am 27. 2. nachmittag bas ü. Konzert statt, fff wirkte» mit: Marte Jähest,' Olga Feld. Ella Hasbaska, Elsa Batlzsalni nnb Robert Ralaub. Dft Fnuktfta» der Hanssrau veqah auch diesmal bft eifrige Leiterin de« Kasinos Barauiu Mia vftßtatz. Gstshssw Dft hd Ausbruch bes Kriegt« gegeünbeft lüb. Küche ist sehr tätig. Täglich rverben an sttbttsch« nnb Griuai.Baamft, Stabe«» 800 Mittage neeuhsolgi. Bo. zirkshauptmaun Srabomsktz Hai baß Gesuch wes» BettUignng von Jab» in ber «tabtverwastung arnehmigt. varanf »nrb» Michael Matz nnb Dr. Run» gewahst. Weto Unsere Stabt zähst geg»wtrtig 5100 Eiuwshner, darunter 2872 Juden. Biele Jod» warb» 0» b» Raff» derschiqipi. 460 Häuser find abgtbmnnt. Der Schab« {bar Inden übersteigt 4 Million» Kronen. Magier»» Htm befindensich setzt Ü50S Aimootzrftr, barnuter 500» Jab». 17 Jab» Word» non b» Ruß« geisiet. ~ Mftmirs» Dft Zahl bee »iawnhnerschast nssm» Stdbt betrüg» 5500, barnnter 2S00, Jnb». 500 Däuser Hab» bft Ruff» verbraiat., >7 Jub» find s» Brand« »»gekommen. s y _ hAMbkWche». Im oostztsch» Slübtch» T. hängt bft sübtsche Gemeind« der strengst» Orthobozft nu, und su hat» bft jentg» Ihmr »ngehbr4», bft am Sabbach XON bm Gcwehnhest de« Ranch ns nicht lasten kbnnen. aber mst de» Rabbiner und b» übrh « Fromm» nickst in Konstikt komm» mol», bck» Anükm ss. mittel gewählt, sich dem an diesem Tag aerboftn» «daß außerhalb der Stab» hiuznaeb».— Rnn iss ooe käme» in est e» Gehsft, bas isne halbe Stuube vor der Stabs liegt, ist, Mmststousbepckt eingerichtet warb». >w sotg»b» Samstag »anbest, Schmns« Schadenersatz nnb Fdbisch Ldbllnhl »stst« bft Lnnbstraßesenstang. bft Pserfe t» «nab. Plbtziich t stt ihn» ein Saillat ia h» Weg nnb Ichedt: »Ranch« Sw Idch' I Sch mast aber mwibmt mst begütrgenbe» Lächeln : ' ,Mft fear » Freidenker.' : (Ans b. Sirnpstzfffimns.) VA» Grill ßchllri t» rill Krichsllll»!. Der Kanjmann A r n st Fr Intel in Ren stabt OS. tzai um bft Arbeiter der Firma zur Hernabe MH Kd fl galbabai» antzewegdüs sebe» Eintftserer eines «oibstücke« t ne Prtmft o» 5 Peowot znaestanb» ». vermachft insol st. E» mehr als 5000 «a» st, Sold .. ber Rrschsünok zn. > . SMkdhrtt mititmttmtM. («iriniwHInir.) (ant Bmfümstig bet Reich« mnrsteenmfts'vnm st». Fehenar 191« t» dm Gr> tz. herzogliche llaabesrabhstrm Dr. Mannheim« mG Olbentr zg nunnuhr «ssiftel |» jübisch» Narineseeisaeger rtS Sesaib« lg ernannt »erb», nachdem m fest 25 Jahr» bft« Amt sck m ftmmilltg nerseh» hat. GchrrftireüagrsWr üß-Mtsitürperftw». Für bft Set»« aller checkütih» kknfesston» find nach Dftnst^üäfflgkdt such ngeben: Dm lll.. bam, bmRachmstsag be»I». m« bm 2».As M 191«, neu» Stlle«. Für bft Jsraeift» bm AdhadNeg i»« 17^ bann der i». nnb 19. Apestl 1916, nen» Seift«, f R nach sür Rrftgsgefnagenen-LsD« nab Arstdissteüsn anßmßr b« llogm. 1 -!

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