Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 22 (1916)
- Issue
- 7 (18.2.1916)
- Date
- 1916-02-18
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
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Utlfil imhimH— .■»■■! I - Pokn mlter -eutsOer Vm»«ltimß. Skai«, d» i». z«dr»ar Mb. ». r vi« Mtd««Sffi»»- t«r l«I»»»d»ch1ch»I«. ' Die »w «kttmpok «■ cttthut Di« I» SiHtfabei lchon feit 3«brb«n»erten tiiWirti brrfbale Talmadschutt, «iw jüdische Hochschule, würbe friMich ihrer Bestlmwnng wieder »her,«de».. Die Schule «rebe «n:er benttche» Schutz bei reget Beteilig»«« der jibifdfea 9t*il : (enag MÜ I» Schnieri n<» erdffnet. Zur Ettweibuugsf-ier i hatten sich »ieie Güste erugettudn, auch »iele Cffljiere waren erschinen. von Kmdno napmrn der LEerbärgermeister »id Berfteter i bei Etadmerwalrung, (»wie bei Armeeratzbiaer Dr. ttosnok ha der Arier teil. Die jüdischen Gemeinden v»n Kowno u»d Alezett wäre, duich ihre ttaddin» »erHeten. Dal schlichte bta» in ber «äseestruße wurde Zeuge eine« k »eg rüg es, der »rchtnur für die jübische Bevölkerung bei von de» devtichen Tnppeh besetzte» Gedrre ttußttnds, srnder» für i die Ache» der gMijn, Erbe in hoher Bedeut»»«! ist, galt dach i Me Loi»idschu1r /tnearf «H die 6Mite, M» de» eia starkes i Schl tainmbischer WettbAtzüber das geige 3»b«stua «»«strahlte.! Der »ahhiner mb herdhwte Beiehrte Israel 8 a l» » b, bet; Mi « Achter, an her «chute wirkte, nch bew sie auch be- .-narnt' w»rbe. machte diele Inhalt |u einem Pktttelpubkie jüdii sch« »rlslesteben«. >»!« im jetzige» Erlege die jübische Be> MUenng Ml be» Raffen lusgewiesen mürbe, nhm die Schule ' ,i» jshe» Ende. Die Mrha-benrnmerlu »Ile» Schrifleu > »erbe» zum teil vernichtet »uh Me hehrer l der Hochschutt»ochSüb irie n verbmint. Im tzhautag H. I. mürbe die Schule »ater deutschem Schutze bei reger Beteiligurig der Mische» flertlfeang »tu eriffnel. Zu der Seiet hatte sich eile stattliche Ibzahl von. ge- I »beben gisste» rin gefunden, artet ihnen mehrere hdhere «ili- ,irische PersänirchkÄtn. Den Abschnitt . . in welche», die CMMgnaeiabe Mittmpol gelegen ist, »ertrat der Ortikoittmao. da»t, Major Ü. S . . mit einem gielolgr bau vssipenn. Die Stadt »eeuue hatte ihre» dnljehe» Oberbürgermeister Dr. 1' '8eues be» Bürgermeister De. H entsandt. Bn de» im Idschuitt . . fteheibe» Truppntesten waren die Herren Oberst St.. Houprmlna Sch., Hoaptmann H. erschienen. ' Die militärische Geisttttbkest Wirde durch de» FeldrMbinrr Dr. Rase, »ak beutele». Nachdem der Rabbiner A (villiampol) den Bsal» >> gebetet hatte, ergriff Here Mapr ». 6t. bas von z» folgender Aasbrache, die tiefe» Siudruck machte: ,»» II. September wurde» die 9ttffen über Memel und . Villa geworfen uih Eown» genommen. Seitdem hat die »ilttsrilche Bermallun» stch bemüht, der Bebdlkerung über die Scheeeke» des Krieges hwmegzuhelfen. ste,» beschirmen u»d zu beschützen, Ha»del und Verkehr zu hebe» und nicht zuletzt der. Bebstternug die erstrebte Bildung i» de, »olwendigen Srenzen zuteil werbe» zu laste». Es mutz als eine Schicksalstücke »»> gesehen werde», das der Zar diese« Lande« der Vevdlkrrung btt »olwenbige Bichubg oerlagre, und baß der Eroberer bwler btt «stwotbige vllbung z»kommen läßt. So mar es in Varschab bei der polnisch«» Universität, so ist es auch hier bei liefet Schuir'. Setzen Sie ei» befonbert« Ber trauen darin, baß Ihne» die deutsche Reziernng erlaubt, »agehiudert btt berühmte »>d jahrelang benagte Schule wieder in Saug z» dringen Wie ganz ander« »at es ia Rußland, wo nach im Spätherbst des Ähre« 191» der^Mnister Sasonow, anstatt alle Kräfte des Volkes zusammenMifnsse», Ihre» Klaudrnjge»offen nur der. spreche» konnte, daß üe sich i» gräßeren Städten »Aden an. stedstze därfe» und ärmere Freiheile» erst »ach dem Kriege gemthat aetbca ldneir«. Ich übet gebe Ihne», »erehtter Herr Rabbiner, hiermit bei Gebtnbe, nachdem es für milttänsche Zwecke »ich, «ehr »oüoendig ist, damit Sie es der allen Be. . Mmmuug miedet zptüßrin. Bilde» Sie die junge» Schüler aas, daß sie starke khämpier ihre« »laude»! werde», Irene Siena be« Slgutes, ldw da« Vaterland über, alles schätze» und die zur vetteidugijug des Vaterlandes die vaste» ergreifen umd fteubig che Lebe^ eensetze», endlich zu Bürgern, die in »usüduog her Bürgenigendea alle» «oranstehen. Hieran knipse ich upchwali ao, weil feite»« jene« russtsehe» Minister» Salon«» es ale eine jstuaft der Regiceuag angesehen ist, Zwietracht zMische» Polen sind Juoen z» iäe». Die hohen Ziele solle» zur dosondeee», Duldung mid Demut gege» die Mitmenschen lllhee». Ich Ibergebe Ihne» btt Schule, mige sie blühe» u»d gedeihe» st> fernster Zeit.' Rachde» Robheiir A-VAlttmpol Veite dee Begrüßung »»d »es Danke« an bft «äste, gelprochen hatte, ergriff Feldrobbiuer Dr. Rosenab der sich am die Reuorgamsotto» der Austott »us mannigfache Leise »eedient geueochi hatte, bas vott z» einer Sestejeic, ,vea» jetzt', sag» der Redner aatci anderem, ,natee deutsche» Schutz bas Dainiudsvidium am heiliger Lshrftätte ipirder »usbläht, so wirb gewiß »an dem olle Zweige ber visstzisa ast umfaffeube» brutsche» Geist belebend bul diese Stätte» ei»,hauch falle», baß staufbrettefter Gruaslage i» «isteußhafilichte Vertiefung »ob doch 1» demütige» Ehrfurcht Poe Heu vistentfchätzeo ber lleberlieseruug lchasteub, ,,ttr>» emioeu GM »id seiner heilige» Lehre z» Ruhm »nb Ehre gereiche,.. Danach führte der be»tlche Oberbüegermeister Dr, P. »au Koma» aus: Eg fei «für ih» eine fteudige Ileberraschuog grwett», als er »on erst'Liederridstnnag der Lalmubschale »eruammea, und daraus sei er »am ulga gen za diesem feietliehe!» llti e>schule». Der geoebmtrlige sestlühe voigaag sei ei» «etterer Beweis dafür, Miß dm Dell scheu teilen Krieg der Zertzdn»i »tt ttt Rüste» sühee», so«der» bemüht ßlü eut» ßabheeee mchübe», besseeber» battureller llrt, someil wie msg- Nch jm bebe bei, «esnderea Duil sthalbe bas Jechealam de» Rblthnmskoamaaubantea Mochr ,. Si., bei stch am btt vübiiiibstnaag Dieser ialmabichate habe Berbttafte eemorbe» Robbiuer sprich ia besegln vorieu de» Aettembütmi Dr. Roseuak ,bm Dm>» b« jübischm «eabtteruag ob«. Jb seiaemSchlaßmoet Moattt de» FSbrabbiuer lochmots bei Bertreieii der Regmruug für btt mahtmollnbe Gestnunq lieb bot, bfclajUIi. auch mesterhi» ia itzeea Gchutz za aehmn. .Dos erhobene Houpe nserre Regttrieag. ^Serie «ajeftüt der deutsch« Kaiser, wttb fester» starke» Arm über ste breiten.' Damit soröettr er die Bersammlnug aus, im Gebet oor Gott de« Kaisers z» gedenken, ' De» Httfooerei» »er bemlscheu A»be» hat nach eingeheude» Beralungen mir dem Detegietten und Varsteher drr Vartchauer Gepieinde Herrn Farbstein, der zu diesem Zwecke nach Berti» kam. befchtoffen, für die krttgsuotteidnben Juden in Voten, Ltthauea und Kurland 26&000 Ms monotNch als Unter, ftützuug j« üderweffen. von dieser Suueme solle» erhalten: 30000 M. varschaa, 30000 M. die polnische» Juden in der Probstex sedoch erst dem», wen» die 100 000 Doller«, westhe Amerika geschiekl hat, «nsgedrauch, stad, von de» IM000 St., welche für Lirhauen »ab Kurland bestimmt find, solle» erhalte»: «iluo »0 000 M , Lida, Bialpftak je »0 000 M., Grodao, Kon.no. Suwalki, Lomsche je 10000 M„ dtt Städte pmischen Kowan und Liba» 5000 9). Daraus Hai die GemetuoekomMsstou «on Vorschau de» .Hillsoeeein' einen Danketbittf zukomnmn lastn und driugrud um 100000 Mgedetea, weaagleich die 100 000 M, von Aweeila noch nicht völlig »erdraucht fiud, Dtt Delegierten sein unterwegs zue Er- Mittelung der Kreegsschädeu und deausttagi, auch dtt Städte zu belächln, für btt das Uuterstützuups-Gelb des Hllssoereiut bestimmt lei. Stt bitte» daher um dasselbe zur solorttgen Verteilung Außer de» 1VL000 M., welche durch Vermittelung bes Hilssbereii« für arme Schnlkinber »ach varschaa kommen, hat er »och 10000 M. für Krttgsaolleibenbe in w. »ab IMtOO St. fit btt lkaakuattonb-Kommilsion überwiesen, von Amerika hol er übrige»« »nr JO 000 Doll., erhalle». A» der ameritatchchea Aeüttta hat derF e Idrahbiner Dr. ArtharLedtz über seien Besuch in S I o »! m und Romogrodek berrchiet, wo sich 2000 Heimlose Fomstttn in finde», dtt dttugnber Hilfe bedürfe». Daraus wurde süe sede Sladl «00 R. augewttsn. — Die bedürftigen Priaal- Rabdiuer ste v. sollen 1200 St gionotlid) eehallen, vorläufig aus 3 Monate durch die Geweinde-Kommisfio», die heimloseu Rabbiner in, 8. 100 R. anher de» bisherigen 2M0 tt. Das Kuratorium ber jüdische» voiksschuln uud Kinderheime, das I,Ü0—2 R monatluh pro Kind erhält, soll die Beträge weitererhaltn säo Februar und März. Ferner werden bewilligt de» Juterunt brorr. dos 25 Heimlose Kinder unterhält, 200 R, pro Januar und 100 R. für Kleidung, dem Kibbuz, in dem Heimlose Bachurim unter Kusficht »on R. Juda Segal lernn, S R. men. für jeden vachur, oorläufig auf 2 Monate, der Grodzisker Volksschule frr-'i' und der Fribel-Auftalt ,Hazefirah' 2i R, monatlich auf 2»Monate, der Gefelllchasl »Billig Brot' »ater Leitung von Peiwes und Schwarzstein noch 100 R, außer de» in der letzten Sitzung bewilligte» «00 R., den.Heimlose» von Breft-Atomsk in Luke», welche bil zum kluidruch des Krieges dorr ihren Angehtrigen au« Amerika Unlerstützuag bekommen bade», 1000 R. für Februar; für notierten de würdige Personen oorläufig 1000 R. zu Händen von 3 bestimmten Rabdsner», nach deren Auskunft die Unterstützung erhüht werden soll nach Zdunstb Lola noch 600 R., der Gesellichaft ,A Trappen Milch' (unter Aufficht d, Amer, Sekt.) 1500 S. fjr Set», und 500 tt. zur Einrichtung im neuen Lokal, g^lr iie 8000 Hkimloscn in K. werde» 25 000 R. der Gemnade-Kommisfian überwiest». Ptt anetUa»iMe Delegierte Zs. Hiischseld. seilt mtt, daß dtt Brldang der Bermilietang« Büro« mit Amerika für gaoz Polen erfolgt ist. Daoach kann man jetzt die Üngrhbrigea i» ihrer Rotlagü um Geld angeheo Die »uswanderurigsftage ist allerdiag« noch nicht ganz gelbst. Kl war deswegen oor Kurze» In Berli, und hast! eine baldige günstige Eolscheidung. Run besucht H. Gtodno Lilua und Umgegend. Itzarlcha». Herr Leibusch D » o i d s o h » , einer der Delegierten, welche dtt Gemeinde nach Polen geschiekl ha: io Lachen der Mazzo«.Versorgung, gibt zu unserem Berieht solgeode Ergänzung. Die Gemeinde Verwaltung tritt nicht als Käufer »on veizen und Mehl aus. Die iwii-veiwattung. die alle Ledenömstlei der Stadt-Verwallung, zustellt, wird durch chre Beamten in Polen Weizen «us Mazzos der jüdisehe» Gemeinde übergeben zum vermahlen unter Ausficht de« Rabdrnuis. Die Delegttrtk» sollen nun den Weizen untersuchen »no der der Uehergabe aa Traniport die Aussicht üden, Dtt Preise destimmt die Ettil-Veranltung, So wie bei Brot, wird e« auch bei Mazzos sein. Dtt Arbeitet-Zrnlrule beim vorschauer Polizei.Präfidium sKrntezi 3! hat in drrvsehe o»m S.—15. Januar d.1.1012 Arbeiter st> Deuischloid und Polen brrmiltelt. darunter 232 Jaden, im Ganzen btt jetzt 13136. Die Siadtoirwaltaag hat oom l. Joa. 19 jüd. volksküchn »ater ihre Anfficht und auf ihr,» Hauohalt üpernoMme». Dtt Leitung bleibt oorläufig dtt bttherige. Bo» dn Ineben gehürn 12 dem ,Esra'. I .Achieier». sie geben täglich 10000 Mittage aus. Die SiadtoerWallung Hot «orläufig 22500 R. für ihre Erhaltung bestimmt außer den 15100 R. für. aunlgeftliche Speisemarke», zus. also 38100 R. für .dn lausenden Monat. Dtt »osgochn für alle Einrichtungen de» Bür gerkom,teil stad für Monat Februar aas I»18 287 R. fest gefetzt morden. Dem St a d t pr L>! de ut e» Fürfteu Srdowirati hat dtt Gemettde eine Abschrift der Denkschrift überfaadt, loeiehe der letztem Sitzaug vorlag, mege» Ausuahme ja». Vorsteher » dal Bürgerioärtte mtt dem Bemerken: Dtt Gemeinde hofft, datz Ew. Fürstliche Höhest, »na die Sache zur Spruche komm!, »tt gerechte ForderUbg »aterßützn werden ' Der Iübtsche Fruieifchutz, weicher sür sehr irrt rttidr Friueu sirgt, hot stch «egn sisties Zuschußes wiederholt ao »tt GeMeibde-Kommisfibb gemaubt, bisher jedoch ersotgdM. Der BeMmersffuot etn bmieAHeimfür lOgesoleue Krbbn tu bn üufstschn Kvsrrun <«. Theodoioj. Die Ltadloerwoltuug beschioß 50 Kop. pro Person lud «000 R, rinmoiig zu bewrAigru In de, Gemeinde -K « mmi s sin sprach Ad». Krmpnrr über btt vichstakrtt des Teehaist« (GnMmska 10). tt de» 100 Kttber Affe» bttommeu. Aus stttn »»trag mürbe» 200 R. für 1 Monate bewilligt «tt her Maßgabe, baß ein genauer Bericht über dtt Tätialsft erstattet werbe. Der Gemeiabr-Kamtsfion beschloß dem flld. Ztad.ateaoe r eiu .Selbsthilfe' und der Studenten-Küche ette» Zulchnß für das Studentenheim (Neue Veit 36von 300 R. einmalig zu bewillige», der Küche, die oon Panska 35 in ii» größeres Lokal sSzliskagaß) überstedell, auf Borschlag de» Konsul« U. Eigee 500 R. Schulrat Otto hieft einenF a m i 1 i e »-Ab e » df» Krtts» ft« Schutt Sonnabend Abend vor Eltti» und Schülern ab. Sett Reserat gipfeltt bartt. das Glück des Volkes beruhe aus be» Gehonam der Klnder gegen dtt Elter», der Klette« gegen dtt ertuhrenen Geoß-n. Der Gehorsam muß «»erzogen sein, bi» mit die Familie fest gebaut sei, die das feste Fundameut de« Volke« dttde, wobei er die oerschttdeue» Sefichtspuukte i» Einzelnn beleuchtete. Dem mit große» Beifall ausgenommene» Bortroge folgte ei» kurzes Dort des Direktor« Kriuski, ber aus die Hoheit und Reinheit des jüdische» FamiltenlebeL hinmies und auf die Sadbatruhe, Mit Daukesworteu des Direktors und ette» Kursisten schloß der Abend. HAorscho» Die beiden Beretue nttena und on‘m'3 hoben stch vereinigt, um eine große Hilssrüligkeii sür die armen- Jude» zu entfallen zur Versorgung Mil Brot. Eine gemeinsame Ettzuug hat ftattgesundeu, in der dtt oerschirdenea Punfte besprochen und dtt Art der Organis'atttu erörtert wurde. Beschloffe» wurde, da» Brot de» .bekowedeu' Armen, welche sich nicht melden, ins Hau» zu ichrckeu. Später solle» auch Kartoffefn vertritt werde». Die Herrn S. Fettkiub uud S. Eeideubeulel wurde» mit der Ausführung betraut, zu Sekretären dir Herren Jnß. Goldflamm und Landmaun gewähft. Die Kanzlei befindet sich im Lokal »oll wiena (Eis. Thor «), dtt Arbeit und alle andern Angettgeabeite» werden erledigt im Büro o. h», (Nowolipie 30). Einige Bankttrs find ersucht wordn Spende» für diesen Zweck auzi,nehmen, alle Rabbiner sollen zne Arbeit iherangrzogru werde», ebenso andere augelebne Personen mtt ihrem Name», die Verlebet bei Gottes-und Lehrhäuser sollen jeden Sabbat die vesueher ermahnen zu Spenden, Auch bei den wohibsbendeu Leuten au» der Provinz, die weder hier noch in ihrer Heiwalsgemeinde Steuern zohln, soll gesammelt werden. Zur Dundführung einer genauen Sonttolle sollen die angesehensten Peridnlichkeitn oon v. und die Vertreter der Presse geladen werden, eine Komisfion nttder,»setzen, welche da« Recht hoben soll, die Tätigtest uud die Koste der oereiuigten Gesellichusten jederzeit zu koutrollttreu. Die Arbest hat bereits am letzten Freitag begonnen mit Verteilung oon 1500 Bieten. Einige 100 Personen buben sich schon zur Hiss« gemeldet, auch die Rabbiner haben ihre StOwirkung'zugesosst. Am Mittwoch tagte auch die rntona, um ihre Bestätigung zur Vereinigung auszusprechen. Die Dritte thewrah GemtUns Ghasodtw httll tt der Schul Szlrika «3 eine allgemeine Versammlung ab, die tt die Verwaltung die H.rren vigodntz, vurszltz», Birndaum, Roihholz, Schach, Biebner, Lrpre und Roftnberg wähtte- Da« Litershei'm Mascha» sekenim hat »on Herrn kam. Lurie, einem Warschauer Bürger, der sich in Berlin auf» hält, 1000 R, erhallen. Ein Klub »so jüdischen H u t f (b t ilanten ist hier gegründet morde», der I. giwerbsiehe Kind in v-, er he» deuler eine weitere Entwickelung des Einkauss-Geuostnschastlwesrus. welche.de» Zweck haste, Ledensmstlel billig an dtt Irdeiler zu verkanten, an die notleidenden uucntgeittttz zu oeeteilen. Nach einem Monat überzeugte sich ttde« dtt Verwaltung, daß die Mittel unzureichend waren. Ma» e,«eiterte drshald da» Kausrech! ooo de» Arbeitern aus die Fabrikaute», die höh.re Preise zahlen, der Mehrpreis wstd zur unenrgeU» lichn vetteiluug der Ledeusmsttel verwendet. Zur Beschassuug dr» Grundkapitals wurdrir sür 15000 R. Anteilscheine ausgegrbeu unter den Fabrikanten. Der Klub soll dieselbn »er» eruigen. Die Einweihung fand unter großer Frttrlichkeil statt. Drr vors. Kaezrw wies tt seiner Rede aus dtt Pflicht der Ardrilgeder hin in dieser schweren Zeit für ihre Arbeiter »u iorgeu und ihnen zu Helsen, die Krifis zu überwinden. Er schloß mit der Kunde, daß er 100 9t. zum Unterricht armer Ardeirertinder schenke. Roch ihm sprachen »och die Herrn Limo: ad, Halmanu, Eierweiß, Tarder, Harmir. Letzlerer wie« aus die Noiwendlgkeil der Organisation hi», dtt ett Zeichn kutturoaller Euiwickluug sei. . Der Jüdische Seltner.Verein hnlt seine Zahresversannnlung ad. vo» de» 110 Mirgsiedern stehen t7 im Felde, vom I. 2. 15 his I. 2. 16. gingen ein?10 9t., aus 365 9t Im Unterstützungen sür Resermften-Frauen und Arbeitstoft wurden 365 R, gezohll. Die Einkaussgeuoffenichaft hatte eiun Umlatz oon 3000 tt. Für 26 Ardeittlose wurden Stetten besorgt. Die Versammlung beschließt eine Kraulenand Sterbekaffe zu begrüuden. Dtt Satzungen soll dtt neue Venvalttng entwerleu und der Behdrde zur Bestüiiguvg etnreichen. Feeßau» tt ßkrotza. Die dortige Aottiluug der ,Sesellschas: sür dtt jüd, Kriegsnoittidndn' hat 200 9t aag» wiese» zur Einrichtung eine« Teehause» f tr dtt arme jlldisch» Bevütlerurrg, Zur Anfhrlse detfelbtt will sie auch mit Erlaubnis der Behdrde etten vlumenttg aq Purim in Warschau und Praga adhallen. vom Earagü jallen Mazzot und Lebens- Mittel zu Pestach für btt Armen besorgt werde». ^»»j. Ans der Sitzung des jüdischen Eivilamt» ist be» ichlosteu wordn, ett Budget aaszuardeite» sür da« Rechuungljahe 1216/17, damit es dem Magistrat zur Bestättgang z» geschickt werde. - Der Boranschlag bn' Einnahmen beträgt 3500 tt Ferner wurde beschtostn, baß der 92abdtter ale Zuirrefsenteü, btt Ziailakte (Tobesstüe, Geburma, Hochzeile» asm.) anmelden, aus« (Miami schicken fol. Dtt Gemeinde hol ette Kommrssto» uiedergesetzi, die stch mit dem verkauf »ao Peffoch-Meßl uud Zucker besasten foll. Der Erlbs soll den Armen zugute k"m«n. Die Gemeinde beschloß e» Heft» für oefalleie fübtsche Rlbchn bi« 13 Jahren zu errichten. Der jüd. Frabenschutz> »ftri* wurde beamlasttthttat, gm Hmtthtzl» zu nimersn amt tttogobe sttt 3* «Abchm.