Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 22 (1916)
- Issue
- 6 (11.2.1916)
- Date
- 1916-02-11
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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Braio, »« N pnw (9(4 JH« )fauMWT^t|aSf *fT JiMM« in I« CkMufc kn Jttifcrtidxa Ztvtloeiwaftnag ii Mm- . Warschau laut »ater Vorfitz Er chef« ». Kries Beratung über dir Vefchaffan, von Pefinch Mehl für dir zlldtfch« Beoblkernng im oktapterten Gebiete statt. Ersibftnen Mini von südlicher Grile dir Herren Ob«r< iabttner Treistmann-Lodz, Lte dlchütz-KaUsch, Geandart. Pendin, » j ch-Ezenst»«han, ferner Vertreter trr PofeNer Se> ftllfcha.t für Wareneintabr, drr Pottzeipräfident »o» Lodz und zahlreich« Kreitchef» aut der Provinz. vom Warschauer Radbtaat nah« der Daja»,!fi»dd!Edrnham Siedende rg teil, »on der Gemeinde die Herr» Davidsohn, Prpwrs '»ad Moeg t» ft ern. Exzellenz «on K r i e » «riffaele die >eratnng mit der Erklürmrg. daß et der Wunsch drr Ziviivermalinng sei, den religitsen Bedürfniffen der jüdischen Be- »ttkernng in der für sie so dedntanqsvollen Frage de« Peffachmehis nach Mtglichkeii enigegenznkommen. Seite, t trr Kreisch es» wurden fiaftfirsch« Zasammeuftelunge» über die i» den einzelnen Kreise» vorhandene sädisch« Bevtikernngszahl vorgelegt. Hiernach befinden sich i« »reit Lzenfiochau 27,600 jüd. Seelen, in Bendin 49,000, in Lodz nebst Vorfiädi-n 220,000 Jude», Bon Warschdn liegt eine genaoe Statistik noch nicht vor. Die Frag», »d Weizen oder Wehl geliefert werden so», ries selbstverständlich eine leb halle Drsknsfion hervor. Bon Posen wolste man Mehl, das uvierEvsfichi »et dortigen Rad binat« hergestellt ist, tiefer», wogegen fich die Warschauer Gemeindrvorsteher vantie». da et den Empfindungen der jüdischen Bevölkerung nicht entspreche, dat Vermahlen außer Landet voraeuommen z» sehen. Ihm schloffen fich die Rabbiner Siedenberg »nd Asch o», Demgemäß wurde deschloffe», die erforderliche» Ouautilüle» »o, Weizen den Rabdinate» zusammen mit den Vorständen zu liefern. Am Schlöffe der Beratung kam noch die Frage de» Verbraucht von Lichtern zur Eprache, sowie endlich der Konsum von Kartoffelmehl »nd ähnlichen Einzelheiten sür Peffach. Die Beratung wurde alddann mit Donketworten de« Herrn Prtfidenten v, Kriet geschloffen. Zur Mazzot-Wers»,»»» beschloß da« Rabbinoi in der letzten Sitzung Delrgierie nach Deutschlaud zu schicke», zum Einkaus de« Weizenmehl« für Peffach »ad zur veausfichitgang der ritualgemüße» Versendung nach Warschau, Delegiert wurde» die Rabb. Eff, R. Beril Küpjez und R. Ebr, Hirsch Perlmutler, Borst, Leibusch Davidsoh» und alt Fachma»» Grvdzeusft. Der Eufenihalt wurde aus 2 Woche» veranschlagt. Die .Gftelschaft >»r Mnlerstütz»»» »er trtegonotkeider»- de» Anden' in Waischau wandie fich an die Leitung der beim warschauer Börgerkomiiee bestehenden .Sektion für tffentliche Erbe,len' mit de» Ersuche», krieatnotleidendeJude»I» größerem Umfange alt bither in der Londwirtschast zu beschäftigen. Eus den Güter» Mlozi» uud Bjelnt i» der Umgebung »on Warschau find bloß 200 jüdisch« Erdeiter beschüstigt, mährend die Sesnmizohl oer dort beschäftigte» Eibeiter 7000 beträgt, Enßrr» dem ersuchte Zngeuikur Jakubowicz, Milgiied der Erbeilt-Eektio», die beim Bürgerkamiie« bestehende .Kommisfio» zur tzlutzdar» machvna von Neuland'. auch ardeiltlose Inden zu verwenden, Dat erste Gesuch ist uubeautvortet geblieben. Bezüglich der Beschäftigung jüdischer »rbeiter bei der tziutztarmachung von Neuland erklärte» fich mehrere Mitglieder der genannten Kommtsfion bereit, de» Entrag zu brsürworten, wen» dl« .Gesellschast zur UnteiftStzung ftiegtnotleidender Jude»' bereit ist, dat »ttig« Land zur Verfügung z» fiele». Die Gesellschaft beabfichtigt i»>olgeoeffe», große Fläche» Neuland in der Nähe Warschau« zu erwerden. Hi« Gesellschaft znr »vaünatio» »er jü». Keimkose» lt ihre Taiiglcii im »oguft v. I, begonnen. Damolt befanden fich I» Warschau ungefähr 60 000 heimlose Inden, welche wtchenliichc Unterstützung erhielten «»Norder »on de» Provinz.Comllit oder direkt von der Gemeinde-Kommfffio», 10000 Heimlose stammten aut vollständig zerstdrten Gemeinde» (wie Gniematzow, Jaoow (bei PIock>, Jlutza, Lipak, Leontezi», Maeiowice, Pratzntztz, Nutzautz, Rleztmol, teilw. Sochaezew) und müffe» vorläufig we ler in Warschau bleibe» »nd die Unterstützung der Kommisfion weiter genießen. Die Evakuati», der andere» kann fich »alürlich nicht bloß daraüf beschränke», fie muß a»ch die Unterstützung hierzu grwihren. Eie kommt zum Euidruck in Form »on Eiurichtnng »on Spelsehänser», Verteil»»» von LebeueWUel», Errichtung »o» Deehäusern und billige» Küche», Darlehetl^nnd-Geld Unterfiißuugen. Die Gesellschaft bemüht sich feiner, in de» zirsttrien Gegenden die Häuser, die »vch bewohnbar find, wieder herzmichien, damit die Heimlose» teilweise zurütkehren ktnnen, so nach Sochaezew, »» jetzt schm, wieder 2000 Inden wohne» Die Gesellschaft bezweck« dadurch I» erster Reihe, Not uud Elend unter den Heimlose» zu bestttige» und die Erbest wieder z» belebe», Wat »»- trr de» jetzige» Bedingungen besonder« schwer ft llt. Bit End« 191» wurden folgende Summe» veroutgabt: 1, für einmalige Unterstützungen zur Evaknotion, Reisekosten »sw, an Heimlose von 48 Städte», an einzelne Gruppe» und Personen rund 24 000 R., 2. zur Errichtnag von Speis,häulcra, Teehtnser», Küchen, sür Lebensmittel, Heizmateiialirn in 48 Stätten 48 000 R,, 8, an 800 Dailehe» znx Hrrrichtlung von Häusern , 32000 R„ intgesamt 1 0 2 0 0 0 R » d t I, I» neue, Jahre strht die Grsellschast vor sehr schwere» Ausgaben. HUse ist Wester diingend «biig, »ußerdrm hat di« Gesellschaft Delealrte herantgeschickt, die 48 Städte z» besuchen, den«» sie Hilfe leistet, um da« ersordertiche Material über die Lag« der dortige» jüdische» ve»SIker»ng z» sammeln, I» bei stetzten Gemein d«. Hi tznwg gelaugte per Berlesnu, ei» Gesuch von 100 o»gesehe»en Gemeinbe-Bistglieter», Edvokateu, Eerztr» und a., die de» Vorstand ersuche», sich a» dal Biftger-Komst, z» wende» mst dem Eitrage, «ach jüdisch« Vorsteher hirreinprmählerr »ach dem. Procentsatz der jüdische» Bevölkerung jaW. Der heim gehalten. Ai» «mrriüvntsch« -ettio» daschloß/ «tan »ach r»kp« NN» llmgegnd zu schifft», »» die sür die.Beit»«' (Pnf,'«totp»lsH«taitosn z» »r> Saudn-Estztetaml Md»« gegründet zur wsterftlqw», dm 9»» wird gepiählt: Sch. der FamUteu, welche bit zu» Kriege llisterstütz»»g vo» Emertka bekommen habe». Betraut würben damit einige dekannt« Par» stnlichkeite» der Gemeind«. — Euch a»t Mesricz, »ohi» ebenfall« dk .Britker' geflüchtet find, erschien ei» Delegiert«», Dat Britker Komitee beschloß,, H Licht dontzi» z» delegiere», um fich über die dorstge Loge z» »oterrichten. Eus dat Gesuch der Gemeinde MIawa wurde beschlossen, Dr. Klnmel soll fich über die Loge »nierrichte» und der schien, vorläufig werde» 400 R, bewilligt znr Erdffn»»g eine« Dcehause«, Ferner solle» Del«, gierte di« G»over»eme»t« Lomse, Euwalki, Groduo bereisen, um Hilfe für die dortigen Städte zu organifieren. Bezüglich der »ach Vorschau geslüchtete» Rabbiner soll ein Bericht erstatte« «erden, ,m Hilfe ,» bringen. 106000 M kür die jüdische» Hchnle» hat der Vizeprüse« der Warschauer jüd. Bkmeiade Herr St. Nathansobn, der auch im Votftand de« .Hilfsvereint der deutsche» Jude,' ist, vo» deffea Präs. Herrn Zome« Stmoa-Berltn, erhalte». Die E»m«e kommt a,t »merika »nd ist dazu bestimmt, armen jüd. Schulftndern k.». und der Provinz Speise und KIeidu»g zu gewähre«. Ei» Komitee hat sich zu diese» Zwecke gebildet au« den Henen - H. Ssartzsteia, Pr. B. Klumel, GS»zb»rg, Sitllcki und eine» Fragebogen drucke» laffe», der an oll« Verwaltungen von Schule», Kinderheimen, kalmud Torah nsw. verschickt wird. Gefragt wird »ach der Z^>I der Schüler, Höhe der erforderliche» >»terftützu»a. Sobald dat Komitt auf Grnn» der Entworte» eine» Ueverdlick über di« Lage jeder Schule erhalten habe» wird, soll die Verteilung de« Gelbe« erfolgen. gi» Belm für an»« A»de» Ist erbffnet worden (sßontka 20) iDor« «erde» Bralkartoffrl» «stet» (Pfand zu 8 Groschn) und De« mit Zucker (4 gr.j. Die Gesellschaft Ktaa» tzazedek tzaschNschi» lagt« unter .Vorfitz von H. Paffenstetn.. D 2 jähe. Zeitabschnitt 1914/1» gab« 12280 R.. darunter für < gab zu lebhaften Debatte» Enlaß. Zntbesondere an den!Zlffern übte die vppofitio», welche fich au« der Z»ge»d gebildet halte, scharfe Kristk. I. M. Lewkowicz nahm die Vrrwaliuvg in Schutz, dat ganze Jahr sehe man di« Opponnteu »ich« in der Ehewrah, nur znm Kritifieren seien fie da. Endlich gelang et dem Vorfitzenden, de» Standal-kcene» ein End« zu machen »nd eion Eutgleich herbelzuführn, sodaß der Bericht Bestätigung fand. Der Hanühall für >918 wird« »sti tll 400 R. angenommen. I» die Verwaltung iwnrden gewählt! Wilncr, Grützhaenbler, Pagod, Spiro, Schekmann, Lewentin, Grotmltz, »afftzng, Diner, Zigklmana, Lewi», Heiblaß, Jorinan, Lewkowicz. Ioenche Üstoklm I» di« neue Verwaltung »urdn ge- Pomeranz. Engel»»»», Bau mittler, Wildenberg, Ehasauow, Fioftikrant, Zuckerman», Elgerd, varschawtft, Komuher, Elbaster, Betftrmana. vir Gesellschaft 0bo»»»ä o«ti»I »NM» (Letzter Liebe«. Idienstj besorgt» i. J. 191» 2888 Beerdignngen, 1914 nur 1897, im letzten Monat Januar 212. Bmijolodln: (Ktnderschntz) ist der Name einet neigegrün beim Bei eint, der eine Küche sür arm« Kinder erüsfnet. In die Verwaltung wnrdn gewühlt: vra»», Fried, lenneuhaum, Eftmark, vojbaum. Pta jüdische» zltatertzeim ist au» der Ztater-Küch» INalewki 22) unter Enfficht bet H. E. Perlmanu erstanden. Jetzt ist et ft, eine Bolktschnle verwandstt worden, in der 200 Kinder außer Kofi »nd Kleidung »och Unterstcht »nt Erziehung im jüdischen Heim erhalten. Der llnterrich« hat dies« Loche schon begonnen in dem neuen geoßn Lokal (Rowosipie 29). Hoffentlich wird die Warschauer Bevölkerung dat demeinnützige Unirrnehmen fbrderu. Marsch«, Ha» » werkerschnle (Stawkl 24). Di« Be rwaliung hat einen große» Dell der Forderungen der Lehrer drfüll«; daraus habe» dieselben beschloffn de» Unterricht wieder «uszuuehMn. Misseaschasttlche »orkesnnge» hält Dr. I. «einderg uns Einladung in bk» L«Heer . 8»rt b ilfbn »g«knrsen (Ealipta 8) Freftag und Sonnabend über die! morgenlänl Sprachen n. zw.: Einleitnng zur KenntnG der semil Sprache» Pud sstner Eharakieristik, Entstehung de« phtaiztsl »lphadei« und seine Waudernna vom Morgenland nach dem hldendland, Bau uud Entwtckrlong der hebr. Sprache, Phtlnizi'che und moabistsche Denkmäler und Jnschnifte» in Vergleich mli hebräischen. chi» jüdischer Meker-Merein hat sich luter Vorfitz de« n I. 8). Hildenter, gedlldet. Nach den Satznage» soll Verein auch ein« Einkauft-Genoffnschaft sti Malerlaierialieu begründe», Gntachtn und Zeugviffe über Maierrbeiten atzngede». De« Eiaschretdeael» »»de anf 8 R., der ahretdeltrog ans » R. festgesetzt. In de» ersten 2 Monate» »d 120 Mitglieder beigetret«», di« Einnahme» betrugen 428, ie Entgaden 108 Rubel. In die Verwaltung wurden 7 Mitgl. tzewthft. Her chesongoerei» Kasomir weiht am 12. 2. sei» neue» ei» ein mit folgende» Progtam»: Nach »er Begrüßnugtre», Bors. Freud werde» dwMttglieder de« großen Lheaterrchester« lDrnimano, Schatz, Mftcholomicz, Waghaiter) einige nfikaltsche Stücke »»mag«», dann wird der berühmt« Biotin-' "ist Ella Kochantkl von D. Popper und jüd. Volktlielür ib. ». Leo Liol zu »eh»r hringen, dm VtoUnist vrntmawü d Winimiaükit Legend« spiele», die degodw Sängerin jn, «ene wird d» Erie v.Matroni« ,Emin Frch' <ta>ft)»n» lkved mtrKlavtee-undVioiin-Begleitnngt» jüd. Beardettnvg Sttomkitft finge» die Sängerta Fr. Etrilch di« . Erie ». «täl-ni, Oper .Wall- (ital.)imd t* BtOUä, .DerModi»' «la». >. CM. Cd. BeK.) (jidd. ». Stof). Die Ei» setzt Sonntag fort. Sonnabend «den» sprachen die Herren z. ——— Caal der.Fmrnde der hdt Sprache' <Pt^> 8)'»dm die zioaPische Erdeit inr-ww .rq»takäe^Sostta »/«) Energie mid Prof. Hat», «ftatkit-Gchnle ihre Ursache»', Sch. Rndniantki über ,E»f»»g de! mnschllche» Gedankens' (l. polnisch, mit LichMdern (in lei nei bramt Gchnl Dztka 20), W. Elapud im Hantwerker-Kind äl er Erperimenten. M. Krintkl über .Erstehn«' ll! nd über .diel Menschhei« und ihre Führer' (in <Mi«»«»»' l) zum Beste» armer Schüler. Wan de» Foto» wiedererüan»«». Bald Nl ch lirklärung der Mobilisaiioa in Rußland stellte fich Sch., ein aut zedsenter Soldat, zu» Mllitlr, rüifte nstt den ersten Trappen l ach MIawa »nd nahm an den Kämpfe» Samsonowt in Ostpr aßen teil. Den letztenBrtef a, seine Braut in Warschau schei« er von Jafirrbnrg. »ach Samsonowt Niederlage verlor fir i jede Spur m ihm So »ergingen 2 Monat«: alt jede N,cheicht antdlted, fuhr seine Braut »ach Mlawa, wo der rusfis he Stab stand, »m Nachfvrschnnge» anznfielln, Don Härte fie, ihr Brtnti» gam sei in der Schlacht bei Svldau gefalle, und 'in eivem Massengrab begraben worden. Die votsch, ftübt« ans ste eine» so tiefn Eindruck au«, daß fie in chwere Kräickhest verfiel, die fich znr Schwindsucht autbildete. Sie kam nach Otwotzk und befand sich dort in traurigem , sufiavd«. Vorige Woche brachte ihn. non ein Bekannter bat , Vaesch. laadl., in welchem ihr Bräutigam ihr mitteilt, daß l r fich in «neck deutsche» Gefangenenlager 'befindet, gesund ist »ad fie grüßen läßt. Die Wirkung war eine derartige, daß fi! fich tald mleüer erholte, und die Eerzte verfichern, daß fie »er «olstäudtge» Genesung entgegengeht. l Prag«. Eine Euzahl vewohnei hat sch an dt« HEstkomnstsfion der Warschauer Gemeinde mft «in n Denkschrift go- »andl, in der fie bieNotweudigkeit detvoc», sie Ihre Gemeind« ein« Hilftltütigftv zu organisieren. Daraufh a haben di« Gemeindevorsteher die Lage nutersncht und in Pr iga zunächst «in« Bolktküch« erüsfnet, in der «glich unentgeltich 1000 Mittag« »n arme jüdische Kinder der Talmud-lorah-1 »lktschnlm! nsw. veitcift werden. Jetzt soll auch »ft erwaä sene Bevii^ mft Effen versorgt werden. Za dieftm Zwe k« ist ei» (Brzreaka 10) mit großen Zimmern gemietet norden, in eine «olktkiche ein^richtet «ftd, da Italt, 1200 Mittag nnentgeltllch verausgabt »erden «her z» sehr billigen Preisen. Eiurichtnng »nd Enfficht find übergeben au Kran Gteinmann uud dft Herren Dentist I. Mark»«, B. vrtk r, W. Pelz. Dft jüd -klt. Gesellschaft in Prag« hüll in ihre« llolal (Wllentka 27) eine» Lesesaal offen, täglich 4- -10, Sonitabent 2-10. E« 12. 2. äbestdü 8 Uh» hüll Nol h PrilutzN eimn BoMag über »Jiddisch in der Literatur' (im t aallarnpota H4). Juu öechonswie» (Gonv. Groduo) ha« jl ch Herr Kaplans kl an dft Warschauer Gemeind« mft einer De ckschrifi gewandt, in der er über »ft Zerstbrnna der Statt »nl h die «affrn derichtet. Vor ihrem Edzuge habe» fie die ll tadt aageztndet, b00 Hänser find gänzlich zerstört, die Sol oftn habe» alle« geraud«, was in ihre Hände kam. 8000 Me ischrn haben dort gewohnt. Die Reichen find »orber in das Innere Raßlands geflüchtet. Dft Ermen find geblieben, Dft stnffcn habe» fie ater gezwnngcn, »ft Stadt zu »eriaffm,, fit zerstreuftn fich über Felder nad Wälder und mnrteteu, di« dm Stuim.voiilder. zog. Eis »ft Kanonade fich weiter eratserntelfthmn fi« zurück, fie fanden nicht« »ehe vor, auch von den ütottes- und Lehrdänsern war keine ütanr wehr da. 8000 Monschrn Hansen tu den Rntnn und Kellern der »erdrnnnten^ Häuser, »tat ta prooisortsche» Banden. Zu» Vüegenm Stldsft, in feinem Gehtlftn Mich. Kntamasz,' stimmt, fi« sstid ater nicht tmfiand«, dft dft Einwohner drancheu drtageud Und , Deshai» delchtoß dft Warschauer »emrinde-'I Deftgiert«, der Lithane» dereist, zu beauftrngeu, anch Eocha- »owire zu besuchen und dort Untmstützungen zu »erteilen. > fizenstocha». «ftft stbische »rdefter, dft ans Erbest nach Denrschtant adfahreu wollten, lerne» setzt ein Handwerk, »»»ach großer Bedarf ist. Auch dft groß« «ffe-Faqrik voaBietal wird Mieder la Betrft» gesetzt, svbaß an« »»zahl »rbelter BeschifttMng finden wftd. Wlakvitot. Ruf »nregung der >' hier eiv« Etbetftr-Küche begründet morde». 1. Ja »nur autgegedene» Bericht fing fi« l Grnndtapiial vo» üs Rudel zu «rdeilev an, vom 21. II. dl« znm I. Jannar 70Ü4 "" davon 2110 nnentgeüllich, 4897 p, 7 Kl. aller llvkostcn »ertüeve» »och 80» R. in der erhüft von der stdische» Gemeind« 100 R., 180 ». »tchemftch Znschnß. Jetzt M fi. täglich «nt, doooa die Hälfte »neutgeitlft fand ein mnstiaftscher Edend zu» ein» Reinertvag von 82b R. »dwaif, find! deutsche und 2 pvd wnrtd» mft dentscher dez». polnisch«! Gl» oküzftitoo Zmtoütatt ta Das fett dem 17. txymbn in palalfchee Sprach« eeschetand« offizielle.! lö. Iaamn ». I, ad auch I» sidhifchee «ü der Redektio» de« sLdische, Trift« berg detrant. Vas.»mtstzla«' erfcheini »nt enchtll neben «mtllche» Berorb, , machnnge, anch Ertlkel pnblizisttscher Natnr. JtaflM. Das Lebe» ta »nsrrer Stad« fängt «>, ihr srühere« Ansszhn zu dekommn. Der grüßtz Teil kr Bettltzming ist mrütgelehrt. Bo» de» brvch de« Krieg«! stad über »0000 .mftber j vmhonde», " ststn» wendet »le «the »nf, »ft Stad« >» «ehnften^ vft^i^mldn stad lttagst wurde Here r «ii Jade, dok Lage «»deffer». »»» an. »misst»» ihre» Mtatandentende eine M Fachoeretae ist Rach denk znm t dem geringe» Irotzdem hat fie IWllMHf t Dft Küche Stadttaffe 700 Msttage , l. Jannnst» Kück« statt, terl l Hpeach«.! ta dentschev »nt last' nüdsvom ersthitarn. r änftalt HM chre Tiltigteft wieder erbffnet. »erfiehb dft Potizet. Dft Spitznfe», Eta« M»ß- EnMhi »rboitrr ist »ach l ' >n. Ltbrnsinfttrl find oerhtltnl' »ft arme, Kinder der Talmn» l warm« «üüftl »nd Holzpantoffel». — Ebendtnrs« fta Denlfch, Hebrüffch nn» ljbiKig. stuf Erbet, i Hemden,