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Jüdische Volkszeitung · 1916-02-25 · 8 (25.2.1916) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
22 (1916)
Issue
8 (25.2.1916)
Date
1916-02-25
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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lus feindlichen Andern. *■ rs gtteMB Mt. Mt. I Stflilrrid}. JHf widwet rinn» Leitartikel der Juden» fragein Nahland. Sie ei blickt den Lerfol^nngen. dnu» die Zadcn im Reiche des Zaren avsgeseht find, nne Gefahr für die Lnttssfien de» Viernerbande-. Da- Blatt »uft darauf hin, daü die van der russischen Regierung gemachten versptechungln. >drn Juden bessere Behandlung augednhen zu lasten, «ich! behalten wurden. Sie schildert die traurigen Zu. stünde, dcnenl dl« Unglöeklichcn ausgrsrtzt sind, die gewoltscmen Aueneiinrgr» »on raufenden, die in perschlosteueu, nur für Liehlrordpori eingerichtelcn Wagen Hudgcr. Dürft und ni.säg. lichc Enldehrpngen litten und wochenlang von Provinz zu Provinz verschleppt »urden. Die .Humoniis' hält cs für dringend »üt«, daß FravKeich nnd England ihrem Verbündeten ta- Bedenkliche dieser Zustande im gemeinsamen Intcrrste ernst, lich aahelegteü.?er Z,tise»..1,»»n» in der sranz-fifche» Armee Unter itel »Darf man es lagen Y*. unter dem Gustave Herrs- Vlatt .Victofre" (früher .Guerre Sociale') alle in Frankreich jetzt begangenen Ungcreiwlherten verzeictnet, erschiin in der Nummer vom 9. Jänner folgende Notiz: v .Darf man es sagen, deh wir einen jüdischen Ouerleuk. oant i« Alt» von 49 Jahren kennen, der freiwillig wieder irr die Armee eingetreten ist. trotzdem er gänzlich vom Waffen« dienste euthoten worden war? Darf mpu es sagen, dah dieser Oberleutnant von ferne» Untergebenen! vergöttert und vou seine» vorgrsttzteo schikaniert »vlrd. der siet gegen jede» Recht weigert, ihn zu einer Aus- Jetchnung einzugedcn und rbn für die Beförderung zum Hunpr« rann vorzuschlagen? Darf man es sagen, daß. nachdem ^er Oberleutnant Olvm verwundet »oideu war, besten Vorgesetzter sich, als di« Vlesfierwuiräger den Echwerverwur tzcten auf eine Babre dettelcn, zu^olgender Seuherung herbetließ: .Laßt ihn doch, höchstens gibt es einen Juden weniger.' HnfcloaO. JUie|>(rlbe* xufH(4n -»de» I»n» bem tto-eboch ft.,« polnisch«» 3u5.n Nicht« (tonn nlchütternder- Mt Leiden btt jüdischen 8t. »Mfttung tUi|Ianb« während bH Kriege« veranschaulichen, ali Mt kürzt», schlichten Togebuckauszeichnunge» tint« poiuiicheu Zuden, tint» im bffenilicheu Leben btt polnischen Jubruschast bttarmtm und geachieieu Ptrsüniichktii von Vtiitautnswürbig» Mt. Die «Älter, btt Dir anizugsmeise »itbtrgtbt», gelangt» i» bemuächft! erscheinenden Febniarhrst btt Südbeiittchen Mona«», beste (München) .Oftjubeu' zue Beidffenliichung. Der ver> saffer ist inrz vor luübruch dt« «kiitgr» ynS >Dtrik» nach Polen zueückgekehtt, sein Name maß au« begreiflichen Brünbtn verschwiegen Kerbt». Ir schreibt am 2. Februar 1915: Einer btt Flüchtlinge an« Sochaezp» berichtrtt mir heute von de» Martyrium brr jüMscheu Bchvohner birler Stabt in den letzten Nochen. Die Sewallbenschast brr russischen Soibaien überstiege jede» Maß. Plünbernng, Schläge unb Vergewaltigungen von Frauen warenan der Tagesordnung. Diejenigen, beuen es gelang, au« der Stabt zu siteheo. würben meist auf ben Wegen vou Soibaien überfallen, liie Mjiyner aller Habe beraubt, viele Frauen vergewaliigl Sehr stark litt auch bie gesamle Bevölkernug bet Siabi unler bem suichibaren Schmutze der russischen Truppen, Di« Häuser,! in denen euffische Soldaieu einquartiert waren, gliche» sbrm ich Ställen, unb e< bauerte oft nochenlang, bie sie einigermaßeir ivieber gereinigt werbe» koonten. 8. Febfiuar 1915 : 5000 jüdische Flüchtlinge au« den Städtchen li»t« der Weichsel kamen bieier Tage nach Warschau. Ihr Inblick ist erschütternd. I« ist iurchlbae, bie endlosen Beiden brr Wagen zn sehen, bie fich durch bie Siratzen der Stahl bewege» o,b bie mit Frauen, Ereilen, 1kInbein nn» Kranken uqb armseligem Gerümpel aller >,t «»gefüllt stab, F»rchlbaeer ist aber noch, von diesen Flüchtlingen zu büeen, was fie von ben ^ebnlausenbe» jener Unglücklichen erzählen, bie i» ikäile her Provinz Bit aus der und Nisse jetzt ans ben Landstraßen und Wegen nmherilre» und von denen viele vor Hunger unb Wanderung sterben. >0. Februar 1915: Die Itttreibunge» der Juden nehme» einen immer grützereu Umfang an. Ich frage mich imwee. »eiche« bie Maltve sei» künuen. Me da« ruffische Militär zu b rsen ebeni» finnloie» wie geaulamen Maßnahmen veranlassen o bgen. Ich glaube, baß »eben ihrem Wunsch, bie jüMich« t roblkeruag Polen« au«zurvtlen, var allem et» gewifft« Be- »ußlsetn thrrt jahibunberlelangen Schnlb gegenüber de» Kuben »Ilwirki. Sie ewpfiube» i»ftt»stt», baß die Jude», Me ste fett z obihnnderlen in der schlimmste» Weise vergewaltigen, iyrauuifier » unb »rrsolgen, unmöglich Nußlaub wabihasi liebe» kbnne», »rlmrhr Haffen nnd verabscheuen müffe». Iber sind wir schnlb, b >ß ffe u»t so brutal behandeln und tt »ag numhgiich machen, u >ser Saterland wahrhaft zu liebe»? ' 31. März: Im zweite» Tag bei Prssachsesre« besuche i«h bas Flüchllingtasyt im Saal de» .Hai»«»-. Ich tras b!it zwei Greifinnen, ei«« >02 Zahle' all »»« Wischvgrab und dir anbeie 90 Iahte all au« Schirqbow. beide au« .Tpivnagesuichlau« ihrer Heimat veltrieberi. Zch uolerhiell mich wir brr rinen der beide» und sah, baß fie überhaup« u chl wnßlen, baß Krieg ist. Und eine saiche Frau treibt m»> a,s ihrer Heimat, well fie de» Tratsche» eine Spivni» sei» f iiiite 1 Ich -tras bori auch zwei vkiwuabrte jüdische Salbite», b e als dienstuntauglich entlafie» wurden, unb da ihre -Heimat, nabt Petrika» von bn Deutschen besetzt ist, hier i» Isyl ilnterkuust gesuabe» haben. Sie erzählte» mir »p» ihre» «riegaerirboiffr». Ter eine hatte bei Jwaagorob gekämpft unb erkläiie, baß r« »nwbgltch sei, gegen die Deutsche» ebu» stieg zu e>ringen, v» die Nuffeu zwei Kauane» hätte», habe brr Gegner sechzig. .live« Taget», erzählte'et mir .stürmte» i rr eine korstlllung de« Feinde«, an« der ma» UN« taget»»» ■ ft einem Sranaicnregr» überschüttet hatte. Wir dachten, baß fih dort eine große Zahl von. Soibaien befinde» müffe. Ilt wir fie aber gestürmt halten: fanden wir nvi drei beiffche soibaien vor. Kaum aber hatten wir Me Stellungen besetzt. >a wurden wir von brr bahioirrgelege»«» deutsche» Batterie best hoffe» unb von »nscxt Kompagnie bliebe» »or fiebzeh» »» Leben. Nach einigen Tage» ia« ich i» uaienem Generaistab«- brrrichi, baß mir bei Jwangorod eine seinbliche Stellung erobert und 1000 Gesängen« gemacht. Hütten-. Der «»bete Soldat b iilchtele, baß er »ach seiner Verwundung i» ei» Lazarett »ach < moiensk gebracht wurde. Nachdem er wieder hergefiellt nb ol< bieuftuuianglich enilassen worden war, wollte ihn ei» >e» k rnyler in seinem Geschäft anstelle». Ir reichte daraus ei» Best ich an den Gouverneur von Smairußk ein, baß man ihm de» ffuseinbalt in dieser Slobi erlaube» möge, da er i» seine /Hetmaifiabt, die »o» de» Deullchen besetzt sei, nicht z»rllckk>hre» lanne unb völlig mjttello« sei. Set» Gesuch wnebe abgetehui. .«awohl-, lies er empört, ,wei» Blut sür da« Laterlanb z» dar. gießen, wuebe mir gestattet, aber t» ihm z» lebe», »tt» mir »trlvehtt!* Einige Beamte, die dabei stauben, Mibten fich beschämt an ihn, nb einer »»» ihnen riet ihm, fich an de» Gvuverreue selbst zu »ende». Idee auch dieser lehnte seine Sttte nb. Pie jüblsche» /rie,»fittchtki»ge t» H>»H1»»H. tMM* brfn vor |tMji|tln^(|k voa Eaotzfäesto» WtHotana lchin Tranovort von ziüchlitnge, — »amlliioirnztole. — Die.Goovo" Tb c den vciioiiiidele» mit de« Oroegalreuzr — Uogio*Helden ßogea tu Flüchtlinge. — Ei» «»llaee sioddloer.) Aus Kopenhagen schreibt ma» »»«: Die in Motka» ersiurnende Zeilichiift .Zeweersknja Nedeija' »erbffenNicht erio,ülternbe Iinzeiheiien von de» Leiben der zübtsche» Krieg«, fl ichiiinge, die v.'n der »rifiichen Negierung gewattsäm au« oin KlMkle» entfernt wurde», dir »UN von de» fiegreichenbeniiche» Nid istcli,ich.Ungariichi» Truppen besetzt find. Die Zahl d lstr Flnchliinge beträgt ttwa 300.000, Ihre materielle Lage ls mehr als irostlos, da fie nur auf die private Unterstützung a igewi.sen find unb die jüdische» Gemeinden in Nnßlanb nicht s« re.ch find, um die Kosten zu bestreite». Wenn «»»rechnet, d, ß dir Flüchtlinge bloß 20 Kopeken pr« Person täglich er» Hullen, so dendiigl mau hieizik ein Tngetkapiläl von »ehr alt MO 000 Rubel ober jährlich SB bi« 87 Millionen Kabel! U ro woher diese Nirsenlumme nehmen? Gewiß Hoden diese Ivakuierttn unb Flüchtlioge, wie die anbrre Sevtlkerttng, die brjich den Krieg geiittm Hai, luspruch aus Me staatliche Unterstützung, aber bei der besonderen Lage der Anden in Rußland ist es schwer anzuaehwen, daß Me irakljonäre ruifimtrb, >» der, ct|tdtyb' llichlUnge.p> »ürbi »v»> pchlich Fra»«» sah«» btster d kaufte hei » nb die der FamUie Sin etergriff nb »erichmunb«». HUse. «irr ' .Ul MM«- PevbikenUii ' Äfc sche Negierung tiae grttzere Iktto» mieraeb diese» Bebauer»«merie» unter die Irme zu gr Ein Mitarbeiter der ,Ze»z«i«kaja Nebeijas M« Inkunst solch eine« Trautpvrie« jüdischer einer klttne» sübrnsfilche» Stabt. Gchntntzia, tu geriffene Kleider gehtfit, bräagen fie ich aus de» dunklen »er alten Synagane. Die Irme» stehe» dicht einer neben bmst andere», »I« »b fie sünhtetep, daß man fie »iebse »utetnnnbnr« jage» würbe. Der Mitarbeiter schaute in da« Franenabttil der Synagoge hinein, ma baä Rachilager sie die Ftsichlü»»» bergeeichtei mar. Trotz brr lobten Sinke schltes »iemnn. Müde»»» der lange»Neffe in Siehmaggan«. z< seelffche» Leibe'», saßen die Evakuierte», haupl »nb Kinder, ans den Strvijstcke» unb Sänke» » var fich hi». Eine junge Frau, die »an «eie» i Kinder» ne tilgt war, schinchzte laut »ns. Man erzählte mir, berichtet» der Zamualift, daß fie an« Sivbadk» sei. Sie bhite ein« greche Fieischhanerei. Ihr Man» fuhr in die Dtrier den «bauern Sieh «ia. «kr hatte eine» Kami Leute lebte» gut. Eine SU»de mt der I' de« Kompag»,»« starb plüßlich seine Frau, schrak baräber s» fahr, baß er da« einzige da« Han» »erlich, aiud seii der Zett ist er ' «i» die Nachbarn, «»«an ersnhee», etile» die Leute hatten wenig Zett, den Großfürst jrwstsch bgtte de» Beseht ertellt, baß die jtl" bt» z» einer beMmmte» Stndr Me Stabt »ab »er »ach dem seftß,letzte» Termin »ach » safite sch»»n»g«u« »iedergeknalll werbe», l san, »nb bie rnsfilche Polizei gestattete nicht bet Fra» zu beerMgen. Die christliche» Pa habe» bann Me Tale zur ewige» Nnha ans' Hof gebracht. Wa« nnt dm» ptätzlich zu» Rmi geichehe» ist, kanutt nicht feftgestefit Haid grämt fich Me Frä» s« sehr. Tw Me,» . Frauen und Kinder mnen, fragte bn KorrespOi Me Männer mären, nnd erhieU die lntmbat, die »ermenbe die Männer zmangbmeise z» Mst «ch fuhr i» Giehmagga». erzähtte gehärmte Frau, et» Sdldat, weicher n» bet war eer«nabet nb bnrste ns kurze Zeit »i Doch als er in seinem Städtchen eintrns, b« auf vesehi der rnsfisch« Ndgiern», ale Z»' der in der Etappe Ua. nWgemiesen, nb i» Träne» n»r, fie sntz ans ihre» gepackte» bereit. Obmbhi der«»»», her für Tupfertest kreuze auS^^itbnet «an, bei der «ehbrbe he nicht »»«zumeist», waibeu seine Ingehbeige, zur Pah» ^bracht nb mußte» satt, und ftattete an dem Du*, fette Familie zu Ine ander« Fran l eqählte »tr, sagt rubeitt, falgeube, Fafi i -» Gvuverue, etter Stabt 'eine Parkte Fistchtlttge jüdische «evbEerung die« ersuhr, wnrbe» _ Sotbereitunge» jir Insnahme der Fibchtlin^r Mtroffen. ^Dm , Pamnsttmuche s^^hbt^k ß^tt^sauß, ^v^«^ha ^rn »««^ttv^ßt^I^fiiß^tt Ornnisatine» ansgereizi mnrbe», brnhte» barnch «tt etue» Pdgrm» »nb sagten: .Wir branchr» keine Berater.* U der OttbribMiei dies «fuhr, weigerte er fich, .die bm> hm Semfiwaverwaliuva angebateUe Ualerftfitznng n» vetrnge nst 2000 Rubel stlr die Flstchüinge «nz»nehme» »>b erklärt»: .Wen» die chtiftUche »evMIetnng uns fit ^Setrfib« hält, » brauche, wir »MN Semfimb kette Uni« - - - kündeten der Vvrfitzeube de« Semstwo ,Polices- IffenkUch, baß die Inda» kein« jvnbern in« milttärische» Gründen evaknierk trafen Maßregel», sabaß der Pagro» nah» der Rabbiner die fiaaliiche Unterstützung «rancht »an Mas«» Fälle» noch «ine» J~ ,u fügen k Seifen fie nicht ein grelle« Acht Regierung k »der da» llnglaubiisbfte P, Ittikei t, eine» russischen Blatte erscheine» bn I Zensur ihn stillschmeigeub bnrchließ unb baß hqtz Dan »P diese snrchibare lukläge gegen nicht bestraft Blatt, bn die russische WwleniM •*!«•, Ver Arzt a« A«trlka. (Schlnbl Lri«HI»ng vo» Martl» Prodtouer. Er ließ fich den Raffen in »o« Zeit, da« für vperatiune». eingerichtet war, bringen, richtete seine Znstruwente her unb griff mit ruhiger Har.b, den Sinn nur aus seine Irhett gewendet, die Meffer und Klammern, Me er brnuchte. Der Nnffe Ing, da« »»schöne Gcpchi mit de» derben Backenkvoche» unter bei «Iben Haut nach hinten überfallend, bemußlidb da, EU die Operation »ollrnbrt war, legte der Irzt eine» breiten Barhanb an unb ließ den verwundeten i» fein Bett zurickschaffey. Dann setzte er fich neben ihn unb fühlte mit gebuibiger -and den Pultschlag, den da« »»Ile Herz durch M« Iber» trieb. Ins de» Zelhrnspißen näheeie sich ei» Lazarettwärler unb hing ei» Päppttseiche» am Fußende de« Bote« ans. >,Pren,ich« Ordnung!■ »achle ter Pevseffor lächelnd und I»b die mit Blnftist sauber gimoite» Worte an. .Major Baschtn — Brust- »nb Bauchschuß — slltnff. Ge. sang.)- latler, ohne fich recht über den Sin» der Worte klar z» »erb«». l PUHIich fuhr er zusammen. »Mnsbr Balibin.' lab er wieder unb dachte zugleich: .De» llsawe» habe ich doch sch«» gehört 7- — llnb bq staub auch schon vor seinem Erinnern Me kleine Zammergepäli von Iwim» Mendel, der diese» Namen in seine» ErztllUngen immer wieder mit Fläche» genannt hatte. Praseffbr Glabfiane sprang ans, er ließ die Honb de« Raffen In, Me schwer »nb steif über Me Belttante herunter. fcl-rt^rtrtw :*,"C " »cchaniiche» Gwrgsatt M nnb'stche tzttieich wieder gorück i» dem 4,dn«ni! 1 I .Du hilfst dem Mörder Deine« Bater«!'-; I Den» Major vaschi» war es, ben Iwrbm Mendel ge- Ni nnt halle, der bie Bewohner von Ochoez mißhandev und bi: Inden erpreßt haue bi« ans« Blut. Majar Baschi» bette ben atten Glallftein erschießen taffen, »eil er angeblich Li chistgnale gegeben habe» ioiite — bem Prnseffor klang wieder I oiom Mendel« klagende Sttmm» t« Ohr: .Major «ßaschin — Majnr Baschin I, —! Und er haste eben Mesem Man» Mit aller seiner «rz>- lichen Kunst geholfen?. -Der Preostffor setzte fich ans den Suhl an de» Bett, stützte h.- l hagere» Kaps in die heiße» Hände »Yb starrte den Buffen an, | lifo so sah der Man» an«, der ihm de» alte» Bater aerommen hatte? Ei» höhnischer Gedanke verzerrte de» Hut Beb Prvsrfforb z» einer Grimasse. ,E« gab als« doch eiae GerechttgMl, dachte er, .ein« «derewiiykei», die schnei wallet.- Er hatte da« Leben diese« Majo < in seiner Hand. Er brauchte nicht einmal ttiva« z» tu» — er brauchte unr den PuIIschlag nicht 'mehr z» belnsche» — und der Buffe schmam« «u« der Ohnmacht der Verletzung in de» ewige» Schuf hinüber. Da« war nicht einmal eine Sttase, denn er würbe nicht« sparen, aber er würbe bbch menigftea« nicht »eiterlebe» I Proseffor Glabfiane griff Witter »och de» Ir» bei Buffen, eise ging der Pal« unter der blaffe», gelbliche» Ha», Ich»» nwächer »I« parher. 1 Er legte Me Hand behulsa« »ns Me Bittheckh znrück »ab starrte den Majar »tt seine» schmatze», bneimj ekligen dev .nn. E« war, all, ab der Beinßtlase hm BM dieser sthite, Ma sb hn» nb «nätenb ans khs» lagen, sttttt. ei» feirsn, vtwnßtUstg. Der amerdzasammeMepreßde» Lippa» nte» und horchte anf da« wimmtrnbe Weinech er dewegtt de» »ops »tt de» häßliche», r sich »nrnhia ht» nb her nb stllhnw leise, Da« Sithneu »nebe htnfiger »nb ging ä l kindffche«, »ehe« Weine» über, all tt er in Ik lest den Schmerz der schmman Mutte sühtt«. kanische Irrt stand mtt zasammeMepv Bett, schttg die!»te» unb hmchte ans da« eine» schmckttche» Tan der Hstst»fi-kest hadt«. De» Irzt schien der jammernde Kkang l» finttte», ch brückte die Hände ineinnbe». baß sich die Knöchel unter ter Hanl an«p-baten, während da« Weine» btt »ermatteien Manna« wie der Mine, blecherne ko» ette« Bibckchen« bnsnh ta An» zitterte. ‘ > Nach einmal benEe fich Prvseffae Blttsttfi» ittee b«. Leibende»: ui satte» gnten, schmaqe» üttn» mich bn haßersällte Sturm» eimm rnhiaer«» nb kfibttte» EttbrnL da», reckte er sich anf »tt schäm $am Inlgangjbtt fleM. Hier ttns er de» Issstbennryl nb rief th» «»: .Ette» »ngnbüch HerrKvIege, - Der »sHcheMasbr ll» brine», de» ich bherim habe, braucht Uibermachnug. Btt« Schwester stt btt ihm bleibe», men «rchchmächm mir», gtfittt Sie ihm ette «achial^F-jettiva. snst «»he nt sar^ttWe Bettachtn, I Ich bene, baß er da», bnchtt» »er Ifiifienzarzt sah de» Prcheffbr snnnb .Sie mafiren dach selbst -Ich btt svefie» »bbernse» imKti» nb mtt safatt rückt,hee»,' jagte.der amettaüksche Ir^ abttfn» Mtt herrschtet CHawC .ich fahre »tt tt Maser Bttmba satt.' Br reichte bett smche, «ttirartt die H«tt. nb tt sestr», rasche» Schütt jette» Vnttter g».

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