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Jüdische Volkszeitung · 1916-02-04 · 5 (4.2.1916) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volkszeitung
Volume
22 (1916)
Issue
5 (4.2.1916)
Date
1916-02-04
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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Prtev «trr deutsch« KerwMmg. Vstvls«, bol f ftknMi WH Xi. « Ba Jtaik» «itwlitii «VMM W .Bttf^onnZagr. bk«” (die fibbif4t ZettnaA ta, gtfgOMnbe «st be« Bill* mfere* •aifa« ans bet Xiklffrfk «ab nn entbot (btt über bk in Ehre» de« •cbntWoa* ta Butt*«» ftaitsiadenden Ke- U*fdt». Eine» sehr feierlich» Eharatter trug der Fe-gottekbk»fi i» kt graft» C«aag»fe (in ber Ttamaqkaftrafte), «Ich», »k »nfat Leser «fff», Mi Jhirjo» b»rch de» Vesnch de« *»n»lg»u»anati« S»oal» non Befekr nab bei Spitze» ber be»Ische» Zinst. >»b Militüi-Vedbid» beehr! W»rbe, 4» de» herrlich «eknchtet» Gotte«Hause f»»be» H n II llhe amrittan« bk jüdstch» Ctftjia« nnb Mannschaft» d». per Kelbrabbiner Dr. »nh»r k«» y »ab bi« jüdisch» V»mt» ber bealsche» Zinst-Veranltnng Aachdew ein« Anzahl Psalm» reekierl xr». hielt ber Fdbrabdtaer eine »on Pattiott«»»» dmchglühk Festrede. in ber er »ns. bte Bei bienst« nnsere« Kaiser« «nch »» ba« jüdische Gott hinwee«. M* tUl(4t* f4ml- *•> fpn4nft*v Uns bir am HO Sep!e»ber a 4 seiten« b»r jübische» Ukmeinbenoislehnb- >» Warscha» ber bärtigen Dentschen Zioil- *a»«ll*»g tderrmchie Angak betreff« «nfrbinng de« Polnffchen »Ist. Vaattnglsprach« In ben jübische» Sehnst,. ist ber Sand» den» iftepung nnkrm I«. Dezember n. I. soipend« »ntwstil be« «!»rsch»»er W »I iz ei tz r t ff» tzlnmu zn,e kam» en: i .Der J 1* ba kchnlverorbanag hesti»»t, batz in ben j«bisch» Schalen Derstsch die Vortrag «speache ist, 3» An. »krocht best», batz nnter her shbischen B»äÄrnng ßt- OttupaskWsgahkteü ber lethaftesie/Strest ba rüberherrscht, /»eiche Drache bk Vaitragsspeoche bilden sab, liegt kein Gruß» zur Fhänbrrang jener Beftimmnng bar. Dennach kann zagehebe» »erb», batz eine germff« Schicht nnter ber hiesig» jübische» «tzeobttirang sich stzrnchstch nab knltnrell in bebenrenbe» Matze b» Gat» assiwstkrte und batz »on Seit» dieser Schicht Schal» »ii palnischer Unlerrichtbltzroche ge»ünsch, «erben. U» ben liobe» berjenig» jübische» Famsti», bei benen zo Hans« nicht Jargon. sonder» polnisch gesprochen »iib, be» Unterricht in ihrer Mnttersprach« zu ermsglichen, nnb »« übkWttzig brschwwlnhe nnb sehr ernste U»b«rnng» in ben Unterrichtaplün» nnb I» Lehtkirpa ja vermoib», »irb weiterhin ber Sebeanch ber polnisch» Unterrichtssprache in denjenig» jüdisch» Schal» Warschau« geffattet, in benen biese noch »ar Vertanlbarano ber eernthnt» Gerarbnnng ein geführt »ar nnb bk nnsere Schnlousstchtsargan« hinsichtlich ber Sehrkochte al« entsprechmb an«rk»n» «erb». Diese Schul» mwb» in» Sinne bar verorbonng ai« pnlnisch« Schal» bet Do« > ertön gen »achGottsschnl» für bk polnischsprech». b» jüdisch» Kinba ist jebach bnrch bk schon besteh» d» jüdisch» Schul» wst polnischer Unterrichtssprache io hohe» Matze basokbigl. p»al bk Häher« jüdisch« Schicht bk Kinder nicht m bk Satt«schule schickt. Inbcmfcd* «angelt a stark an jüdisch» Schn!» überhaupt. Die Scknlpermnllnng »tob dafür sorgen, batz die sttb.lisch, JBnw»ttnngeinegtbftere»n«nhlj »bischer Schulen mit bar Unterrichtssprache i« Jargon, folg, lich i» deutschen Dialekte, eröffnet. Die« ist n»n»gtnglich nütig, ba Pi« Muttersprache dar Mehrheit ber jüdischen Kinder ber Jargon ist. Dadurch wirb die Verwaltung die Wünsche ber breiten Schichten ber jtbilch» Brabtternng berück, stchrtgt Hab». Uebetble» wiü die,Verwaltung wüh>»b der Dkknpostonszeit da« Schulwesen nicht einteilig, gexttz den Wünsch» d-otz eine« «huchteil» regeln, u« nicht bainich hei ber bbd,» jüdisch» «»«tternng Ewpbinng and Unznftiebenh» heroarzurusen Uuch »ntz »ühr»b d>r ONupolion dem ratfnngmttt »ob», batz in naiiopakr Hinsicht irgend «ta« Weetasinffnng berjüdisch» Bevälldrnng, .die za« grützeren Teile sprachlich und kulrnrell nicht polnisch ist. a»«g«üd i »e, de. Daran» würde eine Quelle »on Streitfrage» »Ifted», »o« wübr»b ber Lkst-po- Ii» nnbebingt «erhblet »erben »ntz. «hrigena xib der Unterricht ber polnisch» Sprache auch in *>»» Schulen dngefühtt woben, in welch» ber Jargon bk Vorlragbsprache - »stbet, denn t» gibt keine zweierlei Meinung» darüber, batz bk jübische Irgend bk Landessprache erlernen sog.' KeschSagsabgeorbnerer Jk. Jatmit an« Karl», rafe ba Segannt ssir jüdisch« Schnlangelegenheil» beim GeneraVSannanearnl, tz« Her» vjjkttttrnddiner Dr. Kod» Unshoch »1« HUjsarbeiia beruf». Ulo Sektrnner««i>n>er in «chnlangckarnheileu »kl» Dr. »iberselb-Serlm, Dr. «alleboch Kbl», Sr. Meter Mnnl-Le»berg. JGnetttzo». In setzt» Senkstrbe^ltznng wurde bk Frage n «qchaffnng da Mittel ,nr>r»,n.Unlerftützn»g ». »I »ur», beschloss», 7 Beziitsbüro» zu bildet, «eich« . nie ■>»» regier kr» kl» Dk Büro« faB» nntn Uosficht ba UkhliütiAk»UbteiIn»g ba Sem er» de steh». Die u».! prüonng in b» UnstnU» da »ororlgemeinbe Prag« bildete > eto» »dm» »r^nstand ba fcaaiung. Bn Ordnung zu IWt«, f*i jede kr fertig» CtarfxtoftxftaU» aefonfert »a«»kd «ab», «dvff« de« Friebhosb knk beschloss». b«4 bafdb« unta «erroaltnog b» «nrkhaner^rkbd-f» ko»»en s»S — Sstr» Serdlpnnk, poischen ba «e»dnbe nnb be« «ürga- Knoniie »iib» bk Z t»ss.,klen. Dk »Isische «»krnng hatte noiangt, batz »ü« Ziach-Ukle (Lraunag», Stturtt» ns»! »ntzer bd ba «enreinb, »ach brach bk»*(>grf bestürigt «erb» Dich» Mtiitd atza nid «chwiaigkdkn nn» Sm»«l>tttrn. In- ' Mrfcffnn »an-chltisigt» niek bk «iniraanng, nnb pihlreiche * «Mchiktzung» bikb» nnreGstkrt, »di «rbori» u»a»g-»db<,. - Rach MÜtestnng ba statistisch» Ubtdlnng ba Se»dnbe würben j bk Idbt» Zeit k-n» 10»/. registriert. Dk 9ma*tn hat sich k«h»» «, ba« Sürg«»K«»ik g»>»be, ad» Den Ersuchen. bk Führ»»g ba ZwitSkl» ihr ansschttetzlich ,n überloffen. ' Deck S-S. tzM die« obgeiehnl »st ber »egrünbnng, batz bk ' &m ba Nlssisch» Herrschaft geltend» Sektze nicht ahgech »erb» «on». Di« «eadnbe hat «ba, «stützt ba. ' l»ti b«t ba Sab« S>,,l», i»tM» M. bk Fra» «rnch» ' t»I» Vas«,» z»r Dasaebdnmg dner dngeh»b» Denkschrift übergeb», bk auch ein Ausjchatz bau UbbMaien dngeseh» bat. u» sie ba »agefetzi» vehsrbe z» überreich». Dannach sollen alle Aioll-Aegster gebührenfrei für dk ga >ze Geobtterung ge» fnhtt »ad». Die patksschen -prachüark, «eiche bk jüdische S-weiabe für. bk jübilchen Lehr» gejchaff» hat, stab in da Gemeinde, schule (St. Aersln lg) eingeeichltt »orben. Teilnehmer Ibnnen sich»i»Ichreib» >nda Schul-UbieilnngderGemeinde (Szcho««la 2S) I>k Geseckschoft per Wabreit»», o«n «inlu «r» ^banbwerü nntn kl Z»br» i» Hf»k» (Leszno 4«> begründet «Sebknrse für Mübch». »eiche 4 Klaff» besucht habe». Serbiab» ist da Ladorntarium sür bie Htrertun». D»Teil» oeh»ern «rd» nach »bschlatz der Karfe Stellen al« Lehrerinaea aa vebschal» oerfchoffi, welch« die Sesellschoft tu »e,sch,eben» Stüoi» Volen« begründen will. JHe Z- Wrüber,eselllchatt in varlchan tagk an 15. I. unta Vorsitz nn Her» 2. Stückmaan nnb beichloß mit ba Se» sellschall Sewllln« Ghaffobi» (Paaiagotzs In gemd»|a»e Tätig, lest zn ttei» zu» verkanf »on Holz, um nn« be« Erlb« eine Zalotab Toroh sür >0 ata« Kinber zn begründ», bk 15 Kop. »d«h»tllch Schulgeld zahlen soll». Nach solle» Udendkurfe für Serdasmitgliedee »ngalchlel »ab». Da .Jasoasr' war i« »erstojsenea Kriegs-Jahr« gej»»»,» seine kuirarelle Tüligkeü dnzustellen an» sich nur ba Unlerstntznngpstnsllad» zn wibm» füe bk H«>»l»i». Aach lang» Borbaeilnngen Ist e« da Sa»al>ung »blich gelungen seine alk Tüligkest »kba ansznaehn»» nnb zantchft dn 2dkl dazu eicht» (Simon« gkasas, Er»g. Sr. 10), bat allen geistig» und ästhetisch» Knlptüch» da Milglrebagentg» witb. der gaäumtg« Saal ist ans eia graße« Vndlikn« berechnet. Zur Einmeihnpg Sonnab»d Abend ». 79. I. fand dn iRtereffaale« Konzal statt, »aoaftali« vom grotzen Zbeata.Ouortett. Mitwitkenb«: Dk berühmte Sängerin Ae. Keg» Kene, her Lwlme-llist Gtia Kochanslh, Fiebkr Drillmann Ausgeführt wntd» Menbeljahai »rohe« Qunitrtt, klassische musikalische Lake vo» vi»iow«ki, Lias, Sstggikeli ». a. Uw die musikoiischen Sinusse breUeren Lolksschichl» zuteil »ab» zu loffen, laab'eine. Wredahilang de» Konzerl« Sonntag« barons stall. Da Blkbnog»«reiN sür jübische Jafdta »eiooftoltete nn Sannodend bin 2t. I. abend« im Saal .Hormon»' (Sluga 40) ein» vallsiümllchen literarischen Nb»b- Bolkslieda Iing» vor Frau Ktnka und Hea Kälta. Humoresken S. Heslwonn, Deklamation» und Monologe H Segnlowinlsch. Der Wer ei» jüdisch» Literat» nnb Jan»nl>ü» hielt am 28. I. um ‘/,l mittag« im Lolal de« ,Mirko»' (Krolemslo 4P) eine allgemeine Versammlung, zu der alle jü'i'chen Schrisiftella cuch die technischen eingelob» worin. AnUnn Wetsla. Direktor da 7 llnssigen Keolschule, da Gtsinder bvi jüdisch» Ledrabacin«, ist i« Niler «on «0 Iohnn g,st«b«n. Die Beeidigung fand am 2t. 1. nn 1 Uhr mittag« statt. In »ustahafta Ordnung gab» ihm bas Geleit die Vatrtte, oller jüdisch» Schul» bdda Seichlechta in Worlchnu und viele Ledra, etliche >000,Perlon». Die Latreler schrillen vor da Bohre mu Kränz». Aus ollen Sttotz». »eiche da Zug berührte, blieben dir Woge», auch die Stratz»bahn, stehen. Ter Da fr ordere war lange Zur da einzige jüdische Schnlleila i» Pol». Jahrzehnte hat et unter schwer» Bedingungen aa da Erziehung da jüd. Jugend gearbeitet. Wros. De. Koterntzelm-Wakln, 2. vorfftzenba de« Tenlsch-Iir. Semem bebunde« und Mitglied de« .Ojilomilee«', ist in Warschau am 15. I. eiogrlroffru »ab gebrnll sich einige Zdl hier aafjuhalt», uw gemeinsam mit 4»st>i>»> D>. Boden- Herme r-Kbl» sich über di« Lage da Juden zu nnter,ichlen. Tag« barons iras al« S. Perlrrlrr Hea S)t. g t i t b t m|« n n- Bali», der bekannte Zioniftm-Führer, dn, Anßlzeal j>r. Mabentzeinrer-Kikn und Prof. Dr. Sod er ah e i m-Beelin Hab» dir Schul» non M. Kriniki besucht und längae Zeit dem Uateirichi« beigewobnt. Ja den odeeen Klaffen unlnhidl» sie sich auch mir din Schulan nndSchülermn» nda vaschiedene Punkte und hotten mit giohem Iniereffe die klnffchlen da leinend» Jug»d. 4» der Paule spielte da« Schnla-Orchester z» Ehren der »äste einige Lieda. Beim Nd- Ichiedc dankt» die Herr» drm Direktor und de» Lehran. Wiakpßbü Der aste Tioniparl von Kleidern und Schätzen für dk veraimle Brvblfcinng ist vom Jttnigtbäga Hilsekamita hier eingaroffen. Der Pcei« für Kldbnngsstücke mar hier sehr g stieg», das Dränge» noch dl» »Ngckommenen Sachen war daher grast. Azenßachan. Ein nrna Darin Schomre Schabb o a hoi sich hier grtzilbel. In da Srünbungsversommlung sprach Rabbiner H»och I I ch a j r« i tz nda die Bedeutung der Sobdottnbe nnb sorbette «um Bairttl ans. Ein Komitee von 15 Pasonen wurde gewählt. — Da vekleibungb- »ere in (Begeb Lilbosch) hol begann», Klabung und Schuhe du Arme zu oaidkn. — Da jüb. Turn- und Sportverein hielt unter Doisitz von H. Zimmernronn eine ollge- »ein« Bersmnmlnno ob' Morkusfelb erkläNr sich brrdl, die Kost» da. gpnrnastifchi» Etnrichiung zu deck», Brschlcffm wurde,- bk Semdnbe um du» Auschutz auzugehen. An die Derwaltung wurden gewählt: Sonscharowitz, Krrmdki, Drain,*' taffawtritW, Lewei, Keaftlb, Stestiitz. A»« JlM (Sou». Woltzni»). Eine Grupp« hdmlasa Inb» au« Kalk, bk sich I» Knbischew bestabm, Hai sich «st eiaa Bstt« »ach Warscha» gewandt, batz «aa ihre Famstka b»«hrkhdg» »bge, ihre »breff« dem Bürga-Kvmila Io ». anfzugeben oda Harn kam. Sravdt. Da« .Warschauer Tageblatt' baüffentlichl bk Aam» ba Unrnzeichaa. «T»bz- >»f da letzt» Semeinbe-Sitzniig hat ber Kabbstwr berschtet über die Bahandlnng» »st der Eststi-BerwaUung In Warlchan weg» «dz»»jrhl sür Mazzolh. Dk vatalnng de« Peffech-Mrhk ist dnr» Sonba-Ansschntz üdageb» worben. Besch io ff» wettbe feraa zn« t. Mal« nie Sknerzntzla »ns. znsarbern, bk restleanben Sknern zn zahlen, widrigenfalls " Dem Graimn-Schatzperrf» ward» 500 K. wonalllch bewilligt «nt Eiarichrung eine« «indethdw« für 100 Kiaber. — Eme n»e jübische B»II«- küche «mb« m Scheibkr« Bezirk (Wibzewsta 21) arichld- — Jübische Lederarbeiter an« L»dz sind I» Bma (b. Magbebnrg) seit einig» Maaalm beschüstigl, bk Kabrtt ift arst ihn» znfrled» u»d Hai deshalb eine grdtzae Anzahl jtbilcha Arbeita eingestellt, bk jetzt borthi» adgadft si»b. —Da Agent da Hamdurg-Awaika-Linie hat 50000 M. fü« nicht tennttc Schiffskarl» znrückgezahst. — Da» verwlttelnngsbüro da'Sememde Hai »i« jetzt 18t7 Bdese wegen Selo »nt Aachrlchka von Angehbrigen nach Awertta geschickt. )ki. Da Kinder »rmer jüdischa Soldatenftan» nimmt stch dn Badn an, da btda Tage ein Heim eröffnet hat, in dem 400 Kiaba Kastiahare ffnbea käaa». Dk Kinba »ab» dort nach da Febbellchen Melhab« nnterrichlei nab a» hallen anherbe» Frühstück, Mittageff» nnb Abenbbrat. Hkr ttaf da Ndgesa»d,e be» .Hebräisch» Hstfsserdn« für Answanbaer' in Rew-Hark, Rechtsanwalt Hirschfetb, ein, ba bk gestzarn Städte Europas besucht, um Lermlttelnngsstell» emznrichkU, bnich wtzlche jüdische Famstka in den »on Dratschlanb nnfc Oesterrdch besetzten Sobiden, bk Pawanbte In Imertta haben, Selbnntastützung» ahall» tbnnen. E« warb« ein besonbeea Ausschuß gegründet, da da» demnächst au» Smatta «intteffeitbe Selb »ertesten wirb. ^abg. Da vaest, jüb. Lehrer n»b Schukarsteha tnschlotz bd« Schnlrat «u eewirt», batz kein Lehra »ba Schul» kirn mitte, ta ba Lchnlzest Schüla ausnehme. — Freitag »» 21. I. «erb« bkTeeha lle be» jüb. Turanerdn« seke- Ilch abffnet. Sb»s» warb» die Terhalle »am n»» Tepttl- »ebesta-Bad» ta Salnttz abffna. — Hkr käme» dlich« hnabeet jübilche Nrbdta »ns Urlaub nn, bk bei tzffenilich» Arbeit» ta Offswke bdchüftißt find. Da« n» gegrüntzek Bellter-Hetar zählt schau 150 Jnsoff». — Da jüb. Tnrnnrrein (Sokontao t2) hsl wühlend bei Kriege« re« rührige Tüttakett entitUtt und sich gut »Iwickell. Jetzt lenkt a auch tzF Aust metksamkeii da Seseljchajl auf sich. Anr 25. I. lltaeatz hatte a Besuch vom Semdabe-Präs. Ludwig H 1 r s ch tz e r g, t*rt Veste, Sintbag, Laadlbero, Fr. Dr. Sriub«, Fr. Dr. Pribultki. Dr. Sldnbag. Sinn an« Fra», bk den Turnübung» beiwohnt». Alle war» entzückt von b» glünzenben Leistung» nnlera Ingen» nnb lobten sehr bk herrschmd« Orbnnng. Einige Büste schrieb» sich in die Milglieba-Lifte ein nnb erklärt» chre Barltschalt, sich für Einrichtung dna Turnhalle zu bemüh». — Der jüdische Schnei de rmeister-Berei» (Ehebrat Ebeiilmj aisiaelr o» 72 I. sein neu-« Lokal (Dluga 24), in dem sich all« sdn« Ableilnng» vaeinigen, auch dne n»e Tabelle. Da Darin hör seine Tüngkeii ta ba Kriegspest vsttl emg,stillt und in pr,tz,ügiga Weise sür bk nattdbaib» Mitglirbrr gnorgt durch wichentstche Unktstntznng» nnb Lebenümittel. Dann hat it| en e Einlarls-Saioffenschaft begrünbet, durch die den Mitgliedern billig« Leb»tmiitel und Schnddao- Zutat» verlchufft wob», ferner dar - Nusglelchs-Kommtssia» Alle biese übler Ion g» tag» jetzt im neu» Lokal. W«w«-Ht»b»»it. Der Franen-WbchnerlUUen» Verein, sei seit >»«brnch de« Kiiege» zn epiftier» anfge» hd,i hat, ist Dunk da Bemühung» dmga edier Frauen mrta in Xdiigfrit getreten Watzlani« llnsae Stadt zählte 1212 42000 Seelen, jetzt nur 17500, daiunler 7000 Juden. Die bar «inra» halb» Zahrr rirrgaichlrl» btaalpbabet» Kurs« sind jetzt nach be» Mädchen van 15 Jahr» an gebffnrt, grkhrt wird Jüdisch, Polnisch, Deuisch, »richmait nsw. Wstrillan. Drr Krrischrs Hai befdhlr», batz bir Speis»- hänla Süimlags non 8—II und *—5 Uhr offen bleiben. Klrpllo» Die MUglieba da Jüb. Bibliothek Vielten ihre I, allgemeine Lersommlung ab. Aach Balesnüg de« Berichr« wurden in die Berwaltung gewählt: >. Mesch, 4. Herschlowitz, B Sutmann, 8. Pal, M. Kosenderg. K. Holzwos». Wtactaweü. Dk Teehaie Bet-Am hielt eine allgewetae Verfawwlnng ab. La» Baicht sind in den erst» 2 Monat» 4500 Sla« Tee »U Brot »usgegeben worb». In die me Bawaltung wurden gewählt: Eldag, Knnecki, Eelichowsft, KadzjeXti, Isdick,. — 4« jüd. dramat. Darin hat sich eta Chor uare. Leuusg des H. Skrzycza gebilda, da da« Stück .Sott, Mensch und Teufel' demnächst nnfföhr» will. Ans Anregnag de« Kabbinas Hot sich an Ansschutz gebildet, da dk Aufgabe hat, ddm Esra« Nnijim (Armeahstse) dar sanitäre Abteuang zu schaffen. Letzt» Sabbat wuib» hia — nämlich alle Schul» und Bdlemidraschim außer zwei grttzere» geschloss». Daraus hat da Kabdiner «tasprach» geholten über bk Bedeutung dner derartigen 'Sesunbhdlsabteüung nnb ansgefarberl zur, Selbftbrsteuernng sür dies» Zweck. Die Gesellschaft hat auch dn» Ausruf an alle EInwohna alllff», dafür z» sporhen. Sollte baselde kein» Erfolg hob», ist die Entführung dna Zwnngsftraer In Erwägung gezsg» Word». AbAU»ll».W»ta. Anr Gruppe religststa jüdischer Arbeite» mtsicheuidmKadd. Dr. liiboi In vstr owo aatandl, a möge sich bemüh», batz sie in Dentschl«n» Arbdi pekümm» unta Freigabe de« Sabbat«. Dider Tage lies bi« Aniwart ein, batz ihr Gesuch erfüllt »iib, wenn sie sich an b» Vertreter ba Agubas-Iisroel in Frankfml er./», gvenben, der z. Z. in Labz wettl. Dk« ist grschehen, und a Hai eine größere Anzahl Aiddia »ngenomm», öle in bfcfai Tag» nach Lodz abfahe» «ab». — Zum Prüfe« nnlera S« mdndr wurde Aron Mdr P »I o tz k h. zum Vizepräse« Math. Da». WI«I i S i gewählt. — Hkr wird elektrische Beitnchtang dngesüha. Es Imeressia» sich deshalb bk Senretabe-Mitglkda dafür, dk Drthle zur Etanchlung »an Errrwta zn benutz». — Durch vemthang da Har» Dr. 8. Ab rahn »- s o h n und I. v e h a r i e d Ist dk Tatarnb-Tarah Wieda eröffnet warb», bk wttzrnrb de« Krieg«« gefthtaffen war. Jedoch Ibnn» in de» steinen Kaum« oft 100 Kinba Ionen. E« wir« zu wünschen, daß bk vendtteriurg sich dafür inlorssier» würbe, damit He Kur da nützt müßig gehen. — Dk jüdisch« Leihnnb Sparknffe hat ihr« Täügtrst »kba s »k «chnlbm «erb«, eta-Mahnt nnb bk

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