Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 22 (1916)
- Issue
- 1 (7.1.1916)
- Date
- 1916-01-07
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Ntnfllrirtau »ttschM tm Mf bk tafcnn* Rttt bf* ■hriltsiarf atftMnt »d b » bn )SMMn BsMschuie (M bcn «ignuBtigen •Meitrigfeil cna nd)Ug»a tzüllviss- »üßi. U bic biteeffi »och ein jüdische« Dezernat San! STSTTtaiSr : mm 3, M «■* 8«bj riat Mi Mria tmrfoMo t» ba unter Hiuwet» Am« etn« »rt Schul- Wir», daß Me Lchefpruche ,tt der Jüegvu sei» kauv *' Ih iraf!« nnb der ■n|auin großen V »rteilnng bar besprochene» 8er. Regieeungsdehörd« jedensalls eihl werde». enr #. Pu.llkamwrr. feit« : ei igerei 9m XiHar der p«WfdKt 3»*«. Datei wüsten wir bedeute/, daß ,«gewärtig die wirtsckuflslch« ^«g«. der Inden dnrchan« nicht günstig ist. Der Kuuswuuu nid der Handwerwr — und die Inden gcfebin meist diesen Lerufe, an -y -ist in seinen Einnahme» durch rbt* **g bedeuten» gekürzt onbn, die erstandene» Barn. Vvrrtle wurden schnell gerüun,nene Zufnstr leidst van einzelnen Narengatrnngne» waren lehr rschwert, sodaß manches Geschäft dülltg stoch« ond geschloste» i >»rde, der Handmerker bekam lein« Aufträge, hatte anch hünstg keine ßiohmaterialen jist ,Vv»k» dmtnng. Gne weitere Lerst limmernng der ' materiMen Lage brachte der Umstand, daß de Insdruch des Kriege« gerade die reichste» „d leistnoassghigst«, Jude« an« dem Krregsgebiet in das Innere Rußland« flohen »der na» ihrem Gommeransenthnit in Dentschiand weg al« Zi» lgefangene sestgennmwen warben. Die mtrifchatrlich« Erstalinng wird de» Inden anch dadnrch ersstDert. daß auf Seiten derpe lnstchen venülkernng. Haß ge»en die Inden geschürt wird.! >a dedars et »in einer Erklärung, waanmdte Inden, fast durchweg di-Sta dtaerw «l t »» g i« derHand der Pale» i ist-» mini. Fast überall nämlich nmrden nach dem »drücken « Istche» poluffch« Bürgermeister »st NOldtschen Beträten einz stetzt, ohne daß die Inden weseutltch »nstrengungen machte», an der Gestaltung der nene» Ler. Stnifse milzumiike». Der dl und ist saigenderi »l« die Denl- , de« Ausbeuch ' de«, tkr ege« eiuige Bedtnstetle defestte», rdin die deutsqsprechend, Jute» z, Berwaitungtand Paiizeistele» dirisach hmang zogen. AI« dann die Deutschen da« Gebiet wieder räumte» an» dir Rnffe» nachriickten, wird«» die Jude», di« sich zur Urd« nähme da, Memtern bereit erklärt statin,, „» den Buffen teilt erschaffe» oder gestßng», teil« nach Bidirien in die Berdannu!g geschickt. Seitdem habe» die Inden ein« begreiflich« Sehe sich znr lledernastme von »emtcrn bereit zu erkläre» ond den Anschein der Denischstenidlichknt zn erwecke», solanae fie nick t «isst», mal die Zutuns! bringt und nnter westen Herrschaft I e kommen werden. Vielfach dringt freilich schm, hente die ckkrkr, ntni« dei de» Juden durch, »aß diese« Berstasteu' ein schwerer Fehler ist. da ja i» Fall« einer Bsttkgad« de« Gebiet« an Rdißlaad chr Sein und Ha den aus jede» Fal mrlmen ist. »nstallend war. mir im chionaernement Koma» »nd'Wilna M stdrea, daß nan de» Zar »stlufrns »An meine liehen Juden' nicht da« geringste, bekannt oar. Diese Tmsache dedars noch der ttttrung; man scheint < es russischer Set« ans eia Vordringen der Deutsche» in d es» Gebiete nicht gerechnet zu staden und hiest e« darum auch fü üderfiüsstg, borl Versprechungen au die Jaden zn mochen. Wenn man van der oftrschastliche» Lage der Juten in Bnsstsch- Paleu syricht. hä t »an sttnstg di« Aeußeruug: di« Inden hasten da« Geld an > suche», durch -Gucker sich zu dereicher». BJm» diele zatf uh« in oielen Fällen anch nicht destetsten werdstn ka», s» ge lügt nicht die einfache Festst,lluna. degreisttch ult nerstindlichlmeide, wir die Erscheinung erst finden, wen» «dir hl« Gründe dafür ausgesucht staden: Grund m» Baden j» erwerben, in den Jute» «rschweft, wen» nicht odlllg Unmöglich, Rech« und Gesetz gibt »« für ihn nicht I» Bnßtaich. Ba« er erreiche» will »ad »nß, um lebe» zu ktnnen, kann er nur durch die Rndel »ou den russische, Beamten erreiche». Ost»« Geld gibt ei sitz ihn keine Ledenimöglichkeit, die Härten, der insfisch,» Ausvabwcgesetzr trafen immer nur die Arm,»: Hätte der Jude nicht einige« Vermögen gesammelt, so wären jetzt schon Gele >00 0<X> goa de» Millionen der «stiichen Gl»nde»«drüdir dnchftüdltch »erhnngert. ' €» sehr da« Sstede» »ach materielle» Befitzoon ua« bedauert werde» kan», so dewnnderaiwert ist e», daß die Inden dabei, ods wähl »ie Sesahr ganz außeihrdeoUich ist, »«der ihm sittlich, Jtiajt »och ihren Idealist»»« aus btstere Tage en^ehüßt l,<che». Ich sprach mit einem Inden »der die Anfsastnng und Lckleaianschauunst festen einzetnen Glandenidrudn. Der Man» hat dnrch dft llbesweisnü, den alergrößte» Teil seine« ansehasjche» «erwögen« ««rinnt and er äugle mit: .Für mich gilt erst Freiheit, dann Brot.' Und al« ich ihn fragte, was er nnter Freiheitverffi' aütwoitelc er: >Jch will lerne, küaae», was ich will, ui will denken könne», was ich soll und will sage»' ksuneas ich muß.' Ich «,»«. solch« Menschen, deren et nicht in de» beietzicu Ged:eien gidt, kann man nicht al« k juhen und al« Adichanm der Me, sch heit bezeichnen, wie häofia geschieht. Mensche», die dei solchen »iederdrückenden »ad zerrüttet, äußere» Lebeusbediugungeu religiöse Lebe», fittkicheo Klr ' sich erhalten und anoerdrüchlich an hem Gedanken »ich de« Gla, als eine dessche menschenwürdige« Zukunft fephaften, oerdieu^n nicht nur aasn Mitleid, sontn, auch »User« totkrästige Ftstieru, Die dmlschet Berwalinng hat, wen» anch gennffe H, die der Krieg »st fich'dnngl. sich in Feinde«land nicht meiden steße», wiederhoil den berechtigte» Wünsch«, der In! Rechnung getrogen. Da« deutsch» Militär hat erkannt, daß nicht schlimm ist, ei» ongewühnjichm »der oerüerdie« Denst, welche« der Jargon darstellt, M mrechen. al« polnisch. ' Aürndera Wegen stechpmiete» Macht hat da« l»lö den Haudlungsrcisende» Monat Gesüugnl» .»einrrrilr. AMlveitreiende» Gmeralkomma» korst« zu Nürnberg ein Brief niste in einem der benachbart, »ngehärigen Landgericht am 21. August Wagner p, % Bst« 1»b lies. M 8. dastdrische» 8:. »er »der die DienftverhLt- Kriegägchongeuenlagn Gewwmmtmrnrn I ■ i. (!J "4* i . W* rnti fiM desaGe» «m BBmwnedant in» WstliNstD., sei unPckiWhürNWstepark ftanzosäi- >t D»d»thM»mwnr lMBemechnngdmaantzchaft, Lager«, reWmndiich. Fmod Dollmtst^mim iwe Sickdwehst»d d^M^AhtzmL. Heid« Msch^Mo-di»« wäre» wie die Nf lillDnjniiim dt» nur ans« Beldverdiene» ,»« feie», den» fie Häven sich mit d» Gesangei» ans llhreuhnndel and Kartenspiel etnaelasten. Der Adsnidm de« Brich» »nschwieg au« weiser Borstcht seinen Ram» und u»terzeicha«te nnr mit, der Unterschrift .Ein deutscher Patriot'. Sie da» Generalkommando sofort dnrch genaue llatersuchuna seststellte, entbehr«« die schwere Auschnldignng anch nur der geringste» Begründung. De» Verlenmderdrief hat Wagner geschrieben. Er will bat Gerücht in einer Gastwirtschaft oon einem unhekannten ^Soldaten gehört und e« für seine .patriotische Vfiichl gehalten stade», sofoN die Militärbehörde, danon in Kennmit zu setzen. Wagner« Renifion, die seine Aoonhmität mildernd zu erkläre» suchte, wurde oom Reichsgericht am 2. Dezember 1915 als »»begründet oerworse». . v»» L»tisk»tti«AUl5 Weil er lg» für einen Andne ßlelt. In der Arminiu«- apolheke in der Hermamiftraße zn Neukölln stach der Zkjährige Loostcr Siegfried Andres«» au« der WeißcnburgerStraße sil idn, «S Jahre alte» Pr»ois»r Max Groffe »a« der Kaniftraße 1LS niedn, weil n ist» irrtümlicherweise für eine» Jude, hielt. Grosse wurde sterbend nach dem llrdanftankenhause gebracht, während Adrrsen oon der Kriminalpolizei in Haft genommen' wurde. Er hat die Lat anscheinend in ausbrechendem Wahnsin» »erüdt. Wir erfahren folgend« Einzelheit«,: Prooisor Siegfried Andrese» war bi« yor kurze« «l» Öberapoiheker der Reserne im Feld« geweftn und wegen eine« Reroenleiden« wieder »ach Hause geschick worden. Eine Zeitlang war er in Spandau in einer Apotheke b^chästigh bi« er dann in der Arminius-Lpotstcke in Reukbll» Aast,lluna al« Provisor fand, in der auch der Köjährig« Graste beschäftigt war. Andrese» siel den Leute» dadurch aus daß er jedem ungefragt erzählt«, er sei im Felde immer nur ddn jüdische» Aerzien ornd zwar falsch behandelt worden. Dieft hätte» ihm auch fälschlich nachgesagt, daß er eine gewiste »«steckende Krankheit habe. Er wäre deshalb »»» einem unbezähmbaren Haß gegen die Juden erfüllt, und «nt diesem Grund« will er anch »»» dem Apotheker in Spandau, der' ebenfall« jüdischer Religion sei» soll, entlasten worden sein. I» Reukbll» stürzte tr sich nach einem Zank auf seinen Kollegen Groste, oon dem er gleichfalls annahm, daß dieser Jude sei, »nd stach chn mit einem Dolch nieder. Der Stich ging hinter dem Lhr in den Hals hinein »nd durchschlug die Schlagader. Andres«» gab bei seiner Vernehmung dor der Kriminalpolizei an, chaß re Groste lediglich getötet habe, well dieser Jude sei, und.so würde er sortan mit jedem Juden verfahren. Al« ihm entgegengehalten wurd«, daß Groste evangelischer Konsesflo» ist, meinte er, daß sei nicht wahr, denn Große hätte .jüdische Manierev* gehabt. r>i« Kruppsche Stiftung »nd «he« Machsolge. Da« Hau« Krupp hat bekanntlich den Kriegtgewina bet vergangene»?glänzende» Gckchäst«j»hre« so verteilt, daß e« sich mit der vorihrige» Dividend« von 12 Prozent begnügt und de» überschießettden Gewinn von 23,7 Millionen zu Zwecke» der Kriegtsürsorge bestimmte. Diese soziale Gefiunuog hat verdiente Anerkennung gefunden. Die .Alldeutschen Blätter' (20. 11.) glaube» unn daraufhin einn .gewiste» Preffe', die .für nackte Zistern bisher »och immer eia glitzere« Verständnis deseffen hat, al« für die hohen Werte deutschen Eharaver«' allerlei gute Lehre» auf den Weg geben zu sollen, und wünscht insbesonder«, daß diese Preffe.au« den ihr näHerst«hend:n Großbetriebe» in absehbarer Zeit mit eine» ähnlichen hochherzigen Verzicht »ns Kriegsgewinae aufzuwafteu vermag.' Nun, den ,AÜ^ Bl.' dürfte doch wohl nicht entgangen sei», daß in »er .Rorddenstche» Allgemeinen Zeüung' jüngst folgende« zu lesen war: .Der Rationalstiftung für die Hinterbliebenen der im Kriege Gefallenen ist von der Lederfabnk Adler und Oppenheimer Aktieögesellschast in Sttaßbnrg l. Elf. sine Spende von 1200 000 Mark überwiesen worden. Der Firma wird der Dank von kanseude» »oa Familien, deren Not dnrch diese hochherzige, von echter patriotischer Gesinnung zeugende vaterländisch« Tat in den weitesten indnftriellen Kreisen Nachahmung finde», ganz defondn« da, wo Gesellschaften dnrch Krieg«- liesrrunge» in di« Lage versetzt sind, größere Mittel zur Perfnguug zu stellen'. Vielleicht nimmt da« Organ de« .Alldenltchen Verbände«' nn», auch seinerseits Notiz oon diesen Randbrmerkungen. _._ p«so»alitA. Skrffs. Die Vtist-uva M Geh. GavttttSrat« Dr. O » k a r «,1h»«», fa»h «» «. n mittag i» »dfentfee, hy» «uusche M t» »1. MnrtiO» qe«ih. i» »-glchker Stil.'. oh»e offiziell Gttnlig»,a Btttimaunqtn an» Sraadervckrtrel»»' grs, statt. Ct«( statttich« Zahl vs, Irrzirv und $mrabtn, ^«rintrr >rr SSjthttge vDh. €«niUter«t Dr *lkm S»hn. Orheimrat Schwatz«ch. Or»s. OMittrSrzk, «,d ritte lb,rftsun« Ariegermrri»« „ttietMt titij' gab ib» »a» letzte Grlrit »ad »idmett ihm l»fkd«rqKiä»ze. ' ck. M. S Aoieahri«. eivr aLgemeia geachtet' Per. lönlichkrit. ist i» »t-r ^» 7S Z»hre, »erftiebe,. Var», Bup Roty. lckilb s. > hatte i» ih« «of bg» Vebtete der Wodttttigkeit eine« gerechte» ,»ö »e»schevfre,«»liche, Verater »ab vermalter. Sein einziger tz»hM Jak^t« bet bekäme serbiertule PrLnbevt bet dreien 6er* riatgu»g ftr bte Z»terrßev des mrhod^e» Z»denr»»S »ab »er Agadas Der t» frauiM «- M. gemLhve neue f^tschrittliche *,a»t«g|. abgetrbmete Dr «»Mg Hetlbr»,» m»rbe in Frankfutt a. «. ge. bore». def»chte »,rl tai «muajium, tm»ierte ISSS — Sb Philrsoobte. Z»rtspr»benz rab Graatsmiße^chafte, Veit 1^04 ist er »er Hera»«tzeber »er .Haidtz^miche» ««atsichrift für Haadeidrecht u»d Ve»k»efe,-. 190V fai^birrte et für bte Partei z»m Reichstage i» Ha»a»^»er»tzL»se». «eil lblv ist er in -r«»kfutt a. «. VkaMveror». neter. Dem Pr^i»gi«lrat der Prmrinz Heffea-Rastao gehört er als fielverttrie»bes SHtgHe» t». Unfer Gem .Prls. Herr M. Landsberger ist mieber Zv« sttrisiags^geardariev gembhl, morden. Zatkmih WtebergemshU zam Vtadtv.-Varst. m»rbe Baumeister »rsafelb. »er IHM. Wem. Wie »Ijthrlich. fn»e» m Hmfebe* Dejeniber VtablorMßttenmahle» t» saferer Vra»i»z statt. 6weit bekannt, »«den s^genb« Dbifche Mitbürger gemthtt : Karl Kwpel in Gamter. »adttkdesttzer Dr. Lemv. stf». «menfahn in H»tze»f^«. »f,. VchmerfengN. «echtbanm, «aha. Branerribef. Manaste i» O»efen. Mm. Lmris Vchmert»a ist G^ieibemühl. Kfm. »ernhar» »atter in Zai». «». tzrima», Siegel t» Wreßch«, »«st. Srenbanthat, HwiM, Vecher t» Wa^rwttz. «chmers«, k stahnst >I> ****** Dr. i» Wefchm. i k 'Mlcr m fiter» «ibkWteg. ^ä??^ltl»erbe,^''^-— mm ^ttnsbeamtt W« Lempeis bet MobMttGe» Frennde überdachte, bk herrlichsten Glltmstnsche tmb riete Börger friertm «ri »annigteche Brise de» aüfetttg stefchttzl« Zabilar. ftefei. Z»W Erstehet für »e» 8. ©ejtrt »,rbe JUsfn. «tele« gemihlt. AOtm, Geh. Inftizral Irite» He» »a» » ist a« tz. >. mlolge Her,lthM»,g gestorben. «» \. 1. ISS? in Aged^ea. bririhler »as Kgi. Chnstianeu», stndienei» Heidelberg und Kiel, bestasd die juristische vkat«»rstf»»g vor dem Overippeüati«t«gerlcht ,, Kiel. Uetz stch Zuli 1»s0 Rer als »echtsaamrit nieder. 18fi» mnrbe er Notar. tsS« Znstirrat. H. gehSrie ltngere Zahre dem «erstände der stswaltskammer des Oder, laadesaerichtsbezltts stiel an. 1910 bei seiae« SyjLhrtgea Zubiliu« marde er Geh. InArknt. nachdem er lbvs de» Noten Adlerorden 4. stl., \90\ bte Rote strenz «edaiüe 3. stl. «halten. Veit lanaea Zahre, mar er d« Lttefte «amalt der Prootnz. H. mar laagjthrigtt vorfitzraber des Gorstaabes der Zsr. Gemeinde nab Mitbegründer des Zmrigverrin» >ltm>a »er Denisch<a Vereine vom Not» strenr. »risen Vorstand er über Hst Zahm aogehStte, tomie langjähriges vorsta»bsmttqlied des «ltonaische» llaterstützungs.Zkistltuts, Seil »der Sst Jahre, war er Mitglied de» Vorstandes der «ltonaer Schanspieihaus « -G. in Altona stchrim». Gtadtrat' «draham Za st«. ei»er uasrrer-geachtetften Bürger, »osteadete sera 75 Lebensjahr. Magistrat und Stadtverordnete übermittelten ihm die perriichstka Glückmüasche. Loa nah und fern tiefe» zahirriche Graluiationea rin. Eia grvtzer streit oerfammeite stch am den Zadtiar zur stner. -teste». Der SSjätzrige Stadtätteste Zuliu« Zsakiewicz morde aus meitere L Jahre.zum Beigeordneten der Stadt einstimmig wtedergemihlt. Der Gewählte befleißet noch i» ooser Äüftiqfett das Ehrenamt als streisausschutzmttglie». de« »aratorium« der KreiSjparkaste und verschiedene andere Remter. (Oberpsglz). Im Alter von 71 Jahren verschied der stvltnsoorttand Josef NegenStmrger. Gerecht and mildtätig maren die beides heroorstechenden Ergenschattes feiner Periöalichkeit. die ihn ja eise» mördtgen Haupte Unserer Gemeinae machten. Seine Frau, geborene Sondhrim aus Nödelsee. und rine stattliche Zahl mackerer stinder verltereti in ih» den Gtolj der Komilie. As der Bahre sprachen Distrrklsradbiaer Dr. jBrisderg.Neumarkt, Beigeordneter Haas (für stultus und politticke Gemeinde), und etn rmlttarischer Vertreter für »as streistädrer Militär, lsjarett. für welches »er verstorbene stets mit Not und Tat helfend riagriff. Ameriba. AemPors. AbrahamSchiplakow betritt al« erster Sozialist o«S Parlament des Staate« New-York. Er tst Sekretär der vereutdgten jüdischen Gemertjchaften in Nem-jyork und hat bei de» allge- «eiaeu Provinzwahles im rä. Ist-mbly Distrikt mit großer Mehrheit den demokranichen »ab repiblklaatschen Gegner auS dem stelde geschlagen Der Diftritt besteht «u» der Vorstadt Vr»nSv:lle, die meist oon Jaden demohnt ist. unter denen das »rbnterejement dommiett. Er mürbe von bcn jüdischen n»d ntchtjübtjchea Gewerkschaften aas« kräftigste unterstützt. Perkosl: Tr. meb Ernst Blatz-Chariottenbarg «. Sufi Alsberg- Haardurg > Kart Glatz-Lharlottendurg z. Z. Potsdam st Lisa Salz. Schonederg; Bruno Rebentrost-Verlin m. Else Blume.^hemnitz: Sieg, maad stahs.Kraikfnrt a.'«. m. Margarete stscher-Schmerin: Dr. med Edgar «tchaells-Giebea m. «äthe Smrmann.Berlin; Han« Lohn i. H. z. Zt. München m. Else Loementhal-Charlokteabarß: Le, Gerfoa-Nogasea j. 3 München m. Gertrud Grüaer-Hamburg; Bildhauer Zritz Noienbera t. «. litt Aronheim lBrimersdorf); Brutto Ehmillv, Berlin m. BtM Jäger-Sraaksutt «- K.: Magna« Lehmann i. H. «mberg m.'Frida Na. phaelsoho-Guttstabt; Leutnant d. Nes Oscar Haac , Z. -rasksurl a./O. «. Charlotte Sternberg-Grünemalb: ßritz Oppenhrim-Berlt i «. Lotte Mnitner.<fharlottenburg: Jacob Vachrach-Hambarg «. Reha Moritz. Main;: Hugo Neuman».Berlin m. Paula Sreudeaheim-Lharlottendurg. In Berlin: Heinz Brandt m. Eloira stindermoani Ludwig Ohastriajm. Hedwig Levh^ Hand Gerechter «. »äthe Gerechter; Paul Heimann m. Vasty fiisch; Mor Me'oer m. July Neumann; Dipl. Jag. Eonrad »ron. Uat.offtz. i. Nes.-Seldglt.-Ng. b j. 3- >- stm. Lena JacobsohA-verltn. Wermtht: »nrt Lifier m. Sara Syur-Temyelhos; Herm. Keil- Gnesen i H. «. Paula Botlselb-vrandenz: Albert statzeastein-Düsteldors m Erna Hartoch-Oberkafiel; Eugen Laskau ». Paula Schulvarer (Heil. drnn>Ehatlotte bürg: caad. med Bruno Coh» m. Ltzarlotte G,Idstein z. Z. Lststrin; Han« Holzer « Manha Bobre«ker.Balde»burg; Richard Beer w. Valentine Hermann-H^rmannstadt: Arthnr Bauchwitz m. Noma Beyk^aste. Za Berlin: Emil EpatlinSti i. stm. Hertha Bmterield; Zahnarzt Paul Hirfchbruch m Annemarie Lipski; Erich Jacob i. fi. m. Rosa Oestretch; Jacob Collos «. Else »nedemaan; Gesore» : E i n S o h n: I NajchelSk, (Powitzer)-Jnsterdarg; Znli»S Saltoger (Lronhriitl.Neusettia; Slegmaud Enget (Leiter)- Dortmund; Arthur LeSheim (Eohn)-Stettta; Georg Iacody l. %. (Bauer)' Dresden; Georg Ziliwitz (Host»nder)-Slrehlen. Zn Berlin: firltz Bienskowitz (Gimpel); Hermasn Bolder (Adler); Alderi Nochmano (LudinSkl); Hugo Gruß , fi. (Bolst); Nobect Berthrim (Gsttmsns)-; Moritz Holz (vldrLsczyk): Dr Ernst Ptcard (Rötzj. EineDochter: Hermann Heller Plrschul^-Bilmersdon: Jloss» Gknrsik (Sch«auch).Tempelhof; Dr. jur. Ludwig Simon (E>«oo).EHar. lottevburg.- Stabsarzt Dr. Arthnr tzroskauer i F. (Meper'.'Eharlotten. dura; Dr. H ig» Sürth (Nothenstein).8harlottendnrg. Eurt Brauer (N,senthal).veutfch.L«fsa Zu Berlin: Zwillinge: Paal Ebenstein (Bach. Ei»e Tochter7 Leo Jallnsbarger (Schächter). Geßortze»: stabiaa JaraczemSki, SL J.-Borek; Henriette »oplokitz stichauer). 7» Z.-PUsnin b. Bresla». beerb, i. »oaigshütte; Eva Zettkowitz ^Mieraner). Kt Z.-veuthea: Theodore Meyer (Meyer). 94 I. Steglitz; Theodor Me delsohs, L6 J.-Schönebera; Emma Plaa (Maschke)- WtlmerSdorf; Samuel Weyl. 73 I -Bocholt; Froozches Levv-Dilmersdorf; Babette Grstnb«»m (Ja«min).Etseuach; Zoha-na Moramski (Üoha), 83 Z.-Beuthett; vijepris. u. Direktor Aools Deflouer-Bien. In Berlin: Gustav Soabor. 7g I.: Minna Dodrio (Tdtenkdpf), 7s I.: Albert Michaeli-; Aifr d Joseph: Sallv Nenmann, bl I; Anna Bronko« (»unstmonn). 6$ I; Nosatte Baer (LobfenzerX 8b I.: str. Dr. Fanny Biberfeld (Dentschlnender), »8 I.; Röschen Hecht (Sochr). 6iJ.; MnrcuS Ärifer, 54 I.; Balesla Mendelsohn, SS I; Bertha «osesderg < Goaaula). 55 Zi Her«. Jacob. 47 I.: Jultu« Nosesderg : Moritz Motzser. 30 I.; Max Markus, 53 I.: Lonis fironkeastetn. 83 I.. em. kedrer n. Prebiacr: Elnra Meod'ttohn (Bloch), 73 I.; Lina Schonlauke (Llovstock). 3r I; Johanna Semv (Cohn . ~ti I . Moritz Plotke. 77 I.: Klo-ette tziebett (Löestcr). Ja ShariottiudnrP: Louis Blocher., 68 I. Stell e,-R«ch»ktr (Nähere Angabe» tritt die Gefchtstssteste aus Aotmori-starte mit), -tentor. -chochri ». MeNgtenoketzrer: t. Bublttz i. Pom. (Herm. Margouteer) 2l0u M. tscl. Nk. JiMMt* ». Schachet: 3fr. Mttbenvorsteheramr i. Erailshein (Wörttemderg) P) Os Psst,,s,s»st„1.. Tie mit * dezetchneres gehen an. datz Sonnabend« geschloffen ist. Kttr Cuaen stridmaaa.BStom i. Po« i 8. Echil».Ge. seke i. W.. Ge kr.: M- Gottschalk Le», Nächst .velgard a. Gers.. Getr.. B. Gteindera-NeuHadt b. Hannover, Dan.; ». n. G. »atz-Gach«. M,. schinea: I. Jacody-Waldendera Neu«.. Man.; Bilhelm Stniz Bittlich ib. Mos-. Mans.; Leopold Kronk-Steimettt. Man : M. u. »^Zsaacaleriheun Rtzeteh., Man GrieLe: Glios Haldetstadl-Rieber-Mockstabt; Alderi Adroham- Köln. Wurst: Moritz Gtttsdera-Rahden t. Bests., «ilchv »nchtzakler: v. Hecht-Salttotte, l. Wests., Getr. pttairis: Kr. Iteumonu.Elbing: §r llfre» Kröhlich.Gerthc (8ochum); Kr. H. Senaeberg-Rheydt Vez. Diffelborr. -»»»» »stbchosr Kr. Juli»« Rutomer.Bratte! b. Dortmund; Kr. Habmta Stlberbera.Halberite»t; Meier Schattzler-Jmmerath Pro Gr. krienz; Zahnarzt MSLer^hambnrg. Rriendanmchauffee 8. chssttzo: »r. Enste tzstchrt Laarbrstchen 3.